VERFAHREN UND SYSTEM ZUR REGELUNG EINER ELEKTRISCHEN MA- SCHINE
Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie ein System zum Regeln einer elektri- schen Maschine unter Verwendung von Messspulen, die in einem zwischen ei- nem Stator und einem Rotor der elektrischen Maschine liegenden Luftspalt an- geordnet sind, wobei mehrere Strangwicklungen vorhanden sind, die verschie- denen elektrischen Phasen zugeordnet sind.
In vielen industriellen Einsatzbereichen und zunehmend auch in mobilen An- wendungen („Elektromobilität“) werden elektrische Maschinen als Antriebsmo- toren mit hohem Wirkungsgrad und hoher spezifischer Leistung und Leistungs- dichte eingesetzt.
Bei vielen Anwendungen wird eine zuverlässige und kostengünstig umsetzbare Regelung der Antriebsmotoren im Hinblick auf Drehzahlen und/oder Drehmo- mente benötigt. Dabei sind Regelverfahren bekannt, die eine gemessene Ro- torposition berücksichtigen. Zu dem Zweck werden optische, induktiv arbeiten- de oder auf dem Hall-Effekt basierende Positionssensoren eingesetzt, die i. d. R. außerhalb der elektrischen Maschine angeordnet sind und einen Drehwinkel des Rotors gegenüber dem Stator an der Rotorachse messen.
Um die Kosten eines solchen Lage- und/oder Drehzahlsensors einzusparen, sind zudem Ansätze für eine Regelung der elektrischen Maschine bekannt, die ohne Positionssensor auskommen. Sie basieren gemäß dem Stand der Tech- nik auf einer Schätzung der Lage des Rotors gegenüber dem Stator mithilfe von mathematischen Rechenmodellen der elektrischen Maschine und einigen leicht messbaren Maschinengrößen, wie beispielsweise Spannungssollwerte und gemessenen Phasenströmen.
Die Druckschrift WO 2013/079502 A beschreibt beispielsweise einen Hall- Magnetfeldsensor in Dünnschichttechnologie, der auf eine Oberfläche eines Statorpols aufgebracht wird. Mit dem Sensor kann eine magnetische Flussdich- te im Luftspalt gemessen werden, die als Regelgröße für eine flussgestütze modellbasierte Regelung eingesetzt werden kann.
Typischerweise ermöglicht jedoch erst eine genaue Kenntnis vieler Maschinen- parameter eine ausreichend genaue Schätzung der Lage des Rotors, um die elektrische Maschine zuverlässig und energieeffizient zu betreiben. Bereits eine produktionsbedingte Schwankung der Parameter von Maschine zu Maschine macht eine ausreichend genaue Schätzung der Lage des Rotors für viele An- wendungszwecke unzulänglich. Zudem unterliegen viele der in das mathemati- sche Rechenmodell eingehenden Parameter einem Einfluss unterschiedlicher Betriebsbedingungen, vor allem dem Einfluss der Betriebstemperatur. Nicht in allen Fällen kann die Betriebsbedingung adäquat im mathematischen Rechen- modell berücksichtigt werden oder es kann die Betriebsbedingung nicht ausrei- chend genau gemessen werden, um berücksichtigt werden zu können. Letzte- res gilt beispielsweise für die Rotortemperatur, die nur mit großem messtechni- schen Aufwand im Betrieb genau bestimmt werden kann.
Aus der Druckschrift WO 2019/101688 A1 ist der Einsatz einer Messspule in- nerhalb eines Luftspalts zwischen Rotor und Stator einer elektrischen Maschine bekannt, um verschiedene Eigenschaften der elektrischen Maschine im Betrieb zu ermitteln. Bei dem beschriebenen Verfahren wird die Eigenschaft der elektrischen Maschine zum einen anhand einer gemessenen Impedanz der Messspule und zum anderen anhand einer induzierten Spannung in der Mess- spule bestimmt. Als Ergebnis der Messungen kann beispielsweise eine Dreh- position und/oder eine Drehzahl des Rotors gegenüber dem Stator ermittelt werden. Auch können Magnetfelder von Permanentmagneten im Rotor bei permanenterregten Synchron- oder Asynchronmaschinen ermittelt werden, die indirekt einen Rückschluss auf Temperaturen im Rotor zulassen. Die so ge- wonnenen Größen können im Rahmen eines modellbasierten Regelverfahrens für die elektrische Maschine eingesetzt werden. Die im Luftspalt angeordnete Messspule kann beispielsweise durch einen Folienleiter mit aufgedruckten In- duktionsschleifen gebildet sein. Vorteilhaft kann so mit einem einfachen und kostengünstigen Sensor ein Regelverfahren umgesetzt werden. Nachteilig ist, dass auch hierbei ein hinterlegtes Rechenmodell der elektrischen Maschine eingesetzt werden muss, auf dessen Basis die Regelgrößen anhand der ge- messenen Werte näherungsweise bestimmt werden können. Die Berücksichti- gung z. B. einer ermittelten Rotortemperatur verbessert zwar die Güte der Nä- herung, macht sie aber nicht unumgänglich.
Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Regelverfahren und ein Regelsystem anzugeben, das auf den Ergebnissen von Messwerten eines Messsensors innerhalb des Luftspalts zwischen Rotor und Stator einer elektri-
sehen Maschine basiert und dabei Regelgrößen einsetzt, die unmittelbar und konkret und nicht nur näherungsweise bestimmt werden. Es ist eine weitere Aufgabe, ein System mit einer elektrischen Maschine und einem derartigen Regler zu beschreiben.
Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren und ein System mit den jeweiligen Merkmalen der unabhängigen Ansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltung und Weiterbildungen sind Gegenstand der jeweiligen abhängigen Ansprüche.
Ein erfindungsgemäßes Verfahren der eingangs genannten Art weist die fol- genden Schritte auf: Es werden magnetische Verkettungsflüsse in dem Luft- spalt mithilfe der Messspulen gemessen und magnetische Verkettungsflüsse der mehreren Strangwicklungen der verschiedenen Phasen bestimmt. Die so bestimmten magnetischen Verkettungsflüsse werden in ein statorfestes ortho- gonales Koordinatensystem transformiert, um orthogonale magnetische Verket- tungsflüsse zu erhalten. Weiter werden Strangströme, die durch die mehreren Strangwicklungen fließen, gemessen und in das statorfeste orthogonale Koor- dinatensystem transformiert, um orthogonale Strangströme zu erhalten. Daraus wird ein momentanes Drehmoment und/oder eine flussbildende Komponente bestimmt und die elektrische Maschine basierend auf dem momentanen Dreh- moment und/oder der flussbildenden Komponente geregelt.
Die beiden Komponenten des Stromvektors, die flussbildende Komponente und die drehmomentbildende Komponente (und damit das aktuelle Drehmoment) können durch dieses Verfahren ohne weitere Näherungen messtechnisch mit- hilfe der Messspulen im Luftspalt sowie der Messungen der Strangströme be- stimmt werden. Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren erfolgt die Bestimmung der magnetischen Verkettungsflüsse der mehreren Strangwicklungen der ver- schiedenen Phasen aus den Messwerten der Mehrzahl der Messspulen bevor- zugt unter Berücksichtigung eines vorbekannten Wicklungsschemas der Strangwicklungen um die Statorzähne.
Durch die direkte Bestimmung dieser Größen kann die elektrische Maschine geregelt werden, ohne dass ein Positionssensor zur Messung der Rotorposition erforderlich ist, und ohne dass diese Größen anhand von Modellen geschätzt werden und unter Umständen ungenau sind.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung des Verfahrens wird das momentane Drehmoment anhand des Kreuzprodukts der orthogonalen magnetischen Ver-
kettungsflüsse und der orthogonalen Strangströme bestimmt. Für die Regelung kann das momentane Drehmoment mit einem vorgegebenen Sollwert des Drehmoments verglichen werden.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Verfahrens wird die flussbil- dende Komponente des Strangstromvektors durch eine Projektion des Strangstromvektors auf einen aus den orthogonalen magnetische Verkettungs- flüssen gebildeten Verkettungsflussvektors bestimmt. Für die Regelung kann die flussbildende Komponente des Strangstromvektors mit einem Sollwert für diese Komponente verglichen werden, der anhand des Sollwerts des Drehmo- ments bestimmt wird, beispielsweise mithilfe einer vorgegebenen Tabelle.
Die Regelung kann als feldorientierte Regelung oder als direkte Drehmoment- regelung ausgebildet sein. Diese beiden Verfahren sind - mit anderer Bestim- mung der Regelgrößen - grundsätzlich bekannt, wodurch vorteilhaft auf etab- lierte Regelkreise zurückgegriffen werden kann. Dabei können zudem aus den orthogonalen magnetische Verkettungsflüssen eine Rotorposition und/oder ei- ne Rotordrehzahl ermittelt werden.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Verfahrens wird eine Mehr- zahl von Messspulen eingesetzt, die jeweils auf einem Statorzahn des Stators angeordnet sind. Bevorzugt können die Messspulen Planarspulen sein, die auf Folien aufgebracht sind. Derartige Messspulen können so dünn gefertigt sein, dass sie in elektrischen Maschinen mit typischen Luftspaltbreiten eingesetzt werden können.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Verfahrens werden die ge- messenen Strangströme und/oder magnetischen Verkettungsflüsse unterei- nander, mit Erwartungswerten und/oder mit zuvor ermittelten Werten zu Diag- nosezwecken verglichen. So kann während der Ausführung des Regelverfah- rens zusätzlich eine Diagnose der elektrischen Maschine oder seiner Ansteue- rung erfolgen. Die Größe der magnetischen Verkettungsflüsse ergeben sich aus dem Zusammenwirken der Bestromung der Statorwicklungen und der Magnetisierung des Rotors. Wenn sich hier im Verhältnis der Werte unterei- nander oder im Vergleich zu früheren Messungen Unterschiede zeigen, kann das auf Fehler in der Messung der Ströme und/oder Änderungen der Rotor- Magnetisierung, z.B. auf eine Entmagnetisierung, hinweisen. Auch Asymmet- rien im Hinblick auf die verschiedenen Phasen können Fehler andeuten, z.B. eventuelle Windungsschlüsse oder Leitungsbrüche.
Ein erfindungsgemäßes System zum Regeln einer elektrischen Maschine unter Verwendung von Messspulen, die in einem zwischen einem Stator und einem Rotor der elektrischen Maschine liegenden Luftspalt angeordnet sind, weist ei- ne Auswerteeinheit zum Auswerten von Messwerten der Messspulen und einen Regler auf, der mit Ist-Wert Eingängen mit der Auswerteeinheit verbunden ist. Das System zeichnet sich dadurch aus, dass die Auswerteeinheit und der dem Regler zur Durchführung eines zuvor genannten Verfahrens eingerichtet ist. Es ergeben sich die im Zusammenhang mit dem Verfahren genannten Vorteile.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen mithilfe von Figuren näher erläutert. Die Figuren zeigen:
Fig. 1a eine schematische Prinzipdarstellung einer elektrischen Maschi- ne;
Fig. 1 b eine detailliertere schematische Darstellung einer Polteilung der in Fig. 1 dargestellten elektrischen Maschine;
Fig. 2a die Polteilung gemäß Fig. 1 b in einer Darstellung mit magneti- schen Feldlinien;
Fig. 2b ein Ausschnitt aus Fig. 2a mit einer detaillierteren Darstellung der Feldlinien;
Fig. 3 eine Schrägansicht eines Statorzahns mit einer Messspule;
Fig. 4 eine schematische Darstellung eines Wicklungsschemas einer elektrischen Maschine;
Fig. 5 eine Darstellung einer Flussverkettung und Strangströmen einer elektrischen Maschine;
Fig. 6 eine elektrische Maschine mit einem Regelsystem zur Durchfüh- rung einer feldorientierten Regelung in einem Blockschaltbild;
Fig. 7 eine elektrische Maschine mit einem Regelsystem zur Durchfüh- rung einer feldorientierten Regelung in einem Blockschaltbild für eine direkte Momenten-Regelung.
Die Figuren 1 a, b und 2a, b zeigen zunächst eine elektrische Maschine 1 , die mit dem erfindungsgemäßen Regelverfahren geregelt werden kann.
Die Figur 1 a zeigt die elektrische Maschine 1 in einem Querschnitt in einer sehr schematischen Darstellung. Die elektrische Maschine 1 weist einen Stator 2 auf, der in etwa hohlzylinderförmig ausgebildet ist. Innerhalb des Stators 2 ist ein Rotor 4 drehbar gelagert, wobei zwischen dem Stator 2 und dem Rotor 4 sich ein um laufender Luftspalt 3 befindet. Bei dem hier dargestellten Beispiel ist die elektrische Maschine 1 als Innenläufer ausgebildet - der Stator 2 ist ortsfest und liegt außerhalb, während Rotor 4 innerhalb des Stators 2 drehbar gelagert ist. Das im Rahmen dieser Anmeldung vorgestellte Regelverfahren kann auch für eine Außenläufermaschine eingesetzt werden, bei der der Stator drehfest innen liegt und der Rotor in Form eines Hohlzylinders sich außen befindet und um den Stator dreht.
Im Betrieb wird eine Drehung des Rotors 4 gegenüber dem Stator 2 durch eine magnetische Wechselwirkung zwischen einem magnetischen Rotorfeld und ei- nem magnetischen Statorfeld erreicht. Im Luftspalt 3 überlagern sich Rotor- und Statorfeld, wodurch ein Drehmoment am Rotor 4 gegenüber dem Stator 2 aufgebaut wird. Streufelder im Rotor 4 bzw. Stator 2, die sich nicht über den Luftspalt 3 und die jeweils andere Komponente, also Stator 2 und Rotor 4, schließen, tragen nicht zur Bildung eines Drehmoments bei.
Das nachfolgend beschriebene Regelverfahren ist für eine als Drehstromma- schine ausgebildete elektrische Maschine 1 geeignet, beispielsweise eine Asynchronmaschine oder eine Synchronmaschine.
In Figur 1 a ist ein Segment der elektrischen Maschine 1 eingezeichnet, das als Polteilung 5 bezeichnet wird. Diese Polteilung 5 ist in Figur 1 b detaillierter wie- dergegeben.
Figur 1 b zeigt, dass der Stator 2 ein Statorjoch 21 umfasst und eine Mehrzahl von radial nach innen gerichteten Statorzähnen 22 aufweist, zwischen denen entsprechend Nuten 23 ausgebildet sind. In diesen Nuten 23 sind Statorwick- lungen 24 angeordnet, die das Statormagnetfeld erzeugen. Beispielhaft ist in Figur 1 b der Übersicht halber nur in einer der Nuten 23 eine Statorwicklung 24 angedeutet.
Der Rotor 4 weist ein Rotorjoch 41 auf, in das Permanentmagnete 42 eingebet- tet sind. In radialer Richtung sind die Permanentmagnete 42 durch Kavitäten 43 im Rotorjoch 41 umgeben.
Die dargestellte elektrische Maschine 1 ist eine permanenterregte Synchron- maschine mit eingebetteten Magneten. Dieses ist rein beispielhaft. Es wird an- gemerkt, dass das anmeldungsgemäße Regelverfahren auch für andere Arten von Drehstrommaschinen, beispielsweise Synchronmaschinen mit Fremderre- gung, Synchronmaschinen mit eingebetteten Magneten und Oberflächenmag- neten, Reluktanzmaschinen und Asynchronmaschinen verwendet werden kann.
Bei Drehstrommaschinen werden i. d. R. drei in einer Stern- oder Dreieckschal- tung miteinander verschaltete Statorwicklungen 24 eingesetzt, die über den Umfang des Stators 2 in den Nuten 23 angeordnet sind. Jede der drei Wicklun- gen, die auch Strangwicklungen genannt werden, kann mehrere Spulen umfas- sen. Gegeneinander sind die drei Strangwicklungen azimutal versetzt, wobei sie sich jedoch teilweise überlappen können. Mithilfe der Strangwicklungen werden entlang des Umfangs des Stators 2 magnetische Pole gebildet, konkret mindestens ein Poolpaar, üblicherweise mehrere Polpaare. Die azimutale Aus- dehnung eines halben Polpaares entspricht gerade der in der Figur 1 a angege- benen und in Figur 1 b wiedergegebenen Polteilung 5.
In der Figur 2a ist die Polteilung 5 der Figur 1 b in einer Darstellung mit magne- tischen Feldlinien im Betrieb der elektrischen Maschine 1 gezeigt. Zu erkennen sind Statorfeldlinien 20 im Stator 2 und Rotorfeldlinien 40 im Rotor 4.
Figur 2b zeigt einen Ausschnitt aus Figur 2a im Bereich von drei Statorzähnen 22. In dieser Darstellung sind die Statorfeldlinien 20 und die Rotorfeldlinien 40 in größerer Dichte und detaillierter eingezeichnet. Die Figur zeigt gut die Bün- delung der Rotorfeldlinien 40 durch den Permanentmagneten 42 und die Füh- rung der Rotorfeldlinien 40 um die Kavitäten 43 herum. Ebenso ist die Führung der Statorfeldlinien 20 durch die Statorzähne 22 zu erkennen.
In der Figur 2b ist der Verlauf der magnetischen Feldlinien auch im Luftspalt 3 zu erkennen, wiedergegeben durch Luftspaltfeldlinien 30.
Weiter zeigt die Figur 2b auf den Statorzähnen 22, konkret auf deren Zahnflan- ken angeordnete flache Messspulen 31 . In axialer Richtung erstrecken sich die
Messspulen 31 bevorzugt über die gesamte Länge des Statorzahns 22. Wie die Luftspaltfeldlinien 30 im Luftspalt 3 zeigen, werden von den Messspulen 31 im Wesentlichen alle, zumindest aber alle drehmomentrelevanten magnetischen Felder erfasst.
In Figur 3 ist ein Statorzahn 22 in einer schematischen Darstellung separat dargestellt, um die Anordnung des Messspule 31 auf der Zahnflanke des Statorzahns 22 zu verdeutlichen. Die Messspule 31 ist als sog. „Radialspule“ ausgebildet, also aus einer Spule mit mehreren Windungen, die innerhalb einer Ebene liegen. Bevorzugt weist die Messspule 31 eine dünne (Kunststoff-) Folie als Trägermaterial auf, auf die Leiterschleifen, die die Spule bilden, aufge- dampft sind. Der Messspule 31 kann sich somit der Technologie und den etab- lierten Herstellungsverfahren von flexiblen Leiterplatten (FPC -Flexible Printed Circuits) bedienen.
Bei dem dargestellten Beispiel ist eine einzige Spule ausgebildet, die sich im Wesentlichen über die gesamte Fläche der Zahnflanke des Statorzahns 22 er- streckt. In alternativen Ausgestaltungen ist es möglich, in axialer Richtung ent- lang der Zahnflanke mehrere getrennt kontaktierbare Spulen vorzusehen. Die- ses ist dann von Interesse, wenn der Rotor 4 der elektrischen Maschine als sog. „segmentierter Rotor“ ausgebildet ist, der in axialer Richtung mehrere hin- tereinander angeordnete und um einen bestimmten Winkelbetrag verdrehte Ro- torsegmente aufweist.
Figur 4 verdeutlicht in einer schematischen Darstellung ein Wickelschema der zuvor gezeigten elektrischen Maschine 1 . Es wird angemerkt, dass das darge- stellte Wickelschema rein beispielhaft ist und der Herleitung und Erläuterung des anmeldungsgemäßen Verfahrens dient. Die nachfolgend gezeigten Zu- sammenhänge sind auf beliebige andere Wickelschemata übertragbar, z. B. auch auf solche, die mehrschichtige oder gesehnte Wicklungen aufweisen. Rein beispielhaft weist der Stator 2 der in Figur 4 gezeigten elektrischen Ma- schine 1 genau ein Polpaar mit zwölf Statorzähne auf. Das nachfolgend be- schriebene anmeldungsgemäße Verfahren lässt sich analog aber auch auf elektrische Maschinen mit mehreren Polpaaren übertragen.
Die Figur 4 stellt die zwölf Statorzähne 22 mit Statorwicklungen 24 dar. Zur ein- facheren Darstellung ist der Stator 2 der elektrischen Maschine 1 abgerollt dar- gestellt, so dass die Statorzähne 22 entlang einer Linie linear wiedergegeben sind.
Die zwölf Statorzähne 22 sind dem genannten einen Polpaar und damit zwei Polteilungen 5 zugeordnet. Wie bereits erwähnt, ist die elektrische Maschine 1 eine Dreiphasenmaschine, betrieben an drei elektrischen Phasen u, v und w. Sie weist entsprechend drei Strangwicklungen 24 auf. Im Rahmen dieser An- meldung wird die Bezeichnung der Phasen u, v, w als Index zur Kennzeich- nung der drei Strangwicklungen 24 sowie aller gemessenen oder berechneten Parameter verwendet, die abhängig von der jeweiligen Strangwicklungen 24 bzw. der jeweiligen elektrischen Phase u, v, w sind.
Bei dem Beispiel der Figur 4 bestehen die Strangwicklungen 24 der drei Pha- sen u, v, w jeweils aus zwei konzentrischen Spulen mit Windungszahlen N1 bzw. N2. Die zu jeweils einer Spule gehörenden Statorwicklungen 24 sind in der Figur 4 mit einem als N1 bzw. N2 bezeichneten Kästchen verbunden, um die Zugehörigkeit der entsprechenden (geschnitten dargestellten) Statorwicklungen 24 zueinander anzuzeigen. Weiter sind in der Figur 4 die Statorzähne 22 der Polpaarung von 1-12 durchnummeriert, wobei die Nummerierung nachfolgend zur Indizierung der Statorzähne 22 verwendet wird. Aufgrund der linear abge- wickelten Darstellung des Stators 2 sind die links in der Figur 4 von den Strangwicklungen 24 der Phase w ausgehenden Verbindungsstriche mit den rechts in der Figur 4 angegebenen Kästchen mit den Windungszahlen N1 bzw. N2 gedanklich zu verbinden.
Eine äußere Spule der Phase u umfasst somit die Statorzähne 22 mit dem In- dex 1-7 und eine innere Spule der Phase u die Statorzähne 22 mit dem Index 2-6. Die Spulen der Phase v und w sind hier jeweils um vier Zähne versetzt, was einem Drittel der Anzahl der Zähne eines Polpaars entspricht. Die Strang- spulen der Phase w sind wiederum um vier Zähne gegenüber der Phase v ver- setzt (deren Hinleiter befinden sich in den Nuten 9 und 10 und die Rückleiter in den Nuten 3 und 4). Sie werden mit Wicklungen aus sich anschließenden, in der Fig. 4 nicht dargestellten Polpaaren gebildet, wenn die Maschine mehrere Polpaare hat.
Auf jedem der zwölf Statorzähne 22 ist eine in der Figur 4 nicht gezeigte Mess- spule 31 angeordnet, mit der jeweils ein magnetischer Verkettungsfluss Ψ ge- messen werden kann. Die einzelnen gemessenen Verkettungsflüsse Ψ, die auf dem jeweiligen Statorzahn 22 gemessen werden, werden nachfolgend anhand des Index des Statorzahns 22 als Ψ1 - Ψ12 bezeichnet.
Anhand der Messwerte der Verkettungsflüsse Ψ1 - Ψ12 können den Strangspu- len bzw. Phasen u, v, w zugeordnete magnetische Verkettungsflüsse Ψu, Ψv und Ψw unter Berücksichtigung der Windungszahlen N1 und N2 wie folgt be- stimmt werden (Gleichungen 1 ): Ψu= k [N1 (Ψ1 + Ψ2 + Ψ3 + Ψ4 + Ψ5 + Ψ6 + Ψ7) + N2 ( Ψ2 + Ψ3 + Ψ4 + Ψ5 + Ψ6)] Ψv= k [N1 (Ψ5 + Ψ6 + Ψ7 + Ψ8 + Ψ9 + Ψ10 + Ψ11) + N2 (Ψ6 + Ψ7 + Ψ8 + Ψ9 + Ψ10)] Ψw= k [N1 (Ψ9 + Ψ10 + Ψ11 + Ψ12 + Ψ1 + Ψ2 + Ψ3) + N2 (Ψ10 + Ψ11 + Ψ12 + Ψ1 + Ψ2)]
Dabei gibt der Faktor k das Verhältnis des Verkettungsflusses Ψ1 - Ψ12 zum (ei- gentlichen) magnetischen Fluss im jeweiligen Statorzahn 22 an. Der Faktor k ist von der Geometrie der Messspule 31 am Statorzahn 22, z.B. von der Anzahl der Windungen und der dazugehörigen Fläche, abhängig. Er kann beispiels- weise in einem Leerlaufversuch mit unbestromten Statorwicklungen 24 durch Vergleich von induzierten Spannungen an Anschlüssen der elektrischen Ma- schine 1 mit berechneten Spannungen nach den oben angegebenen Formeln bestimmt werden, wobei in den Formeln statt den magnetischen Flüssen indu- zierte Spannungen eingesetzt werden.
Für die nachfolgende Verarbeitung der gewonnenen Informationen ist es zweckmäßig, die drei den einzelnen Phasen u, v, w zugeordneten Verkettungs- flüsse Ψu, Ψv und Ψw gemäß den Gleichungen 1 in orthogonale Komponenten mit dem Index a, b zu transformieren. Dazu kann beispielsweise die Clarke- Transformation verwendet werden (Gleichungen 2):
Ψa= 2/3 (Ψu + Ψv cos(2/3 π ) + Ψw cos(4/3 π))
Ψb = 2/3 (Ψv sin(2/3 π ) + Ψw sin(4/3 π ))
Neben den magnetischen Flüssen werden auch die Ströme durch die Strang- wicklungen der Phasen u, v, w als lu, lv, Iw gemessen und auf dieselben ortho- gonalen Komponenten a, b transferiert (Gleichungen 3): la = 2/3 ( lu + lv cos(2/3 π ) + Iw cos(4/3 π )) lb = 2/3 (lv sin(2/3 π ) + Iw sin(4/3 π ))
Mithilfe der jetzt orthogonal zueinanderstehenden magnetischen Flussverket- tungen Ψa, Ψb und den entsprechenden Strangströme la, lb lässt sich über das
Kreuzprodukt ein tatsächliches, momentanes Drehmoment Mist der elektrischen Maschine bestimmen: Mist = 3/2 p ( Ψa x lb - Ψb x la) wobei p die Polpaaranzahl der elektrischen Maschine 1 angibt.
Es wird angemerkt, dass die so bestimmten magnetischen Flussverkettungen
Ψa, Ψb, die nachfolgend der einfacheren Darstellung halber als „Statorflüsse“ bezeichnet werden, nur einen Hauptfluss des Stators 2 wiedergeben. Ein Streuflussanteil wird nicht bestimmt, da die gemessenen magnetischen Felder durch die Messsensoren 31 Streuflüsse nicht erfassen. Da der Streuflussanteil aber auch nicht zum Drehmoment beiträgt, kann er für die nachfolgend erläu- terten Regelzwecke durchaus vernachlässigt werden. Es wird angemerkt, dass für andere Zwecke, z. B. zur Berechnung einer Klemmenspannung an der elektrischen Maschine 1 im motorischen oder generatorischen Betrieb der Bei- trag des Streuflussanteils zu berücksichtigen wäre. Hiervon zu unterscheiden ist der Leerlaufbetrieb, in dem ohne Statorstrom auch keine Stator-Streuflüsse entstehen, weswegen die oben angegebene Methode zum Auffinden von k durchgeführt werden kann.
Das so bestimmte momentane Drehmoment Mist kann in einem Regelverfahren für die elektrische Maschine 1 als Regelgröße dienen und z.B. Ströme so gere- gelt werden, dass ein vorgegebenes Drehmoment Msoll erreicht wird.
Im Beispiel der Figur 4 ist jeder der dargestellten zwölf Statorzähne 22 mit einer Messspule 31 versehen. Es braucht jedoch nicht jeder Statorzahn 22 der elektrischen Maschine 1 mit einer Messspule 31 bestückt zu sein, da der sym- metrische Aufbau der elektrischen Maschine 1 es zulässt, das magnetische Feld im Luftspalt 3 durch Messungen an einigen ausgewählten Statorzähnen 22 über den gesamten Umfang des Stators 2 zu rekonstruieren. Unter Annah- me eines symmetrischen Aufbaus der elektrischen Maschine 1 und eines si- nusförmigen Verlaufs des Drehfelds im Luftspalt 3 kann die Anzahl der benötig- ten Messspulen 31 auf zwei reduziert werden, die dann auf zwei um eine halbe Polteilung 5 versetzten Statorzähnen 22 angebracht werden sollen.
In Figur 5 sind die Komponenten des Statorflusses Ψa, Ψb und der Strangströ- me la, lb beispielhaft für eine Momentaufnahme über den Achsen a, b darge- stellt. Die Achsen a und b bilden ein statorfestes Koordinatensystem, in dem
resultierende Vektoren Ψ = ( Ψa, Ψb) und I = (la, lb) bei Drehung des Rotors der elektrischen Maschine rotieren. Die aktuelle Lage des Vektors des Statorflus- ses Ψ ist als Winkellage ε gegenüber der Koordinatenachse a angegeben. Ge- genüber dem statorfesten Koordinatensystem (also gegenüber den Achsen a, b in Figur 5) weisen die resultierenden Vektoren des Statorflusses Ψ und des Strangstroms I unterschiedliche Phasenlagen auf, die sich in einem Winkel Φ zwischen dem Vektor des Strangstroms I und dem Vektor des Statorflusses Ψ äußern.
In Figur 5 ist weiter die Projektion des Vektors des Strangstroms I auf den Vek- tor des Statorflusses Ψ dargestellt, mit anderen Worten ist der Vektor des Strangstroms I in eine Parallelkomponente zum Vektor des Statorflusses Ψ und eine dazu senkrechte Komponente aufgeteilt worden. Der Parallelkomponente ist das Kürzel Id (Ψ) und der senkrechten Komponente das Kürzel lq (Ψ) zugeord- net. Da nur die senkrechte Komponente lq (Ψ) in einem Drehmoment resultiert, wird sie nachfolgend auch als „drehmomentbildende Komponente lq (Ψ)“ be- zeichnet. Die parallel zur Richtung des Statorflussvektors Ψ ausgerichtete Komponente Id (Ψ) stellt eine flussbildende Komponente des Stromvektors I dar.
Die beiden Komponenten des Stromvektors I, die flussbildende Komponente Id (Ψ) und die drehmomentbildende Komponente lq (Ψ) können somit in dem zuvor beschriebenen Verfahren ohne weitere Näherungen messtechnisch mithilfe der Messspulen 31 auf den Statorzähnen 22 sowie einer Messung der Strangströ- me lu, lv, Iw bestimmt werden.
Diese Größen sind zudem Stellgrößen in bekannten Regelverfahren für elektri- sche Maschinen. Der zuvor aufgezeigte Weg der direkten Bestimmung dieser Größen erlaubt entsprechend eine Regelung einer elektrischen Maschine ohne die Notwendigkeit, diese Größen aus einer mittels eines Positionssensors ge- messenen Rotorposition zu bestimmen oder ohne die Unzulänglichkeit der Be- stimmung dieser Größen aus modellbasierten Schätzungen.
Figur 6 zeigt in einem schematischen Blockschaltbild eine Anordnung zur Re- gelung einer elektrischen Maschine 1 unter Verwendung der direkten Messung von Drehmoment M und Statorfluss Ψ.
Die Anordnung umfasst einen Umrichter 6 mit Strangstromausgängen 61 , über die die Statorwicklungen 24 der elektrischen Maschine 1 bestromt werden. Den
Strangstromausgängen 61 sind Strangstromsensoren 62 nachgeschaltet, die (zeitabhängige) Messwerte für die Strangströme lu, lv, Iw erfassen.
Weiter ist eine Auswerteeinheit 7 vorhanden, in der das zuvor beschriebene Verfahren zur Bestimmung des Statorflussvektors Ψ, des Drehmoments M und auch einer Drehzahl n durchführt. Die Auswerteeinheit 7 umfasst Eingänge 71 für die Messspulen 31 und Eingänge 72 für die Strangströme lu, lv, Iw. An Aus- gängen 73 werden ein momentanes (aktuelles) Drehmoment Mist und die Dreh- zahl n ausgegeben sowie ein momentaner Statorflussvektor T'ist, vorliegend in Form seines Absolutwertes |Ψ ist| sowie seiner Winkellage ε.
Diese Werte werden einer Regelanordnung 8 zugeführt, die den eigentlichen Regler 81 sowie einen Koordinatentransformator 85 umfasst. Im Regler 81 werden die zugeführten Ist-Werte des Drehmoments Mist und Statorfluss |Ψ ist| mit entsprechenden Soll-Werten des Drehmoments Msoll und Ψsoll verglichen, die an Soll-Wert-Eingängen 82, 83 zugeführt werden. Üblicherweise wird dabei der Drehmoment-Soll-Wert Msoll unmittelbar zugeführt und stellt die Regelvor- gabe für die elektrische Maschine 1 dar. Der Soll-Wert für den Statorfluss Ψsoll wird mithilfe einer Vorgabeeinheit 9 aus dem Drehmoment-Soll-Wert Msoll und der Drehzahl n berechnet, wobei die Vorgabeeinheit 9 eine gewünschte dreh- zahlabhängige Beziehung zwischen dem Drehmoment-Soll-Wert Msoll und dem Statorfluss-Soll-Wert Ψsoll in einem vorgegebenen und abgespeicherten Kennli- nienfeld umfasst.
Der Regler 81 gibt an Regelausgängen 84 als Stellgrößen Spannungen Ud, Uq für die Strangwicklungen der elektrischen Maschine aus. An den Regelausgän- gen 84 werden diese Spannungen im d/q-Koordinatensystem ausgegeben und im Koordinatentransformator 85 in die eigentlichen Vorgaben für Strangspan- nungen Uu, Uv, Uw für den Wechselrichter 6 umgewandelt, die an Strang- Regelausgängen 86 diesen bereitgestellt werden.
Die Figur 6 zeigt somit eine feldorientierte Regelung für die elektrische Maschi- ne 1 auf Basis einer direkten Messung der Regelgrößen.
Figur 7 zeigt eine Abwandlung dieser feldorientierten Regelung, deren Regel- prinzip als Direkt-Momentregelung (DTC - Direct Torque Control) bekannt ist. Gleiche Bezugszeichen kennzeichnen in dieser Figur gleiche oder gleich wir- kende Elemente wie bei Figur 6.
Im Unterschied zu dem Beispiel der Figur 6 wird der Umrichter 6 nicht über Vorgaben für die Strangspannungen Uu, Uv, Uw für die Strangwicklungen 24 angesteuert, sondern über Schaltzustände Su, Sv, Sw, die unmittelbar Schaltor- gange ansteuern, die die Strangwicklungen 24 in einem Pulsweitenmodulati- onsverfahren ansteuern. Zu diesem Zweck ist anstelle des Koordinatentrans- formators 85 eine Schalttabelle 87 vorgesehen, wobei eine Auswahl der Schaltzustände Su, Sv, Sw anhand des Regelausgangs 84 des Reglers 81 er- folgt.
Auch hierbei ist relevant, dass der Ist-Wert des Drehmoments Mist und der Ist- Wert des Statorflusses Ψist unmittelbar aus den Messwerten der Messsensoren 31 sowie der gemessenen Strangströme lu, lv, Iw bestimmt werden. Eine Schät- zung dieser Werte oder eine Berücksichtigung von sonstigen Maschinenpara- metern, die sich im Betrieb verändern könnten, wird nicht benötigt.
Bezugszeichenliste
1 elektrische Maschine
2 Stator
20 Statorfeldlinien
21 Statorjoch
22 Statorzahn
23 Statornut
24 Strangwicklung
3 Luftspalt
30 Luftspaltfeldlinien
31 Messspule
4 Rotor
40 Rotorfeldlinien
41 Rotorjoch
42 Permanentmagnet
43 Kavität
5 Polteilung
6 Umrichter
61 Umrichterausgang
62 Strangstromsensor
7 Auswerteeinheit
71 Messsensoreingänge
72 Strangstromeingänge
73 Parameterausgänge
8 Reglerkomponente
81 Regler
82 Drehmoment-Sollwerteingang
83 Flussverkettungs-Sollwerteingang
84 Regelausgang
85 Koordinatentransformator
86 Strang-Regelausgang
9 Vorgabeeinheit u, v, w Phase (bzw. Strangindex) N1, N2 Wicklungszahl lu, lv, Iw Strangstrom la, lb Strangstrom (im orthogonalen a/b-Koordinatensystem)
Id, lq Strangstrom (im mitrotierenden d/q-Koordinatensystem)
I Strangstrom (in vektorieller Darstellung) Ψ1 - Ψ12 gemessener magnetischer Verkettungsfluss Ψu, Ψv, Ψw magnetischer Verkettungsfluss
Ψa, Ψb magnetischer Verkettungsfluss (im orthogonalen a/b-
Koord inatensystem )
Ψ magnetischer Verkettungsfluss (in vektorieller Darstellung)
Ψist momentaner magnetischer Verkettungsfluss (in vektorieller
Darstellung) |Ψ ist| Absolutwert des momentanen magnetischen Verkettungsflus- ses ε Winkellage Ψsoll Sollwert des magnetischer Verkettungsflusses
M Drehmoment Mist momentanes Drehmoment Msoll Sollwert des Drehmoments
N Drehzahl
U u, Uv, Uw Strangspannung
Su, Sv, Sw Schaltzustand