Programmiervorrichtung
Die Erfindung betn'fft eine Programmiervorrichtung zur Programmierung von insbesondere großkalibrigen Munitionskörpern mit einer Haltevorrich tung, an der ein Programmierkopf zur Übertragung von Programmierdaten zu dem Munitionskörper befestigt ist. Weiterhin betrifft die Erfindung einen Geschossansetzer mit einer Programmiervorrichtung sowie ein Verfahren zur Programmierung von Munitionskörpern.
Entsprechende Programmiervorrichtungen werden eingesetzt, um pro- grammierbare Munitionskörper vor dem Abschuss zu programmieren. Über die Programmierung eines entsprechenden Munitionskörpers können bspw. im Falle eines Explosionsgeschosses die Zündzeiten oder bei zielgelenkten
Munitionskörpern auch GPS-Daten oder andere Randparameter program miert werden.
Bei programmierbaren Munitionskörpern handelt es sich in der Regel um großkalibrige Munitionskörper, die bspw. von Artilleriegeschützen oder auch von Kriegsschiffen verschossen werden und die Reichweiten von mehr als 50 km erreichen können. Beispielsweise kann es sich um Munitionskör per mit einem Kaliber von 127 oder von 155 mm handeln. Entsprechende Munitionskörper weisen in der Regel einen programmierbaren Zünder auf, an den bei der Programmierung über den Programmierkopf der Program miervorrichtung entsprechende Programmierdaten gesendet werden.
Um eine zuverlässige Datenübertragung sicherzustellen, müssen der Pro grammierkopf und der zu programmierende Munitionskörper aneinander angepasst sein. Es sind bspw. Munitionskörper bekannt, die sich berüh rungslos über eine induktiv arbeitende Programmiervorrichtung program mieren lassen. Eine solche Programmiervorrichtung ist bspw. in der EP 1 020 700 B1 gezeigt. Bei dieser Programmiervorrichtung muss der an der Spitze des Geschosses angeordnete Zünder in den Programmierkopf der Programmiervorrichtung eingeführt werden und die entsprechenden Pro grammierdaten werden dann berührungslos vom Programmierkopf zum Mu nitionskörper übertragen. Um den Programmierkopf entsprechend zu bewe gen und diesen von vorne auf die Spitze des Munitionskörpers zu verfahren, ist der Programmierkopf an einer Haltevorrichtung angeordnet, die eine entsprechende Bewegung des Programmierkopfes in Richtung der Längsach se des Munitionskörpers erlaubt.
Zwar lassen sich mit dieser Programmiervorrichtung entsprechend ausge staltete Munitionskörper zuverlässig programmieren, jedoch ist diese Pro- grammiervorrichtung auf die Programmierung von Munitionskörpern be schränkt, deren Programmierschnittstellen sich an der Spitze befinden und
die sich induktiv programmieren lassen. Munitionskörper eines anderen Typs lassen sich mit der Programmiervorrichtung ggf. nicht zuverlässig pro grammieren. In der Praxis kommt vor, dass ein Magazin eines militärischen Fahrzeugs mit verschiedenen Munitionskörpertypen bestückt wird, wobei dann in Abhän gigkeit der Bedrohungslage bzw. des zu bekämpfenden Ziels ein Munitions körper eines geeigneten Typs ausgewählt wird. Insbesondere bei der Aus wahl verschiedener Munitionskörpertypen kann es dann aber bei bekannten Programmiervorrichtungen zu Problemen kommen, da deren Einsatzbereich zumeist auf die Programmierung nur eines Munitionskörpertyps begrenzt ist.
Vor diesem Hintergrund stellt sich die Erfindung die A u f g a b e , eine Pro- grammiervorrichtung anzugeben, mit der verschiedene Munitionskörperty pen programmiert werden können und die insoweit ein breiteres Einsatz spektrum ermöglicht.
Diese Aufgabe wird bei einer Programmiervorrichtung der eingangs genann- ten Art dadurch g e l ö s t , dass der Programmierkopf als auswechselbares Programmierkopfmodul ausgestaltet ist.
Durch die Auswechselbarkeit des Programmierkopfes wird ermöglicht, dass mit derselben Programmiervorrichtung auch unterschiedliche Munitionskör- pertypen programmiert werden können. Es können verschiedene Program mierköpfe vorgesehen sein, wobei jeder einzelne Programmierkopf für die Programmierung eines bestimmten Munitionskörpertyps geeignet sein kann. Die verschiedenen Programmierköpfe können wahlweise in Abhängigkeit des zu programmierenden Munitionskörpertyps verwendet werden, so dass sich mit einer einzigen Programmiervorrichtung eine Vielzahl verschiedener Munitionskörpertypen zuverlässig programmieren lässt.
Im Hinblick auf die Variabilität der Programmiervorrichtung hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn der Programmierkopf mit der Haltevorrich tung lösbar verbunden ist. Durch diese Ausgestaltung kann der Program- mierkopf von der Haltevorrichtung gelöst und dann durch einen anderen Programmierkopf ausgetauscht werden. Der Austausch der Programmier köpfe kann werkzeuglos erfolgen, beispielsweise kann ein Programmierkopf von der Haltevorrichtung per Hand abgezogen und dann ein anderer Pro grammierkopf auf die Haltevorrichtung aufgesteckt werden. Um den Tausch der Programmierköpfe möglichst einfach zu gestalten, können die Pro grammierköpfe mit der Haltevorrichtung verrastbar sein. Dies gewährleistet auf der einen Seite eine zuverlässige Verbindung, auf der anderen Seite eine einfache und intuitive Montage sowie Demontage ohne den zusätzli chen Einsatz von Werkzeug. Weiterhin ist es auch möglich, dass jeder Pro- grammierkopf mit einer Haltevorrichtung fest verbunden ist und bei einem Austausch der Programmierköpfe auch die entsprechende Haltevorrichtung mit ausgetauscht wird. Die Haltevorrichtung kann somit lösbar mit der An triebsvorrichtung verbunden sein. Weiterhin kann auch eine Wechselvorrichtung zur automatischen Auswech selung der Programmierköpfe vorgesehen sein. Über die automatische Wechselvorrichtung können die Programmierköpfe automatisch von der Hal tevorrichtung gelöst werden. Nachdem die Programmierköpfe gelöst wur den, können diese in einem Magazin verstaut werden. Ebenso kann mittels der Wechselvorrichtung ein Programmierkopf aus dem Magazin entnommen und dann mit der Haltevorrichtung verbunden werden. Die Wechselvorrich tung ermöglicht somit, dass die Programmierköpfe rein automatisch und nicht auf manuellem Weg ausgetauscht werden müssen. Durch diese Auto matisierung lässt sich der gesamte Programmiervorgang beschleunigen und vereinfachen.
Weiter hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn ein Set verschiede ner Programmierköpfe, insbesondere umfassend einen kontaktlosen Pro grammierkopf, wie einen Induktionsprogrammierkopf, und einen Kontakt programmierkopf vorgesehen ist. Bei der Auswechselung des Programmier- kopfes kann somit auf die verschiedenen Programmierköpfe des Sets zu rückgegriffen werden und in Abhängigkeit des zu programmierenden Muni tionskörpers ein Programmierkopf aus dem Set ausgewählt werden. Die ver schiedenen Programmierköpfe können in einem Magazin bevorratet sein und wahlweise, in Abhängigkeit des zu programmierenden Munitionskör- pers, aus dem Magazin entnommen werden.
Im Hinblick auf die Ausgestaltung des Programmierkopfes, auch unabhängig von dem Set, hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn der Program mierkopf als kontaktloser Programmierkopf, insbesondere als Induktions- programmierkopf, oder als Kontaktprogrammierkopf ausgestaltet ist. Man che Munitionskörper lassen sich beispielsweise nur kontaktlos über einen Induktionsprogrammierkopf programmieren, andere hingegen erfordern einen Kontaktprogrammierkopf, der mit dem Munitionskörper bei der Pro grammierung in direktem Kontakt steht. Durch die verschiedenen Pro- grammierköpfe können insofern verschiedene Munitionskörper und Muniti onskörpertypen mit derselben Programmiervorrichtung programmiert wer den.
In Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass an der Haltevor- richtung verschiedene Programmierköpfe angeordnet sind, die wahlweise verwendbar sind. Bei dieser Ausgestaltung können die zur Programmierung verwendeten Programmierköpfe ebenfalls ausgetauscht werden, jedoch ist es nicht erforderlich, nicht verwendete Programmierköpfe von der Halte vorrichtung zu entfernen. Die Programmierköpfe können beispielsweise nach Art eines Revolvers an der Haltevorrichtung angeordnet sein, und in Abhängigkeit des zu programmierenden Munitionskörpers kann dann durch
Drehung des Revolvers entsprechend ein Programmierkopf zur Programmie rung des Munitionskörpers ausgewählt werden. Diese Ausgestaltung hat zwar einen größeren Platzbedarf, ermöglicht aber einen sehr schnellen Aus tausch verschiedener Programmierköpfe und lässt sich vergleichsweise ein- fach automatisieren.
Im Hinblick auf die Ausgestaltung des Kontaktprogrammierkopfes hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn dieser eine Programmierkontakt fläche zur Kontaktierung einer Munitionskörperkontaktfläche aufweist. Bei der Programmierung können vom Programmierkopf über die Programmier kontaktfläche Programmierdaten zur Munitionskörperkontaktfläche über tragen werden. Der Munitionskörper kann einen Prozessor aufweisen, dem über die Munitionskörperkontaktfläche die entsprechenden Programmierda ten zugeleitet werden und der so programmiert werden kann. Bei der Pro- grammierung kann die Programmierkontaktfläche möglichst vollflächig auf der Munitionskörperkontaktfläche aufliegen, so dass ein zuverlässiger Sig nal- und Datentransfer gewährleistet wird. Der Signal- und Datentransfer läuft in erster Linie vom Programmierkopf zum Munitionskörper. Gleichwohl kann aber nach der erfolgten Programmierung auch ein entsprechendes Be- stätigungssignal, bspw. nach Art eines Prüfsummensignals, vom Munitions körper zum Programmierkopf gesendet werden.
Vorteilhaft ist es, wenn die Programmierkontaktfläche als Oberflächenkon takt und die Munitionskörperkontaktfläche ebenfalls als Oberflächenkontakt ausgestaltet sind. Die beiden Oberflächen müssen zur Datenübertragung zwar miteinander in Kontakt gebracht werden, jedoch erlaubt ein entspre chender Oberflächenkontakt große Toleranzen, insbesondere hinsichtlich der Position des Munitionskörpers. Denn es kann bereits eine zuverlässige Signalübertragung gewährleistet werden, wenn sich die beiden Oberflächen nur geringfügig berühren.
In einer alternativen Ausgestaltung können die Programmierkontaktfläche und die Munitionskörperkontaktfläche auch nach Art einer Steckverbindung ausgestaltet sein. In der Praxis hat sich diese Ausgestaltung jedoch als we nig praktikabel herausgestellt, da im Gegensatz zu einer Oberflächenkon- taktierung nur deutlich geringere Abweichungen und Toleranzen insbeson dere hinsichtlich der Position des Munitionskörpers akzeptiert werden kön nen.
Im Hinblick auf die Ausgestaltung der Programmierkontaktfläche hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn diese treppenförmig ausgestaltet ist. Durch diese Ausgestaltung kann eine zuverlässige Signal- und Datenübertra gung zum Munitionskörper erreicht werden, da die Kontaktfläche zwischen einer treppenförmigen Programmierkontaktfläche und einer entsprechend ausgestalteten Munitionskörperkontaktfläche vergrößert ist.
Im Hinblick auf den kontaktlosen Programmierkopf hat es sich als vorteil haft herausgestellt, wenn dieser als ringförmiger Induktionsprogrammier kopf ausgestaltet ist. Die ringförmige Ausgestaltung ermöglicht, dass der Induktionsprogrammierkopf berührungslos über einen zu programmierenden Munitionskörper, insbesondere die Spitze des Munitionskörpers, geführt und dieser dann berührungslos programmiert werden kann. Aufgrund der berüh rungslosen Signalübertragung können bei dem Induktionsprogrammierkopf größere Toleranzen, insbesondere hinsichtlich der genauen Positionierung des Munitionskörpers, toleriert werden. Gleichwohl ist die zu erreichende Datenrate bei einer berührungslosen Programmierung aber geringer als bei einer Kontaktprogrammierung.
Weiterhin hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn der Programmier kopf zwischen einer Parkposition und einer Programmierposition hin und her beweg bar ist. In der Programmierposition kann der zu programmieren de Munitionskörper über die Programmiervorrichtung bzw. über den Pro-
grammierkopf programmiert werden, indem entsprechende Programmier daten vom Programmierkopf zum Munitionskörper übertragen werden. In der Parkposition können keine entsprechenden Signale übertragen werden, und der Programmierkopf befindet sich in einer vom Munitionskörper ent- fernten Stellung. In der Parkposition kann der Munitionskörper bewegt wer den, ohne dass dies zu einer Beschädigung oder einer Kollision mit dem Programmierkopf führt.
Weiter hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn eine Antriebsvorrich- tung zur Bewegung des Programmierkopfes vorgesehen ist. Die Antriebsvor richtung kann einen Elektromotor und/oder einen Hydraulikmotor umfassen und dafür sorgen, dass der Programmierkopf zwischen der Parkposition und der Programmierposition hin- und herbewegt werden kann. Weiterhin kann über die Antriebsvorrichtung auch elektrische Energie für den Program- mierkopf bereitgestellt werden. Beim Einsatz der Programmiervorrichtung in einem militärischen Fahrzeug kann die Antriebsvorrichtung mit dem Bordnetz gekoppelt sein, so dass diese über das Fahrzeug mit elektrischer oder gegebenenfalls auch mit hydraulischer Energie versorgt werden kann. Im Hinblick auf die Bewegung des Programmierkopfes hat es sich als vor teilhaft herausgestellt, wenn die Programmiervorrichtung derart ausgestal tet ist, dass der Programmierkopf in radialer Richtung zur Munitionskörper längsachse eines zu programmierenden Munitionskörpers bewegbar ist. Durch eine entsprechende radiale Bewegung zur Munitionskörperlängsachse kann der Munitionskörper, wenn sich der Programmierkopf in der Parkposi tion befindet, in axialer Richtung bewegt werden. Insofern stört der Pro grammierkopf den Munitionsfluss in der Parkposition nicht. Dies geht damit einher, dass Munitionskörper im Munitionsfluss zu einem Waffenrohr in der Regel axial, also in Richtung der Munitionskörperlängsachse, bewegt wer- den. Wäre der Programmierkopf nicht radial zur Munitionskörperlängsachse bewegbar, so könnte durch den Programmierkopf eine entsprechende axia-
le Bewegung des Munitionskörpers durch den Programmierkopf beeinträch tigt werden.
Im Hinblick auf die Bewegung des Programmierkopfes hat es sich weiterhin als vorteilhaft herausgestellt, wenn der Programmierkopf zwischen der Parkposition und der Programmierposition um eine Schwenkachse hin- und herschwenkbar ist. Durch diese Ausgestaltung kann der Programmierkopf auf konstruktiv einfache Weise in die Programmierposition an den Muniti onskörper herangebracht werden, um diesen dann zu programmieren. Wei- terhin kann der Programmierkopf durch die Schwenkbarkeit aber auch auf einfache Weise wieder vom Munitionskörper weggeschwenkt und in die Parkposition verbracht werden. Weiterhin lässt sich eine Schwenkbewegung aufgrund der Platzverhältnisse konstruktiv auch deutlich einfacher realisie ren als beispielsweise eine Linearbewegung. Vorteilhaft ist es, wenn sich die Schwenkachse senkrecht zur Munitionskörperlängsachse erstreckt.
Im Hinblick auf die Bewegung des Programmierkopfes hat es sich weiterhin als vorteilhaft herausgestellt, wenn dieser zur Anpassung an den Munitions körper linear, insbesondere senkrecht, gegenüber der Schwenkachse be- wegbar ist. Durch die lineare Bewegung kann die Position des Programmier kopfes in der Programmierposition sehr genau eingestellt werden, so dass Munitionskörper unterschiedlicher Größe und auch unterschiedlich positio nierte Munitionskörper gleichermaßen programmiert werden können. Über die Längsverstellung kann der Abstand des Programmierkopfes von der Schwenkachse und somit auch der Schwenkradius des Programmierkopfes bei einer Schwenkbewegung zwischen der Parkposition und der Program mierposition verändert werden.
Im Hinblick auf die Haltevorrichtung hat es sich als vorteilhaft herausge- stellt, wenn diese als Teleskopvorrichtung ausgestaltet ist. Durch die Aus gestaltung als Teleskopvorrichtung kann der Abstand des Programmierkop-
fes zur Schwenkachse sehr einfach eingestellt werden. Zur Veränderung des Abstandes kann beispielsweise die Teleskopvorrichtung ausgefahren, also verlängert, oder eingefahren, also verkürzt, werden. Dies kann vollautoma tisch über die Antriebsvorrichtung erfolgen. Alternativ oder zusätzlich kann auch der Programmierkopf selbst teleskopierbar sein. Weiterhin kann die Haltevorrichtung auch als Manipulatorarm, insbesondere als mehrachsiger Manipulatorarm, ausgestaltet sein.
Die Haltevorrichtung kann ferner nach Art eines Schwenkauslegers ausge- staltet sein, wobei an einer Seite des Schwenkauslegers der Programmier kopf angeordnet sein kann und an der gegenüberliegenden Seite kann der Schwenkausleger schwenkbeweglich mit der Antriebsvorrichtung verbunden sein. Insofern kann sich die Schwenkachse durch das dem Programmierkopf gegenüberliegende Ende der Haltevorrichtung bzw. des Schwenkauslegers erstrecken.
Es hat sich weiterhin als vorteilhaft herausgestellt, wenn der Programmier kopf in der Parkposition gegen unbeabsichtigte Bewegungen gesichert ist. Durch diese Sicherung kann der Programmierkopf rein passiv in der Parkpo- sition gehalten werden und es ist nicht erforderlich, dass die Antriebsvor richtung den Programmierkopf aktiv in der Parkposition hält bzw. diesen laufend Nachstellen muss. Zur Sicherung des Programmierkopfes kann bei spielsweise eine Rast- oder Klemmvorrichtung vorgesehen sein, in die der Programmierkopf oder die Haltevorrichtung in der Parkposition selbststän- dig einrasten kann. Wenn der Programmierkopf von der Parkposition wieder in die Programmierposition verfahren wird, muss die Antriebsvorrichtung die Rastkraft der Rastvorrichtung überwinden. Die entsprechende Vorrich tung kann beispielsweise als Clips ausgestaltet sein bzw. einen solchen aufweisen, was eine zuverlässige, aber auch konstruktiv sehr simple Siche- rung der Haltevorrichtung bzw. des Programmierkopfes ermöglicht.
Es hat sich in Weiterbildung der Erfindung ebenfalls als vorteilhaft heraus gestellt, wenn ein Endlagenschalter zur Erkennung der Parkposition des Programmierkopfes vorgesehen ist. Erst wenn der Programmierkopf sich in der Parkposition befindet, kann sichergestellt werden, dass der Munitions- körper ohne Beschädigung des Programmierkopfes bewegt werden kann. Insofern kann der Munitionskörper nur dann bewegbar sein, wenn der End lagenschalter die Parkposition des Programmierkopfes erkannt hat.
Weiterhin wird im Hinblick auf die eingangs genannte Aufgabe ein Ge- schossansetzer mit einer Programmiervorrichtung vorgeschlagen, wobei die Programmiervorrichtung die im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 oder die im Patentanspruch 1 definierten Merkmale aufweist. Es ergeben sich die im Hinblick auf die Programmiervorrichtung bereits beschriebenen Vorteile. Der Geschossansetzer kann sich hinter einem Waffenrohr bzw. hinter einem Verschluss eines Waffenrohrs befinden und in Azimutrichtung mit dem Waf fenrohr gekoppelt sein. Insofern kann sich dann der Geschossansetzer beim Richten der Waffe entsprechend mitbewegen. Der Geschossansetzer kann eine Ladeschale und eine Ansetzvorrichtung aufweisen, mit der ein sich auf der Ladeschale liegender Munitionskörper in das Waffenrohr eingeschoben werden kann. Die Anordnung der Programmiervorrichtung am Geschossan setzer hat insbesondere den Vorteil, dass die Munitionskörper möglichst kurz bevor diese in das Waffenrohr eingebracht und dann verschossen wer den, programmiert werden können. Insofern können Verluste aufgrund ei- ner längeren Zeit zwischen der Programmierung und dem Abfeuern der Mu nitionskörper vermieden werden.
Weiterhin hat sich die Anordnung der Programmiervorrichtung am Ge schossansetzer auch noch dahingehend als vorteilhaft herausgestellt, dass die den Programmierdaten zugrundeliegenden Randparameter nur mög lichst kurze Strecken zurücklegen müssen. Dies geht damit einher, dass die
Programmierung des Munitionskörpers in der Regel unter anderem von der Stellung des Waffenrohrs abhängt. Wäre die Programmiervorrichtung bspw. im Munitionsfluss weiter vom Waffenrohr entfernt und bspw. im Magazin oder in der Fahrzeugwanne angeordnet, müssten die entsprechenden Signa- le bspw. zunächst über einen Schleifring vom Waffenturm zur Fahrzeug wanne übertragen werden. Durch die Anordnung der Programmiervorrich tung am Geschossansetzer ist eine solche Übertragung nicht erforderlich. Weiterhin kann die Programmiervorrichtung auch an anderen turmseitigen Elementen angeordnet sein, wie bspw. auch direkt am Waffenrohr.
Insofern wird auch ein Fahrzeug mit einer Wanne und einem gegenüber der Wanne drehbaren Turm vorgeschlagen, wobei die Programmiervorrichtung turmseitig angeordnet ist. Die Programmiervorrichtung kann in der vorste hend beschriebenen Weise ausgestaltet sein.
Weiterhin hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn die Programmier vorrichtung als Nachrüstlösung ausgestaltet ist. Die Programmiervorrichtung kann bspw. über eine Schraubverbindung mit dem Geschossansetzer ver bindbar sein. Beispielsweise kann die Antriebsvorrichtung mit dem Ge- schossansetzer verbunden werden, so dass sich dann die Haltevorrichtung und der Programmierkopf gegenüber den übrigen Elementen des Ge- schossansetzers bewegen können. In der Praxis sind auch Programmiervor richtungen bekannt, die nach Art tragbarer Vorrichtungen rein manuell von Hand bewegt werden. Insofern kann die beschriebene Programmiervorrich- tung solche rein manuellen Programmiervorrichtungen als Nachrüstlösungen ersetzen.
Im Hinblick auf den Geschossansetzer hat es sich weiterhin als vorteilhaft herausgestellt, wenn dieser eine Ladeschale zur Aufnahme eines Munitions- körpers aufweist, wobei die Programmiervorrichtung seitlich der Ladescha le angeordnet ist. In der Regel ist es bei der Zuführung eines Munitionskör-
pers von dem Geschossansetzer bzw. von der Ladeschale des Geschossan- setzers in das Waffenrohr so, dass der Munitionskörper in axialer Richtung, also in Richtung der Munitionskörperlängsachse, von der Ladeschale in das Waffenrohr eingeschoben wird. Durch die Positionierung der Programmier- Vorrichtung seitlich der Ladeschale wird diese Zuführbewegung des Muniti onskörpers in das Waffenrohr nicht behindert.
Weiterhin hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn ein Geschossan setzer eine Programmiervorrichtung mit zwei Haltevorrichtungen und zwei Programmierköpfen aufweist, die an unterschiedlichen Seiten der Lade schale angeordnet sind. In Abhängigkeit der zu programmierenden Muniti onskörper kann dann einer der beiden Programmierköpfe ausgewählt und dieser zur Programmierung des Munitionskörpers genutzt werden. Die bei den Programmierköpfe können insofern unterschiedlich ausgestaltete sein, beispielsweise kann ein Programmierkopf als Induktionsprogrammierkopf und ein Programmierkopf als Kontaktprogrammierkopf ausgestaltet sein. In Abhängigkeit des Munitionskörpers kann dann zur Programmierung der ent sprechende Programmierkopf genutzt werden. Diese Ausgestaltung zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass der Programmierkopf einer Program- miervorrichtung nicht ausgetauscht werden muss. Weiterhin ist es auch möglich mehr als zwei Programmierköpfe vorzusehen.
Es hat sich im Hinblick auf den Geschossansetzer weiterhin als vorteilhaft herausgestellt, wenn der Programmierkopf zur Programmierung eines sich in der Ladeschale befindlichen Munitionskörpers von einer abseits der Lade schale angeordneten Parkposition in eine im Bereich der Ladeschale ange ordnete Programmierposition bewegbar ist. Die entsprechende Bewegung des Programmierkopfes geschieht dabei vorteilhaft radial bzw. senkrecht zur Längsachse des Munitionskörpers.
In Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass der Geschossan- setzer oder die Programmiervorrichtung einen Sensor zur Ermittlung der Lage des Munitionskörpers aufweist. Weiterhin kann durch den Sensor auch die Lage der Munitionskörperkontaktfläche erkennbar sein. Anhand der Po- sition des Munitionskörpers und der Munitionskörperkontaktfläche kann dann ermittelt werden, wie weit die Haltevorrichtung bzw. der Program mierkopf teleskopiert und wie weit der Programmierkopf um die Schwenk achse verschwenkt werden muss, um eine zuverlässige Programmierung sicherzustellen. Weiterhin kann über den Sensor, oder alternativ einen wei- teren Sensor, auch erkennbar sein, was für ein Programmierkopf zur Pro grammierung des Munitionskörpers gebraucht wird. Dies ist insbesondere bei einer automatischen Auswechselung der Programmierköpfe vorteilhaft, da dann der gesamte Programmierprozess automatisiert ablaufen kann. Weiterhin wird im Hinblick auf die eingangs genannte Aufgabe ein Verfah ren zur Programmierung eines Munitionskörpers mit einer Programmiervor richtung vorgeschlagen, die in der vorstehend beschriebenen Art und Weise ausgestaltet ist. Es ergeben sich die bereits im Hinblick auf die Program miervorrichtung beschriebenen Vorteile.
Nachfolgend soll die Erfindung anhand der Zeichnungen eines schemati schen Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. Darin zeigen:
Fig. 1a, 1b eine Programmiervorrichtung mit einem Kontaktprogram - mierkopf in zwei unterschiedlich teleskopierten Stellungen;
Fig. 2 ein Set verschiedener Programmierköpfe umfassend einen
Induktionsprogrammierkopf und einen Kontaktprogrammier kopf;
Fig. 3a, b die Programmiervorrichtung gemäß der Fig. 1a, 1b mit einem Induktionsprogrammierkopf;
Fig. 4 einen Geschossansetzer mit einer Programmiervorrichtung in einer Parkposition; und
Fig. 5 den Geschossansetzer gemäß Fig. 4 in einer Programmierpo sition. In den Darstellungen der Fig. 1a und 1b ist eine Programmiervorrichtung 1 in einer perspektivischen Seitenansicht gezeigt. Über die Programmiervor richtung 1 lassen sich Munitionskörper 101 programmieren, so dass diese bspw. zu einer vorbestimmten Zeit explodieren oder einer vorbestimmten Trajektorie folgen. Bei solchen programmierbaren Munitionskörpern 101 handelt es sich in der Regel um großkalibrige Munitionskörper 101 , die bspw. von Artilleriegeschützen oder auch von großen Schiffskanonen abge feuert werden können.
Bevor nachfolgend anhand der Fig. 4 und 5 die Vorgänge bei der Program- mierung eines Munitionskörpers 101 noch näher beschrieben werden, soll anhand der Fig. 1 bis 3 zunächst der grundsätzliche Aufbau der Program miervorrichtung 1 näher erläutert werden.
Die Programmiervorrichtung 1 weist eine Antriebsvorrichtung 4 mit einem Motor und eine schwenkbar mit der Antriebsvorrichtung 4 verbundene Hal tevorrichtung 3 auf, die über die Antriebsvorrichtung 4 um die Schwenkach se S verschwenkt werden kann. Am Ende der Haltevorrichtung 3 ist ein Pro grammierkopf 2 angeordnet, der bei der Ausgestaltung gemäß der Fig. 1a und 1b als Kontaktprogrammierkopf 2.1 ausgestaltet ist, so dass sich ent- sprechend auch der Kontaktprogrammierkopf 2.1 um die Schwenkachse S hin- und herbewegen lässt.
Darüber hinaus ist der Programmierkopf 2 jedoch auch linear gegenüber der Schwenkachse S bewegbar, wie dies anhand des Doppelpfeils in der Fig. 1b zu erkennen ist. Um eine entsprechende lineare Bewegung zu ermöglichen, ist die Haltevorrichtung 3 als ausziehbare Teleskopvorrichtung ausgestaltet. In der Darstellung der Fig. 1a ist die Haltevorrichtung 3 entsprechend ein gefahren und in der Darstellung der Fig. 1b ausgefahren. Durch diese Längsverstellung des Programmierkopfes 2 kann dieser sowohl an die Positi on des zu programmierenden Munitionskörpers 101 bzw. der Munitionskör- perkontaktfläche 101.1 sowie auch die Größe des Munitionskörpers 101 an gepasst werden.
In den Darstellungen der Fig. 3a und 3b ist eine Programmiervorrichtung 1 gezeigt, die im Grunde mit der Programmiervorrichtung der Fig. 1a und 1b übereinstimmt. Der einzige Unterschied besteht darin, dass der Program mierkopf 2 nicht als Kontaktprogrammierkopf 2.1, sondern als Induktions programmierkopf 2.2 ausgestaltet ist.
Der Kontaktprogrammierkopf 2.1 muss zur Programmierung der Munitions- körper 101 mit diesen in Kontakt gebracht werden, wohingegen sich die Munitionskörper 101 über den Induktionsprogrammierkopf 2.2 kontaktlos programmieren lassen. Zur kontaktlosen Programmierung wird der Indukti onsprogrammierkopf 2.2 über die Spitze des Munitionskörpers 101 gefahren, so dass diese in den ringförmigen Induktionsprogrammierkopf 2.2 hinein- ragt. Der Induktionsprogrammierkopf 2.2 weist eine Spule auf, mit der sich dann Programmierdaten zum Munitionskörper 101 übertragen lassen. Nach einer erfolgreichen Programmierung kann der Induktionsprogrammierkopf 2.2 dann um die Schwenkachse S zurückverschwenkt werden, so wie dies nachfolgend für den Kontaktprogrammierkopf 2.1 anhand der Fig. 4 und 5 noch näher erläutert wird.
Weiterhin können die Programmierköpfe 2 auf einfache Art von der Halte vorrichtung 3 abgenommen oder mit dieser verbunden werden. Dies ermög licht einen sehr einfachen Austausch eines Induktionsprogrammierkopfes 2.2 gegen einen Kontaktprogrammierkopf 2.1 oder umgekehrt. In der Praxis kommt es häufig vor, dass Munitionskörper 101 verschiedenen Typs ver schossen werden sollen, bspw. in Abhängigkeit des zu bekämpfenden Ziels. Manche Munitionskörper 101 lassen sich nur kontaktlos programmieren, wo hingegen andere Munitionskörper 101, bspw. aufgrund der für eine Pro grammierung erforderlichen Datenrate, für eine kontaktlose Programmie- rung ungeeignet sind und eine Programmierung mit einem Kontaktpro grammierkopf 2.1 erfordern. Insofern ist der Programmierkopf 2 bzw. sind die verschiedenen Programmierköpfe 2 als Programmierkopfmodule ausge staltet, die sich in Abhängigkeit des zu programmierenden Munitionskörpers 101 wahlweise mit der Haltevorrichtung 2 verbinden lassen.
In der Darstellung der Fig. 2 sind die beiden verschiedenen Programmier köpfe 2, nämlich einmal ein Kontaktprogrammierkopf 2.1 und einmal ein Induktionsprogrammierkopf 2.2 noch einmal losgelöst von der Haltevorrich tung 2 gezeigt. Die beiden Programmierköpfe 2 können wahlweise, je nach- dem was für ein Munitionskörper 101 programmiert werden soll, an der Hal tevorrichtung 3 angeordnet werden und bspw. in einem Magazin bevorratet werden. Je nach Anforderung des zu programmierenden Munitionskörpers kann dann einer der verschiedenen Programmierköpfe 2 ausgewählt und mit der Haltevorrichtung 3 verbunden werden.
Anhand der Fig. 4 und 5 sollen nun die einzelnen Vorgänge beim Program mieren eines Munitionskörpers 101 mit einer Programmiervorrichtung 1, die einen Kontaktprogrammierkopf 2.1 aufweist, näher beschrieben werden.
Bei der Programmierung eines Munitionskörpers 101 mit einem Induktions- programmierkopf 2.2 laufen die entsprechenden Vorgänge im Grunde iden tisch ab.
In der Darstellung der Fig. 4 ist ein Geschossansetzer 100 gezeigt, der hin ter einem nicht dargestellten Waffenrohr angeordnet ist und somit im Mu nitionsfluss eines Munitionskörpers 101 vom Munitionsmagazin zum Waffen- rohr die letzte Station vor dem Waffenrohr darstellt. Dieser Geschossanset zer ist zumindest in Azimutrichtung mit dem Waffenrohr bzw. dem drehba ren Waffenturm gekoppelt. Der Geschossansetzer 100 weist eine Ladescha le 102 auf, auf der der zu programmierende Munitionskörper 101 aufliegt. Wenn der Munitionskörper 101 von der Programmiervorrichtung 1 program- miert wurde, wird dieser in einem nächsten Schritt in Richtung der Muniti onskörperlängsachse A in das Waffenrohr eingeschoben und dann verschos sen.
Wie dies in der Fig. 4 zu erkennen ist, befindet sich die Programmiervor- richtung 1 zunächst noch in der Parkposition P, da der Programmierkopf 2 noch nicht am Munitionskörper 101 anliegt. Der Programmierkopf 2 bzw. die Haltevorrichtung 3 ist über eine Rastvorrichtung 5 in der Parkposition P gesichert, so dass sich der Programmierkopf 2 nicht unbeabsichtigt bewe gen kann, was bspw. aufgrund der Vibrationen und Bewegungen besonders bei schnellen Geländefahrten zu befürchten steht.
Wenn sich der Munitionskörper 101 in der in der Fig. 4 gezeigten Stellung befindet und nicht bewegt wird, kann die Programmierung des Munitions körpers 101 beginnen. Dafür wird die Antriebsvorrichtung 4 aktiviert und diese verschwenkt die Haltevorrichtung 3 zusammen mit dem Programmier kopf 2 im Uhrzeigersinn um die Schwenkachse S, wofür auch die Haltekraft der Rastvorrichtung 5 überwunden werden muss.
Wenn der Programmierkopf 2 die in der Fig. 5 dargestellte Programmierpo- sition R erreicht hat, liegt die treppenförmige Kontaktfläche 2.11 des Kon taktprogrammierkopfes 2.1 an der korrespondierend ausgestalteten Muniti-
onskörperkontaktfläche 101.1 des Munitionskörpers 101 an. In dieser Pro grammierposition R berühren sich somit die jeweiligen Kontaktoberflächen und es können Programmierdaten von dem Programmierkopf 2 über die Mu nitionskörperkontaktfläche 101.1 zu einem nicht dargestellten Prozessor des Munitionskörpers 101 übertragen werden.
So wie dies im Hinblick auf die Fig. 1a und 1b bereits beschrieben wurde, ist es zudem möglich, die Haltevorrichtung 3 aus- oder einzufahren, um damit eine Anpassung an die genaue Position der Munitionskörperkontakt - fläche 101.1 zu erreichen.
Wenn der Programmiervorgang abgeschlossen ist, wird der Programmier kopf 2 zusammen mit der Haltevorrichtung 3 entgegen dem Uhrzeigersinn wieder zurück in die in der Fig. 4 dargestellte Parkposition P verschwenkt. Dabei schlägt dann der Programmierkopf 2 an einem Endlagenschalter 6 an. Nur wenn der Programmierkopf 2 am Endlagenschalter 6 anliegt, kann der Munitionskörper 101 weiterbewegt und in das Waffenrohr eingeschoben werden. Ohne diese zusätzliche Sicherung könnte es zu Beschädigungen der Programmiervorrichtung 1 kommen, wenn der Munitionskörper 101 bereits bewegt werden würde, wenn der Programmierkopf 2 die Parkposition noch nicht erreicht hat.
Bezugszeichen:
1 Programmiervorrichtung 2 Programmierkopf
2.1 Kontaktprogrammierkopf
2.11 Programmierkontaktfläche
2.2 Induktionsprogrammierkopf
3 Haltevorrichtung 4 Antriebsvorrichtung
5 Rastvorrichtung
6 Endlagenschalter
100 Geschossansetzer
101 Munitionskörper 101.1 Munitionskörperkontaktfläche
102 Ladeschale
A Munitionskörperlängsachse
P Parkposition R Programmierposition
S Schwenkachse