Beschreibung
Titel
Batteriemodul, Verfahren zur Herstellung eines solchen und Verwendung eines solchen
Stand der Technik
Die Erfindung geht aus von einem Batteriemodul mit einer Mehrzahl an Batterie zellen nach Gattung des unabhängigen Anspruchs. Gegenstand der vorliegen den Erfindung sind auch ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Batte riemoduls und die Verwendung eines solchen Batteriemoduls.
Aus dem Stand der Technik ist bekannt, dass Batteriemodule aus einer Mehrzahl an einzelnen Batteriezellen bestehen können, welche seriell und/oder parallel elektrisch leitend miteinander verschaltet sein können, so dass die einzelnen Bat teriezellen zu dem Batteriemodul zusammengeschaltet sind.
Weiterhin werden solche Batteriemodule zu Batterien bzw. zu gesamten Batte riesystemen zusammengeschaltet.
Eine solche elektrisch serielle und/oder parallele Verschaltung der Mehrzahl an Batteriezellen wird üblicherweise mittels Zellverbindern ausgebildet. Dadurch können sowohl die Energie als auch die Leistung skaliert werden.
Insbesondere für leichte elektrisch angetriebene Fahrzeuge, zu Englisch auch als light electric vehicle (LEV) bekannt, sind vergleichbar leichte und bevorzugt ska lierbare Batteriesysteme auszubilden. Dabei kann eine Vielzahl an vergleichbar kleinen und üblicherweise zylindrisch ausgebildeten Batteriezellen zu dem Batte riemodul bzw. auch zu der Batterie zusammengeschaltet werden.
Aus dem Stand der Technik ist bekannt, dass Zellverbinder stoffschlüssig mit den Batteriezellen verbunden sind, bspw. kann eine solche stoffschlüssige Verbin dung durch Widerstandsschweißen oder durch Bonden ausgebildet werden. Ins besondere bei einer elektrisch leitenden Verbindung einer vergleichbar großen Anzahl an Batteriezellen miteinander, können längere Fertigungsdauern notwen dig sein. Widerstandsschweißen hat weiterhin den Nachteil, dass aufgrund der hierfür erforderlichen Flächen eine einseitige Kontaktierung nur aufwändig dar stellbar ist. Beispielsweise die Druckschriften EP 3472877 Al und US 2014/0234668 offen baren jeweils ein Batteriemodul mit einer Mehrzahl an Batteriezellen.
Offenbarung der Erfindung
Ein Batteriemodul mit einer Mehrzahl an Batteriezellen mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs bietet den Vorteil, dass aufgrund der Ausbildung eines Zellverbinders eine flexible Skalierung des Batteriemoduls ausbildbar ist. Weiter hin können der Aufwand für den Herstellungsprozess und auch dessen Kosten reduziert werden.
Dazu wird ein Batteriemodul mit einer Mehrzahl an Batteriezellen zur Verfügung gestellt. Die Batteriezellen sind dabei insbesondere als Lithium-Ionen- Batteriezellen ausgebildet.
Die Batteriezellen umfassen jeweils ein Gehäuse, in welchem elektrochemische Komponenten der jeweiligen Batteriezelle aufgenommen sind. Das Gehäuse ei ner Batteriezelle bildet jeweils einen ersten Spannungsabgriff der Batteriezelle aus. Insbesondere ist der erste Spannungsabgriff dabei ein negativer Span nungsabgriff.
Weiterhin weist eine Batteriezelle jeweils einen zweiten Spannungsabgriff auf, welcher von dem Gehäuse der Batteriezelle elektrisch isoliert ausgebildet ist. Insbesondere ist der zweite Spannungsabgriff dabei ein positiver Spannungsab griff.
Das Batteriemodul umfasst dabei zumindest einen Zellverbinder.
Der Zellverbinder weist dabei einen ersten Abschnitt und einen zweiten Abschnitt auf.
Der erste Abschnitt des Zellverbinders ist dabei elektrisch leitend mit den Gehäu sen zumindest zweier Batteriezellen einer ersten Mehrzahl an Batteriezellen ver bunden. Dabei ist der erste Abschnitt zwischen den Gehäusen der zumindest zwei Batteriezellen angeordnet.
Der zweite Abschnitt des Zellverbinders ist dabei elektrisch leitend mit den zwei ten Spannungsabgriffen zumindest zweier Batteriezellen einer zweiten Mehrzahl an Batteriezellen verbunden.
Durch die in den abhängigen Ansprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteil hafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im unabhängigen Anspruch an gegebenen Vorrichtung möglich.
Insbesondere ist es mit einer erfindungsgemäßen Ausführungsform eines Batte riemoduls möglich, dass eine Skalierung unabhängig von einer Fertigungsdauer erfolgen kann. Die Verschaltung des erfindungsgemäßen Batteriemoduls sind dabei unterbrochen mit mehreren Zellverbindern ausgebildet, sodass die Anzahl der kontaktierten Batteriezellen flexibel variierbar ist.
Ein Zellverbinder kann dabei zumindest zwei Batteriezellen der ersten Mehrzahl an Batteriezellen und zwei Batteriezellen der zweiten Mehrzahl an Batteriezellen elektrisch leitend verbinden. Insbesondere ist es dabei möglich, die zumindest zwei Batteriezellen der ersten Mehrzahl an Batteriezellen elektrisch leitend paral lel miteinander zu verschalten.
Es ist zweckmäßig, wenn die Batteriezellen als zylindrische Batteriezellen aus gebildet sind. An dieser Stelle sei angemerkt, dass zylindrisch ausgebildete Bat teriezellen bzw. zylindrische Batteriezellen auch als Rundzellen bezeichnet sein können. Zylindrische Batteriezellen weisen im Wesentlichen eine zylindrische Mantelfläche mit einer kreisrunden Querschnittsfläche auf, welche an ihren bei den gegenüberliegenden Seiten jeweils von einer kreisrunden Boden- bzw. De ckelfläche abgeschlossen ist. Besonders bevorzugt sind die zylindrischen Batte riezellen jeweils Rundzellen vom Typ 18650, welche einen Durchmesser von 18 mm und eine Höhe von 65 mm aufweisen. Das Gehäuse der zylindrisch ausge bildeten Batteriezellen ist dabei üblicherweise negativ geladen und bildet den ne gativen Spannungsabgriff der jeweiligen Batteriezelle aus. Weiterhin ist an einer Deckelfläche der positive Spannungsabgriff der Batteriezelle angeordnet, wel cher gegen das Gehäuse und damit den negativen Spannungsabgriff elektrisch isoliert ist.
Besonders bevorzugt sind der erste Abschnitt des Zellverbinders und der zweite Abschnitt des Zellverbinders rechtwinklig zueinander angeordnet. Insbesondere ist der Zellverbinder zumindest teilweise T-förmig und besonders bevorzugt T- förmig ausgebildet. Dazu kann beispielsweise der erste Abschnitt des Zellverbin ders an einer mittleren Position des zweiten Abschnitts des Zellverbinders ange ordnet sein. Insbesondere weist der Zellverbinder eine Symmetrieebene auf, wo bei die Symmetrieebene parallel der Längsrichtung des ersten Abschnitts des Zellverbinders angeordnet ist und weiterhin insbesondere der zweite Abschnitt senkrecht auf der Symmetrieebene steht.
Weiterhin ist es bevorzugt, wenn das Batteriemodul zumindest einen weiteren Zellverbinder umfasst. Der weitere Zellverbinder ist dabei elektrisch leitend mit dem Gehäuse einer weiteren Batteriezelle der ersten Mehrzahl an Batteriezellen und dem zweiten Spannungsabgriff einer Batteriezelle der ersten Mehrzahl an Batteriezellen verbunden. Dadurch ist es möglich, den durch das Gehäuse einer Batteriezelle ausgebildeten ersten Spannungsabgriff der Batteriezelle elektrisch leitend seriell mit dem zweiten Spannungsabgriff einer weiteren Batteriezelle zu verbinden. Insbesondere kann mittels einer Mehrzahl an weiteren Zellverbindern die erste Mehrzahl an Batteriezellen seriell miteinander verschaltet werden.
Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn der weitere Zellverbinder zwischen den Gehäusen zweier weiterer Batteriezellen der ersten Mehrzahl an Batteriezellen angeordnet ist. Dadurch kann eine besonders zuverlässige mechanische Anbin dung des weiteren Zellverbinders jeweils an das Gehäuse der zwei weiteren Bat teriezellen erfolgen.
Gemäß einem bevorzugten Aspekt der Erfindung ist zwischen dem Zellverbinder und dem ersten Spannungsabgriff einer Batteriezelle der ersten Mehrzahl an Bat teriezellen ein elektrisch isolierend ausgebildetes Isolationselement angeordnet. Insbesondere kann dadurch verhindert werden, dass der erste Spannungsabgriff einer Batteriezelle und der zweite Spannungsabgriff der Batteriezelle elektrisch leitend miteinander verbunden werden könnten.
An dieser Stelle sei angemerkt, dass die Zellverbinder und auch die weiteren Zellverbinder aus einem elektrisch leitenden Material ausgebildet sind, wobei das
Material insbesondere ausgewählt ist aus Kupfer, Aluminium und/oder Nickel. Ferner ist auch das Gehäuse der Batteriezellen aus einem elektrisch leitenden Material ausgebildet, wobei das Material insbesondere ausgewählt ist aus Kup fer, Aluminium und/oder Nickel. Insbesondere kann das Gehäuse der Batteriezel len aus Edelstahl ausgebildet sein. Der besondere Vorteil der Erfindung liegt da rin, dass beispielsweise das Gehäuse der Batteriezellen als stromleitende Ver bindung nutzbar ist.
Das Batteriemodul umfasst ein erstes Gehäuseelement, welches eine Mehrzahl an ersten Aufnahmen, die bevorzugt zylindrisch ausgebildet sind, aufweist. In den ersten Aufnahmen ist dabei die erste Mehrzahl an Batteriezellen aufgenom men. Das Batteriemodul umfasst ein zweites Gehäuseelement, welches eine Mehrzahl an zweiten Aufnahmen, die bevorzugt zylindrisch ausgebildet sind, aufweist. In den zweiten Aufnahmen ist dabei die zweite Mehrzahl an Batteriezel len aufgenommen. Dabei ist der Zellverbinder bevorzugt in dem ersten Gehäu seelement und/oder in dem zweiten Gehäuseelement aufgenommen. Insbeson dere könnten Zellverbinder dabei in das erste Gehäuseelement und/oder in das zweite Gehäuseelement eingelegt oder eingesteckt werden. Weiterhin könnten die Zellverbinder dabei in das erste Gehäuseelement und/oder in das zweite Ge häuseelement integriert sein, wie beispielsweise durch ein Molding-Verfahren während der Herstellung.
Dadurch kann durch die Aufnahme der ersten Mehrzahl an Batteriezellen in den ersten Aufnahmen bzw. der zweiten Mehrzahl an Batteriezellen in den zweiten Aufnahmen eine Kontaktkraft zwischen dem Zellverbinder und dem Gehäuse der jeweiligen Batteriezelle der ersten Mehrzahl an Batteriezellen bzw. der jeweiligen Batteriezelle der zweiten Mehrzahl an Batteriezellen ausgebildet werden, wobei beispielsweise der Zellverbinder einen gewisse mechanische Vorspannung auf weisen kann und/oder die erste Aufnahme bzw. die zweite Aufnahme eine Ge genkraft auf das Gehäuse der jeweiligen Batteriezelle ausbilden kann.
Es ist auch zweckmäßig, wenn der weitere Zellverbinder in dem ersten Gehäu seelement und/oder in dem zweiten Gehäuseelement aufgenommen ist. Insbe sondere könnten weitere Zellverbinder dabei in das erste Gehäuseelement und/oder in das zweite Gehäuseelement eingelegt oder eingesteckt werden. Wei-
terhin könnten die weiteren Zellverbinder dabei in das erste Gehäuseelement und/oder in das zweite Gehäuseelement integriert sein, wie beispielsweise durch ein Molding-Verfahren während der Herstellung. Dabei sind die weiteren Zellver binder derart angeordnet, dass durch eine Anordnung der ersten Mehrzahl an Batteriezellen bzw. der zweiten Mehrzahl an Batteriezellen eine elektrisch leiten de Verbindung ausgebildet wird, wobei dazu die weiteren Zellverbinder bevorzugt mechanisch verformt werden.
Es ist zweckmäßig, wenn das erste Gehäuseelement und das zweite Gehäusee lement aus einem polymeren Werkstoff ausgebildet sind. Beispielsweise kann der polymere Werkstoff ausgewählt sein als ein Polyamid (PA), wie beispielswei se PA 66. Dadurch ist es möglich, das Gewicht des Batteriemoduls zu minimie ren und gleichzeitig eine ausreichende mechanische Festigkeit zur Verfügung zu stellen. Weiterhin können das erste Gehäuseelement und das zweite Gehäusee lement Glasfasern umfassen, welche beispielsweise in den polymeren Werkstoff eingebettet sein können. Bevorzugt weisen das erste Gehäuseelement und das zweite Gehäuseelement, insbesondere die Mehrzahl an ersten Aufnahmen und die Mehrzahl an zweiten Aufnahmen, eine Wandstärke kleiner als 2 mm und ins besondere von 1 mm auf. Somit kann das Gewicht des Batteriemoduls bei einer gleichzeitig ausreichenden mechanischen Festigkeit in der Art reduziert werden, dass weiterhin auch eine zuverlässige Temperierung der Mehrzahl an zylindrisch ausgebildeten Batteriezellen möglich ist.
Das erste Gehäuseelement und das zweite Gehäuseelement können durch un terschiedliche Fertigungstechnologien, wie beispielsweise Tiefziehen, kosten günstig ausgebildet werden.
Weiterhin umfasst das erste Gehäuseelement einen ersten Grundkörper, an wel chem die ersten Aufnahmen angeordnet sind und umfasst das zweite Gehäusee lement einen zweiten Grundkörper, an welchem die zweiten Aufnahmen ange ordnet sind. Der erste Grundkörper und der zweite Grundkörper sind dabei unter Ausbildung eines Aufnahmeraumes miteinander verbunden.
Durch eine Verbindung des ersten Grundkörpers und des zweiten Grundkörpers miteinander kann eine mechanische Kontaktkraft ausgebildet werden, welche da-
für sorgt, dass eine zuverlässige, elektrisch leitende Verbindung zwischen dem Zellverbinder und den zweiten Spannungsabgriffen der Batteriezellen der zweiten Mehrzahl an Batteriezellen sowie zwischen dem weiteren Zellverbinder und den zweiten Spannungsabgriff der Batteriezellen der zweiten Mehrzahl an Batterie zellen ausgebildet wird. In dem Aufnahmeraum sind dabei also Zellverbinder und insbesondere auch weitere Zellverbinder zu einer elektrisch leitenden Verschal tung der ersten Mehrzahl an Batteriezellen und der zweiten Mehrzahl an Batte riezellen zumindest teilweise aufgenommen. Eine solche Ausführungsform des Batteriemoduls kann bspw. den besonderen Vorteil bieten, dass bevorzugt zy lindrisch ausgebildete Batteriezellen unmittelbar durch das erste Gehäuseele ment bzw. das zweite Gehäuseelement aufgenommen werden können und dadurch beispielsweise auf zusätzliche Zellhalterelemente verzichtet werden kann. An dieser Stelle sei bemerkt, dass das erste Gehäuseelement und das zweite Gehäuseelement insbesondere auch als Halbschalen eines Gehäuses des Batteriemoduls bezeichnet sein können, die gemeinsam das Gehäuse aus bilden. Insgesamt kann dabei eine elektrische Verschaltung der ersten Mehrzahl an Batteriezellen und der zweiten Mehrzahl an Batteriezellen ausgebildet wer den, wobei die Zellverbinder und die weiteren Zellverbinder innerhalb des ersten Grundkörpers bzw. des zweiten Grundkörpers angeordnet sein können. Weiter hin kann in dem Aufnahmeraum auch eine Steuerungseinrichtung des Batte riemoduls, wie bspw. ein Batteriemanagementsystem, aufgenommen sein. Die Verbindung des ersten Grundkörpers und des zweiten Grundkörpers kann dabei beispielsweise mittels einer Schraubverbindung oder mittels einer Falzverbin dung ausgebildet werden.
Zylindrische Aufnahmen sind an dieser Stelle jeweils Hohlkörper, welche zumin dest teilweise durch eine zylindrische Mantelfläche mit einer kreisrunden Quer schnittsfläche begrenzt sind. Weiterhin weisen die zylindrischen Aufnahmen eine Bodenfläche auf, welche die zylindrische Aufnahme an einer Bodenseite eben falls begrenzt. An der der Bodenseite gegenüberliegenden Seite weist der zylind rische Hohlkörper eine Öffnung auf, durch welche eine Batteriezelle in die Auf nahme eingesetzt werden kann. An dieser Stelle sei dabei bemerkt, dass die Bat teriezellen unmittelbar, wie beispielsweise ohne die Anordnung einer isolierenden Schicht, in der jeweiligen Aufnahme aufgenommen werden können.
In einer Aufnahme ist dabei insbesondere jeweils genau eine Batteriezelle auf genommen.
Unter einer Anordnung einer Aufnahme an einem Grundkörper eines Gehäusee lements soll verstanden sein, dass die Aufnahme bspw. mit dem Grundkörper einteilig verbunden ausgebildet ist, wobei der Grundkörper eine Öffnung auf weist, welche der Öffnung des zylindrischen Hohlkörpers der Aufnahme ent spricht. Damit kann eine Batteriezelle durch die Öffnung des Grundkörpers bzw. der Öffnung der Aufnahme in die jeweilige Aufnahme eingesetzt werden.
Gemäß einem bevorzugten Aspekt der Erfindung sind der erste Grundkörper und der zweite Grundkörper formschlüssig miteinander verbunden. Solche Verbin dungen können auf besonders einfache Weise ausgebildet werden. Selbstver ständlich ist es auch möglich, dass der erste Grundkörper und der zweite Grund körper kraftschlüssig und insbesondere kraft- und formschlüssig miteinander ver bunden sind. Beispielsweise kann eine solche Verbindung mittels Schraubens ausgebildet werden. Es ist auch möglich, den ersten Grundkörper und den zwei ten Grundkörper stoffschlüssig miteinander zu verbinden. Eine solche stoff schlüssige Verbindung kann beispielsweise mittels Kunststoffschweißens der po lymeren Werkstoffe ausgebildet werden.
Besonders bevorzugt sind erste Grundkörper und der zweite Grundkörper mittels einer Falzverbindung miteinander verbunden. Insbesondere ist dabei bevorzugt, wenn die Falzverbindung umlaufend über die gesamte Verbindung zwischen dem ersten Grundkörper und dem zweiten Grundkörper ausgebildet ist. Dazu kann beispielsweise der erste Grundkörper ein erstes Falzelement aufweisen und der zweite Grundkörper kann ein zweites Falzelement aufweisen, welche mittels einer entsprechenden Falzverbindung formschlüssig oder form- und kraft schlüssig verbunden werden können. Dazu kann zur Ausbildung einer Falzver bindung beispielsweise das erste Falzelement in das zweite Falzelement einge steckt werden. Zur Ausbildung einer besonders zuverlässigen Verbindung kann weiterhin das erste Falzelement und/oder das zweite Falzelement nach dem Ein stecken verformt werden.
Insgesamt ist es dadurch möglich, eine dicht ausgebildete Verbindung zwischen dem ersten Gehäuseelement und dem zweiten Gehäuseelement auszubilden, welche zum Beispiel auch entsprechende Normen hinsichtlich einer Dichtheit er füllen kann. Insbesondere könnten dazu das erste Falzelement und/oder das zweite Falzelement ein entsprechendes Dichtelement umfassen, um die Dichtheit noch weiter erhöhen zu können. Bspw. kann das Dichtelement in das Falzele ment integriert sein.
Besonders bevorzugt kann eine solche Falzverbindung gleichzeitig auch zumin dest eine Führungsschiene ausbilden, welche dazu ausgebildet ist, das Batte riemodul in einem Fahrzeug aufzunehmen. Dadurch kann eine vergleichbar ein fache Einführung der Batterie in ein Fahrzeug zur Verfügung gestellt werden, wobei die Falzverbindung weiterhin eine zuverlässige Fixierung der Batterie in dem Fahrzeug zur Verfügung stellen kann. Insgesamt kann die Batterie eines Fahrzeuges somit auf einfache Weise gewechselt werden.
Ferner ist es auch möglich, dass in die Falzverbindung ein Haltegriff bzw. ein Tragegriff integriert ist. Der Haltegriff bzw. der Tragegriff kann auch als ein Halte band bzw. ein Trageband ausgebildet sein. Auch kann die Falzverbindung bei spielsweise so ausgebildet werden, dass auf einfache Weise ein Haltegriff bzw. ein Tragegriff angesteckt werden kann oder dass auf einfache Weise ein Halte band bzw. ein Trageband angeordnet werden kann. Insbesondere wird dabei die Dichtheit nicht beeinträchtigt.
Gemäß einem bevorzugten Aspekt der Erfindung, umfasst das Batteriemodul ei nen elektrischen Anschluss. Der elektrische Anschluss ist dabei in den ersten Grundkörper und/oder in den zweiten Grundkörper integriert. Insbesondere ist der erste Anschluss dazu ausgebildet, eine Spannung von dem Batteriemodul abzugreifen oder die Mehrzahl an Batteriezellen elektrisch laden zu können. Be sonders bevorzugt umfasst das Batteriemodul zwei elektrische Anschlüsse, wie beispielsweise einen positiven elektrischen Anschluss und einen negativen elektrischen Anschluss. Insbesondere ist der elektrische Anschluss bzw. sind die elektrischen Anschlüsse jeweils als Steckverbindung ausgebildet. Dadurch ist es insgesamt möglich, das Batteriemodul elektrisch beispielsweise an ein Fahrzeug anzubinden. Der Vorteil einer Steckverbindung besteht in einer besonders einfa-
chen Anbindung. An dieser Stelle sei weiterhin angemerkt, dass der elektrische Anschluss bevorzugt in der Art in die Falzverbindung integriert sein kann, dass die Falzverbindung an der Stelle des elektrischen Anschlusses mit einer größe ren Breite ausgeführt ist.
Besonders bevorzugt ist der elektrische Anschluss an einer Seite des ersten Grundkörpers und/oder des zweiten Grundkörpers angeordnet, welche senkrecht zu einer als Führungsschiene ausgebildeten Falzverbindung angeordnet ist. Dadurch kann eine besonders zuverlässige Anbindung an das Fahrzeug ausge bildet werden.
Vorteilhafterweiße ist die zylindrische Mantelfläche einer jeden ersten Aufnahme des ersten Gehäuseelements und einer jeden zweiten Aufnahme des zweiten Gehäuseelements von Temperierfluid umströmbar angeordnet. Das Temperier fluids ist dabei bevorzugt ein Temperiergas, wie beispielsweise Luft. Mit anderen Worten ausgedrückt bedeutet dies, dass die einem Innenraum der Aufnahme, in welchem die jeweilige Batteriezelle aufgenommen ist, gegenüberliegend ange ordnete Außenseite der Aufnahme unmittelbar benachbart zu einer Umgebung angeordnet ist. Dadurch kann insgesamt jede Batteriezelle passiv gekühlt wer den, da das erste Gehäuseelement und das zweite Gehäuseelement über eine vergleichbar große Oberfläche verfügen. Besonders bevorzugt können dadurch auch mittig angeordnete Batteriezellen zuverlässig temperiert werden.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die erste Mehrzahl an Batteriezellen und die zweite Mehrzahl an Batteriezellen unmittelbar gegenüberliegend angeordnet sind. Darunter soll verstanden werden, dass die bevorzugt zylindrisch ausgebil deten Batteriezellen jeweils eine Längsrichtung aufweisen, wobei die Längsrich tungen der ersten Mehrzahl an Batteriezellen und die Längsrichtung der zweiten Mehrzahl an Batteriezellen parallel zueinander angeordnet sind. Weiterhin sind auch die Längsrichtung der ersten Mehrzahl an Batteriezellen und die Längsrich tung der zweiten Mehrzahl an Batteriezellen parallel zueinander angeordnet. Ins besondere sind dabei auch das erste Gehäuseelement und das zweite Gehäu seelement unmittelbar gegenüberliegend angeordnet. Der besondere Vorteil der Erfindung liegt weiterhin darin, dass dadurch neben einem geringen Bauraum ei-
ne elektrische Verschaltung der einzelnen Batteriezellen mittels vergleichbar kur zen Zellverbindern ausgebildet werden kann.
Insbesondere sind dabei auch die zweiten Spannungsabgriffe der ersten Mehr zahl an Batteriezellen und die zweiten Spannungsabgriffe der zweiten Mehrzahl an Batteriezellen unmittelbar gegenüberliegend. Dies bietet den besonderen Vor teil, dass die Batteriezellen beispielsweise in einer ersten Mehrzahl und in einer zweiten Mehrzahl angeordnet werden können, welche weiterhin in jeweils einer Aufnahme aufgenommen sind, wobei die Batteriezellen elektrisch miteinander verschaltet werden können.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist auch die Verwendung eines eben be schriebenen erfindungsgemäßen Batteriemoduls in einem leicht elektrisch ange triebenen Fahrzeug (light electric vehicle; LEV). Damit kann ein thermisch opti miertes und skalierbares Gesamtkonzept eines Batteriemoduls für ein leicht elektrisch angetriebenes Fahrzeug (LEV) zur Verfügung gestellt werden.
Zudem ist auch ein Verfahren zur Herstellung eines eben beschriebenen Batte riemoduls mit einer Mehrzahl an Batteriezellen, insbesondere Lithium-Ionen- Batteriezellen, Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
Die Batteriezellen umfassen jeweils ein Gehäuse, in welchem elektrochemische Komponenten der Batteriezelle aufgenommen sind, und welches jeweils einen ersten Spannungsabgriff der Batteriezelle ausbildet. Eine Batteriezelle weist je weils einen von dem Gehäuse der Batteriezelle elektrisch isoliert ausgebildeten zweiten Spannungsabgriff auf. Dabei werden die Gehäuse zumindest zweier Bat teriezellen einer ersten Mehrzahl an Batteriezellen elektrisch leitend mit einem ersten Abschnitt eines Zellverbinders verbunden, wobei der erste Abschnitt zwi schen den Gehäusen der zumindest zwei Batteriezellen der ersten Mehrzahl an Batteriezellen angeordnet wird. Ferner werden die zweiten Spannungsabgriffe zumindest zweier Batteriezellen einer zweiten Mehrzahl an Batteriezellen elektrisch leitend mit einem zweiten Abschnitt des Zellverbinders verbunden.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist mit allem in Zusammenhang mit dem erfin dungsgemäßen Batteriemodul beschriebenen vorteilhaften Weiterbildungen wei terbildbar.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
Es zeigt:
Figur 1 eine parallele Verschaltung zweier Batteriezellen einer ersten Mehrzahl an Batteriezellen,
Figur 2 eine parallele Verschaltung dreier Batteriezellen einer ersten Mehrzahl an Batteriezellen,
Figur 3 eine Verschaltung einer ersten Mehrzahl an Batteriezellen mit ei ner zweiten Mehrzahl an Batteriezellen,
Figur 4 eine serielle Verschaltung zweier Batteriezellen einer ersten Mehrzahl an Batteriezellen, Figur 5 eine serielle Verschaltung einer Mehrzahl an Batteriezellen einer ersten Mehrzahl an Batteriezellen,
Figur 6 einen Ausschnitt eines erfindungsgemäßen Batteriemoduls und Figur 7 ein erfindungsgemäßes Batteriemodul in einer Explosionsdarstel lung.
Die Figur 1 zeigt eine parallele Verschaltung zweier Batteriezellen 2 einer ersten Mehrzahl 21 an Batteriezellen 2.
In der Figur 1 sind zwei Batteriezellen 2 zu erkennen, welche insbesondere als Lithium-Ionen-Batteriezellen 20 ausgebildet sind. Weiterhin sind die Batteriezel len 2 als zylindrische Batteriezellen 200 ausgebildet.
Die Batteriezellen 2 weisen jeweils ein Gehäuse 3 auf. In dem Gehäuse 3 sind dabei in der Figur 1 nicht zu erkennende elektrochemischen Komponenten der jeweiligen Batteriezelle 2 aufgenommen. Das Gehäuse 3 ist dabei als erster Spannungsabgriff 41 der Batteriezelle 2 ausgebildet. Insbesondere ist der erste Spannungsabgriff 41 dabei ein negativer Spannungsabgriff.
Weiterhin weisen die Batteriezellen 2 einen zweiten Spannungsabgriff 42 auf. Insbesondere ist der zweite Spannungsabgriff 42 dabei ein positiver Spannungs abgriff. Der zweite Spannungsabgriff 42 ist dabei von dem Gehäuse 3 des Batte riezelle 2 elektrisch isoliert.
In der Figur 1 ist zudem ein Zellverbinder 5 zu erkennen. Der Zellverbinder 5 um fasst dabei einen ersten Abschnitt 51 und einen zweiten Abschnitt 52.
Der erste Abschnitt 51 des Zellverbinders 5 ist dabei elektrisch leitend mit den Gehäusen 3 der zwei Batteriezellen 2, welche Batteriezellen 2 der ersten Anzahl 21 an Batteriezellen 2 sind, verbunden. Weiterhin ist aus der Figur 1 zu erken nen, dass der erste Abschnitt 51 des Zellverbinders 5 zwischen den Gehäusen 3 der zwei Batteriezellen 2 angeordnet ist.
Dadurch sind die ersten Spannungsabgriff 41 der zwei Batteriezellen 2 elektrisch leitend miteinander verbunden und die zwei Batteriezellen 2 der ersten Mehrzahl 21 an Batteriezellen 2 sind parallel miteinander verbunden.
Der zweite Abschnitt 52 des Zellverbinders 5 ist dabei dazu ausgebildet, elektrisch leitend mit den zweiten Spannungsabgriffen 42 zumindest zweier Bat teriezellen 2 einer zweiten Mehrzahl 22 an Batteriezellen 2 verbunden zu wer den.
Dabei ist aus der Figur 1 zu erkennen, dass der erste Abschnitt 51 des Zellver binders 5 und der zweite Abschnitt 52 des Zellverbinders 5 rechtwinklig zueinan der angeordnet sind. Insbesondere ist der Zellverbinder 5 T-förmig ausgebildet.
Die Figur 2 zeigt eine parallele Verschaltung dreier Batteriezellen 2 einer ersten Mehrzahl 21 an Batteriezellen 2.
Die Ausführungsform des Zellverbinders 5 gemäß Figur 2 unterscheidet sich von der in der Figur 1 gezeigten Ausführungsform des Zellverbinders 5 dadurch, dass der Zellverbinder 5 zwei erste Abschnitte 51 aufweist, welche jeweils elektrisch leitend mit den Gehäusen 3 zweier Batteriezellen 2, welche insbesondere Batte riezellen 2 der ersten Mehrzahl 21 an Batteriezellen 2 sind, verbunden sind. Wei terhin ist aus der Figur 1 zu erkennen, dass der erste Abschnitt 51 des Zellver binders 5 zwischen den Gehäusen 3 der zwei Batteriezellen 2 angeordnet ist. Dadurch sind die ersten Spannungsabgriff 41 der drei Batteriezellen 2 elektrisch leitend miteinander verbunden und die drei Batteriezellen 2 sind parallel mitei nander verbunden.
Dabei ist aus der Figur 2 zu erkennen, dass die ersten Abschnitte 51 des Zell verbinders 5 und der zweite Abschnitt 52 des Zellverbinders 5 rechtwinklig zuei nander angeordnet sind. Insbesondere ist der Zellverbinder 5 zumindest teilweise T-förmig ausgebildet.
Die Figur 3 zeigt eine Verschaltung einer ersten Mehrzahl 21 an Batteriezellen 2 mit einer zweiten Mehrzahl 22 an Batteriezellen 2.
Dabei ist der zweite Abschnitt 52 des Zellverbinders 5 mit den zweiten Span nungsabgriffen 42 dreier Batteriezellen 2 einer zweiten Mehrzahl 22 an Batterie zellen 2 elektrisch leitend verbunden.
Dadurch sind die ersten Spannungsabgriff 41 der drei Batteriezellen 2 der ersten Mehrzahl 21 an Batteriezellen 2 elektrisch leitend mit den zweiten Spannungsab griffen 42 der drei Batteriezellen 2 der zweiten Mehrzahl 42 an Batteriezellen 2 verbunden.
Die Figur 4 zeigt eine serielle Verschaltung zweier Batteriezellen 2 einer ersten Mehrzahl 21 an Batteriezellen 2.
Dabei sind zunächst Batteriezellen 2 der ersten Mehrzahl 21 an Batteriezellen 2 zu erkennen. Ferner ist ein weiterer Zellverbinder 10 zu erkennen.
Der weitere Zellverbinder 10 ist dabei elektrisch leitend mit dem zweiten Span nungsabgriff 42 einer Batteriezelle 2 der ersten Mehrzahl 21 an Batteriezellen 2 verbunden.
Weiterhin ist der weitere Zellverbinder 10 dabei elektrisch leitend mit dem Ge häuse 3 einer weiteren Batteriezelle 23 verbunden. Dadurch sind der zweite Spannungsabgriff 42 der Batteriezelle 2 und der erste Spannungsabgriff 41 der weiteren Batteriezelle 23 elektrisch leitend miteinander verbunden. Die Batterie zelle 2 und weitere Batteriezelle 23 sind elektrisch seriell miteinander verschaltet. Zudem ist in der Figur 4 angedeutet, dass der weitere Zellverbinder 10 zwischen den Gehäusen 3 zweier weiterer Batteriezellen 23 der ersten Mehrzahl 21 an Batteriezellen 2 angeordnet ist.
Die Figur 5 zeigt eine serielle Verschaltung einer Mehrzahl an Batteriezellen 2 einer ersten Mehrzahl 21 an Batteriezellen 2. Dabei ist in der Figur 5 zu erken nen, dass der weitere Zellverbinder 10 zwischen den Gehäusen 3 zweier weite rer Batteriezellen 23 der ersten Mehrzahl 21 an Batteriezellen 2 angeordnet ist.
Die Figur 6 zeigt einen Ausschnitt eines erfindungsgemäßen Batteriemoduls 1.
Dabei ist eine Mehrzahl an Batteriezellen 2 einer ersten Mehrzahl 21 an Batterie zellen 2 zu erkennen. Weiterhin sind die positiven Spannungsabgriffe 42 der je weiligen Batteriezelle 2 zu erkennen. Zudem sind auch die Gehäuse 3, welche den ersten Spannungsabgriff 41 der jeweiligen Batteriezelle 2 ausbilden, zu er kennen.
In der Figur 6 ist auch ein Zellverbinder 5 gezeigt, der elektrisch leitend mit den Gehäusen 3 dreier Batteriezellen 2 verbunden ist.
Ferner sind auch weitere Zellverbinder 10 gezeigt, die elektrisch leitend mit den positiven Spannungsabgriffen 42 der drei Batteriezellen 2 der ersten Mehrzahl 21 an Batteriezellen 2 verbunden sind und weiterhin elektrisch leitend mit den Ge häusen 3 weiterer Batteriezellen 23 verbunden sind.
Zwischen dem Zellverbinder 5 und dem ersten Spannungsabgriff 41 der Batterie zelle 2 ist dabei ein elektrisch isolierendes Isolationselement 6 angeordnet. Ins besondere ist das Isolationselement 6 zwischen dem Zellverbinder 5 und dem weiteren Zellverbinder 10 angeordnet.
Die Figur 7 zeigt ein erfindungsgemäßes Batteriemodul 1 in einer Explosionsdar stellung.
Dabei sind die erste Mehrzahl 21 an Batteriezellen 2 und die zweite Mehrzahl an Batteriezellen 22 angedeutet.
Das Batteriemodul 1 weist ein erstes Gehäuseelement 61 und ein zweites Ge häuseelement 62 auf. Das erste Gehäuseelement 61 und das zweite Gehäusee lement 62 sind dabei aus einem polymeren Werkstoff, wie beispielsweise einem Polyamid, ausgebildet.
Das erste Gehäuseelement 61 weist dabei eine Mehrzahl an bevorzugt zylind risch ausgebildeten ersten Aufnahmen 71 auf und das zweite Gehäuseelement 62 weist dabei eine Mehrzahl an bevorzugt zylindrisch ausgebildeten zweiten Aufnahmen 72 auf. Jede erste Aufnahme 71 des ersten Gehäuseelements 61 umfasst dabei eine zylindrisch ausgebildete Mantelfläche 91, welche allesamt von Temperierfluid umströmbar angeordnet sind. Jede zweite Aufnahme 72 des zweiten Gehäuseelements 62 umfasst dabei eine zylindrisch ausgebildete Man telfläche 92, welche allesamt von Temperierfluid umströmbar angeordnet sind.
An dieser Stelle sei angemerkt, dass bevorzugt die zylindrisch ausgebildeten Mantelflächen 91 der ersten Aufnahmen 71 und die zylindrisch ausgebildeten Mantelflächen 92 der zweiten Aufnahmen 72 vollständig, zumindest aber teilwei se von Temperierfluid umströmbar angeordnet sind. Insbesondere können sich zylindrisch ausgebildete Mantelflächen 91 bzw. zylindrisch ausgebildete Mantel flächen 92 untereinander berühren.
Die ersten Aufnahmen 71 nehmen dabei die erste Mehrzahl 21 an Batteriezellen 2 auf und die zweiten Aufnahmen ,2 nehmen dabei die zweite Mehrzahl 22 an Batteriezellen 2 auf.
Das erste Gehäuseelement 61 umfasst des Weiteren einen ersten Grundkörper
81, an welchen die ersten Aufnahmen 71 angeordnet sind.
Das zweite Gehäuseelement 62 umfasst des Weiteren ein zweiten Grundkörper
82, an welchem die zweiten Aufnahmen 72 angeordnet sind.
Insbesondere weisen der erste Grundkörper 81 und/oder der zweite Grundkörper 82 im Wesentlichen eine quaderförmige Grundform auf.
Der erste Grundkörper 81 und der zweite Grundkörper 82 sind dabei unter Aus bildung eines Aufnahmeraums 9 miteinander verbunden. Der erste Grundkörper 81 und der zweite Grundkörper 82 sind dabei mittels einer Falzverbindung 11 formschlüssig miteinander verbunden. Die Falzverbindung 8 ist dabei umlaufend an der Verbindung zwischen dem ersten Grundkörper 81 und dem zweiten Grundkörper 82 angeordnet und dichtet das Batteriemodul 1 gegenüber einer Umgebung des Batteriemoduls 1 ab. In dem Aufnahmeraum 9 sind die Zellver binder 5 und die weiteren Zellverbinder 10 aufgenommen.
Dabei ist zu erkennen, dass die erste Mehrzahl 21 an Batteriezellen 2 und die zweite Mehrzahl 22 an Batteriezellen 2 unmittelbar gegenüberliegend angeordnet sind. Insbesondere sind dabei auch die zweiten Spannungsabgriffe 42 der ersten Mehrzahl 21 an Batteriezellen 2 und die zweiten Spannungsabgriffe 42 der zwei ten Mehrzahl 22 an Batteriezellen 2 unmittelbar gegenüberliegend.