Brandmelde zentrale
Die Erfindung betri f ft eine Brandmeldezentrale zum Anschluss einer Melderlinie mit einer Mehrzahl von daran angeschlossenen Meldern . Die Erfindung betri f ft weiterhin eine Anordnung für eine Gebäudeautomatisierung mit einer erfindungsgemässen Brandmeldezentrale . Die Erfindung betri f ft ferner ein Verfahren zur Inbetriebsetzung von Gefahrenmeldern einer Melderlinie .
Bei der Installation und Inbetriebsetzung von Brandmeldeanlagen sind verschiedene Arbeitsschritte notwendig . Üblicherweise werden diese in zeitlicher Abfolge und von unterschiedlichen Personen durchgeführt . Dabei kommt es häufig vor, dass Fehler, die z . B . bei der Verkabelung gemacht worden sind, erst dann bemerkt werden, wenn die Brandmeldeanlage in Betrieb gesetzt werden soll . Die anschließende Fehlersuche gestaltet sich dadurch schwierig und zeitaufwändig .
Aus der US 2015/ 0097664 Al ist ein System zur Bestimmung des Wartungsbedarfs und zur Überprüfung der Installation eines Alarmsystems bekannt , wobei das Alarmsystem eine zentrale Überwachungsstation umfasst , die so konfiguriert ist , dass sie Betriebsmessungen empfängt und Wartungsregeln auf die Betriebsmessungen und eine Wartungshistorie für das Alarmsystem anwendet , um den Wartungsbedarf des Alarmsystems zu bestimmen .
Aus der US 10 , 750 , 321 Bl sind Vorrichtungen, Verfahren und Systeme für infrastrukturlose Indoor-Navigation in einem Feuerleitsystem bekannt .
Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Brandmeldezentrale und ein Verfahren bereitzustellen, bei denen Installations fehler sofort erkannt werden .
Die Aufgabe wird gelöst durch eine Brandmeldezentrale zum Anschluss einer Melderlinie mit einer Mehrzahl von daran angeschlossenen Meldern, wobei die Brandmeldezentrale für die Installation und/oder Inbetriebsetzung der Melder in einem Installationsmodus betreibbar ist , wobei die Brandmeldezentrale im Installationsmodus mit einem mobilen Kommunikationsendgerät eines Nutzers ( z . B . Inbetriebsetzer ) in einer Kommunikationsverbindung steht . Die Brandmeldezentrale sendet im Falle eines erkannten Installations fehlers dem mobilen Kommunikationsendgerät eine entsprechende Fehlermeldung zur Ausgabe auf einer Ausgabevorrichtung ( z . B . Display, Audioausgabevorrichtung) des mobilen Kommunikationsendgerätes . Alternativ oder zusätzlich sendet die Brandmeldezentrale eine entsprechende Fehlermeldung zur Ausgabe auf bzw . an den vom Installations fehler betrof fenen Melder bzw . auf das installierte Gerät . Es sind eine oder mehrere Überwachungseinheit ( en) zum Überprüfen der elektrischen Eigenschaften der Melderlinie in der Brandmeldezentrale und/oder in den j eweiligen Meldern angebracht .
Installations fehler können z . B . durch eine oder mehrere Überwachungseinheit ( en) zum Überprüfen der elektrischen Eigenschaften der Melderlinie erkannt werden, z . B . durch eine oder mehrere Kurzschlusserkennungseinheiten und/oder durch eine oder mehrere Überstromerkennungseinheiten und/oder durch einen oder mehrere Spannungsdetektoren .
Als weitere mögliche Informationsausgabe könnte eine am installierten Gerät verbaute LED sein, z . B . der interne Alarmindikator bzw . der externe Alarmindikator bei dessen Anschluss an einem Punktmelder . Z . B . kann ein bestimmtes Blinkmuster oder ein bestimmter Ton eine korrekte Verkabelung bestätigen . Dadurch ist es möglich, zum Zeitpunkt der Installation der Melderlinie die Korrektheit der Installation zu überprüfen .
Mit Vorteil wird der Installateur durch einen „Push-Dienst" sofort (mit Vorteil in Echtzeit) auf einen erkannten Installationsfehler aufmerksam gemacht. Dies erfolgt durch eine entsprechende Ausgabe (z.B. in Form einer Fehlermeldung) auf dem mobilen Kommunikationsendgerät (z.B. Smartphone, Tablet-Computer, Smart Watch, Smart Glasses) des Installateurs. Die Ausgabe kann als Textnachricht und/oder als Grafik und/oder als Audio-Nachricht erfolgen, z.B. auf dem Display und/oder durch den Lautsprecher. Mit Vorteil handelt es sich beim mobilen Kommunikationsendgerät um ein Gerät, das Augmented Reality fähig ist bzw. Augmented Reality unterstützt.
Eine erste vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, dass die Brandmeldezentrale dazu eingerichtet ist, die Melderlinie im Installationsmodus mit einer geeigneten Linienspannung zu beaufschlagen. Die beaufschlagte Linienspannung liegt in einem Bereich, so dass Verkabelungsarbeiten an der Melderlinie gefahrlos möglich sind.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, dass die Linienspannung im Wesentlichen 30 Volt beträgt. Wenn die beaufschlagte Linienspannung im Wesentlichen 30 Volt beträgt (z.B. im Bereich 30 1 4 V) , sind Verkabelungsarbeiten an der Melderlinie gefahrlos möglich.
Eine Beaufschlagung der Melderlinie kann im Prinzip auch durch andere Linienspannungen ohne Gefahr für einen Inbetriebset zer erfolgen. So kann die Linienspannung auch im Wesentlichen 24 Volt betragen (z.B. im Bereich 24 ± 3 V) . Die Linienspannung kann auch im Wesentlichen 5 Volt betragen (z.B. im Bereich 5 ± 1 V) . Durch die Möglichkeit unterschiedliche Linienspannungen zu verwenden, kann u.a. eine Skalierung der Überprüfungsmöglichkeiten bei der Fehlererkennung vorgenommen werden.
Je nach vorhandener Linienspannung können entsprechende Uber- wachungseinheiten verwendet werden, dies schon zur Installation und/oder schon zur Inbetriebsetzung . Die Linienspannung ist typischerweise eine Gleichspannung .
Mit Vorteil wird die Linienspannung für die Melderlinie im Wesentlichen mit nicht mehr als 30 Volt beaufschlagt .
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, dass der Installationsmodus in einem Arbeitsschrittmodus betreibbar ist , bei dem nach j edem Arbeitsschritt der Installation und/oder der Inbetriebsetzung auf dem mobilen Kommunikationsendgerät der Status des j eweiligen Arbeitsschrittes ausgebbar ist . Somit können Installations fehler auf Arbeits- schritte-Ebene erkannt und einem Arbeitsschritt zugeordnet werden .
Ein weiterer Vorteil liegt darin den Arbeits fortschritt der Verkabelung aus der Ferne zu überprüfen . Mit Vorteil erfolgt dies durch Kommunikation des mobilen Kommunikationsendgerätes mit einem Pro j ektplanungstool ( z . B . MS Proj ect ) eines Bauleiters bzw . Architekten . Dies ist hochgradig relevant , da die Inbetriebnahme der BMZ (Brandmeldezentrale ) eine fehlerfreie Verkabelung voraussetzt und oftmals zeitlich auf dem kritischen Pfad für die Eröf fnung eines Neubaus liegt . Heute fahren FS- Inbetriebsetzer ( Inbetriebset zer für Fire Safety Systeme ) oft mehrmals zur Baustelle , um sich vom Arbeits fortschritt der Elektriker zu überzeugen . Dies entfällt mit der Erfindung .
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, dass es sich bei einem Installations fehler um einen Kurzschluss auf der Melderlinie und/oder um einen Unterbruch der Melderlinie und/oder um einen Erdschluss der Melderlinie und/oder um eine Verpolung eines j eweiligen angeschlossenen
Melders handelt. Im Installationsmodus wird die Melderlinie fortwährend elektrisch überwacht; Verpolungen, Überströme, Unterbrüche werden sofort erkannt. Die Überprüfungen auf Installationsfehler erfolgen somit bereits während der Installationsarbeiten. Heutzutage erfolgt eine Überprüfung auf Installationsfehler erst bei einem mehr oder weniger fertig kommissionierten System.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, dass die Brandmeldezentrale bereits während der Installationsphase mit einem Cloud-Service u.a. für die Kommunikation mit dem mobilen Kommunikationsendgerät verbunden ist. Die Brandmeldezentrale besitzt dazu eine Verbindung zum Internet (z.B. WLAN, 5G-Modem) , und der Installateur ist während der
Arbeit fortwährend über sein mobiles Endgerät (z.B. Smartphone, Tablet, Smart Watch, Smart glasses, AR-Gerät) mit der Brandmeldezentrale und dem Cloud-Service verbunden. Mit Vorteil hat der Cloud-Service Zugriff auf Gebäudepläne und/oder auf ein Gebäudeinformationsmodell (Building Information Model, BIM) . Mit Vorteil werden durchgeführte Installationen an der Melderlinie direkt im Gebäudeplan und/oder im Gebäudeinformationsmodell eingetragen.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, dass der Cloud-Service Teil eines Internet-basierten Eco-Systems für ein Gebäudeautomatisierungssystems ist, bei dem die Brandmeldezentrale und das mobile Kommunikationsendgerät (für einen Nutzer bzw. für eine Nutzergruppe) registriert sind. Dadurch können u.a. Informationen über das Gebäude (z.B. im Gebäude vorhandene und/oder verbaute Assets (z.B. HLK- Inf rastruktur ) auf dem mobilen Kommunikationsendgerät, z.B. in Form von Augmented Reality Inf ormationen/Animationen) , bereitgestellt werden.
Mit Vorteil erfolgt eine Registrierung geräteunabhängig, d . h . wenn sich ein Nutzer registriert , gilt die Registrierung und/oder die entsprechende Zugangsberechtigung für mehrere Geräte . D . H . ein registrierter Nutzer ( z . B . Installateur ) hat eine Zugangsberechtigung (user account ) , welches es ihm ggf . device-unabhängig ermöglicht , Informationen zu bestimmten Sites zu erhalten gemäss Authorisierung seines User Accounts .
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, dass ein zu installierender Melder der Melderlinie mit dem Cloud-Service verbunden ist und über eine geeignete Kommunikationsverbindung seine j eweiligen Konfigurationsdaten vom Cloud-Service erhält . Wenn in der Cloud bereits Konfigurationsdaten für die j eweilige Installation vorliegen, kann zusätzlich der Meldertyp überprüft werden und eine Konfiguration des Melders über einen Download der Konfigurationsdaten vorgenommen werden . Dies erhöht die Ef fi zienz der Installation .
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, dass die Brandmeldezentrale dazu eingerichtet ist , Informationen über einen installierten Melder automatisch mit dem Cloud-Service zu synchronisieren . Dadurch wird die Datenkonsistenz zwischen Melderdaten und Dokumentation ( I-Base ) über verbaute Melder sichergestellt . Mit Vorteil erfolgt die Synchronisation über einen automatischen Abgleich mit einem Gebäudeinformationsmodell (BIM) . So ist sichergestellt , dass im Gebäudeinformationsmodell oder in einem Gebäudeplan hinterlegte Daten mit den Melderdaten im Feld konsistent sind .
Die Aufgabe wird weiterhin gelöst durch eine Anordnung für eine Gebäudeautomatisierung für ein Gebäude , die Anordnung umfassend : eine Brandmeldezentrale nach einem der vorstehenden Ansprüche ;
ein mobiles Kommunikationsendgerät , eingerichtet für eine Kommunikation mit der Brandmeldezentrale ; einen Cloud-Server , eingerichtet zur Speicherung eines Gebäudeplans und/oder eines Gebäudeinformationsmodells für das Gebäude ; wobei das mobile Kommunikationsendgerät eingerichtet ist , Positionsdaten für einen installierten Melder an den Cloud- Server zu übertragen, und wobei die j eweiligen Positionsdaten der installierten Melder in dem auf dem Cloud-Server gespeicherten Gebäudeplan und/oder Gebäudeinformationsmodell (BIM) eingetragen werden, und wobei eine oder mehrere Überwachungseinheit ( en) zum Überprüfen der elektrischen Eigenschaften der Melderlinie in der Brandmeldezentrale und/oder in den j eweiligen Meldern angebracht sind .
Die Anordnung lässt sich durch handelsübliche Komponenten realisieren . Die Anordnung ermöglicht es , zum Zeitpunkt der Installation der Melderlinie die Korrektheit der Installation zu überprüfen . Mit Vorteil wird der Installateur durch einen „Push-Dienst" sofort (mit Vorteil in Echtzeit ) auf einen erkannten Installations fehler aufmerksam gemacht . Dies erfolgt durch eine entsprechende Ausgabe ( z . B . in Form einer Fehlermeldung) auf dem mobilen Kommunikationsendgerät ( z . B . Smartphone , Tablet-Computer, Smart Watch, Smart Glasses ) des Installateurs . Die Ausgabe kann als Textnachricht und/oder als Grafik und/oder als Audio-Nachricht erfolgen, z . B . auf dem Display und/oder durch den Lautsprecher ) . Mit Vorteil handelt es sich beim mobilen Kommunikationsendgerät um ein Gerät , das Augmented Reality fähig ist bzw . Augmented Reality unterstützt .
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, dass die Anordnung ein Positionsbestimmungssystem,
insbesondere ein Indoor-Positions-Bestimmungssystem, umfasst , wobei durch das Positionsbestimmungssystem die Position des mobilen Kommunikationsendgerätes bestimmbar und dem j eweiligen installierten Melder zuordenbar ist . Indoor-Positions-Bestimmungssysteme ( Indoor-Positioning-System, IPS ) sind heutzutage in Gebäuden weit verbreitet . Indoor-Positions-Bestimmungssysteme können z . B . auf WLAN und/oder auf iBeacons (BLE , Bluetooth Low Energy) basieren . Auch über den Zugri f f auf Gebäudepläne und/oder auf ein Gebäudeinformationsmodell (BIM) und Sensorik des mobilen Kommunikationsendgerätes ( z . B . Smartphone mit z . B . Beschleunigungssensoren, Magnetfeldsensoren) lässt sich eine Positionsbestimmung durchführen .
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, dass ein zu installierender Melder über eine geeignete Kommunikationsverbindung mit dem Cloud-Server verbunden ist und über diese Kommunikationsverbindung seine j eweiligen Konfigurationsdaten vom Cloud-Service durch einen vom mobilen Kommunikationsendgerät initiierten Download erhält . Wenn in der Cloud bereits Konfigurationsdaten für die j eweilige Installation vorliegen, kann zusätzlich der Meldertyp überprüft werden und eine Konfiguration des Melders über einen Download der Konfigurationsdaten vorgenommen werden . Dies erhöht die Ef fi zienz der Installation .
Mit Vorteil ist die Anordnung als Brandmeldesystem eingerichtet . Installation und Programmierung der Anlage (Brandmeldesystem und/oder Brandmeldezentrale ) erfolgen mit Vorteil zeitlich parallel , was zu höherer Ef fi zienz (Einsatzoptimierung der erforderlichen Personen) , einer schnelleren Bereitstellung der fertig konfigurierten Anlage sowie einer höheren Qualität führt .
Die Aufgabe wird weiterhin gelöst durch ein Verfahren zur Inbetriebsetzung von Gefahrenmeldern einer Melderlinie, insbesondere Brandmeldern, wobei eine Zentrale für die Melder, insbesondere eine Brandmeldezentrale, für die Installation und/oder Inbetriebsetzung der Melder in einem Installationsmodus betrieben wird, wobei die Zentrale im Installationsmodus mit einem mobilen Kommunikationsendgerät eines Nutzers (z.B. Inbetriebset- zer) in einer Kommunikationsverbindung steht, wobei die Zentrale im Falle eines erkannten Installationsfehlers dem mobilen Kommunikationsendgerät (z.B. Smartphone, Tablet-Computer) eine entsprechende Fehlermeldung zur Ausgabe auf einer Ausgabevorrichtung (Display, Audio) des mobilen Kommunikationsendgerätes sendet und/oder eine entsprechende Fehlermeldung zur Ausgabe auf den vom Installationsfehler betroffenen Melder sendet, und wobei ein Überprüfen der elektrischen Eigenschaften der Melderlinie (ML) in der Brandmeldezentrale (Z) und/oder in den jeweiligen Meldern (Ml - M3) erfolgt.
Das Verfahren kann durch handelsübliche Komponenten (COTS, Commercials off the shelf) realisiert werden.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, dass die Linienspannung im Wesentlichen 30 Volt beträgt. Wenn die beaufschlagte Linienspannung im Wesentlichen 30 Volt beträgt (z.B. im Bereich 30 1 4 V) , sind Verkabelungsarbeiten an der Melderlinie gefahrlos möglich.
Eine Beaufschlagung der Melderlinie kann im Prinzip auch durch andere Linienspannungen ohne Gefahr für einen Inbetriebset zer erfolgen. So kann die Linienspannung auch im Wesentlichen 24 Volt betragen (z.B. im Bereich 24 ± 3 V) . Die Linienspannung kann auch im Wesentlichen 5 Volt betragen (z.B. im Bereich 5 ±
1 V) . Die j eweilige Linienspannung ist typischerweise eine Gleichspannung .
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, dass der Installationsmodus in einem Arbeitsschrittmodus betrieben wird, bei dem nach j edem Arbeitsschritt der Installation und/oder der Inbetriebsetzung auf dem mobilen Kommunikationsendgerät der Status des j eweiligen Arbeitsschrittes für einen j eweiligen Melder ausgegeben wird . Somit können Installations fehler auf Arbeitsschritte-Ebene erkannt und einem Arbeitsschritt zugeordnet werden .
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, dass es sich bei einem Installations fehler um einen Kurzschluss auf der Melderlinie und/oder um einen Unterbruch der Melderlinie und/oder um einen Erdschluss der Melderlinie und/oder um eine Verpolung eines j eweiligen angeschlossenen Melders handelt . Im Installationsmodus wird die im Wesentlichen mit einer Linienspannung von 5 Volt beaufschlagt und fortwährend elektrisch überwacht ; Verpolungen, Überströme , Unterbrüche werden sofort erkannt .
Die Erfindung sowie vorteilhafte Aus führungen der vorliegenden Erfindung werden am Beispiel der nachfolgenden Figur erläutert . Dabei zeigt :
FIG 1 eine beispielhafte Anordnung mit einer erfindungsgemässen Brandmeldezentrale , und
FIG 2 ein beispielhaftes Flussdiagramm für ein Verfahren zur Inbetriebsetzung von Gefahrenmeldern einer Melderlinie .
Figur 1 zeigt eine beispielhafte Anordnung mit einer erfindungsgemässen Brandmeldezentrale Z. Die Brandmeldezentrale Z ist eingerichtet zum Anschluss einer Melderlinie ML mit einer Mehrzahl von daran angeschlossenen Meldern Ml - M3, wobei die Brandmeldezentrale Z für die Installation und/oder Inbetriebsetzung der Melder Ml - M3 in einem Installationsmodus betreibbar ist, wobei die Brandmeldezentrale Z im Installationsmodus mit einem mobilen Kommunikationsendgerät MG eines Nutzers B (z.B. Installateur, Inbetriebsetzer ) in einer Kommunikationsverbindung KV 1 - KV3 steht, wobei die Brandmeldezentrale Z im Falle eines erkannten Installationsfehlers dem mobilen Kommunikationsendgerät MG eine entsprechende Fehlermeldung FM1 zur Ausgabe auf einer Ausgabevorrichtung D (z.B. Display, Audioausgabeeinheit, Lautsprecher) des mobilen Kommunikationsendgerätes MG (z.B. Smartphone, Tablet-Computer, Smart Watch, Smart Glasses) sendet und/oder eine entsprechende Fehlermeldung FM2, FM3 zur Ausgabe auf den vom Installationsfehler betroffenen Melder Ml - M3 sendet.
Das mobile Kommunikationsendgerät MG kann über eine geeignete Kommunikationsverbindung KV1 direkt mit der Brandmeldezentrale Z datentechnisch verbunden sein, z.B. über WLAN, Bluetooth oder über ein mobiles Datennetzwerk (GSM, UMTS, 4G, 5G) . Das mobile Kommunikationsendgerät MG kann über geeignete Kommunikationsverbindungen KV2, KV3, aber auch indirekt mit der Brandmeldezentrale Z datentechnisch verbunden sein, z.B. über einen Cloud-Service CS, z.B. über Internet, über WLAN, Bluetooth oder über ein mobiles Datennetzwerk (GSM, UMTS, 4G, 5G) .
Bei einem erkannten Installationsfehler kann die Brandmeldezentrale Z eine entsprechende Fehlermeldung FM1 über die Kommunikationsverbindung KV1 direkt auf das mobile Kommunikationsendgerät MG eines Benutzers B senden. Auf dem mobile Kommunikationsendgerät MG kann die Fehlermeldung FM1 textuell
und/oder grafisch und/oder akustisch auf geeigneten Ausgabemitteln (z.B. Display D, Lautsprecher) ausgegeben werden.
Bei einem erkannten Installationsfehler kann die Brandmeldezentrale Z eine entsprechende Fehlermeldung aber auch indirekt über einen entsprechenden Cloud-Service CS auf das mobile Kommunikationsendgerät MG des Benutzers B senden, z.B. über entsprechende Kommunikationsverbindungen KV2, KV3.
Bei einem erkannten Installationsfehler kann die Brandmeldezentrale Z eine entsprechende Fehlermeldung FM3 auch über die Melderline ML an den vom Installationsfehler betroffenen Melder Ml - M3 senden. Mit Vorteil umfasst die Melderline ML dabei eine elektrische Versorgungsleitung, die auch zur Informationsübertragung genutzt werden kann. Die Melder Ml - M3 umfassen jeweils Ausgabeelemente AE1 - AE3 zur textuellen und/oder optischen und/oder grafischen und/oder akustischen Ausgabe der Fehlermeldung FM3.
Bei einem erkannten Installationsfehler kann die Brandmeldezentrale Z eine entsprechende Fehlermeldung FM2 aber auch indirekt über den entsprechenden Cloud-Service CS an den vom Installationsfehler betroffenen Melder Ml - M3 senden, z.B. über entsprechende Kommunikationsverbindungen KV2, KV4, z.B. über WLAN, Bluetooth oder über ein mobiles Datennetzwerk (GSM, UMTS, 4G, 5G.
Die Anordnung ist mit Vorteil eingerichtet für eine Gebäudeautomatisierung (z.B. für ein Gebäudeautomatisierungssystem) für ein Gebäude.
Die Anordnung umfasst: eine erfindungsgemässe Brandmeldezentrale Z;
ein mobiles Kommunikationsendgerät MG, eingerichtet für eine Kommunikation KV1 - KV3 mit der Brandmeldezentrale Z ; einen Cloud-Server S , eingerichtet zur Speicherung eines Gebäudeplans und/oder eines Gebäudeinformationsmodells BIM für das Gebäude ; wobei das mobile Kommunikationsendgerät MG eingerichtet ist , Positionsdaten für einen installierten Melder Ml - M3 an den Cloud-Server S zu übertragen, und wobei die j eweiligen Positionsdaten der installierten Melder Ml - M3 in dem auf dem Cloud-Server S gespeicherten Gebäudeplan und/oder Gebäudeinformationsmodell BIM eintragbar, d . h . hinterlegbar sind . Der Gebäudeplan und/oder das Gebäudeinformationsmodell BIM sind in einer geeigneten Datenbank DB ( z . B . relationale Datenbank oder IN-memory Datenbank) abgespeichert . Mit Vorteil sind der Cloud-Server S und die Datenbank DB in einer Cloud- Inf rastruk- tur C mit entsprechenden Kommunikationsverbindungen KV2 , KV3 realisiert .
Die Anordnung ermöglicht es , zum Zeitpunkt der Installation der Melderlinie ML die Korrektheit der Installation zu überprüfen . Mit Vorteil wird der Installateur durch einen „Push- Dienst" sofort (mit Vorteil in Echtzeit ) auf einen erkannten Installations fehler aufmerksam gemacht . Dies erfolgt durch eine entsprechende Ausgabe ( z . B . in Form einer Fehlermeldung) auf dem mobilen Kommunikationsendgerät MG ( z . B . Smartphone , Tablet-Computer, Smart Watch, Smart Glasses ) des Installateurs . Die Ausgabe kann als Textnachricht und/oder als Grafik und/oder als Audio-Nachricht erfolgen, z . B . auf dem Display D und/oder durch den Lautsprecher ) . Mit Vorteil handelt es sich beim mobilen Kommunikationsendgerät MG um ein Gerät , das Augmented Reality fähig ist bzw . Augmented Reality unterstützt .
Mit Vorteil ist die Brandmeldezentrale Z dazu eingerichtet , die Melderlinie ML im Installationsmodus mit einer geeigneten
Linienspannung LS zu beaufschlagen . Mit Vorteil beträgt die
Linienspannung im Wesentlichen nicht mehr als 30 Volt .
Mit Vorteil ist der Installationsmodus in einem Arbeitsschrittmodus betreibbar, bei dem nach j edem Arbeitsschritt der Installation und/oder der Inbetriebsetzung auf dem mobilen Kommunikationsendgerät MG der Status des j eweiligen Arbeitsschrittes ausgebbar ist .
Bei einem Installations fehler kann es sich z . B . um einen Kurzschluss auf der Melderlinie und/oder einen Unterbruch der Melderlinie und/oder einen Erdschluss der Melderlinie und/oder eine Verpolung eines j eweiligen angeschlossenen Melders handeln . Installations fehler können z . B . durch eine oder mehrere Uberwachungseinheit ( en) zum Überprüfen der elektrischen Eigenschaften der Melderlinie ML erkannt werden, z . B . durch eine oder mehrere Kurzschlusserkennungseinheiten und/oder durch eine oder mehrere Uberstromerkennungseinheiten und/oder durch eine oder mehrere Spannungsdetektoren . Die eine oder mehrere Uberwachungseinheit ( en) können in der Brandmeldezentrale Z und/oder in den j eweiligen Meldern Ml - M3 angebracht sein .
Mit Vorteil ist die Brandmeldezentrale Z mit einem Cloud-Ser- vice CS u . a . für die Kommunikation mit dem mobilen Kommunikationsendgerät MG verbunden .
Mit Vorteil ist der Cloud-Service CS Teil eines Internet-ba- sierten Ökosystems (Eco-System) für ein Gebäudeautomatisierungssystems , bei dem die Brandmeldezentrale Z und das mobile Kommunikationsendgerät MG registriert sind . Mit Vorteil sind der Cloud-Service CS und das Ökosystem auf einem Cloud-Server S realisiert . Das Ökosystem hat Zugri f f auf eine Datenbank DB mit dem Gebäudeinformationsmodells BIM für das Gebäude . Uber das mobile Kommunikationsendgerät MG kann ein Nutzer N
relevante (z.B. im Feld benötigte Daten; z.B. Konfigurationsdaten und/oder eingestellte Parameter für Melder Ml - M3) vom Ökosystem erhalten.
Mit Vorteil ist ein zu installierender Melder Ml - M3 der Melderlinie ML mit dem Cloud-Service CS verbunden, wobei er über eine geeignete Kommunikationsverbindung KV4 (z.B. Internet, Funkverbindung) seine jeweiligen Konfigurationsdaten vom Cloud-Service CS erhalten kann, z.B. durch einen über einen durch das mobile Kommunikationsendgerät MG initiierten Download .
Mit Vorteil ist die Brandmeldezentrale Z dazu eingerichtet, Informationen über einen installierten Melder Ml - M3 automatisch mit dem Cloud-Service CS und/oder dem Gebäudeinformationsmodell BIM zu synchronisieren.
Mit Vorteil umfasst die Anordnung ein Positionsbestimmungssystem IPS, insbesondere ein Indoor-Positions-Bestimmungssystem, wobei durch das Positionsbestimmungssystem die Position des mobilen Kommunikationsendgerätes MG bestimmbar und dem jeweiligen installierten Melder Ml - M3 zuordenbar ist. Das Indoor- Positions-Bestimmungssystem IPS kann z.B. auf WLAN-Daten- Auswertung und/oder auf iBeacons basieren.
Die Brandmeldezentrale Z besitzt eine spezifischen Installationsmodus, in dem die Linie ML fortwährend (z.B. kontinuierlich) , insbesondere während der Installation und/oder während der Inbetriebnahme, elektrisch überwacht wird. Kurzschlüsse, Unterbrüche, Erdschlüsse oder verpolte Melder werden so sofort, d.h. noch während des Installationsprozesses, erkannt. Falls sicherheitstechnisch bzw. medizinisch erforderlich, wird im Installationsmodus die Linienspannung abgesenkt, z.B. auf
5V, so dass Verkabelungsarbeiten an der unter Strom stehenden Linie problemlos möglich sind.
Die Brandmeldezentrale Z besitzt mit Vorteil eine Verbindung zum Internet (z.B. über ein 5G-Modem) . Auf diesem Weg ist sie mit einem Cloud-Service CS verbunden, der dem Installateur während der Arbeit fortwährend über ein mobiles Endgerät MG (z.B. Smartphone, Tablet, Smart Watch, Smart glasses, ...) und/oder über Leuchtmuster der eingebauten Anzeigeelemente des verbauten Gerätes (z.B. Alarmindikator am automatischen Brandmelder) Rückmeldung gibt, ob der letzte Arbeitsschritt erfolgreich ausgeführt worden ist oder nicht. Im Falle eines Kurzschlusses würde z.B. sofort eine entsprechende Meldung erfolgen, z.B. durch ein akustisches Signal. Die Meldung kann auf dem Melder Ml - M3 und/oder auf dem mobilen Gerät MG des Nutzers B ausgegeben werden.
Wenn in der Cloud CS, C bereits Konfigurationsdaten für die jeweilige Installation vorliegen, kann zusätzlich der Meldertyp überprüft werden und eine Konfiguration des entsprechenden Melders Ml - M3 vorgenommen werden.
Mit Vorteil besitzt das Smartphone bzw. Tablet MG des Installateurs B Positionsinformationen mittels eines bekannten In- door-Positioning-Verf ährens IPS. Wenn ein neuer Melder Ml - M3 installiert wird, fragt der Cloud-Service CS die aktuelle Position an und verknüpft diese mit dem Ort (Verbauungsort) des Melders Ml - M3. Wenn in der Cloud CS, C zusätzlich Pläne des Gebäudes und/oder ein Gebäudeinformationsmodell BIM verfügbar sind, kann der Melder inkl . einer eindeutigen Identifikation direkt in diesen Plänen bzw. im BIM positioniert werden. Alternativ zur automatischen Verknüpfung mittels Positionsinformation ist auch eine manuelle Verknüpfung durch
eine App (z.B. Smartphone-App) des mobilen Kommunikationsendgerätes MG möglich.
Mit Vorteil wird die Information über neu hinzugefügte Geräte Ml - M3 wird von der Brandmeldezentrale Z automatisch mit dem Cloud-Service CS synchronisiert, sodass diese für gleichzeitige Arbeiten an der Programmierung des Brandmeldesystems genutzt werden können
Figur 2 zeigt ein beispielhaftes Flussdiagramm für ein Verfahren zur Inbetriebsetzung von Gefahrenmeldern (z.B. Brandmelder) einer Melderlinie.
Verfahren zur Inbetriebsetzung von Gefahrenmeldern einer Melderlinie, insbesondere Brandmeldern,
(VS1) wobei eine Zentrale für die Melder, insbesondere eine Brandmeldezentrale, für die Installation und/oder Inbetriebsetzung der Melder in einem Installationsmodus betrieben wird,
(VS2) wobei die Zentrale im Installationsmodus mit einem mobilen Kommunikationsendgerät (z.B. Smartphone, Tablet-Computer) eines Nutzers (z.B. Inbetriebsetzer ) in einer Kommunikationsverbindung steht,
(VS3) wobei die Zentrale im Falle eines erkannten Installationsfehlers dem mobilen Kommunikationsendgerät eine entsprechende Fehlermeldung zur Ausgabe auf einer Ausgabevorrichtung (z.B. Display, Lautsprecher) des mobilen Kommunikationsendgerätes sendet und/oder eine entsprechende Fehlermeldung zur Ausgabe auf den vom Installationsfehler betroffenen Meldern sendet. Die Melder Ml - M3 umfassen jeweils Ausgabeelemente AE1 - AE3 zur textuellen und/oder optischen und/oder grafischen und/oder akustischen Ausgabe der Fehlermeldung. Das
Verfahren kann mit handelsüblichen Komponenten realisiert werden .
Das mobile Kommunikationsendgerät kann über eine geeignete Kommunikationsverbindung direkt mit der Brandmeldezentrale datentechnisch verbunden sein, z . B . über WLAN, Funk . Das mobile Kommunikationsendgerät MG kann über geeignete Kommunikationsverbindungen aber auch indirekt mit der Brandmeldezentrale datentechnisch verbunden sein, z . B . über einen Cloud-Service CS , z . B . über Internet , WLAN, Funk-Verbindungen .
Bei einem erkannten Installations fehler kann die Brandmeldezentrale eine entsprechende Fehlermeldung über eine geeignete Kommunikationsverbindung direkt auf das mobile Kommunikationsendgerät eines Benutzers senden . Auf dem mobile Kommunikationsendgerät kann die entsprechende Fehlermeldung textuell und/oder grafisch und/oder akustisch auf geeigneten Ausgabemitteln ( z . B . Display, Lautsprecher, LED) ausgegeben werden .
Bei einem erkannten Installations fehler kann die Brandmeldezentrale eine entsprechende Fehlermeldung aber auch indirekt über einen entsprechenden Cloud-Service auf das mobile Kommunikationsendgerät des Benutzers senden, z . B . über entsprechende Kommunikationsverbindungen ( Internet , Funk) .
Bei einem erkannten Installations fehler kann die Brandmeldezentrale eine entsprechende Fehlermeldung auch über die Mel- derline an den bzw . die vom Installations fehler betrof fenen Melder senden . Mit Vorteil umfasst die Melderline dabei eine elektrische Versorgungsleitung, die auch zur Informationsübertragung genutzt werden kann . Die Melder umfassen mit Vorteil j eweils Ausgabeelemente zur textuellen und/oder optischen und/oder grafischen und/oder akustischen Ausgabe der Fehlermeldung .
Bei einem erkannten Installations fehler kann die Brandmeldezentrale eine entsprechende Fehlermeldung aber auch indirekt über den entsprechenden Cloud-Service an den vom Installations fehler betrof fenen Melder senden, z . B . über entsprechende Kommunikationsverbindungen KV2 , KV4 ( Internet , Funk) .
Mit Vorteil wird die Linienspannung für die Melderlinie im Wesentlichen mit nicht mehr als 30 Volt beaufschlagt .
Mit Vorteil wird der Installationsmodus in einem Arbeitsschrittmodus betrieben, bei dem nach j edem Arbeitsschritt der Installation und/oder der Inbetriebsetzung auf dem mobilen Kommunikationsendgerät der Status des j eweiligen Arbeitsschrittes für einen j eweiligen Melder ausgegeben wird .
Bei einem Installations fehler kann es sich z . B . um einen Kurzschluss auf der Melderlinie und/oder einen Unterbruch der Melderlinie und/oder einen Erdschluss der Melderlinie und/oder eine Verpolung eines j eweiligen angeschlossenen Melders handeln . Installations fehler können z . B . durch eine oder mehrere Uberwachungseinheit zum Überprüfen der elektrischen Eigenschaften der Melderlinie ML erkannt werden, z . B . durch eine oder mehrere Kurzschlusserkennungseinheiten und/oder durch eine oder mehrere Uberstromerkennungseinheiten und/oder durch eine oder mehrere Spannungsdetektoren . Die eine oder mehrere Uberwachungseinheit können z . B . in der Brandmeldezentrale und/oder in den j eweiligen Meldern angebracht sein .
Die Erfindung erlaubt es insbesondere den Installations- und Inbetriebsetzungsprozess einer Brandmeldeanlage deutlich abzukürzen, da Fehler in der Installation sofort bemerkt und korrigiert werden, während der Installateur Zugang zum
fehlerhaften Montageort hat . Ausserdem entfällt Zeitaufwand zur Lokalisierung des Fehlers , insbesondere dann, wenn die Installation der Verkabelung und deren Prüfung mit grösserem Zeitversatz erfolgen und ggf . von unterschiedlichen Mitarbeitern durchgeführt werden . Darüber hinaus wird die Wahrscheinlichkeit von Fehlern massiv reduziert ( Qualitätssteigerung) .
Die beschriebene Methode ermöglicht zusätzlich eine Kontrolle und Verfolgung von Fortschritt und Qualität im Installationsprozess , welche Abhängigkeit von der Auftragskonstellation von grossem wirtschaftlichem Interesse sein kann (Voraussetzung für termingerechte Fertigstellung) . Für eine solche Kontrolle ist es heute erforderlich, zur Baustelle zu fahren ( Zeitaufwand) . Die beschriebene Methode ist sehr flexibel hinsichtlich der technischen Voraussetzungen im j eweiligen Einzel fall
( z . B . Vorhandensein von Gebäudeplänen in der Cloud, Indoor-Positioning etc . ) . Verfügbare Informationen werden bestmöglich genutzt , sind aber keine Voraussetzung für die prinzipielle Anwendbarkeit des Verfahrens .
Die Erfindung betri f ft eine Brandmeldezentrale zum Anschluss einer Melderlinie mit einer Mehrzahl von daran angeschlossenen Meldern, wobei die Brandmeldezentrale für die Installation und/oder Inbetriebsetzung der Melder in einem Installationsmodus betreibbar ist , wobei die Brandmeldezentrale im Installationsmodus mit einem mobilen Kommunikationsendgerät eines Nutzers ( z . B . Inbetriebsetzer ) in einer Kommunikationsverbindung steht , wobei die Brandmeldezentrale im Falle eines erkannten Installations fehlers dem mobilen Kommunikationsendgerät eine entsprechende Fehlermeldung zur Ausgabe auf einer Ausgabevorrichtung ( z . B . Display, Audio ) des mobilen Kommunikationsendgerätes sendet und/oder wobei die Brandmeldezentrale im Falle
eines erkannten Installationsfehlers dem entsprechenden Melder (d.h. dem Melder, der vom Installationsfehler betroffen ist) eine entsprechende Fehlermeldung zur Ausgabe auf einer Ausgabevorrichtung (z.B. Display, Audio, LED) sendet.
Be zugs Zeichen
Ml - M3 Melder
AE1 - AE3 Aus gäbe element
Z Brandmelde zentrale
ML Melderlinie
MG Mobiles Kommunikationsendgerät
D Display
LS Linienspannung
KV1 - KV4 Kommunikations Verbindung
FM1 - FM3 Fehlermeldung
S Server
CS Cloud-Service
DB Datenbank
BIM Gebäudeinf ormationsmodell
C Cloud
B Nutzer
IPS Positions-Bestimmungs-System
VS 1 - VS3 Verfahrensschritt