TRIAZOLOPYRIDINE ALS THROMBININHIBITOREN ZUR BEHANDLUNG VON
THROMBOEMBOLISCHEN ERKRANKUNGEN
Die Erfindung betrifft substituierte Triazolopyridine und Verfahren zu ihrer Herstellung sowie ihre Verwendung zur Herstellung von Arzneimitteln zur Behandlung und/oder Prophylaxe von Krankheiten, insbesondere von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, vorzugsweise von thrombotischen beziehungsweise thromboembolischen Erkrankungen.
Die Blutgerinnung ist ein Schutzmechanismus des Organismus, mit dessen Hilfe Defekte in der Gefäßwand rasch und zuverlässig„abgedichtet" werden können. So kann ein Blutverlust vermieden bzw. minimiert werden. Die Blutstillung nach Gefäßverletzung erfolgt im Wesentlichen durch das Gerinnungssystem, bei dem eine enzymatische Kaskade komplexer Reaktionen von Plasmaproteinen ausgelöst wird. Hierbei sind zahlreiche Blutgerinnungsfaktoren beteiligt, von denen jeder, sobald aktiviert, die jeweils nächste inaktive Vorstufe in ihre aktive Form überführt. Am Ende der Kaskade steht die Umwandlung des löslichen Fibrinogens in das unlösliche Fibrin, so dass es zu einem Blutgerinnsel kommt. Traditionell unterscheidet man bei der Blutgerinnung zwischen dem intrinsischen und dem extrinsischen System, die in einem abschließenden gemein- samen Reaktionsweg münden. Hierbei kommen den Faktoren Xa und IIa (Thrombin) Schlüsselrollen zu: Faktor Xa bündelt die Signale der beiden Gerinnungswege, da er sowohl über Faktor VIIa/Tissue Factor (extrinsischer Weg) wie auch den Tenase Komplex (intrisischer Weg) durch Umsetzung von Faktor X entsteht. Die aktivierte Serinprotease Xa spaltet Prothrombin zu Thrombin, das über eine Reihe von Umsetzungen die Impulse aus der Kaskade auf den Gerinnungsstatus des Blutes überträgt: Thrombin spaltet direkt Fibrinogen zu Fibrin. Es aktiviert den zur Stabilisierung des Fibringerinnsels notwendigen Faktor ΧΠΙ zu Faktor Xllla. Darüber hinaus ist Thrombin ein potenter Auslöser der Thrombozytenaggregation (über PAR-1- Aktivierung), die ebenfalls einen erheblichen Beitrag bei der Hämostase leistet. Mittels Aktivierung von TAFI (Thrombin-aktivierbarer Fibrinolyse Inhibitor) zu TAFIa hemmt Thrombin im Komplex mit Thrombomodulin die Auflösung des Gerinnsels. Aktivierung der Faktoren V und Vin führt zur Potenzierung der Thrombinproduktion und damit wiederum zur Verstärkung der Gerinnungsreaktion.
Neben frei im Blut befindlichem Thrombin sind auch gebundene Formen bekannt: Während der Entstehung eines Fibringerinnsels werden Thrombin und Prothrombinase (Faktor Xa im Komplex) an das Fibringerüst gebunden. Diese Enzymmoleküle besitzen weiterhin Aktivität und können durch das körpereigene Anti-Thrombin III nicht inhibiert werden. Gerinnsel besitzen also auf diese Weise ein generelles prokoagulantes Potenzial.
Zusätzlich ist Thrombin insbesondere über die Aktivierung von PAR-1 -Rezeptoren auf Endothelzellen auch an inflammatorischen Vorgängen beteiligt, die in Interaktion mit dem
Koagulationssystem beide Prozesse beschleunigt.
Eine unkontrollierte Aktivierung des Gerinnungssystems oder eine defekte Hemmung der Aktivierungsprozesse kann die Bildung von lokalen Thrombosen oder Embolien in Gefäßen (Arterien, Venen, Lymphgefäßen) oder Herzhöhlen bewirken. Darüber hinaus kann eine systemische Hyper- koagulabilität zur systemweiten Bildung von Thromben und schließlich zu einer Verbrauchskoagulopathie im Rahmen einer disseminierten intravasalen Gerinnung führen. Thromboembolische Komplikationen treten ferner auf bei mikroangiopathischen hämolytischen Anämien, extrakorporalen Blutkreisläufen, wie Hämodialyse, sowie Herzklappenprothesen und Stents. Im Verlauf vieler Herzkreislauf- und Stoffwechselerkrankungen kommt es infolge systemischer Faktoren, wie z.B. Hyperlipidämie, Diabetes oder Rauchen, infolge von Blutflussveränderungen mit Stase, wie z.B. beim Vorhofflimmern, oder infolge pathologischer Gefäßwandveränderungen, z.B. endothelialer Dysfunktionen oder Atherosklerose, zu einer erhöhten Neigung von Gerinnungs- und Thrombozytenaktivierung, die über die Bildung fibrin- und plättchenreicher Thromben zu thromboembolischen Erkrankungen und thrombotischen Komplikationen mit lebensbedrohlichen Zuständen führen kann. Thromboembolische Erkrankungen gehören daher nach wie vor zu den häufigsten Ursachen von Morbidität und Mortalität in den meisten industrialisierten Ländern [Heart Disease: A Textbook of Cardiovascular Medicine, Eugene Braunwald, 5. Auflage, 1997, W.B. Saunders Company, Philadelphia]. Die aus dem Stand der Technik bekannten Antikoagulantien, d.h. Stoffe zur Hemmung oder Verhinderung der Blutgerinnung, weisen verschiedene Nachteile auf. In der Therapie und Prophylaxe von thromboembolischen Erkrankungen findet zum einen Heparin Verwendung, das parenteral oder subkutan appliziert wird. Aufgrund günstigerer pharmakokinetischer Eigenschaften wird zwar heutzutage zunehmend niedermolekulares Heparin bevorzugt; allerdings können auch hierdurch die im Folgenden geschilderten bekannten Nachteile nicht vermieden werden, die bei der Therapierung mit Heparin bestehen. So ist Heparin oral unwirksam und besitzt nur eine vergleichsweise geringe Halbwertszeit. Darüber hinaus besteht ein hohes Blutungsrisiko, insbesondere können Hirnblutungen und Blutungen im Gastrointestinaltrakt auftreten, und es kann zu Thrombopenie, Alopecia medicomentosa oder Osteoporose kommen [Pschyrembel, Klinisches Wörterbuch, 257. Auflage, 1994, Walter de Gruyter Verlag, Seite 610, Stichwort„Heparin"; Römpp Lexikon Chemie, Version 1.5, 1998, Georg Thieme Verlag Stuttgart, Stichwort „Heparin"]. Niedermolekulare Heparine besitzen zwar eine geringere Wahrscheinlichkeit zur Ausbildung einer Heparin-induzierten Thrombocytopenie, sind aber auch nur subkutan
applizierbar. Dies gilt auch für Fondaparinux, einem synthetisch hergestellten, selektiven Faktor Xa Inhibitor mit einer langen Halbwertszeit.
Eine zweite Klasse von Antikoagulantien stellen die Vitamin K-Antagonisten dar. Hierzu gehören beispielsweise 1,3-Indandione, vor allem aber Verbindungen wie Warfarin, Phenprocoumon, Dicumarol und andere Cumarin-Derivate, die unselektiv die Synthese verschiedener Produkte bestimmter Vitamin K-abhängiger Gerinnungsfaktoren in der Leber hemmen. Durch den Wirkmechanismus bedingt, setzt die Wirkung nur sehr langsam ein (Latenzzeit bis zum Wirkeintritt 36 bis 48 Stunden). Die Verbindungen können zwar oral appliziert werden, aufgrund des hohen Blutungsrisikos und des engen therapeutischen Indexes ist aber eine aufwendige individuelle Einstellung und Beobachtung des Patienten notwendig [J. Hirsh, J. Dalen, D.R. Anderson et al., „Oral anticoagulants: Mechanism of action, clinical effectiveness, and optimal therapeutic ränge" Chest 2001, 119, 8S-21S; J. Ansell, J. Hirsh, J. Dalen et al., „Managing oral anticoagulant therapy" Chest 2001, 119, 22S-38S; P.S. Wells, A.M. Holbrook, N.R. Crowther et al,„Inter- actions of warfarin with drugs and food" Ann. Intern. Med. 1994, 121, 676-683]. Darüber hinaus sind weitere Nebenwirkungen wie gastrointestinale Störungen, Haarausfall und Hautnekrosen beschrieben.
Neuere Ansätze für orale Antikoagulantien befinden sich in verschiedenen Phasen der klinischen Erprobung bzw. im klinischen Einsatz, haben jedoch auch Nachteile gezeigt, wie z.B. hochvariable Bioverfügbarkeit, Leberschädigung und Blutungskomplikationen, insbesondere bei Patienten mit Nierenschädigung.
Bei antithrombotischen Arzneimitteln ist die therapeutische Breite wichtig: Der Abstand zwischen der therapeutisch wirksamen Dosis zur Gerinnungshemmung und der Dosis, bei der Blutungen auftreten können, sollte möglichst groß sein, so dass eine maximale therapeutische Wirksamkeit bei minimalem Risikoprofil erreicht wird. Insbesondere unter therapeutischen Bedingungen mit schon vorhandenem Thromben kann es vorteilhaft sein, auch den im Thrombus vorhandenen Faktor IIa zu hemmen und damit einen schnellen Thrombusabbau zu begünstigen. In verschiedenen in-vitro und in-vivo Modellen mit beispielsweise Argatroban bzw. Hirudin als Flla- Inhibitoren wurde der vorteilhafte Effekt der FIIa-Hemmung bei schon vorliegendem Thrombus allein bzw. in Anwesenheit von Gewebe- Plaminogenaktivator (tPA) herausgearbeitet.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher die Bereitstellung neuer Verbindungen als Thrombininhibitoren zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, insbesondere von thrombotischen beziehungsweise thromboembolischen Erkrankungen, bei Menschen und Tieren,
die eine große therapeutische Bandbreite aufweisen und ein gutes pharmakokinetisches Verhalten zeigen.
WO2009/023179 beschreibt unter anderem die Verwendung von Triazolopyridine zur Behandlung des Hepatitis C Virus. Gegenstand der Erfindung sind Verbindungen der Formel
wobei * die Anknüpfstelle an die Carbonylgruppe ist, X für ein Sauerstoffatom, ein Schwefelatom oder CH-R6 steht, wobei
R6 für Wasserstoff oder Hydroxy steht, R2 für Wasserstoff, Aminocarbonyl, Ci-Cö-Alkyl, C3-C6-Cycloalkyl oder Phenyl steht, worin Alkyl und Cycloalkyl substituiert sein können mit einem Substituenten ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Hydroxy, Methoxy, Cyano, Hydroxycarbonyl, Aminocarbonyl, Methylsulfonyl, Difluormethoxy und Trifluormethoxy,
oder worin Alkyl und Cycloalkyl substituiert sein können mit 1 bis 3 Substituenten Fluor,
R3 für Wasserstoff oder G-C4- Alkyl steht, oder
R2 und R3 zusammen mit dem Kohlenstoffatom an das sie gebunden sind einen Cyclopropyl-Ring, Cyclobutyl-Ring oder Cyclopentyl-Ring bilden, worin der Cyclobutyl-Ring und Cyclopentyl-Ring substituiert sein können mit einem Substituenten Hydroxy,
R4 für Wasserstoff oder Ci-Ce-Alkyl steht, worin Alkyl substituiert sein kann mit einem Substituenten Hydroxy, oder worin Alkyl substituiert sein kann mit 1 bis 3 Substituenten Fluor, R5 für Ci-C4-Alkyl steht, oder
R4 und R5 zusammen mit dem Kohlenstoffatom an das sie gebunden sind einen Cyclopropyl-Ring, Cyclobutyl-Ring oder Cyclopentyl-Ring bilden, worin der Cyclobutyl-Ring und Cyclopentyl-Ring substituiert sein können mit einem Substituenten Hydroxy,
R7 für Wasserstoff oder G-C6- Alkyl steht, worin Alkyl substituiert sein kann mit einem Substituenten ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Cyano, Hydroxy und Methoxy, oder worin Alkyl substituiert sein kann mit 1 bis 3 Substituenten Fluor, für Wasserstoff steht,
für Wasserstoff oder Ci-Cö-Alkyl steht, worin Alkyl substituiert sein kann mit einem Substituenten ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Hydroxy und Cyano, oder worin Alkyl substituiert sein kann mit 1 bis 3 Substituenten Fluor,
R10 für Wasserstoff steht, R11 für Ci-C4-Alkyl steht, worin Alkyl substituiert sein kann mit einem Substituenten Hydroxy, R12 für Wasserstoff oder C1-C4- Alkyl steht, oder
R11 und R12 zusammen mit dem Kohlenstoffatom an das sie gebunden sind einen Cyclopropyl-Ring, Cyclobutyl-Ring oder Cyclopentyl-Ring bilden, worin der Cyclobutyl-Ring und Cyclopentyl-Ring substituiert sein können mit einem Substituenten Hydroxy, R13 für Hydroxymethyl oder Hydroxyethyl steht,
R14 für Methoxy oder Ethoxy steht, worin Methoxy und Ethoxy substituiert sein können mit 1 bis 3 Substituenten ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Deuterium und Fluor, und R15 für Wasserstoff, Methyl oder Fluormethyl steht, und ihre Salze, ihre Solvate und die Solvate ihrer Salze.
Erfindungsgemäße Verbindungen sind die Verbindungen der Formel (I) und deren Salze, Solvate und Solvate der Salze, sowie die von Formel (I) umfassten, nachfolgend als Ausführungs- beispiel(e) genannten Verbindungen und deren Salze, Solvate und Solvate der Salze, soweit es sich bei den von Formel (I) umfassten, nachfolgend genannten Verbindungen nicht bereits um Salze, Solvate und Solvate der Salze handelt.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen können in Abhängigkeit von ihrer Struktur in unterschiedlichen stereoisomeren Formen existieren, d.h. in Gestalt von Konfigurationsisomeren oder gegebenenfalls auch als Konformationsisomere (Enantiomere und/oder Diastereomere, einschließlich solcher bei Atropisomeren). Die vorliegende Erfindung umfasst deshalb die Enantiomere und Dia- stereomere und ihre jeweiligen Mischungen. Aus solchen Mischungen von Enantiomeren und/ oder Diastereomeren lassen sich die stereoisomer einheitlichen Bestandteile in bekannter Weise isolieren; vorzugsweise werden hierfür chromatographische Verfahren verwendet, insbesondere die HPLC-Chromatographie an achiraler beziehungsweise chiraler Phase.
Sofern die erfindungsgemäßen Verbindungen in tautomeren Formen vorkommen können, umfasst die vorliegenden Erfindung sämtliche tautomere Formen.
Die vorliegende Erfindung umfasst auch alle geeigneten isotopischen Varianten der erfindungsgemäßen Verbindungen. Unter einer isotopischen Variante einer erfindungsgemäßen Verbindung wird hierbei eine Verbindung verstanden, in welcher mindestens ein Atom innerhalb der erfindungsgemäßen Verbindung gegen ein anderes Atom der gleichen Ordnungszahl, jedoch mit einer anderen Atommasse als der gewöhnlich oder überwiegend in der Natur vorkommenden Atommasse ausgetauscht ist. Beispiele für Isotope, die in eine erfindungsgemäße Verbindung inkorporiert werden können, sind solche von Wasserstoff, Kohlenstoff, Stickstoff, Sauerstoff, Phosphor, Schwefel, Fluor, Chlor, Brom und Iod, wie 2H (Deuterium), 3H (Tritium), 13C, 14C, 15N, 170, 180, 32P, 33P, 33S, 34S, 35S, 36S, 18F, 36C1, 82Br, 123I, 124I, 129I und 131I. Bestimmte isotopische Varianten einer erfindungsgemäßen Verbindung, wie insbesondere solche, bei denen ein oder mehrere radioaktive Isotope inkorporiert sind, können von Nutzen sein beispielsweise für die Untersuchung des Wirkmechanismus oder der Wirkstoff-Verteilung im Körper; aufgrund der vergleichsweise leichten Herstell- und Detektierbarkeit sind hierfür insbesondere mit 3H- oder 14C- Isotopen markierte Verbindungen geeignet. Darüber hinaus kann der Einbau von Isotopen, wie bei- spielsweise von Deuterium, zu bestimmten therapeutischen Vorteilen als Folge einer größeren metabolischen Stabilität der Verbindung führen, wie beispielsweise eine Verlängerung der Halbwertszeit im Körper oder eine Reduktion der erforderlichen Wirkdosis; solche Modifikationen der erfindungsgemäßen Verbindungen können daher gegebenenfalls auch eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellen. Isotopische Varianten der erfindungsgemäßen Verbindungen können nach den dem Fachmann bekannten Verfahren hergestellt werden, so beispielsweise nach den weiter unten beschriebenen Methoden und den bei den Ausführungsbeispielen wiedergegebenen Vorschriften, indem entsprechende isotopische Modifikationen der jeweiligen Reagentien und/oder Ausgangsverbindungen eingesetzt werden.
Als Salze sind im Rahmen der vorliegenden Erfindung physiologisch unbedenkliche Salze der erfindungsgemäßen Verbindungen bevorzugt. Umfasst sind aber auch Salze, die für pharmazeutische Anwendungen selbst nicht geeignet sind aber beispielsweise für die Isolierung oder Reinigung der erfindungsgemäßen Verbindungen verwendet werden können. Physiologisch unbedenkliche Salze der erfindungsgemäßen Verbindungen umfassen Säureadditionssalze von Mineralsäuren, Carbonsäuren und Sulfonsäuren, z.B. Salze der Chlorwasserstoffsäure, Bromwasserstoffsäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Methansulfonsäure, Ethan- sulfonsäure, Toluolsulfonsäure, Benzolsulfonsäure, Naphthalindisulfonsäure, Essigsäure, Trifluor- essigsäure, Propionsäure, Milchsäure, Weinsäure, Äpfelsäure, Zitronensäure, Fumarsäure, Maleinsäure und Benzoesäure.
Physiologisch unbedenkliche Salze der erfindungsgemäßen Verbindungen umfassen auch Salze üblicher Basen, wie beispielhaft und vorzugsweise Alkalimetallsalze (z.B. Natrium- und Kaliumsalze), Erdalkalisalze (z.B. Calcium- und Magnesiumsalze) und Ammoniumsalze, abgeleitet von Ammoniak oder organischen Aminen mit 1 bis 16 C- Atomen, wie beispielhaft und vorzugsweise Ethylamin, Diethylamin, Triethylamin, Ethyldiisopropylamin, Monoethanolamin, Diethanolamin, Triethanolamin, Dicyclohexylamin, Dimethylaminoethanol, Prokain, Dibenzylamin, N-Mefhyl- morpholin, Arginin, Lysin, Ethylendiamin, N-Mefhylpiperidin und Cholin.
Als Solvate werden im Rahmen der Erfindung solche Formen der erfindungsgemäßen Verbindungen bezeichnet, welche in festem oder flüssigem Zustand durch Koordination mit Lösungs- mittelmolekülen einen Komplex bilden. Hydrate sind eine spezielle Form der Solvate, bei denen die Koordination mit Wasser erfolgt.
Außerdem umfasst die vorliegende Erfindung auch Prodrugs der erfindungsgemäßen Verbindungen. Der Begriff „Prodrugs" umfaßt Verbindungen, welche selbst biologisch aktiv oder inaktiv sein können, jedoch während ihrer Verweilzeit im Körper zu erfindungsgemäßen Verbindungen umgesetzt werden (beispielsweise metabolisch oder hydrolytisch).
Im Sinne der vorliegenden Erfindung umfasst der Begriff "Behandlung" oder "behandeln" ein Hemmen, Verzögern, Aufhalten, Lindern, Abschwächen, Einschränken, Verringern, Unterdrücken, Zurückdrängen oder Heilen einer Krankheit, eines Leidens, einer Erkrankung, einer Verletzung oder einer gesundheitlichen Störung, der Entfaltung, des Verlaufs oder des Fortschreitens solcher Zustände und/oder der Symptome solcher Zustände. Der Begriff "Therapie" wird hierbei als synonym mit dem Begriff "Behandlung" verstanden.
Die Begriffe "Prävention", "Prophylaxe" oder "Vorbeugung" werden im Rahmen der vorliegenden Erfindung synonym verwendet und bezeichnen das Vermeiden oder Vermindern des Risikos, eine Krankheit, ein Leiden, eine Erkrankung, eine Verletzung oder eine gesundheitliche Störung, eine Entfaltung oder ein Fortschreiten solcher Zustände und/oder die Symptome solcher Zustände zu bekommen, zu erfahren, zu erleiden oder zu haben.
Die Behandlung oder die Prävention einer Krankheit, eines Leidens, einer Erkrankung, einer Verletzung oder einer gesundheitlichen Störung können teilweise oder vollständig erfolgen.
Im Rahmen der vorliegenden Erfindung haben die Substituenten, soweit nicht anders spezifiziert, die folgende Bedeutung: Alkyl steht für einen linearen oder verzweigten Alkylrest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, bevorzugt 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, beispielhaft und vorzugsweise für Methyl, Ethyl, n-Propyl, iso-Propyl, n- Butyl, iso-Butyl, 1-Methylpropyl, tert-Butyl, n-Pentyl, iso-Pentyl, 1-Ethylpropyl, 1-Methylbutyl, 2- Methylbutyl, 3-Methylbutyl, n-Hexyl, 1-Methylpentyl, 2-Methylpentyl, 3-Methylpentyl, 4- Methylpentyl, 3,3-Dimethylbutyl, 1-Ethylbutyl und 2-Ethylbutyl. Cycloalkyl steht für eine monocyclische Cycloalkylgruppe mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen, beispielhaft und vorzugsweise für Cycloalkyl seien genannt Cyclopropyl, Cyclobutyl, Cyclopentyl und Cyclohexyl.
In den Formeln der Gruppe, die für R1 stehen kann, steht der Endpunkt der Linie, neben der jeweils ein * steht, nicht für ein Kohlenstoffatom beziehungsweise eine CEL-Gruppe sondern ist Be- standteil der Bindung zu dem Atom, an das R1 gebunden ist.
Bevorzugt sind Verbindungen der Formel (I), in welcher für eine Gruppe der Formel
steht, wobei * die Anknüpfstelle an die Carbonylgruppe ist,
X für ein Sauerstoffatom oder CH-R6 steht, wobei
R6 für Wasserstoff steht,
R2 für Aminocarbonyl, Ci-C4-Alkyl oder C3-C6-Cycloalkyl steht, worin Alkyl und Cycloalkyl substituiert sein können mit einem Substituenten ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Hydroxy, Methoxy und Hydroxycarbonyl, oder worin Alkyl substituiert sein kann mit 1 bis 3 Substituenten Fluor, R3 für Wasserstoff oder Ci-C4-Alkyl steht, oder
R2 und R3 zusammen mit dem Kohlenstoffatom an das sie gebunden sind einen Cyclobutyl-Ring bilden, worin der Cyclobutyl-Ring substituiert sein kann mit einem Substituenten Hydroxy,
R4 für Wasserstoff oder C1-C4- Alkyl steht, worin Alkyl substituiert sein kann mit einem Substituenten Hydroxy,
R5 für Ci-C4-Alkyl steht,
R7 für Ci-C4-Alkyl steht, worin Alkyl substituiert sein kann mit einem Substituenten Methoxy,
R8 für Wasserstoff steht,
R9 für Ci-C4-Alkyl steht,
R10 für Wasserstoff steht,
R11 für Ci-C4-Alkyl steht,
R12 für Wasserstoff steht, oder
R11 und R12 zusammen mit dem Kohlenstoffatom an das sie gebunden sind einen Cyclopropyl-Ring bilden, R13 für Hydroxymethyl steht,
R14 für Ethoxy steht, worin Ethoxy substituiert sein kann mit 1 bis 3 Substituenten ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Deuterium und Fluor, und R15 für Wasserstoff, Methyl oder Fluormethyl steht, und ihre Salze, ihre Solvate und die Solvate ihrer Salze. Bevorzugt sind auch Verbindungen der Formel (I), in welcher R1 für eine Gruppe der Formel
steht, wobei * die Anknüpfstelle an die Carbonylgruppe ist,
X für ein Sauerstoffatom steht,
R2 für Ci-C4- Alkyl oder Cyclobutyl steht, worin Alkyl substituiert sein kann mit einem Substituenten ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Hydroxy und Methoxy, oder
worin Alkyl substituiert sein kann mit 1 bis 3 Substituenten Fluor, und worin Cyclobutyl substituiert ist mit einem Substituenten Hydroxy, R3 für Wasserstoff oder Methyl steht, R4 für Wasserstoff oder Methyl steht, und
R5 für Methyl steht, oder
R2 für Methyl oder Ethyl steht, worin Methyl und Ethyl substituiert sein können mit 1 bis 3 Substituenten Fluor,
R3 für Wasserstoff oder Methyl steht, R4 für Ci-C4-Alkyl steht, worin Alkyl substituiert ist mit einem Substituenten Hydroxy, und R5 für Methyl steht, oder
R2 und R3 zusammen mit dem Kohlenstoffatom an das sie gebunden sind einen Cyclobutyl-Ring bilden, worin der Cyclobutyl-Ring substituiert ist mit einem Substituenten Hydroxy, R4 für Wasserstoff oder Methyl steht, und
R5 für Methyl steht,
R7 für Methyl oder Ethyl steht,
worin Methyl und Ethyl substituiert sein können mit einem Substituenten Methoxy,
R8 für Wasserstoff steht,
R9 für Methyl oder Ethyl steht, R10 für Wasserstoff steht,
R11 für Methyl steht,
R12 für Wasserstoff steht, oder
R11 und R1: zusammen mit dem Kohlenstoffatom an das sie gebunden sind einen Cyclopropyl -Ring bilden,
R13 für Hydroxymethyl steht,
R14 für Ethoxy steht, worin Ethoxy substituiert sein kann mit 1 bis 3 Substituenten ausgewälilt aus der Gruppe bestehend aus Deuterium und Fluor, und
R15 für Wasserstoff, Methyl oder Fluormethyl steht, und ihre Salze, ihre Solvate und die Solvate ihrer Salze. Bevorzugt sind auch Verbindungen der Formel (Γ), in welcher R1 für eine Gruppe der Formel
steht,
wobei * die Anknüpfstelle an die Carbonylgruppe ist,
X für ein Sauerstoffatom steht,
R2 für Ci-C4-Alkyl oder Cyclobutyl steht, worin Alkyl substituiert ist mit einem Substituenten Hydroxy, und worin Cyclobutyl substituiert ist mit einem Substituenten Hydroxy, R3 für Wasserstoff steht, R4 für Wasserstoff oder Methyl steht, und
R5 für Methyl steht, oder
R2 für Methyl steht, worin Methyl substituiert sein kann mit 1 bis 2 Substituenten Fluor, R3 für Wasserstoff oder Methyl steht, R4 für Ci-C4-Alkyl steht, worin Alkyl substituiert ist mit einem Substituenten Hydroxy, und
R5 für Methyl steht, oder
R2 und R3 zusammen mit dem Kohlenstoffatom an das sie gebunden sind einen Cyclobutyl-Ring bilden, worin der Cyclobutyl-Ring substituiert ist mit einem Substituenten Hydroxy, R4 für Wasserstoff steht,
und
R5 für Methyl steht, R7 für Methyl steht, Rs für Wasserstoff steht, R9 für Methyl oder Ethyl steht,
R10 für Wasserstoff steht, R11 für Methyl steht, R12 für Wasserstoff steht, oder R11 und R12 zusammen mit dem Kohlenstoffatom an das sie gebunden sind einen
Cyclopropyl-Ring bilden,
R13 für Hydroxymethyl steht,
R14 für Ethoxy steht, worin Ethoxy substituiert sein kann mit 1 bis 3 Substituenten ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Deuterium und Fluor, und
R15 für Wasserstoff, Methyl oder Fluormethyl steht, und ihre Salze, ihre Solvate und die Solvate ihrer Salze. Bevorzugt sind auch Verbindungen der Formel (I), in welcher R1 für eine Gruppe der Formel
steht, wobei * die Anknüpfstelle an die Carbonylgruppe ist, X für ein Sauerstoffatom, ein Schwefelatom oder CH-R6 steht, wobei
R6 für Wasserstoff oder Hydroxy steht,
R2 für Wasserstoff, Aminocarbonyl, Ci-Cö-Alkyl, C3-C6-Cycloalkyl oder Phenyl steht, worin Alkyl und Cycloalkyl substituiert sein können mit einem Substituenten ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Hydroxy, Methoxy, Cyano, Hydroxycarbonyl, Aminocarbonyl, Methylsulfonyl, Difluormethoxy und Trifluormethoxy, oder worin Alkyl und Cycloalkyl substituiert sein können mit 1 bis 3 Substituenten Fluor,
R3 für Wasserstoff oder G-C4- Alkyl steht, oder
R2 und R3 zusammen mit dem Kohlenstoffatom an das sie gebunden sind einen Cyclopropyl-Ring, Cyclobutyl-Ring oder Cyclopentyl-Ring bilden, worin der Cyclobutyl-Ring und Cyclopentyl-Ring substituiert sein können mit einem Substituenten Hydroxy,
R4 für Wasserstoff oder G-C6- Alkyl steht, worin Alkyl substituiert sein kann mit einem Substituenten Hydroxy, oder worin Alkyl substituiert sein kann mit 1 bis 3 Substituenten Fluor, für Ci-C -Alkyl steht, oder
R4 und R5 zusammen mit dem Kohlenstoffatom an das sie gebunden sind einen Cyclopropyl-Ring, Cyclobutyl-Ring oder Cyclopentyl-Ring bilden, worin der Cyclobutyl-Ring und Cyclopentyl-Ring substituiert sein können mit einem Substituenten Hydroxy, R7 für Wasserstoff oder G-C6- Alkyl steht, worin Alkyl substituiert sein kann mit einem Substituenten ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Cyano, Hydroxy und Methoxy, oder worin Alkyl substituiert sein kann mit 1 bis 3 Substituenten Fluor, R8 für Wasserstoff steht, und
R15 für Wasserstoff, Methyl oder Fluormethyl steht, und ihre Salze, ihre Solvate und die Solvate ihrer Salze. Bevorzugt sind Verbindungen der Formel (I), in welcher R1 für eine Gruppe der Formel
steht, wobei * die Anknüpfstelle an die Carbonylgruppe ist, X für ein Sauerstoffatom oder CH-R6 steht, wobei
R6 für Wasserstoff steht,
R2 für Aminocarbonyl, Ci-C4-Alkyl oder C3-C6-Cycloalkyl steht, worin Alkyl und Cycloalkyl substituiert sein können mit einem Substituenten ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Hydroxy, Methoxy und Hydroxy carbonyl, oder worin Alkyl substituiert sein kann mit 1 bis 3 Substituenten Fluor,
R3 für Wasserstoff oder G-C4- Alkyl steht, oder
R2 und R3 zusammen mit dem Kohlenstoffatom an das sie gebunden sind einen Cyclobutyl-Ring bilden, worin der Cyclobutyl-Ring substituiert sein kann mit einem Substituenten Hydroxy,
R4 für Wasserstoff oder G-C4- Alkyl steht, worin Alkyl substituiert sein kann mit einem Substituenten Hydroxy, R5 für Ci-C4-Alkyl steht,
R7 für Ci-C -Alkyl steht, worin Alkyl substituiert sein kann mit einem Substituenten Methoxy, R8 für Wasserstoff steht, und R15 für Wasserstoff, Methyl oder Fluormethyl steht, und ihre Salze, ihre Solvate und die Solvate ihrer Salze. Bevorzugt sind Verbindungen der Formel (I), in welcher R1 für eine Gruppe der Formel
steht, wobei die Anknüpfstelle an die Carbonylgruppe ist,
X für ein Sauerstoffatom steht,
R2 für Ci-C4- Alkyl oder Cyclobutyl steht, worin Alkyl substituiert sein kann mit einem Substituenten ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Hydroxy und Methoxy, oder worin Alkyl substituiert sein kann mit 1 bis 3 Substituenten Fluor, und worin Cyclobutyl substituiert ist mit einem Substituenten Hydroxy, R3 für Wasserstoff oder Methyl steht, R4 für Wasserstoff oder Methyl steht, und
R5 für Methyl steht, oder
R: für Methyl oder Ethyl steht, worin Methyl und Ethyl substituiert sein können mit 1 bis 3 Substituenten Fluor, R3 für Wasserstoff oder Methyl steht, R4 für Ci-C4-Alkyl steht,
worin Alkyl substituiert ist mit einem Substituenten Hydroxy, und
R5 für Methyl steht, oder
R2 und R3 zusammen mit dem Kohlenstoffatom an das sie gebunden sind einen Cyclobutyl-Ring bilden, worin der Cyclobutyl-Ring substituiert ist mit einem Substituenten Hydroxy, R4 für Wasserstoff oder Methyl steht, und
R5 für Methyl steht,
R7 für Methyl oder Ethyl steht, worin Methyl und Ethyl substituiert sein können mit einem Substituenten Methoxy,
R8 für Wasserstoff steht, und
R15 für Wasserstoff, Methyl oder Fluormethyl steht, ; Salze, ihre Solvate und die Solvate ihrer Salze, ugt sind Verbindungen der Formel (I), in welcher für eine Gruppe der Formel
steht,
wobei * die Anknüpfstelle an die Carbonylgruppe ist,
X für ein Sauerstoffatom steht,
R2 für Ci-C4-Alkyl oder Cyclobutyl steht, worin Alkyl substituiert ist mit einem Substituenten Hydroxy, und worin Cyclobutyl substituiert ist mit einem Substituenten Hydroxy, R3 für Wasserstoff steht, R4 für Wasserstoff oder Methyl steht, und
R5 für Methyl steht, oder
R2 für Methyl steht, worin Methyl substituiert sein kann mit 1 bis 2 Substituenten Fluor, R3 für Wasserstoff oder Methyl steht, R4 für Ci-C4-Alkyl steht, worin Alkyl substituiert ist mit einem Substituenten Hydroxy, und
R5 für Methyl steht, oder
R2 und R3 zusammen mit dem Kohlenstoffatom an das sie gebunden sind einen Cyclobutyl-Ring bilden, worin der Cyclobutyl-Ring substituiert ist mit einem Substituenten Hydroxy, R4 für Wasserstoff steht,
und
R5 für Methyl steht, R7 für Methyl steht, R8 für Wasserstoff steht, und
R15 für Wasserstoff, Methyl oder Fluormethyl steht, und ihre Salze, ihre Solvate und die Solvate ihrer Salze. Bevorzugt sind Verbindungen der Formel (I), in welcher R1 für eine Gruppe der Formel
wobei * die Anknüpfstelle an die Carbonylgruppe ist, X für ein Sauerstoffatom, ein Schwefelatom oder CH-R6 steht, wobei
R6 für Wasserstoff oder Hydroxy steht,
R2 für Wasserstoff, Aminocarbonyl, Ci-Cö-Alkyl, Cs-Cö-Cycloalkyl oder Phenyl steht, worin Alkyl und Cycloalkyl substituiert sein können mit einem Substituenten ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Hydroxy, Methoxy, Cyano, Hydroxycarbonyl, Aminocarbonyl, Methylsulfonyl, Difluormethoxy und Trifluormethoxy, oder
worin Alkyl und Cycloalkyl substituiert sein können mit 1 bis 3 Substituenten Fluor,
R3 für Wasserstoff oder C1-C4- Alkyl steht, oder R2 und R3 zusammen mit dem Kohlenstoffatom an das sie gebunden sind einen
Cyclopropyl-Ring, Cyclobutyl-Ring oder Cyclopentyl-Ring bilden, worin der Cyclobutyl-Ring und Cyclopentyl-Ring substituiert sein können mit einem Substituenten Hydroxy,
R4 für Wasserstoff oder Ci-Ce-Alkyl steht, worin Alkyl substituiert sein kann mit einem Substituenten Hydroxy, oder worin Alkyl substituiert sein kann mit 1 bis 3 Substituenten Fluor, R5 für Ci-C4-Alkyl steht, oder R4 und R5 zusammen mit dem Kohlenstoff atom an das sie gebunden sind einen
Cyclopropyl-Ring, Cyclobutyl-Ring oder Cyclopentyl-Ring bilden, worin der Cyclobutyl-Ring und Cyclopentyl-Ring substituiert sein können mit einem Substituenten Hydroxy, und R15 für Wasserstoff, Methyl oder Fluormethyl steht, und ihre Salze, ihre Solvate und die Solvate ihrer Salze. Bevorzugt sind Verbindungen der Formel (I), in welcher R1 für eine Gruppe der Formel
steht, wobei * die Anknüpfstelle an die Carbonylgruppe ist,
X für ein Sauerstoffatom oder CH-R6 steht, wobei
R6 für Wasserstoff steht,
R2 für Aminocarbonyl, Ci-C4-Alkyl oder C3-C6-Cycloalkyl steht, worin Alkyl und Cycloalkyl substituiert sein können mit einem Substituenten ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Hydroxy, Methoxy und Hydro xycarbonyl, oder worin Alkyl substituiert sein kann mit 1 bis 3 Substituenten Fluor, R3 für Wasserstoff oder G-C4- Alkyl steht, oder R2 und R3 zusammen mit dem Kohlenstoff atom an das sie gebunden sind einen
Cyclobutyl-Ring bilden, worin der Cyclobutyl-Ring substituiert sein kann mit einem Substituenten Hydroxy,
R4 für Wasserstoff oder Ci-C - Alkyl steht, worin Alkyl substituiert sein kann mit einem Substituenten Hydroxy,
R5 für Ci-C4-Alkyl steht, und
R15 für Wasserstoff, Methyl oder Fluormethyl steht, und ihre Salze, ihre Solvate und die Solvate ihrer Salze. Bevorzugt sind Verbindungen der Formel (I), in welcher R1 für eine Gruppe der Formel
steht, wobei * die Anknüpfstelle an die Carbonylgruppe ist,
X für ein Sauerstoffatom steht,
R2 für C1 -C4- Alkyl oder Cyclobutyl steht, worin Alkyl substituiert sein kann mit einem Substituenten ausgewählt aus der
Gruppe bestehend aus Hydroxy und Methoxy, oder worin Alkyl substituiert sein kann mit 1 bis 3 Substituenten Fluor, und worin Cyclobutyl substituiert ist mit einem Substituenten Hydroxy,
R3 für Wasserstoff oder Methyl steht, R4 für Wasserstoff oder Methyl steht, und
R5 für Methyl steht, oder
R2 für Methyl oder Ethyl steht, worin Methyl und Ethyl substituiert sein können mit 1 bis 3 Substituenten Fluor, R3 für Wasserstoff oder Methyl steht, R4 für Ci-C4-Alkyl steht, worin Alkyl substituiert ist mit einem Substituenten Hydroxy, und
R5 für Methyl steht, oder
R2 und R3 zusammen mit dem Kohlenstoffatom an das sie gebunden sind einen Cyclobutyl-Ring bilden, worin der Cyclobutyl-Ring substituiert ist mit einem Substituenten Hydroxy, R4 für Wasserstoff oder Methyl steht, und
R5 für Methyl steht, und
R15 für Wasserstoff, Methyl oder Fluormethyl steht, ; Salze, ihre Solvate und die Solvate ihrer Salze, ugt sind Verbindungen der Formel (I), in welcher für eine Gruppe der Formel
steht, wobei die Anknüpfstelle an die Carbonylgruppe ist,
X für ein Sauerstoffatom steht,
R2 für Ci-C4- Alkyl oder Cyclobutyl steht, worin Alkyl substituiert ist mit einem Substituenten Hydroxy, und worin Cyclobutyl substituiert ist mit einem Substituenten Hydroxy, R3 für Wasserstoff steht, R4 für Wasserstoff oder Methyl steht, und
R5 für Methyl steht, oder
R: für Methyl steht, worin Methyl substituiert sein kann mit 1 bis 2 Substituenten Fluor, R3 für Wasserstoff oder Methyl steht, R4 für G-Ct-Alkyl steht, worin Alkyl substituiert ist mit einem Substituenten Hydroxy, und
R5 für Methyl steht, oder
R: und R3 zusammen mit dem Kohlenstoffatom an das sie gebunden sind einen Cyclobutyl-Ring bilden, worin der Cyclobutyl-Ring substituiert ist mit einem Substituenten Hydroxy,
R4 für Wasserstoff steht,
und
R5 für Methyl steht,
und
R15 für Wasserstoff, Methyl oder Fluormethyl steht,
und ihre Salze, ihre Solvate und die Solvate ihrer Salze.
Bevorzugt sind Verbindungen der Formel (I), in welcher
R1 für eine Gruppe der Formel
steht,
wobei * die Anknüpfstelle an die Carbonylgruppe ist,
X für ein Sauerstoffatom steht,
R2 für C1 -C4- Alkyl oder Cyclobutyl steht,
worin Alkyl substituiert ist mit einem Substituenten Hydroxy, und
worin Cyclobutyl substituiert ist mit einem Substituenten Hydroxy, R3 für Wasserstoff steht,
R4 für Wasserstoff oder Methyl steht,
und
R5 für Methyl steht,
und
R15 für Wasserstoff, Methyl oder Fluormethyl steht,
und ihre Salze, ihre Solvate und die Solvate ihrer Salze.
Bevorzugt sind Verbindungen der Formel (I), in welcher
R1 für eine Gruppe der Formel
steht,
wobei * die Anknüpfstelle an die Carbonylgruppe ist,
X für ein Sauerstoffatom steht,
R2 für Methyl steht,
worin Methyl substituiert sein kann mit 1 bis 2 Substituenten Fluor, R3 für Wasserstoff oder Methyl steht,
R4 für Ci-C4-Alkyl steht,
worin Alkyl substituiert ist mit einem Substituenten Hydroxy, und
R5 für Methyl steht,
und
R15 für Wasserstoff, Methyl oder Fluormethyl steht,
und ihre Salze, ihre Solvate und die Solvate ihrer Salze.
Bevorzugt sind Verbindungen der Formel (I), in welcher
R1 für eine Gruppe der Formel
steht, wobei * die Anknüpfstelle an die Carbonylgruppe ist, X für ein Sauerstoffatom steht,
R2 und R3 zusammen mit dem Kohlenstoffatom an das sie gebunden sind einen Cyclobutyl-Ring bilden, worin der Cyclobutyl-Ring substituiert ist mit einem Substituenten Hydroxy, R4 für Wasserstoff steht, und
R5 für Methyl steht, und
R15 für Wasserstoff, Methyl oder Fluormethyl steht, und ihre Salze, ihre Solvate und die Solvate ihrer Salze. Bevorzugt sind Verbindungen der Formel (I), in welcher R1 für eine Gruppe der Formel
steht,
wobei * die Anknüpfstelle an die Carbonylgruppe ist,
R7 für Wasserstoff oder Ci-C6- Alkyl steht, worin Alkyl substituiert sein kann mit einem Substituenten ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Cyano, Hydroxy und Methoxy, oder worin Alkyl substituiert sein kann mit 1 bis 3 Substituenten Fluor, R8 für Wasserstoff steht, und
R15 für Wasserstoff, Methyl oder Fluormethyl steht, und ihre Salze, ihre Solvate und die Solvate ihrer Salze. Bevorzugt sind Verbindungen der Formel (I), in welcher R1 für eine Gruppe der Formel
wobei * die Anknüpfstelle an die Carbonylgruppe ist, R7 für Ci-C4-Alkyl steht, worin Alkyl substituiert sein kann mit einem Substituenten Methoxy, R8 für Wasserstoff steht, und
R15 für Wasserstoff, Methyl oder Fluormethyl steht, und ihre Salze, ihre Solvate und die Solvate ihrer Salze.
Bevorzugt sind Verbindungen der Formel (I), in welcher R1 für eine Gruppe der Formel
steht, wobei * die Anknüpfstelle an die Carbonylgruppe ist,
X für ein Sauerstoffatom steht,
R7 für Methyl oder Ethyl steht, worin Methyl und Ethyl substituiert sein können mit einem Substituenten Methoxy,
R8 für Wasserstoff steht, und
R15 für Wasserstoff, Methyl oder Fluormethyl steht, und ihre Salze, ihre Solvate und die Solvate ihrer Salze. Bevorzugt sind Verbindungen der Formel (I), in welcher R1 für eine Gruppe der Formel
steht, wobei * die Anknüpfstelle an die Carbonylgruppe ist,
R7 für Methyl steht,
R8 für Wasserstoff steht, und
R15 für Wasserstoff, Methyl oder Fluormethyl steht, und ihre Salze, ihre Solvate und die Solvate ihrer Salze. Bevorzugt sind Verbindungen der Formel (I), in welcher R1 für eine Gruppe der Formel
steht, wobei * die Anknüpf stelle an die Carbonylgruppe ist,
R9 für Wasserstoff oder G-C6- Alkyl steht, worin Alkyl substituiert sein kann mit einem Substituenten ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Hydroxy und Cyano, oder worin Alkyl substituiert sein kann mit 1 bis 3 Substituenten Fluor,
R10 für Wasserstoff steht,
R11 für Ci-C4-Alkyl steht, worin Alkyl substituiert sein kann mit einem Substituenten Hydroxy,
R12 für Wasserstoff oder Ci-C4- Alkyl steht, oder
R11 und R12 zusammen mit dem Kohlenstoffatom an das sie gebunden sind einen Cyclopropyl-Ring, Cyclobutyl-Ring oder Cyclopentyl-Ring bilden, worin der Cyclobutyl-Ring und Cyclopentyl-Ring substituiert sein können mit einem Substituenten Hydroxy, und
R15 für Wasserstoff, Methyl oder Fluormethyl steht, und ihre Salze, ihre Solvate und die Solvate ihrer Salze. Bevorzugt sind Verbindungen der Formel (I), in welcher R1 für eine Gruppe der Formel
steht, wobei * die Anknüpfstelle an die Carbonylgruppe ist, R9 für Ci-C4-Alkyl steht, R10 für Wasserstoff steht, R11 für Ci-C4-Alkyl steht,
R12 für Wasserstoff steht, oder
R11 und R12 zusammen mit dem Kohlenstoffatom an das sie gebunden sind einen Cyclopropyl-Ring bilden, und
R15 für Wasserstoff, Methyl oder Fluormethyl steht,
und ihre Salze, ihre Solvate und die Solvate ihrer Salze. Bevorzugt sind Verbindungen der Formel (I), in welcher R1 für eine Gruppe der Formel
steht, wobei * die Anknüpfstelle an die Carbonylgruppe ist, X für ein Sauerstoffatom steht, R9 für Methyl oder Ethyl steht, R10 für Wasserstoff steht, R11 für Methyl steht,
R12 für Wasserstoff steht, oder
R11 und R12 zusammen mit dem Kohlenstoffatom an das sie gebunden sind einen Cyclopropyl-Ring bilden, und
R15 für Wasserstoff, Methyl oder Fluormethyl steht, und ihre Salze, ihre Solvate und die Solvate ihrer Salze. Bevorzugt sind Verbindungen der Formel (I), in welcher R1 für eine Gruppe der Formel
steht, wobei * die Anknüpfstelle an die Carbonylgruppe ist,
R13 für Hydroxymethyl oder Hydroxyethyl steht, R14 für Methoxy oder Ethoxy steht, worin Methoxy und Ethoxy substituiert sein können mit 1 bis 3 Substituenten ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Deuterium und Fluor, und
R15 für Wasserstoff, Methyl oder Fluormethyl steht, und ihre Salze, ihre Solvate und die Solvate ihrer Salze. Bevorzugt sind Verbindungen der Formel (I), in welcher R1 für eine Gruppe der Formel
steht, wobei * die Anknüpf stelle an die Carbonylgruppe ist,
R13 für Hydroxymethyl steht,
R14 für Ethoxy steht, worin Ethoxy substituiert sein kann mit 1 bis 3 Substituenten ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Deuterium und Fluor,
und
R 15 für Wasserstoff, Methyl oder Fluormethyl steht, und ihre Salze, ihre Solvate und die Solvate ihrer Salze.
Bevorzugt sind auch Verbindungen der Formel (I), in welcher R für Wasserstoff steht. Bevorzugt sind auch Verbindungen der Formel (I), in welcher R für Fluormethyl steht.
Bevorzugt sind auch Verbindungen, welche die Formel (Ia) aufweisen
worin R1 und R15 wie oben definiert sind. Bevorzugt ist auch {2-[(3-Chlorbenzyl)amino] -8-methoxy [1,2,4] triazolo[l, 5-a]pyridin-6-yl}[5-(3-hydroxycyclobutyl)- 2-methylmorpholin-4-yl]methanon [Diastereomer 3 + Diastereomer 4] oder
{2-[(3-Chlorbenzyl)amino] -8-methoxy [1,2,4] triazolo[l, 5-a]pyridin-6-yl}[(5R)-2-(2-hydroxyethyl)- 2,5-dimethylmorpholin-4-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer] oder
(2-{ [l-(3-Chlorphenyl)-2-fluorethyl]amino}-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-yl) [5-(2- hydroxyethyl)-2-methylmorpholin-4-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer 2] oder
(2-{ [l-(3-Chlorphenyl)-2-fluorethyl]amino}-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-yl)[(cw)-2- hydroxy-7-methyl-8-oxa-5-azaspiro[3.5]non-5-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer 1] oder
(2-{ [l-(3-Chlo henyl)-2-fluorethyl]amino}-8-metho y[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin
hydroxy-7-methyl-8-oxa-5-azaspiro[3.5]non-5-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer 2] oder
{ 2- [(3-Chlorbenzyl)amino] -8-methoxy [ 1 ,2,4] triazolo[ 1 ,5-a]pyridin-6-yl } [(5R)-2-(2- hydroxypropyl)-2,5-dimethylmorpholin-4-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer] oder
4-({2-[(3-Chlorbenzyl)amino] -8-methoxy [1,2,4] tri azolo[l,5-a]pyridin-6-yl}carbonyl)-3-methyl- l,4-diazabicyclo[4.2.0]octan-2-on [enantiomerenreines Isomer] oder eines des Salze, der Solvate oder der Solvate der Salze dieser Verbindungen. Gegenstand der Erfindung ist weiterhin ein Verfahren zur Herstellung der Verbindungen der Formel (I), oder ihrer Salze, ihrer Solvate oder der Solvate ihrer Salze, wobei
[A] die Verbindungen der Formel
in welcher R die oben angegebene Bedeutung hat, mit Verbindungen der Formel
RJ— H (ΙΠ), in welcher
R die oben angegebene Bedeutung hat,
Gegenwart von Dehydratisierungsreagenzien umgesetzt werden, oder
[B] die Verbindungen der Formel
in welcher
R1 die oben angegebene Bedeutung hat, mit Verbindungen der Formel
in welcher
R die oben angegebene Bedeutung hat, in Gegenwart eines Palladiumkatalysators umgesetzt werden. Die Umsetzung nach Verfahren [A] erfolgt im Allgemeinen in inerten Lösungsmitteln, gegebenenfalls in Gegenwart einer Base, bevorzugt in einem Temperaturbereich von 0°C bis Raumtemperatur bei Normaldruck.
Als Dehydratisierungsreagenzien eignen sich hierbei beispielsweise Carbodiimide wie z.B. Ν,Ν'- Diethyl-, A^W-Dipropyl-, A^W-Diisopropyl-, A^A^'-Dicyclohexylcarbodiimid, ^-(S-Dimethylamino- isopropy^-N'-ethylcarbodiimid-Hydrochlorid (EDC) (gegebenenfalls in Gegenwart von Penta- fluorphenol (PFP)), N-Cyclohexylcarbodiimid-N'-propyloxymefhyl-Polystyrol (PS-Carbodiimid) oder Carbonylverbindungen wie Carbonyldiimidazol, oder 1,2-Oxazoliumverbindungen wie 2-Ethyl-5-phenyl-l,2-oxazolium-3-sulfat oder 2-tert.-Butyl-5-methyl-isoxazolium-perchlorat, oder Acylamino Verbindungen wie 2-Ethoxy-l-ethoxycarbonyl-l,2-dihydrochinolin, oder Propanphos- phonsäureanhydrid, oder Isobutylchloroformat, oder Bis-(2-oxo-3-oxazolidinyl)-phosphorylchlorid oder Benzotriazolyloxy-tri(dimethylamino)phosphoniumhexafluorophosphat, oder 0-(Benzotria- zol-l-y^-A^^A^'^'-tetra-methyluronium-hexafluorophosphat (HBTU), 2-(2-Oxo-l-(2H)-pyridyl)-
1 , 1 ,3,3-tetramethyluroniumtetrafluoroborat (TPTU), (Benzotriazol- l-yloxy)bisdimethylamino- methyliumfluoroborat (TBTU) oder (^-(T-Azabenzotriazol-l-y^-A^^A^^ -tetramethyl-uronium- hexafluorophosphat (HATU), oder 1-Hydroxybenztriazol (HOBt), oder Benzotriazol- 1-yloxy- tris(dimethylamino)-phosphoniumhexafluorophosphat (BOP), oder Mischungen aus diesen, mit Basen. Vorzugsweise wird die Kondensation mit HATU durchgeführt.
Basen sind beispielsweise Alkalicarbonate, wie z.B. Natrium- oder Kaliumcarbonat, oder -hy- drogencarbonat, oder organische Basen wie Trialkylamine, z.B. Triethylamin, N-Mefhylmorpholin, N-Mefhylpiperidin, 4-Dimethylaminopyridin oder Diisopropylethylamin, bevorzugt ist Diisopro- pylethylamin. Inerte Lösungsmittel sind beispielsweise Halogenkohlenwasserstoffe wie Dichlormethan oder Tri- chlormethan, Kohlenwasserstoffe wie Benzol, oder andere Lösungsmittel wie Nitromethan, Dioxan, Dimethylformamid, Dimethylsulfoxid oder Acetonitril, oder Gemische der genannten Lösungsmittel, bevorzugt ist Dimethylformamid.
Die Umsetzung nach Verfahren [B] erfolgt im Allgemeinen unter Buchwald-Hartwig Bedingungen in Gegenwart einer Base, in inerten Lösungsmitteln, bevorzugt in einem Temperaturbereich von 0°C bis 200°C, bevorzugt bei 10°C bis 150°C, bei Normaldruck oder bei Temperaturen oberhalb der Siedetemperatur des Lösungsmittels bei erhöhtem Druck in geschlossenen Reaktionsgefäßen (Mikrowellenröhrchen) oder gegebenenfalls in einer Mikrowelle bei Temperaturen oberhalb der Siedetemperatur des Lösungsmittels und unter erhöhtem Druck. Basen sind beispielsweise Alkali- oder Erdalkalicarbonate wie Lithium-, Natrium-, Kalium-, Calcium- oder Cäsiumcarbonat, Alkali- oder Erdalkalihydroxide wie Natrium-, Kalium- oder Bariumhydroxid, Alkali- oder Erdalkaliphosphate wie Kaliumphosphat, Alkali-Alkoholate wie Natrium- oder Kalium-ieri-butylat und Natriummethanolat, Alkaliphenolate wie Natriumphenolat, Amide wie Natriumamid, Lithium-, Natrium- oder Kalium-bis(trimethylsilyl)amid oder Lithium- diisopropylamid oder organische Amine wie l,5-Diazabicyclo[4.3.0]non-5-en (DBN), 1,8- Diazabicyclo[5.4.0]undec-7-en (DBU), bevorzugt ist Cäsiumcarbonat, Kaliumcarbonat, Natriumoder Kalium-ieri-butylat oder Lithiumbis(trimethylsilyl)amid.
Palladium-Katalysatoren sind beispielsweise Palladium auf Aktivkohle, Palladium(II)-acetat, Bis(dibenzylidenaceton)palladium(0), Tetrakis-(triphenylphosphin)-palladium(0), Bis- (triphenylphosphin)-palladium(II) -chlorid, Bis-(acetonitril)-palladium(II)-chlorid, [1,1*- Bis(diphenylphosphino)ferrocen]dichlorpalladium(II) und entsprechender Dichlormethan- Komplex, gegebenenfalls in Verbindung mit zusätzlichen Phosphanliganden wie beispielsweise 2,2'-Bis(diphenylphosphino)-l,l'-binaphthyl (BINAP), (2-Biphenyl)di-ieri.-butylphosphin,
Dicyclohexyl[2',4',6'-tris(l-methylethyl)biphenyl-2-yl]phosphan (XPhos), Bis(2- phenylphosphinophenyl)ether (DPEphos) oder 4,5-Bis(diphenylphosphino)-9,9-dimethylxanthen (Xantphos) [vgl. z.B. Hassan J. et al., Chem. Rev. 2002, 102, 1359-1469], 2- (Dicyclohexylphosphin)-3,6-dimethoxy-2',4',6'-triisopropyl-l, -biphenyl (BrettPhos), 2- Dicyclohexylphosphino-2',6'-dimethoxybiphenyl (SPhos), 2-Dicyclohexylphosphino-2',6'- diisopropoxybiphenyl (RuPhos), 2-(Di-t-butylphosphino)-3-methoxy-6-methyl-2',4',6'-tri-i-propyl- Ι,Γ-biphenyl (RockPhos) und 2-Di-tert-butylphosphino-2',4',6'-triisopropylbiphenyl (tert- ButylXPhos). Weiterhin ist es möglich entsprechende Präkatalysatoren wie Chlor- [2- (dicyclohexylphosphin)-3,6-dimethoxy-2',4',6'-triisopropyl-l, -biphenyl][2-(2-aminoethyl)- phenyl]palladium(II) (BrettPhos Präkatalysator) [vgl. z.B. S. L. Buchwald et al., Chem. Sei. 2013, 4, 916] gegebenenfalls in Verbindung mit zusätzlichen Phosphanliganden wie 2- (Dicyclohexylphosphin)-3,6-dimethoxy-2',4',6'-triisopropyl-l, -biphenyl (BrettPhos) einzusetzen, bevorzugt ist Bis(dibenzylidenaceton)palladium(0) in Kombination mit 4,5-Bis(diphenyl- phosphino)-9,9-dimethylxanthen (Xantphos) sowie Chlor-[2-(dicyclohexylphosphin)-3,6- dimethoxy-2',4',6'-triisopropyl-l, -biphenyl] [2-(2-aminoethyl)-phenyl]palladium(II) (BrettPhos Präkatalysator) oder eine Mischung aus Chlor-[2-(dicyclohexylphosphin)-3,6-dimethoxy-2',4',6'- triisopropyl-l, -biphenyl] [2-(2-amino-ethyl)phenyl]palladium(II) (BrettPhos Prekatalysator) und 2-(Dicyclohexylphosphin)-3,6-dimethoxy-2',4',6'-triisopropyl-l, -biphenyl (BrettPhos).
Inerte Lösungsmittel sind beispielsweise Ether wie 1,4-Dioxan, Tetrahydrofuran, 2- Methyltetrahydrofuran, Diethylether, Di-w-butylether, Glykoldimethylether oder Diethylenglykol- dimethylether, Alkohole wie feri-Butanol oder Amylalkohole oder anderen Lösungsmitteln wie Dimethylformamid (DMF), Dimethylsulfoxid (DMSO), Dimethylacetamid (DMA), Toluol oder Acetonitril, oder Gemische der genannten Lösungsmittel, bevorzugt ist ieri-Butanol, 1,4-Dioxan oder Toluol. Die Verbindungen der Formeln (III) und (V) sind bekannt, lassen sich nach bekannten Verfahren aus den entsprechenden Ausgangsverbindungen synthetisieren oder können analog den im Beispielteil beschriebenen Verfahren hergestellt werden.
Die Verbindungen der Formel (Π) sind bekannt oder können hergestellt werden, indem die Verbindungen der Formel
in welcher
R15 die oben angegebene Bedeutung hat, und
R16 für Methyl, Ethyl oder tert-Butyl steht, im Falle, dass R16 für Methyl oder Ethyl steht, mit einer Base und im Falle, dass R16 für tert-Butyl steht, mit einer Säure umgesetzt werden.
Die Umsetzung erfolgt im Allgemeinen in inerten Lösungsmitteln, bevorzugt in einem Temperaturbereich von 0°C bis Raumtemperatur bei Normaldruck.
Basen sind beispielsweise Alkalihydroxide wie Natrium-, Lithium- oder Kaliumhydroxid, oder Alkalicarbonate wie Cäsiumcarbonat, Natrium- oder Kaliumcarbonat, bevorzugt ist Natriumhydroxid.
Säuren sind beispielsweise Trifluoressigsäure oder Chlorwasserstoff in Dioxan. Der Reaktionsmischung kann gegebenenfalls Triethylsilan zugesetzt werden, bevorzugt ist die Mischung aus Trifluoressigsäure und Triethylsilan. Inerte Lösungsmittel sind beispielsweise Halogenkohlenwasserstoffe wie Dichlormethan, Trichlormethan, Tetrachlormethan, Trichlorethan, Tetrachlorethan, 1,2-Dichlorethan oder Trichlorethylen, Ether wie Diethylether, Methyl-tert.-butylether, 1,2-Dimethoxyethan, Dioxan, Tetrahydrofuran, Glykoldimethylether oder Diethylenglykoldimethylether, Alkohole wie Methanol, Ethanol, n-Propanol, iso-Propanol, n-Butanol oder tert.-Butanol, Kohlenwasserstoffe wie Benzol, Xylol, Toluol, Hexan, Cyclohexan oder Erdölfraktionen, oder andere Lösungsmittel wie Dimethylformamid, Dimethylacetamid, Dimethylsulfoxid, Acetonitril oder Pyridin, oder Gemische von Lösungsmitteln, bevorzugt ist Dioxan.
Die Verbindungen der Formel (VI) sind bekannt oder können hergestellt werden, indem [C] Verbindungen der Formel
in welcher
R für tert-Butyl steht,
mit Verbindungen der Formel
in welcher
R15 für Methyl oder Fluormethyl steht, umgesetzt werden,
oder
[D] Verbindungen der Formel
in welcher
R16 für Methyl, Ethyl oder tert-Butyl steht, mit der Verbindung der Formel
in Gegenwart eines Reduktionsmittels umgesetzt werden.
Die Umsetzung nach Verfahren [C] erfolgt wie für Verfahren [B] beschrieben.
Die Umsetzung nach Verfahren [D] erfolgt im Allgemeinen in inerten Lösungsmitteln, bevorzugt in einem Temperaturbereich von 0°C bis zum Rückfluss des Lösungsmittels bei Normaldruck.
Reduktionsmittel sind beispielsweise Hydride, wie komplexe Borhydride oder Aluminiumhydride sowie Borane, wie Natriumborhydrid, Lithiumborhydrid, Natriumcyanoborhydrid, Lithiumaluminiumhydrid, Natrium-bis-(2-methoxyethoxy)aluminiumhydrid oder Boran- Tetrahydrofuran, bevorugt ist Natriumborhydrid. Inerte Lösungsmittel sind beispielsweise Alkohole wie Methanol, Ethanol, n-Propanol oder Isopropanol, oder Ether wie Dietylether, Dioxan, Tetrahydrofuran, oder andere Lösungsmittel wie Dimethylformamid, bevorzugt ist Ethanol.
Die Verbindungen der Formel (Va) sind eine Teilmenge der Verbindungen der Formel (V).
Die Verbindungen der Formeln (VII), (VIII) und (ΓΧ) sind bekannt, lassen sich nach bekannten Verfahren aus den entsprechenden Ausgangsverbindungen synthetisieren oder können analog den im Beispielteil beschriebenen Verfahren hergestellt werden.
Die Verbindungen der Formel (IV) sind bekannt oder können hergestellt werden, indem die Verbindung der Formel
mit Verbindungen der Formel (III) in Gegenwart von Dehydratisierungsreagenzien umgesetzt wird.
Die Umsetzung erfolgt wie für Verfahren [A] beschrieben.
Die Verbindungen der Formel (X) sind bekannt, lassen sich nach bekannten Verfahren aus den entsprechenden Ausgangsverbindungen synthetisieren oder können analog den im Beispielteil beschriebenen Verfahren hergestellt werden.
Die Herstellung der Ausgangsverbindungen und der Verbindungen der Formel (I) kann durch das folgende Syntheseschema verdeutlicht werden.
Schema 1:
Die erfindungsgemäßen Verbindungen zeigen ein nicht vorhersehbares, wertvolles pharmakologisches Wirkspektrum und ein gutes pharmakokinetisches Verhalten. Es handelt sich dabei um Verbindungen, die die proteolytische Aktivität der Serinprotease Thrombin beeinflussen. Die erfindungsgemäßen Verbindungen hemmen die von Thrombin katalysierte enzymatische Spaltung von Substraten, die eine wesentliche Rolle in der Aktivierung der Blutgerinnung, der Aggregation von Blutplättchen (via PAR-1 -Aktivierung der Plättchen) und bei von Thrombin-induzierten Inflammations-, Fibrose- und Angiogenese-Prozessen einnehmen. Sie eigenen sich daher zur Verwendung als Arzneimittel zur Behandlung und/oder Prophylaxe von Krankheiten bei Menschen und Tieren.
Weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist der Einsatz der erfindungsgemäßen Verbindungen zur Behandlung und/oder Prophylaxe von Erkrankungen, insbesondere von Herz- Kreislauf-Erkrankungen, vorzugsweise von thrombotischen beziehungsweise thromboembolischen Erkrankungen und/oder thrombotischen beziehungsweise thromboembolischen Komplikationen.
Als Schlüsselenzym am Ende der Koagulationskaskade übersetzt Thrombin über eine Reihe von Umsetzungen die Impulse aus der Kaskade in den Gerinnungsstatus des Blutes. Durch die Umwandlung von Fibrinogen zu unlöslichem Fibrin kommt es zu Fibringerinnselbildung, die durch das ebenfalls durch Thrombin aktivierte Faktor XHIa stabilisiert werden. Mittels Aktivierung von TAFI (Thrombin-aktivierbarer Fibrinolyse Inhibitor) zu TAFIa hemmt Thrombin im Komplex mit Thrombomodulin die Auflösung des Gerinnsels. Aktivierung der Faktoren V und Vin führt zur Potenzierung der Thrombinproduktion und damit wiederum zur Verstärkung der Gerinnungsreaktion. Darüber hinaus ist Thrombin ein potenter Auslöser der Thrombozytenaggregation (über PAR-1 -Aktivierung), die ebenfalls einen erheblichen Beitrag bei der Hämostase leistet.
Daher eignen sich die erfindungsgemäßen Verbindungen zur Behandlung und/oder Prophylaxe von Erkrankungen oder Komplikationen, die durch Gerinnselbildung entstehen beziehungsweise entstehen können.
Zu den„thrombotischen beziehungsweise thromboembolischen Erkrankungen" im Sinne der vor- liegenden Erfindung zählen Erkrankungen, die sowohl im arteriellen als auch im venösen Gefäßbett auftreten und mit den erfindungsgemäßen Verbindungen behandelt werden können, insbesondere Erkrankungen in den Koronararterien des Herzens, wie das akute Koronarsyndrom (ACS), Herzinfarkt mit ST-Segment-Erhöhung (STEMI) und ohne ST-Segment-Erhöhung (non- STEMI), stabile Angina Pectoris, instabile Angina Pectoris, Reokklusionen und Restenosen nach Koronarinterventionen wie Angioplastie, Stentimplantation oder aortokoronarem Bypass, aber auch thrombotische beziehungsweise thromboembolische Erkrankungen in weiteren Gefäßen, die zu peripheren arteriellen Verschlusskrankheiten, Lungenembolien, venösen Thromboembolien, venösen Thrombosen, insbesondere in tiefen Beinvenen und Nierenvenen, transitorische ischämische Attacken sowie thrombotischer Hirnschlag und thromboembolischer Hirnschlag führen.
Die Stimulation des Gerinnungssystems kann durch verschiedene Ursachen beziehungsweise Begleiterkrankungen erfolgen. Unter anderem kann im Rahmen von chirurgischen Eingriffen, Immobilität, Bettlägerigkeit, Infektionen oder einer Krebserkrankung beziehungsweise Krebstherapie das Gerinnungssystem stark angeregt sein und es zu thrombotischen Komplikationen, insbesondere venösen Thrombosen, kommen. Die erfindungsgemäßen Verbindungen eignen sich daher zur Thromboseprophylaxe im Rahmen von chirurgischen Eingriffen bei Patienten, die eine Krebserkrankung haben. Die erfindungsgemäßen Verbindungen eignen sich daher auch zur Thromboseprophylaxe in Patienten mit aktiviertem Gerinnungssystem, beispielsweise unter den beschriebenen Stimulationssituationen.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen eignen sich daher auch zur Prävention und Behandlung von kardiogenen Thromboembolien, wie beispielsweise Hirn-Ischämien, Schlaganfall und systemischen Thromboembolien und Ischämien, bei Patienten mit akuten, intermittierenden oder persistierenden Herzarrhythmien, wie beispielsweise Vorhofflimmern, und solchen, die sich einer Kardioversion unterziehen, ferner bei Patienten mit Herzklappen-Erkrankungen oder mit künstlichen Herzklappen.
Thromboembolische Komplikationen treten ferner auf bei mikroangiopathischen hämolytischen Anämien, extrakorporalen Blutkreisläufen, wie Hämodialyse, sowie Herzklappenprothesen.
Außerdem kommen die erfindungsgemäßen Verbindungen insbesondere zur Behandlung von Erkrankungen in Betracht, bei denen das Gerinnsel schon vorliegt, da insbesondere in das Gerinnsel korporierte Thrombin zur Gerinnselstabilität beiträgt. Da die Hemmung dieser Thrombinmoleküle den Gerinnselabbau beschleunigt, können die erfindungsgemäßen Verbindungen zur Behandlung vorhandener Gerinnsel eingesetzt werden. Diese Gerinnsel können im gesamten Gefäßsystem entstehen und in verschiedenen Organen zu schwerwiegenden Komplikationen insbesondere durch Ischämie, Entzündungsreaktionen oder Embolusbildung führen, wie beispielsweise Myokardinfarkt oder Hirninfarkt, aber auch Lungenembolie oder postthrombotisches Syndrom insbesondere nach tiefen Beinvenenthrombosen. Die erfindungsgemäßen Verbindungen kommen daher auch zur Behandlung von venösen und arteriellen Verschlüssen der Augengefäße in Betracht, die durch Gerinnsel bedingt sind, beispielsweise altersbedingter Makula- Degeneration.
Aufgrund der beobachteten synergistischen Effekte mit lytischen Therapieprinzipien wie dem Gewebeplasminogenaktivator (tPA) eignen sich die Verbindungen für den adjuvanten Einsatz im Rahmen einer Thrombolyse-Therapie.
Außerdem kommen die erfindungsgemäßen Verbindungen zur Behandlung und/oder Prophylaxe von Erkrankungen in Betracht, bei denen Mikrogerinnselbildungen beziehungweise Fibrinablagerungen in Gehirngefäßen auftreten, die zu Demenzerkrankungen, wie beispielsweise vaskulärer Demenz oder Morbus Alzheimer führen können. Hierbei kann das Gerinnsel sowohl über Okklusionen als auch über die Bindung weiterer krankheitsrelevanter Faktoren zur Erkrankung beitragen. Außerdem kommen die erfindungsgemäßen Verbindungen insbesondere zur Behandlung und/oder Prophylaxe von Erkrankungen in Betracht, bei denen neben der prokoagulanten auch die proinflammatorische Komponente der Thrombin-Wirkung eine wesentliche Rolle spielt. Insbesondere die gegenseitige Verstärkung von Koagulation und Inflammation kann durch die
erfindungsgemäßen Verbindungen unterbunden und daher die Wahrscheinlichkeit für eine thrombotische Komplikation entscheidend gesenkt werden. Hier kommen unter anderem die Behandlung und/oder Prophylaxe im Rahmen von atherosklerotischen Gefäßerkrankungen, Entzündungen im Rahmen von rheumatischen Erkrankungen des Bewegungsapparates, entzündlichen Erkrankungen der Lunge, wie beispielsweise Lungenfibrosen, entzündliche Erkrankungen der Niere, wie beispielsweise Glomerulonephritiden, entzündliche Erkrankungen des Darms, wie beispielsweise Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa, oder Erkrankungen, die im Rahmen einer diabetischen Grunderkrankung vorliegen können, wie beispielsweise diabetische Retinopathie beziehungweise Nephropathie in Betracht. Außerdem können die erfindungsgemäßen Verbindungen zur Inhibition des Tumorwachstums und der Metastasenbildung sowie zur Prophylaxe und/oder Behandlung thromboembolischer Komplikationen, wie beispielsweise venöser Thromboembolien, bei Tumorpatienten, insbesondere solchen, die sich größeren chirurgischen Eingriffen oder einer Chemo- oder Radiotherapie unterziehen, eingesetzt werden. Außerdem kommen die erfindungsgemäßen Verbindungen auch für die Prophylaxe und/oder Behandlung von pulmonaler Hypertonie in Betracht.
Der Begriff „pulmonale Hypertonie" umfasst im Rahmen der vorliegenden Erfindung die pulmonale arterielle Hypertonie, die pulmonale Hypertonie bei Erkrankungen des linken Herzens, die pulmonale Hypertonie bei Lungenerkrankung und/oder Hypoxie und die Pulmonale Hypertonie aufgrund chronischer Thrombembolien (CTEPH).
Die „pulmonale arterielle Hypertonie" beinhaltet die Idiopathische Pulmonale Arterielle Hypertonie (IPAH, früher auch als primäre pulmonale Hypertonie bezeichnet), die Familiär bedingte Pulmonale Arterielle Hypertonie (FPAH) und die Assoziierte Pulmonal-Arterielle Hypertonie (APAH), die assoziiert ist mit Kollagenosen, kongenitalen systemisch-pulmonalen Shuntvitien, portaler Hypertension, HIV -Infektionen, der Einnahme bestimmter Drogen und Medikamente, mit anderen Erkrankungen (Schilddrüsenerkrankungen, Glykogenspeicherkrank- heiten, Morbus Gaucher, hereditäre Teleangiektasie, Hämoglobinopathien, myeloproliferative Erkrankungen, Splenektomie), mit Erkrankungen mit einer signifikanten venösen/kapillaren Beteiligung wie der pulmonal-venookklusiven Erkrankung und der pulmonal-kapillären Hämangiomatose, sowie die persistierende pulmonale Hypertonie der Neugeborenen.
Die pulmonale Hypertonie bei Erkrankungen des linken Herzens beinhaltet die Erkrankung des linken Vorhofes oder Ventrikels und Mitral- oder Aortenklappenfehler.
Die pulmonale Hypertonie bei Lungenerkrankung und/oder Hypoxie beinhaltet chronisch obstruktive Lungenerkrankungen, interstitielle Lungenerkrankung, Schlafapnoe-Syndrom, alveolärer Hypoventilation, chronische Höhenkrankheit und anlagebedingte Fehlbildungen.
Die Pulmonale Hypertonie aufgrund chronischer Thrombembolien (CTEPH) beinhaltet den thrombembolischen Verschluss proximaler Lungenarterien, den thrombembolischen Verschluss distaler Lungenarterien und nicht-thrombotische Lungenembolien (Tumor, Parasiten, Fremdkörper).
Weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Verwendung der erfindungsgemäßen Verbindungen zur Herstellung von Arzneimitteln zur Behandlung und/oder Prophylaxe von pulmonaler Hypertonie bei Sarkoidose, Histiozytose X und Lymphangiomatosis.
Außerdem kommen die erfindungsgemäßen Substanzen auch zur Behandlung von pulmonalen und hepatischen Fibrosen in Betracht.
Außerdem kommen die erfindungsgemäßen Verbindungen auch für die Behandlung und/oder Prophylaxe einer Disseminierten intravasalen Koagulation im Rahmen einer Infektionserkrankung, und/oder von Systemic Inflammatory Syndrome (SIRS), septischer Organdysfunktion, septischem Organversagen und Multiorganversagen, Acute Respiratory Distress Syndrome (ARDS), Acute Lung Injury (ALI), Septischer Schock und/oder des septischen Organversagens in Betracht.
Im Verlauf einer Infektion kann es zur generalisierten Aktivierung des Gerinnungssystems kommen ("Disseminated Intravascular coagulation", oder "Verbrauchskoagulopathie", nachfolgend als "DIC" bezeichnet) mit Mikrothrombosierung in verschiedenen Organen und sekundärer Blutungskomplikationen. Außerdem kann es es zur endothelialen Schädigung mit Erhöhung der Gefäßpermeabilität und Austritt von Flüssigkeit und Proteinen in den Extravasalraum kommen. Im weiteren Verlauf kann ein Versagen eines Organs (z.B. Nierenversagen, Leberversagen, Atemversagen, zentralnervöse Defizite und Herz- /Kreislaufversagen) oder zum Multiorganversagen kommen.
Bei der DIC kommt es an der Oberfäche von geschädigten Endothelzellen, Fremdkörperoberflächen oder veretztem extravaskulärem Gewebe zur massiven Aktivierung des Gerinnungssystems. Als Folge kommt es zur Gerinnung in kleinen Gefäßen verschiedener Organe mit Hypoxie und anschließender Organdysfunktion. Sekundär kommt es zum Verbrauch von Gerinnungsfaktoren (z.B. Faktor X, Prothrombin und Fibrinogen) und Plättchen, wodurch die Gerinnungsfähigkeit des Blutes herabgesetzt wird und schwere Blutungen auftreten können.
Ganz besonders eigenen sich die erfindungsgemäßen Verbindungen für die Behandlung und/oder Prophylaxe von akutem Koronarsyndrom (ACS), venösen Thromboembolien, venösen Thrombosen, insbesondere in tiefen Beinvenen und Nierenvenen, Lungenembolien, Schlaganfall und/oder Thromboseprophylaxe im Rahmen von chirurgischen Eingriffen, insbesondere im Rahmen von chirurgischen Eingriffen bei Patienten, die eine Krebserkrankung haben.
Weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Verwendung der erfindungsgemäßen Verbindungen zur Behandlung und/oder Prophylaxe von Erkrankungen, insbesondere der zuvor genannten Erkrankungen.
Weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Verwendung der erfindungsgemäßen Verbindungen zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung und/oder Prophylaxe von Erkrankungen, insbesondere der zuvor genannten Erkrankungen.
Weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Behandlung und/oder Prophylaxe von Erkrankungen, insbesondere der zuvor genannten Erkrankungen, unter Verwendung einer therapeutisch wirksamen Menge einer erfindungsgemäßen Verbindung. Weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind die erfindungsgemäßen Verbindungen zur Verwendung in einem Verfahren zur Behandlung und/oder Prophylaxe von Erkrankungen, insbesondere der zuvor genannten Erkrankungen, unter Verwendung einer therapeutisch wirksamen Menge einer erfindungsgemäßen Verbindung.
Weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind Arzneimittel, enthaltend eine erfindungs- gemäße Verbindung und einen oder mehrere weitere Wirkstoffe.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen können darüber hinaus auch zur Verhinderung von Koagulation ex vivo eingesetzt werden, z.B. zum Schutz von zu transplantierenden Organen vor durch Gerinnselbildung verursachten Organschäden und zum Schutz des Organ-Empfängers vor Thromboemboli aus dem transplantierten Organ, zur Konservierung von Blut- und Plasmaprodukten, zur Reinigung/Vorbehandlung von Kathetern und anderen medizinischen Hilfsmitteln und Geräten, zur Beschichtung künstlicher Oberflächen von in vivo oder ex vivo eingesetzten medizinischen Hilfsmitteln und Geräten oder bei biologischen Proben, die Faktor IIa enthalten könnten.
Weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Verhinderung der Blutkoagulation in vitro, insbesondere bei Blutkonserven oder biologischen Proben, die Faktor IIa enthalten könnten, das dadurch gekennzeichnet ist, dass eine antikoagulatorisch wirksame Menge der erfindungsgemäßen Verbindung zugegeben wird.
Weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind Arzneimittel, enthaltend eine erfindungsgemäße Verbindung und einen oder mehrere weitere Wirkstoffe, insbesondere zur Behandlung und/oder Prophylaxe der zuvor genannten Erkrankungen. Als geeignete Kombinationswirkstoffe seien beispielhaft und vorzugsweise genannt:
• Lipidsenker, insbesondere HMG-CoA-(3-Hydroxy-3-methylglutaryl-Coenzym A)-Reduktase- fnhibitoren wie beispielsweise Lovastatin (Mevacor), Simvastatin (Zocor), Pravastatin (Pravachol), Fluvastatin (Lescol) und Atorvastatin (Lipitor);
• Koronartherapeutika/Vasodilatatoren, insbesondere ACE-(Angiotensin-Converting-Enzyme)- fnhibitoren wie beispielsweise Captopril, Lisinopril, Enalapril, Ramipril, Cilazapril, Benazepril, Fosinopril, Quinapril und Perindopril, oder AII-(Angiotensin ID-Rezeptor- Antagonisten wie beispielsweise Embusartan, Losartan, Valsartan, Irbesartan, Candesartan, Eprosartan und Temisarta, oder ß-Adrenozeptor-Antagonisten wie beispielsweise Carvedilol, Alprenolol, Bisoprolol, Acebutolol, Atenolol, Betaxolol, Carteolol, Metoprolol, Nadolol, Penbutolol, Pindolol, Propanolol und Timolol, oder alpha- 1-Adrenozeptor- Antagonisten wie beispielsweise Prazosin, Bunazosin, Doxazosin und Terazosin, oder Diuretika wie beispielsweise Hydrochlorothiazid, Furosemid, Bumetanid, Piretanid, Torasemid, Amilorid und Dihydralazin, oder Calciumkanal-Blocker wie beispielsweise Verapamil und Diltiazem, oder Dihydropyridin-Derivate wie beispielsweise Nifedipin (Adalat) und Nitrendipin (Bayotensin), oder Nitropräparate wie beispielsweise Isosorbid-5-mononitrat, Isosorbid- dinitrat und Glyceroltrinitrat, oder Substanzen, die eine Erhöhung von cyclischem Guanosin- monophosphat (cGMP) bewirken, wie beispielsweise Stimulatoren der löslichen Guanylatcyclase, wie beispielsweise Riociguat;
Plasminogen-Aktivatoren (Thrombolytika/Fibrinolytika) und die Thrombolyse/Fibrinolyse steigernde Verbindungen wie Inhibitoren des Plasminogen-Aktivator-Inhibitors (PAI-Inhibi- toren) oder Inhibitoren des Thrombin-aktivierten Fibrinolyse -Inhibitors (TAFI-Inhibitoren) wie beispielsweise Gewebsplasminogen-Aktivator (t-PA, beispielsweise Actilyse®), Streptokinase, Reteplase und Urokinase; antikoagulatorisch wirksame Substanzen (Antikoagulantien) wie beispielsweise Heparin (UFH), niedermolekulare Heparine (NMH) wie beispielsweise Tinzaparin, Certoparin, Parnaparin, Nadroparin, Ardeparin, Enoxaparin, Reviparin, Dalteparin, Danaparoid, Semuloparin (AVE 5026), Adomiparin (M118) und EP-42675/ORG42675;
• direkte Thrombin Inhibitoren (DTI) wie beispielsweise Pradaxa (Dabigatran), Atecegatran (AZD-0837), DP-4088, SSR-182289 A, Argatroban, Bivalirudin und Tanogitran (BIBT-986 und prodrug BIBT-1011), Hirudin;
• direkte Faktor Xa-Inhibitoren wie beispielsweise Rivaroxaban, Apixaban, Edoxaban (DU- 176b), Betrixaban (PRT-54021), R-1663, Darexaban (YM-150), Otamixaban (FXV-673/RPR-
130673), Letaxaban (TAK-442), Razaxaban (DPC-906), DX-9065a, LY-517717, Idraparinux und Fondaparinux;
• plättchenaggregationshemmende Substanzen (Plättchenaggregationshemmer, Thrombozytenaggregationshemmer) wie beispielsweise Acetylsalicylsäure (wie beispielsweise Aspirin), Ticlopidin (Ticlid), Clopidogrel (Plavix), Prasugrel, Ticagrelor, Cangrelor, Elinogrel,
Vorapaxar;
• Fibrinogen-Rezeptor-Antagonisten (Glycoprotein-IIb/IIIa-Antagonisten) wie beispielsweise Abciximab, Eptifibatide, Tirofiban, Lamifiban, Lefradafiban und Fradafiban;
• rekombinantes humanes aktiviertes Protein C wie beispielsweise Xigris; · sowie Antiarrhythmika.
Weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Kombination einer erfindungsgemäßen Verbindung mit 5-Chlor-Ar-({(5lS')-2-oxo-3-[4-(3-oxo-4-morpholinyl)-phenyl]-l,3-oxazolidin-5-yl}- methyl)-2-thiophen-carboxamid (Rivaroxaban) [WO 01/47919] mit der Strukturformel
Weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist auch die Kombination von
{2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy [1,2,4] triazolo[l, 5-a]pyridin-6-yl}[(5R)-2-(2-hydroxyethyl)- 2,5-dimethylmorpholin-4-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer] oder
(2-{ [l-(3-Chlorphenyl)-2-fluorethyl]amino}-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-yl)[(cw)-2- hydroxy-7-methyl-8-oxa-5-azaspiro[3.5]non-5-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer 1]
oder
{ 2-[(3-Chlorbenzyl)amino] -8-methoxy [ 1 ,2,4] triazolo[ 1 ,5-a]pyridin-6-yl } [(5R)-2-(2- hydroxypropyl)-2,5-dimethylmorpholin-4-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer] oder 4-({2-[(3-Chlorbenzyl)amino] -8-methoxy [1,2,4] triazolo[l, 5-a]pyridin-6-yl }carbonyl)-3-methyl- l,4-diazabicyclo[4.2.0]octan-2-on [enantiomerenreines Isomer] oder eines ihrer Salze, ihrer Solvate oder der Solvate ihrer Salze mit 5-Chlor-Ar-({(5lS')-2-oxo-3-[4-(3-oxo-4-morpholinyl)-phenyl]-l,3-oxazolidin-5-yl}-methyl)-2- thiophen-carboxamid (Rivaroxaban) mit der Strukturformel
Die erfindungsgemäßen Verbindungen können systemisch und/oder lokal wirken. Zu diesem Zweck können sie auf geeignete Weise appliziert werden, wie z.B. oral, parenteral, pulmonal, nasal, sublingual, lingual, buccal, rectal, dermal, transdermal, conjunctival, otisch oder als Implantat bzw. Stent. Für diese Applikationswege können die erfindungsgemäßen Verbindungen in geeigneten Applikationsformen verabreicht werden.
Für die orale Applikation eignen sich nach dem Stand der Technik funktionierende schnell und/oder modifiziert die erfindungsgemäßen Verbindungen abgebende Applikationsformen, die die erfindungsgemäßen Verbindungen in kristalliner und/ oder amorphisierter und/oder gelöster Form enthalten, wie z.B. Tabletten (nicht überzogene oder überzogene Tabletten, beispielsweise mit magensaftresistenten oder sich verzögert auflösenden oder unlöslichen Überzügen, die die Freisetzung der erfindungsgemäßen Verbindung kontrollieren), in der Mundhöhle schnell zerfallende Tabletten oder Filme/Oblaten, Filme/Lyophylisate, Kapseln (beispielsweise Hart- oder Weichgelatinekapseln), Dragees, Granulate, Pellets, Pulver, Emulsionen, Suspensionen, Aerosole oder Lösungen.
Die parenterale Applikation kann unter Umgehung eines Resorptionsschrittes geschehen (z.B. intravenös, intraarteriell, intrakardial, intraspinal oder intralumbal) oder unter Einschaltung einer Resorption (z.B. intramuskulär, subcutan, intracutan, percutan oder intraperitoneal). Für die parenterale Applikation eignen sich als Applikationsformen u.a. Injektions- und fnfusionszu- bereitungen in Form von Lösungen, Suspensionen, Emulsionen, Lyophilisaten oder sterilen Pulvern.
Bevorzugt ist die orale Applikation.
Für die sonstigen Applikationswege eignen sich z.B. Inhalationsarzneiformen (u.a. Pulverinhalatoren, Nebulizer), Nasentropfen, -lösungen, -sprays; lingual, sublingual oder buccal zu applizie- rende Tabletten, Filme/Oblaten oder Kapseln, Suppositorien, Ohren- oder Augenpräparationen, Vaginalkapseln, wässrige Suspensionen (Lotionen, Schüttelmixturen), lipophile Suspensionen, Salben, Cremes, transdermale therapeutische Systeme (wie beispielsweise Pflaster), Milch, Pasten, Schäume, Streupuder, Implantate oder Stents.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen können in die angeführten Applikationsformen überführt werden. Dies kann in an sich bekannter Weise durch Mischen mit inerten, nichttoxischen, pharmazeutisch geeigneten Hilfsstoffen geschehen. Zu diesen Hilfsstoffen zählen u.a. Trägerstoffe (beispielsweise mikrokristalline Cellulose, Laktose, Mannitol), Lösungsmittel (z.B. flüssige Poly- ethylenglycole), Emulgatoren und Dispergier- oder Netzmittel (beispielsweise Natrium- dodecylsulfat, Polyoxysorbitanoleat), Bindemittel (beispielsweise Polyvinylpyrrolidon), synthe- tische und natürliche Polymere (beispielsweise Albumin), Stabilisatoren (z.B. Antioxidantien wie beispielsweise Ascorbinsäure), Farbstoffe (z.B. anorganische Pigmente wie beispielsweise Eisenoxide) und Geschmacks- und / oder Geruchskorrigentien.
Weiterer Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind Arzneimittel, die mindestens eine erfindungsgemäße Verbindung, vorzugsweise zusammen mit einem oder mehreren inerten nicht- toxischen, pharmazeutisch geeigneten Hilfsstoff enthalten, sowie deren Verwendung zu den zuvor genannten Zwecken.
Im Allgemeinen hat es sich als vorteilhaft erwiesen, bei parenteraler Applikation Mengen von etwa 5 bis 250 mg je 24 Stunden zur Erzielung wirksamer Ergebnisse zu verabreichen. Bei oraler Applikation beträgt die Menge etwa 5 bis 500 mg je 24 Stunden. Trotzdem kann es gegebenenfalls erforderlich sein, von den genannten Mengen abzuweichen, und zwar in Abhängigkeit von Körpergewicht, Applikationsweg, individuellem Verhalten gegenüber
dem Wirkstoff, Art der Zubereitung und Zeitpunkt bzw. Intervall, zu welchem die Applikation erfolgt.
Die Prozentangaben in den folgenden Tests und Beispielen sind, sofern nicht anders angegeben, Gewichtsprozente; Teile sind Gewichtsteile. Lösungsmittelverhältnisse, Verdünnungsverhältnisse und Konzentrationsangaben von flüssig/flüssig-Lösungen beziehen sich jeweils auf das Volumen. Die Angabe "w/v" bedeutet "weight/volume" (Gewicht/ Volumen). So bedeutet beispielsweise "10% w/v": 100 ml Lösung oder Suspension enthalten 10 g Substanz.
A) Beispiele
Abkürzungen: ca. circa
d Tag(e), Dublett (bei NMR)
DC Dünnschicht-Chromatographie
DCI direkte chemische Ionisation (bei MS)
dd Doppeltes Dublett (bei NMR)
DMAP 4-Dimethylaminopyridin
DMF A^N-Dimethylformamid
DMSO Dimethylsulfoxid
d. Th. der Theorie (bei Ausbeute)
ESI Elektrospray-Ionisation (bei MS)
h Stunde(n)
HATU (^-(T-Azabenzotriazol-l-y^-^^A^^ -tetramethyluronium- Hexafluorphosphat
HPLC Hochdruck-, Hochleistungsflüssigchromatographie
LC-MS Flüssigchromatographie-gekoppelte Massenspektroskopie m Multiplen (bei NMR)
M molar
min Minute(n)
MS Massenspektroskopie
präp. Präparativ (bei HPLC)
N normal
NMR Kernresonanzspektroskopie
q Quartett (bei NMR)
quant. quantitativ
RP reverse phase (bei HPLC)
RT Raumtemperatur
Rt Retentionszeit (bei HPLC)
s Singulett (bei NMR)
t Triplett (bei NMR)
TFA Trifluoressigsäure
THF Tetrahydrofuran
LC-MS Methoden:
Methode 1A: Instrument: Waters ACQUITY SQD UPLC System; Säule: Waters Acquity UPLC HSS T3 1.8 μ 50 x 1 mm; Eluent A: 1 L Wasser + 0.25 mL 99 ige Ameisensäure, Eluent B: 1 L Acetonitril + 0.25 mL 99 ige Ameisensäure; Gradient: 0.0 min 90% A — > 1.2 min 5% A— > 2.0 min 5% A; Ofen: 50°C; Fluss: 0.40 mL/min; UV-Detektion: 208 - 400 nm. Methode 2A: Instrument: Waters ACQUITY SQD UPLC System; Säule: Waters Acquity UPLC HSS T3 1.8 μ 30 x 2 mm; Eluent A: 1 L Wasser + 0.25 mL 99%ige Ameisensäure, Eluent B: 1 L Acetonitril + 0.25 mL 99%ige Ameisensäure; Gradient: 0.0 min 90% A -> 1.2 min 5% A -> 2.0 min 5% A; Ofen: 50°C; Fluss: 0.60 mL/min; UV-Detektion: 208 - 400 nm.
Methode 3A: Instrument: Micromass Quattro Premier mit Waters UPLC Acquity; Säule: Thermo Hypersil GOLD 1.9 μ 50 x 1 mm; Eluent A: 1 L Wasser + 0.5 mL 50%ige Ameisensäure, Eluent B: 1 L Acetonitril + 0.5 mL 50%ige Ameisensäure; Gradient: 0.0 min 97% A -> 0.5 min 97% A -> 3.2 min 5% A -> 4.0 min 5% A; Ofen: 50°C; Fluss: 0.3 mL/min; UV-Detektion: 210 nm.
Methode 4A: Instrument MS: Waters (Micromass) Quattro Micro; Instrument HPLC: Agilent 1100 Serie; Säule: YMC-Triart C18 3 μ 50 x 3 mm; Eluent A: 1 L Wasser + 0.01 mol Ammoniumcarbonat, Eluent B: 1 L Acetonitril; Gradient: 0.0 min 100% A— > 2.75 min 5% A— > 4.5 min 5% A; Ofen: 40°C; Fluss: 1.25 mL/min; UV-Detektion: 210 nm.
Methode 5A: Instrument MS: Waters (Micromass) QM; Instrument HPLC: Agilent 1100 Serie; Säule: Agient ZORBAX Extend-C18 3.0 x 50mm 3.5-Micron; Eluent A: 1 L Wasser + 0.01 mol Ammoniumcarbonat, Eluent B: 1 L Acetonitril; Gradient: 0.0 min 98% A— > 0.2 min 98% A— > 3.0 min 5% A^ 4.5 min 5% A; Ofen: 40°C; Fluss: 1.75 mL/min; UV-Detektion: 210 nm.
Methode 6A: Instrument MS: Waters (Micromass) ZQ; Instrument HPLC: Agilent 1100 Serie; Säule: Agient ZORBAX Extend-C18 3.0 x 50mm 3.5-Micron; Eluent A: 1 L Wasser + 0.01 mol Ammoniumcarbonat, Eluent B: 1 L Acetonitril; Gradient: 0.0 min 98% A— > 0.2 min 98% A— > 3.0 min 5% A^ 4.5 min 5% A; Ofen: 40°C; Fluss: 1.75 mL/min; UV-Detektion: 210 nm. Methode 7A: Instrument: Waters ACQUITY SQD UPLC System; Säule: Waters Acquity UPLC HSS T3 1.8 μ 50 x 1 mm; Eluent A: 1 L Wasser + 0.25 mL 99%ige Ameisensäure, Eluent B: 1 L Acetonitril + 0.25 mL 99%ige Ameisensäure; Gradient: 0.0 min 95% A — > 6.0 min 5% A— > 7.5 min 5% A; Ofen: 50°C; Fluss: 0.35 mL/min; UV-Detektion: 210 - 400 nm.
Methode 8A: Instrument: Waters ACQUITY SQD UPLC System; Säule: Waters Acquity UPLC HSS T3 1.8 μ 50 x 1 mm; Eluent A: 1 L Wasser + 0.25 mL 99%ige Ameisensäure , Eluent B: 1 L Acetonitril + 0.25 mL 99%ige Ameisensäure; Gradient: 0.0 min 90% A -> 1.2 min 5% A -> 2.0 min 5% A; Ofen: 50°C; Fluss: 0.40 mL/min; UV-Detektion: 210 - 400 nm.
GC-MS-Methoden:
Methode 1B: Instrument: Thermo DFS, Trace GC Ultra; Säule: Restek RTX-35, 15 m x 200 μιη x 0.33 μηι; konstanter Fluss mit Helium: 1.20 mL/min; Ofen: 60°C; Met: 220°C; Gradient: 60°C, 30°C/min -> 300°C (3.33 min halten). Methode 2B: Instrument: Micromass GCT, GC6890; Säule: Restek RTX-35, 15 m x 200 μιη x 0.33 μηι; konstanter Fluss mit Helium: 0.88 mL/min; Ofen: 70°C; Met: 250°C; Gradient: 70°C, 30°C/min -> 310°C (3 min halten).
MS-Methoden:
Methode IC: Instrument: Thermo Fisher-Scientific DSQ; chemische Ionisierung; Reaktantgas NH3; Quellentemperatur: 200°C; Ionisierungsenergie 70eV.
Methode 2C: Instrument: Waters ZQ 2000; Elektrospray-Ionisierung; Eluent A: 1 L Wasser + 0.25 mL 99 ige Ameisensäure, Eluent B: 1 L Acetonitril + 0.25 ml 99 ige Ameisensäure; 25% A, 75% B; Fluss: 0.25 mL/min.
Präparative Enantiomeren-ZDiastereomerentrennung an chiraler Phase: Methode 1D: Phase: Daicel Chiralpak AZ-H, 5 μιη 250 mm x 30 mm, Eluent: iso-Hexan/Ethanol 50:50; Fluss: 40 mL/min; Temperatur: 20°C; UV-Detektion: 220 nm.
Methode 2D: Phase: Daicel Chiralpak AZ-H, 5 μιη 250 mm x 30 mm, Eluent: iso-Hexan/Ethanol 50:50; Fluss: 40 mL/min, Temperatur: 25°C; UV-Detektion: 220 nm.
Methode 3D: Phase: Daicel Chiralpak AD-H SFC, 10 μιη 250 mm x 20 mm, Eluent: Kohlendioxid /Ethanol 70:30; Fluss: 100 mL/min, Makeupflowrate: 30 mL/min, Backpressure: 80 bar; Temperatur: 40°C; UV-Detektion: 220 nm.
Methode 4P: Phase: Daicel Chiralpak AD-H, 5 μιη 250 mm x 20 mm, Eluent: iso-Hexan/iso- Propanol 70:30; Fluss: 20 mL/min; Temperatur: 25°C; UV-Detektion: 230 nm.
Methode 5D: Phase: Daicel Chiralpak AZ-H, 5 μιη 250 mm x 30 mm, Eluent: iso-Hexan/Ethanol 90: 10; Fluss: 40 mL/min; Temperatur: 25°C; UV-Detektion: 220 nm.
Methode 6D: Phase: Daicel Chiralpak AY-H, 5 μιη 250 mm x 20 mm, Eluent: iso-Hexan/Ethanol 90: 10; Fluss: 40 mL/min; Temperatur: 40°C; UV-Detektion: 220 nm.
Methode 7D: Phase: Daicel Chiralpak AS-H, 5 μηι 250 mm x 20 mm, Eluent: iso-Hexan/Ethanol 70:30; Fluss: 20 mL/min; Temperatur: 25°C; UV-Detektion: 230 nm.
Methode 8D: Phase: Daicel Chiralpak AZ-H, 5 μιη 250 mm x 30 mm, Eluent: iso-Hexan/Ethanol 50:50; Fluss: 20 mL/min; Temperatur: 25°C; UV-Detektion: 220 nm. Methode 9D: Phase: Daicel Chiralpak OZ-H, 5 μιη 250 mm x 20 mm, Eluent: iso-Hexan/Ethanol 50:50; Fluss: 15 mL/min; Temperatur: 30°C; UV-Detektion: 220 nm.
Methode 10D: Phase: Daicel Chiralpak OD-H, 5 μιη 250 mm x 20 mm, Eluent: iso-Hexan/Ethanol 60:40; Fluss: 20 mL/min; Temperatur: 22°C; UV-Detektion: 230 nm.
Methode HD: Phase: Daicel Chiralpak AD-H SFC, 10 μιη 250 mm x 20 mm, Eluent: Kohlendioxid/Methanol 70:30; Fluss: 100 mL/min, Makeup flowrate: 30 mL/min, Backpressure: 80 bar; Temperatur: 40°C; UV-Detektion: 210 nm.
Methode 12D: Phase: Daicel Chiralcel AD-H, 5 μιη 250 mm x 20 mm; Eluent: iso-Hexan/Ethanol 50:50 + 0.2% Diethylamin; Fluss: 20 mL/min; Temperatur: 20°C; UV-Detektion: 220 nm.
Methode 13D: Phase: Daicel Chiralcel AD-H, 5 μιη 250 mm x 20 mm; Eluent: iso- Hexan/Isopropanol 50:50 + 0.2% Diethylamin; Fluss: 20 mL/min; Temperatur: 20°C; UV- Detektion: 230 nm.
Methode 14D: Phase: Daicel Chiralpak OD-H, 5 μιη 250 mm x 20 mm, Eluent: iso-Hexan/ iso- Propanol 50:50; Fluss: 20 mL/min; Temperatur: 25°C; UV-Detektion: 230 nm.
Methode 15D: Phase: Daicel Chiralpak IC, 5 μιη 250 mm x 20 mm, Eluent: ieri-Butylmethylether/ Methanol 50:50; Fluss: 20 mL/min; Temperatur: 25°C; UV-Detektion: 220 nm.
Methode 16D: Phase: Daicel Chiralpak AY-H, 5 μιη 250 mm x 20 mm, Eluent: iso-Hexan/Ethanol 50:50; Fluss: 20 mL/min; Temperatur: 20°C; UV-Detektion: 230 nm.
Methode 17D: Phase: Daicel Chiralpak AS-H, 5 μιη 250 mm x 20 mm, Eluent: iso-Hexan/Ethanol 90: 10; Fluss: 20 mL/min; Temperatur: 25°C; UV-Detektion: 220 nm. Methode 18D: Phase: Daicel Chiralcel AZ-H, 5 μιη 250 mm x 40 mm; Eluent: iso-Hexan/Ethanol 90: 10 + 0.2% Diethylamin; Fluss: 35 mL/min; Temperatur: 25°C; UV-Detektion: 230 nm.
Methode 19D: Phase: Daicel IA, 5 μιη 250 mm x 40 mm; Eluent: feri-Butylmethylether/ Methanol 50:50; Fluss: 20 mL/min; Temperatur: 25°C; UV-Detektion: 230 nm.
Methode 20D: Phase: Daicel Chiralcel AD-H, 5 μηι 250 mm x 20 mm; Eluent: iso- Hexan/Isopropanol 60:40 + 0.2% Diethylamin; Fluss: 20 mL/min; Temperatur: 20°C; UV- Detektion: 220 nm.
Methode 21D: Phase: Daicel Chiralpak IC, 5 μιη 250 mm x 20 mm, Eluent: ieri-Butylmethylether/ Methanol/Acetonitril 50:25:25; Fluss: 15 mL/min; Temperatur: 35°C; UV-Detektion: 220 nm.
Methode 22D: Phase: Daicel Chiralcel AZ-H, 5 μιη 250 mm x 40 mm; Eluent: iso-Hexan/Ethanol 90: 10 + 0.2% Diethylamin; Fluss: 15 mL/min; Temperatur: 30°C; UV-Detektion: 220 nm.
Methode 23D: Phase: Daicel Chiralcel AD-H, 5 μιη 250 mm x 20 mm; Eluent: iso-Hexan/ Isopropanol 50:50; Fluss: 20 mL/min; Temperatur: 40°C; UV-Detektion: 210 nm. Methode 24D: Phase: Daicel Chiralpak IC, 5 μιη 250 mm x 20 mm, Eluent: Acetonitril/Methanol 30:70; Fluss: 30 mL/min; Temperatur: 25°C; UV-Detektion: 220 nm.
Methode 25D: Phase: Daicel Chiralpak OD-H, 5 μιη 250 mm x 20 mm, Eluent: iso-Hexan/Ethanol 50:50; Fluss: 20 mL/min, Temperatur: 20°C; UV-Detektion: 220 nm.
Methode 26D: Phase: Daicel Chiralpak AS-H, 5 μιη 250 mm x 20 mm, Eluent: iso-Hexan/Ethanol 70:30 + 0.2% Diethylamin; Fluss: 20 mL/min; Temperatur: 20°C; UV-Detektion: 220 nm.
Methode 27D: Phase: Daicel Chiralpak AD-H SFC, 5 μιη 250 mm x 30 mm, Eluent: Kohlendioxid/Methanol 80:20; Fluss: 100 mL/min, Stufengradient nach 3 min für 1.5 min Kohlendioxid/Methanol 70:30; Makeupflowrate: 30 mL/min, Backpressure: 120 bar; Temperatur: 40°C; UV-Detektion: 210 nm. Methode 28D: Phase: Daicel Chiralpak AS-H, 5 μηι, 250 mm x 20 mm, Eluent: 50% iso-Hexan, 50% Ethanol; Fluss: 20 mL/min; Temperatur: 25°C; Detektion: 220 nm.
Methode 29D: Phase: Daicel Chiralpak OD-H, 5 μηι, 250 mm x 4 mm, Eluent: 95% iso-Hexan, 5% Ethanol + 1% Diethylamin; Fluss: 20 mL/min; Temperatur: 40°C; Detektion: 220 nm.
Methode 30D: Phase: Daicel Chiralpak AZ-H, 5 μηι, 250 mm x 30 mm, Eluent: 10% iso-Hexan, 90% Ethanol + 0.2% Diethylamin; Fluss: 40 mL/min; Temperatur: 20°C; Detektion: 220 nm.
Methode 31D: Phase: Daicel Chiralpak OD-H, 5 μηι, 250 mm x 20 mm, Eluent: 95% iso-Hexan, 5% Ethanol; Fluss: 20 mL/min; Temperatur: 40°C; Detektion: 220 nm.
Methode 32D: Phase: Daicel Chiralpak AD-H, 5 μηι, 250 mm x 4 mm, Eluent: 50% iso-Hexan, 50% Ethanol/Isopropanol, 0.2% Diethylamin; Fluss: 1 mL/min; Temperatur: 40°C; Detektion: 230 nm.
Methode 33D: Phase: Daicel Chiralpak AS-H, 5 μηι, 250 mm x 20 mm, Eluent: 70% iso-Hexan, 30% Ethanol/Isopropanol, 0.2% Diethylamin; Fluss: 20 mL/min; Temperatur: 40°C; Detektion: 230 nm.
Methode 34D: Phase: Daicel Chiralpak OZ-H, 5 μηι, 250 mm x 20 mm, Eluent: 30% iso-Hexan, 70% Ethanol mit 0.2% Diethylamin; Fluss: 15 mL/min; Temperatur: 40°C; Detektion: 220 nm.
Methode 35D: Phase: Daicel Chiralpak AS-H, 5 μηι, 250 mm x 20 mm, Eluent: 65% iso-Hexan, 35% Ethanol mit 0.2% Diethylamin; Fluss: 20 mL/min; Temperatur: 25°C; Detektion: 220 nm.
Methode 36D: Phase: Daicel Chiralpak AS-H, 5 μηι, 250 mm x 20 mm, Eluent: 50% iso-Hexan, 50% iso-Propanol; Fluss: 20 mL/min; Temperatur: 25°C; Detektion: 220 nm.
Methode 37D: Phase: Daicel Chiralpak AS-H, 5 μηι, 250 mm x 20 mm, Eluent: 50% iso-Hexan, 50% Ethanol; Fluss: 20 mL/min; Temperatur: 25°C; Detektion: 230 nm. Analytische Enantiomeren-ZDiastereomerentrennung an chiraler Phase:
Methode IE: Phase: Daicel Chiralcel OZ-H, 5 μιη 250 mm x 4.6 mm; Eluent: iso-Hexan/Ethanol 50:50; Fluss: 1 mL/min; Temperatur: 30°C; UV-Detektion: 220 nm.
Methode 2E: Phase: Daicel Chiralcel AZ-H, 5 μιη 250 mm x 4.6 mm; Eluent: iso-Hexan/Ethanol 50:50; Fluss: 1 mL/min; Temperatur: 30°C; UV-Detektion: 220 nm. Methode 3E: Phase: Daicel Chiralpak AD-H SFC, 5 μιη 250 mm x 4.6 mm; Eluent: Kohlendioxid/Ethanol 70:30; Fluss: 3 mL/min; Temperatur: 30°C; UV-Detektion: 220 nm.
Methode 4E: Phase: Daicel Chiralpak AD-H, 5 μιη 250 mm x 4.6 mm, Eluent: iso-Hexan/iso- Propanol 50:50; Fluss: 1 mL/min; Temperatur: 30°C; UV-Detektion: 220 nm.
Methode 5E: Phase: LUX Amylose-2, 5 μιη 250 mm x 4.6 mm; Eluent: iso-Hexan/Ethanol 90: 10; Fluss: 1 mL/min; Temperatur: 30°C; UV-Detektion: 220 nm.
Methode 6E: Phase: Daicel Chiralpak AS-H, 5 μιη 250 mm x 4.6 mm, Eluent: iso-Hexan/iso- Propanol 50:50; Fluss: 1 mL/min; Temperatur: 30°C; UV-Detektion: 220 nm.
Methode 7E: Phase: Daicel Chiralcel OD-H, 5 μηι 250 mm x 4.6 mm; Eluent: iso-Hexan/Ethanol 80:20 + 0.2% Diethylamin; Fluss: 1 mL/min; Temperatur: 40°C; UV-Detektion: 220 nm.
Methode 8E: Phase: Daicel Chiralpak AD-H, 5 μιη 250 mm x 4.6 mm, Eluent: iso-Hexan/Ethanol 50:50; Fluss: 1 mL/min; Temperatur: 30°C; UV-Detektion: 220 nm. Methode 9E: Phase: Daicel Chiralcel OZ-H, 5 μιη 250 mm x 4.6 mm; Eluent: iso-Hexan/Ethanol 50:50; Fluss: 1 mL/min; Temperatur: 40°C; UV-Detektion: 220 nm.
Methode 10E: Phase: Daicel Chiralcel OD-H, 5 μηι 250 mm x 4.6 mm; Eluent: iso-Hexan/Ethanol 50:50; Fluss: 1 mL/min; Temperatur: 30°C; UV-Detektion: 220 nm.
Methode 11E: Phase: Daicel Chiralpak AD-H SFC, 5 μιη 250 mm x 4.6 mm; Eluent: Kohlendioxid/Ethanol 70:30; Fluss: 4 mL/min; Temperatur: 30°C; UV-Detektion: 220 nm.
Methode 12E: Phase: Daicel Chiralcel AD-H, 5 μηι 250 mm x 4.6 mm; Eluent: iso-Hexan/Ethanol 50:50 + 0.2% Diethylamin; Fluss: 1 mL/min; Temperatur: 40°C; UV-Detektion: 220 nm.
Methode 13E: Phase: Daicel Chiralpak OD-H, 5 μιη 250 mm x 4.6 mm, Eluent: iso-Hexan/ iso- Propanol 50:50; Fluss: 1 mL/min; Temperatur: 25°C; UV-Detektion: 220 nm. Methode 14E: Phase: Daicel Chiralpak IC, 5 μηι 250 mm x 4.6 mm, Eluent: ieri-Butylmethylether/ Methanol 50:50; Fluss: 1 mL/min; Temperatur: 30°C; UV-Detektion: 220 nm.
Methode 15E: Phase: Daicel Chiralpak AY-H, 5 μιη 250 mm x 4.6 mm, Eluent: iso-Hexan/Ethanol 50:50; Fluss: 1 mL/min; Temperatur: 45°C; UV-Detektion: 220 nm.
Methode 16E: Phase: Daicel Chiralcel AZ-H, 5 μιη 250 mm x 4.6 mm; Eluent: iso-Hexan/Ethanol 90: 10; Fluss: 1 mL/min; Temperatur: 30°C; UV-Detektion: 220 nm.
Methode 17E: Phase: Daicel Chiralpak AS-H, 5 μιη 250 mm x 4.6 mm, Eluent: iso-Hexan/Ethanol 90: 10; Fluss: 1 mL/min; Temperatur: 30°C; UV-Detektion: 220 nm.
Methode 18E: Phase: Daicel Chiralcel AZ-H, 5 μιη 250 mm x 4.6 mm; Eluent: iso-Hexan/Ethanol 90: 10 + 0.2% Diethylamin; Fluss: 1 mL/min; Temperatur: 40°C; UV-Detektion: 230 nm. Methode 19E: Phase: Daicel IA, 5 μιη 250 mm x 4.6 mm; Eluent: ieri-Butylmethylether/Methanol 50:50; Fluss: 1 mL/min; Temperatur: 30°C; UV-Detektion: 220 nm.
Methode 20E: Phase: Daicel Chiralcel AD-H, 5 μηι 250 mm x 4.6 mm; Eluent: iso- Hexan/Isopropanol 50:50 + 0.2% Diethylamin; Fluss: 1 mL/min; Temperatur: 40°C; UV- Detektion: 220 nm.
Methode 2 IE: Phase: Daicel Chiralpak IC, 5 μηι 250 mm x 4.6 mm, Eluent: ieri-Butylmethylether/ Methanol 50:50; Fluss: 1 mL/min; Temperatur: 40°C; UV-Detektion: 220 nm.
Methode 22E: Phase: Daicel Chiralpak IC, 5 μιη 250 mm x 4.6 mm, Eluent: Acetonitril/Methanol 30:70; Fluss: 1 mL/min; Temperatur: 30°C; UV-Detektion: 220 nm.
Methode 23E: Phase: Daicel Chiralcel OD-H, 5 μηι 250 mm x 4.6 mm; Eluent: iso-Hexan/Ethanol 80:20; Fluss: 1 mL/min; Temperatur: 40°C; UV-Detektion: 220 nm. Methode 24E: Phase: Daicel Chiralcel OZ-H, 5 μηι, 250 mm x 4.6 mm; Eluent: iso-Hexan/Ethanol 50:50; Fluss: 1 mL/min; Temperatur: 30°C; UV-Detektion: 220 nm.
Methode 25E: Phase: Daicel Chiralpak AD-H SFC, 5 μηι, 250 mm x 4.6 mm; Eluent: Kohlendioxid/Methanol 70:30; Fluss: 3 mL/min; Temperatur: 30°C; UV-Detektion: 220 nm.
Methode 26E: Phase: Daicel Chiralpak AS-H, 5 μηι, 250 mm x 4.6 mm, Eluent: 50% iso-Hexan, 50% Ethanol; Fluss: 1 mL/min; Temperatur: 25°C; Detektion: 220 nm.
Methode 27E: Phase: Daicel Chiralpak AS-H, 5 μηι, 250 mm x 4.6 mm, Eluent: 30% iso-Hexan, 70% Ethanol; Fluss: 1 mL/min; Temperatur: 30°C; Detektion: 220 nm.
Methode 28E: Phase: Daicel Chiralpak OD-H, 5 μηι, 250 mm x 4.6 mm, Eluent: 95% iso-Hexan, 5% Ethanol; Fluss: 1 mL/min; Temperatur: 30°C; Detektion: 220 nm. Methode 29E: Phase: Daicel Chiralpak AD-H, 5 μηι, 250 mm x 4 mm, Eluent: 50% iso-Hexan, 50% Ethanol/Isopropanol, 0.2% Diethylamin; Fluss: 1 mL/min; Temperatur: 40°C; Detektion: 230 nm.
Methode 30E: Phase: Daicel Chiralpak AS-H, 5 μηι, 250 mm x 4 mm, Eluent: 50% iso-Hexan, 50% Ethanol/Isopropanol, 0.2% Diethylamin; Fluss: 1 mL/min; Temperatur: 40°C; Detektion: 230 nm.
Methode 3 IE: Phase: Daicel Chiralpak OZ-H, 5 μηι, 250 mm x 4.6 mm, Eluent: 30% iso-Hexan, 70% Ethanol + 0.2% Diethylamin; Fluss: 1 mL/min; Temperatur: 40°C; Detektion: 230 nm.
Methode 32E: Phase: Daicel Chiralpak AS-H, 5 μηι, 250 mm x 4.6 mm, Eluent: 50% iso-Hexan, 50% Ethanol mit 0.2% Diethylamin; Fluss: 1 mL/min; Temperatur: 40°C; Detektion: 220 nm.
Methode 33E: Phase: Daicel Chiralpak AS-H, 5 μηι, 250 mm x 4.6 mm, Eluent: 50% iso-Hexan, 50% iso-Propanol mit 0.2% Diethylamin; Fluss: 1 mL/min; Temperatur: 40°C; Detektion: 220 nm.
Methode 34E: Phase: Daicel Chiralpak AS-H, 5 μηι, 250 mm x 4.6 mm, Eluent: 50% iso-Hexan, 50% Ethanol; Fluss: 1 mL/min; Temperatur: 30°C; Detektion: 220 nm. Präparative Reinigung:
Methode 1F: Phase: Sunfire C-18, 5 μηι 250 mm x 20 mm, Eluent: Wasser/ Acetonitril Gradient 80:20— > 5:95, Fluss: 23.75 mL/min + konstante Zugabe von 2%iger Ameisensäure, Fluss: 1.25 mL/min; UV-Detektion: 210 nm.
Methode 2F: Phase: Sunfire C-18, 5 μιη 250 mm x 20 mm, Eluent: Wasser/ Acetonitril 50:50 + 1% Trifluoressigsäure in Wasser, Fluss: 25 mL/min; Temperatur: 40°C; UV-Detektion: 210 nm.
Methode 3F: Phase: Agilent Prep 100, Xbridge C18, 5 μιη 150 mm x 19 mm, Eluent: Wasser/ Acetonitril 40:60, Fluss: 23.75 mL/min + konstante Zugabe von 2%iger Ammoniaklösung, Fluss: 1.25 mL/min; UV-Detektion: 210 nm.
Präparative Diastereomerentrennung an achiraler Phase: Methode IG: Phase: Sunfire C-18, 5 μιη 250 mm x 20 mm, Eluent: Wasser/Methanol 60:40, Fluss: 60 mL/min, Temperatur: 23°C, UV-Detektion: 210 nm.
Methode 2G: Phase: Sunfire C-18, 5 μιη 250 mm x 20 mm, Eluent: Acetonitril/Wasser/l%ige Trifluoressigsäure in Wasser 65:30:5, Fluss: 56 mL/min; Temperatur: 23°C; UV-Detektion: 210 nm. Methode 3G: Phase: Kromasil 100 C-18, 5 μιη 250 mm x 20 mm, Eluent: Acetonitril/Wasser/l%ige Trifluoressigsäure in Wasser 20:64: 16, Fluss: 23.8 mL/min; Temperatur: 40°C; UV-Detektion: 210 nm.
Mikrowelle
Als Mikrowellenreaktor wurde ein "single mode" Gerät vom Typ Biotage Initiator Microwave Synthesizer verwendet.
Bei Aufreinigungen von erfindungsgemäßen Verbindungen per präparativer HPLC nach den oben beschriebenen Methoden, in denen die Elutionsmittel Zusatzstoffe wie beispielsweise
Trifluoressigsäure, Ameisensäure oder Ammoniak enthalten, können die erfindungsgemäßen Verbindungen in Salz-Form, beispielsweise als Trifluoracetat, Formiat oder Ammonium-Salz anfallen, sofern die erfindungsgemäßen Verbindungen eine ausreichend basische bzw. saure Funktionalität enthalten. Ein solches Salz kann durch verschiedene dem Fachmann bekannte Methoden in die entsprechende freie Base beziehungsweise Säure überführt werden.
Wenn bei den im Folgenden beschriebenen Synthese-Intermediaten und Ausführungsbeispielen der Erfindung eine Verbindung in der Form eines Salzes der korrespondierenden Base beziehungseise Säure aufgeführt ist, so ist die exakte stöchiometrische Zusammensetzung eines solchen Salzes, wie es nach dem jeweiligen Herstell- und/oder Reinigungsverfahren erhalten wurde, in der Regel nicht bekannt. Sofern nicht genauer spezifiziert, sind daher Namens- und Strukturformel-Zusätze wie beispielsweise "Hydrochlorid", "Trifluoracetat", "Natrium-Salz" bzw. "x HCl", "x CF3COOH", "x Na+" bei solchen Salzen nicht stöchiometrisch zu verstehen, sondern haben allein deskriptiven Charakter bezüglich der enthaltenen salzbildenden Komponenten.
Sinngemäß gleiches gilt für den Fall, dass Synthese-Intermediate oder Ausführungsbeispiele oder Salze hiervon nach den beschriebenen Herstell- und/oder Reinigungsverfahren in Form von Solvaten, wie beispielsweise Hydraten, erhalten wurden, deren stöchiometrische Zusammensetzung (sofern definierter Art) nicht bekannt ist.
Ausgangsverbindungen Beispiel 1A
6-{ [(Ethoxycarbonyl)carbamothioyl]amino}-5-methoxynicotinsäuremethylester
Es wurden unter Argon 7.72 g (42.3 mmol) 6-Amino-5-methoxynicotinsäuremethylester [G. Brooks, E. Hunt, WO 01/74788 AI, 2001] in 1,4-Dioxan (200 mL) vorgelegt und anschließend tropfenweise mit 8.34 g (7.19 mL, 63.6 mmol) Ethoxycarbonylisothiocyanat versetzt. Es wurde über Nacht bei RT gerührt und anschließend im Vakuum 1,4-Dioxan weitgehend entfernt. Der Rückstand wurde in Dichlormethan aufgenommen und anschließend mit Wasser sowie mit
gesättigter wässriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Die Zielverbindung wurde ohne weitere Reinigung in der nächste Stufe eingesetzt.Ausbeute: 14.7 g (99% d. Th., Reinheit: 88%).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.88 min; MS (ESIpos): m/z = 314 [M+H]+. Beispiel 2A
2-Amino-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-carbonsäuremethylester
Es wurden 14.8 g (41.6 mmol, Reinheit: 88%) 6-{ [(Ethoxycarbonyl)carbamothioyl]amino}-5- methoxynicotinsäuremethylester in Methanol/Ethanol (1 : 1, 600 mL) vorgelegt, mit 15.6 g (224 mmol) Hydroxylamin Hydrochlorid versetzt und anschließend für 1 h bei 60°C gerührt. Die Reaktionslösung wurde auf RT abgekühlt und der ausgefallene Feststoff im Vakuum abfiltriert. Der Feststoff wurde mit Methanol gewaschen und am Hochvakuum getrocknet. Ausbeute: 6.35 g (69% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.49 min; MS (ESIpos): m/z = 223 [M+H]+; :H-NMR (500 MHz, DMSO δ [ppm] = 8.68 (d, 1H), 9.26-8.36 (m, 1H), 7.21 (d, 1H), 6.26 (s, 2H), 3.97 (s, 3H), 3.87 (s, 3H).
Beispiel 3A
2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-carbonsäureethylester
Es wurden 4.00 g (18.0 mmol) 2-Amino-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-carbonsäure- methylester in A^N-Dimefhylformamid (80.0 mL) vorgelegt, mit 3.54 g (2.86 mL, 25.2 mmol) Benzaldehyd versetzt und anschließend für 2 h unter Rückfluss gerührt. Die Reaktionslösung wurde auf RT abgekühlt und im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde in Ethanol (80.0 mL) aufgenommen und bei 50°C vorsichtig mit 1.23 g (32.4 mmol) Natriumborhydrid versetzt. Es wurde nachfolgend für 1.5 h unter Rückfluss gerührt, auf RT abgekühlt und anschließend mit Wasser versetzt. Der ausgefallene Feststoff wurde im Vakuum abfiltriert und am Hochvakuum getrocknet. Ausbeute: 3.10 g (45% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.08 min; MS (ESIpos): m/z = 361 [M+H]+; :H-NMR (500 MHz, DMSO-de): δ [ppm] = 8.72 (d, 1H), 7.48 (t, 1H), 7.40 (s, 1H), 7.36-7.30 (m, 2H), 7.29-7.26 (m, 1H), 7.23 (d, 1H), 4.48 (d, 2H), 4.33 (q, 2H), 3.97 (s, 3H), 1.33 (t, 3H).
Beispiel 4A
2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-carbonsäure
Es wurden 3.05 g (8.03 mmol) 2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-
6-carbonsäureethylester in Tetrahydrofuran/Wasser (3: 1, 100 mL) vorgelegt, mit 962 mg (40.2 mmol) Lithiumhydroxid versetzt und anschließend bei RT über Nacht gerührt. Die Reaktionslösung wurde im Vakuum weitgehend vom Tetrahydrofuran befreit und anschließend mit 1 N wässriger Hydrogenchlorid-Lösung angesäuert. Der ausgefallene Feststoff wurde im Vakuum abfiltriert, mit Wasser nachgewaschen und am Hochvakuum getrocknet. Ausbeute: 2.45 g (91% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.86 min; MS (ESIpos): m/z = 333 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 13.25 (br. s., 1H), 8.66 (d, 1H), 7.46 (t, 1H), 7.40 (s, 1H), 7.37-7.26 (m, 3H), 7.24 (d, 1H), 4.48 (d, 2H), 3.96 (s, 3H).
Beispiel 5A
2-Brom- 8 -methoxy [1,2,4] triazolo [ 1 ,5 -a] pyridin-6-carbonsäuremethylester
Es wurden 510 mg (594 L, 4.95 mmol) ieri-Butylnitrit und 1.11 g (4.95 mmol) Kupfer(II)bromid in Acetonitril (50.0 mL) vorgelegt und anschließend für 30 min bei 60°C gerührt. Nachfolgend wurden 1.00 g (4.50 mmol) 2-Amino-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-carbonsäure- methylester in fünf Portionen zugegeben und anschließend für 2 h bei 75 °C gerührt. Es wurden weitere 556 mg (648 L, 5.40 mmol) ieri-Butylnitrit und 1.11 g (4.95 mmol) Kupfer(II)bromid zugegeben und 1 h gerührt. Anschließend wurde die Reaktionslösung mit Wasser versetzt und mit Dichlormethan extrahiert. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde durch Ausrühren mit Acetonitril/Wasser gereinigt. Ausbeute: 898 mg (67% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.79 min; MS (ESIpos): m/z = 286 [M+H]+;
:H-NMR (500 MHz, DMSO- e): δ [ppm] = 9.09 (s, 1H), 7.43 (s, 1H), 4.06 (s, 3H), 3.92 (s, 3H). Beispiel 6A
2-Brom- 8 -methoxy [1,2,4] triazolo [ 1 ,5 -a] pyridin-6-carbonsäure
Es wurden 3.02 g (9.42 mmol) 2-Brom-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-carbonsäure- methylester in Tetrahydrofuran/Wasser (3: 1, 160 mL) vorgelegt, mit 1.13 g (47.1 mmol) Lithiumhydroxid versetzt und bei RT über Nacht gerührt. Die Reaktionslösung wurde mit 1 N wässriger Hydrogenchlorid-Lösung angesäuert, die wässrige Phase mit Natriumchlorid gesättigt
und mit Tetrahydrofuran extrahiert. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Ausbeute: 2.93 g (quant.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.59 min; MS (ESIpos): m/z = 272 [M+H]+;
Ή-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 13.72 (br. s., 1H), 9.02 (s, 1H), 7.43 (s, 1H), 4.04 (s, 3H).
Beispiel 7A
2-Brom-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-carbonsäure-feri-butylester
Es wurden 4.14 g (15.2 mmol) 2-Brom-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-carbonsäure, l -29 g (1.66 mL, 17.3 mmol) feri-Butanol und 930 mg (7.61 mmol) Dimethylaminopyridin in Dichlormethan (69.3 mL) vorgelegt und bei 0°C mit 3.18 g (16.6 mmol) l-(3- Dimethylaminopropyl)-3-ethylcarbodiimid Hydrochlorid versetzt. Es wurde für 2 h bei 0°C und dann 5 h bei RT gerührt. Anschließend wurden weitere 645 mg (830 L, 8.65 mmol) feri-Butanol, 465 mg (3.81 mmol) Dimethylaminopyridin und 1.59 g (8.30 mmol) l-(3-Dimethylaminopropyl)- 3-ethylcarbodiimid Hydrochlorid zugegeben und es wurde über Nacht gerührt. Die Reaktionslösung wurde zunächst mit Wasser und dann mit gesättigter wässriger Natriumhydrogencarbonat-Lösung gewaschen. Die organische Phase wurde über Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde durch Ausrühren (Acetonitril/Wasser) gereinigt. Ausbeute: 3.97 g (79% d. Th.). LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.12 min; MS (ESIpos): m/z = 338 [M+H]+.
Beispiel 8A
1 -(3-Chlorphenyl)-2-fluorethanon
Methode 1 :
Es wurden 50.7 g (161 mmol) Tetra-w-butylammoniumfluorid Trihydrat, 22.1 g (214 mmol) Zinkfluorid und 6.22 g (107 mmol) Kaliumfluorid in Acetonitril (850 mL) vorgelegt und anschließend für 1 h bei 80°C gerührt (Lit.: X. Zou et al., /. Fluorine Chem. 2010, 131, 340-344.). Anschließend wurden bei dieser Temperatur 50.0 g (214 mmol) 2-Brom-l-(3-chlorphenyl)ethanon in Acetonitril (210 mL) innerhalb 3 h zugetropft und nachfolgend für weitere 3 h bei 80°C gerührt. Die Reaktionslösung wurde auf RT abgekühlt und die ausgefallenen Salze durch eine Glasfritte abfiltriert. Das Filtrat wurde im Vakuum eingeengt, der Rückstand mit Wasser versetzt und anschließend mehrfach mit ieri-Butylmethylether extrahiert (weitere ausgefallene Salze wurden durch Filtration entfernt). Die organischen Phasen wurden über Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde anschließend durch Flash- Chromatographie an Kieselgel (Petrolether und anschließend Petrolether/Essigsäureethylester 10: 1) gereinigt. Ausbeute: 27.0 g (58% d. Th., Reinheit: 80%). GC-MS (Methode 1B): Rt = 3.73 min; MS (EIpos): m/z = 172 [M]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO- e): δ [ppm] = 7.91 (mc, 1H), 7.85 (dbr, 1H), 7.77 (dd, 1H), 7.60 (mc, 1H), 5.85 (d, 2H).
Methode 2:
Es wurden 10.0 g (64.7 mmol) l-(3-Chlorphenyl)ethanon in Methanol (80.0 mL) vorgelegt, mit 45.8 g (129 mmol) l-(Chlormethyl)-4-fluor-l,4-diazoniabicyclo[2.2.2]octan-bis-tetrafluoroborat
(Selectfluor) versetzt und anschließend in zehn Portionen für 2.5 h bei 110°C in der Mikrowelle
(Biotage Synthesizer) gerührt (Lit.: B. H. Hoff et al., Tetrahedron 2009, 65, 9550-9556.).
Anschließend wurden zu jeder der zehn Portionen Wasser (5.0 mL) gegeben und für 1 h bei 110°C in der Mikrowelle gerührt. Die Portionen wurden vereinigt, das Methanol weitgehend im Vakuum entfernt, der Rückstand mit Wasser verdünnt und anschließend mit Essigsäureethylester extrahiert.
Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt.
Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 12.5 g
(86% d. Th., Reinheit: 77%).
GC-MS (Methode 2B): Rt = 3.56 min; MS (EIpos): m/z = 172 [M]+. Beispiel 9A
1 -(3-Chlorphenyl)-2-fluorethanamin [Racemat]
Methode 1 :
24.9 g (144.0 mmol) l-(3-Chlorphenyl)-2-fluorethanon in 2 M ethanolischer Ammoniaklösung (361 mL, 722 mmol) wurden tropfenweise mit 82.0 g (86.3 mL, 289 mmol) Titantetraisopropoxid versetzt, wobei die Temperatur durch Eiskühlung bei 20°C gehalten wurde, und es wurde über Nacht bei RT gerührt. Anschließend wurden bei 10°C portionsweise 8.19 g (216 mmol) Natriumborhydrid zugegeben und es wurde 6 h bei RT gerührt. 1.64 g (43.2 mmol) wurden Natriumborhydrid zugegeben und es wurde über Nacht gerührt. Die Reaktionslösung wurde mit halbkonzentrierter wässriger Hydrogenchlorid-Lösung (300 mL) versetzt und anschließend mit Wasser (1.0 L) verdünnt (pH = 2). Es wurde mit ieri-Butylmethylether (3 x 500 mL) extrahiert und die organischen Phasen wurden über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Ausbeute Fraktion 1 : 10.5 g (Reinheit: 58%).
Die wässrige Phase wurde mit 45%iger wässriger Natriumhydroxid-Lösung auf pH = 10 eingestellt, mit Natriumchlorid gesättigt und mit feri-Butylmethylether (3 x 500 mL) extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen wurden über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Ausbeute Fraktion 2: 12.9 g (51% d. Th.).
Fraktion 1 und Fraktion 2 wurden anschließend vereinigt und in der nächsten Stufe ohne weitere Reinigung eingesetzt.
Fraktion 2: LC-MS (Methode 5A): Rt = 1.93 min; MS (ESIpos): m/z = 174 [M+H]+;
Fraktion 2: :H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 7.50 (s, 1H), 7.40-7.27 (m, 3H), 4.45 (mc, 1H), 4.32 (mc, 1H), 4.12 (dt, 1H), 2.10 (br. s., 2H).
Methode 2:
Unter Argonatmosphäre wurden 8.20 g (38.0 mmol, Reinheit: 80%) l-(3-Chlorphenyl)-2- fluorethanon in 2 M ethanolischer Ammoniaklösung (95 mL, 190 mmol) mit 21.6 g (22.8 mL, 76.0 mmol) Titantetraisopropoxid versetzt und für 16 h bei RT gerührt. Anschließend wurde 1.51 g (57.3 mmol) Natriumborhydrid zugegeben und für 5 h bei RT gerührt. Es wurden weitere 700 mg (18.5 mmol) Natriumborhydrid zugegeben und über Nacht gerührt. Die Reaktionslösung wurde mit 6 M wässriger Hydrogenchlorid-Lösung auf pH = 2 eingestellt und anschließend dreimal mit tert- Butylmethylether extrahiert. Die wässrige Phase wurde mit festem Natriumhydroxid auf pH = 10 eingestellt, mit Natriumchlorid gesättigt und viermal mit ieri-Butylmethylether extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen wurden über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde in Dichlormethan aufgenommen und mit gesättigter wässriger Natriumhydrogencarbonat-Lösung gewaschen. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Die Zielverbindung wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 7.32 g (90% d. Th., Reinheit: 81%). LC-MS (Methode 5A): Rt = 1.92 min; MS (ESIpos): m/z = 174 [M+H]+.
Beispiel 10A l-(3-Chlorphenyl)-2-fluorethanamin Hydrochlorid [Racemat]
Methode 1 : Unter Argonatmosphäre wurden 2.00 g (11.5 mmol) l-(3-Chlorphenyl)-2-fluorethanon in 2 M ethanolischer Ammoniaklösung (28.7 mL, 57.4 mmol) mit 6.52 g (6.87 mL, 23.0 mmol) Titantetraisopropoxid versetzt und 16 h bei RT gerührt. Anschließend wurden 654 mg (17.3 mmol) Natriumborhydrid zugegeben und es wurde 5 h bei RT gerührt. Es wurden weitere 350 mg (9.25 mmol) Natriumborhydrid zugegeben und bei RT über Nacht gerührt. Die Reaktionslösung wurde in 25%iger wässrige Ammoniaklösung (100 mL) gegossen und anschließend durch Kieselgur filtriert. Das Filtrat wurde mit ieri-Butylmethylether (200 mL) versetzt, extrahiert und nach Phasentrennung die wässrige Phase erneut mit ieri-Butylmethylether (100 mL) extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen wurden über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im
Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde in Diethylether/Tetrahydrofuran (5: 1; 60 mL) gelöst und anschließend mit 4 N Hydrogenchlorid-Lösung in 1,4-Dioxan (10.0 mL) versetzt. Der ausgefallene weiße Feststoff wurde im Vakuum abfiltriert, mit wenig Diethylether gewaschen und anschließend am Hochvakuum getrocknet. Ausbeute: 1.54 g (63% d. Th.). LC-MS (Methode 5A): Rt = 1.94 min; MS (ESIpos): m/z = 174 [M+H-HC1]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 8.98 (br. s., 3H), 7.70 (s, 1H), 7.60-7.47 (m, 3H), 4.88- 4.67 (m, 3H).
Methode 2:
Es wurden 335 g (1.94 mol) l-(3-Chlorphenyl)-2-fluorethanon in 2 M ethanolischer Ammoniaklösung (4.85 L, 9.71 mol) tropfenweise mit 1.10 kg (1.16 L, 3.88 mol) Titantetraisopropoxid versetzt, wobei die Temperatur durch Eiskühlung bei 20°C gehalten wurde, und es wurde über Nacht bei RT gerührt. Anschließend wurden bei 10°C in vier Portionen 110 g (2.91 mol) Natriumborhydrid zugegeben und 36 h bei RT gerührt. Dann wurden weitere 29.4 g (776 mmol) Natriumborhydrid zugegeben und 1 h gerührt. Die Reaktionslösung wurde auf 2 M wässrige Ammoniak- Lösung (4.85 L) gegossen und die ausgefallenen Salze über eine Fritte im Vakuum abfiltriert. Das Filtrat wurde mit ieri-Butylmethylether (14 L) und Wasser (50 L) versetzt, extrahiert und die Mischung anschließend zur Phasentrennung mit 5%iger wässriger Natriumchlorid-Lösung versetzt. Nach Phasentrennung wurde die wässrige Phase erneut mit tert- Butylmethylether (5 L) extrahiert und die vereinigten organischen Phasen über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde in Diethylether/Tetrahydrofuran (10: 1 ; 1.1 L) gelöst und unter Rühren und unter Eiskühlung mit 4 N Hydrogenchlorid-Lösung in 1,4-Dioxan (385 mL) versetzt. Der ausgefallene weiße Feststoff wurde im Vakuum abfiltriert, mit wenig Diethylether gewaschen und am Hochvakuum getrocknet. Ausbeute: 261 g (77% d. Th.). LC-MS (Methode 5A): Rt = 1.93 min; MS (ESIpos): m/z = 174 [M+H-HC1]+;
Beispiel IIA ieri-Butyl-[l-(3-chlorphenyl)-2-fluorethyl]carbamat [Racemat]
Methode 1 :
Es wurden 7.47 g (43.3 mmol) l-(3-Chlorphenyl)-2-fluorethanamin [Racemat] in Dichlormethan (150 mL) suspendiert, dann zunächst mit 9.14 g (12.6 mL, 90.4 mmol) Triethylamin und anschließend mit 10.3 g (47.3 mmol) Di-ieri-butyldicarbonat versetzt und es wurde über Nacht bei RT gerührt. Die Reaktionslösung wurde mit 0.5 N wässriger Hydrogenchlorid-Lösung (100 mL), gesättigter wässriger Natriumhydrogencarbonat-Lösung (100 mL) und Wasser (100 mL) gewaschen, die organische Phase über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde durch präparative RP-HPLC (Wasser/Acetonitril) gereinigt. Ausbeute: 7.23 g (61% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.10 min; MS (ESIpos): m/z = 218 [M+H-C4H9]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO δ [ppm] = 7.72 (d, 1H), 7.45 (s, 1H), 7.41-7.29 (m, 3H), 4.89 (mc, 1H), 4.59-4.45 (m, 1H), 4.45-4.32 (m, 1H), 1.38 (s, 9H).
Methode 2: Unter Argonatmosphäre wurden 41.5 g (198 mmol) l-(3-Chlorphenyl)-2-fluorethanamin Hydrochlorid [Racemat] in Dichlormethan (200 mL) suspendiert, dann zunächst mit 80.0 g (110 mL, 790 mmol) Triethylamin versetzt und anschließend nochmals mit Dichlormethan (200 mL) verdünnt. Es wurden nachfolgend 31.0 g (142 mmol) Di-ieri-butyldicarbonat in Dichlormethan (100 mL) zugegeben und über Nacht bei RT gerührt. Dann wurden weitere 9.91 g (45.4 mmol) Di-ieri-butyldicarbonat zugegeben, es wurde bis zum nahezu vollständigen Umsatz gerührt (DC-Kontrolle) und anschließend die Reaktionslösung mit 1 N wässriger Hydrogenchlorid- Lösung (2 x 100 mL) und gesättigter wässriger Natriumhydrogencarbonat-Lösung (100 mL) gewaschen. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Ausbeute: 51.0 g (94% d. Th.). LC-MS (Methode 7A): Rt = 3.25 min; MS (ESIpos): m/z = 218 [M+H-C4H9]+.
Beispiel 12A ieri-Butyl-[l-(3-chlorphenyl)-2-fluorethyl]carbamat [enantiomerenreines Isomer 1]
Enantiomerentrennung an chiraler Phase von 7.23 g der Verbindung aus Beispiel I IA nach Methode 6D ergab 3.05 g des Beispiels 12A (enantiomerenreines Isomer 1) und 3.05 g des Beispiels 13A (enantiomerenreines Isomer 2).
HPLC (Methode 6E): Rt = 5.01 min, 99.0% ee;
LC-MS (Methode 7A): Rt = 3.26 min; MS (ESIpos): m/z = 218 [M+H-C4H9]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO δ [ppm] = 7.72 (d, 1H), 7.45 (s, 1H), 7.42-7.27 (m, 3H), 4.89 (mc, 1H), 4.59-4.45 (m, 1H), 4.44-4.31 (m, 1H), 1.38 (s, 9H).
Beispiel 13A ieri-Butyl-[l-(3-chlorphenyl)-2-fluorethyl]carbamat [enantiomerenreines Isomer 2]
Enantiomerentrennung an chiraler Phase von 7.23 g der Verbindung aus Beispiel I IA nach Methode 6D ergab 3.05 g des Beispiels 12A (enantiomerenreines Isomer 1) und 3.05 g des Beispiels 13A (enantiomerenreines Isomer 2).
HPLC (Methode 6E): Rt = 7.46 min, 99.0% ee;
LC-MS (Methode 7A): Rt = 3.26 min; MS (ESIpos): m/z = 218 [M+H-C4H9]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO-de): δ [ppm] = 7.72 (d, 1H), 7.45 (s, 1H), 7.42-7.28 (m, 3H), 4.89 (mc, 1H), 4.58-4.45 (m, 1H), 4.44-4.30 (m, 1H), 1.38 (s, 9H).
Beispiel 14A l-(3-Chlorphenyl)-2-fluorethanamin [enantiomerenreines Isomer 2]
Es wurden 19.6 g (71.6 mmol) ieri-Butyl-[l-(3-chlorphenyl)-2-fluorethyl]carbamat [Beispiel 13A, enantiomerenreines Isomer 2] in 1,4-Dioxan (199 mL) vorgelegt und anschließend bei RT mit 179 mL (716 mmol) 4 N Hydrogenchlorid-Lösung in 1,4-Dioxan versetzt. Es wurde 60 h bei RT gerührt und anschließend die entstandene Suspension vollständig im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde mit ieri-Butylmethy lether (100 mL) verrührt und filtriert. Der Feststoff wurde in Dichlormethan (250 mL) gelöst und mit gesättigter wässriger Natriumhydrogencarbonat-Lösung (100 mL) gewaschen. Die organische Phase wurde über Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Ausbeute: 11.0 g (86% d. Th.). LC-MS (Methode 5A): Rt = 1.93 min; MS (ESIpos): m/z = 174 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO δ [ppm] = 7.50 (s, 1H), 7.40-7.25 (m, 3H), 4.44 (mc, 1H), 4.32 (mc, 1H), 4.12 (mc, 1H), 2.06 (br. s., 2H).
Beispiel 15A l-(3-Chlorphenyl)-2-fluorethanamin Hydrochlorid [enantiomerenreines Isomer 2]
Es wurden 17.3 g (63.2 mmol) ieri-Butyl-[l-(3-chlorphenyl)-2-fluorethyl]carbamat [Beispiel 13A, enantiomerenreines Isomer 2] in 1,4-Dioxan (50 mL) vorgelegt und bei RT mit 79 mL (316 mmol) 4 N Hydrogenchlorid-Lösung in 1,4-Dioxan versetzt. Es bildete sich nach kurzer Zeit ein Feststoff, der mit 1,4-Dioxan (250 mL) verdünnt und mit weiteren 31.6 mL (126 mmol) 4 N Hydrogenchlorid-Lösung in 1,4-Dioxan versetzt wurde. Es wurde über Nacht bei RT gerührt und anschließend die entstandene Suspension vollständig im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde mit ieri-Butylmethylether (200 mL) verrührt, filtriert und der Filterrückstand mit tert- Butylmethylether (2 x 50 mL) gewaschen. Der entstandene Feststoff wurde am Hochvakuum getrocknet. Ausbeute: 13.2 g (99% d. Th.). Drehwert: [a] = 27.06° (c = 0.51, Methanol);
LC-MS (Methode 5A): Rt = 1.94 min; MS (ESIpos): m/z = 174 [M+H-HC1]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO-de): δ [ppm] = 8.91 (br. s., 3H), 7.68 (s, 1H), 7.55-7.47 (m, 3H), 4.89- 4.66 (m, 3H).
Beispiel 16A 2-{ [(lR)-l-(3-chlorphenyl)ethyl]amino }-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-carbonsäure- ieri-butylester [enantiomerenreines Isomer]
Es wurden 144 mg (0.44 mmol) 2-Brom-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-carbonsäure- ieri-butylester, 171 mg (1.10 mmol) (lR)-l-(3-Chlorphenyl)ethanamin [enantiomerenreines Isomer], 146 mg (1.05 mmol) Kaliumcarbonat, 17.5 mg (0.02 mmol) Chlor-[2- (dicyclohexylphosphin)-3,6-dimethoxy-2',4',6'-triisopropyl-l, l '-biphenyl] [2-(2-aminoethyl)phenyl] palladium(II) (BrettPhos Prekatalysator) und 11.8 mg (0.02 mmol) 2-(Dicyclohexylphosphin)-3,6- dimethoxy-2',4',6'-triisopropyl-l, l '-biphenyl (BrettPhos) in entgastem ieri-Butanol (1.90 mL) in einem Mikrowellenröhrchen vorgelegt. Das Röhrchen wurde verschlossen und die Reaktionsmischung bei 110°C (vorgeheiztes Ölbad) für 6 h gerührt. Anschließend wurden 17.5 mg (0.02 mmol) Chlor-[2-(dicyclohexylphosphin)-3,6-dimethoxy-2',4',6'-triisopropyl-l, l '-biphenyl] [2-
(2-arninoethyl)-phenyl]palladium(II) (BrettPhos Prekatalysator) und 11.8 mg (0.02 mmol) 2- (Dicyclohexylphosphin)-3,6-dimethoxy-2',4',6'-triisopropyl-l, -biphenyl (BrettPhos) zugegeben und weitere 6 h bei 110°C gerührt. Die Reaktionslösung wurde im Vakuum eingeengt und der Rückstand mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilA asser) gereinigt. Ausbeute: 59.4 mg (31% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.28 min; MS (ESIpos): m/z = 403 [M+H]+. Beispiel 17A
2-{ [(lR)-l-(3-Chlorphenyl)ethyl]amino}-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-carbonsäure [enantiomerenreines Isomer]
Es wurden 59.4 mg (0.15 mmol) 2-{ [(lR)-l-(3-Chlorphenyl)ethyl]amino}-8-methoxy[l,2,4]tri- azolo[l,5-a]pyridin-6-carbonsäure-ieri-butylester [enantiomerenreines Isomer] in Dichlormethan (3.00 mL) vorgelegt, bei RT mit 437 mg (295 μΕ, 3.83 mmol) Trifluoressigsäure und 85.7 mg (118 0.74 mmol) Triethylsilan versetzt und anschließend 60 h bei RT gerührt. Dann wurde 6 h bei 40°C gerührt und mit 219 mg (148 μΕ, 1.92 mmol) Trifluoressigsäure und 42.9 mg (59
0.37 mmol) Triethylsilan versetzt. Die Reaktionslösung wurde 4 h bei 40°C gerührt und anschließend im Vakuum eingeengt und der Rückstand durch Ausrühren mit wenig Diethylether gereinigt. Ausbeute: 73.0 mg (95% d. Th., Reinheit: 67%).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.92 min; MS (ESIpos): m/z = 347 [M+H]+; Beispiel 18A
2-{ [l-(3-Chlorphenyl)-2-fluorethyl]amino }-8-methoxy [1,2,4] tri azolo[l,5-a]pyridin-6-carbonsäure- ieri-butylester [enantiomerenreines Isomer]
Es wurden 100 mg (0.31 mmol) 2-Brom-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-carbonsäure- ieri-butylester, 135 mg (0.76 mmol) l-(3-Chlorphenyl)-2-fluorethanamin [enantiomerenreines Isomer 2], 33.0 mg (183 μΐ^, 0.37 mmol, 2 M Lösung in Tetrahydrofuran) Natrium-ieri-butylat, 12.1 mg (0.02 mmol) Chlor-[2-(dicyclohexylphosphin)-3,6-dimethoxy-2',4',6'-triisopropyl-l, l '- biphenyl] [2-(2-amino-ethyl)phenyl]palladium(II) (BrettPhos Prekatalysator) und 8.1 mg (0.02 mmol) 2-(Dicyclohexylphosphin)-3,6-dimethoxy-2',4',6'-triisopropyl-l, l '-biphenyl (BrettPhos) in entgastem ieri-Butanol (2.00 mL) in einem Mikrowellenröhrchen vorgelegt. Das Röhrchen wurde verschlossen und die Reaktionsmischung 2 h bei 90°C in der Mikrowelle (Biotage Synthesizer) gerührt. Die Reaktionslösung wurde mit Dichlormethan (20 mL) verdünnt, mit 0.5 N wässriger Hydrogenchlorid-Lösung gewaschen (20 mL) und die organische Phase im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilA asser) gereinigt. Ausbeute: 34.3 mg (27% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.22 min; MS (ESIpos): m/z = 421 [M+H]+; :H-NMR (400 MHz, DMSO δ [ppm] = 8.64 (d, 1H), 7.78 (d, 1H), 7.57 (s, 1H), 7.49-7.31 (m, 3H), 7.19 (d, 1H), 5.18 (mc, 1H), 4.75-4.49 (m, 2H), 3.96 (s, 3H), 1.55 (s, 9H).
Beispiel 19A
2-{ [l-(3-Chlorphenyl)-2-fluorethyl]amino }-8-methoxy [1,2,4] tri azolo[l,5-a]pyridin-6-carbonsäure [enantiomerenreines Isomer]
l
Es wurden 378 mg (0.898 mmol) 2-{ [l-(3-Chlorphenyl)-2-fluorethyl]amino}-8-methoxy[l,2,4]tri- azolo[l,5-a]pyridin-6-carbonsäure-ieri-butylester [enantiomerenreines Isomer] in Dichlormethan (5.00 mL) vorgelegt, bei RT mit 1.48 g (1.00 mL, 13.0 mmol) Trifluoressigsäure und 437 mg (600 3.76 mmol) Triethylsilan versetzt und anschließend 60 h gerührt. Die Reaktionslösung wurde im Vakuum eingeengt und der Rückstand durch Ausrühren mit wenig Diethylether gereinigt. Ausbeute: 310 mg (94% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.89 min; MS (ESIpos): m/z = 365 [M+H]+;
Ή-NMR (400 MHz, DMSO δ [ppm] = 13.30 (br. s., 1H), 8.66 (s, 1H), 7.77 (d, 1H), 7.58 (s, 1H), 7.50-7.43 (m, 1H), 7.41-7.29 (m, 2H), 7.24 (s, 1H), 5.20 (mc, 1H), 4.61 (mc, 2H), 3.95 (s, 3H). Beispiel 20A ieri-Butyl-2- [(benzylamino)methyl] azetidin- 1 -carboxylat [Racemat]
Es wurden 10.0 g (53.7 mmol) ieri-Butyl-2-(aminomethyl)azetidin-l -carboxylat und 2.03 g (37.8 mmol) Benzaldehyd 2.5 h in 100 mL Methanol unter Rückfluss erhitzt. Dann wurde auf 0°C abgekühlt und bei dieser Temperatur wurden innerhalb von 15 min 2.03 g (53.7 mmol) Natriumborhydrid langsam hinzugegeben. Es wurde über Nacht bei RT gerührt. Anschließend wurde im Vakuum eingeengt, der Rückstand mit Dichlormethan und Wasser versetzt, die Phasen getrennt und die wässrige Phase wurde zweimal mit Dichlormethan extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen wurden mit gesättigter wässriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und das Filtrat wurde im Vakuum eingeengt. Der erhaltene Rückstand wurde mit Dichlormethan versetzt und mittels Kieselgel-Chromatographie (Dichlormethan, dann Dichlormethan: Methanol = 100:4) gereinigt. Ausbeute: 7.43 g (50% d. Th.).
LC-MS (Methode 6A): Rt = 2.41 min; MS (ESIpos): m/z = 277 [M+H]+.
Beispiel 21 A ieri-Butyl-2- { [benzyl( 1 -methoxy- 1 -oxopropan-2-yl)amino] methyl } azetidin- 1 -carboxylat
[Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 2.50 g (9.05 mmol) ieri-Butyl-2-[(benzylamino)methyl]azetidin-l-carboxylat [Racemat] in Dichlormethan (150 mL) gelöst, mit 5.55 mL (4.03 g, 39.8 mmol) Triethylamin und 3.04 mL (4.53 g, 27.1 mmol) 2-Brompropansäuremethylester [Racemat] versetzt und über Nacht bei RT gerührt. Dann wurde mit 5.55 mL (4.03 g, 39.8 mmol) Triethylamin und 3.04 mL (4.53 g, 27.1 mmol) 2-Brompropansäuremethylester [Racemat] versetzt und über Nacht bei 40°C gerührt. Anschließend wurde erneut mit 5.55 mL (4.03 g, 39.8 mmol) Triethylamin und 3.04 mL (4.53 g, 27.1 mmol) 2-Brompropansäuremethylester [Racemat] versetzt und über Nacht bei 40°C gerührt. Nach Abkühlen auf Raumtemperatur wurde mit Wasser und Dichlormethan verdünnt und die Phasen wurden getrennt. Die wässrige Phase wurde zweimal mit Dichlormethan extrahiert, die vereinten organischen Phasen wurden mit gesättigter wässriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und dann im Vakuum vom Lösungsmittel befreit. Das erhaltene Rohprodukt wurde mittels Kieselgel-Chromatographie (Dichlormethan, dann Dichlormethan: Methanol = 100: 1) gereinigt. Ausbeute: 3.22 g (94% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.00 min (Diastereomer 1), Rt = 1.13 min (Diastereomer 2);
MS (ESIpos): m/z = 363 [M+H]+; :H-NMR (400 MHz, DMSO δ [ppm] = 7.35-7.28 (m, 4H), 7.27-7.20 (m, 1H), 4.18-3.98 (m, 1H), 3.85-3.73 (m, 1H), 3.71-3.51 (m, 6H), 3.51-3.38 (m, 1H), 3.04-2.88 (m, 1H), 2.85-2.69 (m, 1H), 2.15-1.96 (m, 1H), 1.93-1.65 (m, 1H), 1.34 (d, 9H), 1.26-1.15 (m, 3H).
Beispiel 22A
Methyl-/V-(azetidin-2-ylmethyl)-/V-benzylalaninat [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
3.2 g (8.5 mmol) ieri-Butyl-2-{ [benzyl(l-methoxy-l-oxopropan-2-yl)amino]methyl}-azetidin-l- carboxylat [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in Dioxan (74 mL) wurden mit 14.9 mL (59.7 mmol) 4 N Hydrogenchlorid-Lösung in 1,4-Dioxan versetzt und über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Anschließend wurde mit 14 mL (59.7 mmol) 4 N Hydrogenchlorid-Lösung in 1,4-Dioxan versetzt und über Nacht bei RT gerührt. Dann wurde im Vakuum eingeengt und das Produkt am Hochvakuum getrocknet. Ausbeute: 3.13 g (98% d. Th., Reinheit: 80%).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.68 min (Diastereomer 1), Rt = 0.70 min (Diastereomer 2);
MS (ESIpos): m/z = 263 [M+H-HC1]+. Beispiel 23A
4-Benzyl-3-methyl-l,4-diazabicyclo[4.2.0]octan-2-on [enantiomerenreines Isomer 3]
Es wurden 21.8 g (51.0 mmol, Reinheit: 70%) Methyl-/V-(azetidin-2-ylmethyl)-/V-benzylalaninat [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in Methanol (562 mL) mit 28.2 g (204 mmol) Kaliumcarbonat versetzt und 2.5 d bei RT gerührt. Die Reaktionslösung wurde filtriert und bei 20°C das Lösungsmittel im Vakuum weitgehend entfernt. Der Rückstand wurde in Wasser aufgenommen und mehrfach mit Dichlormethan und dann mehrfach mit Chloroform/ wo-Propanol (7:3) extrahiert. Die gesammelten organischen Phasen wurden über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt ( 12.1 g) wurde nach Methode 7D in die entsprechenden Isomere aufgetrennt. Die Zielverbindung eluierte hierbei als dritte Komponente. Ausbeute: 2.47 g (21% d. Th.).
HPLC (Methode 6E): Rt = 7.49 min, 99.0% ee;
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.50 min; MS (ESIpos): m/z = 231 [M+H]+.
Beispiel 24A
3-Methyl-l,4-diazabicyclo[4.2.0]octan-2-on [enantiomerenreines Isomer 3]
Es wurden 2.40 g (10.4 mmol) 4-Benzyl-3-methyl-l,4-diazabicyclo[4.2.0]octan-2-on [enantiomerenreines Isomer 3, Beispiel 23A] in Ethanol (85 mL) vorgelegt, unter Argon mit 250 mg Palladium auf Kohle (10%ig) und 130 mg Palladiumhydroxid auf Kohle (20%ig) versetzt und anschließend über Nacht unter Wasserstoffatmosphäre unter Normaldruck gerührt. Die Reaktionslösung wurde über Kieselgur filtriert und der Filterrückstand mit heißem Ethanol (100 mL) gewaschen. Es wurde im Vakuum eingeengt und das Produkt am Hochvakuum getrocknet. Ausbeute: 1.56 g (quant.).
GC-MS (Methode 2B): Rt = 4.50 min; MS (EIpos): m/z = 140 [M]+;
MS (Methode IC): m/z = 141 [M+H]+; :H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 4.59 (mc, 1H), 4.09-3.89 (m, 2H), 3.27 (q, 1H), 2.95 (dd, 1H), 2.58-2.53 (m, 2H), 2.33-2.04 (m, 2H), 1.12 (d, 3H).
Beispiel 25A
Methyl-[3-(benzyloxy)cyclobutyliden] [(ieri-butoxycarbonyl)amino]acetat
Es wurden 928 mg (3.12 mmol) Methyl- [(tert-butoxycarbonyl)amino](dimethoxyphosphoryl) acetat [Racemat] und 500 mg (2.84 mmol) 3-(Benzyloxy)cyclobutanon [K. Ogura, G. Tsuchihashi et al., Bull. Chem. Soc. Jpn. 1984, 57, 1637-1642] in Dichlormethan (50 mL) bei RT mit 605 mg (0.590 mL, 3.97) l,8-Diazabicyclo[5.4.0]undec-7-en versetzt und anschließend über Nacht gerührt. Die Reaktionslösung wurde im Vakuum eingeengt und der Rückstand in Essigsäureethylester aufgenommen. Die organische Phase wurde mit Wasser, 0.5 N wässriger Hydrogenchlorid-Lösung, gesättigter wässriger Natriumhydrogencarbonat-Lösung und gesättigter wässriger Natriumchlorid- Lösung gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde mittels präparativer RP-HPLC (Acetonitril/Wasser) gereinigt. Ausbeute: 651 mg (60% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.15 min; MS (ESIpos): m/z = 348 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 8.11 (br. s., 1H), 7.41-7.25 (m, 5H), 4.42 (s, 2H), 4.13 (quin, 1H), 3.63 (s, 3H), 3.25 (br. d., 1H), 2.99 (br. d., 1H), 2.85 (br. d., 1H), 2.65 (m, 1H), 1.37 (s, 9H).
Beispiel 26A
Methyl-[3-(benzyloxy)cyclobutyl] [(feri-butoxycarbonyl)amino]acetat [eis- und trans- Isomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 650 mg (1.87 mmol) Mefhyl-[3-(benzyloxy)cyclobutyliden] [(ieri-butoxycarbonyl)- amino]acetat und 455 mg (18.7 mmol) Magnesium-Späne in Methanol (50 mL) bei RT für 3 h im Ultraschallbad [Elma, Transsonic T 780] umgesetzt. Die Reaktionslösung wurde mit halbgesättigter wässriger Ammoniumchlorid-Lösung versetzt und mehrfach mit Dichlormethan extrahiert. Die organischen Phasen wurden über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 630 mg (96% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.16 min; MS (ESIpos): m/z = 350 [M+H]+, 250 [M+H-Boc]; :H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 7.39-7.20 (m, 6H), 4.34 (s, 2H), 4.07 (quin, 0.3H), 3.99-3.73 (m, 1.7 H), 3.60 (s, 3H), 2.34-1.94 (m, 3.5H), 1.74-1.59 (m, 1.5H), 1.45-1.27 (m, 9H).
Beispiel 27A ieri-Butyl-{ l-[3-(benzyloxy)cyclobutyl]-2-hydroxyethyl}carbamat [eis- und trans- Isomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 620 mg (1.77 mmol) Methyl-[3-(benzyloxy)cyclobutyl] [(tert-butoxycarbonyl)- amino]acetat [eis- und iraws-Isomerengemisch, 4 Isomere] in Tetrahydrofuran (6.0 mL) bei 0°C mit 4.44 mL (8.87 mmol) 2 M Lithiumborhydrid-Lösung in Tetrahydrofuran versetzt. Anschließend wurde für 4 h gerührt wobei man auf RT erwärmen ließ. Die Reaktion wurde durch Zugabe von Essigsäureethylester (50.0 mL) beendet und die Reaktionslösung anschließend mit 0.5 N wässriger Hydrogenchlorid-Lösung gewaschen. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 560 mg (96% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.99 min; MS (ESIpos): m/z = 322 [M+H]+, 222 [M+H- COOC(CH3)3];
:H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 7.47-7.15 (m, 5H), 6.65-6.41 (m, 1H), 4.46 (br. s., 0.5H), 4.33 (s, 2H), 3.88-3.70 (m, 0.7H), 3.67-3.09 (m, 3.8H), 2.36-1.78 (m, 3.5H), 1.74-1.48 (m, 1.5H), 1.38 (s, 9H).
Beispiel 28A
2-Amino-2-[3-(benzyloxy)cyclobutyl]ethanol Trifluoracetat [eis- und iraws-Isomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 560 mg (1.74 mmol) feri-Butyl-{ l-[3-(benzyloxy)cyclobutyl]-2-hydroxyethyl }carbamat [eis- und iraws-Isomerengemisch, 4 Isomere] in Dichlormethan (8.0 mL) vorgelegt und bei RT mit 1.0 mL (12.9 mmol) Trifluoressigsäure versetzt. Anschließend wurde für 2 h gerührt und die Reaktionslösung vollständig im Vakuum eingeengt. Überschüssige Trifluoressigsäure wurde durch mehrfache Koevaporation mit Dichlormethan entfernt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 580 mg (95% d. Th.).
LC-MS (Methode 4A): Rt = 2.10 min; MS (ESIpos): m/z = 222 [M+H-TFA]+.
Beispiel 29A
N- { 1 - [3-(Benzyloxy)cyclobutyl] -2-hydroxyethyl } -2-chlorpropanamid [Diastereomerengemisch, 8 Isomere]
Es wurden 580 mg (1.73 mmol) 2-Amino-2-[3-(benzyloxy)cyclobutyl]ethanol Trifluoracetat [cis- und iraws-Isomerengemisch, 4 Isomere] in wo-Propanol (15 mL) auf 0°C abgekühlt und mit 700 mg (960 L, 6.92 mmol) Triethylamin versetzt. Anschließend wurden 242 mg (190 L, 1.90 mmol) 2-Chlorpropionylchlorid [Racemat] zugetropft, 1 h bei 0°C gerührt und anschließend vollständig im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde mit 0.5 N wässriger Hydrogenchlorid- Lösung (50 mL) versetzt und mehrfach mit Dichlormethan extrahiert. Die organischen Phasen wurden über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 638 mg (91% d. Th., Reinheit: 77%).
LC-MS (Methode 4A): Rt = 2.36 min; MS (ESIpos): m/z = 312 [M+H]+. Beispiel 30A
5-[3-(Benzyloxy)cyclobutyl]-2-methylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 8 Isomere]
Es wurden 1.15 g (3.69 mmol) N-{ l-[3-(Benzyloxy)cyclobutyl]-2-hydroxyethyl}-2-chlorpropan- amid [Diastereomerengemisch, 8 Isomere] in wo-Propanol (30.0 mL) vorgelegt, auf 0°C gekühlt und anschließend mit 1.66 g (14.8 mmol) Kalium-ieri-butylat in einer Portion versetzt. Man ließ auf RT erwärmen und rührte 1 h bei 50°C. Das wo-Propanol wurde im Vakuum weitgehend entfernt und der Rückstand in Essigsäureethylester aufgenommen. Die organische Phase wurde mit 1 N wässriger Hydrogenchlorid-Lösung gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilA asser) gereinigt. Ausbeute: 953 mg (93% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.88 min; MS (ESIpos): m/z = 276 [M+H]+; :H-NMR (400 MHz, CDC13): δ [ppm] = 7.43-7.27 (m, 5H), 6.40 (br. s., 0.16H), 6.24 (br. s., 0.38H), 6.12-5.94 (m, 0.46H), 4.41 (s, 2H), 4.24-4.05 (m, 1.25H), 4.03-3.86 (m, 1.25H), 3.82-3.51 (m, 1.5H), 3.31-3.21 (m, 1H), 2.54-1.57 (m, 5H), 1.48-1.41 (m, 3H).
Beispiel 31 A
5-[3-(Benzyloxy)cyclobutyl]-2-methylmorpholin [Diastereomerengemisch, 8 Isomere]
Es wurden 953 mg (3.46 mmol) 5-[3-(Benzyloxy)cyclobutyl]-2-methylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 8 Isomere] in Tetrahydrofuran (10 mL) unter Argon mit 6.92 mL (13.8 mmol) 2 M Boran-Dimethylsulfid-Komplex-Lösung in Tetrahydrofuran versetzt und anschließend 3 h unter Rückfluss gerührt. Nachfolgend wurde die Reaktionslösung vorsichtig in Ethanol (50.0 mL) getropft und 8 h unter Rückfluss gerührt. Dann wurde im Vakuum vollständig eingeengt, der Rückstand in Acetonitril aufgenommen und mittels präparativer RP-HPLC (Acetonitril/Wasser) gereinigt. Ausbeute: 780 mg (84% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.57, 0.60 min; MS (ESIpos): m/z = 262 [M+H]+;
Ή-NMR (400 MHz, DMSO- 6): δ [ppm] = 7.39-7.24 (m, 5H), 4.37-4.31 (m, 2H), 4.11-3.98 (m, 0.3H), 3.92-3.78 (m, 0.7H), 3.72-3.54 (m, 0.5H), 3.50-3.40 (m, 1.5H), 2.94-2.70 (m, 1H), 2.61 (td, 0.3H), 2.48-1.82 (m, 5.7H), 1.73-1.40 (m, 2H), 1.06-0.94 (m, 3H), ein Proton verdeckt.
Beispiel 32A Benzyl-5- [3-(benzyloxy)cyclobutyl] -2-methylmorpholin-4-carboxylat [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 900 mg (3.44 mmol) 5-[3-(Benzyloxy)cyclobutyl]-2-methylmorpholin [Diastereomerengemisch, 8 Isomere] und 890 mg (1.20 mL, 6.89 mmol) Ν,Ν,- Diisopropylethylamin in Dichlormethan (45.0 mL) bei 0°C tropfenweise mit 881 mg (0.74 mL, 5.17 mmol) Chlorameisensäurebenzylester versetzt. Es wurde über Nacht gerührt wobei man auf RT erwärmen ließ. Die Reaktionslösung wurde im Vakuum eingeengt und der Rückstand in Acetonitril aufgenommen. Reinigung und Diastereomerentrennung mittels RP-HPLC an achiraler Phase (Acetonitril/Wasser) ergaben 537 mg (36% d. Th.) der Zielverbindung des Beispiels 32A (Diastereomerengemisch, 4 Isomere) sowie 588 mg (43% d. Th.) der Zielverbindung des Beispiels 33A (Diastereomerengemisch, 4 Isomere).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.26 min; MS (ESIpos): m/z = 396 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO δ [ppm] = 7.41-7.24 (m, 10H), 5.22-5.01 (m, 2H), 4.33-4.26 (m, 2H), 4.09-3.66 (m, 4H), 3.51 (d, 1H), 3.29-3.10 (m, 2H), 2.82 (br. s., 0.3H), 2.48-1.79 (m, 3.3H), 1.69-1.52 (m, 1.4H), 1.14-1.07 (m, 3H).
Beispiel 33A
Benzyl-5- [3-(benzyloxy)cyclobutyl] -2-methylmorpholin-4-carboxylat [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 900 mg (3.44 mmol) 5-[3-(Benzyloxy)cyclobutyl]-2-methylmorpholin [Diastereomerengemisch, 8 Isomere] und 890 mg (1.20 mL, 6.89 mmol) Ν,Ν,- Diisopropylethylamin in Dichlormethan (45.0 mL) bei 0°C tropfenweise mit 881 mg (0.74 mL, 5.17 mmol) Chlorameisensäurebenzylester versetzt. Es wurde über Nacht gerührt wobei man auf RT erwärmen ließ. Die Reaktionslösung wurde im Vakuum eingeengt und der Rückstand in Acetonitril aufgenommen. Reinigung und Diastereomerentrennung mittels RP-HPLC an achiraler Phase (Acetonitril/Wasser) ergaben 537 mg (36% d. Th.) der Zielverbindung des Beispiels 32A (Diastereomerengemisch, 4 Isomere) sowie 588 mg (43% d. Th.) der Zielverbindung des Beispiels 33A (Diastereomerengemisch, 4 Isomere).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.29 min; MS (ESIpos): m/z = 396 [M+H]+; :H-NMR (400 MHz, DMSO δ [ppm] = 7.44-7.22 (m, 10H), 5.20-4.98 (m, 2H), 4.36-4.20 (m, 2H), 4.14-3.34 (m, 6H), 2.88-2.57 (m, 1.5H), 2.44-1.53 (m, 4.5H), 1.10-1.03 (m, 3H).
Beispiel 34A
3-(6-Methylmorpholin-3-yl)cyclobutanol [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 580 mg (1.47 mmol) Benzyl-5-[3-(benzyloxy)cyclobutyl]-2-methylmorpholin-4- carboxylat [Beispiel 32A, Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in Ethanol (100 mL) unter Argon mit 58 mg Palladium auf Kohle (10 ig) und 58 mg Palladiumhydroxid auf Kohle (20%ig) versetzt und anschließend über Nacht unter Wasserstoffatmosphäre bei Normaldruck gerührt. Die Reaktionslösung wurde über Kieselgur filtriert und der Filterrückstand mit Ethanol gewaschen. Es wurde im Vakuum eingeengt und das Produkt am Hochvakuum getrocknet. Ausbeute: 245 mg (97% d. Th.).
GC-MS (Methode 1B): Rt = 4.60, 4.67 min; MS (EIpos): m/z = 171 [M]+; :H-NMR (400 MHz, DMSO δ [ppm] = 4.94-4.84 (m, 1H), 4.16-4.05 (d, 0.6H), 3.93-3.82 (m, 0.7H), 3.55-3.40 (m, 3.3H), 3.19-3.14 (m, 0.7H), 3.17 (d, 1H), 2.47-1.76 (m, 6H), 1.58-1.28 (m, 1.5H), 1.08-0.94 (m, 3.5H).
Beispiel 35A
/V-Benzyl-2-chlor-/V-[(2R)-l-hydroxypropan-2-yl]propanamid [Diastereomerengemisch, 2 Isomere]
Es wurden 16.4 g (99.3 mmol) (2R)-2-(Benzylamino)propan-l-ol [Lit.: T. J. Tewson et al., Synthesis 2002, 6, 766-770] in wo-Propanol (500 mL) auf 0°C abgekühlt und mit 20.1 g (27.7 mL, 199 mmol) Triethylamin versetzt. Anschließend wurden 13.9 g (10.8 mL, 109 mmol) 2- Chlorpropionylchlorid [Racemat] zugetropft und über Nacht gerührt wobei man auf RT erwämen ließ. Die Reaktionslösung wurde im Vakuum eingeengt, der Rückstand mit 0.5 N wässriger Hydrogenchlorid-Lösung versetzt und mit Essigsäureethylester extrahiert. Die organischen Phasen wurden über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde
ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 24.3 g (88% d. Th., Reinheit: 92%, Diastereomerenverhältnis ca. 1 : 1 ).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.80 min (Diastereomer 1), Rt = 0.84 min (Diastereomer 2); MS (ESIpos): m/z = 256 [M+H]+. Beispiel 36A
(5R)-4-Benzyl-2,5-dimethylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 2 Isomere]
Es wurden 30.0 g (109 mmol, Reinheit: 93%) /V-Benzyl-2-chlor-/V-[(2R)-l-hydroxypropan-2- yl]propanamid [Diastereomerengemisch, 2 Isomere] in wo-Propanol (588 mL) auf 0°C gekühlt und anschließend mit 49.0 g (436 mmol) Kalium- ieri-butylat in einer Portion versetzt. Man ließ langsam auf RT erwärmen und rührte über Nacht. Das wo-Propanol wurde im Vakuum weitgehend entfernt und der Rückstand in Wasser aufgenommen. Es wurde mit Essigsäureethylester extrahiert und anschließend die organischen Phasen über Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 22.8 g (93% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.85 min; MS (ESIpos): m/z = 220 [M+H]+. Beispiel 37A
(5R)-4-Benzyl-2,5-dimethylmorpholin [enantiomerenreine Isomere 1+2]
Es wurden 27.0 g (123 mmol) (5R)-4-Benzyl-2,5-dimethylmorpholin-3-on [Diastereomeren- gemisch, 2 Isomere] in Tetrahydrofuran (400 mL) unter Argon mit 184 mL (369 mmol) 2 M Boran-Dimethylsulfid-Komplex-Lösung in Tetrahydrofuran versetzt und für 2 h unter Rückfluss gerührt. Nachfolgend wurde der Ansatz auf 0°C gekühlt und vorsichtig mit Methanol (200 mL) versetzt. Es wurde 2 h unter Rückfluss gerührt und dann wurde im Vakuum vollständig eingeengt. Der Rückstand wurde in Acetonitril aufgenommen und direkt mittels präparativer RP-HPLC (Acetonitril/Wasser, isokratisch) einer Reinigung und Diastereomerentrennung unterzogen. Das enantiomerenreine Diastereomer 1 (Nebensiomer) stellte hierbei die als erste Komponente eluierende Verbindung dar. Ausbeute: 2.60 g (10% d. Th., enantiomerenreines Isomer 1). Das enantiomerenreine Diastereomer 2 (Hauptisomer) stellte hierbei die als zweite Komponente eluierende Verbindung dar. Ausbeute: 9.00 g (35% d. Th., enantiomerenreines Isomer 2).
Enantiomerenreines Isomer 1 :
LC-MS (Methode 6A): Rt = 2.30 min; MS (ESIpos): m/z = 206 [M+H]+; Enantiomerenreines Isomer 2: LC-MS (Methode 6A): Rt = 2.46 min; MS (ESIpos): m/z = 206 [M+H]+. Beispiel 38A
(5R)-2,5-Dimethylmorpholin Hydrochlorid [enantiomerenreines Isomer 2]
xHCI
Es wurden 9.00 g (43.8 mmol) (5R)-4-Benzyl-2,5-dimethylmorpholin (Beispiel 37 A, Hauptisomer, enantiomerenreines Isomer 2) in Ethanol (441 mL) vorgelegt und mit 2 N wässriger Hydrogenchlorid-Lösung (40.0 mL) versetzt. Unter Argon wurden 1.26 g Palladium auf Kohle (10%ig) und 628 mg Palladiumhydroxid auf Kohle (20%ig) zugegeben und anschließend über Nacht unter Wasserstoffatmosphäre bei Normaldruck gerührt. Die Reaktionslösung wurde über Kieselgur filtriert und der Filterrückstand mit Ethanol gewaschen. Es wurde im Vakuum eingeengt und das Produkt am Hochvakuum getrocknet. Ausbeute: 7.83 g (quant.).
MS (Methode IC): m/z = 116 [M+H-HC1]+;
Ή-NMR (400 MHz, DMSO-ife): δ [ppm] = 9.97 (br. s., 1H), 9.43 (br. s., 1H), 3.90-3.71 (m, 2H), 3.62 (d, 1H), 3.40 (d, 1H), 3.06-2.91 (m, 1H), 2.89-2.71 (m, 1H), 1.32 (d, 3H), 1.14 (d, 3H).
Beispiel 39A
(2-Brom- 8-memoxy [ 1 ,2,4] triazolo [ 1 ,5 -a] pyr^
[enantiomerenreines Isomer]
Es wurden 500 mg (1.84 mmol) 2-Brom-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-carbonsäure und 334 mg (2.21 mmol) (5R)-2,5-Dimefhylmorpholin Hydrochlorid [enantiomerenreines Isomer 2] in N,/V-Dimefhylformamid (12.1 mL) vorgelegt und mit 950 mg (1.28 mL, 7.35 mmol) N,N- Diisopropylethylamin versetzt. Anschließend wurde bei RT 839 mg (2.21 mmol) HATU zugegeben und über Nacht gerührt. Die Reaktionslösung wurde anschließend ohne weitere Aufarbeitung direkt mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilA asser) gereinigt. Ausbeute: 662 mg (97% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.78 min; MS (ESIpos): m/z = 369 [M+H]+; :H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 8.70 (br. s., 1H), 7.23-7.04 (m, 1H), 4.52 (br. s., 0.5H), 4.20 (br. d., 0.5H), 4.01 (s, 3H), 3.82-3.58 (m, 2H), 3.56-3.41 (br. s., 2H), 3.04 (mc, 0.5H), 2.76 (mc, 0.5H), 1.45-0.91 (m, 6H).
Beispiel 40A
(5R)-2-Allyl-4-benzyl-2,5-dimethylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 2 Isomere]
Es wurden 22.8 g (104 mmol) (5R)-4-Benzyl-2,5-dimethylmorpholin-3-on [Diastereomeren- gemisch, 2 Isomere] in Tetrahydrofuran (1.34 L) vorgelegt, unter Argon bei -78°C mit 146 mL (146 mmol) 1 M Lithiumhexamethyldisilazid-Lösung in Tetrahydrofuran versetzt und für 15 min gerührt. Nachfolgend wurde bei -78°C 21.0 g (11.4 mL, 125 mmol) Allyliodid zugegeben, das Reaktionsgemisch auf RT erwärmen gelassen und 3 h gerührt. Die Reaktion wurde durch Zugabe von gesättigter wässriger Ammoniumchlorid-Lösung beendet und anschließend mit Essigsäureethylester extrahiert. Die organische Phase wurde mit gesättigter wässriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 27.5 g (77% d. Th., Reinheit: 75%).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.99 min; MS (ESIpos): m/z = 260 [M+H]+. Beispiel 41A
[(5R)-4-Benzyl-2,5-dimethyl-3-oxomorpholin-2-yl]acetaldehyd [Diastereomerengemisch, 2 Isomere]
Es wurden 27.4 g (79.9 mmol, Reinheit: 75%) (5R)-2-Allyl-4-benzyl-2,5-dimethyl-morpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 2 Isomere] in Tetrahydrofuran (620 mL) und Wasser (370 mL) vorgelegt
und bei 0°C mit 4.35 mL (1.60 mmol) 2.5 iger Osmiumtetroxid-Lösung in ieri-Butanol sowie 51.2 g (240 mmol) Natriumperiodat versetzt. Man ließ auf RT erwärmen und rührte über Nacht. Die Reaktionslösung wurde über Kieselgur filtriert und der Filterrückstand mit Tetrahydrofuran gewaschen. Es wurde im Vakuum eingeengt und der Rückstand in Essigsäureethylester und Wasser aufgenommen. Nach Trennung der Phasen wurde die organische Phase mit 1 N wässriger Natriumsulfit-Lösung (2 x 400 mL) gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 23.6 g Rohprodukt.
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.81 min (Diastereomer 1), Rt = 0.84 min (Diastereomer 2); MS (ESIpos): m/z = 262 [M+H]+. Beispiel 42A
(5R)-4-Benzyl-2-(2-hydroxyethyl)-2,5-dimethylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch,
2 Isomere]
Es wurden 7.00 g (ca. 26.8 mmol, Rohprodukt) [(5R)-4-Benzyl-2,5-dimethyl-3-oxomorpholin-2- yl]acetaldehyd [Diastereomerengemisch, 2 Isomere] in Methanol (200 mL) vorgelegt und bei 0°C mit 3.04 g (80.4 mmol) Natriumborhydrid versetzt. Man ließ auf RT erwärmen und rührte 30 min. Die Reaktionslösung wurde mit Wasser versetzt, Methanol im Vakuum entfernt und der Rückstand mit Essigsäureethylester extrahiert. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde mittels präparativer RP-HPLC (Acetonitril/Wasser) gereinigt. Ausbeute: 6.82 g (70% d. Th., Reinheit: 73%).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.71 min; MS (ESIpos): m/z = 264 [M+H]+.
Beispiel 43A
2-[(5R)-4-Benzyl-2,5-dimethylmorpholin-2-yl]efhanol [enantiomerenreine Isomere 1+2]
Es wurden 6.80 g (18.9 mmol, Reinheit: 73%) (5R)-4-Benzyl-2-(2-hydroxyefhyl)-2,5-dimefhyl- morpholin-3-οη [Diastereomerengemisch, 2 Isomere] in Tetrahydrofuran (191 mL) vorgelegt, unter Argon mit 37.7 mL (75.4 mmol) 2 M Boran-Dimethylsulfid-Komplex-Lösung in Tetrahydrofuran versetzt und 2 h unter Rückfluss gerührt. Nachfolgend wurde auf 0°C gekühlt, vorsichtig mit Methanol (37 mL) versetzt und 30 min unter Rückfluss gerührt. Anschließend wurde im Vakuum vollständig eingeengt, der Rückstand in Acetonitril aufgenommen und mittels präparativer RP- HPLC (AcetonitrilA asser, isokratisch) einer Reinigung und Diastereomerentrennung unterzogen. Das enantiomerenreine Diastereomer 1 (Nebenisomer) stellte hierbei die als erste Komponente eluierende Verbindung dar. Ausbeute: 1.34 g (28% d. Th., enantiomerenreines Isomer 1). Das enantiomerenreine Diastereomer 2 (Hauptisomer) stellte hierbei die als zweite Komponente eluierende Verbindung dar. Ausbeute: 2.28 g (47% d. Th., enantiomerenreines Isomer 2). Enantiomerenreines Isomer 1 :
LC-MS (Methode 4A): Rt = 2.55 min; MS (ESIpos): m/z = 250 [M+H]+;
Enantiomerenreines Isomer 2:
LC-MS (Methode 4A): Rt = 2.64 min; MS (ESIpos): m/z = 250 [M+H]+. Beispiel 44A 2-[(5R)-2,5-Dimethylmorpholin-2-yl]ethanol [enantiomerenreines Isomer]
Es wurden 2.25 g (9.02 mmol) 2-[(5R)-4-Benzyl-2,5-dimethylmorpholin-2-yl]efhanol
[enantiomerenreines Isomer 2, Beispiel 43A] in Ethanol (90.7 mL) unter Argon mit 227 mg Palladium auf Kohle (10 ig) und 113 mg Palladiumhydroxid auf Kohle (20%ig) versetzt und anschließend über Nacht unter Wasserstoffatmosphäre bei Normaldruck gerührt. Die Reaktionslösung wurde über Kieselgur filtriert und der Filterrückstand mit Ethanol gewaschen. Es wurde im Vakuum eingeengt und das Produkt am Hochvakuum getrocknet. Ausbeute: 1.46 g (quant.).
MS (Methode IC): m/z = 160 [M+H]+; :H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 4.21 (t, 1H), 3.53-3.44 (d, 2H), 3.34 (dd, 1H), 3.14 (t, 1H), 2.65-2.52 (m, 3H), 2.07 (br. s., 1H), 1.52 (td, 2H), 1.18 (s, 3H), 0.85 (d, 3H).
Beispiel 45A
/V-Benzyl-2-chlor-/V-[(2R)-l,4-dihydroxybutan-2-yl]propanamid [Diastereomerengemisch,
Es wurden 45.1 g (55.3 mmol, Reinheit: 72%) (2R)-2-(Benzylamino)butan-l,4-diol [B. L. Feringa, Tetrahedron 1989, 45, 6799-6818] in Isopropanol (239 mL) auf 0°C abgekühlt und mit 11.2 g (15.4 mL, 111 mmol) Triethylamin versetzt. Anschließend wurden 10.5 g (8.23 mL, 83.0 mmol) 2- Chlorpropionylchlorid [Racemat] zugetropft. Nach 10 min Rühren wurde die Reaktionslösung im Vakuum eingeengt, der Rückstand in Essigsäureethylester aufgenommen und mit Wasser gewaschen. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum
eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 21.4 g, quant., Reinheit: 82%, Diastereomerenverhältnis ca. 3:2).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.65 min (Diastereomer 1), Rt = 0.67 min (Diastereomer 2);
MS (ESIpos): m/z = 286 [M+H]+. Beispiel 46A
(5R)-4-Benzyl-5-(2-hydroxyethyl)-2-methylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 2 Isomere]
Es wurden 21.4 g (62.1 mmol, Reinheit: 82%) N-Benzyl-2-chlor-N-[(2R)-l,4-dihydroxybutan-2- yl]propanamid [Diastereomerengemisch, 2 Isomere] in wo-Propanol (335 mL) auf 0°C gekühlt und mit 27.9 g (249 mmol) Kalium-ieri-butylat in einer Portion versetzt. Es wurde über Nacht gerührt wobei man auf RT erwärmen ließ. Λο-Propanol wurde im Vakuum entfernt, der Rückstand in Wasser (300 mL) aufgenommen und mit Essigsäureethylester extrahiert. Die organischen Phasen wurden über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 13.3 g, 69% d. Th., Reinheit: 81%, Diastereomerenverhältnis ca. 3:2).
LC-MS (Methode 7A): Rt = 3.23 min (Diastereomer 1), Rt = 3.34 min (Diastereomer 2); MS (ESIpos): m/z = 250 [M+H]+. Beispiel 47A
(5R)-4-Benzyl-5-(2-{ [ieri-butyl(dimethyl)silyl]oxy}ethyl)-2-methylmorpholin-3-on
[Diastereomerengemisch, 2 Isomere]
Es wurden 13.3 g (43.3 mmol) (5R)-4-Benzyl-5-(2-hydroxyethyl)-2-methylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 2 Isomere] in A^N-Dimefhylformamid (60.0 mL) vorgelegt und bei RT mit 8.85 g (130 mmol) Imidazol versetzt. Anschließend wurden bei 0°C 9.80 g (65.0 mmol) tert- Butyldimethylsilylchlorid zugegeben, über Nacht gerührt wobei man auf RT erwärmen ließ. Nachfolgend wurde die Reaktionslösung im Vakuum eingeengt, der Rückstand in Essigsäureethylester aufgenommen und mehrfach mit Wasser und einmal mit gesättigter wässriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen. Die organische Phase wurde über Magnesiumsulfat getrockent, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde anschließend durch Chromatographie an Kieselgel (Cyclohexan/Essigsäureefhylester 6: 1, dann Cyclohexan/ Essigsäureethylester 5: 1) gereinigt. Ausbeute: 8.03 g (49% d. Th, Diastereomerenverhältnis ca. 2.3: 1).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.41 min; MS (ESIpos): m/z = 364 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO δ [ppm] = 7.40-7.18 (m, 5H), 5.12-5.03 (m, IH), 4.33-4.21 (m, IH), 4.14 (d, 0.3H), 4.05 (m, 0.7H), 3.95-3.84 (m, IH), 3.74-3.56 (m, 3H), 3.39 (dd, 0.3H), 3.28 (d, 0.7H), 1.98-1.70 (m, 2H), 1.39 (d, 0.9H), 1.35 (d, 2.1H), 0.82 (s, 9H), 0.02 (s, 1.8H), 0.00 (s, 4.2H).
Beispiel 48A
(5R)-4-Benzyl-5-(2-{ [ieri-butyl(dimethyl)silyl]oxy}ethyl)-2,2-dimethylmorpholin-3- [enantiomerenreines Isomer]
Es wurden 7.00 g (18.6 mmol) (5R)-4-Benzyl-5-(2-{ [ieri-butyl(dimethyl)silyl]oxy}ethyl)-2- methylmorpholin-3-οη [Diastereomerengemisch, 2 Isomere] in Tetrahydrofuran (233 mL) vorgelegt und bei -78°C tropfenweise mit 13.0 mL (26.1 mmol) Lithiumdiisopropylamid-Lösung (2.0 M in Tetrahydrofuran/w-Heptan/Efhyibenzol) versetzt. Es wurde für 15 min gerührt und mit 3.17 g (1.39 mL, 22.4 mmol) Iodmethan versetzt. Man ließ auf RT erwärmen und rührte 2 h. Es wurde mit gesättigter wässriger Ammoniumchlorid-Lösung versetzt und die Mischung mit Essigsäureethylester extrahiert. Die organische Phase wurde mit gesättigter wässriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 8.36 g (70% d. Th., Reinheit: 59%).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.47 min; MS (ESIpos): m/z = 378 [M+H]+.
Beispiel 49A
(5R)-4-Benzyl-5-(2-{ [ieri-butyl(dimethyl)silyl]oxy}ethyl)-2,2-dimethylmorpholin
[enantiomerenreines Isomer]
Es wurden 8.36 g (13.1 mmol, Reinheit: 59%) (5R)-4-Benzyl-5-(2-{ [feri-butyl(dimethyl)silyl]- oxy}ethyl)-2,2-dimethylmorpholin-3-on [enantiomerenreines Isomer] in Tetrahydrofuran (133 mL) vorgelegt, unter Argon mit 26.2 mL (52.3 mmol) 2 M Boran-Dimethylsulfid-Komplex-Lösung in Tetrahydrofuran versetzt und 4 h unter Rückfluss gerührt. Nachfolgend wurde der Ansatz auf 0°C gekühlt, vorsichtig mit Methanol (30 mL) versetzt, 30 min unter Rückfluss gerührt und nachfolgend im Vakuum vollständig eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 8.39 g (96% d. Th., Reinheit: 55%).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.15 min; MS (ESIpos): m/z = 364 [M+H]+.
Beispiel 50A 2-[(3R)-4-Benzyl-6,6-dimethylmorpholin-3-yl]ethanol [Enantiomerengemisch, 2 Isomere]
Es wurden 7.39 g (11.2 mmol, Reinheit: 55%) (5R)-4-Benzyl-5-(2-{ [ieri-butyl(dimethyl)silyl]- oxy}ethyl)-2,2-dimethylmorpholin [enantiomerenreines Isomer] in Tetrahydrofuran (148 mL) vorgelegt und bei RT mit 30.5 mL (30.5 mmol) Tetra-w-butylammoniumfluorid-Lösung (1.0 M in Tetrahydrofuran) versetzt. Es wurde 1 h bei RT gerührt und anschließend die Reaktionslösung im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilA asser, isokratisch) gereinigt. Ausbeute: 1.97 g (38% d. Th., Enantiomerenverhältnis: ca. 85: 15); es wurde auf dieser Stufe eine anteilige Isomerisierung des Stereozentrums auf einer der vorherigen Vorstufen festgestellt. HPLC (Methode 7E): Rt = 4.41 min, 85: 15 R ^-Enantiomerenverhältnis;
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.35 min; MS (ESIpos): m/z = 250 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 7.31 (d, 4H), 7.22 (mc, 1H), 4.45 (t, 1H), 3.93 (d, 1H), 3.60 (dd, 1H), 3.54-3.40 (m, 3H), 3.10 (d, 1H), 2.40-2.29 (m, 2H), 1.85 (d, 1H), 1.79-1.69 (m, 1H), 1.59 (mc, 1H), 1.14 (s, 3H), 1.04 (s, 3H). Beispiel 51 A
2-[(3R)- 6,6-Dimethylmorpholin -3-yl]ethanol [Enantiomerengemisch, 2 Isomere]
Es wurden 1.00 g (4.01 mmol) 2-[(3R)-4-Benzyl-6,6-dimethylmorpholin-3-yl]ethanol [Enantiomerengemisch, 2 Isomere] in Ethanol (40.0 mL) unter Argon mit 150 mg Palladium auf Kohle (10%ig) und 150 mg Palladiumhydroxid auf Kohle (20%ig) versetzt und 4 h unter Wasserstoffatmosphäre bei Normaldruck gerührt. Die Reaktionslösung wurde über Kieselgur filtriert und im Vakuum eingeengt. Ausbeute: 680 mg (quant.).
GC-MS (Methode 2B): Rt = 3.71 min; MS (EIpos): m/z = 159 [M]+;
:H-NMR (500 MHz, DMSO-de): δ [ppm] = 4.32 (br. s., 1H), 3.46 (t, 2H), 3.38 (dd, 1H), 3.21 (t, 1H), 2.64-2.54 (m, 2H), 2.47-2.42 (m, 1H), 1.36 (mc, 2H), 1.18 (s, 3H), 1.02 (s, 3H), ein Proton verdeckt. Beispiel 52A
2-Methyl-2-{ [(£)-phenylmethylen]amino }propan-l,3-diol
Es wurden 183 g (947 mmol) 2-Amino-2-methylpropan-l,3-diol in Essigsäureethylester (200 mL) suspendiert und unter Eiskühlung wurden 103 g (98.6 mL, 970 mmol) Benzaldehyd zugetropft. Anschließend ließ man auf RT erwärmen rührte 2 h. Es wurde bei 70°C im Vakuum eingeengt und der Rückstand ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 183 g (99% d. Th.).
Beispiel 53A
2-(Benzylamino)-2-methylpropan-l,3-diol
Es wurden 100 g (951 mmol) 2-Methyl-2-{ [(£)-phenylmethylen]amino }propan-l,3-diol [Lit.: J. Cossy et al., /. Org. Chem. 2012, 77, 6087-6099] in Ethanol (1.00 L) vorgelegt und bei 0°C portionsweise mit 71.6 g (1.89 mol) Natriumborhydrid versetzt (starke Gasentwicklung). Man ließ auf RT erwärmen und rührt über Nacht. Anschließend wurde im Vakuum eingeengt und der Rückstand in Wasser (700 mL) aufgenommen. Es wurde mit konzentrierter wässriger Hydrogenchlorid-Lösung auf ca. pH = 1 eingestellt und mit Dichlormethan extrahiert. Die
wässrige Phase wurde mit 50 iger wässriger Natriumhydroxid-Lösung auf ca. pH = 10 gebracht und anschließend mehrfach mit Dichlormethan extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen wurden über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Ausbeute: 151 g (79% d. Th.). LC-MS (Methode 4A): Rt = 1.86 min; MS (ESIpos): m/z = 196 [M+H]+. Beispiel 54A
/V-Benzyl-2-chlor-/V-(l,3-dihydroxy-2-methylpropan-2-yl)propanamid [Racemat]
Es wurden 10.7 g (54.8 mmol) 2-(Benzylamino)-2-methylpropan-l,3-diol in Dichlormethan (400 mL) vorgelegt, auf 0°C abgekühlt und mit 8.32 g (11.5 mL, 82.2 mmol) Triethylamin versetzt. Anschließend wurden zunächst 8.35 g (6.52 mL, 65.8 mmol) 2-Chlorpropionylchlorid [Racemat] und dann weitere 5.57 g (4.35 mL, 49.3 mmol) 2-Chlorpropionylchlorid [Racemat] zugetropft. Nach 10 min Rühren wurde die Reaktionslösung im Vakuum eingeengt, der Rückstand in 1 N wässriger Hydrogenchlorid-Lösung aufgenommen und mehrfach mit Dichlormethan extrahiert. Die gesammelten organischen Phasen wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 15.6 g (99% d. Th.).
Beispiel 55A
4-Benzyl-5-(hydroxymethyl)-2,5-dimethylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 15.6 g (54.8 mmol) Ar-Benzyl-2-chlor-Ar-(l,3-dihydroxy-2-methylpropan-2- yl)propanamid [Racemat] in Isopropanol (300 mL) vorgelegt, auf 0°C gekühlt und mit 24.6 g (219 mmol) Kalium-ieri-butylat in einer Portion versetzt. Es wurde über Nacht gerührt wobei man auf RT erwärmen ließ. Zw-Propanol wurde im Vakuum weitgehend entfernt, der Rückstand in 2 N wässriger Hydrogenchlorid-Lösung (300 mL) aufgenommen und mit Dichlormethan mehrfach extrahiert. Die organischen Phasen wurden über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 15.2 g (96% d. Th., Reinheit: 86%, Diastereomerenverhältnis ca. 1 : 1).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.72 min (Diastereomer 1, 2 Isomere), Rt = 0.74 min (Diastereomer 2, 2 Isomere); MS (ESIpos): m/z = 250 [M+H]+.
Beispiel 56A
4-Benzyl-5 -( { [ieri-butyl(dimethyl) silyl] oxy } methyl) -2,5 -dimethylmorpholin-3 -on
[Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 20.0 g (80.2 mmol) 4-Benzyl-5-(hydroxymethyl)-2,5-dimethylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in /V,/V-Dimethylformamid (132 mL) vorgelegt und bei RT mit 10.9 g (160 mmol) Imidazol versetzt. Anschließend wurden 12.7 g (84.2 mmol) tert- Butyldimethylsilylchlorid zugegeben und über Nacht gerührt. Die Reaktionslösung wurde im Vakuum eingeengt, in Essigsäureethylester aufgenommen, mehrfach mit Wasser, einmal mit 0.4 N wässriger Hydrogenchlorid-Lösung, einmal mit gesättigter wässriger Natriumhydrogencarbonat- Lösung und wiederum mit Wasser gewaschen. Die organische Phase wurde über Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Ausbeute: 27.9 g (93% d. Th, Diastereomerenverhältnis: ca. 1 : 1).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.45 min (Diastereomer 1, 2 Isomere), Rt = 1.47 min (Diastereo- mer 2, 2 Isomere); MS (ESIpos): m/z = 364 [M+H]+.
Beispiel 57A
4-Benzyl-5-({ [ier^butyl(dimethyl)silyl]oxy}methy^ [Racemat]
Es wurden 27.9 g (76.7 mmol) 4-Benzyl-5-({ [ieri-butyl(dimethyl)silyl]oxy }methyl)-2,5- dimethylmorpholin-3-οη [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in Tetrahydrofuran (959 mL) vorgelegt und bei -78°C tropfenweise mit 59.7 mL (107 mmol) Lithiumdiisopropylamid-Lösung (2.0 M in Tetrahydrofuran/w-Heptan/Efhyibenzol) versetzt. Es wurde für 15 min gerührt und anschließend mit 13.1 g (5.73 mL, 92.1 mmol) lodmethan versetzt. Man ließ auf RT erwärmen und rührte für 2 h. Es wurde mit gesättigter wässriger Ammoniumchlorid-Lösung versetzt und mit Essigsäureethylester extrahiert. Die organische Phase wurde mit gesättigter wässriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 31.9 g (59% d. Th., Reinheit: 54%).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.49 min; MS (ESIpos): m/z = 378 [M+H]+. Beispiel 58A
4-Benzyl-5-(hydroxymethyl)-2,2,5-trimethylmorpholin-3-on [Racemat]
Es wurden 31.8 g (45.5 mmol, Reinheit: 54%) 4-Benzyl-5-({ [feri-butyl(dimethyl)silyl]oxy}- methyl)-2,2,5-trimethylmorpholin-3-on [Racemat] in Tetrahydrofuran (991 mL) vorgelegt und bei RT mit 158 mL (158 mmol) Tetra-w-butylammoniumfluorid-Lösung (1.0 M in Tetrahydrofuran)
versetzt. Es wurde über Nacht bei RT gerührt und anschließend die Reaktionslösung im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde in Dichlormethan aufgenommen und mit Wasser gewaschen. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde anschließend mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilA asser) gereinigt. Ausbeute: 15.2 g (91% d. Th., Reinheit: 72%).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.79 min; MS (ESIpos): m/z = 264 [M+H]+.
Beispiel 59A
(4-Benzyl-3,6,6-trimethylmorpholin-3-yl)methanol [Racemat]
Es wurden 3.00 g (11.4 mmol) 4-Benzyl-5-(hydroxymethyl)-2,2,5-trimethylmorpholin-3-on [Racemat] in Tetrahydrofuran (112 mL) vorgelegt, unter Argon mit 22.8 mL (45.6 mmol) 2 M Boran-Dimethylsulfid-Komplex-Lösung in Tetrahydrofuran versetzt und für 2 h unter Rückfluss gerührt. Nachfolgend wurde der Ansatz auf 0°C gekühlt und vorsichtig mit Methanol (26 mL) versetzt. Es wurde für 30 min unter Rückfluss gerührt und dann im Vakuum vollständig eingeengt. Das Rohprodukt wurde mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilA asser) gereinigt. Ausbeute: 1.74 g (58% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.46 min; MS (ESIpos): m/z = 250 [M+H]+. Beispiel 60A
(3,6,6-Trimethylmorpholin-3-yl)methanol [Racemat]
Es wurden 1.74 g (6.98 mmol) 2(4-Benzyl-3,6,6-trimethylmorpholin-3-yl)methanol [Racemat] in Ethanol (70.1 mL) vorgelegt und unter Argon mit 200 mg Palladium auf Kohle (10 ig) und 100 mg Palladiumhydroxid auf Kohle (20%ig) versetzt und anschließend über Nacht unter Wasserstoffatmosphäre bei Normaldruck gerührt. Die Reaktionslösung wurde über Kieselgur filtriert und im Vakuum eingeengt. Ausbeute: 1.16 g (quant.).
MS (Methode IC): m/z = 160 [M+H]+.
Beispiel 61 A
/Y-Benzyl-2-chlor-/Y-(l,3-dihydroxypropan-2-yl)propanamid [Racemat]
Es wurden 60.5 g (334 mmol) 2-(Benzylamino)propan-l,3-diol [Lit.: W. Lacöte et al., Org. Lett. 2011, 13, 5990-5993] in wo-Propanol (0.93 1) vorgelegt, auf 0°C abgekühlt und mit 50.7 g (69.8 mL, 501 mmol) Triethylamin versetzt. Anschließend wurden 50.9 g (38.9 mL, 401 mmol) 2- Chlorpropionylchlorid [Racemat] zugetropft. Man ließ auf RT kommen erwärmen und engte die Reaktionslösung im Vakuum ein. Der Rückstand wurde mit 0.5 N wässriger Hydrogenchlorid- Lösung versetzt und mit Dichlormethan extrahiert. Die organischen Phasen wurden über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 91.7 g (94% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.71 min; MS (ESIpos): m/z = 272 [M+H]+.
Beispiel 62A 4-Benzyl-5-(hydroxymethyl)-2-methylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 81.3 g (272 mmol, Reinheit: 91%) /V-Benzyl-2-chlor-.V-(l,3-dihydroxypropan-2- yl)propanamid [Racemat] in wo-Propanol (600 mL) auf 0°C gekühlt und anschließend mit 91.6 g (817 mmol) Kalium-ieri-butylat in einer Portion versetzt. Man ließ langsam auf RT erwärmen und rührte über Nacht. Das wo-Propanol wurde im Vakuum weitgehend entfernt und der Rückstand in Dichlormethan aufgenommen. Es wurde mit Wasser gewaschen und anschließend die organische Phase über Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 61.7 g (96% d. Th., Diastereomerenverhältnis ca. 7:3).
LC-MS (Methode 2A): Rt = 0.61 min (Diastereomer 1, 2 Isomere), Rt = 0.62 min (Diastereomer 2, 2 Isomere); MS (ESIpos): m/z = 236 [M+H]+.
Beispiel 63A
4-Benzyl-5-(methoxymethyl)-2-methylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 15.0 g (63.8 mmol) 4-Benzyl-5-(hydroxymethyl)-2-methylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in /V,/V-Dimethylformamid (600 mL) vorgelegt und bei RT mit 5.10 g (128 mmol, 60%ige Suspension in Paraffinöl) Natriumhydrid und 22.6 g (9.92 mL, 159 mmol) Iodmethan versetzt. Es wurde 2 h bei RT gerührt und anschließend die Reaktionsmischung vorsichtig mit Wasser (30 mL) versetzt . Das Lösungsmittel wurde im Vakuum entfernt, der Rückstand in Wasser aufgenommen und mit Essigsäureethylester mehrfach extrahiert. Die organischen Phasen wurden über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde in Toluol aufgenommen und mit Wasser und gesättigter wässriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde mittels präparativer RP-HPLC (Acetonitril/Wasser) gereinigt. Ausbeute: 16.7 g (96% d. Th., Reinheit: 91 %).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.82 min; MS (ESIpos): m/z = 250 [M+H]
Beispiel 64A
5-(Methoxymethyl)-2,2-dimethyl-4-(l-phenylethyl)morpholin-3-on [Diastereomerengemisch,
4 Isomere]
Es wurden 8.30 g (30.5 mmol) 4-Benzyl-5-(methoxymethyl)-2-methylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in Tetrahydrofuran (381 mL) vorgelegt und bei -78°C mit
21.3 mL (42.7 mmol) Lithiumdiisopropylamid-Lösung (1.8 M in Tetrahydrofuran/«-
Heptan/Ethylbenzol) versetzt. Nach 15 min wurden bei -78°C 5.19 g (2.28 mL, 36.6 mmol) Iodmethan zugesetzt. Es wurde 2 h gerührt wobei man auf RT erwärmen ließ. Anschließend wurde die Reaktionsmischung mit gesättigter wässriger Ammoniumchlorid-Lösung versetzt und mit Essigsäureethylester extrahiert. Die vereinten organischen Phasen wurden mit gesättigter wässriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilA asser) gereinigt. Ausbeute: 3.68 g (43% d. Th.). LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.97 min; MS (ESIpos): m/z = 278 [M+H]+.
Beispiel 65A
5-(Methoxymethyl)-2,2-dimethyl-4-(l-phenylethyl)morpholin [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 3.60 g (13.0 mmol) 5-(Methoxymethyl)-2,2-dimethyl-4-(l-phenylethyl)morpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in Tetrahydrofuran (128 mL) vorgelegt, unter Argon mit
26.0 mL (51.9 mmol) 2 M Boran-Dimethylsulfid-Komplex-Lösung in Tetrahydrofuran versetzt und anschließend 2 h unter Rückfluss gerührt. Nachfolgend wurde der Ansatz auf 0°C gekühlt, vorsichtig mit Methanol (70 mL) versetzt und 30 min unter Rückfluss gerührt. Dann wurde im Vakuum vollständig eingeengt, der Rückstand in Acetonitril aufgenommen und direkt mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilA asser, isokratisch) gereinigt. Ausbeute: 2.65 g (73% d. Th.).
LC-MS (Methode 5A): Rt = 0.74 min; MS (ESIpos): m/z = 264 [M+H]+.
Beispiel 66A
5-(Methoxymethyl)-2,2-dimethylmorpholin [Racemat]
H3C Es wurden 2.65 g (10.1 mmol) 5-(Methoxymethyl)-2,2-dimethyl-4-(l-phenylethyl)morpholin [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in Ethanol (80.7 mL) vorgelegt und unter Argon mit 283 mg Palladium auf Kohle (10%ig) und 139 mg Palladiumhydroxid auf Kohle (20%ig) versetzt und anschließend über Nacht unter Wasserstoffatmosphäre bei Normaldruck gerührt. Die Reaktionslösung wurde über Kieselgur filtriert und der Filterrückstand mit Ethanol nachgewaschen. Es wurde im Vakuum eingeengt und das Produkt am Hochvakuum getrocknet. Ausbeute: 1.43 g (89% d. Th.).
GC-MS (Methode 2B): Rt = 2.62 min; MS (EIpos): m/z = 160 [M]+. Beispiel 67A
4-Benzyl-5-({ [ieri-butyl(dimethyl)silyl]oxy}methyl)-2-methylmorpholin-3- [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 21.5 g (91.4 mmol) 4-Benzyl-5-(hydroxymethyl)-2-methylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in A^N-Dimefhylformamid (126 mL) vorgelegt und bei RT mit 12.4 g (183 mmol) Imidazol und anschließend 14.5 g (96.0 mmol) tert- Butyldimethylsilylchlorid versetzt. Es wurde 2 h gerührt und nachfolgend das Lösungsmittel weitgehend im Vakuum entfernt. Der Rückstand wurde in Essigsäureefhylester/Wasser aufgenommen und die organische Phase mit Wasser, 0.4 N wässriger Hydrogenchlorid-Lösung, gesättigter wässriger Natriumhydrogencarbonat-Lösung und Wasser gewaschen. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 31.2 g (97% d. Th., Diastereomerenverhältnis ca. 7:3).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.41 min; MS (ESIpos): m/z = 350 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO δ [ppm] = 7.38-7.18 (m, 5H), 5.00 (d, 0.3H), 4.95 (d, 0.7H), 4.32- 4.19 (m, 2H), 3.92-3.85 (m, 1H), 3.75-3.62 (m, 3H), 3.32-3.26 (m, 0.3H), 3.19-3.13 (m., 0.7H), 1.35 (d, 0.9H), 1.32 (d, 2.1H), 0.84-0.80 (m, 9H), 0.04-0.03 (m, 6H). Beispiel 68A
4-Benzyl-5-({ [ieri-butyl(dimethyl)silyl]oxy}methyl)-2,2-dimethylmorpholin-3-on [Racemat]
Es wurden 17.0 g (70.7 mmol) 4-Benzyl-5-({ [ieri-butyl(dimethyl)silyl]oxy}methyl)-2- methylmorpholin-3-οη [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in Tetrahydrofuran (340 mL) vorgelegt und bei -78°C mit 32.4 mL (58.4 mmol) Lithiumdiisopropylamid-Lösung (1.8 M in Tetrahydrofuran/w-Heptan/Efhylbenzol) versetzt. Man ließ langsam auf 0°C erwärmen und versetzte anschließend mit 8.97 g (3.94 mL, 63.2 mmol) lodmethan. Nach 1.5 h wurde erneut auf -78°C abgekühlt und es wurden weitere 5.40 mL (9.73 mmol) Lithiumdiisopropylamid-Lösung (1.8 M in THF/n-Heptan/Ethylbenzol) zugeben. Es wurde auf 0°C erwärmt und anschließend mit 2.07 g (0.91 mL, 14.6 mmol) lodmethan versetzt. Nach 1 h wurde die Reaktionslösung unter Kühlung mit Wasser versetzt und das Tetrahydrofuran im Vakuum entfernt. Der Rückstand wurde in Essigsäureethylester aufgenommen und mit Wasser sowie gesättigter wässriger Natriumchlorid-
Lösung gewaschen. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 19.8 g (98% d. Th., Reinheit: 88%).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.45 min; MS (ESIpos): m/z = 364 [M+H]+. Beispiel 69A
4-Benzyl-5-(hydroxymethyl)-2,2-dimethylmorpholin-3-on [Racemat]
Es wurden 18.1 g (43.8 mmol, Reinheit: 88%) 4-Benzyl-5-({ [ieri-butyl(dimethyl)silyl]oxy} methyl)-2,2-dimethylmorpholin-3-on [Racemat] in Tetrahydrofuran (329 mL) vorgelegt und bei RT mit HO mL (110 mmol) Tetra-w-butylammoniumfluorid-Lösung (1.0 M in Tetrahydrofuran) versetzt. Es wurde über Nacht gerührt und anschließend im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde in Essigsäureethylester aufgenommen, mit Wasser gewaschen, die organische Phase über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde durch Säulenchromatographie an Kieselgel (Dichlormethan, Dichlormethan/Methanol 100:3) gereinigt. Ausbeute: 9.99 g (89% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.73 min; MS (ESIpos): m/z = 250 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO δ [ppm] = 7.43-7.35 (m, 2H), 7.34-7.21 (m, 3H), 5.09-4.98 (m, 2H), 4.23 (d, 1H), 3.90-3.75 (m, 2H), 3.65-3.55 (m, 2H), 3.15 (br. t., 1H), 1.42 (s, 3H), 1.39 (s, 3H). Beispiel 70A
4-Benzyl-5-(fluormethyl)-2,2-dimethylmorpholin-3-on [Racemat]
Es wurden 2.00 g (8.02 mmol) 4-Benzyl-5-(hydroxymethyl)-2,2-dimethylmorpholin-3-on [Racemat] in Tetrahydrofuran (40.1 mL) vorgelegt und bei RT langsam mit 8.09 mL (18.8 mmol) Bis(2-methoxyethyl)aminoschwefeltrifluorid (Deoxofluor, 50 ige Lösung in Tetrahydrofuran) versetzt. Anschließend wurden 2 Tropfen Ethanol zugegeben und nachfolgend für 5 h unter Rückfluss gerührt. Die Reaktionslösung wurde vorsichtig in gesättigte wässrige Natriumhydrogencarbonat-Lösung getropft, die Phasen getrennt und die wässrige Phase mit Dichlormethan extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen wurden über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 2.15 g (87% d. Th., Reinheit: 81%).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.91 min; MS (ESIpos): m/z = 252 [M+H]+.
Beispiel 71A
4-Benzyl-5-(fluormethyl)-2,2-dimethylmorpholin [Racemat]
Es wurden 2.15 g (8.56 mmol) 4-Benzyl-5-(fluormethyl)-2,2-dimethylmorpholin-3-on [Racemat] in Tetrahydrofuran (84.2 mL) vorgelegt, unter Argon mit 17.1 mL (34.2 mmol) 2 M Boran- Dimethylsulfid-Komplex-Lösung in Tetrahydrofuran versetzt und 2 h unter Rückfluss gerührt. Nachfolgend wurde der Ansatz auf 0°C gekühlt, vorsichtig mit Methanol (10 mL) versetzt und 30 min unter Rückfluss gerührt. Anschließend wurde im Vakuum vollständig eingeengt, der Rückstand in Acetonitril aufgenommen und mittels präparativer RP-HPLC (Acetonitril/Wasser, isokratisch) gereinigt. Ausbeute: 1.03 g (43% d. Th., Reinheit: 86%).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.85 min; MS (ESIpos): m/z = 238 [M+H]+.
Beispiel 72A
5-(Fluormethyl)-2,2-dimethylmorpholin [Racemat]
Es wurden 1.00 g (4.21 mmol) 4-Benzyl-5-(fluormethyl)-2,2-dimethylmorpholin [Racemat] in Ethanol (33.8 mL) vorgelegt, unter Argon mit 99 mg Palladium auf Kohle (10 ig) und 50 mg Palladiumhydroxid auf Kohle (20%ig) versetzt und anschließend über Nacht unter Wasserstoffatmosphäre bei Normaldruck gerührt. Die Reaktionslösung wurde über Kieselgur filtriert und der Filterrückstand mit Ethanol nachgewaschen. Es wurde im Vakuum eingeengt und das Produkt am Hochvakuum getrocknet. Ausbeute: 192 g (31 d. Th.).
GC-MS (Methode 2B): Rt = 1.98 min.
Beispiel 73A
Ar-Benzyl-2-chlor-AL(l,4-dihydroxybutan-2-yl)propanamid [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 20.6 g (106 mmol) 2-(Benzylamino)butan-l,4-diol [Racemat] [Lit.: B. L. Feringa, B. de Lange, Heterocycles 1988, 27, 1197-1205] in wo-Propanol (500 mL) auf 0°C abgekühlt und mit 21.4 g (29.4 mL, 211 mmol) Triethylamin versetzt. Anschließend wurden 16.1 g (12.6 mL, 127 mmol) 2-Chlorpropionylchlorid [Racemat] zugetropft. Nach 30 min Rühren wurden weitere 10.4 g (8.37 mL, 84.4 mmol) 2-Chlorpropionylchlorid [Racemat] zugetropft und man ließ die Reaktionslösung auf RT erwärmen. Dann wurde im Vakuum eingeengt, der Rückstand in Essigsäureethylester (500 mL) aufgenommen und mit 0.5 N wässriger Hydrogenchlorid-Lösung (400 mL) gewaschen. Die wässrige Phase wurde mehrfach mit Essigsäureethylester extrahiert. Die
organischen Phasen wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 37.5 g, 78% d. Th., Reinheit: 63%, Diastereomerenverhältnis ca. 2: 1).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.71 min (Diastereomer 1, 2 Isomere), Rt = 0.72 min (Diastereomer 2, 2 Isomere); MS (ESIpos): m/z = 286 [M+H]+.
Beispiel 74A
4-Benzyl-5-(2-hydroxyethyl)-2-methylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 37.5 g (82.5 mmol, Reinheit: 63%) /V-Benzyl-2-chlor-/V-(l,4-dihydroxybutan-2- yl)propanamid [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in wo-Propanol (500 mL) auf 0°C gekühlt und anschließend mit 73.5 g (655 mmol) Kalium-ieri-butylat in einer Portion versetzt. Es wurde für 1 h bei 0°C gerührt und dann das wo-Propanol im Vakuum weitgehend entfernt. Der Rückstand wurde in Essigsäureethylester aufgenommen und mit 1 N wässriger Hydrogenchlorid-Lösung (400 mL) gewaschen. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 28.8 g (quant., Reinheit: 82%, Diastereomerenverhältnis ca. 2.5: 1).
LC-MS (Methode 7A:): Rt = 1.42 min (Diastereomer 1, 2 Isomere), Rt = 1.46 min (Diastereomer 2, 2 Isomere); MS (ESIpos): m/z = 250 [M+H]+.
Beispiel 75A 2-(4-Benzyl-6-methylmorpholin-3-yl)ethanol [Racemat]
Es wurden 28.8 g (94.7 mmol, Reinheit: 82%) 4-Benzyl-5-(2-hydroxyethyl)-2-methylmorpholin-3- on [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in Tetrahydrofuran (800 mL) vorgelegt, unter Argon mit 231 mL (462 mmol) 2 M Boran-Dimethylsulfid-Komplex-Lösung in Tetrahydrofuran versetzt und 2 h unter Rückfluss gerührt. Nachfolgend wurde der Ansatz auf 0°C gekühlt, vorsichtig mit Methanol (220 mL) versetzt und 30 min unter Rückfluss gerührt. Anschließend wurde im Vakuum vollständig eingeengt, 6.0 g des Rückstandes in Acetonitril aufgenommen und mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilA asser, isokratisch) einer Reinigung und Diastereomerentrennung unterzogen. Die Zielverbindung eluierte hierbei als zweite Komponente und stellte das Hauptisomer dar. Ausbeute: Zielverbindung (Diastereomer 2, Racemat, Hauptisomer): 1.95 g; Nebenisomer: 698 mg.
Zielverbindung (Diastereomer 2, Racemat, Hauptisomer): LC-MS (Methode 4A): Rt = 2.33 min; MS (ESIpos): m/z = 236 [M+H]+.
Nebenisomer: LC-MS (Methode 4A): Rt = 2.23 min; MS (ESIpos): m/z = 236 [M+H]+. Beispiel 76A 2-(6-Methylmorpholin-3-yl)ethanol [Racemat]
Es wurden 1.95 g (8.29 mmol) 2-(4-Benzyl-6-methylmorpholin-3-yl)ethanol [Racemat, Diastereomer 2 aus Beispiel 75A] in Ethanol (83 mL) vorgelegt, unter Argon mit 208 mg Palladium auf Kohle (10%ig) und 104 mg Palladiumhydroxid auf Kohle (20%ig) versetzt und anschließend über Nacht unter Wasserstoffatmosphäre bei Normaldruck gerührt. Die Reaktionslösung wurde über Kieselgur filtriert und der Filterrückstand mit Ethanol nachgewaschen. Es wurde im Vakuum eingeengt und das Produkt am Hochvakuum getrocknet. Ausbeute: 1.37 g (quant.).
MS (Methode IC): m/z = 146 [M+H]+; :H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 3.53-3.41 (m, 5H), 2.69 (mc, 1H), 2.60-2.43 (m, 2H), 1.82-1.69 (m, 1H), 1.58-1.44 (m, 1H), 1.03 (d, 3H), zwei Protonen nicht sichtbar.
Beispiel 77A
(2-Brom-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-yl)[5-(2-hydroxyethyl)-2-methy
yl]methanon [Racemat]
Es wurden 500 mg (1.84 mmol) 2-Brom-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-carbonsäure und 320 mg (2.21 mmol) 2-(6-Methylmorpholin-3-yl)ethanol [Racemat] in A^N-Dimefhylformamid (12.1 mL) vorgelegt und mit 950 mg (1.28 mL, 7.35 mmol) NN-Diisopropylethylamin versetzt. Anschließend wurden bei RT 839 mg (2.21 mmol) HATU zugegeben und über Nacht gerührt. Die Reaktionslösung wurde anschließend ohne weitere Aufarbeitung mittels präparativer RP-HPLC (Acetonitril/Wasser) gereinigt. Ausbeute: 666 mg (67% d. Th., Reinheit: 73%).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.68 min; MS (ESIpos): m/z = 399 [M+H]+.
Beispiel 78A
(2-Brom-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-yl)(2-methyl-5-{2-[(triisopropylsilyl)oxy]- ethyl } morpholin-4-yl)methanon [Racemat]
Es wurden 200 mg (0.501 mmol) (2-Brom-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-yl)[5-(2- hydroxyethyl)-2-methylmorpholin-4-yl]methanon [Racemat] in A^N-Dimethylformamid (6.29 mL)
vorgelegt, bei RT mit 106 mg (0.551 mmol) Chlortriisopropylsilan, 68.2 mg (1.00 mmol) Imidazol und einer katalytischen Menge an A^/V'-Dimefhylaminopyridin (ca. 5 mg) versetzt und für 24 h gerührt. Anschließend wurden weitere 106 mg (0.551 mmol) Chlortriisopropylsilan, 68.2 mg (1.00 mmol) Imidazol und A^/V'-Dimefhylaminopyridin (ca. 5 mg) zugegeben und für 4 h bei 40°C gerührt. Die Reaktionslösung wurde im Vakuum eingeengt, der Rückstand in Essigsäureethylester aufgenommen und die organische Phase zunächst mit 0.5 N wässriger Hydrogenchlorid-Lösung und dann mit gesättigter, wässriger Natriumhydrogencarbonat-Lösung gewaschen. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde mittels Flash-Chromatographie an Kieselgel (Dichlormethan/Methanol 100: 1) gereinigt. Ausbeute: 203 mg (62% d. Th., Reinheit: 85%).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.48 min; MS (ESIpos): m/z = 555 [M+H]+.
Beispiel 79A
(2-{ [l-(3-Chlorphenyl)-2-fluorethyl]amino }-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-yl)(2- methyl-5- { 2- [(triisopropylsilyl)oxy] ethyl } morpholin-4-yl)methanon [Diastereomerengemisch, 2 Isomere]
Es wurden 150 mg (0.270 mmol) (2-Brom-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-yl)(2-methyl- 5-{2-[(triisopropylsilyl)oxy]ethyl}morpholin-4-yl)methanon [Racemat], 68.1 mg (0.324 mmol) 1- (3-Chlorphenyl)-2-fluorethanamin Hydrochlorid [enantiomerenreines Isomer], 82.7 mg (459 μΕ, 1.75 mmol, 2 M Lösung in Tetrahydrofuran) Natrium-ieri-butylat, 23.3 mg (0.040 mmol) Bis(dibenzylidenaceton)palladium(0) und 23.4 mg (0.040 mmol) 4,5-Bis(diphenylphosphino)-9,9- dimethylxanthen (XantPhos) in entgastem 1,4-Dioxan (4.00 mL) in einem Mikrowellenröhrchen vorgelegt. Das Röhrchen wurde verschlossen und die Reaktionsmischung anschließend bei 160°C 1 h in der Mikrowelle (Biotage Synthesizer) gerührt. Dann wurde mit Essigsäureethylester verdünnt und mit Wasser gewaschen. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet,
filtriert und im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde mittels präparativer RP-HPLC (Acetonitril/Wasser) gereinigt. Ausbeute: 50.1 mg (28% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.48 min; MS (ESIpos): m/z = 648 [M+H]+.
Beispiel 81A [l-Amino-3-(benzyloxy)cyclobutyl]methanol [Diastereomerengemisch, 2 Isomere, cis/trans ca.
4: 1]
I) Es wurden 5.00 g (20.3 mmol) 2-(Benzyloxy)-5,7-diazaspiro[3.4]octan-6,8-dion [Diastereomerengemisch, 2 Isomere, cis/trans ca. 4: 1 ; T. M. Shoup, M. M. Goodman, J. Labelled. Cpd. Radiopharm. 1999, 42, 215-225; US2006/292073 AI] in Wasser (100 mL) vorgelegt und mit 32.0 g (102 mmol) Bariumhydroxid Octahydrat versetzt. Die Suspension wurde in sieben Portionen in der Mikrowelle (Biotage Synthesizer) für jeweils 1.5 h bei 140°C gerührt. Die Suspensionen wurden vereinigt und mit 6 N wässriger Schwefelsäure-Lösung auf einen pH von ca. 4 eingestellt. Der ausgefallene Feststoff wurde im Vakuum abfiltriert, das Filtrat anschließend im Vakuum eingeengt und der erhaltene Feststoff am Hochvakuum getrocknet. Man erhielt 6.2 g Rohprodukt.
Π) Es wurden zu 49.1 mL 2 M Lithiumborhydrid-Lösung in Tetrahydrofuran (98.2 mmol) tropfenweise 21.3 g (24.9 mL, 196 mmol) Chlortrimethylsilan gegeben. Die erhaltene Suspension wurde auf 0°C abgekühlt und dann portionsweise mit 5.43 g des Rohproduktes aus I) versetzt. Es wurde anschließend auf RT erwärmt und dann bei RT über Nacht gerührt. Die Reaktion wurde durch tropfenweise Zugabe von Methanol (15 mL) beendet und die Reaktionslösung nachfolgend im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde in Essigsäureethylester aufgenommen und mit 2 N wässriger Natriumhydroxid-Lösung gewaschen. Die wässrige Phase wurde mit Essigsäureethylester extrahiert, die vereinigten organischen Phasen über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 3.76 g (Rohprodukt).
LC-MS (Methode 4A): Rt = 2.10 min; MS (ESIpos): m/z = 208 [M+H]+;
Ή-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 7.39-7.22 (m, 5H), 4.66 (br. s., 1H), 4.32 (s, 2H), 4.15 (quin, 0.2H), 3.70 (quin, 0.8H), 3.22-3.14 (m, 2H), 2.34-2.26 (m, 2H), 1.91-1.74 (m, 2H), 1.72- 1.61 (m, 2H).
Beispiel 82A ieri-Butyl-[3-(benzyloxy)-l-(hydroxymethyl)cyclobutyl]carbamat [enantiomerenreines trans-lsomei]
Es wurden 3.76 g (18.1 mmol) [l-Amino-3-(benzyloxy)cyclobutyl]methanol [Diastereomeren- gemisch, 2 Isomere, cisltrans ca. 4: 1] in Dichlormethan (150 mL) vorgelegt und bei RT mit 4.36 g (20.0 mmol) Di-ieri-butyldicarbonat und 3.86 g (5.31 mL, 38.1 mmol) Triethylamin versetzt. Es wurde über Nacht bei RT gerührt, die Reaktionslösung nachfolgend mit 0.5 N wässriger Hydrogenchlorid-Lösung, gesättigter wässriger Natriumhydrogencarbonat-Lösung und Wasser gewaschen. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt (6.4 g) wurde mittels präparativer RP-HPLC (Methode IG) gereinigt und in die Diastereomere aufgetrennt. Das schneller eluierende Haupt-Diastereomer war hierbei das cw-Isomer und das langsamer eluierende Neben-Diastereomer das trans-lsomei. Ausbeute: 3.45 g (61 % d. Th., enantiomerenreines cw-Isomer); 690 mg (12% d. Th., enantiomerenreines trans-lsomei). enantiomerenreines c w-Diastereomer : LC-MS (Methode 1A): Rt = 2.00 min; MS (ESIpos): m/z = 308 [M+H]+; enantiomerenreines iraws-Diastereomer :
LC-MS (Methode 1A): Rt = 2.02 min; MS (ESIpos): m/z = 308 [M+H]+.
Beispiel 83A
[ds-l-Amino-3-(benzyloxy)cyclobutyl]mefhanol Hydrochlorid [enantiomerenreines cis- Diastereomer] xHCI
Es wurden 3.45 g (11.2 mmol) ieri-Butyl-[cw-3-(benzyloxy)-l-(hydroxymethyl)cyclobutyl]- carbamat [enantiomerenreines cw-Diastereomer aus Beispiel 82A] in 1,4-Dioxan (30 mL) vorgelegt und bei RT mit 11.2 mL 4 N Hydrogenchlorid-Lösung in 1,4-Dioxan/Wasser versetzt. Es wurde für 20 h bei RT gerührt, anschließend im Vakuum eingeengt und das Produkt am Hochvakuum getrocknet. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 2.81 g (quant.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.40 min; MS (ESIpos): m/z = 208 [M+H-HC1]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO-ife): δ [ppm] = 8.24 (br. s., 3H), 7.43-7.25 (m, 5H), 5.54 (br. s., 1H), 4.39 (s, 2H), 3.90 (quin, 1H), 3.46 (br. d., 2H), 2.42 (mc, 2H), 2.12 (mc, 2H).
Beispiel 84A [iraws-l-Amino-3-(benzyloxy)cyclobutyl]mefhanol Hydrochlorid [enantiomerenreines trans- Diastereomer] xHCI
Es wurden 683 mg (2.22 mmol) ieri-Butyl-[ira«5-3-(benzyloxy)-l-(hydroxymethyl) cyclobutyl]- carbamat [enantiomerenreines iraws-Diastereomer aus Beispiel 82A] in 1,4-Dioxan (30 mL) vorgelegt und bei RT mit 2.22 mL 4 N Hydrogenchlorid-Lösung in 1,4-Dioxan/Wasser versetzt. Es
wurde für 18 h bei RT gerührt, anschließend im Vakuum eingeengt und das Produkt am Hochvakuum getrocknet. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 594 mg (quant.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.39 min; MS (ESIpos): m/z = 208 [M+H-HC1]+; :H-NMR (400 MHz, DMSO-ife): δ [ppm] = 8.26 (br. s., 3H), 7.40-7.24 (m, 5H), 5.54 (br. s., 1H), 4.36 (s, 2H), 4.26 (mc, 1H), 3.55 (s, 2H), 2.37 (mc, 2H), 2.11 (mc, 2H).
Beispiel 85A
/V-[cw-3-(Benzyloxy)-l-(hydroxymethyl)cyclobutyl]-2-chlorpropanamid [Racemat]
Es wurden 2.81 g (11.5 mmol) [cw-l-Amino-3-(benzyloxy)cyclobutyl]methanol Hydrochlorid [enantiomerenreines cw-Diastereomer] in wo-Propanol (70.0 mL) auf 0°C abgekühlt und mit 4.67 g (6.43 mL, 46.1 mmol) Triethylamin versetzt. Anschließend wurden 1.61 g (1.26 mL, 12.7 mmol) 2-Chlorpropionylchlorid [Racemat] zugetropft. Man ließ die Reaktionslösung auf RT erwärmen, rührte für 1 h und engte die Reaktionslösung im Vakuum ein. Der Rückstand wurde in Dichlormethan aufgenommen und mit 1 N wässriger Hydrogenchlorid-Lösung gewaschen. Die organischen Phasen wurden über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 3.38 g (97% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.85 min; MS (ESIpos): m/z = 298 [M+H]+. Beispiel 86A
/V-[ira«Ä-3-(Benzyloxy)-l-(hydroxymethyl)cyclobutyl]-2-chlorpropanamid [Racemat]
Es wurden 594 mg (2,44 mmol) [iraws -Amino-3-(benzyloxy)cyclobutyl]methanol Hydrochlorid [enantiomerenreines iraws-Diastereomer] in wo-Propanol (30.0 mL) auf 0°C abgekühlt und mit 986 mg (1.36 mL, 9.75 mmol) Triethylamin versetzt. Anschließend wurden 340 mg (266 μΕ, 2.68 mmol) 2-Chlorpropionylchlorid [Racemat] zugetropft. Man ließ die Reaktionslösung auf RT erwärmen, rührte für 1 h und engte die Reaktionslösung im Vakuum ein. Der Rückstand wurde in Dichlormethan aufgenommen und mit 1 N wässriger Hydrogenchlorid-Lösung gewaschen. Die organischen Phasen wurden über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 688 mg (89% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.87 min; MS (ESIpos): m/z = 298 [M+H]+.
Beispiel 87A cw-2-(Benzyloxy)-7-methyl-8-oxa-5-azaspiro[3.5]nonan-6-on [Racemat]
Es wurden 3.38 g (11.4 mmol) /V-[cw-3-(Benzyloxy)-l-(hydroxymethyl)cyclobutyl]-2- chlorpropanamid [Racemat] in wo-Propanol (250 mL) vorgelegt, auf 0°C gekühlt und anschließend 3.82 g (34.1 mmol) Kalium-ieri-butylat in einer Portion zugegeben. Man ließ auf RT erwärmen und rührte 1 h bei 50°C. Das wo-Propanol wurde im Vakuum entfernt und der Rückstand in Dichlormethan aufgenommen. Die organische Phase wurde mit 1 N wässriger Hydrogenchlorid- Lösung gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Der
Rückstand wurde mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilA asser) gereinigt. Ausbeute: 2.96 g (99% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.86 min; MS (ESIpos): m/z = 262 [M+H]+. Beispiel 88A ira«Ä-2-(Benzyloxy)-7-methyl-8-oxa-5-azaspiro[3.5]nonan-6-on [Racemat]
Es wurden 688 mg (2.31 mmol) 7Y-[ira«Ä-3-(Benzyloxy)-l-(hydroxymethyl)cyclobutyl]-2- chlorpropanamid [Racemat] in wo-Propanol (30 mL) vorgelegt, auf 0°C gekühlt und anschließend 778 mg (6.93 mmol) Kalium-ieri-butylat in einer Portion zugegeben. Man ließ auf RT erwärmen und rührte 1 h bei 50°C. Das wo-Propanol wurde im Vakuum weitgehend entfernt und der Rückstand in Dichlormethan aufgenommen. Die organische Phase wurde mit 1 N wässriger Hydrogenchlorid-Lösung gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilAVasser) gereinigt. Ausbeute: 600 mg (99% d. Th.). LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.86 min; MS (ESIpos): m/z = 262 [M+H]+.
Beispiel 89A cw-2-(Benzyloxy)-7-methyl-8-oxa-5-azaspiro[3.5]nonan [Racemat]
Es wurden 2.96 g (11.3 mmol) ds-2-(Benzyloxy)-7-methyl-8-oxa-5-azaspiro[3.5]nonan-6-on [Racemat] in Tetrahydrofuran (200 mL) vorgelegt, unter Argon mit 22.7 mL (45.3 mmol) 2 M Boran-Dimethylsulfid-Komplex-Lösung in Tetrahydrofuran versetzt und 2 h unter Rückfluss gerührt. Nachfolgend wurde die Reaktionslösung auf 0°C abgekühlt, vorsichtig Methanol (100 mL) zugetropft und anschließend für 12 h unter Rückfluss gerührt. Anschließend wurde im Vakuum vollständig eingeengt, der Rückstand in Acetonitril aufgenommen und mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilA asser) gereinigt. Ausbeute: 2.80 g (91% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.61 min; MS (ESIpos): m/z = 248 [M+H]+.
Beispiel 90A iraws-2-(Benzyloxy)-7-methyl-8-oxa-5-azaspiro[3.5]nonan [Racemat]
Es wurden 600 mg (11.3 mmol) iraws-2-(Benzyloxy)-7-methyl-8-oxa-5-azaspiro[3.5]nonan-6-on [Racemat] in Tetrahydrofuran (100 mL) vorgelegt, unter Argon mit 4.59 mL (9.18 mmol) 2 M Boran-Dimethylsulfid-Komplex-Lösung in Tetrahydrofuran versetzt und anschließend das Reaktionsgemisch für 2 h unter Rückfluss gerührt. Es wurde auf 0°C abgekühlt, vorsichtig Methanol (50 mL) zugetropft und 12 h unter Rückfluss gerührt. Anschließend wurde im Vakuum vollständig eingeengt, der Rückstand in Acetonitril aufgenommen und mittels präparativer RP- HPLC (Acetonitril/Wasser) gereinigt. Ausbeute: 583 g (82% d. Th., Reinheit: 80%).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.59 min; MS (ESIpos): m/z = 248 [M+H]+. Beispiel 91A ieri-Butyl-cw-2-(benzyloxy)-7-methyl-8-oxa-5-azaspiro[3.5]nonan-5-carboxylat [Racemat]
Es wurden 2.80 g (11.3 mmol) cw-2-(Benzyloxy)-7-methyl-8-oxa-5-azaspiro[3.5]nonan [Racemat] in Dichlormethan (150 mL) vorgelegt und bei RT mit 3.71 g (17.0 mmol) Oi-tert- butyldicarbonat und 5.73 g (7.89 mL, 56.6 mmol) Triethylamin versetzt. Anschließend wurde über Nacht bei RT gerührt, dann die Reaktionslösung mit 0.5 N wässriger Hydrogenchlorid-Lösung, gesättigter wässriger Natriumhydrogencarbonat-Lösung und Wasser gewaschen. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Ausbeute: 3.33 g (84% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.28 min; MS (ESIpos): m/z = 348 [M+H]+. Beispiel 92A ieri-Butyl-cw-2-(benzyloxy)-7-methyl-8-oxa-5-azaspiro[3.5]nonan-5-carboxylat
[enantiomerenreines Isomer 1]
Enantiomerentrennung von 3.33 g der Verbindung aus Beispiel 91A (Methode 5D) ergaben 1.06 g der Verbindung aus Beispiel 92A [enantiomerenreines Isomer 1] und 928 mg der Verbindung aus Beispiel 93 A [enantiomerenreines Isomer 2].
HPLC (Methode 16E): Rt = 5.06 min, 99.9% ee;
LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.30 min; MS (ESIpos): m/z = 348 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO-ife): δ [ppm] = 7.40-7.23 (m, 5H), 4.37 (mc, 2H), 3.79 (quin, 1H), 3.62 (dd, 1H), 3.49-3.33 (m, 3H), 2.69-2.56 (m, 2H), 2.43 (dd, 1H), 2.32-2.23 (m, 1H), 1.78 (mc, 1H), 1.38 (s, 9H), 1.01 (d, 3H). Beispiel 93A ieri-Butyl-cw-2-(benzyloxy)-7-methyl-8-oxa-5-azaspiro[3.5]nonan-5-carboxylat
[enantiomerenreines Isomer 2]
Enantiomerentrennung von 3.33 g der Verbindung aus Beispiel 91A (Methode 5D) ergaben 1.06 g der Verbindung aus Beispiel 92A [enantiomerenreines Isomer 1] und 928 mg der Verbindung aus Beispiel 93 A [enantiomerenreines Isomer 2].
HPLC (Methode 16E): Rt = 13.5 min, 99.9% ee;
LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.30 min; MS (ESIpos): m/z = 348 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO-ife): δ [ppm] = 7.38-7.25 (m, 5H), 4.37 (mc, 1H), 3.79 (quin, 1H), 3.62 (dd, 1H), 3.47-3.34 (m, 2H), 2.68-2.56 (m, 2H), 2.43 (dd, 1H), 2.32-2.22 (m, 1H), 1.78 (mc, 1H), 1.38 (s, 9H), 1.01 (d, 3H).
Beispiel 94A ieri-Butyl-ira«Ä-2-(benzyloxy)-7-methyl-8-oxa-5-azaspiro[3.5]nonan-5-carboxylat [Racemat]
Es wurden 583 mg (2.36 mmol) ira«Ä-2-(Benzyloxy)-7-methyl-8-oxa-5-azaspiro[3.5]nonan [Racemat] in Dichlormethan (50 mL) vorgelegt und bei RT mit 772 mg (3.54 mmol) Oi-tert- butyldicarbonat und 1.19 g (1.64 mL, 11.8 mmol) Triethylamin versetzt. Anschließend wurde über Nacht bei RT gerührt und die Reaktionslösung nachfolgend mit 0.5 N wässriger Hydrogenchlorid- Lösung, gesättigter wässriger Natriumhydrogencarbonat-Lösung und Wasser gewaschen. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Ausbeute: 523 mg (62% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.33 min; MS (ESIpos): m/z = 248 [M+H-C5H802]+. Beispiel 95A ieri-Butyl-ira«Ä-2-(benzyloxy)-7-methyl-8-oxa-5-azaspiro[3.5]nonan-5-carboxylat
[enantiomerenreines Isomer 1]
Enantiomerentrennung von 523 mg der Verbindung aus Beispiel 94A (Methode 5D) ergaben 125 mg der Verbindung aus Beispiel 95 A [enantiomerenreines Isomer 1] und 250 mg der Verbindung aus Beispiel 96A [enantiomerenreines Isomer 2] .
HPLC (Methode 16E): Rt = 4.64 min, 99.9% ee;
LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.34 min; MS (ESIpos): m/z = 348 [M+H]+;
Ή-NMR (400 MHz, DMSO-de): δ [ppm] = 7.40-7.24 (m, 5H), 4.35 (mc, 2H), 4.14-4.04 (m, 1H), 3.83 (d, 1H), 3.62 (dd, 1H), 3.46 (d, 1H), 3.42-3.34 (m, 1H), 2.89 (dd, 1H), 2.64-2.56 (m, 1H), 2.29-2.17 (m, 2H), 1.95-1.86 (m, 1H), 1.39 (s, 9H), 1.02 (d, 3H). Beispiel 96A ieri-Butyl-ira«Ä-2-(benzyloxy)-7-methyl-8-oxa-5-azaspiro[3.5]nonan-5-carboxylat
[enantiomerenreines Isomer 2]
Enantiomerentrennung von 523 mg der Verbindung aus Beispiel 94A (Methode 5D) ergaben 125 mg der Verbindung aus Beispiel 95 A [enantiomerenreines Isomer 1] und 250 mg der Verbindung aus Beispiel 96A [enantiomerenreines Isomer 2] .
HPLC (Methode 16E): Rt = 6.38 min, 99.8% ee;
LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.35 min; MS (ESIpos): m/z = 348 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 7.42-7.24 (m, 5H), 4.35 (mc, 2H), 4.14-4.05 (m, 1H), 3.83 (d, 1H), 3.62 (dd, 1H), 3.46 (d, 1H), 3.41-3.35 (m, 1H), 2.89 (dd, 1H), 2.59 (dd, 1H), 2.28- 2.16 (m, 2H), 1.95-1.86 (m, 1H), 1.39 (s, 9H), 1.02 (d, 3H).
Beispiel 97A cw-2-(Benzyloxy)-7-methyl-8-oxa-5-azaspiro[3.5]nonan Hydrochlorid [enantiomerenreines Isomer 1]
Es wurden 1.06 g (3.06 mmol) ieri-Butyl- ds-2-(benzyloxy)-7-methyl-8-oxa-5-azaspiro[3.5]nonan- 5-carboxylat [enantiomerenreines Isomer 1 aus Beispiel 92A] in 1,4-Dioxan (30 mL) vorgelegt und bei RT mit 10.0 mL 4 N Hydrogenchlorid-Lösung in 1,4-Dioxan versetzt. Es wurde über Nacht bei RT gerührt, anschließend im Vakuum eingeengt und das Produkt am Hochvakuum getrocknet. Ausbeute: 1.04 g (quant.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.48 min; MS (ESIpos): m/z = 248 [M+H-HC1]+. Beispiel 98A cw-2-(Benzyloxy)-7-methyl-8-oxa-5-azaspiro[3.5]nonan Hydrochlorid [enantiomerenreines Isomer 2]
Es wurden 928 mg (2.67 mmol) ieri-Butyl-cw-2-(benzyloxy)-7-methyl-8-oxa-5- azaspiro[3.5]nonan-5-carboxylat [enantiomerenreines Isomer 2 aus Beispiel 93A] in 1,4-Dioxan (30 mL) vorgelegt und bei RT mit 10.0 mL 4 N Hydrogenchlorid-Lösung in 1,4-Dioxan versetzt. Es wurde über Nacht bei RT gerührt, anschließend im Vakuum eingeengt und das Produkt am Hochvakuum getrocknet. Ausbeute: 1.16 g (quant.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.51 min; MS (ESIpos): m/z = 248 [M+H-HC1]+.
Beispiel 99A iraws-2-(Benzyloxy)-7-methyl-8-oxa-5-azaspiro[3.5]nonan Hydrochlorid [enantiomerenreines Isomer 1]
Es wurden 125 mg (0.360 mmol) ieri-Butyl-iraws-2-(benzyloxy)-7-methyl-8-oxa-5- azaspiro[3.5]nonan-5-carboxylat [enantiomerenreines Isomer 1 aus Beispiel 95A] in 1,4-Dioxan (12 mL) vorgelegt und bei RT mit 4.00 mL 4 N Hydrogenchlorid-Lösung in 1,4-Dioxan versetzt. Es wurde über Nacht bei RT gerührt, anschließend im Vakuum eingeengt und das Produkt am Hochvakuum getrocknet. Ausbeute: 102 mg (92% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.64 min; MS (ESIpos): m/z = 248 [M+H-HC1]+.
Beispiel 100A iraws-2-(Benzyloxy)-7-methyl-8-oxa-5-azaspiro[3.5]nonan Hydrochlorid [enantiomerenreines Isomer 2]
Es wurden 250 mg (0.720 mmol) ieri-Butyl-iraws-2-(benzyloxy)-7-methyl-8-oxa-5- azaspiro[3.5]nonan-5-carboxylat [enantiomerenreines Isomer 2 aus Beispiel 96A] in 1,4-Dioxan (15 mL) vorgelegt und bei RT mit 5.00 mL 4 N Hydrogenchlorid-Lösung in 1,4-Dioxan versetzt. Es wurde über Nacht bei RT gerührt, anschließend im Vakuum eingeengt und das Produkt am Hochvakuum getrocknet. Ausbeute: 204 mg (86% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.64 min; MS (ESIpos): m/z = 248 [M+H-HC1]+.
Beispiel 101A cw-7-Methyl-8-oxa-5-azaspiro[3.5]nonan-2-ol Hydrochlorid [enantiomerenreines Isomer 1]
Es wurden 1.03 g (3.66 mmol) cw-2-(Benzyloxy)-7-methyl-8-oxa-5-azaspiro[3.5]nonan Hydrochlorid [enantiomerenreines Isomer 1 aus Beispiel 97 A] in Methanol (36.7 mL) und 3.34 mL 2 N wässriger Hydrogenchlorid-Lösung vorgelegt, unter Argon mit 119 mg Palladium auf Kohle (10 ig) und 59.7 mg Palladiumhydroxid auf Kohle (20%ig) versetzt und anschließend über Nacht unter Wasserstoffatmosphäre bei Normaldruck gerührt. Die Reaktionslösung wurde über Kieselgur filtriert und der Filterrückstand mit Methanol nachgewaschen. Es wurde im Vakuum eingeengt und das Produkt am Hochvakuum getrocknet. Ausbeute: 785 mg (99% d. Th.).
MS (Methode IC): m/z = 158 [M+H-HC1]+; :H-NMR (400 MHz, DMSO-ife): δ [ppm] = 9.84 (br. s., 1H), 9.57 (br. s., 1H), 3.78-3.60 (m, 4H), 3.11 (d, 1H), 2.27-2.18 (m, 1H), 2.13-2.00 (m, 2H), 1.09 (d, 3H), drei Protonen verdeckt.
Beispiel 102A cw-7-Methyl-8-oxa-5-azaspiro[3.5]nonan-2-ol Hydrochlorid [enantiomerenreines Isomer 2]
Es wurden 1.16 g (4.11 mmol) cw-2-(Benzyloxy)-7-methyl-8-oxa-5-azaspiro[3.5]nonan Hydrochlorid [enantiomerenreines Isomer 2 aus Beispiel 98A] in Methanol (41.3 mL) und 3.75 mL 2 N wässriger Hydrogenchlorid-Lösung vorgelegt, unter Argon mit 134 mg Palladium auf Kohle (10%ig) und 67.1 mg Palladiumhydroxid auf Kohle (20%ig) versetzt und anschließend über Nacht unter Wasserstoffatmosphäre bei Normaldruck gerührt. Die Reaktionslösung wurde über Kieselgur filtriert und der Filterrückstand mit Methanol gewaschen. Es wurde im Vakuum eingeengt und das Produkt am Hochvakuum getrocknet. Ausbeute: 870 mg (98% d. Th.).
MS (Methode IC): m/z = 158 [M+H-HC1]+;
Ή-NMR (400 MHz, DMSO-ife): δ [ppm] = 9.96 (br. s., 1H), 9.67 (br. s., 1H), 3.84-3.59 (m, 4H), 3.10 (d, 1H), 2.29-2.17 (m, 1H), 2.15-1.99 (m, 2H), 1.09 (d, 3H), drei Protonen verdeckt.
Beispiel 103A ira -7-Methyl-8-oxa-5-azaspiro[3.5]nonan-2-ol Hydrochlorid [enantiomerenreines Isomer 1]
Es wurden 292 mg (1.03 mmol) ira -2-(Benzyloxy)-7-methyl-8-oxa-5-azaspiro[3.5]nonan Hydrochlorid [enantiomerenreines Isomer 1 aus Beispiel 99A] in Methanol (28.6 mL) und 5.73 mL 2 N wässriger Hydrogenchlorid-Lösung vorgelegt, unter Argon mit 85.9 mg Palladium auf Kohle (10 ig) und 85.9 mg Palladiumhydroxid auf Kohle (20%ig) versetzt und anschließend über Nacht unter Wasserstoffatmosphäre bei Normaldruck gerührt. Die Reaktionslösung wurde über Kieselgur filtriert und der Filterrückstand mit Methanol nachgewaschen. Es wurde im Vakuum eingeengt und das Produkt am Hochvakuum getrocknet. Ausbeute: 132 mg (94% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): MS (ESIpos): m/z = 158 [M+H-HC1]+.
:H-NMR (400 MHz, DMSO-ife): δ [ppm] = 9.71-9.32 (m, 2H), 4.37 (mc, 1H), 3.89 (d, 2H), 3.63 (d, 2H), 3.15 (d, 1H), 2.75-2.56 (m, 2H), 2.42-2.29 (m, 1H), 2.00 (d, 1H), 1.89-1.73 (m, 1H), 1.10 (d, 3H).
Beispiel 104A ira -7-Methyl-8-oxa-5-azaspiro[3.5]nonan-2-ol Hydrochlorid [enantiomerenreines Isomer 2]
Es wurden 292 mg (1.03 mmol) iraws-2-(Benzyloxy)-7-methyl-8-oxa-5-azaspiro[3.5]nonan Hydrochlorid [enantiomerenreines Isomer 2 aus Beispiel 100 A] in Methanol (41.3 mL) und 3.75 mL 2 N wässriger Hydrogenchlorid-Lösung vorgelegt, unter Argon mit 85.9 mg Palladium
auf Kohle (10 ig) und 85.9 mg Palladiumhydroxid auf Kohle (20%ig) versetzt und anschließend über Nacht unter Wasserstoffatmosphäre bei Normaldruck gerührt. Die Reaktionslösung wurde über Kieselgur filtriert und der Filterrückstand mit Methanol nachgewaschen. Es wurde im Vakuum eingeengt und das Produkt am Hochvakuum getrocknet. Ausbeute: 231 mg (quant.). MS (Methode IC): m/z = 158 [M+H-HC1]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 9.81-9.26 (m, 2H), 5.35 (br. s., 1H), 4.38 (mc, 1H), 3.89 (d, 1H), 3.74-3.57 (m, 2H), 3.15 (d, 1H), 2.82-2.56 (m, 2H), 2.38 (ddd, 1H), 1.99 (mc, 1H), 1.81 (mc, 1H), 1.10 (d, 3H).
Beispiel 105A /V-Benzyl-2-chlor-/V-( 1 -hydroxy-2-methylpropan-2-yl)propanamid [Racemat]
Es wurden 20.0 g (106 mmol) 2-(Benzylamino)-2-methylpropan-l-ol [Lit.: M. Le Hyaric et al., Chem. Biol. Drug Des. 2011, 78 876-880] in wo-Propanol (350 mL) vorgelegt, auf 0°C abgekühlt und mit 22.6 g (31.1 mL, 223 mmol) Triethylamin versetzt. Anschließend wurden 15.6 g (12.2 mL, 123 mmol) 2-Chlorpropionylchlorid [Racemat] zugetropft. Nach 30 min Rühren wurden weitere 7.09 g (5.55 mL, 55.9 mmol) 2-Chlorpropionylchlorid [Racemat] zugetropft und man ließ die Reaktionslösung auf RT erwärmen. Die Reaktionslösung wurde im Vakuum eingeengt, der Rückstand in Essigsäureethylester (700 mL) aufgenommen und mit Wasser (400 mL) gewaschen. Die organischen Phasen wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 37.1 g (quant.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.95 min; MS (ESIpos): m/z = 270 [M+H]+.
Beispiel 106A
4-Benzyl-2,5,5-trimethylmorpholin-3-on [Racemat]
Es wurden 37.1 g (72.9 mmol, Reinheit: 53%) Ar-Benzyl-2-chlor-Ar-(l-hydroxy-2-methylpropan-2- yl)propanamid [Racemat] in wo-Propanol (500 mL) auf 0°C gekühlt und mit 24.5 g (219 mmol) Kalium-ieri-butylat in einer Portion versetzt. Es wurde für 1 h bei 0°C gerührt und dann das iso- Propanol im Vakuum weitgehend entfernt. Der Rückstand wurde in Dichlormethan aufgenommen und mit 1 N wässriger Hydrogenchlorid-Lösung (400 mL) gewaschen. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 23.2 g (quant.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.91 min; MS (ESIpos): m/z = 234 [M+H]+. Beispiel 107A
4-Benzyl-2,5,5-trimethylmorpholin [Racemat]
Es wurden 5.10 g (20.3 mmol) 4-Benzyl-2,5,5-trimethylmorpholin-3-on [Racemat] in Tetrahydrofuran (200 mL) vorgelegt, unter Argon mit 30.5 mL (61.0 mmol) 2 M Boran- Dimethylsulfid-Komplex-Lösung in Tetrahydrofuran versetzt und für 2 h unter Rückfluss gerührt. Nachfolgend wurde auf 0°C gekühlt, vorsichtig mit Ethanol (150 mL) versetzt und für 2 h unter Rückfluss gerührt. Anschließend wurde im Vakuum eingeengt und der Rückstand mittels präparativer RP-HPLC (Acetonitril/Wasser, isokratisch) gereinigt. Ausbeute: 2.42 g (53% d. Th.).
LC-MS (Methode 4A): Rt = 3.04 min; MS (ESIpos): m/z = 236 [M+H]+; :H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 7.34-7.17 (m, 5H), 3.96 (d, 1H), 3.50-3.36 (m, 2H), 3.25 (d, 1H), 2.92 (d, 1H), 2.26 (dd, 1H), 2.04 (mc, 1H), 1.04 (d, 6H), 0.98 (d, 3H).
Beispiel 108A
2,5,5-Trimethylmorpholin [Racemat]
Es wurden 2.40 g (8.29 mmol) 4-Benzyl-2,5,5-trimethylmorpholin [Racemat] in Methanol (80 mL) vorgelegt, unter Argon mit 240 mg Palladium auf Kohle (10 ig) und 120 mg Palladiumhydroxid auf Kohle (20%ig) versetzt und anschließend über Nacht unter Wasserstoffatmosphäre bei Normaldruck gerührt. Die Reaktionslösung wurde über Kieselgur filtriert und der Filterrückstand mit Methanol nachgewaschen. Es wurde im Vakuum eingeengt und das Produkt am Hochvakuum getrocknet. Ausbeute: 1.12 g (79% d. Th.). :H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 3.37 (d, 1H), 3.27 (mc, 1H), 3.17 (s, 1H), 3.09 (dd, 1H), 1.78 (br. s., 1H), 1.08 (s, 3H), 1.01 (d, 3H), 0.87 (s, 3H), ein Proton nicht sichtbar.
Beispiel 109A
Ar-Benzyl-2-chlor-Ar-(l,3-dihydroxy-2-methylpropan-2-yl)propanamid [Racemat]
Es wurden 10.7 g (54.8 mmol) 2-(Benzylamino)-2-methylpropan-l,3-diol [Lit.: J. Cossy et al., J. Org. Chem. 2012, 776087-6099] in Dichlormethan (400 mL) vorgelegt, auf 0°C abgekühlt und mit 8.32 g (11.5 mL, 82.2 mmol) Triethylamin versetzt. Anschließend wurden 8.35 g (6.52 mL, 65.8 mmol) 2-Chlorpropionylchlorid [Racemat] zugetropft. Nach 30 min Rühren wurden weitere 5.57 g (3.70 mL, 37.3 mmol) 2-Chlorpropionylchlorid [Racemat] zugetropft und man ließ die Reaktionslösung auf RT erwärmen. Die Reaktionslösung wurde im Vakuum eingeengt, der Rückstand in I N wässriger Hydrogenchlorid-Lösung aufgenommen und mehrfach mit Dichlormethan extrahiert. Die organischen Phasen wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert
und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 15.6 g (99% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.58 min; MS (ESIpos): m/z = 286 [M+H]+. Beispiel 110A 4-Benzyl-5-(hydroxymethyl)-2,5-dimethylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 15.7 g (54.8 mmol) /V-Benzyl-2-chlor-/V-(l,3-dihydroxy-2-methylpropan-2- yl)propanamid [Racemat] in wo-Propanol (300 mL) auf 0°C gekühlt und mit 24.6 g (219 mmol) Kalium- ieri-butylat in einer Portion versetzt. Es wurde über Nacht gerührt wobei man auf RT erwärmen ließ. Dann wurde das wo-Propanol im Vakuum entfernt. Der Rückstand wurde in 2 N wässriger Hydrogenchlorid-Lösung aufgenommen und mit Dichlormethan mehrfach extrahiert. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 15.2 g (96% d. Th., Diastereomerenverhältnis: ca. 1 : 1). LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.72 min (racemisches Diastereomer 1), Rt = 0.74 min (racemisches Diastereomer 2); MS (ESIpos): m/z = 250 [M+H]+.
Beispiel 111A
(4-Benzyl-3,6-dimethylmorpholin-3-yl)methanol [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 15.6 g (62.6 mmol) 4-Benzyl-5-(hydroxymethyl)-2,5-dimethylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in Tetrahydrofuran (300 mL) vorgelegt, unter Argon mit 93.9 mL (188 mmol) 2 M Boran-Dimethylsulfid-Komplex-Lösung in Tetrahydrofuran versetzt und für 3 h unter Rückfluss gerührt. Nachfolgend wurde der Ansatz auf RT gekühlt, vorsichtig mit Methanol (150 mL) versetz und für 4 h unter Rückfluss gerührt. Anschließend wurde im Vakuum vollständig eingeengt und der Rückstand mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilA asser) gereinigt. Ausbeute: 6.53 g (44% d. Th.).
LC-MS (Methode 4A): Rt = 0.28 min; MS (ESIpos): m/z = 236 [M+H]+. Beispiel 112A (4-Benzyl-3,6-dimethylmorpholin-3-yl)methanol [enantiomerenreines Isomer 1]
Enantiomerentrennung an chiraler Phase von 6.53 g der Verbindung aus Beispiel 111A nach Methode 18D und nochmalige Nachreinigung mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilA asser) ergab 1.12 g des Beispiels 112A (enantiomerenreines Isomer 1), 1.23 g des Beispiels 113A (enantiomerenreines Isomer 2), 441 mg des Beispiels 114A (enantiomerenreines Isomer 3) und 457 mg des Beispiels 115A (enantiomerenreines Isomer 4).
HPLC (Methode 18E): Rt = 5.13 min, >99.0% ee;
LC-MS (Methode 4A): Rt = 2.56 min; MS (ESIpos): m/z = 236 [M+H]+.
Beispiel 113A (4-Benzyl-3,6-dimethylmorpholin-3-yl)methanol [enantiomerenreines Isomer 2]
Enantiomerentrennung an chiraler Phase von 6.53 g der Verbindung aus Beispiel l l lA nach Methode 18D und nochmalige Nachreinigung mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilA asser) ergab 1.12 g des Beispiels 112A (enantiomerenreines Isomer 1), 1.23 g des Beispiels 113A (enantiomerenreines Isomer 2), 441 mg des Beispiels 114A (enantiomerenreines Isomer 3) und 457 mg des Beispiels 115A (enantiomerenreines Isomer 4).
HPLC (Methode 18E): Rt = 5.73 min, >99.0 ee;
LC-MS (Methode 4A): Rt = 2.52 min; MS (ESIpos): m/z = 236 [M+H]+.
Beispiel 114A (4-Benzyl-3,6-dimethylmorpholin-3-yl)methanol [enantiomerenreines Isomer 3]
Enantiomerentrennung an chiraler Phase von 6.53 g der Verbindung aus Beispiel l l lA nach Methode 18D und nochmalige Nachreinigung mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilAVasser) ergab 1.12 g des Beispiels 112A (enantiomerenreines Isomer 1), 1.23 g des Beispiels 113A (enantiomerenreines Isomer 2), 441 mg des Beispiels 114A (enantiomerenreines Isomer 3) und 457 mg des Beispiels 115A (enantiomerenreines Isomer 4).
HPLC (Methode 18E): Rt = 6.57 min, >99.0 ee;
LC-MS (Methode 4A): Rt = 2.60 min; MS (ESIpos): m/z = 236 [M+H]
Beispiel 115A
(4-Benzyl-3,6-dimethylmorpholin-3-yl)methanol [enantiomerenreines Isomer 4]
Enantiomerentrennung an chiraler Phase von 6.53 g der Verbindung aus Beispiel 111A nach Methode 18D und nochmalige Nachreinigung mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilA asser) ergab 1.12 g des Beispiels 112A (enantiomerenreines Isomer 1), 1.23 g des Beispiels 113A (enantiomerenreines Isomer 2), 441 mg des Beispiels 114A (enantiomerenreines Isomer 3) und 457 mg des Beispiels 115A (enantiomerenreines Isomer 4).
HPLC (Methode 18E): Rt = 6.92 min, >99.0 ee; LC-MS (Methode 4A): Rt = 2.61 min; MS (ESIpos): m/z = 236 [M+H]+.
Beispiel 116A
(3,6-Dimethylmorpholin-3-yl)methanol [enantiomerenreines Isomer 1]
Es wurden 1.12 g (4.76 mmol) (4-Benzyl-3,6-dimethylmorpholin-3-yl)methanol [enantiomerenreines Isomer 1, Beispiel 112A] in Ethanol (120 mL) vorgelegt, unter Argon mit 112 mg Palladium auf Kohle (10 ig) und 112 mg Palladiumhydroxid auf Kohle (20%ig) versetzt und anschließend über Nacht unter Wasserstoffatmosphäre bei Normaldruck gerührt. Die Reaktionslösung wurde über Kieselgur filtriert und der Filterrückstand mit Methanol gewaschen. Es wurde im Vakuum eingeengt und das Produkt am Hochvakuum getrocknet. Ausbeute: 651 mg (94% d. Th.).
Ή-NMR (400 MHz, DMSO-ife): δ [ppm] = 4.44 (br. s., 1H), 3.56 (d, 1H), 3.40 (d, 2H), 3.36-3.22 (m, 2H), 3.06 (d, 1H), 1.98 (br. s., 1H), 0.99 (d, 3H), 0.77 (s, 3H), ein Proton nicht sichtbar.
Beispiel 117A
(3,6-Dimethylmorpholin-3-yl)methanol [enantiomerenreines Isomer 4]
Es wurden 457 mg (1.94 mmol) (4-Benzyl-3,6-dimethylmorpholin-3-yl)methanol [enantiomeren- reines Isomer 4, Beispiel 115A] in Ethanol (50 mL) vorgelegt, unter Argon mit 46 mg Palladium auf Kohle (10 ig) und 46 mg Palladiumhydroxid auf Kohle (20%ig) versetzt und anschließend über Nacht unter Wasserstoffatmosphäre bei Normaldruck gerührt. Die Reaktionslösung wurde über Kieselgur filtriert und der Filterrückstand mit Methanol nachgewaschen. Es wurde im Vakuum eingeengt und das Produkt am Hochvakuum getrocknet. Ausbeute: 280 mg (99% d. Th.). Ή-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 4.62 (br. s., 1H), 3.40 (d, 1H), 3.30-3.18 (m, 2H), 3.11 (br. s., 2H), 2.58-2.55 (m, 1H), 1.81 (mc, 1H), 1.05-0.96 (m, 6H), ein Proton nicht sichtbar.
Beispiel 118A
2-Allyl-4-benzyl-2,5,5-trimethylmorpholin-3-on [Racemat]
Es wurden 21.58 g (92.1 mmol) 4-Benzyl-2,5,5-trimethylmorpholin-3-on [Racemat] in Tetrahydrofuran (1.19 L) vorgelegt, unter Argon bei -78°C mit 129 mL (129 mmol) I M Lithiumhexamethyldisilazid-Lösung in Tetrahydrofuran versetzt und für 15 min gerührt. Nachfolgend wurden bei -78°C 23.2 g (12.6 mL, 138 mmol) Allyliodid zugegeben, das Reaktionsgemisch auf RT erwärmt und über Nacht gerührt. Es wurde nochmals auf -78°C abgekühlt, mit 92.1 mL (92.1 mmol) 1 M Lithiumhexamethyldisilazid-Lösung in Tetrahydrofuran versetzt und anschließend das Reaktionsgemisch für 30 min gerührt. Dann wurden weitere 15.5 g
(8.42 mL, 92.1 mmol) Allyliodid zugegeben und auf RT erwärmt. Die Reaktion wurde durch Zugabe von gesättigter wässriger Ammoniumchlorid-Lösung beendet und anschließend mit Essigsäureethylester extrahiert. Die organische Phase wurde mit gesättigter wässriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 23.4 g (93% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.09 min; MS (ESIpos): m/z = 274 [M+H]+. Beispiel 119A
(4-Benzyl-2,5,5-trimethyl-3-oxomorpholin-2-yl)acetaldehyd [Racemat]
Es wurden 23.6 g (73.4 mmol) (2-Allyl-4-benzyl-2,5,5-trimethylmorpholin-3-on [Racemat] in Tetrahydrofuran (570 mL) und Wasser (340 mL) bei 0°C mit 4.00 mL (1.47 mmol) 2.5%iger Osmiumtetroxid-Lösung in ieri-Butanol sowie 47.1 g (220 mmol) Natriumperiodat versetzt. Anschließend ließ man auf RT erwärmen und rührte über Nacht. Die Reaktionslösung wurde über Kieselgur filtriert und der Filterrückstand mit Tetrahydrofuran nachgewaschen. Es wurde in Essigsäureethylester aufgenommen und mit Wasser verdünnt. Nach Trennung der Phasen wurde die organische Phase mit 1 N wässriger Natriumsulfit-Lösung (2 x 800 mL) gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 19.8 g Rohprodukt. LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.93 min; MS (ESIpos): m/z = 276 [M+H]+.
Beispiel 120A
4-Benzyl-2-(2-hydroxyethyl)-2,5,5-trimethylmorpholin-3-on [Racemat]
Es wurden 6.50 g (ca. 23.6 mmol, Rohprodukt) (4-Benzyl-2,5,5-trimethyl-3-oxomorpholin-2- yl)acetaldehyd [Racemat] in Methanol (176 mL) bei 0°C mit 2.68 g (70.8 mmol) Natriumborhydrid versetzt. Anschließend ließ man auf RT erwärmen und rührte 30 min. Die Reaktionslösung wurde mit Wasser versetzt, Methanol im Vakuum weitgehend entfernt und der Rückstand mit Essigsäureethylester extrahiert. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde mittels präparativer RP- HPLC (Acetonitril/Wasser) gereinigt. Ausbeute: 5.89 g (62% d. Th., Reinheit: 69%).
LC-MS (Methode 4A): Rt = 2.31 min; MS (ESIpos): m/z = 278 [M+H]+. Beispiel 121A
2-(4-Benzyl-2,5,5-trimethylmorpholin-2-yl)ethanol [Racemat]
Es wurden 5.85 g (21.1 mmol) 4-Benzyl-2-(2-hydroxyethyl)-2,5,5-trimethylmorpholin-3-on [Racemat] in Tetrahydrofuran (210 mL) vorgelegt, unter Argon mit 42.2 mL (84.4 mmol) 2 M Boran-Dimethylsulfid-Komplex-Lösung in Tetrahydrofuran versetzt und für 2 h unter Rückfluss gerührt. Nachfolgend wurde der Ansatz auf 0°C gekühlt, vorsichtig mit Methanol (45 mL) versetzt und für 30 min unter Rückfluss gerührt, um eventuelle Borkomplexe zu zerstören. Anschließend
wurde im Vakuum vollständig eingeengt, der Rückstand in Acetonitril aufgenommen und direkt mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilA asser) gereinigt. Ausbeute: 3.10 g (55% d. Th.).
LC-MS (Methode 4A): Rt = 2.82 min; MS (ESIpos): m/z = 264 [M+H]+.
Beispiel 122A 2-(2,5,5-Trimethylmorpholin-2-yl)ethanol [Racemat]
Es wurden 3.00 g (11.4 mmol) 2-(4-Benzyl-2,5,5-trimethylmorpholin-2-yl)ethanol [Racemat] in Ethanol (115 mL) vorgelegt, unter Argon mit 286 mg Palladium auf Kohle (10%ig) und 143 mg Palladiumhydroxid auf Kohle (20%ig) versetzt und über Nacht unter Wasserstoffatmosphäre bei Normaldruck gerührt. Anschließend wurden weitere 286 mg Palladium auf Kohle (10%ig) und 143 mg Palladiumhydroxid auf Kohle (20%ig) zugegeben und nochmals über Nacht unter Wasserstoffatmosphäre bei Normaldruck gerührt. Die Reaktionslösung wurde über Kieselgur filtriert und der Filterrückstand mit Ethanol nachgewaschen. Es wurde im Vakuum eingeengt und das Produkt am Hochvakuum getrocknet. Ausbeute: 2.06 g (quant.). MS (Methode IC): m/z = 174 [M+H]+.
Beispiel 123A
4-Benzyl-2-(2-hydroxypropyl)-2,5,5-trimethylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 6.50 g (ca. 23.6 mmol, Rohprodukt) (4-Benzyl-2,5,5-trimefhyl-3-oxomorpholin-2- yl)acetaldehyd [Racemat] in Tetrahydrofuran (101 mL) vorgelegt und bei -78°C langsam mit 28.3 mL (28.3 mmol) Methylmagnesiumbromid (2 M Lösung in Tetrahydrofuran) versetzt. Es wurde für 15 min bei -78°C gerührt ehe man auf RT erwärmen ließ. Die Reaktion wurde durch Zugabe von gesättigter wässriger Ammoniumchlorid-Lösung (ca. 70 mL) beendet und das Tetrahydrofuran wurde im Vakuum entfernt. Der Rückstand wurde in Dichlormethan aufgenommen und mit Wasser gewaschen. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 6.17 g (54% d. Th.). LC-MS (Methode 4A): Rt = 2.46 min; MS (ESIpos): m/z = 292 [M+H]+.
Beispiel 124A
2-(4-Benzyl-2,5,5-trimethylmorpholin-2-yl)propan-2-ol [Diastereomer 1, 2 Isomere + Diastereomer 2, 2 Isomere]
Es wurden 6.15 g (21.1 mmol) 4-Benzyl-2-(2-hydroxypropyl)-2,5,5-trimethylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in Tetrahydrofuran (210 mL) vorgelegt, unter Argon mit 42.2 mL (84.4 mmol) 2 M Boran-Dimethylsulfid-Komplex-Lösung in Tetrahydrofuran versetzt und für 2 h unter Rückfluss gerührt. Nachfolgend wurde der Ansatz auf 0°C gekühlt, vorsichtig mit Methanol (45 mL) versetzt und für 30 min unter Rückfluss gerührt. Anschließend wurde im Vakuum vollständig eingeengt, der Rückstand in Acetonitril aufgenommen und direkt mittels präparativer RP-HPLC (Acetonitril/Wasser, isokratisch) einer Reinigung und Diastereomeren- trennung unterzogen. Eine Mischfraktion (1.10 g) wurde an achiraler Phase nach Methode 3F nachgereingt. Ausbeute: 1.74 g (29% d. Th., Diastereomer 1, 2 Isomere) und 434 mg (26% d. Th., Diastereomer 2, 2 Isomere). Diastereomer 1, 2 Isomere:
LC-MS (Methode 4A): Rt = 3.06 min; MS (ESIpos): m/z = 279 [M+H]+. Diastereomer 2, 2 Isomere:
LC-MS (Methode 4A): Rt = 3.18 min; MS (ESIpos): m/z = 279 [M+H]+. Beispiel 125A l-(2,5,5-Trimethylmorpholin-2-yl)propan-2-ol [Diastereomer 1, 2 Isomere]
Es wurden 3.00 g (11.4 mmol) 2-(4-Benzyl-2,5,5-trimethylmorpholin-2-yl)propan-2-ol [Diastereomer 1, 2 Isomere, Beispiel 124A] in Ethanol (54.0 mL) vorgelegt, unter Argon mit 135 mg Palladium auf Kohle (10%ig) und 67.0 mg Palladiumhydroxid auf Kohle (20%ig) versetzt und anschließend über Nacht unter Wasserstoffatmosphäre bei Normaldruck gerührt. Die Reaktionslösung wurde über Kieselgur filtriert und der Filterrückstand mit Ethanol nachgewaschen. Es wurde im Vakuum eingeengt und das Produkt am Hochvakuum getrocknet. Ausbeute: 1.09 g (quant.).
MS (Methode IC): m/z = 188 [M+H]+. Beispiel 126A l-(2,5,5-Trimethylmorpholin-2-yl)propan-2-ol [Diastereomer 2, 2 Isomere]
Es wurden 464 mg (1.67 mmol) 2-(4-Benzyl-2,5,5-trimethylmorpholin-2-yl)propan-2-ol [Diastereomer 2, 2 Isomere Beispiel 124A] in Ethanol (16.8 mL) vorgelegt, unter Argon mit 42.0 mg Palladium auf Kohle (10%ig) und 21.0 mg Palladiumhydroxid auf Kohle (20%ig) versetzt
und über Nacht unter Wasserstoffatmosphäre bei Normaldruck gerührt. Die Reaktionslösung wurde über Kieselgur filtriert und der Filterrückstand mit Ethanol nachgewaschen. Es wurde im Vakuum eingeengt und das Produkt am Hochvakuum getrocknet. Ausbeute: 341 mg (quant.).
GC-MS (Methode 1B): Rt = 3.89 min; MS (ESIpos): m/z = 287 [M]+. Beispiel 127A
/V-Benzyl-2-chlor-/V-(l,3-dihydroxypropan-2-yl)propanamid [Racemat]
Es wurden 60.5 g (334 mmol) 2-(Benzylamino)propan-l,3-diol [Lit.: W. Lacöte et al., Org. Lett. 2011, 13, 5990-5993] in wo-Propanol (0.93 L) auf 0°C abgekühlt und mit 50.7 g (69.8 mL, 501 mmol) Triethylamin versetzt. Anschließend wurden 50.9 g (38.9 mL, 401 mmol) 2- Chlorpropionylchlorid [Racemat] zugetropft. Man ließ die Reaktionslösung auf RT erwärmen und engte die Reaktionslösung im Vakuum ein. Der Rückstand wurde mit 0.5 N wässriger Hydrogenchlorid-Lösung versetzt und mit Dichlormethan extrahiert. Die organischen Phasen wurden über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 91.7 g (94% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.71 min; MS (ESIpos): m/z = 272 [M+H]+. Beispiel 128A
4-Benzyl-5-(hydroxymethyl)-2-methylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 81.3 g (272 mmol, Reinheit: 91%) /V-Benzyl-2-chlor-.V-(l,3-dihydroxypropan-2- yl)propanamid [Racemat] in wo-Propanol (600 mL) auf 0°C gekühlt und mit 91.6 g (817 mmol) Kalium-ieri-butylat in einer Portion versetzt. Man ließ langsam auf RT erwärmen und rührte über Nacht. Das wo-Propanol wurde im Vakuum entfernt und der Rückstand in Dichlormethan aufgenommen. Es wurde mit Wasser gewaschen, die organische Phase über Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 61.7 g (96% d. Th., Diastereomerenverhältnis ca. 7:3).
LC-MS (Methode 2A): Rt = 0.61 min (Diastereomer 1, 2 Isomere), Rt = 0.62 min (Diastereomer 2, 2 Isomere); MS (ESIpos): m/z = 236 [M+H]+.
Beispiel 129A
4-Benzyl-6-methyl-5-oxomorpholin-3-carbonsäure [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 20.0 g (85.0 mmol) 4-Benzyl-5-(hydroxymethyl)-2-methylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in Acetonitril (1.50 L) vorgelegt, bei RT mit 42.6 g (187 mmol) Periodsäure versetzt und 15 min gerührt. Dann wurde auf 0°C abgekühlt und mit 733 mg (3.40 mmol) Pyridiniumchlorochromat in Acetonitril (30 mL) versetzt. Es wurde für 2 h bei 0°C gerührt und anschließend die Reaktionslösung auf ca. 50 mL im Vakuum eingeengt. Es wurde mit Wasser (1.00 L) versetzt und mit Essigsäureethylester extrahiert. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 21.4 g (60% d. Th., Reinheit: 60%).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.65 min; MS (ESIpos): m/z = 250 [M+H]+. Beispiel 130A 4-Benzyl-6-methyl-5-oxomorpholin-3-carbonsäuremethylester [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 21.3 g (Rohprodukt) 4-Benzyl-6-methyl-5-oxomorpholin-3-carbonsäure [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in Methanol (500 mL) auf 0°C abgekühlt und langsam mit 12.5 mL (171 mmol) Thionylchlorid versetzt. Es wurde für 2 h unter Rückluss gerührt und anschließend vollständig im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 19.8 g (88% d. Th., Rohprodukt).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.80 min; MS (ESIpos): m/z = 264 [M+H]+.
Beispiel 131A
4-Benzyl-5-(2-hydroxypropan-2-yl)-2-methylmorpholin-3-on [Racemat]
Es wurden 4.00 g (ca. 15.2 mmol, Rohprodukt) 4-Benzyl-6-methyl-5-oxomorpholin-3- carbonsäuremethylester [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in Tetrahydrofuran (55.8 mL) vorgelegt und bei -78°C mit 53.2 mL (53.2 mmol) 1 M Methylmagnesiumbromid-Lösung in Tetrahydrofuran versetzt. Es wurde 15 min bei -78°C gerührt ehe man auf RT erwärmen ließ. Anschließend wurde die Reaktionslösung vorsichtig mit gesättigter wässriger Ammoniumchlorid- Lösung (70 mL) versetzt, das Tetrahydrofuran weitgehend im Vakuum entfernt und der Rückstand in Dichlormethan aufgenommen. Nach Trennung der Phasen wurde die organische Phase mit Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde mittels präparativer RP-HPLC (Acetonitril/Wasser) gereinigt. Ausbeute: 968 mg (24% d. Th.); auf dieser oder einer der vorherigen Stufen erfolgte vollständige Epimerisierung zu einem der beiden möglichen Diastereomeren.
LC-MS (Methode 4A): Rt = 0.79 min; MS (ESIpos): m/z = 264 [M+H]
Beispiel 132A
2-(4-Benzyl-6-methylmorpholin-3-yl)propan-2-ol [Racemat]
Es wurden 967 mg (3.67 mmol) 4-Benzyl-5-(2-hydroxypropan-2-yl)-2-methylmorpholin-3-on [Racemat] in Tetrahydrofuran (36.1 mL) vorgelegt, unter Argon mit 7.34 mL (14.7 mmol) 2 M Boran-Dimethylsulfid-Komplex-Lösung in Tetrahydrofuran versetzt und für 2 h unter Rückfluss gerührt. Nachfolgend wurde der Ansatz auf 0°C gekühlt, vorsichtig mit Methanol (10 mL) versetzt und für 30 min unter Rückfluss gerührt. Anschließend wurde im Vakuum vollständig eingeengt, der Rückstand in Acetonitril aufgenommen und direkt mittels präparativer RP-HPLC (Acetonitril/Wasser) gereinigt. Ausbeute: 433 mg (47% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.44 min; MS (ESIpos): m/z = 250 [M+H]+.
Beispiel 133A
2-(4-Benzyl-6-methylmorpholin-3-yl)propan-2-ol [enantiomerenreines Isomer 1]
Enantiomerentrennung an chiraler Phase von 433 mg der Verbindung aus Beispiel 132A nach Methode 22D ergab 179 mg des Beispiels 133A (enantiomerenreines Isomer 1) und 183 mg des Beispiels 134A (enantiomerenreines Isomer 2).
HPLC (Methode 18E): Rt = 5.50 min, 99.0% ee;
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.43 min; MS (ESIpos): m/z = 250 [M+H]+.
Beispiel 134A
2-(4-Benzyl-6-methylmorpholin-3-yl)propan-2-ol [enantiomerenreines Isomer 2]
Enantiomerentrennung an chiraler Phase von 433 mg der Verbindung aus Beispiel 132A nach Methode 22D ergab 179 mg des Beispiels 133A (enantiomerenreines Isomer 1) und 183 mg des Beispiels 134A (enantiomerenreines Isomer 2).
HPLC (Methode 18E): Rt = 6.88 min, 99.0% ee;
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.44 min; MS (ESIpos): m/z = 250 [M+H]+. Beispiel 135A 2-(6-Methylmorpholin-3-yl)propan-2-ol [enantiomerenreines Isomer 1]
Es wurden 179 mg (0.718 mmol) 2-(4-Benzyl-6-methylmorpholin-3-yl)propan-2-ol [enantiomerenreines Isomer 1, Beispiel 133A] in Ethanol (7.22 mL) vorgelegt, unter Argon mit 20.9 mg Palladium auf Kohle (10%ig) und 10.5 mg Palladiumhydroxid auf Kohle (20%ig) versetzt und anschließend über Nacht unter Wasserstoffatmosphäre bei Normaldruck gerührt. Die Reaktionslösung wurde über Kieselgur filtriert und der Filterrückstand mit Ethanol nachgewaschen. Es wurde im Vakuum eingeengt und das Produkt am Hochvakuum getrocknet. Ausbeute: 94.4 mg (82% d. Th.).
MS (Methode IC): m/z = 160 [M+H]
Beispiel 137A
Ar-Benzyl-2-chlor-Ar-[(2R)-l-hydroxypropan-2-yl]propanamid [Diastereomerengemisch, 2 Isomere]
Es wurden 16.4 g (99.3 mmol) (2R)-2-(Benzylamino)propan-l-ol [Lit.: T. J. Tewson et al., Synthesis 2002, 6, 766-770] in wo-Propanol (500 mL) auf 0°C abgekühlt und mit 20.1 g (27.7 mL, 199 mmol) Triethylamin versetzt. Anschließend wurden 13.9 g (10.8 mL, 109 mmol) 2- Chlorpropionylchlorid [Racemat] zugetropft und man ließ die Reaktionslösung auf RT erwärmen. Es wurde über Nacht gerührt und anschließend im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde mit 0.5 N wässriger Hydrogenchlorid-Lösung versetzt und mit Essigsäureethylester extrahiert. Die organischen Phasen wurden über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 24.3 g (88% d. Th., Reinheit: 92%, Diastereomerenverhältnis ca. 1 : 1 ).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.80 min (enantiomerenreines Isomer 1), Rt = 0.84 min (enantiomerenreines Isomer 2); MS (ESIpos): m/z = 256 [M+H]+.
Beispiel 138A
(5R)-4-Benzyl-2,5-dimethylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 2 Isomere]
Es wurden 30.0 g (109 mmol, Reinheit: 93%) /V-Benzyl-2-chlor-/V-[(2R)-l-hydroxypropan-2- yl]propanamid [Diastereomerengemisch, 2 Isomere] in wo-Propanol (588 mL) vorgelegt, auf 0°C gekühlt und mit 49.0 g (436 mmol) Kalium-ieri-butylat in einer Portion versetzt. Man ließ langsam
auf RT erwärmen und rührte über Nacht. Das wo-Propanol wurde im Vakuum weitgehend entfernt und der Rückstand in Wasser aufgenommen. Es wurde mit Essigsäureethylester extrahiert, die organischen Phasen über Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 22.8 g (93% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.85 min; MS (ESIpos): m/z = 220 [M+H]+. Beispiel 139A
(5R)-2-Allyl-4-benzyl-2,5-dimefhylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 2 Isomere]
Es wurden 22.8 g (104 mmol) (5R)-4-Benzyl-2,5-dimefhylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 2 Isomere] in Tetrahydrofuran (1.34 L) vorgelegt, unter Argon bei -78°C mit 146 mL (146 mmol) 1 M Lithiumhexamethyldisilazid-Lösung in Tetrahydrofuran versetzt und für 15 min gerührt. Nachfolgend wurde bei -78°C 21.0 g (11.4 mL, 125 mmol) Allyliodid zugegeben, das Reaktionsgemisch auf RT erwärmt und 3 h gerührt. Die Reaktion wurde durch Zugabe von gesättigter wässriger Ammoniumchlorid-Lösung beendet und anschließend mit Essigsäureethylester extrahiert. Die organische Phase wurde mit gesättigter wässriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 27.5 g (77% d. Th., Reinheit: 75%). LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.99 min; MS (ESIpos): m/z = 260 [M+H]+.
Beispiel 140A
[(5R)-4-Benzyl-2,5-dimethyl-3-oxomorpholin-2-yl]acetaldehyd [Diastereomerengemisch, 2 Isomere]
Es wurden 27.4 g (79.9 mmol, Reinheit: 75%) (5R)-2-Allyl-4-benzyl-2,5-dimefhylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 2 Isomere] in Tetrahydrofuran (620 mL) und Wasser (370 mL) bei 0°C mit 4.35 mL (1.60 mmol) 2.5%iger Osmiumtetroxid-Lösung in ieri-Butanol und 51.2 g (240 mmol) Natriumperiodat versetzt. Anschließend ließ man auf RT erwärmen und rührte über Nacht. Die Reaktionslösung wurde über Kieselgur filtriert und der Filterrückstand mit Tetrahydrofuran nachgewaschen. Die Reaktionslösung wurde in Essigsäureethylester aufgenommen und mit Wasser verdünnt. Nach Trennung der Phasen wurde die organische Phase mit 1 N wässriger Natriumsulfit-Lösung (2 x 400 mL) gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 23.6 g Rohprodukt.
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.81 min (enantiomerenreines Isomer 1), Rt = 0.84 min (enantiomerenreines Isomer 2);
MS (ESIpos): m/z = 262 [M+H]+. Beispiel 141A
(5R)-4-Benzyl-2-(2-hydroxypropyl)-2,5-dimethylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch,
4 Isomere]
Es wurden 16.8 g (ca. 64.3 mmol, Rohprodukt) [(5R)-4-Benzyl-2,5-dimefhyl-3-oxomorpholin-2- yl]acetaldehyd [Beispiel 140A, Diastereomerengemisch, 2 Isomere] in Tetrahydrofuran (275 mL) vorgelegt und bei -78°C mit 77.2 mL (77.2 mmol) 1 M Methylmagnesiumbromid-Lösung in Tetrahydrofuran versetzt. Es wurde 15 min bei -78°C gerührt ehe man auf RT erwärmen ließ. Dann wurde die Reaktionslösung vorsichtig mit gesättigter wässriger Ammoniumchlorid-Lösung (400 mL) versetzt, das Tetrahydrofuran weitgehend im Vakuum entfernt und der Rückstand in Dichlormethan aufgenommen. Nach Trennung der Phasen wurde die organische Phase mit Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 16.2 g Rohprodukt. LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.78, 0.80 min; MS (ESIpos): m/z = 278 [M+H]+. Beispiel 142A
1 -[(5R)-4-Benzyl-2,5-dimethylmorpholin-2-yl]propan-2-ol [enantiomerenreine Diastereomere 1+2+3+4]
Es wurden 16.2 g (ca. 39.1 mmol, Rohprodukt) (5R)-4-Benzyl-2-(2-hydroxypropyl)-2,5- dimethylmorpholin-3-οη [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in Tetrahydrofuran (397 mL) vorgelegt, unter Argon mit 78.3 mL (157 mmol) 2 M Boran-Dimethylsulfid-Komplex-Lösung in Tetrahydrofuran versetzt und für 2 h unter Rückfluss gerührt. Nachfolgend wurde der Ansatz auf 0°C gekühlt, vorsichtig mit Methanol (80 mL) versetzt und dann für 30 min unter Rückfluss gerührt. Anschließend wurde im Vakuum vollständig eingeengt, der Rückstand in Acetonitril aufgenommen und direkt mittels präparativer RP-HPLC (Acetonitril/Wasser, isokratisch) einer Reinigung und Diastereomerentrennung unterzogen. Die Zielverbindung eluierte hierbei als dritte Komponente. Ausbeute: Zielverbindung (enantiomerenreines Isomer 3): 3.11 g (29% d. Th.); enantiomerenreines Isomer 1: 2.12 g (20% d. Th.); enantiomerenreines Isomer 2: 506 mg (5% d. Th.); enantiomerenreines Isomer 4: 1.72 g (16% d. Th.).
Enantiomerenreines Isomer 3 (Zielverbindung):
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.39 min; MS (ESIpos): m/z = 264 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO-de): δ [ppm] = 7.34-7.18 (m, 5H), 4.10 (d, IH), 3.96 (d, IH), 3.79 (mc, IH), 3.48 (dd, IH), 3.36 (mc, IH), 3.04 (d, IH), 2.46 (d, IH), 2.28 (mc, IH), 1.88 (d, IH), 1.44 (dd, IH), 1.36 (dd, IH), 1.23 (s, 3H), 1.01 (d, 3H), 0.98 (d, 3H).
Enantiomerenreines Isomer 1 :
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.43 min; MS (ESIpos): m/z = 264 [M+H]+;
Ή-NMR (400 MHz, DMSO-ife): δ [ppm] = 7.33-7.18 (m, 5H), 4.16 (d, IH), 3.90 (d, IH), 3.76 (mc, IH), 3.50 (dd, IH), 3.26 (dd, IH), 3.10 (d, IH), 2.43 (d, IH), 2.32 (mc, IH), 2.10 (dd, IH), 1.84 (d, IH), 1.27 (dd, IH), 1.09-1.06 (m, 6H), 0.98 (d, 3H).
Enantiomerenreines Isomer 2:
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.45 min; MS (ESIpos): m/z = 264 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO-ife): δ [ppm] = 7.32-7.20 (m, 5H), 4.11 (d, IH), 3.92 (d, IH), 3.57 (mc, IH), 3.51 (dd, IH), 3.41 (dd, IH), 3.06 (d, IH), 2.47 (d, IH), 2.34 (mc, IH), 1.85-1.74 (m, 2H), 1.59 (dd, IH), 1.06 (s, 3H), 1.03-0.97 (t, 6H).
Enantiomerenreines Isomer 4:
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.44 min; MS (ESIpos): m/z = 264 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 7.49 (s, 5H), 4.69 (d, IH), 4.28-4.15 (m, 2H), 3.86- 3.73 (m, 3H), 3.63 (t, IH), 3.32 (t, IH), 3.21 (br. s., IH), 2.84 (d, IH), 1.52-1.38 (m, 4H), 1.28 (s, 3H), 1.01 (d, 3H).
Beispiel 143A l-[(5R)-2,5-Dimethylmorpholin-2-yl]propan-2-ol [enantiomerenreines Isomer 3]
Es wurden 3.10 g (11.8 mmol) l-[(5R)-4-Benzyl-2,5-dimethylmorpholin-2-yl]propan-2-ol [Beispiel 142A, enantiomerenreines Isomer 3] in Ethanol (118 mL) vorgelegt, unter Argon mit 296 mg Palladium auf Kohle (10 ig) und 148 mg Palladiumhydroxid auf Kohle (20%ig) versetzt und über Nacht unter Wasserstoffatmosphäre bei Normaldruck gerührt. Die Reaktionslösung wurde über Kieselgur filtriert und der Filterrückstand mit heißem Ethanol (100 mL) gewaschen. Es wurde im Vakuum eingeengt und das Produkt am Hochvakuum getrocknet. Ausbeute: 2.06 g (quant.).
GC-MS (Methode 1B): Rt = 3.86 min; MS (EIpos): m/z = 173 [M]+;
Ή-NMR (400 MHz, DMSO δ [ppm] = 4.20 (d, 1H), 3.87 (br. s., 1H), 3.35 (dd, 1H), 3.16 (t, 1H), 2.67-2.53 (m, 3H), 2.05 (br. s., 1H), 1.44 (dd, 1H), 1.36 (dd, 1H), 1.23 (s, 3H), 1.04 (d, 3H), 0.85 (d, 3H).
Beispiel 144A
Ar-Benzyl-2-chlor-AL(l,4-dihydroxybutan-2-yl)propanamid [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 20.6 g (106 mmol) 2-(Benzylamino)butan-l,4-diol [Racemat] [Lit.: B. L. Feringa, B. de Lange, Heterocycles 1988, 27, 1197-1205] in wo-Propanol (500 mL) auf 0°C abgekühlt und mit 21.4 g (29.4 mL, 211 mmol) Triethylamin versetzt. Anschließend wurden 16.1 g (12.6 mL, 127 mmol) 2-Chlorpropionylchlorid [Racemat] zugetropft. Nach 30 min Rühren wurden weitere 10.4 g (8.37 mL, 84.4 mmol) 2-Chlorpropionylchlorid [Racemat] zugetropft und man ließ die Reaktionslösung auf RT erwärmen. Die Reaktionslösung wurde im Vakuum eingeengt, der Rückstand in Essigsäureethylester (500 mL) aufgenommen und mit 0.5 N wässriger Hydrogenchlorid-Lösung (400 mL) gewaschen. Die wässrige Phase wurde mehrfach mit Essigsäureethylester extrahiert. Die organischen Phasen wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 37.5 g (78% d. Th., Reinheit: 63%, Diastereomerenverhältnis ca. 2: 1). LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.71 min (Diastereomer 1, 2 Isomere), Rt = 0.72 min (Diastereomer 2, 2 Isomere);
MS (ESIpos): m/z = 286 [M+H]+.
Beispiel 145A
4-Benzyl-5-(2-hydroxyethyl)-2-methylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 37.5 g (82.5 mmol, Reinheit: 63%) /V-Benzyl-2-chlor-/V-(l,4-dihydroxybutan-2- yl)propanamid [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in wo-Propanol (500 mL) vorgelegt, auf 0°C gekühlt und anschließend 73.5 g (655 mmol) Kalium-ieri-butylat in einer Portion zugegeben. Es wurde für 1 h bei 0°C gerührt und dann das wo-Propanol im Vakuum weitgehend entfernt. Der Rückstand wurde in Essigsäureethylester aufgenommen und mit 1 N wässriger Hydrogenchlorid- Lösung (400 mL) gewaschen. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 28.8 g (quant., Reinheit: 82%, Diastereomerenverhältnis ca. 2.5: 1).
LC-MS (Methode 7A:): Rt = 1.42 min (Diastereomer 1, 2 Isomere), Rt = 1.46 min (Diastereomer 2, 2 Isomere); MS (ESIpos): m/z = 250 [M+H]+.
Beispiel 146A
2-(4-Benzyl-6-methylmorpholin-3-yl)ethanol [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 28.8 g (94.7 mmol, Reinheit: 82%) 4-Benzyl-5-(2-hydroxyethyl)-2-methylmorpholin-3- on [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in Tetrahydrofuran (800 mL) vorgelegt, unter Argon mit
231 mL (462 mmol) 2 M Boran-Dimethylsulfid-Komplex-Lösung in Tetrahydrofuran versetzt und für 2 h unter Rückfluss gerührt. Nachfolgend wurde der Ansatz auf 0°C gekühlt, vorsichtig mit Methanol (220 mL) versetzt und für 30 min unter Rückfluss gerührt. Anschließend wurde im Vakuum vollständig eingeengt. Ausbeute: 19.2 g (Rohprodukt). LC-MS (Methode 1A:): Rt = 0.26 min (Diastereomer 1, 2 Isomere), Rt = 0.28 min (Diastereomer 2, 2 Isomere).
MS (ESIpos): m/z = 236 [M+H]+. Beispiel 147A
(4-Benzyl-6-methylmorpholin-3-yl)acetaldehyd [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 64.7 g (44.5 mL, 510 mmol) Oxalsäuredichlorid in Dichlormethan (340 mL) vorgelegt und anschließend bei -78°C 79.7 g (72.4 mL, 1.02 mol) Dimethylsulfoxid in Dichlormethan (60 mL) langsam zugegeben. Anschließend wurden 12.0 g (ca. 51.0 mmol, Rohprodukt) 2-(4- Benzyl-6-methylmorpholin-3-yl)ethanol [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in Dichlormethan (60 mL) zugegeben und die Reaktionsmischung für 1 h bei -78°C gerührt. Die kalte Reaktionsmischung wurde nachfolgend innerhalb 20 min mit 155 g (213 mL, 1.53 mol) Triethylamin versetzt und man ließ die Reaktionsmischung auf RT erwärmen. Die Reaktionsmischung wurde in Wasser gegossen und nach Phasentrennung die organische Phase mit Wasser gewaschen. Dann wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde anschließend durch Flash-Chromatographie an Kieselgel (Cyclohexan/Essigsäureethylester 10: 1 - 1: 1) gereinigt. Ausbeute: 7.14 g (48% d. Th., Reinheit: 80%).
LC-MS (Methode 4A:): Rt = 2.57 min; MS (ESIpos): m/z = 234 [M+H]+.
Beispiel 148A l-(4-Benzyl-6-methylmorpholin-3-yl)propan-2-ol [Diastereomerengemisch, 8 Isomere]
Es wurden 2.30 g (9.86 mmol) (4-Benzyl-6-methylmorpholin-3-yl)acetaldehyd [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in Tetrahydrofuran (42.2 mL) vorgelegt und bei -78°C mit 11.8 mL (11.8 mmol) I M Methylmagnesiumbromid-Lösung in Tetrahydrofuran versetzt. Es wurde 15 min bei -78°C gerührt ehe man auf RT erwärmen ließ. Die Reaktionslösung wurde vorsichtig mit gesättigter wässriger Ammoniumchlorid-Lösung (70 mL) versetzt, Tetrahydrofuran weitgehend im Vakuum entfernt und der Rückstand in Dichlormethan aufgenommen. Nach Trennung der Phasen wurde die organische Phase mit Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 1.94 g Rohprodukt.
LC-MS (Methode 4A:): Rt = 2.34 min (Diastereomer 1, 2 Isomere), Rt = 2.40 min (Diastereomer 2, 2 Isomere), Rt = 2.47 min (Diastereomer 3, 2 Isomere); ein Diastereomer verdeckt; MS (ESIpos): m/z = 250 [M+H]+.
Beispiel 149A l-(4-Benzyl-6-methylmorpholin-3-yl)aceton [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Zu 9.67 g (6.65 mL, 76.2 mmol) Oxalsäuredichlorid in Dichlormethan (50 mL) wurden bei -78°C langsam 11.9 g (10.8 mL, 152 mmol) Dimethylsulfoxid in Dichlormethan (9.0 mL) gegeben. Anschließend wurden 1.90 g (ca. 7.62 mmol, Rohprodukt) l-(4-Benzyl-6-methylmorpholin-3- yl)propan-2-ol [Diastereomerengemisch, 8 Isomere] in Dichlormethan (9.0 mL) zugegeben und die Reaktionsmischung für 1 h bei -78°C gerührt. Die kalte Reaktionsmischung wurde nachfolgend innerhalb von 20 min mit 23.1 g (31.9 mL, 229 mmol) Triethylamin versetzt und man ließ
anschließend die Reaktionsmischung auf RT erwärmen. Die Reaktionsmischung wurde in Wasser gegossen und nach Phasentrennung die organische Phase mit Wasser gewaschen. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilA asser) gereinigt. Ausbeute: 544 mg (28% d. Th., Diastereomerenverhältnis: ca. 1: 1 ).
LC-MS (Methode 1A:): Rt = 0.45 min (Diastereomer 1, 2 Isomere), Rt = 0.47 min (Diastereomer 2, 2 Isomere)
MS (ESIpos): m/z = 248 [M+H]+. Beispiel 150A l-(4-Benzyl-6-methylmorpholin-3-yl)-2-methylpropan-2-ol [Diastereomer 1, 2 Isomere + Diastereomer 2, 2 Isomere]
Es wurden 544 mg (2.20 mmol) l-(4-Benzyl-6-methylmorpholin-3-yl)aceton [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in Tetrahydrofuran (9.42 mL) vorgelegt und bei -78°C mit 2.86 mL (2.86 mmol) 1 M Methylmagnesiumbromid-Lösung in Tetrahydrofuran versetzt. Es wurde 15 min bei -78°C gerührt und dann auf RT kommen gelassen. Anschließend wurde die Reaktionslösung vorsichtig mit gesättigter wässriger Ammoniumchlorid-Lösung (70 mL) versetzt, das Tetrahydrofuran weitgehend im Vakuum entfernt und der Rückstand in Dichlormethan aufgenommen. Nach Trennung der Phasen wurde die organische Phase mit Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilA asser, isokratisch) gereinigt und dabei in die beiden Diastereomere aufgetrennt. Ausbeute: 109 mg (19% d. Th., Diastereomer 1, 2 Isomere), 109 mg (19% d. Th., Diastereomer 2, 2 Isomere).
LC-MS (Methode 1A:): Rt = 0.49 min (Diastereomer 1, 2 Isomere), Rt = 0.54 min (Diastereomer 2, 2 Isomere); MS (ESIpos): m/z = 264 [M+H]+.
Beispiel 151A
2-Methyl-l-(6-methylmorpholin-3-yl)propan-2-ol [Diastereomer 2, 2 Isomere]
Es wurden 110 mg (0.416 mmol) l-(4-Benzyl-6-methylmorpholin-3-yl)-2-methylpropan-2-ol [Diastereomer 2, 2 Isomere, Beispiel 150A] in Ethanol (4.2 mL) vorgelegt, unter Argon mit 10.4 mg Palladium auf Kohle (10 ig) und 5.2 mg Palladiumhydroxid auf Kohle (20%ig) versetzt und anschließend über Nacht unter Wasserstoffatmosphäre bei Normaldruck gerührt. Die Reaktionslösung wurde über Kieselgur filtriert und der Filterrückstand mit Ethanol gewaschen. Es wurde im Vakuum eingeengt und das Produkt am Hochvakuum getrocknet. Ausbeute: 74.4 mg (quant.).
MS (Methode IC): m/z = 174 [M+H]+.
Beispiel 152A
[4-Benzyl-6,6-dimethylmorpholin-3-yl]acetaldehyd [Enantiomerengemisch, 2 Isomere,]
Zu 800 mg (550 μΕ, 6.30 mmol) Oxalsäuredichlorid in Dichlormethan (20 mL) wurden bei -78°C langsam 861 mg (782 μΐ^, 11.0 mmol) Dimethylsulfoxid in Dichlormethan (5.0 mL) zugegeben. Anschließend wurden 947 mg (3.80 mmol) 2-[(3R)-4-Benzyl-6,6-dimethylmorpholin-3-yl]ethanol [Enantiomerengemisch, 2 Isomere] in Dichlormethan (6.0 mL) zugegeben und die Reaktionsmischung für 1 h bei -78°C gerührt. Die kalte Reaktionsmischung wurde innerhalb von 20 min mit 2.11 g (2.91 mL, 20.9 mmol) Triethylamin versetzt und man ließ anschließend die Reaktionsmischung auf RT erwärmen. Die Reaktionsmischung wurde in Wasser gegossen und nach Phasentrennung die organische Phase mit Wasser gewaschen. Es wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde anschließend durch Flash-
Chromatographie an Kieselgel (Cyclohexan/Essigsäureethylester 10: 1) gereinigt. Ausbeute: 860 mg (91 d. Th.), anteilige Racemisierung auf dieser Stufe.
LC-MS (Methode 1A:): Rt = 0.49 min; MS (ESIpos): m/z = 249 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 9.78 (t, 1H), 7.37-7.16 (m, 5H), 3.81 (d, 1H), 3.67 (dd, 1H), 3.52 (dd, 1H), 3.16 (d, 1H), 2.89-2.80 (m, 1H), 2.72-2.64 (m, 2H), 2.32 (d, 1H), 1.92 (d, 1H), 1.13 (s, 3H), 1.08 (s, 3H).
Beispiel 153A l-[4-Benzyl-6,6-dimethylmorpholin-3-yl]propan-2-ol [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 860 mg (3.48 mmol) 4-Benzyl-6,6-dimethylmorpholin-3-yl]acetaldehyd [Enantiomerengemisch, 2 Isomere] in Tetrahydrofuran (14.9 mL) vorgelegt und bei -78°C mit 4.17 mL (4.17 mmol) I M Methylmagnesiumbromid-Lösung in Tetrahydrofuran versetzt. Es wurde 15 min bei -78°C gerührt ehe man auf RT erwärmen ließ. Anschließend wurde die Reaktionslösung vorsichtig mit gesättigter wässriger Ammoniumchlorid-Lösung (50 mL) versetzt, Tetrahydrofuran weitgehend im Vakuum entfernt und der Rückstand in Dichlormethan aufgenommen. Nach Trennung der Phasen wurde die organische Phase mit Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde direkt mittels präparativer RP-HPLC (Acetonitril/Wasser, isokratisch) gereinigt Ausbeute: 571 mg (62% d. Th., Diastereomerenverhältnis ca. 1: 1). LC-MS (Methode 1A:): Rt = 0.47 min (Diastereomer 1, 2 Isomere), Rt = 0.50 min (Diastereomer 2, 2 Isomere).
MS (ESIpos): m/z = 264 [M+H]+. Beispiel 154A l-[6,6-Dimethylmorpholin-3-yl]propan-2-ol [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 565 mg (2.15 mmol) l-[4-Benzyl-6,6-dimethylmorpholin-3-yl]propan-2-ol [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in Ethanol (21.6 mL) vorgelegt, unter Argon mit 53.9 mg Palladium auf Kohle (10 ig) und 27.0 mg Palladiumhydroxid auf Kohle (20%ig) versetzt und anschließend über Nacht unter Wasserstoffatmosphäre bei Normaldruck gerührt. Die Reaktionslösung wurde über Kieselgur filtriert und der Filterrückstand mit Ethanol nachgewaschen. Es wurde im Vakuum eingeengt und das Produkt am Hochvakuum getrocknet. Ausbeute: 366 mg (98% d. Th.).
MS (Methode 2C): m/z = 174 [M+H]+. Beispiel 155A
4-Benzyl-5-({ [ieri-butyl(dimethyl)silyl]oxy}methyl)-2-methylmorpholin-3-on
[Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 21.5 g (91.4 mmol) 4-Benzyl-5-(hydroxymethyl)-2-methylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in /Y,/Y-Dimethylformamid (126 mL) vorgelegt und bei RT erst mit 12.4 g (183 mmol) Imidazol und dann mit 14.5 g (96.0 mmol) tert- Butyldimethylsilylchlorid versetzt. Es wurde 2 h gerührt und nachfolgend das Lösungsmittel weitgehend im Vakuum entfernt. Der Rückstand wurde in Essigsäureethylester/Wasser aufgenommen und die organische Phase mit Wasser, 0.4 N wässriger Hydrogenchlorid-Lösung, gesättigter wässriger Natriumhydrogencarbonat-Lösung und Wasser gewaschen. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 31.2 g (97% d. Th., Diastereomerenverhältnis ca. 7:3).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.41 min; MS (ESIpos): m/z = 350 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO-de): δ [ppm] = 7.38-7.18 (m, 5H), 5.00 (d, 0.3H), 4.95 (d, 0.7H), 4.32- 4.19 (m, 2H), 3.92-3.85 (m, 1H), 3.75-3.62 (m, 3H), 3.32-3.26 (m, 0.3H), 3.19-3.13 (m., 0.7H), 1.35 (d, 0.9H), 1.32 (d, 2.1H), 0.84-0.80 (m, 9H), 0.04-0.03 (m, 6H). Beispiel 156A
2-Allyl-4-benzyl-5-({ [ieri-butyl(dimethyl)silyl]oxy}methyl)-2-methylmorpholin-3-on
[Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 30.6 g (87.5 mmol) 4-Benzyl-5-({ [ieri-butyl(dimethyl)silyl]oxy}methyl)-2- methylmorpholin-3-οη [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in Tetrahydrofuran (1.13 L) vorgelegt, unter Argon bei -78°C mit 123 mL (123 mmol) 1 M Lithiumhexamethyldisilazid-Lösung in Tetrahydrofuran versetzt und für 15 min gerührt. Nachfolgend wurden 17.6 g (9.61 mL, 105 mmol) Allyliodid zugegeben, das Reaktionsgemisch ließ man auf RT erwärmen und es wurde über Nacht gerührt. Die Reaktion wurde durch Zugabe von gesättigter wässriger Ammoniumchlorid-Lösung beendet und anschließend mit Essigsäureethylester extrahiert. Die organische Phase wurde mit gesättigter wässriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 36.6 g (100% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.53 min; MS (ESIpos): m/z = 390 [M+H]+. Beispiel 157A
[4-Benzyl-5-({ [ieri-butyl(dimethyl)silyl]oxy}methyl)-2-methyl-3-oxomorpholin-2-yl]acetaldehyd [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 1.80 g (4.62 mmol) 2-Allyl-4-benzyl-5-({ [ieri-butyl(dimethyl)silyl]oxy}methyl)-2- methylmorpholin-3-οη [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in Tetrahydrofuran (100 mL) und Wasser (60 mL) bei 0°C mit 1.16 mL (0.427 mmol) 2.5 iger Osmiumtetroxid-Lösung in tert- Butanol sowie 2.96 g (13.9 mmol) Natriumperiodat versetzt. Anschließend ließ man auf RT erwärmen und rührte für 20 h. Die Reaktionslösung wurde über Kieselgur filtriert und der Filterrückstand mit Essigsäureethylester nachgewaschen. Nach Trennung der Phasen wurde die organische Phase über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 2.02 g (87% d. Th., Reinheit: 78%).
LC-MS (Methode 2A): Rt = 1.42 min; MS (ESIpos): m/z = 392 [M+H]+.
Beispiel 158A
4-Benzyl-5-({ [ieri-butyl(dimethyl)silyl]oxy}methyl)-2-(2-hydroxyethyl)-2-methylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 22.2 g (32.5 mmol, Reinheit: 57%) [4-Benzyl-5-({ [feri-butyl(dimethyl)silyl]oxy}- methyl)-2-methyl-3-oxomorpholin-2-yl]acetaldehyd [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in Methanol (242 mL) vorgelegt und bei 0°C mit 1.84 g (48.7 mmol) Natriumborhydrid versetzt.
Anschließend ließ man auf RT erwärmen und rührte 30 min. Die Reaktionslösung wurde mit Wasser versetzt, das Methanol im Vakuum weitgehend entfernt und der Rückstand mit Essigsäureethylester extrahiert. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 22.8 g (quant., Reinheit: 62%).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.28 min; MS (ESIpos): m/z = 394 [M+H]+.
Beispiel 159A
4-Benzyl-5-({ [ier^butyl(dimethyl)silyl]oxy}methyl)-2-(2-{ [ieri-butyl(diphenyl)silyl]oxy}ethyl)-2- methylmorpholin-3-οη [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 15.0 g (38.1 mmol) 4-Benzyl-5-({ [ieri-butyl(dimethyl)silyl]oxy}methyl)-2-(2- hydroxyethyl)-2-methylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 4 Isomere], 7.73 g (114 mmol) Imidazol und 4-(Dimethylamino)-pyridin (ca. 6 mg) in /V,/V-Dimethylformamid (52.8 mL) vorgelegt und bei 0°C mit 15.7 g (57.2 mmol) ieri-Butyldiphenylsilylchlorid versetzt. Es wurde 60 h gerührt wobei man auf RT erwärmen ließ. Nachfolgend wurde das Lösungsmittel weitgehend im Vakuum entfernt, der Rückstand in Essigsäureethylester/Wasser aufgenommen und die organische Phase mit Wasser und gesättigter wässriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen. Es wurde über Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das erhaltene Rohprodukt wurde mittels Kieselgel-Chromatographie (Cyclohexan/Essigsäureethylester 9: 1) gereinigt. Ausbeute: 15.6 g (49% d. Th., Reinheit: 50%).
LC-MS (Methode 7A): Rt = 6.96 min; MS (ESIpos): m/z = 633 [M+H]+.
Beispiel 160A
4-Benzyl-2-(2-{ [ier^butyl(diphenyl)silyl]oxy}ethyl)-5-(hydroxymethyl)-2-methylmor^
[Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 15.6 g (ca. 12.3 mmol, Rohprodukt) 4-Benzyl-5-({ [ieri-butyl(dimethyl)silyl]oxy}- methyl)-2-(2- { [ieri-butyl(diphenyl)silyl]oxy }ethyl)-2-methylmorpholin-3-on
[Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in konzentrierter Essigsäure, Tetrahydrofuran und Wasser (250 mL, 3: 1 : 1) gelöst und über Nacht bei RT gerührt. Anschließend wurde die Reaktionslösung mit Essigsäureethylester verdünnt, dreimal mit Wasser, einmal mit gesättigter wässriger Natriumhydrogencarbonat-Lösung und dann mit gesättigter wässriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das erhaltene Rohprodukt wurde mittels Kieselgel-Chromatographie (Cyclohexan/Essigsäureethylester 7:3 - 1 : 1) gereinigt. Ausbeute: 2.55 g (19% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.43 min; MS (ESIpos): m/z = 518 [M+H]+. Beispiel 161A
4-Benzyl-5-(fluormethyl)-2-(2-hydroxyethyl)-2-methylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 2.00 g (3.86 mmol) 4-Benzyl-2-(2-{ [ieri-butyl(diphenyl)silyl]oxy}ethyl)-5- (hydroxymethyl)-2-methylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in Tetrahydrofuran (40.0 mL) vorgelegt und bei RT langsam mit 20.0 mL (46.5 mmol) Bis(2- methoxyethyl)aminoschwefeltrifluorid (Deoxofluor, 50 ige Lösung in Tetrahydrofuran) versetzt. Anschließend wurde 1 Tropfen Methanol zugegeben und es wurde für 2 h bei RT und anschließend für 2 h unter Rückfluss gerührt. Die Reaktionslösung wurde vorsichtig in gesättigte wässrige Natriumhydrogencarbonat-Lösung getropft, die Phasen getrennt und die wässrige Phase mit Dichlormethan extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen wurden über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde in Tetrahydrofuran (40.0 mL) aufgenommen und mit 15.5 mL (15.5 mmol) Tetra-w-butylammoniumfluorid-Lösung (1.0 M in Tetrahydrofuran) versetzt. Es wurde über Nacht bei RT gerührt und anschließend die Reaktionslösung im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde in Dichlormethan aufgenommen, mit Wasser gewaschen und die organische Phase über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 2.74 g (74% d. Th., Reinheit: 29%).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.76 min; MS (ESIpos): m/z = 282 [M+H]+.
Beispiel 162A 2-[4-Benzyl-5-(fluormethyl)-2-methylmorpholin-2-yl]ethanol [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 2.74 g (2.87 mmol, Reinheit: 29%) 4-Benzyl-5-(fluormefhyl)-2-(2-hydroxyefhyl)-2- methylmorpholin-3-οη [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in Tetrahydrofuran (29.1 mL) vorgelegt, unter Argon mit 5.74 mL (11.5 mmol) 2 M Boran-Dimethylsulfid-Komplex-Lösung in Tetrahydrofuran versetzt und für 3 h unter Rückfluss gerührt. Nachfolgend wurde der Ansatz auf 0°C gekühlt, vorsichtig mit Methanol (7.5 mL) versetzt und für 30 min unter Rückfluss gerührt. Anschließend wurde im Vakuum vollständig eingeengt und der Rückstand mittels präparativer RP- HPLC (AcetonitrilA asser, isokratisch) gereinigt Ausbeute: 769 mg (97% d. Th., Diastereomerenverhältnis ca. 3:2). LC-MS (Methode 1A:): Rt = 0.63 min (Diastereomer 1, 2 Isomere), Rt = 0.65 min (Diastereomer 2, 2 Isomere).
MS (ESIpos): m/z = 268 [M+H]+. Beispiel 163A
2-[5-(Fluormethyl)-2-methylmorpholin-2-yl]ethanol [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 769 mg (2.80 mmol) 4-Benzyl-5-(fluormethyl)-2-(2-hydroxyethyl)-2-methylmorpholin- 3-on [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in Ethanol (41.8 mL) vorgelegt, unter Argon mit 154 mg Palladium auf Kohle (10%ig) und 77.0 mg Palladiumhydroxid auf Kohle (20%ig) versetzt und anschließend für 4 h unter Wasserstoffatmosphäre bei Normaldruck gerührt. Die Reaktionslösung
wurde über Kieselgur filtriert und der Filterrückstand mit Ethanol nachgewaschen. Es wurde im Vakuum eingeengt, mehrfach mit Dichlormethan koevaporiert und anschließend das Produkt am Hochvakuum getrocknet. Ausbeute: 521 mg (99% d. Th.).
MS (Methode IC): m/z = 178 [M+H]+. Beispiel 164A
4-Benzyl-2-[2-(benzyloxy)ethyl]-5-({ [ieri-butyl(dimethyl)silyl]oxy}methyl)-2-methylmorpholin-3- on [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 20.5 g (31.3 mmol, Reinheit: 60%) 4-Benzyl-5-({ [feri-butyl(dimethyl)silyl]oxy}- methyl)-2-(2-hydroxyethyl)-2-methylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in N,N- Dimethylformamid (205 mL) unter Argon vorgelegt und bei 0°C mit 1.12 g (46.9 mmol, 60%ige Suspension in Paraffinöl) Natriumhydrid versetzt. Anschließend wurden 4.09 mL (5.88 g, 34.4 mmol) Benzylbromid zugetropft und über Nacht bei RT gerührt. Es wurde mit weiteren 560 mg (23.4 mmol, 60%ige Suspension in Paraffinöl) Natriumhydrid, 2.04 mL (2.96 g, 17.2 mmol) Benzylbromid und katalytischen Mengen an Tetran-w-butylammoniumiodid (ca. 50 mg) versetzt und für 2 h bei RT gerührt. Anschließend wurde für 1 h bei 50°C gerührt, nochmals 560 mg (23.4 mmol, 60%ige Suspension in Paraffinöl) Natriumhydrid zugegeben und für 1 h bei 50°C gerührt. Die Reaktionsmischung wurde im Vakuum eingeengt, der Rückstand in Essigsäurethylester aufgenommen und mit Wasser gewaschen. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde mittels präparativer RP-HPLC (Acetonitril/Wasser) gereinigt. Ausbeute: 7.19 g (44% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.58 min; MS (ESIpos): m/z = 484 [M+H]+.
Beispiel 165A
4-Benzyl-2-[2-(benzyloxy)ethyl]-5-(hydroxymethyl)-2-methylmorpholin-3-on
[Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 7.19 g (13.7 mmol) 4-Benzyl-2-[2-(benzyloxy)ethyl]-5-({ [ieri-butyl(dimethyl)silyl]- oxy}methyl)-2-methylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in Tetrahydrofuran (100 mL) vorgelegt und bei RT mit 34.3 mL (34.3 mmol) Tetra-w-butylammoniumfluorid-Lösung (1.0 M in Tetrahydrofuran) versetzt. Es wurde 4 h bei RT gerührt und anschließend die Reaktionslösung im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde in Essigsäureethylester aufgenommen, mit Wasser gewaschen, die organische Phase über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde anschließend mittels präparativer RP- HPLC (Acetonitril/Wasser) gereinigt. Ausbeute: 4.83 g (93% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.99 min; MS (ESIpos): m/z = 370 [M+H]+.
Beispiel 166A 4-Benzyl-6-[2-(benzyloxy)ethyl]-6-methyl-5-oxomorpholin-3-carbaldehyd
[Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Zu 4.09 g (2.81 mL, 32.2 mmol) Oxalsäuredichlorid in Dichlormethan (8.0 mL) wurden bei -78°C 4.40 g (4.00 mL, 56.3 mmol) langsam Dimethylsulfoxid in Dichlormethan (4.0 mL) gegeben. Anschließend wurden 3.66 g (9.71 mmol) 4-Benzyl-2-[2-(benzyloxy)ethyl]-5-(hydroxymefhyl)-2- methylmorpholin-3-οη [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in Dichlormethan (8.0 mL) zugegeben. Die kalte Reaktionsmischung wurde langsam mit 10.8 g (14.9 mL, 107 mmol) Triethylamin versetzt, man ließ die Reaktionsmischung auf RT erwärmen und rührte über Nacht. Die Reaktionsmischung wurde in Wasser gegossen, nach Phasentrennung die organische Phase mit Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das erhaltene Rohprodukt wurde mittels Kieselgel-Chromatographie (Cyclohexan/Essigsäureethylester 2: 1) gereinigt. Ausbeute: 3.54 g (86% d. Th., Reinheit: 86%).
LC-MS (Methode 1A:): Rt = 0.94 min (Hydrat), Rt = 1.11 min (Aldehyd)
MS (ESIpos): m/z = 368 [M+H]+.
Beispiel 167A 4-Benzyl-2-[2-(benzyloxy)ethyl]-5-(difluormethyl)-2-methylmorpholin-3-on
[Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 3.18 g (8.65 mmol) 4-Benzyl-6-[2-(benzyloxy)ethyl]-6-methyl-5-oxomorpholin-3- carbaldehyd [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in Dichlormethan (127 mL) vorgelegt und bei RT langsam mit 8.0 mL (18.6 mmol) Bis(2-methoxyethyl)aminoschwefeltrifluorid (Deoxofluor, 50 ige Lösung in Tetrahydrofuran) versetzt. Anschließend wurde 1 Tropfen Methanol zugegeben und nachfolgend über Nacht bei RT gerührt. Es wurden weitere 8.0 mL (18.6 mmol) Bis(2- methoxyethyl)aminoschwefeltrifluorid (Deoxofluor, 50 ige Lösung in Tetrahydrofuran) zugegeben und für 48 h bei RT gerührt. Die Reaktionslösung wurde vorsichtig in gesättigte wässrige Natriumhydrogencarbonat-Lösung getropft, die Phasen getrennt und die wässrige Phase mit Dichlormethan extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen wurden Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 4.29 g (91% d. Th., Reinheit: 71%, Diastereomerenverhältnis ca. 2: 1).
LC-MS (Methode 1A:): Rt = 1.22 min (Diastereomer 1, 2 Isomere), Rt = 1.24 min (Diastereomer 2, 2 Isomere).
MS (ESIpos): m/z = 390 [M+H]+.
Beispiel 168A
4-Benzyl-2-[2-(benzyloxy)ethyl]-5-(difluormethyl)-2-methylmorpholin [Diastereomer 1, 2 Isomere + Diastereomer 2, 2 Isomere]
Es wurden 4.29 g (7.90 mmol, Reinheit: 71%) 4-Benzyl-2-[2-(benzyloxy)ethyl]-5-(difluormethyl)- 2-methylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in Tetrahydrofuran (80.0 mL) vorgelegt, unter Argon mit 15.8 mL (31.6 mmol) 2 M Boran-Dimethylsulfid-Komplex-Lösung in Tetrahydrofuran versetzt und für 3 h unter Rückfluss gerührt. Anschließend wurden weitere 6.0 mL (12.0 mmol) 2 M Boran-Dimethylsulfid-Komplex-Lösung in Tetrahydrofuran zugegeben und 1 h unter Rückfluss gerührt. Dann wurde vorsichtig mit Methanol (40 mL) versetzt und für 30 min unter Rückfluss gerührt. Es wurde im Vakuum vollständig eingeengt, der Rückstand an achiraler Phase nach Methode 2G gereinigt und in die beiden Diastereomere aufgetrennt. Ausbeute: 514 mg (17% d. Th., Diastereomer 1, 2 Isomere, Minderisomer); 935 mg (31% d. Th., Diastereomer 2, 2 Isomere, Hauptisomer).
Diastereomer 1, 2 Isomere, Minderisomer:
LC-MS (Methode 1A:): Rt = 1.43 min (Diastereomer 1, 2 Isomere); MS (ESIpos): m/z = 376 [M+H]+. :H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 7.38-7.20 (m, 10H), 6.65 (dt, 1H), 4.37 (s, 2H), 3.83 (br. t., 2H), 3.70-3.59 (m, 2H), 3.39 (t, 2H), 2.82 (nie, 1H), 2.19 (d, 1H), 2.03 (dt, 1H), 1.66 (dt, 1H), 1.09 (s, 3H), 1 Proton verdeckt).
Diastereomer 2, 2 Isomere, Hauptisomer:
LC-MS (Methode 1A:): Rt = 1.43 min (Diastereomer 2, 2 Isomere); MS (ESIpos): m/z = 376 [M+H]+.
:H-NMR (400 MHz, DMSO δ [ppm] = 7.40-7.16 (m, 10H), 6.43 (dt, 1H), 4.37 (s, 2H), 3.90- 3.80 (m, 2H), 3.73-3.59 (m, 2H), 3.42 (t, 2H), 2.82 (mc, 1H), 2.60 (d, 1H), 2.11 (d, 1H), 1.89 (dt, 1H), 1.69 (dt, 1H), 1.13 (s, 3H)).
Beispiel 169A
2-[5-(Difluormethyl)-2-methylmorpholin-2-yl]ethanol [Diastereomer 1, 2 Isomere]
Es wurden 510 mg (1.36 mmol) 4-Benzyl-2-[2-(benzyloxy)ethyl]-5-(difluormethyl)-2- methylmorpholin [Diastereomer 1, 2 Isomere, Beispiel 168A] in Ethanol (63.8 mL) vorgelegt, unter Argon mit 130 mg Palladium auf Kohle (10 ig) und 65.0 mg Palladiumhydroxid auf Kohle (20%ig) versetzt und anschließend über Nacht unter Wasserstoffatmosphäre bei Normaldruck gerührt. Die Reaktionslösung wurde über Kieselgur filtriert und der Filterrückstand mit Ethanol gewaschen. Es wurde im Vakuum eingeengt und anschließend das Produkt am Hochvakuum getrocknet. Ausbeute: 281 mg (99% d. Th.).
MS (Methode IC): m/z = 196 [M+H]+.
Ή-NMR (400 MHz, DMSO-ife): δ [ppm] = 5.91 (dt, 1H), 4.28 (t, 1H), 3.61-3.40 (m, 4H), 2.87 (br. s., 1H), 2.67-2.58 (m, 1H), 1.71-1.61 (m, 1H), 1.60-1.50 (m, 1H), 1.18 (s, 3H), 2 Protonen verdeckt.
Beispiel 170A
4-Benzyl-5-({ [ieri-butyl(dimethyl)silyl]oxy}methyl)-2-(2-hydroxypropyl)-2-methylmorpholin-3- [Diastereomerengemisch, 8 Isomere]
Es wurden 10.0 g (17.9 mmol, Reinheit: 70%) [4-Benzyl-5-({ [ieri-butyl(dimethyl)silyl]- oxy}methyl)-2-methyl-3-oxomorpholin-2-yl]acetaldehyd [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in Tetrahydrofuran (75.4 mL) vorgelegt und bei -78°C mit 26.8 mL (26.8 mmol) 1 M Methylmagnesiumbromid-Lösung in Tetrahydrofuran versetzt. Es wurde 15 min bei -78°C gerührt ehe man auf RT erwärmen ließ. Anschließend wurde die Reaktionslösung vorsichtig mit gesättigter wässriger Ammoniumchlorid-Lösung versetzt, das Tetrahydrofuran weitgehend im Vakuum entfernt und der Rückstand in Dichlormethan aufgenommen. Nach Trennung der Phasen wurde die organische Phase mit Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 9.65 g Rohprodukt.
LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.25 min (Diastereomer 1), Rt = 1.27 min (Diastereomer 2), 1.39 (Diastereomer 3), ein Diastereoisomer verdeckt.
MS (ESIpos): m/z = 408 [M+H]+.
Beispiel 171A 4-Benzyl-5-({ [ieri-butyl(dimethyl)silyl]oxy}methyl)-2-(2-{ [ieri-butyl(diphenyl)silyl]oxy}propyl)- 2-methylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 8 Isomere]
Es wurden 9.65 g (22.0 mmol) 4-Benzyl-5-({ [feri-butyl(dimethyl)silyl]oxy}methyl)-2-(2- hydroxypropyl)-2-methylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 8 Isomere], 3.00 g (44.0 mmol) Imidazol und 134 mg (1.10 mmol) 4-(Dimethylamino)-pyridin in Dichlormethan (500 mL) vorgelegt und bei 0°C mit 6.66 g (6.30 mL, 24.2 mmol) ieri-Butyldiphenylsilylchlorid versetzt. Es wurde 48 h gerührt wobei man auf RT erwärmen ließ. Dann wurde 24 h bei 40°C gerührt. Nach
Zugabe von weiteren 1.06 g (1.00 mL, 4.06 mmol) wurde bis zum vollständigen Umsatz bei 40°C gerührt. Nachfolgend wurde die Reaktionslösung mit Dichlormethan verdünnt und die organische Phase mit Wasser gewaschen. Die organische Phase wurde über Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 17.2 g Rohprodukt.
LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.82 min (Diastereomer 1+2, 4 Isomere), Rt = 1.87 min (Diastereomer 3+4, 4 Isomere);
MS (ESIpos): m/z = 647 [M+H]+. Beispiel 172A
4-Benzyl-2-(2-{ [ieri-butyl(diphenyl)silyl]oxy}propyl)-5-(hydroxymethyl)-2-methylmorpholin-3- [Diastereomerengemisch, 8 Isomere]
Es wurden 17.2 g (ca. 6.12 mmol, Rohprodukt) 4-Benzyl-5-({ [feri-butyl(dimethyl)silyl]oxy}- methyl)-2-(2- { [ieri-butyl(diphenyl)silyl]oxy }propyl)-2-methylmorpholin-3-on [Diastereomeren- gemisch, 8 Isomere] in konzentrierter Essigsäure (111 mL), Tetrahydrofuran (36.0 mL) und Wasser (36.0 mL) gelöst und für 5 d bei RT gerührt. Anschließend wurde die Reaktionslösung mit Essigsäureethylester verdünnt, einmal mit Wasser, dreimal mit gesättigter wässriger Natriumhydrogencarbonat-Lösung und einmal mit gesättigter wässriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das erhaltene Rohprodukt wurde mittels Kieselgel-Chromatographie (Cyclohexan/Essigsäureethylester 20: 1 - 1 : 1) gereinigt. Ausbeute: 2.22 g (68% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.50 min; MS (ESIpos): m/z = 532 [M+H]+. Beispiel 173A
4-Benzyl-2-(2-{ [ieri-butyl(diphenyl)silyl]oxy}propyl)-5-(fluormethyl)-2-methylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 8 Isomere]
Es wurden 2.10 g (3.95 mmol) 4-Benzyl-2-(2-{ [ieri-butyl(diphenyl)silyl]oxy}propyl)-5- (hydroxymethyl)-2-methylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 8 Isomere] in Tetrahydrofuran (105 mL) vorgelegt und bei RT langsam mit 11.7 mL (27.1 mmol) Bis(2- methoxyethyl)aminoschwefeltrifluorid (Deoxofluor, 50 ige Lösung in Tetrahydrofuran) versetzt. Anschließend wurden 2 Tropfen Ethanol zugegeben und 5 h bei unter Rückfluss gerührt. Die Reaktionslösung wurde vorsichtig in gesättigte wässrige Natriumhydrogencarbonat-Lösung getropft, die Phasen getrennt und die wässrige Phase mit Dichlormethan extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen wurden Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 3.73 g (quant., Reinheit: 82%).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.63min; MS (ESIpos): m/z = 534 [M+H]+. Beispiel 174A
4-Benzyl-5-(fluormethyl)-2-(2-hydroxypropyl)-2-methylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 8 Isomere]
Es wurden 3.70 g (5.68 mmol, Reinheit: 82%) 4-Benzyl-2-(2-{ [ieri-butyl(diphenyl)silyl]oxy}- propyl)-5-(fluormethyl)-2-methylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 8 Isomere] in Tetrahydrofuran (124 mL) vorgelegt und bei RT mit 19.7 mL (19.7 mmol) Tetra-w- butylammoniumfluorid-Lösung (1.0 M in Tetrahydrofuran) versetzt. Es wurde über Nacht bei RT gerührt und anschließend die Reaktionslösung im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde in Dichlormethan aufgenommen, mit Wasser gewaschen, die organische Phase über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde mittels präparativer RP- HPLC (AcetonitrilA asser) gereinigt. Ausbeute: 728 mg (43% d. Th.). LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.85 min (Diastereomer 1+2, 4 Isomere), Rt = 0.86 min (Diastereomer 3+4, 4 Isomere);
MS (ESIpos): m/z = 296 [M+H]+. Beispiel 175A l-[4-Benzyl-5-(fluormethyl)-2-methylmorpholin-2-yl]propan-2-ol Trifluoracetat [Diastereomer 1, 2 Isomere + Diastereomer 2, 2 Isomere + Diastereomer 3, 2 Isomere + Diastereomer 4, 2 Isomere]
Es wurden 728 mg (2.46 mmol) 4-Benzyl-5-(fluormethyl)-2-(2-hydroxypropyl)-2-mefhyl- morpholin-3-οη [Diastereomerengemisch, 8 Isomere] in Tetrahydrofuran (24.2 mL) vorgelegt, unter Argon mit 4.93 mL (9.86 mmol) 2 M Boran-Dimethylsulfid-Komplex-Lösung in Tetrahydrofuran versetzt und anschließend für 2 h unter Rückfluss gerührt. Dann wurde vorsichtig bei 0°C mit Methanol (10 mL) versetzt und für 30 min unter Rückfluss gerührt. Es wurde im Vakuum vollständig eingeengt und der Rückstand mittels präparativer RP-HPLC (Acetonitril/ Wasser) gereinigt. Das Isomerengemisch (262 mg) wurde anschließend an achiraler Phase nach Methode 3G in die vier Diastereomere aufgetrennt. Ausbeute: 15.2 mg (2% d. Th., Diastereomer 1, 2 Isomere), 166 mg (23% d. Th., Diastereomer 2, 2 Isomere), 44.7 mg (6% d. Th., Diastereomer 3, 2 Isomere), 92.5 mg (13% d. Th., Diastereomer 4, 2 Isomere).
LC-MS (Methode 1A:): Rt = 0.68 min (Diastereomer 1, 2 Isomere), Rt = 0.69 min (Diastereomer 2, 2 Isomere), 0.73 min (Diastereomer 3, 2 Isomere), Rt = 0.68 min (Diastereomer 4, 2 Isomere);
MS (ESIpos): m/z = 282 [M+H-TFA]+.
Beispiel 176A
1 -[5-(Fluormethyl)-2-methylmorpholin-2-yl]propan-2-ol Trifluoracetat [Diastereomer
Isomere]
Es wurden 166 mg (0.421 mmol) l-[4-Benzyl-5-(fluormethyl)-2-methylmorpholin-2-yl]propan-2-ol Trifluoracetat [Diastereomer 2, 2 Isomere aus Beispiel 175A] in Ethanol (4.23 mL) vorgelegt und unter Argon mit 17.0 mg Palladium auf Kohle (10%ig) und 8.0 mg Palladiumhydroxid auf Kohle (20%ig) versetzt und anschließend über Nacht unter Wasserstoffatmosphäre bei Normaldruck gerührt. Die Reaktionslösung wurde über Kieselgur filtriert und der Filterrückstand mit Ethanol nachgewaschen. Es wurde im Vakuum eingeengt und anschließend das Produkt am Hochvakuum getrocknet. Ausbeute: 126 mg (98% d. Th.). GC-MS (Methode 2B): Rt = 3.97 min.
Beispiel 177A
1 -Benzyl-2-methyl-(4R)-4-(2,2-difluorefhoxy)pyrrolidin- 1 ,2-dicarboxylat
[Diastereomerengemisch, 2 Isomere]
Es wurden 8.20 g (24.7 mmol, Reinheit: 84%) l-Benzyl-2-methyl-(4R)-4-hydroxypyrrolidin-l,2- dicarboxylat und 5.81 g (27.1 mmol) 2,2-Difluorethyltrifluormethansulfbnat in N,N- Dimethylformamid (200 mL) unter Argon vorgelegt und bei 0°C mit 1.28 g (32.1 mmol, 60%ige Suspension in Paraffinöl) Natriumhydrid versetzt. Man ließ auf RT erwärmen und rührte für 1 h. Die Reaktionsmischung wurde im Vakuum eingeengt, der Rückstand in Dichlormethan aufgenommen und anschließend mit Wasser und gesättigter wässriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilA asser) gereinigt. Ausbeute: 6.55 g (69% d. Th., Reinheit: 90%, Dias tereomeren Verhältnis: ca. 5:4).
LC-MS (Methode 2A): Rt = 0.98 min (enantiomerenreines Isomer 1), Rt = 0.99 min (enantiomerenreines Isomer 2);
MS (ESIpos): m/z = 344 [M+H]+.
Beispiel 178A
Benzyl-(4R)-4-(2,2-difluorethoxy)-2-(hydroxymethyl)pyrrolidin-l-carboxylat
[Diastereomerengemisch, 2 Isomere]
Es wurden 6.50 g (17.0 mmol, Reinheit: 90%) l-Benzyl-2-methyl-(4R)-4-(2,2-difluorefhoxy)- pyrrolidin-l,2-dicarboxylat [Diastereomerengemisch, 2 Isomere] in Tetrahydrofuran (200 mL) vorgelegt und bei 0°C mit 1.11 g (51.1 mmol) Lithiumborhydrid versetzt. Die Reaktionsmischung wurde auf RT erwärmt und anschließend über Nacht gerührt. Die Reaktionsmischung wurde vorsichtig mit Wasser (50 mL) versetzt und das Tetrahydrofuran im Vakuum entfernt. Der Rückstand wurde in Dichlormethan aufgenommen und mit 1 M Natriumcarbonat-Lösung gewaschen. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilA asser) gereinigt. Ausbeute: 4.25 g (79% d. Th., Diastereomerenverhältnis: ca. 1: 1).
LC-MS (Methode 2A): Rt = 0.87 min (enantiomerenreines Isomer 1), Rt = 0.88 min (enantiomerenreines Isomer 2);
MS (ESIpos): m/z = 316 [M+H]+.
Beispiel 179A Benzyl-(4R)-4-(2,2-difluorethoxy)-2-(hydroxymethyl)pyrrolidin-l-carboxylat [enantiomerenreines Isomer 1]
Diasteromerentrennung an chiraler Phase von 1.06 g der Verbindung aus Beispiel 178A nach Methode 27D ergab 447 mg des Beispiels 179A (enantiomerenreines Isomer 1) und 510 mg des Beispiels 180A (enantiomerenreines Isomer 2).
HPLC (Methode 25E): Rt = 1.90 min, >99.0 de; LC-MS (Methode 2A): Rt = 0.88 min; MS (ESIpos): m/z = 316 [M+H]+.
Beispiel 180A
Benzyl-(4R)-4-(2,2-difluorethoxy)-2-(hydroxymethyl)pyrrolidin-l-carboxylat [enantiomerenreines Isomer 2]
Diasteromerentrennung an chiraler Phase von 1.06 g der Verbindung aus Beispiel 178A nach Methode 27D ergab 447 mg des Beispiels 179A (enantiomerenreines Isomer 1) und 510 mg des Beispiels 180A (enantiomerenreines Isomer 2).
HPLC (Methode 25E): Rt = 2.97 min, >99.0 de;
LC-MS (Methode 2A): Rt = 0.87 min; MS (ESIpos): m/z = 316 [M+H]+. Beispiel 181A
[(4R)-4-(2,2-Difluorethoxy)pyrrolidin-2-yl]methanol [enantiomerenreines Isomer 2]
Es wurden 510 mg (1.62 mmol) Benzyl-(4R)-4-(2,2-difluorethoxy)-2-(hydroxymethyl)pyrrolidin-l- carboxylat [enantiomerenreines Isomer 2, Beispiel 180A] in Methanol (10.4 mL) vorgelegt, unter Argon mit 52.0 mg Palladium auf Kohle (10 ig) versetzt und unter Wasserstoffatmosphäre bei Normaldruck bis zum Ende der Wasserstoffaufnahme gerührt. Die Reaktionslösung wurde über Kieselgur filtriert, mit Methanol nachgewaschen und im Vakuum eingeengt. Ausbeute: 299 mg (quant.).
MS (Methode 2C): m/z = 182 [M+H]+.
Beispiel 182A
1 -Benzyl-2-methyl-(4R)-4-[( 1 , 1 -2H2)ethyloxy]pyrrolidin- 1 ,2-dicarboxylat
[Diastereomerengemisch, 2 Isomere]
Es wurden 6.29 g (22.5 mmol) l-Benzyl-2-methyl-(4R)-4-hydroxypyrrolidin-l,2-dicarboxylat in /VN-Dimethylformamid (100 mL) unter Argon bei 0°C mit 1.35 g (33.8 mmol, 60 ige Suspension in Paraffinöl) Natriumhydrid versetzt. Es wurde für 30 min gerührt, mit 5.00 g (9.37 mL, 45.1 mmol) l-Brom(2,2-2H2)propan sowie 832 mg (2.25 mmol) Tetra-w-butylammoniumiodid versetzt, auf RT erwärmt und für 3 h gerührt. Die Reaktionsmischung wurde vorsichtig mit Wasser versetzt und anschließend im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde in Essigsäureethylester aufgenommen und mit Wasser und gesättigter wässriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 5.07 g (60% d. Th., Reinheit: 83%, Diastereomeren Verhältnis: ca. 4:5).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.98 min (enantiomerenreines Isomer 1), Rt = 0.99 min (enantiomerenreines Isomer 2);
MS (ESIpos): m/z = 310 [M+H]
Beispiel 183A
Benzyl-(4R)-4- [(1,1 -2H2)ethyloxy] -2-(hydroxymethyl)pyrrolidin- 1 -carboxylat
[Diastereomerengemisch, 2 Isomere]
Es wurden 4.00 g (10.8 mmol, Reinheit: 83%) l-Benzyl-2-mefhyl-(4R)-4-[(l,l- 2H2)ethyloxy]pyrrolidin-l,2-dicarboxylat [Diastereomerengemisch, 2 Isomere] in Tetrahydrofuran (26.0 mL) vorgelegt und bei 0°C mit 270 mg (12.4 mmol) Lithiumborhydrid versetzt. Die Reaktionsmischung wurde auf RT erwärmt und anschließend über Nacht gerührt. Dann wurde vorsichtig mit Wasser versetzt und anschließend mit 2 N wässriger Hydrogenchlorid-Lösung sauer gestellt. Die wässrige Phase wurde mehrfach mit Essigsäureethylester extrahiert und die gesammelten organischen Phasen mit gesättigter wässriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 1.01 g (29% d. Th., Reinheit: 88%, Diastereomerenverhältnis: ca. 1: 1). LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.81 min (enantiomerenreines Isomer 1), Rt = 0.84 min (enantiomerenreines Isomer 2);
MS (ESIpos): m/z = 282 [M+H]+.
Beispiel 184A
{(4R)-4-[(l,l-2H2)Ethyloxy]pyrrolidin-2-yl}methanol [Diastereomerengemisch, 2 Isomere]
Es wurden 1.00 g (3.55 mmol) Benzyl-(4R)-4-[(l,l-2H2)ethyloxy]-2-(hydroxymethyl)pyrrolidin-l- carboxylat [Diastereomerengemisch, 2 Isomere] in Methanol (23.0 mL) vorgelegt, unter Argon mit 110 mg Palladium auf Kohle (10 ig) und 55.0 mg Platin(IV)oxid versetzt und anschließend unter Wasserstoffatmosphäre bei Normaldruck bis zum Ende der Wasserstoffaufnahme gerührt. Die Reaktionslösung wurde über Kieselgur filtriert, mit Methanol nachgewaschen und im Vakuum eingeengt. Ausbeute: 576 mg (quant.).
MS (Methode 2C): m/z = 148 [M+H]+.
Beispiel 185A
4-Benzyl-5-(methoxymethyl)-2-methylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 15.0 g (63.8 mmol) 4-Benzyl-5-(hydroxymethyl)-2-methylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in /V,/V-Dimethylformamid (600 mL) vorgelegt und mit 5.10 g (128 mmol, 60 ige Suspension in Paraffinöl) Natriumhydrid und 22.6 g (9.92 mL, 159 mmol) Iodmethan versetzt. Es wurde für 2 h gerührt und anschließend die Reaktion durch langsame Zugabe von Wasser (30 mL) beendet. Es wurde im Vakuum eingeengt, der Rückstand in Wasser aufgenommen und mehrfach mit Essigsäureethylester extrahiert. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde in Toluol aufgenommen und mit Wasser und gesättigter wässriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde mittels präparativer RP-HPLC (Acetonitril/Wasser) gereinigt. Ausbeute: 16.7 g (96% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.82 min; MS (ESIpos): m/z = 250 [M+H]+. Beispiel 186A
2-Allyl-4-benzyl-5-(methoxymethyl)-2-methylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 4.00 g (15.5 mmol) 4-Benzyl-5-(methoxymethyl)-2-methylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in Tetrahydrofuran (200 mL) vorgelegt, unter Argon bei - 78°C mit 21.7 mL (21.7 mmol) I M Lithiumhexamethyldisilazid-Lösung in Tetrahydrofuran versetzt und anschließend das Reaktionsgemisch für 15 min gerührt. Nachfolgend wurde bei -78°C 3.12 g (1.70 mL, 18.6 mmol) Allyliodid zugegeben, das Reaktionsgemisch auf RT erwärmt und über Nacht gerührt. Die Reaktion wurde durch Zugabe von gesättigter wässriger Ammoniumchlorid-Lösung beendet und mit Essigsäureethylester extrahiert. Die organische Phase wurde mit gesättigter wässriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 5.26 g (99% d. Th., Reinheit: 84%).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.04 min; MS (ESIpos): m/z = 290 [M+H]+.
Beispiel 187A
[4-Benzyl-5-(methoxymethyl)-2-methyl-3-oxomorpholin-2-yl]acetaldehyd
[Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 5.26 g (15.4 mmol, Reinheit: 84%) 2-Allyl-4-benzyl-5-(methoxymethyl)-2- methylmorpholin-3-οη [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in Tetrahydrofuran (333 mL) und
Wasser (199 mL) vorgelegt und bei 0°C mit 3.87 mL (1.42 mmol) 2.5 ige Osmiumtetroxid- Lösung in ieri-Butanol und 9.88 g (46.2 mmol) Natriumperiodat versetzt. Anschließend wurde auf RT erwärmt und für 20 h gerührt. Die Reaktionslösung wurde über Kieselgur filtriert und das Tetrahydrofuran im Vakuum entfernt. Die wässrige Phase wurde mit Essigsäureethylester extrahiert und die organische Phase mit gesättigter wässriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 5.06 g (91% d. Th., Reinheit: 81 ).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.85 min (Diastereomer 1, 2 Isomere), Rt = 0.88 min (Diastereomer 2, 2 Isomere);
MS (ESIpos): m/z = 292 [M+H]+.
Beispiel 188A
4-Benzyl-2-(2-hydroxyethyl)-5-(methoxymethyl)-2-methylmorpholin-3-on
[Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 5.00 g (13.7 mmol, Reinheit: 80%) [4-Benzyl-5-(methoxymethyl)-2-methyl-3- oxomorpholin-2-yl]acetaldehyd [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in Methanol (102 mL) vorgelegt und bei 0°C mit 1.56 g (41.2 mmol) Natriumborhydrid versetzt. Anschließend wurde auf RT erwärmt und 30 min gerührt. Die Reaktionslösung wurde mit Wasser versetzt und mit Essigsäureethylester extrahiert. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 4.84 g (65% d. Th., Reinheit: 54%).
LC-MS (Methode 2A): Rt = 0.74 min (Diastereomer 1, 2 Isomere), Rt = 0.75 min (Diastereomer 2, 2 Isomere);
MS (ESIpos): m/z = 294 [M+H]+. Beispiel 189A
2-[4-Benzyl-5-(methoxymethyl)-2-methylmorpholin-2-yl]ethanol [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 4.84 g (18.9 mmol, Reinheit: 54%) 4-Benzyl-2-(2-hydroxyethyl)-5-(methoxymefhyl)-2- methylmorpholin-3-οη [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in Tetrahydrofuran (88 mL) vorgelegt, unter Argon mit 44.6 mL (89.2 mmol) 2 M Boran-Dimethylsulfid-Komplex-Lösung in Tetrahydrofuran versetzt und für 1 h unter Rückfluss gerührt. Nachfolgend wurde der Ansatz auf RT abgekühlt, vorsichtig mit Ethanol (40 mL) versetzt und für 1 h unter Rückfluss gerührt. Anschließend wurde im Vakuum vollständig eingeengt, der Rückstand in Acetonitril aufgenommen und mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilA asser, isokratisch) gereinigt. Ausbeute: 2.65 g (quant., Diastereomerenverhältnis ca. 3:2).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.49 min (Diastereomer 1, 2 Isomere), Rt = 0.53 min (Diastereomer 2, 2 Isomere);
MS (ESIpos): m/z = 280 [M+H]+.
Beispiel 190A
2-[5-(Methoxymethyl)-2-methylmorpholin-2-yl]ethanol [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 2.65 g (9.49 mmol) 2-[4-Benzyl-5-(methoxymethyl)-2-methylmorpholin-2-yl]ethanol [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in Ethanol (37.9 mL) vorgelegt, unter Argon mit 250 mg Palladium auf Kohle (10 ig) und 125 mg Palladiumhydroxid auf Kohle (20%ig) versetzt und für 20 h unter Wasserstoffatmosphäre bei Normaldruck gerührt. Die Reaktionslösung wurde über Kieselgur filtriert und der Filterrückstand mit Methanol gewaschen. Es wurde im Vakuum eingeengt und das Produkt am Hochvakuum getrocknet. Ausbeute: 1.75 g (92% d. Th.).
MS (Methode 2C): m/z = 190 [M+H]+.
Beispiel 191A /V-Benzyl-2-chlor-/V-[(2R)-l-hydroxybutan-2-yl]propanamid [Diastereomerengemisch, 2 Isomere]
Es wurden 39.24 g (219 mmol) (2R)-2-(Benzylamino)butan-l-ol [Lit.: P. Deniz et al., Tetrahedron 2011, 67, 6227-6232] in wo-Propanol (500 mL) vorgelegt und mit 46.5 g (64.0 mL, 459 mmol) Triethylamin versetzt. Anschließend wurden 30.5 g (23.4 mL, 109 mmol) 2-Chlorpropionylchlorid [Racemat] zugetropft und die Reaktionslösung wurde für 4 h bei RT gerührt. Dann wurde im Vakuum eingeengt, der Rückstand mit Wasser versetzt und mit Dichlormethan extrahiert. Die organischen Phasen wurden über Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 49.0 g (83% d. Th., Diastereomerenverhältnis ca. 1 : 1 ). LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.86 min (enantiomerenreines Isomer 1), Rt = 0.88 min (enantiomerenreines Isomer 2);
MS (ESIpos): m z = 270 [M+H]+.
Beispiel 192A
(5R)-4-Benzyl-5-ethyl-2-methylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 2 Isomere]
Es wurden 25.0 g (92.7 mmol) /V-Benzyl-2-chlor-/V-[(2R)-l-hydroxybutan-2-yl]propanamid [Diastereomerengemisch, 2 Isomere] in wo-Propanol (400 mL) vorgelegt, auf 0°C gekühlt und anschließend mit 34.3 g (306 mmol) Kalium-ieri-butylat in einer Portion versetzt. Es wurde langsam auf RT erwärmt und über Nacht gerührt. Das wo-Propanol wurde im Vakuum weitgehend entfernt und der Rückstand in Essigsäureethylester aufgenommen. Die organische Phase wurde zweimal mit Wasser, einmal mit 1 N wässriger Hydrogenchlorid-Lösung und einmal mit gesättigter wässriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen. Die organische Phase wurde über Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 19.5 g (90% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.93 min; MS (ESIpos): m/z = 234 [M+H]+. Beispiel 193A
(5R)-2-Allyl-4-benzyl-5-ethyl-2-methylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 2 Isomere]
Es wurden 17.5 g (75.0 mmol) (5R)-4-Benzyl-5-ethyl-2-mefhylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 2 Isomere] in Tetrahydrofuran (320 mL) vorgelegt, unter Argon bei -78°C mit 82.5 mL (82.5 mmol) 1 M Lithiumhexamethyldisilazid-Lösung in Tetrahydrofuran versetzt und für 30 min gerührt. Nachfolgend wurde bei -78°C 10.9 g (7.79 mL, 90.0 mmol) Allylbromid in Tetrahydrofuran (20 mL) zugetropft. Man ließ das Reaktionsgemisch auf RT erwärmen und rührte über Nacht. Die Reaktion wurde durch Zugabe von Wasser beendet und anschließend mit Essigsäureethylester extrahiert. Die organische Phase wurde mit gesättigter wässriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen, über Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde durch Chromatographie an Kieselgel (Cyclohexan/Essigsäureefhylester Gradient) gereinigt. Ausbeute: 13.5 g (65% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.11 min; MS (ESIpos): m/z = 274 [M+H]+.
Beispiel 194A
[(5R)-4-Benzyl-5-ethyl-2-methyl-3-oxomorpholin-2-yl]acetaldehyd [Diastereomerengemisch, 2 Isomere]
Es wurden 10.5 g (38.4 mmol) (5R)-2-Allyl-4-benzyl-5-ethyl-2-methylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 2 Isomere] in Methanol (300 mL) vorgelegt und anschließend bei -78°C ozonhaltiger Sauerstoff für 30 min in die Lösung eingeleitet (Ozongenerator LAB2B der Firma Triogen/Degremont Technologies Ltd., Ozonkonzentration: ca. 30-50 mg/L). Nachfolgend wurde für einige Minuten zur Entfernung von überschüssigem Ozon reiner Sauerstoff in die Reaktionslösung eingeleitet. Die Reaktionslösung wurde bei -78°C mit 23.9 g (28.2 mL, 384 mmol) Dimethylsulfid versetzt, über Nacht gerührt und wobei man auf RT erwärmen ließ. Die Reaktionslösung wurde im Vakuum eingeengt, der Rückstand in Essigsäureethylester aufgenommen und mit Wasser, 1 N wässriger Hydrogenchlorid-Lösung und gesättigter wässriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen. Die organische Phase wurde über Magnesiumsulfat
getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde ohne weitere Reinigung in der nächsten Stufe eingesetzt. Ausbeute: 10.1 g Rohprodukt.
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.90 min; MS (ESIpos): m/z = 276 [M+H]+.
Beispiel 195A (5R)-4-Benzyl-5-ethyl-2-(2-hydroxyethyl)-2-methylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 2 Isomere]
Es wurden 9.80 g (ca. 35.6 mmol, Rohprodukt) [(5R)-4-Benzyl-5-ethyl-2-methyl-3-oxomorpholin- 2-yl]acetaldehyd [Diastereomerengemisch, 2 Isomere] in Methanol (100 mL) vorgelegt und bei 0°C mit 1.41 g (37.4 mmol) Natriumborhydrid versetzt. Anschließend ließ man auf RT erwärmen und rührte 30 min. Die Reaktionslösung wurde mit Wasser versetzt und mit Essigsäureethylester extrahiert. Die organische Phase wurde über Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde durch Chromatographie an Kieselgel (Cyclohexan/ Essigsäureethylester Gradient) gereinigt. Ausbeute: 9.79 g (99% d. Th.). LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.79 min; MS (ESIpos): m/z = 278 [M+H]+.
Beispiel 196A
2-[(5R)-4-Benzyl-5-ethyl-2-methylmorpholin-2-yl]ethanol [Diastereomerengemisch, 2 Isomere]
Es wurden 9.79 g (35.3 mmol) (5R)-4-Benzyl-5-ethyl-2-(2-hydroxyethyl)-2-methylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 2 Isomere] in Tetrahydrofuran (180 mL) vorgelegt, unter Argon mit 106 mL (212 mmol) 2 M Boran-Dimethylsulfid-Komplex-Lösung in Tetrahydrofuran versetzt und über Nacht bei RT gerührt. Es wurde mit Ethanol bis zum Ende der Gasentwicklung versetzt und für 30 min unter Rückfluss gerührt. Anschließend wurde im Vakuum vollständig eingeengt, der Rückstand in Acetonitril aufgenommen und direkt mittels Flash-Chromatographie an Kieselgel (Cyclohexan/Essigsäureefhylester Gradient) gereinigt. Ausbeute: 8.60 g (92% d. Th., Diastereomerenverhältnis ca. 2: 1). LC-MS (Methode 2A): Rt = 0.46 min (enantiomerenreines Isomer 1), Rt = 0.49 min (enantiomerenreines Isomer 2);
MS (ESIpos): m/z = 274 [M+H]+.
Beispiel 197A
2-[(5R)-5-Ethyl-2-methylmorpholin-2-yl]ethanol [Diastereomerengemisch, 2 Isomere]
Es wurden 4.00 g (15.2 mmol) 2-[(5R)-4-Benzyl-5-ethyl-2-methylmorpholin-2-yl]ethanol [Diastereomerengemisch, 2 Isomere] in Ethanol (150 mL) vorgelegt, unter Argon mit 400 mg Palladium auf Kohle (10%ig) und 200 mg Palladiumhydroxid auf Kohle (20%ig) versetzt und für 40 h unter Wasserstoffatmosphäre bei Normaldruck gerührt. Die Reaktionslösung wurde über
Kieselgur filtriert und der Filterrückstand mit Ethanol nachgewaschen. Es wurde im Vakuum eingeengt und das Produkt am Hochvakuum getrocknet. Ausbeute: 2.55 g (90% d. Th.).
MS (Methode IC): m/z = 174 [M+H]+.
Beispiel 198A ieri-Butyl-2- { [( 1 -methoxy- 1 -oxobutan-2-yl)amino]methyl } azetidin- 1 -carboxylat
[Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
1.80 g (9.66 mmol) feri-Butyl-2-(aminomethyl)azetidin-l -carboxylat [Racemat] wurden in 25 mL Dichlormethan gelöst, mit 1.62 mL (1.17 g, 11.6 mmol) Triethylamin und 1.11 mL (1.75 g, 9.66 mmol) Methyl-2-Brombutanoat [Racemat] versetzt und über Nacht unter Rückfluss gerührt. Dann wurde mit 1.35 mL (0.98 g, 9.66 mmol) Triethylamin und 0.89 mL (1.40 g, 7.73 mmol) Methyl-2- Brombutanoat [Racemat] versetzt und über Nacht unter Rückfluss gerührt. Nach Abkühlen auf Raumtemperatur wurde mit Wasser versetzt und die Phasen wurden getrennt. Die wässrige Phase wurde zweimal mit Dichlormethan extrahiert, die vereinten organischen Phasen mit gesättigter wässriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und dann im Vakuum vom Lösungsmittel befreit. Man erhielt 2.64 g (83% d. Th, Reinheit: 87%) des gewünschten Produktes.
LC-MS (Methode 6A): Rt = 2.16 min (Diastereomer 1, 2 Isomere), Rt = 2.22 min (Diastereomer 2, 2 Isomere); MS (ESIpos): m/z = 287 [M+H]+
Beispiel 199A ieri-Butyl-2-( { [(benzyloxy)carbonyl] ( 1 -methoxy- 1 -oxobutan-2-yl)amino } methyl)azetidin- 1 - carboxylat [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Zu 3.75 g (8.77 mmol) ieri-Butyl-2-{ [(l-methoxy-l-oxobutan-2-yl)amino]methyl}azetidin-l- carboxylat [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in 100 mL THF wurde bei 0°C langsam eine Lösung von 1.88 mL (2.25 g, 13.2 mmol) Benzylchlorocarbonat in 7 mL Toluol getropft. Dann wurde eine Lösung von 2.20 mL (1.59 g, 15.8 mmol) Triethylamin in 10 mL THF langsam hinzugetropft und über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Es wurde im Vakuum eingeengt und der Rückstand mit Wasser und Essigsäureethylester versetzt. Nach Trennung der Phasen wurde die wässrige Phase zweimal mit Essigsäureethylester extrahiert und die vereinigten organischen Phasen wurden mit gesättigter wäßriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen. Es wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert, das Filtrat im Vakuum eingeengt und der Rückstand am Hochvakuum getrocknet. Dann wurde der Rückstand mit Cyclohexan und Essigsäureethylester versetzt und mittels Kieselgelchromatographie (Cyclohexan/ Essigsäureethylester 10:3) gereinigt. Man erhielt 2.31 g (38% d. Th., Reinheit: 62%) des gewünschten Produktes. Beispiel 200A
Methyl-2-{ (azetidin-2-ylmethyl)[(benzyloxy)carbonyl]amino}butanoat Trifluoracetat [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
x CF3C02H
Zu 2.31 g (3.41 mmol, Reinheit: 62%) ieri-Butyl-2-({ [(benzyloxy)carbonyl](l-methoxy-l- oxobutan-2-yl)amino }methyl)azetidin-l-carboxylat [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in 45 mL Dichlormethan wurden 2.62 mL (3.88 g, 34.1 mmol) Triflouressigsäure gegeben und es wurde über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Dann wurde im Vakuum eingeengt, der Rückstand mit Dichlormethan und Wasser versetzt und die Phasen wurden getrennt. Die wässrige Phase wurde zweimal mit Dichlormethan extrahiert und die vereinigten organischen Phasen mit gesättigter wässriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen. Nach Trocknen über Natriumsulfat wurde im Vakuum eingeengt und der Rückstand im Hochvakuum getrocknet. Man erhielt 1.41 g (28% d. Th., Reinheit: 29%) des gewünschten Produktes. LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.72 min; MS (ESIpos): m/z = 320 [M+H-TFA]+
Beispiel 201A
Benzyl-3-ethyl-2-oxo-l,4-diazabicyclo[4.2.0]octan-4-carboxylat [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
1.41 g (0.94 mmol, Reinheit: 29%) Methyl -2- {(azetidin-2-ylmethyl)[(benzyloxy)carbonyl]- amino jbutanoat Trifluoracetat [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in 30 mL Methanol wurden mit 0.65 g (4.71 mmol) Kaliumcarbonat versetzt und es wurde über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Anschließend wurde im Vakuum eingeengt, der Rückstand mit Wasser und Essigsäureethylester versetzt und die Phasen getrennt. Die wässrige Phase wurde zweimal mit Essigsäureethylester extrahiert und die vereinigten organischen Phasen mit gesättigter wässriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen. Nach Trocknen über Natriumsulfat wurde im Vakuum eingeengt und der Rückstand im Hochvakuum getrocknet. Der Rückstand wurde in Methanol und Wasser gelöst und durch präparative HPLC (RP18 Säule, Laufmittel: Acetonitril/Wasser-Gradient) gereinigt. Man erhielt 383 mg (quant.) des gewünschten Produktes. LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.89 min; MS (ESIpos): m/z = 289 [M+H]+
Beispiel 202A
3-Ethyl-l,4-diazabicyclo[4.2.0]octan-2-on [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
383 mg (0.78 mmol, Reinheit: 60%) Benzyl-3-efhyl-2-oxo-l,4-diazabicyclo[4.2.0]-octan-4- carboxylat [Diastereomerengemisch, 4 Isomere, Beispiel 201A] in 30 mL Methanol wurden unter Argon mit 424 mg (0.39 mmol) 10%igem Palladium auf Aktivkohle versetzt und 4 h bei RT und Normaldruck hydriert. Dann wurde filtriert, das Filtrat im Vakuum eingeengt und der Rückstand im Hochvakuum getrocknet. Man erhielt 74.8 mg (61 d. Th) des gewünschten Produktes.
MS (Methode IC): m/z = 155 [M+H]+ Beispiel 203A ieri-Butyl-2- { [( 1 ,3-dimethoxy- 1 -oxopropan-2-yl)amino]methyl } azetidin- 1 -carboxylat
[Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
3.00 g (16.1 mmol) feri-Butyl-2-(aminomethyl)azetidin-l -carboxylat [Racemat] wurden in 40 mL Dichlormethan gelöst, mit 2.69 mL (1.96 g, 19.3 mmol) Triethylamin und 3.17 g (16.1 mmol) Methyl-2-brom-3-methoxypropanoat [Racemat] versetzt und über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Es wurden 1.12 mL (0.82 g, 8.05 mmol) Triethylamin und 0.90 g (4.59 mmol) Methyl-2- brom-3-methoxypropanoat [Racemat] hinzugefügt und über Nacht unter Rückfluss gerührt. Dann wurden 2.69 mL (1.96 g, 19.3 mmol) Triethylamin und 3.17 g (16.1 mmol) Methyl-2-brom-3- methoxypropanoat [Racemat] hinzugefügt und über Nacht unter Rückfluss gerührt. Nach
Abkühlen wurde der Niederschlag abfiltriert, das Filtrat mit Wasser versetzt und die Phasen getrennt. Die wässrige Phase wurde zweimal mit Dichlormethan extrahiert und die vereinigten organischen Phasen wurden mit gesättigter wässriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen. Nach Trocknen über Natriumsulfat wurde im Vakuum vom Lösungsmittel befreit und der Rückstand im Hochvakuum getrocknet. Man erhielt 6.89 g (94% d. Th, Reinheit: 67%) des gewünschten Produktes.
LC-MS (Methode 6 A): 1.91 min (Diastereomer 1, 2 Isomere), Rt = 1.96 min (Diastereomer 2, 2 Isomere);
MS (ESIpos): m/z = 303 [M+H]+ Beispiel 204A
Methyl-N-(azetidin-2-ylmethyl)-N-[(benzyloxy)carbonyl]-0-methylserinat Trifluoracetat [Dia- stereomerengemisch, 4 Isomere]
Zu 6.89 g (15.26 mmol, Reinheit: 67%) ieri-Butyl-2-{ [(l,3-dimethoxy-l-oxopropan-2- yl)amino]methyl}azetidin-l-carboxylat [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in 150 mL Dichlormethan wurden 17.6 mL (25.9 g, 227 mmol) Triflouressigsäure gegeben und über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Nach Zugabe von 8.8 mL (12.9 g, 113 mmol) Triflouressigsäure wurde über Nacht bei Raumtemperatur gerührt, dann im Vakuum eingeengt und der Rückstand in Dichlormethan gelöst. Es wurde im Vakuum eingeengt, der erhaltene Rückstand erneut in Dichlormethan gelöst und anschließend im Vakuum vom Lösungsmittel befreit. Nach Trocknen im Hochvakuum wurde das erhaltene Rohprodukt ohne Aufreinigung weiter in Beispiel 205A eingesetzt.
Beispiel 205A
3-(Methoxymethyl)-l,4-diazabicyclo[4.2.0]octan-2-on [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
10.9 g (20.6 mmol, Reinheit: 60%) Methyl-N-(azetidin-2-ylmethyl)-N-[(benzyloxy)carbonyl]-0- methylserinat Trifluoracetat [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in 150 mL Methanol wurden mit 11.4 g (82.7 mmol) Kaliumcarbonat versetzt und es wurde über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Anschließend wurde im Vakuum eingeengt und der Rückstand im Hochvakuum getrocknet. Man erhielt 22.5 g Rohprodukt, das ohne weitere Aufreinigung in Beispiel 206A eingesetzt wurde.
MS (Methode IC): m/z = 171 [M+H]+ Beispiel 206A Benzyl-3-(methoxymethyl)-2-oxo-l,4-diazabicyclo[4.2.0]octan-4-carboxylat
[Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Zu 22.48 g (19.8 mmol, Reinheit: 19%) 3-(Methoxymethyl)-l,4-diazabicyclo[4.2.0]octan-2-on [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in 200 mL THF wurde bei 0°C eine Lösung von 2.82 mL (3.38 g, 19.8 mmol) Benzylchlorocarbonat in 6.5 mL Toluol getropft. Dann wurde eine Lösung von 3.13 mL (2.41 g, 23.8 mmol) Triethylamin in 10 mL THF langsam hinzugetropft und es wurde über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Anschließend wurde auf 0°C gekühlt und erst eine Lösung von 1.69 mL (2.03 g, 11.9 mmol) Benzylchlorocarbonat in 4 mL Toluol und dann langsam eine Lösung von 1.93 mL (1.40 g, 13.9 mmol) Triethylamin in 10 mL THF hinzugetropft und über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Nach Filtration wurde das Filtrat im Vakuum eingeengt und
dann mit Wasser und Essigsäureethylester versetzt. Nach Trennung der Phasen wurde die wässrige Phase zweimal mit Essigsäureethylester extrahiert und die vereinigten organischen Phasen wurden mit gesättigter wäßriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen. Es wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert, das Filtrat im Vakuum eingeengt und der Rückstand am Hochvakuum getrocknet. Der Rückstand wurde in Acetonitril und Wasser gelöst und durch präparative HPLC (RP18 Säule, Laufmittel: Acetonitril/Wasser-Gradient) gereinigt. Man erhielt 1.08 g (18% d. Th.) des gewünschten Produktes.
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.83 min; MS (ESIpos): m/z = 305 [M+H]+ Beispiel 207A Benzyl-3-(methoxymethyl)-2-oxo-l,4-diazabicyclo[4.2.0]octan-4-carboxylat [enantiomerenreines Isomer 3]
1.08 g Benzyl-3-(methoxymethyl)-2-oxo-l,4-diazabicyclo[4.2.0]octan-4-carboxylat [Dia- stereomerengemisch, 4 Isomere, Beispiel 206 A] wurden an chiraler Phase in die Isomere getrennt [Methode 28D].
Ausbeute enantiomerenreines Isomer 3: 266.5 mg (99.8% ee) enantiomerenreines Isomer 3: Rt = 9.74 min [Methode 26E]. LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.79 min; MS (ESIpos): m/z = 305 [M+H]+ Beispiel 208A
3-(Methoxymethyl)-l,4-diazabicyclo[4.2.0]octan-2-on [enantiomerenreines Isomer 3]
266.5 mg Benzyl-3-(methoxymethyl)-2-oxo-l,4-diazabicyclo[4.2.0]octan-4-carboxylat
[enantiomerenreines Isomer 3, Beispiel 207 A] in 25 mL Methanol wurden unter Argon mit 465 mg (0.44 mmol) 10 igem Palladium auf Aktivkohle versetzt und über Nacht bei RT und Normaldruck hydriert. Dann wurde filtriert, das Filtrat im Vakuum eingeengt und der Rückstand im Hochvakuum getrocknet. Man erhielt 138 mg (92% d. Th) des gewünschten Produktes.
MS (Methode IC): m/z = 171 [M+H]+
Beispiel 209A ieri-Butyl-4-benzyl-5-oxo-4,7-diazaspiro[2.5]octan-7-carboxylat
Unter Argon wurde zu 2.50 g (8.84 mmol) ieri-Butyl-5-oxo-4,7-diazaspiro[2.5]octan-7-carboxylat in 80 mL THF bei 0°C portionsweise 2.47 g (61.9 mmol) Natriumhydrid gegeben und es wurde 30 min bei 0°C gerührt. Dann wurden 1.26 mL (1.81 g, 10.6 mmol) Benzylbromid zugetropft und es wurde über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Anschließend wurde auf 0°C gekühlt, mit 1.24 g (30.9 mmol) Natriumhydrid versetzt und 30 min bei 0°C gerührt. 0.63 mL (0.91 g, 5.3 mmol) Benzylbromid wurden zugetropft und es wurde über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Dann wurde bei 0°C zunächst mit Ethanol und dann mit Wasser und Essigsäureethylester versetzt. Nach Trennung der Phasen wurde die wässrige Phase zweimal mit Essigsäureethylester extrahiert und die vereinigten organischen Phasen wurden über Natriumsulfat getrocknet. Nach Filtration wurde das Filtrat im Vakuum eingeengt, der Rückstand am Hochvakuum getrocknet und mittels
Kieselgelchromatographie (Cyclohexan/ Essigsäureethylester 10: 1) und anschließend durch präparative HPLC (RP18 Säule, Laufmittel: AcetonitrilA asser-Gradient) gereinigt. Man erhielt 1.98 g (71% d. Th.) des gewünschten Produktes.
LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.09 min; MS (ESIpos): m/z = 317 [M+H] + Ή-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 7.38-7.14 (m, 5H), 4.41 (s, 2H), 4.16 (br. s., 2H), 1.40 (br. s., 9H), 0.98-0.89 (m, 2H), 0.79-0.72 (m, 2H).
Beispiel 210A ieri-Butyl-4-benzyl-6-methyl-5-oxo-4,7-diazaspiro[2.5]octan-7-carboxylat [Racemat]
Bei -78°C wurden unter Argon zu 1.20 g (3.79 mmol) ieri-Butyl-4-benzyl-5-oxo-4,7- diazaspiro[2.5]octan-7-carboxylat in 48 mL THF 11.38 mL (11.38 mmol) einer 1-molaren Lithiumhexamethyldisilazid-Lösung in THF getropft und es wurde 30 min bei -78°C gerührt. Dann wurden 0.47 mL (7.59 mmol) Methyliodid zugetropft und es wurde 1.5 h gerührt. Anschließend wurde bei 0°C zunächst mit gesättigter wässriger Ammoniumchlorid-Lösung und anschließend mit Essigsäureethylester versetzt. Nach Trennung der Phasen wurde die wässrige Phase zweimal mit Essigsäureethylester extrahiert, die vereinigten organischen Phasen wurden mit gesättigter wässriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen und dann über Natriumsulfat getrocknet. Nach Filtration wurde das Filtrat im Vakuum eingeengt und der Rückstand am Hochvakuum getrocknet, dann in Acetonitril und Wasser gelöst und durch präparative HPLC (RP18 Säule, Laufmittel: Acetonitril/Wasser-Gradient) gereinigt. Man erhielt 0.54 g (41% d. Th.) des gewünschten Produktes.
Beispiel 211A ieri-Butyl-6-methyl-5-oxo-4,7-diazaspiro[2.5]octan-7-carboxylat [Racemat]
Bei -78°C wurden ca.10 mL Ammoniak mit 107 mg (15.5 mmol) Lithium versetzt und einige Minuten gerührt. Dann wurden 540 mg (1.55 mmol) ieri-Butyl-4-benzyl-6-methyl-5-oxo-4,7- diazaspiro[2.5]octan-7-carboxylat [Racemat] in 5 mL THF zugetropft, langsam auf Raumtemperatur erwärmt und dann über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Anschließend wurde bei 0°C zunächst mit gesättigter wässriger Ammoniumchlorid-Lösung und anschließend mit Essigsäureethylester versetzt. Nach Trennung der Phasen wurde die wässrige Phase zweimal mit Essigsäureethylester extrahiert, die vereinigten organischen Phasen wurden mit gesättigter wässriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen und dann über Natriumsulfat getrocknet. Nach Filtration wurde das Filtrat im Vakuum eingeengt und der Rückstand am Hochvakuum getrocknet. Man erhielt 353 mg des Rohproduktes, das ohne weitere Aufreinigung eingesetzt wurde.
MS (Methode IC): m/z = 241 [M+H]+
Beispiel 212A
6-Methyl-4,7-diazaspiro[2.5]octan-5-on [Racemat]
Zu 331 mg (1.38 mmol) ieri-Butyl-6-methyl-5-oxo-4,7-diazaspiro[2.5]octan-7-carboxylat [Racemat] in 10 mL Dichlormethan wurden 1.06 mL (1.57 g, 13.8 mmol) Triflouressigsäure gegeben und es wurde 2 h bei Raumtemperatur gerührt. Dann wurde im Vakuum eingeengt und der Rückstand in Dichlormethan gelöst. Es wurde im Vakuum eingeengt und der erhaltene Rückstand erneut in Dichlormethan gelöst, im Vakuum vom Lösungsmittel befreit und im Hochvakuum getrocknet. Das erhaltene Rohprodukt (605mg) wurde ohne Aufreinigung weiter eingesetzt.
MS (Methode IC): m/z = 141 [M+H]+
Beispiel 213A
[(ieri-Butoxycarbonyl) { 2- [methoxy (methyl)amino] -2-oxoethyl } amino
Bei 0°C wurden 35 g (150 mmol) 2,2'-[(feri-Butoxycarbonyl)imino]diessigsäure in A^/V-Dimefhyl- formamid (250 mL) portionsweise mit 33.9 g (177 mmol) N-Ethyl-N'-(3-dimethylaminopropyl)- carbodiimid Hydrochlorid versetzt und 1 h bei Raumtemperatur gerührt. Es wurde auf 0°C abgekühlt und bei 0°C bis 5°C eine Lösung von 17.3 g (177 mmol) Ν,Ο-Dimethylhydroxylamin Hydrochlorid und 22.8 g (30.8 mL, 177 mmol) /V,/V-Diisopropyl-efhylamin in 150 mL Dimethylformamid zugetropft. Es wurde über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Dann wurde in ein Gemisch aus Eis und wässriger 1 M wässrige Hydrogenchlorid-Lösung gegeben und anschließend mit Essigsäureethylester versetzt. Nach Trennung der Phasen wurde die wässrige Phase zweimal mit Essigsäureethylester extrahiert, die vereinigten organischen Phasen wurden zweimal mit wässriger 1 M wässrige Hydrogenchlorid-Lösung und einmal mit gesättigter wässriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen und über Natriumsulfat getrocknet. Nach Filtration wurde das Filtrat im Vakuum eingeengt und der Rückstand am Hochvakuum getrocknet. Der Rückstand wurde mit Diethylether versetzt und 20 min im Ultraschallbad behandelt. Der entstandene Feststoff wurde abfiltriert und am Hochvakuum getrocknet. Man erhielt 27.8 g (64% d. Th.) des gewünschten Produktes.
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.64 min; MS (ESIpos): m/z = 277 [M+H] + :H-NMR (400 MHz, DMSO-de): δ [ppm] = 12.62 (br. s., 1H), 4.19-4.11 (m, 2H), 3.88 (d, 2H), 3.68 (d, 3H), 3.10 (d, 3H), 1.35 (d, 9H).
Beispiel 214A
N-(ieri-Butoxycarbonyl)-N-(2-oxopropyl)glycin
75.2 mL (26.9 g, 225 mmol) einer 3-molaren Lösung von Methylmagnesiumbromid in Diethylether wurden bei 0°C langsam zu 13 g (45 mmol) [(ieri-Butoxycarbonyl){2- [methoxy(methyl)amino]-2-oxoethyl}amino]essigsäure in 260 mL THF getropft. Es wurde 2 h bei Raumtemperatur gerührt. Dann wurden bei 0°C 78 mL gesättigte wässrige Ammoniumchlorid- Lösung sowie 78 mL Wasser zugetropft und man ließ langsam auf Raumtemperatur erwärmen. Es wurde mit Diethylether versetzt und nach Trennung der Phasen die organische Phase mit 1 N wässriger Natriumhydroxid-Lösung gewaschen. Die wässrige Phase wurde auf 0°C gekühlt, mit konzentrierter Hydrogenchlorid-Lösung sauer gestellt und mit Diethylether verdünnt. Die Phasen wurden getrennt und die wässrige Phase zweimal mit Essigsäureethylester gewaschen. Die vereinten organischen Phasen wurden mit gesättigter wässriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen und über Natriumsulfat getrocknet. Nach Filtration wurde das Filtrat im Vakuum eingeengt und der Rückstand am Hochvakuum getrocknet. Man erhielt 8.85 g (64% d. Th., Reinheit: 75%) des Rohproduktes, das ohne Aufreinigung weiter eingesetzt wurde. Beispiel 215A ieri-Butyl-4-benzyl-3-mefhyl-5-oxopiperazin- 1 -carboxylat [Racemat]
i) N- [2-(Benzylamino)propyl] -N-(feri-butoxycarbonyl)glycin
8.8 g (25 mmol, Reinheit: 67%) N-(ieri-Butoxycarbonyl)-N-(2-oxopropyl)glycin in 160 mL 1,2- Dichlorethan wurden mit 1.76 g (1.81 mL, 16.5 mmol) Benzylamin, 1.53 g (1.46 mL, 25 mmol) konzentrierter Essigsäure und 7.02 g (16.6 mmol) Natriumtriacetoxyborhydrid versetzt und es wurde über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Dann wurde im Vakuum eingeengt.
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.71 min; MS (ESIpos): m/z = 323 [M+H] + ii) ieri-Butyl-4-benzyl-3-methyl-5-oxopiperazin-l-carboxylat
Das Rohprodukt N-[2-(Benzylamino)propyl]-N-(ieri-butoxycarbonyl)glycin aus i) wurde in 132 mL DMF gelöst und mit 4.88 g (25 mmol) l-(3-Dimethylaminopropyl)-3-ethylcarbo- diimidhydrochlorid versetzt. Es wurde über Nacht bei Raumtemperatur gerührt, mit 2.44 g (12.7 mmol) l-(3-Dimethylaminopropyl)-3-ethylcarbodiimidhydrochlorid versetzt und erneut über Nacht gerührt. Es wurde mit gesättigter wässriger Natriumhydrogencarbonat-Lösung und gesättigter wässriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen und über Natriumsulfat getrocknet. Nach Filtration wurde das Filtrat im Vakuum eingeengt, der Rückstand am Hochvakuum getrocknet und mittels Kieselgelchromatographie (Dichlormethan, dann Dichlormethan/ Methanol 100:2) gereinigt. Man erhielt 6.64 g (79% d. Th.) des gewünschten Produktes.
LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.02 min; MS (ESIpos): m/z = 305 [M+H] +
Beispiel 216A ieri-Butyl-4-benzyl-2-ethyl-5-methyl-3-oxopiperazin-l-carboxylat [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
5.91 mL (5.91 mmol) einer 1 -molaren Lithiumhexamethyldisilazid-Lösung in THF wurden bei -78°C unter Argon zu 600 mg (1.97 mmol) ieri-Butyl-4-benzyl-3-methyl-5-oxopiperazin-l- carboxylat [Racemat] in 24 mL THF getropft und es wurde 30 min bei -78°C gerührt. Dann wurden 0.51 mL (3.94 mmol) Trifluormethansulfonsäureethylester zugetropft und es wurde 2 h gerührt. Anschließend wurde in gesättigte wässrige Ammoniumchlorid-Lösung gegeben und mit Essigsäureethylester versetzt. Nach Trennung der Phasen wurde die wässrige Phase zweimal mit Essigsäureethylester extrahiert, die vereinigten organischen Phasen wurden mit gesättigter wässriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen und über Natriumsulfat getrocknet. Nach Filtration
wurde das Filtrat im Vakuum eingeengt und der Rückstand am Hochvakuum getrocknet. Man erhielt 821 mg (87% d. Th., Reinheit: 70%) des gewünschten Rohproduktes.
LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.18 min; MS (ESIpos): m/z = 333 [M+H] +
Beispiel 217A ieri-Butyl-2-ethyl-5-methyl-3-oxopiperazin-l-carboxylat [Diastereomerengemisch]
Bei -78°C wurden 18 mL Ammoniak mit 120 mg (17.3 mmol) Lithium versetzt und einige Minuten gerührt. Dann wurden 821 mg (1.72 mmol) ieri-Butyl-4-benzyl-2-ethyl-5-methyl-3- oxopiperazin-l-carboxylat [Diastereomerengemisch, 4 Isomere, Beispiel 216A] in 6 mL THF zugetropft, langsam auf Raumtemperatur erwärmt und über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Anschließend wurde zunächst mit gesättigter wässriger Ammoniumchlorid-Lösung und dann mit Essigsäureethylester versetzt. Nach Trennung der Phasen wurde die wässrige Phase zweimal mit Essigsäureethylester extrahiert, die vereinigten organischen Phasen wurden mit gesättigter wässriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen und über Natriumsulfat getrocknet. Nach Filtration wurde das Filtrat im Vakuum eingeengt und der Rückstand am Hochvakuum getrocknet. Man erhielt 240 mg des Rohproduktes, das ohne weitere Aufreinigung eingesetzt wurde.
MS (Methode IC): m/z = 243 [M+H]+
Beispiel 218A
3-Ethyl-6-methylpiperazin-2-on Trifluoracetat [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Zu 657 mg (2.71 mmol) feri-Butyl-2-ethyl-5-methyl-3-oxopiperazin-l-carboxylat [Diastereomerengemisch, 4 Isomere, Beispiel 217 A] in 22 mL Dichlormethan wurden 1.46 mL (2.16 g, 18.9 mmol) Triflouressigsäure gegeben und über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Dann wurde im Vakuum eingeengt und der Rückstand in Dichlormethan gelöst. Es wurde im Vakuum eingeengt, der erhaltene Rückstand in Dichlormethan gelöst, anschließend im Vakuum vom Lösungsmittel befreit und im Hochvakuum getrocknet. Das erhaltene Rohprodukt (1.00 g) wurde ohne Aufreinigung weiter eingesetzt.
MS (Methode IC): m/z = 142 [M+H]+
Beispiel 219A Benzyl-2-ethyl-5-methyl-3-oxopiperazin-l-carboxylat [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Zu 1.55 g (2.18 mmol, Reinheit: 20%) 3-Ethyl-6-methylpiperazin-2-on Trifluoracetat [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in 1 mL THF wurde bei 0°C eine Lösung von 0.31 mL (0.37 g, 2.18 mmol) Benzylchlorocarbonat in 1.2 mL Toluol getropft. Dann wurde eine Lösung von 0.36 mL (0.26 g, 2.62 mmol) Triethylamin in 0.5 mL THF langsam hinzugetropft, über Nacht bei Raumtemperatur gerührt und anschließend mit Wasser und Essigsäureethylester versetzt. Nach Trennung der Phasen wurde die wässrige Phase zweimal mit Essigsäureethylester extrahiert und die vereinigten organischen Phasen wurden mit gesättigter wäßriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen. Es wurde über Natriumsulfat getrocknet, filtriert, das Filtrat im Vakuum eingeengt und der Rückstand am Hochvakuum getrocknet, in Methanol und Wasser gelöst und durch präparative HPLC (RP18 Säule, Laufmittel: Acetonitril/Wasser-Gradient) gereinigt. Man erhielt 84 mg (14% d. Th.) des gewünschten Produktes.
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.83 min; MS (ESIpos): m/z = 277 [M+H] +
Beispiel 220A 3-Ethyl-6-methylpiperazin-2-on [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
84 mg Benzyl-2-ethyl-5-methyl-3-oxopiperazin-l-carboxylat [Diastereomerengemisch, 4 Isomere, Beispiel 219A] in 10 mL Methanol wurde unter Argon mit 97 mg (0.09 mmol) 10 igem Palladium auf Aktivkohle versetzt und 4 h bei RT und Normaldruck hydriert. Dann wurde filtriert, das Filtrat im Vakuum eingeengt und der Rückstand im Hochvakuum getrocknet. Man erhielt 41 mg (95% d. Th) des gewünschten Produktes.
MS (Methode IC): m/z = 143 [M+H]+
Beispiel 221A
Ethyl-(5-methylpyridin-2-yl)acetat
179 mL (287 mmol) einer 1.6-molaren Lösung von w-Butyllifhium in Hexan wurden bei -50°C zu 40.2 mL (29.1 g, 287 mmol) /V,/V-Diisopropylethylamin und 14.0 mL (10.8 g, 92.8 mmol) Ν,Ν,Ν,Ν-Tetramethylethylendiamin in 115 mL THF getropft und es wurde 1 h bei -50°C gerührt. Dann wurden 15.1 mL (14.0 g, 130 mmol) 2,5-Dimethylpyridin zugetropft und 1 h bei 0°C gerührt. Bei -78°C wurden 12.5 mL (14.2 g, 131 mmol) Ethylchlorocarbonat zugetropft und es wurde über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Dann wurden bei 0°C zunächst 40 mL gesättigte wässrige Ammoniumchlorid-Lösung und anschließend 30 mL gesättigte wässrige Natriumchlorid-Lösung zugetropft. Bei Raumtemperatur wurde mit Essigsäureethylester versetzt, die Phasen wurden getrennt, die wässrige Phase zweimal mit Essigsäureethylester extrahiert, die vereinigten organischen Phasen mit gesättigter wässriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen und über
Natriumsulfat getrocknet. Nach Filtration wurde das Filtrat im Vakuum eingeengt, der Rückstand am Hochvakuum getrocknet, in Cyclohexan/Essigsäureethylester gelöst und mittels Kieselgelchromatographie (Cyclohexan/Essigsäureethylester 10: 1 - 10:5) gereinigt. Man erhielt 6.12 g (26% d. Th.) des gewünschten Produktes. LC-MS (Methode 8A): Rt = 0.83 min; MS (ESIpos): m/z = 180 [M+H] +
Beispiel 222A
Ethyl-(5-methylpiperidin-2-yl)acetat Hydrochlorid [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Unter Argon wurden 2.56 g (13.9 mmol) Ethyl-(5-methylpyridin-2-yl)acetat (Beispiel 221A) in 66 mL Essigsäure mit 51 mg (0.21 mmol) Platin(V)oxidhydrat versetzt und über Nacht bei Raumtemperatur und Normaldruck hydriert. Dann wurde über Kieselgel filtriert, das Filtrat im Vakuum eingeengt und der Rückstand mit 100 mL 1 N wässriger Hydrogenchlorid-Lösung versetzt. Im Vakuum wurde eingeengt und der Rückstand im Hochvakuum getrocknet. Man erhielt 2.44 g (78% d. Th) des gewünschten Produktes. MS (Methode IC): m/z = 223 [M+H]+
Beispiel 223A
2-(5-Methylpiperidin-2-yl)ethanol [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
2.71 mL (2.71 mmol) einer 1.0-molaren Lithiumaluminiumhydrid-Lösung in THF wurden bei 0°C zu 400 mg (1.80 mmol) Ethyl-(5-methylpiperidin-2-yl)acetat Hydrochlorid [Diastereomeren- gemisch, 4 Isomere] in 16 mL THF getropft und es wurde über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Bei 0°C wurden 1.44 mL (1.44 mmol) einer 1.0-molaren Lithiumaluminiumhydrid-Lösung in THF zugetropft und es wurde über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Bei 0°C wurden dann 144 μΐ^ Wasser, 156 μΐ^ 3 M wässrige Natriumhydroxid-Lösung und erneut 372 μΐ^ Wasser zugegegeben und der entstandene Niederschlag wurde abfiltriert. Das Filtrat wurde im Vakuum eingeengt und der Rückstand im Hochvakuum getrocknet. Man erhielt 275 mg (quant.) des gewünschten Produktes. MS (Methode IC): m/z = 144 [M+H]+
Beispiel 224A
5-Methylpiperidin-2-carboxamid Acetat [Diastereomerengemisch]
Unter Argon wurden 1.00 g (7.19 mmol) 5-Methylpyridin-2-carboxamid in 50 mL Essigsäure mit 26 mg (0.11 mmol) Platin(V)oxidhydrat sowie 115 mg (0.11 mmol) 10 igem Palladium auf Aktivkohle versetzt und über Nacht bei RT und Normaldruck hydriert. Es wurde mit 26 mg (0.11 mmol) Platin(V)oxidhydrat sowie 115 mg (0.11 mmol) 10 igem Palladium auf Aktivkohle versetzt und 3 d bei RT und Normaldruck hydriert. Dann wurde mit 26 mg (0.11 mmol) Platin(V)oxidhydrat sowie 115 mg (0.11 mmol) 10 igem Palladium auf Aktivkohle versetzt und über Nacht bei RT und Normaldruck hydriert. Es wurde über Kieselgel filtriert, das Filtrat im Vakuum eingeengt und der Rückstand im Hochvakuum getrocknet. Man erhielt 2.09 g des gewünschten Rohproduktes.
MS (Methode IC): m/z = 143 [M+H]+
Beispiel 225A 4-Benzyl-6,6-dimethyl-5-oxomorpholin-3-carbonsäure [Racemat]
19.5 g (43.8 mmol) 4-Benzyl-5-(hydroxymethyl)-2,2-dimethylmorpholin-3-on [Racemat] in 1200 mL Acetonitril wurden bei Raumtemperatur mit 37.65 g (165 mmol) Periodsäure versetzt und 15 min gerührt. Dann wurde bei 0°C mit 647 mg (3.00 mmol) Pyridinium-chlorochromat in 45 mL Acetonitril versetzt und es wurde 2 h bei 0°C gerührt. Es wurde im Vakuum eingeengt, der Rückstand anschließend mit Wasser versetzt und mit Essigsäureethylester gewaschen. Nach Trennung der Phasen wurde die organische Phase über Natriumsulfat getrocknet. Nach Filtration wurde das Filtrat im Vakuum eingeengt und der Rückstand im Hochvakuum getrocknet. Man erhielt 18.4 g (56% d. Th., Reinheit: 60%) des gewünschten Rohproduktes. LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.69 min; MS (ESIpos): m/z = 264 [M+H] +
Beispiel 226A
Methyl-4-benzyl-6,6-dimethyl-5-oxomorpholin-3-carboxylat [Racemat]
Zu 18.5 g (70.4 mmol, Reinheit: 60%) 4-Benzyl-6,6-dimethyl-5-oxomorpholin-3-carbonsäure [Racemat] in 232 mL Methanol wurden bei 0°C langsam 12.2 mL (16.7 g, 141 mmol) Thionyldichlorid getropft. Anschließend wurde unter Rühren 2 h zum Rückfluss erhitzt. Es wurde im Vakuum eingeengt und der Rückstand im Hochvakuum getrocknet. Man erhielt 18.4 g (80% d. Th., Reinheit: 85%) des gewünschten Rohproduktes.
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.87 min; MS (ESIpos): m/z = 278 [M+H] +
Beispiel 227A
4-Benzyl-5-(2-hydroxypropan-2-yl)-2,2-dimethylmorpholin-3-on [Racemat]
Zu 9.1 g (27.9 mmol, Reinheit: 85%) Methyl-4-benzyl-6,6-dimethyl-5-oxomorpholin-3-carboxylat [Racemat] in 507 mL THF wurden bei 0°C langsam 32.5 mL (97.6 mmol) 3 M Methylmagnesiumbromid-Lösung in Diethylether getropft. Anschließend wurde 1 h bei 0°C und dann über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Bei 0°C wurde mit 16.7 mL (50.2 mmol) 3 M Methylmagnesiumbromid-Lösung in Diethylether versetzt und bei Raumtemperatur über Nacht gerührt. Dann wurde bei 0°C mit gesättigter wässriger Ammoniumchlorid-Lösung versetzt und im Vakuum vom THF befreit. Der Rückstand wurde mit Dichlormethan und Wasser versetzt, die Phasen getrennt und die organische Phase zweimal mit Wasser gewaschen. Anschließend wurde die wässrige Phase mit Dichlormethan gewaschen. Die vereinigten organischen Phasen wurden mit gesättigter wässriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen und dann über Natriumsulfat getrocknet. Nach Filtration wurde das Filtrat im Vakuum eingeengt, der Rückstand am Hochvakuum getrocknet und durch präparative HPLC (RP18 Säule, Laufmittel: Acetonitril/Wasser-Gradient) gereinigt. Man erhielt 3.36 g (43% d. Th.) des gewünschten Produktes.
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.85 min; MS (ESIpos): m/z = 278 [M+H] +
:H-NMR (400 MHz, DMSO-de): δ [ppm] = 7.41-6.99 (m, 5H), 5.35-5.06 (m, 1H), 4.76 (s, 1H), 4.52 (d, 1H), 4.25-3.95 (m, 1H), 3.89-3.57 (m, 1H), 3.12-2.97 (m, 1H), 1.38-1.33 (m, 6H), 1.28- 1.23 (m, 3H), 1.20 (s, 3H).
Beispiel 228A
2-(4-Benzyl-6,6-dimethylmorpholin-3-yl)propan-2-ol [Racemat]
Zu 3.36 g (11.8 mmol) 4-Benzyl-5-(2-hydroxypropan-2-yl)-2,2-dimethylmorpholin-3-on [Racemat] in 421 mL Methanol wurden bei Raumtemperatur langsam 59.3 mL (118 mmol) 2 M Dimethylsulfid Borankomplex-Lösung in THF getropft. Es wurde über Nacht bei Raumtemperatur und dann 7 h unter Rückfluss gerührt. Anschließend wurden bei Raumtemperatur langsam 300 mL Methanol zugegeben und es wurde unter Rühren 4 h zum Rückfluss erhitzt. Dann wurde eingeengt, der Rückstand am Hochvakuum getrocknet und durch präparative HPLC (RP18 Säule, Laufmittel: AcetonitrilA asser-Gradient) gereinigt. Man erhielt 1.51 g (48% d. Th.) des gewünschten Produktes. LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.58 min; MS (ESIpos): m/z = 264 [M+H] +
:H-NMR (400 MHz, DMSO-de): δ [ppm] = 7.40-7.15 (m, 5H), 5.04 (d, 1H), 4.59 (s, 1H), 3.56 (dd, 1H), 3.41 (t, 1H), 3.02-2.89 (m, 1H), 2.41-2.26 (m, 2H), 1.83 (d, 1H), 1.24 (s, 3H), 1.15 (s, 3H), 1.09 (s, 3H), 0.96 (s, 3H).
Beispiel 229A 2-(4-Benzyl-6,6-dimethylmorpholin-3-yl)propan-2-ol [enantiomerenreines Isomer 1]
1.51 g 2-(4-Benzyl-6,6-dimethylmorpholin-3-yl)propan-2-ol [Racemat, Beispiel 228A] wurden chiraler Phase in die Enantiomere getrennt [Methode 29D] .
Ausbeute enantiomerenreines Isomer 1 : 448 mg (100% ee) enantiomerenreines Isomer 1 : Rt = 5.40 min [Methode 27E].
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.66 min; MS (ESIpos): m/z = 264 [M+H] +
:H-NMR (400 MHz, DMSO-de): δ [ppm] = 7.39-7.11 (m, 5H), 5.04 (d, 1H), 4.59 (s, 1H), 3.56 (dd, 1H), 3.46-3.35 (m, 1H), 3.30 (s, 1H), 2.96 (d, 1H), 2.40-2.26 (m, 2H), 1.24 (s, 3H), 1.15 (s, 3H), 1.09 (s, 3H), 0.96 (s, 3H). Beispiel 230A
2-(6,6-Dimethylmorpholin-3-yl)propan-2-ol [enantiomerenreines Isomer 1]
477 mg (1.81 mmol) 2-(4-Benzyl-6,6-dimethylmorpholin-3-yl)propan-2-ol] [enantiomerenreines Isomer 1] in 20 mL Ethanol wurden unter Argon mit 60 mg (0.56 mmol) 10 igem Palladium auf Aktivkohle und 30 mg (0.21 mmol) Palladium(II)hydroxid versetzt und über Nacht bei RT und Normaldruck hydriert. Dann wurde über Kieselgel filtriert, das Filtrat im Vakuum eingeengt und der Rückstand im Hochvakuum getrocknet. Man erhielt 307 mg (98% d. Th) des gewünschten Produktes.
MS (Methode IC): m/z = 174 [M+H]+ :H-NMR (400 MHz, DMSO δ [ppm] = 4.41-4.23 (m, 1H), 3.50-3.26 (m, 3H), 2.72-2.60 (m, 1H), 2.37 (dd, 1H), 1.18 (s, 3H), 1.10-0.97 (m, 9H).
Beispiel 231A
4-Benzyl-5-( 1 -hydroxycyclopropyl)-2,2-dimethylmorpholin-3-on [Racemat]
Zu 9.1 g (27.9 mmol, Reinheit: 85%) Methyl-4-benzyl-6,6-dimethyl-5-oxomorpholin-3-carboxylat [Racemat] in 350 mL Diethylether wurden bei Raumtemperatur langsam 0.83 mL (0.79 g, 2.79 mmol) Titan(IV)tetrapropan-2-olat und dann 19.7 mL (59.1 mmol) 3 M Efhylmagnesium- bromid-Lösung in Diethylether getropft. Es wurde über Nacht bei Raumtemperatur gerührt und anschließend wurden langsam 0.83 mL (0.79 g, 2.79 mmol) Titan(IV)tetrapropan-2-olat und 19.7 mL (59.1 mmol) 3 M Ethylmagnesiumbromid-Lösung in Diethylether zugetropft und über Nacht gerührt. Dann wurden langsam 0.21 mL (0.19 g, 0.69 mmol) Titan(iV)tetrapropan-2-olat und 4.92 mL (14.7 mmol) 3 M Ethylmagnesiumbromid-Lösung in Diethylether zugetropft und 4 h bei Raumtemperatur gerührt. Es wurde in gekühlte 10%ige wässrige Schwefelsäure gegeben und mit Diethylether verdünnt. Die Phasen wurden getrennt, die wässrige Phase zweimal mit Diethylether gewaschen, die vereinigten organischen Phasen wurden mit gesättigter wässriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen und dann über Natriumsulfat getrocknet. Nach Filtration wurde das Filtrat im Vakuum eingeengt, der Rückstand am Hochvakuum getrocknet und durch präparative HPLC (RP18 Säule, Laufmittel: AcetonitrilA asser-Gradient) gereinigt. Man erhielt 1.67 g (20% d. Th.) des gewünschten Produktes.
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.81 min; MS (ESIpos): m/z = 276 [M+H] +
:H-NMR (400 MHz, DMSO-de): δ [ppm] = 7.42-7.07 (m, 5H), 5.48 (s, 1H), 5.38 (d, 1H), 4.29- 4.13 (m, 1H), 4.08-3.94 (m, 1H), 3.83 (dd, 1H), 2.79 (dd, 1H), 1.47-1.25 (m, 6H), 0.80-0.66 (m, 1H), 0.62-0.45 (m, 1H), 0.42-0.21 (m, 2H). Beispiel 232A
1 -(4-Benzyl-6,6-dimethylmorpholin-3-yl)cyclopropanol [Racemat]
Zu 1.57 g (5.36 mmol) 4-Benzyl-5-(l-hydroxycyclopropyl)-2,2-dimethylmorpholin-3-on [Racemat] in 300 mL Methanol wurden bei Raumtemperatur langsam 26.8 mL (53.6 mmol) 2 M Dimethylsulfid Borankomplex-Lösung in THF getropft. Es wurde über Nacht bei Raumtemperatur und dann 2 h unter Rückfluss gerührt. Anschließend wurden bei Raumtemperatur langsam 300 mL Methanol zugegeben und es wurde 4 h zum Rückfluss erhitzt. Dann wurde eingeengt und der
Rückstand durch präparative HPLC (RP18 Säule, Laufmittel: AcetonitrilA asser-Gradient) gereinigt. Man erhielt 1.08 g (77% d. Th.) des gewünschten Produktes.
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.49 min; MS (ESIpos): m/z = 262 [M+H] +
:H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 7.47-7.15 (m, 5H), 4.96 (s, 1H), 4.68 (d, 1H), 3.91 (t, 1H), 3.53 (dd, 1H), 2.80 (d, 1H), 2.32 (d, 1H), 1.70 (d, 1H), 1.53 (dd, 1H), 1.26-1.14 (m, 3H), 0.95 (s, 3H), 0.82-0.70 (m, 1H), 0.58-0.45 (m, 2H), 0.40-0.30 (m, 1H)
Beispiel 233A l-(4-Benzyl-6,6-dimethylmorpholin-3-yl)cyclopropanol [enantiomerenreines Isomer 1]
1.08 g l-(4-Benzyl-6,6-dimethylmorpholin-3-yl)cyclopropanol [Racemat, Beispiel 232A] wurden an chiraler Phase in die Enantiomere getrennt [Methode 30D].
Ausbeute enantiomerenreines Isomer 1 : 340 mg (100% ee) enantiomerenreines Isomer 1 : Rt = 4.53 min [Methode 27E].
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.55 min; MS (ESIpos): m/z = 262 [M+H] +
:H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 7.47-7.15 (m, 5H), 4.96 (s, 1H), 4.68 (d, 1H), 3.91 (dd, 1H), 3.53 (dd, 1H), 2.80 (d, 1H), 2.32 (d, 1H), 1.70 (d, 1H), 1.53 (dd, 1H), 1.26-1.14 (m, 3H), 0.95 (s, 3H), 0.82-0.70 (m, 1H), 0.58-0.45 (m, 2H), 0.40-0.30 (m, 1H).
Beispiel 234A l-(6,6-Dimethylmorpholin-3-yl)cyclopropanol [enantiomerenreines Isomer 1]
339 mg (1.29 mmol) l-(4-Benzyl-6,6-dimethylmorpholin-3-yl)cyclopropanol [enantiomerenreines Isomer 1] in 15 mL Ethanol wurden unter Argon mit 43 mg (0.40 mmol) 10 igem Palladium auf Aktivkohle und 21 mg (0.15 mmol) Palladium(II)hydroxid versetzt und über Nacht bei RT und Normaldruck hydriert. Dann wurde über Kieselgel filtriert, das Filtrat im Vakuum eingeengt und der Rückstand im Hochvakuum getrocknet. Man erhielt 217 mg (98% d. Th) des gewünschten Produktes.
MS (Methode IC): m/z = 172 [M+H]+ Beispiel 235A 4-Benzyl-6,6-dimethyl-5-oxomorpholin-3-carbaldehyd [Racemat]
Zu 1.67 mL (2.43 g, 19 mmol) Ethandioyldichlorid in 195 mL Dichlormethan wurde bei -50°C langsam eine Lösung von 2.42 mL (2.67 g, 34.2 mmol) DMSO in 35 mL Dichlormethan getropft und es wurde 10 min bei -50°C gerührt. Dann wurde eine Lösung von 3.48 g (13.7 mmol) 4- Benzyl-5-(hydroxymethyl)-2,2-dimethylmorpholin-3-on [Racemat] in 45 mL Dichlormethan langsam zugetropft und es wurde 10 min bei -50°C gerührt. Bei -78°C wurde eine Lösung von 9.53 mL (6.92 g, 68.3 mmol) Triethylamin in 25 mL Dichlormethan zugetropft. Es wurde 2 h bei -78°C gerührt und man ließ langsam auf Raumtemperatur erwämen. Gesättigte wässrige Natriumhydrogencarbonat-Lösung und Dichlormethan wurden zugegeben und die Phasen wurden getrennt. Die wässrige Phase wurde zweimal mit Dichlormethan gewaschen. Die vereinigten organischen Phasen wurden mit gesättigter wässriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen und dann über Natriumsulfat getrocknet. Nach Filtration wurde das Filtrat im Vakuum eingeengt und der
Rückstand am Hochvakuum getrocknet. Man erhielt 3.86 g (Reinheit: 47%) des gewünschten Rohproduktes.
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.84 min; MS (ESIpos): m/z = 248 [M+H] + Beispiel 236A 4-Benzyl-5-(l-hydroxyethyl)-2,2-dimethylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Zu 3.86 g (15.6 mmol) 4-Benzyl-6,6-dimethyl-5-oxomorpholin-3-carbaldehyd [Racemat] in 50 mL THF wurden bei 0°C langsam 15.6 mL (46.8 mmol) 3 M Methylmagnesiumiodid-Lösung in Diethylether getropft und 1.5 h bei Raumtemperatur gerührt. Es wurde mit gesättigter wässriger Ammoniumchlorid-Lösung versetzt und im Vakuum vom THF befreit. Der Rückstand wurde mit Dichlormethan und Wasser versetzt und die Phasen wurden getrennt. Die organische Phase wurde mit Wasser gewaschen und über Natriumsulfat getrocknet. Nach Filtration wurde das Filtrat im Vakuum eingeengt und der Rückstand am Hochvakuum getrocknet. Man erhielt 3.65 g (82% d. Th., Reinheit: 92%) des gewünschten Produktes. LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.80 min; MS (ESIpos): m/z = 264 [M+H] +
:H-NMR (400 MHz, DMSO-ife): δ [ppm] = 7.40-7.12 (m, 5H), 5.17-4.91 (m, 2H), 4.31-4.20 (m, 1H), 4.10-3.95 (m, 1H), 3.89-3.66 (m, 2H), 3.09-2.93 (m, 1H), 1.41-1.27 (m, 6H), 1.11 (d, 3H).
Beispiel 237A l-(4-Benzyl-6,6-dimethylmorpholin-3-yl)ethanol [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Zu 3.65 g (12.9 mmol, Reinheit: 92%) 4-Benzyl-5-(l-hydroxyethyl)-2,2-dimethylmorpholin-3-on [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in 400 mL Methanol wurden bei Raumtemperatur langsam 64.5 mL (129 mmol) 2 M Dimethylsulfid Borankomplex-Lösung in THF getropft. Es wurde über Nacht bei Raumtemperatur und dann 2 h unter Rückfluss gerührt. Anschließend wurden bei Raumtemperatur langsam 400 mL Methanol zugegeben und dann 4 h zum Rückfluss erhitzt. Nach Einengen wurde der Rückstand mittels Kieselgelchromatographie (Dichlormethan/Methanol 100:2 - 100:3) gereinigt. Man erhielt 2.11 g (65% d. Th.) des gewünschten Produktes.
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.50 min; MS (ESIpos): m/z = 250 [M+H] +
Beispiel 238A l-(4-Benzyl-6,6-dimethylmorpholin-3-yl)ethanol [enantiomerenreines Isomer 2]
2.11 g l-(4-Benzyl-6,6-dimethylmorpholin-3-yl)ethanol [Diastereomerengemisch, 4 Isomere, Beispiel 237 A] wurden an chiraler Phase in die Enantiomere getrennt [Methode 31D].
Ausbeute enantiomerenreines Isomer 2: 577 mg (100% ee) enantiomerenreines Isomer 2: Rt = 6.55 min [Methode 28E].
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.52 min; MS (ESIpos): m/z = 250 [M+H] +
:H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 7.40-7.16 (m, 5H), 4.66 (d, 1H), 4.31-4.19 (m, 1H), 4.05 (d, 1H), 3.72-3.48 (m, 2H), 3.00 (d, 1H), 2.40-2.23 (m, 2H), 1.79 (d, 1H), 1.20-1.06 (m, 6H), 0.98 (s, 3H). Beispiel 239A l-(6,6-Dimethylmorpholin-3-yl)ethanol [enantiomerenreines Isomer 2]
575 mg (2.31 mmol) l-(4-Benzyl-6,6-dimethylmorpholin-3-yl)ethanol [enantiomerenreines Isomer 2] in 26 mL Ethanol wurden unter Argon mit 76 mg (0.71 mmol) 10%igem Palladium auf Aktivkohle und 38 mg (0.27 mmol) Palladium(II)hydroxid versetzt und über Nacht bei RT und Normaldruck hydriert. Dann wurde über Kieselgel filtriert, das Filtrat im Vakuum eingeengt und der Rückstand im Hochvakuum getrocknet. Man erhielt 217 mg (98% d. Th) des gewünschten Produktes.
MS (Methode IC): m/z = 160 [M+H]+
:H-NMR (400 MHz, DMSO δ [ppm] = 6.93-6.58 (m, 1H), 4.70-4.48 (m, 2H), 4.43-4.31 (m, 1H), 2.64 (d, 2H), 2.33 (ddd, 2H), 1.36 (s, 3H), 1.25-1.12 (m, 6H).
Beispiel 240A ieri-Butyl-2- [(benzylamino)methyl] azetidin- 1 -carboxylat [Racemat]
10.0 g (53.7 mmol) ieri-Butyl-2-(aminomethyl)azetidin-l -carboxylat und 2.03 g (37.8 mmol) Benzaldehyd in 100 ml Methanol wurden 2.5 h unter Rückfluss erhitzt. Dann wurde auf 0°C abgekühlt und bei dieser Temperatur innerhalb von 15 min Natriumborhydrid langsam hinzugegeben. Es wurde über Nacht bei RT gerührt. Anschließend wurde im Vakuum eingeengt, der Rückstand mit Dichlormethan und Wasser versetzt, die Phasen getrennt und die wässrige Phase wurde zweimal mit Dichlormethan extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen wurden mit gesättigter wässriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet, filtriert
und das Filtrat wurde im Vakuum eingeengt. Der erhaltene Rückstand wurde mit Dichlormethan versetzt und mittels Kieselgel-Chromatographie (Dichlormethan, dann Dichlormethan: Methanol = 100:4) gereinigt. Ausbeute: 7.43 g (50% d. Th.).
LC-MS (Methode 6A): Rt = 2.41 min; MS (ESIpos): m/z = 277 [M+H]+. Beispiel 241A ieri-Butyl-2- { [benzyl( 1 -methoxy- 1 -oxopropan-2-yl)amino] methyl } azetidin- 1 -carboxylat
[Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 2.50 g (9.05 mmol) ieri-Butyl-2-[(benzylamino)methyl]azetidin-l-carboxylat [Racemat] in Dichlormethan (150 ml) gelöst, mit 5.55 ml (4.03 g, 39.8 mmol) Triethylamin und 3.04 ml (4.53 g, 27.1 mmol) 2-Brompropansäuremethylester [Racemat] versetzt und über Nacht bei RT gerührt. Dann wurde mit 5.55 ml (4.03 g, 39.8 mmol) Triethylamin und 3.04 ml (4.53 g, 27.1 mmol) 2-Brompropansäuremethylester [Racemat] versetzt und über Nacht bei 40°C gerührt. Anschließend wurde erneut mit 5.55 ml (4.03 g, 39.8 mmol) Triethylamin und 3.04 ml (4.53 g, 27.1 mmol) 2-Brompropansäuremethylester [Racemat] versetzt und über Nacht bei 40°C gerührt. Nach Abkühlen auf Raumtemperatur wurde mit Wasser und Dichlormethan verdünnt und die Phasen wurden getrennt. Die wässrige Phase wurde zweimal mit Dichlormethan extrahiert und die vereinten organischen Phasen wurden mit gesättigter wässriger Natriumchlorid-Lösung gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und dann im Vakuum vom Lösungsmittel befreit. Das erhaltene Rohprodukt wurde mittels Kieselgel-Chromatographie (Dichlormethan, dann
Dichlormethan: Methanol = 100: 1) gereinigt. Ausbeute: 3.22 g (94% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.00 min (Diastereomer 1), Rt = 1.13 min (Diastereomer 2);
MS (ESIpos): m/z = 363 [M+H]+;
Ή-NMR (400 MHz, DMSO δ [ppm] = 7.35-7.28 (m, 4H), 7.27-7.20 (m, 1H), 4.18
1H), 3.85-3.73 (m, 1H), 3.71-3.51 (m, 6H), 3.51-3.38 (m, 1H), 3.04-2.88 (m, 1H), 2.85-2.69 (m, 1H), 2.15-1.96 (m, 1H), 1.93-1.65 (m, 1H), 1.34 (d, 9H), 1.26-1.15 (m, 3H).
Beispiel 242A
Methyl-/Y-(azetidin-2-ylmethyl)-N-benzylalaninat Hydrochlorid [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
3.2 g (8.5 mmol) ieri-Butyl-2-{ [benzyl(l-methoxy-l-oxopropan-2-yl)amino]methyl}-azetidin-l- carboxylat [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in Dioxan (74 ml) wurden mit 14.9 ml (59.7 mmol) 4 N Hydrogenchlorid-Lösung in 1,4-Dioxan versetzt und über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Anschließend wurde erneut mit 14 ml (59.7 mmol) 4 N Hydrogenchlorid-Lösung in 1,4- Dioxan versetzt und über Nacht bei RT gerührt. Dann wurde im Vakuum eingeengt und das Produkt am Hochvakuum getrocknet. Ausbeute: 3.13 g (98% d. Th., Reinheit: 80%).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.68 min (Diastereomer 1, 2 Isomere), Rt = 0.70 min (Diastereomer 2, 2 Isomere); MS (ESIpos): m/z = 263 [M+H-HC1]+.
Beispiel 243A
4-Benzyl-3-methyl-l,4-diazabicyclo[4.2.0]octan-2-on [enantiomerenreines Isomer 3]
Es wurden 21.8 g (51.0 mmol, Reinheit: 70%) Methyl-/V-(azetidin-2-ylmethyl)-/V-benzylalaninat [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in Methanol (562 ml) vorgelegt, mit 28.2 g (204 mmol)
Kaliumcarbonat versetzt und anschließend für 2.5 d bei RT gerührt. Die Reaktionslösung wurde filtriert und bei 20°C wurde das Lösungsmittel im Vakuum weitgehend entfernt. Der Rückstand wurde in Wasser aufgenommen und mehrfach mit Dichlormethan und Chloroform/ wo-Propanol (7:3) extrahiert. Die gesammelten organischen Phasen wurden über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt (12.1 g) wurde nach Methode 7D in die entsprechenden Isomere aufgetrennt. Die Zielverbindung eluierte hierbei als dritte Komponente. Ausbeute: 2.47 g (21% d. Th.).
HPLC (Methode 6E): Rt = 7.49 min, 99.0% ee;
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.50 min; MS (ESIpos): m/z = 231 [M+H]+. Beispiel 244A
3-Methyl-l,4-diazabicyclo[4.2.0]octan-2-on [enantiomerenreines Isomer 3]
Es wurden 2.40 g (10.4 mmol) 4-Benzyl-3-methyl-l,4-diazabicyclo[4.2.0]octan-2-on [enantiomerenreines Isomer 3] in Ethanol (85 ml) vorgelegt und unter Argon mit 250 mg Palladium auf Kohle (10%ig) und 130 mg Palladiumhydroxid auf Kohle (20%ig) versetzt und anschließend über Nacht unter Wasserstoffatmosphäre unter Normaldruck gerührt. Die Reaktionslösung wurde über Kieselgur filtriert und der Filterrückstand mit heißem Ethanol (100 ml) gewaschen. Es wurde im Vakuum eingeengt und das Produkt am Hochvakuum getrocknet. Ausbeute: 1.56 g (quant.). GC-MS (Methode 2B): Rt = 4.50 min; MS (EIpos): m/z = 140 [M]+;
MS (Methode IC): m/z = 141 [M+H]+;
Ή-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 4.59 (mc, 1H), 4.09-3.89 (m, 2H), 3.27 (q, 1H), 2.95 (dd, 1H), 2.58-2.53 (m, 2H), 2.33-2.04 (m, 2H), 1.12 (d, 3H).
Ausführungsbeispiele Beispiel 1
4-[(2-{ [(lR)-l-(3-Chlorphenyl)ethyl]amino}-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6- yl)carbonyl]-3-methyl-l,4-diazabicyclo[4.2.0]octan-2-on [enantiomerenreines Isomer]
Es wurden 46.1 mg (0.133 mmol) 2-{ [(lR)-l-(3-Chlorphenyl)ethyl]amino}-8-methoxy[l,2,4]tri- azolo[l,5-a]pyridin-6-carbonsäure [enantiomerenreines Isomer] und 28.0 mg (0.199 mmol) 3- Methyl-l,4-diazabicyclo[4.2.0]octan-2-on [enantiomerenreines Isomer 3, Beispiel 23A] in N,N- Dimethyl-formamid (1.50 mL) vorgelegt und mit 68.7 mg (93 μΕ, 0.532 mmol) N,N- Diisopropylethylamin versetzt. Anschließend wurden bei RT 60.7 mg (0.160 mmol) HATU zugegeben und über Nacht gerührt. Die Reaktionslösung wurde ohne weitere Aufarbeitung mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilA asser) gereinigt. Ausbeute: 40.6 mg (65% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.90 min; MS (ESIpos): m/z = 469 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 8.38 (s, 1H), 7.47 (s, 1H), 7.40-7.19 (m, 4H), 6.94 (s, 1H), 4.92-4.81 (m, 1H), 4.64-4.56 (m, 1H), 4.24 (q, 1H), 4.10-4.01 (m, 1H), 3.98-3.76 (m, 6H), 3.55-3.41 (m, 1H), 1.43 (d, 3H), 1.39 (d, 3H), ein Proton verdeckt.
Beispiel 2
{2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy [1,2,4] triazolo[l, 5-a]pyridin-6-yl}[5-(3-hydroxycyclobutyl)- 2-methylmorpholin-4-yl]methanon [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 100 mg (0.301 mmol) 2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5- a]pyridin-6-carbonsäure und 61.8 mg (0.361 mmol) 3-(6-Methylmorpholin-3-yl)cyclobutanol [4 Isomere] in A^N-Dimethylformamid (1.38 mL) vorgelegt und mit 136 mg (183 μΐ^, 1.05 mmol) /V,.V-Diisopropylethylamin versetzt. Anschließend wurden bei RT 137 mg (0.361 mmol) HATU zugegeben und über Nacht gerührt. Die Reaktionslösung wurde anschließend ohne weitere Aufarbeitung mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilA asser) gereinigt. Ausbeute: 97.6 mg (67% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.87 min; MS (ESIpos): m/z = 486 [M+H]+; Beispiel 3
{2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy [1,2,4] triazolo[l, 5-a]pyridin-6-yl}[5-(3-hydroxycyclobutyl)- 2-methylmorpholin-4-yl]methanon [Diastereomer 1 + Diastereomer 2]
Diastereomerentrennung an chiraler Phase von 93.0 mg der Verbindung aus Beispiel 2 nach Methode 12D ergab 30.2 mg des Beispiels 3 (Diastereomer 1 + Diastereomer 2) und 34.8 mg des Beispiels 4 (Diastereomer 3 + Diastereomer 4).
HPLC (Methode 12E): Rt = 11.5 min;
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.87 min (Diastereomer 1), Rt = 0.88 min (Diastereomer 2); MS (ESIpos): m/z = 486 [M+H]+. Beispiel 4
{2-[(3-Chlorbenzyl)amino] -8-methoxy [1,2, 4] triazolo[l,5-a]pyridin-6-yl} [5-(3-hydroxycyclobutyl)- 2-methylmorpholin-4-yl]methanon [Diastereomer 3 + Diastereomer 4]
Diastereomerentrennung an chiraler Phase von 93.0 mg der Verbindung aus Beispiel 2 nach Methode 12D ergab 30.2 mg des Beispiels 3 (Diastereomer 1 + Diastereomer 2) und 34.8 mg des Beispiels 4 (Diastereomer 3 + Diastereomer 4). HPLC (Methode 12E): Rt = 25.0 min;
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.87 min (Diastereomer 3), Rt = 0.88 min (Diastereomer 4);
MS (ESIpos): m/z = 486 [M+H]+.
Beispiel 5
(2-{ [l-(3-Chlorphenyl)-2-fluorethyl]amino }-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-yl)[(5R)- 2,5-dimethylmorpholin-4-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer]
Es wurden 190 mg (0.513 mmol) (2-Brom-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-yl)[(5R)-2,5- dimethylmorpholin-4-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer], 129 mg (0.616 mmol) l-(3- Chlorphenyl)-2-fluorethanamin Hydrochlorid [enantiomerenreines Isomer 2], 157 mg (873 μΐ^,
I .75 mmol, 2 M Lösung in Tetrahydrofuran) Natrium-ieri-butylat, 44.3 mg (0.077 mmol) Bis(dibenzylidenaceton)palladium(0) und 44.5 mg (0.077 mmol) 4,5-Bis(diphenylphosphino)-9,9- dimethylxanthen (XantPhos) in entgastem 1,4-Dioxan (7.58 mL) in einem Mikrowellenröhrchen vorgelegt. Das Röhrchen wurde verschlossen und die Reaktionsmischung anschließend bei 160°C 1 h in der Mikrowelle (Biotage Synthesizer) gerührt. Die Reaktionslösung wurde auf Wasser gegossen, mit Dichlormethan extrahiert, die organische Phase über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde zunächst mittels präparativer RP-HPLC (Acetonitril/Wasser) vorgereinigt und anschließend nach Methode 2F nachgereinigt. Ausbeute:
I I.2 mg (5% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.98 min; MS (ESIpos): m/z = 461 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 8.33 (s, 1H), 7.64-7.53 (m, 2H), 7.49-7.28 (m, 3H), 6.89 (br. s., 1H), 5.18 (mc, 1H), 4.75-3.86 (m, 6H), 3.49-3.39 (m, 3H), 3.19-2.64 (s, 1H), 1.37-0.89 (m, 6H), ein Proton verdeckt.
Beispiel 6
{2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy [1,2,4] triazolo[l, 5-a]pyridin-6-yl} [(5R)-2-(2-hydroxyethyl)- 2,5-dimethylmorpholin-4-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer]
Es wurden 100 mg (0.301 mmol) 2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5- a]pyridin-6-carbonsäure und 57.4 mg (0.361 mmol) 2-[(5R)-2,5-Dimethylmorpholin-2-yl]ethanol [enantiomerenreines Isomer 2] in /V,/V-Dimethylformamid (1.38 mL) vorgelegt und mit 136 mg (183 μΕ, 1.05 mmol) /V,/V-Diisopropylethylamin versetzt. Anschließend wurden bei RT 137 mg (0.361 mmol) HATU zugegeben und über Nacht gerührt. Die Reaktionslösung wurde anschließend
ohne weitere Aufarbeitung mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilA asser) gereinigt. Ausbeute: 97.6 mg (67% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.88 min; MS (ESIpos): m/z = 474 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 8.30 (s, IH), 7.40 (s, IH), 7.37-7.20 (m, 4H), 6.86 (d, IH), 4.46 (d, 2H), 4.28 (t, IH), 4.19 (br.s., IH), 3.93 (s, 3H), 3.78 (dd, IH), 3.68 (br.s., IH), 3.48- 3.32 (m, 3H), 3.10-2.98 (m, IH), 2.00 (mc, IH), 1.49 (mc, IH), 1.25 (d, 3H), 1.09 (s, 3H).
Beispiel 7
{2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-yl}[(5R)-5-(2-hydroxyethyl)- 2,2-dimethylmorpholin-4-yl]methanon [Enantiomerengemisch, 2 Isomere]
Es wurden 70.0 mg (0.210 mmol) 2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5- a]pyridin-6-carbonsäure und 40.2 mg (0.252 mmol) 2-[(3R)-6,6-Dimethylmorpholin-3-yl]efhanol [Enantiomerengemisch, 2 Isomere] in /V,/V-Dimethylformamid (1.00 mL) vorgelegt und mit 95.1 mg (128 μΕ, 0.736 mmol) /V,/V-Diisopropylethylamin versetzt. Anschließend wurden bei RT 96.0 mg (0.252 mmol) HATU zugegeben und für 1 h gerührt. Die Reaktionslösung wurde anschließend ohne weitere Aufarbeitung mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilAVasser) gereinigt. Ausbeute: 86.2 mg (85% d. Th., Enantiomerenverhältnis ca. 85: 15).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.89 min; MS (ESIpos): m/z = 474 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 8.32 (br. s., IH), 7.39 (s, IH), 7.36-7.21 (m, 4H), 6.87 (s, IH), 4.46 (d, 2H), 4.42 (t, IH), 3.93 (s, 3H), 3.83 (br. d., IH), 3.50-3.37 (m, 3H), 2.00-1.78 (m, 2H), 1.20-1.02 (m, 6H), drei Protonen verdeckt.
Beispiel 8
{ 2-[(3-Chlorbenzyl)amino] -8-methoxy[ 1,2,4] triazolo[ 1 ,5-a]pyridin-6-yl } [5-(hydroxymethyl)-2,2,5- trimethylmorpholin-4-yl] methanon [Racemat]
Es wurden 120 mg (0.361 mmol) 2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5- a]pyridin-6-carbonsäure und 68.9 mg (0.433 mmol) (3,6,6-Trimethylmorpholin-3-yl)methanol [Racemat] in A^N-Dimethylformamid (1.11 mL) vorgelegt und mit 163 mg (220 μΐ^, 1.26 mmol) NN-Diisopropylethylamin versetzt. Anschließend wurden bei RT 165 mg (0.433 mmol) HATU zugegeben und über Nacht gerührt. Die Reaktionslösung wurde anschließend ohne weitere Aufarbeitung mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilA asser) gereinigt. Ausbeute: 61.1 mg (36% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.93 min; MS (ESIpos): m/z = 474 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO-ife): δ [ppm] = 8.23 (d, 1H), 7.40 (s, 1H), 7.37-7.21 (m, 4H), 6.83 (d, 1H), 4.89 (t, 1H), 4.45 (d, 2H), 4.01-3.83 (m, 5H), 3.65 (dd, 1H), 3.30-3.21 (m, 3H), 1.41 (s, 3H), 1.12 (s, 3H), 1.07 (s, 3H).
Beispiel 9
{2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-yl}[5-(hydroxymethyl)-2,2,5- trimethylmorpholin-4-yl] methanon [enantiomerenreines Isomer 1]
l
Enantiomerentrennung an chiraler Phase von 143 mg der Verbindung aus Beispiel 8 nach Methode 13D ergab 47.8 mg des Beispiels 9 (enantiomerenreines Isomer 1) und 58.0 mg des Beispiels 10 (enantiomerenreines Isomer 2).
HPLC (Methode 4E): Rt = 12.1 min, >99.0 ee; LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.95 min; MS (ESIpos): m/z = 474 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO δ [ppm] = 8.23 (d, 1H), 7.40 (s, 1H), 7.37-7.24 (m, 4H), 6.83 (d, 1H), 4.89 (t, 1H), 4.45 (d, 2H), 3.98-3.84 (m, 5H), 3.65 (dd, 1H), 3.30-3.22 (m, 3H), 1.41 (s, 3H), 1.12 (s, 3H), 1.07 (s, 3H).
Beispiel 10 {2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-yl}[5-(hydroxymethyl)-2,2,5- trimethylmorpholin-4-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer 2]
Enantiomerentrennung an chiraler Phase von 143 mg der Verbindung aus Beispiel 8 nach Methode 13D ergab 47.8 mg des Beispiels 9 (enantiomerenreines Isomer 1) und 58.0 mg des Beispiels 10 (enantiomerenreines Isomer 2).
HPLC (Methode 4E): Rt = 18.6 min, 93.0% ee;
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.95 min; MS (ESIpos): m/z = 474 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO δ [ppm] = 8.23 (d, 1H), 7.40 (s, 1H), 7.37-7.20 (m, 4H), 6.83 (d, 1H), 4.89 (t, 1H), 4.45 (d, 2H), 4.00-3.83 (m, 5H), 3.65 (dd, 1H), 3.30-3.22 (m, 3H), 1.41 (s, 3H), 1.12 (s, 3H), 1.07 (s, 3H).
Beispiel 11
{2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy [1,2,4] triazolo[l, 5-a]pyridin-6-yl}[5-(methoxymethyl)-2,2- dimethylmorpholin-4-yl] methanon [Racemat]
Es wurden 120 mg (0.361 mmol) 2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5- a]pyridin-6-carbonsäure und 68.9 mg (0.433 mmol) 5-(Methoxymethyl)-2,2-dimethylmorpholin [Racemat] in A^N-Dimethylformamid (1.66 mL) vorgelegt und mit 163 mg (220 μΐ^, 1.26 mmol) NN-Diisopropylethylamin versetzt. Anschließend wurden bei RT 165 mg (0.433 mmol) HATU zugegeben und über Nacht gerührt. Die Reaktionslösung wurde ohne weitere Aufarbeitung mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilA asser) gereinigt. Ausbeute: 160 mg (93% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.98 min; MS (ESIpos): m/z = 474 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO-de): δ [ppm] = 8.35 (br. s., 1H), 7.39 (s, 1H), 7.37-7.22 (m, 4H), 6.91 (br. s., 1H), 4.46 (d, 2H), 3.92 (s, 3H), 3.87-3.40 (m, 4H), 3.28 (s, 3H), 3.16-2.76 (m, 1H), 1.21- 1.09 (d, 6H), zwei Protonen verdeckt.
Beispiel 12
{ 2-[(3-Chlorbenzyl)amino] -8-methoxy [ 1,2,4] triazolo[ 1 ,5-a]pyridin-6-yl } [5-(fluormethyl)-2,2- dimethylmorpholin-4-yl] methanon [Racemat]
Es wurden 80.0 mg (0.240 mmol) 2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5- a]pyridin-6-carbonsäure und 42.5 mg (0.289 mmol) 5-(Fluormethyl)-2,2-dimethylmorpholin [Racemat] in /V,/V-Dimethylformamid (1.11 mL) vorgelegt und mit 109 mg (147 μΕ, 0.841 mmol) /V,/V-Diisopropylethylamin versetzt. Anschließend wurden bei RT 110 mg (0.289 mmol) HATU
zugegeben und über Nacht gerührt. Die Reaktionslösung wurde ohne weitere Aufarbeitung mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilA asser) gereinigt. Ausbeute: 64.8 mg (54% d. Th.).
LC-MS (Methode 3A): Rt = 2.08 min; MS (ESIpos): m/z = 462 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 8.34 (s, 1H), 7.39 (s, 1H), 7.37-7.20 (m, 4H), 6.85 (d, 1H), 4.89-4.51 (m, 2H), 4.46 (d, 2H), 3.92 (s, 4H), 3.55 (br. s., 1H), 3.08 (br. s., 1H), 1.29-1.07 (m, 6H), zwei Protonen verdeckt.
Beispiel 13
{ 2-[(3-Chlorbenzyl)amino] -8-methoxy [ 1,2,4] triazolo[ 1 ,5-a]pyridin-6-yl } [5-(fluormethyl)-2,2- dimethylmorpholin-4-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer 1]
Enantiomerentrennung an chiraler Phase von 60.0 mg der Verbindung aus Beispiel 12 nach Methode 14D ergab 24.8 mg des Beispiels 13 (enantiomerenreines Isomer 1) und 23.4 mg des Beispiels 14 (enantiomerenreines Isomer 2).
HPLC (Methode 13E): Rt = 8.77 min, >99.0% ee; LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.00 min; MS (ESIpos): m/z = 462 [M+H]+;
Ή-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 8.34 (s, 1H), 7.39 (s, 1H), 7.37-7.21 (m, 4H), 6.85 (s, 1H), 4.90-4.51 (m, 2H), 4.46 (d, 2H), 3.98-3.82 (m, 4H), 3.54 (br. s., 1H), 3.08 (br. s., 1H), 1.29- 1.10 (m, 6H), zwei Protonen verdeckt.
Beispiel 14 { 2-[(3-Chlorbenzyl)amino] -8-methoxy [ 1,2,4] triazolo[ 1 ,5-a]pyridin-6-yl } [5-(fluormethyl)-2,2- dimethylmorpholin-4-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer 2]
Enantiomerentrennung an chiraler Phase von 60.0 mg der Verbindung aus Beispiel 12 nach Methode 14D ergab 24.8 mg des Beispiels 13 (enantiomerenreines Isomer 1) und 23.4 mg des Beispiels 14 (enantiomerenreines Isomer 2). HPLC (Methode 13E): Rt = 14.9 min, >99.0 ee;
LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.00 min; MS (ESIpos): m/z = 462 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 8.34 (s, 1H), 7.39 (s, 1H), 7.37-7.24 (m, 4H), 6.85 (d, 1H), 4.88-4.50 (m, 2H), 4.46 (d, 2H), 3.97-3.84 (m, 4H), 3.54 (br. s., 1H), 3.08 (br. s., 1H), 1.29- 1.09 (m, 6H), zwei Protonen verdeckt. Beispiel 15
{ 2-[(3-Chlorbenzyl)amino] -8-methoxy [ 1,2,4] triazolo[ 1 ,5-a]pyridin-6-yl } [5-(2-hydroxyethyl)-2- methylmorpholin-4-yl] methanon [Racemat]
Es wurden 120 mg (0.361 mmol) 2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5- a]pyridin-6-carbonsäure und 62.8 mg (0.433 mmol) 2-(6-Methylmorpholin-3-yl)ethanol [Racemat] in /V,/V-Dimethylformamid (1.66 mL) vorgelegt und mit 163 mg (220 μΕ, 1.26 mmol) N,N- Diisopropylethylamin versetzt. Anschließend wurden bei RT 165 mg (0.433 mmol) HATU zugegeben und über Nacht gerührt. Die Reaktionslösung wurde ohne weitere Aufarbeitung mittels präparativer RP-HPLC (Acetonitril/Wasser) gereinigt. Ausbeute: 143 mg (86% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.88 min; MS (ESIpos): m/z = 460 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO-de): δ [ppm] = 8.33 (br. s., 1H), 7.39 (s, 1H), 7.37-7.24 (m, 4H), 6.89 (br. s., 1H), 4.59-4.06 (m, 4H), 3.93 (s, 3H), 3.86-3.39 (m, 5H), 2.01-1.76 (m, 2H), 1.24-0.94 (m, 3H), zwei Protonen verdeckt. Beispiel 16
{ 2-[(3-Chlorbenzyl)amino] -8-methoxy [ 1,2,4] triazolo[ 1 ,5-a]pyridin-6-yl } [5-(2-hydroxyethyl)-2- methylmorpholin-4-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer 1]
Enantiomerentrennung an chiraler Phase von 138 mg der Verbindung aus Beispiel 15 nach Methode 15D ergab 35.2 mg des Beispiels 16 (enantiomerenreines Isomer 1) und 35.9 mg des Beispiels 17 (enantiomerenreines Isomer 2).
HPLC (Methode 14E): Rt = 5.43 min, >99.0 ee;
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.87 min; MS (ESIpos): m/z = 460 [M+H]+;
Ή-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 8.32 (br. s., 1H), 7.39 (s, 1H), 7.37-7.23 (m, 4H), 6.89 (br. s., 1H), 4.61-4.08 (m, 4H), 3.93 (s, 3H), 3.86-3.37 (m, 5H), 2.01-1.76 (m, 2H), 1.22-0.91 (m, 3H), zwei Protonen verdeckt.
Beispiel 17
{ 2-[(3-Chlorbenzyl)amino] -8-methoxy [ 1,2,4] triazolo[ 1 ,5-a]pyridin-6-yl } [5-(2-hydroxyethyl)-2- methylmorpholin-4-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer 2]
Enantiomerentrennung an chiraler Phase von 138 mg der Verbindung aus Beispiel 15 nach Methode 15D ergab 35.2 mg des Beispiels 16 (enantiomerenreines Isomer 1) und 35.9 mg des Beispiels 17 (enantiomerenreines Isomer 2). HPLC (Methode 14E): Rt = 9.08 min, >99.0 ee;
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.87 min; MS (ESIpos): m/z = 460 [M+H]+;
Ή-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 8.32 (br. s., 1H), 7.39 (s, 1H), 7.37-7.22 (m, 4H), 6.89 (br. s., 1H), 4.62-4.09 (m, 4H), 3.93 (s, 3H), 3.84-3.38 (m, 5H), 2.00-1.72 (m, 2H), 1.19-0.93 (m, 3H), zwei Protonen verdeckt. Beispiel 18
(2-{ [l-(3-Chlorphenyl)-2-fluorethyl]amino}-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-yl) [5-(2- hydroxyethyl)-2-methylmorpholin-4-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer 1]
Enantiomerentrennung an chiraler Phase von 24.1 mg der Verbindung aus Beispiel 76 nach Methode 16D ergab 7.90 mg des Beispiels 18 (enantiomerenreines Isomer 1) und 9.00 mg des Beispiels 19 (enantiomerenreines Isomer 2).
HPLC (Methode 15E): Rt = 8.93 min, >99.0 ee;
Ή-NMR (400 MHz, DMSO-ife): δ [ppm] = 8.32 (br. s., IH), 7.65-7.54 (m, 2H), 7.50-7.42 (m, IH), 7.41-7.28 (m, 2H), 6.89 (br. s., IH), 5.17 (mc, IH), 4.75-4.10 (m, 4H), 3.92 (s, 3H), 3.83-3.38 (m, 5H), 3.16-2.61 (m, IH), 2.00-1.74 (m, 2H), 1.20-0.92 (m, 3H), ein Proton verdeckt.
Beispiel 19 (2-{ [l-(3-Chlo henyl)-2-fluorethyl]amino}-8-metho y[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-yl)[5-(2- hydroxyethyl)-2-methylmorpholin-4-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer 2]
Enantiomerentrennung an chiraler Phase von 24.1 mg der Verbindung aus Beispiel 76 nach Methode 16D ergab 7.90 mg des Beispiels 18 (enantiomerenreines Isomer 1) und 9.00 mg des Beispiels 19 (enantiomerenreines Isomer 2).
HPLC (Methode 15E): Rt = 12.2 min, >99.0 ee;
'H-NMR (400 MHz, DMSO-ife): δ [ppm] = 8.32 (br. s., IH), 7.64-7.54 (m, 2H), 7.49-7.43 (m, IH), 7.41-7.27 (m, 2H), 6.89 (br. s., IH), 5.17 (mc, 1H)„ 4.73-4.11 (m, 4H), 3.92 (s, 3H), 3.85-3.36 (m, 5H), 3.18-2.62 (m, IH), 1.99-1.73 (m, 2H), 1.20-0.93 (m, 3H), ein Proton verdeckt. Beispiel 20
{ 2-[(3-Chlorbenzyl)amino] -8-methoxy [ 1,2,4] triazolo[ 1 ,5-a]pyridin-6-yl } [(c«)-2-hydroxy-7- methyl-8-oxa-5-azaspiro[3.5]non-5-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer 1]
Es wurden 60.0 mg (0.180 mmol) 2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5- a]pyridin-6-carbonsäure und 41.9 mg (0.216 mmol) ds-7-Methyl-8-oxa-5-azaspiro[3.5]nonan-2-ol Hydrochlorid [enantiomerenreines Isomer 1, Beispiel 101A] in A^N-Dimefhylformamid (0.83 mL) vorgelegt und mit 81.6 mg (110 μΐ^, 0.631 mmol) /V,.V-Diisopropylethylamin versetzt. Anschließend wurden bei RT 82.2 mg (0.216 mmol) HATU zugegeben und über Nacht gerührt. Die Reaktionslösung wurde ohne weitere Aufarbeitung mittels präparativer RP-HPLC (Acetonitril/Wasser) gereinigt. Ausbeute: 49.9 mg (58% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.88 min; MS (ESIpos): m/z = 472 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO-ife): δ [ppm] = 8.38 (d, 1H), 7.44-7.23 (m, 5H), 6.93 (d, 1H), 5.11 (d, 1H), 4.46 (d, 2H), 3.94 (s, 3H), 3.89 (q, 1H), 3.69-3.55 (m, 2H), 3.49 (d, 1H), 2.98 (dd, 1H), 2.75- 2.62 (m, 1H), 2.43-2.30 (m, 1H), 2.17 (dd, 1H), 1.93 (t, 1H), 0.93 (d, 3H), ein Proton verdeckt.
Beispiel 21
{2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy [1,2,4] triazolo[l, 5-a]pyridin-6-yl}[(ira«i)-2-hydroxy-7- methyl-8-oxa-5-azaspiro[3.5]non-5-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer 1]
Es wurden 60.0 mg (0.180 mmol) 2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5- a]pyridin-6-carbonsäure und 41.9 mg (0.216 mmol) iraws-7-Methyl-8-oxa-5-azaspiro[3.5]nonan-2- ol Hydrochlorid [enantiomerenreines Isomer 1, Beispiel 103A] in /V,/V-Dimethylformamid (0.83 mL) vorgelegt und mit 81.6 mg (110 μΕ, 0.631 mmol) /V,/V-Diisopropylethylamin versetzt. Anschließend wurden bei RT 82.2 mg (0.216 mmol) HATU zugegeben und über Nacht gerührt. Die Reaktionslösung wurde ohne weitere Aufarbeitung mittels präparativer RP-HPLC (Acetonitril/Wasser) gereinigt. Ausbeute: 51.2 mg (60% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.88 min; MS (ESIpos): m/z = 472 [M+H]+;
Ή-NMR (400 MHz, DMSO-ife): δ [ppm] = 8.38 (d, IH), 7.44-7.21 (m, 5H), 6.93 (d, IH), 5.01 (d, IH), 4.46 (d, 2H), 4.26 (mc, IH), 3.93 (s, 3H), 3.71 (d, IH), 3.54 (dd, IH), 2.96 (dd, IH), 2.78-2.67 (m, IH), 2.48-2.40 (m, IH), 2.10 (d, IH), 1.84 (d, IH), 0.92 (d, 3H), zwei Protonen verdeckt.
Beispiel 22 (2-{ [l-(3-Chlo henyl)-2-fluorethyl]amino
hydroxy-7-methyl-8-oxa-5-azaspiro[3.5]non-5-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer 1]
Es wurden 150 mg (0.411 mmol) 2-{ [l-(3-Chlorphenyl)-2-fluorethyl]amino}-8- methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-carbonsäure [enantiomerenreines Isomer] und 159 mg (0.822 mmol) cw-7-Methyl-8-oxa-5-azaspiro[3.5]nonan-2-ol Hydrochlorid [enantiomerenreines Isomer 1, Beispiel 101A] in A^N-Dimethylformamid (2.74 mL) vorgelegt und mit 372 mg (500 μΐ^, 2.88 mmol) /V,.V-Diisopropylethylamin versetzt. Anschließend wurden bei RT 188 mg (0.493 mmol) HATU zugegeben und für 2 h gerührt. Die Reaktionslösung wurde ohne weitere Aufarbeitung mittels präparativer RP-HPLC (Acetonitril/Wasser) gereinigt. Ausbeute: 113 mg (54% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.89 min; MS (ESIpos): m/z = 504 [M+H]+; Drehwert: [α] 7 = 43.33° (c = 0.5 1 , Methanol);
:H-NMR (400 MHz, DMSO-de): δ [ppm] = 8.37 (d, IH), 7.64 (d, IH), 7.58 (br. s., IH), 7.49-7.43 (m, IH), 7.42-7.29 (m, 2H), 6.92 (d, IH), 5.27-5.06 (m, 2H), 4.74-4.61 (m, IH), 4.59-4.46 (m, IH), 3.94 (s, 3H), 3.92-3.81 (m, IH), 3.68-3.45 (m, 3H), 2.97 (dd, IH), 2.75-2.60 (m, IH), 2.39 (mc, IH), 2.19 (dd, IH), 1.93 (t, IH), 0.91 (d, 3H), ein Proton verdeckt.
Beispiel 23
(2-{ [l-(3-Chlorphenyl)-2-fluorethyl]amino}-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-yl)[(cw)-2- hydroxy-7-methyl-8-oxa-5-azaspiro[3.5]non-5-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer 2]
Es wurden 150 mg (0.41 1 mmol) 2-{ [l-(3-Chlorphenyl)-2-fluorethyl]amino }-8- methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-carbonsäure [enantiomerenreines Isomer] und 159 mg (0.822 mmol) cw-7-Methyl-8-oxa-5-azaspiro[3.5]nonan-2-ol Hydrochlorid [enantiomerenreines Isomer 2, Beispiel 102A] in A^N-Dimethylformamid (2.74 mL) vorgelegt und mit 372 mg (500 μΐ^, 2.88 mmol) .NN-Diisopropylethylamin versetzt. Anschließend wurden bei RT 188 mg (0.493 mmol) HATU zugegeben und für 60 h gerührt. Die Reaktionslösung wurde ohne weitere Aufarbeitung mittels präparativer RP-HPLC (Acetonitril/Wasser) gereinigt. Ausbeute: 154 mg (74% d. Th.). LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.87 min; MS (ESIpos): m/z = 504 [M+H]+; Drehwert: [er] *97 = 153.3 (c = 0.525, Methanol);
:H-NMR (400 MHz, DMSO-ife): δ [ppm] = 8.37 (d, IH), 7.64 (d, IH), 7.57 (s, IH), 7.49-7.42 (m, IH), 7.41-7.28 (m, 2H), 6.93 (s, IH), 5.28-5.03 (m, 2H), 4.72-4.62 (m, IH), 4.60-4.49 (m, IH), 3.94 (s, 3H), 3.91-3.82 (m, IH), 3.71-3.45 (m, 3H), 2.97 (dd, IH), 2.73-2.62 (m, IH), 2.38 (mc, IH), 2.17 (dd, IH), 1.93 (t, IH), 0.92 (d, 3H), ein Proton verdeckt.
Beispiel 24
(2-{ [l-(3-Chlorphenyl)-2-fluorethyl]amino }-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-yl)[(ira«5)- 2-hydroxy-7-methyl-8-oxa-5-azaspiro[3.5]non-5-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer 1]
Es wurden 150 mg (0.411 mmol) 2-{ [l-(3-Chlorphenyl)-2-fluorethyl]amino }-8- methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-carbonsäure [enantiomerenreines Isomer] und 159 mg (0.822 mmol) iraws-7-Methyl-8-oxa-5-azaspiro[3.5]nonan-2-ol Hydrochlorid [enantiomerenreines Isomer 1, Beispiel 103A] in /Y,/Y-Dimethylformamid (2.74 mL) vorgelegt und mit 372 mg (500 μΐ^, 2.88 mmol) /Y,/Y-Diisopropylethylamin versetzt. Anschließend wurden bei RT 188 mg (0.493 mmol) HATU zugegeben und für 60 h gerührt. Die Reaktionslösung wurde ohne weitere Aufarbeitung mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilA asser) gereinigt. Ausbeute: 89.9 mg (43% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.89 min; MS (ESIpos): m/z = 504 [M+H]+; Drehwert: [er]™ = 137.5° (c = 0.555, Methanol);
Ή-NMR (400 MHz, DMSO-ife): δ [ppm] = 8.37 (d, 1H), 7.64 (d, 1H), 7.57 (s, 1H), 7.49-7.42 (m, 1H), 7.41-7.28 (m, 2H), 6.93 (d, 1H), 5.16 (mc, 1H), 4.73-4.61 (m, 1H), 4.58-4.49 (m, 1H), 4.25 (mc, 1H), 3.93 (s, 3H), 3.71 (d, 1H), 3.53 (d, 1H), 3.35 (mc, 1H), 2.95 (dd, 1H), 2.71 (dd, 1H), 2.48- 2.40 (m, 1H), 2.10 (br. d., 1H), 1.84 (br. d., 1H), 0.91 (d, 3H), zwei Protonen verdeckt.
Beispiel 25
(2-{ [l-(3-Chlorphenyl)-2-fluorethyl]amino }-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-yl)[(ira«5)- 2-hydroxy-7-methyl-8-oxa-5-azaspiro[3.5]non-5-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer 2]
Es wurden 150 mg (0.411 mmol) 2-{ [l-(3-Chlorphenyl)-2-fluorethyl]amino }-8- methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-carbonsäure [enantiomerenreines Isomer] und 159 mg (0.822 mmol) iraws-7-Methyl-8-oxa-5-azaspiro[3.5]nonan-2-ol Hydrochlorid [enantiomerenreines Isomer 2, Beispiel 104A] in /V,/V-Dimethylformamid (2.74 mL) vorgelegt und mit 372 mg (500 μΐ^, 2.88 mmol) /VN-Diisopropylethylamin versetzt. Anschließend wurde bei RT 188 mg (0.493 mmol) HATU zugegeben und für 60 h gerührt. Die Reaktionslösung wurde anschließend ohne weitere
Aufarbeitung direkt mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilA asser) gereinigt. Ausbeute: 131 mg (63% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.89 min; MS (ESIpos): m/z = 504 [M+H]+; Drehwert: [a] ^1 4 = 53.91° (c = 0.52, Methanol); :H-NMR (400 MHz, DMSO-ife): δ [ppm] = 8.38 (d, 1H), 7.64 (d, 1H), 7.57 (s, 1H), 7.50-7.43 (m, 1H), 7.41-7.28 (m, 2H), 6.93 (d, 1H), 5.16 (mc, 1H), 5.01 (d, 1H), 4.72-4.61 (m, 1H), 4.59-4.48 (m, 1H), 4.26 (mc, 1H), 3.93 (s, 3H), 3.71 (d, 1H), 3.52 (dd, 1H), 2.95 (dd, 1H), 2.73 (dd, 1H), 2.47- 2.40 (m, 1H), 2.09 (br. d., 1H), 1.84 (br. d., 1H), 0.91 (d, 3H), zwei Protonen verdeckt.
Beispiel 26 2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-yl}(2,5,5-trimethylmorpholin- 4-yl)methanon [Racemat]
Es wurden 120 mg (0.361 mmol) 2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5- a]pyridin-6-carbonsäure und 55.9 mg (0.433 mmol) 2,5,5-Trimethylmorpholin [Racemat] in N,N- Dimethylformamid (1.66 mL) vorgelegt und mit 163 mg (220 μΕ, 1.26 mmol) N,N- Diisopropylethylamin versetzt. Anschließend wurden bei RT 165 mg (0.433 mmol) HATU zugegeben und über Nacht gerührt. Die Reaktionslösung wurde ohne weitere Aufarbeitung mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilAVasser) gereinigt. Ausbeute: 160 mg (96% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.03 min; MS (ESIpos): m/z = 444 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO-ife): δ [ppm] = 8.33 (d, 1H), 7.39 (s, 1H), 7.37-7.21 (m, 4H), 6.90 (d, 1H), 4.47 (s, 2H), 3.93 (s, 3H), 3.81-3.69 (m, 1H), 3.54-3.36 (m, 3H), 2.87 (dd, 1H), 1.40 (s, 3H), 1.37 (s, 3H), 1.02 (d, 3H).
Beispiel 27
2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]py
4-yl)methanon [enantiomerenreines Isomer 1]
Enantiomerentrennung an chiraler Phase von 151 mg der Verbindung aus Beispiel 26 nach Methode 17D ergab 35.4 mg des Beispiels 27 (enantiomerenreines Isomer 1) und 42.5 mg des Beispiels 28 (enantiomerenreines Isomer 2).
HPLC (Methode 17E): Rt = 8.27 min, >99.9 ee;
LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.03 min; MS (ESIpos): m/z = 444 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO δ [ppm] = 8.33 (d, 1H), 7.39 (s, 1H), 7.37-7.21 (m, 4H), 6.90 1H), 4.47 (s, 2H), 3.93 (s, 3H), 3.81-3.69 (m, 1H), 3.54-3.36 (m, 3H), 2.87 (dd, 1H), 1.40 (s, 3 1.37 (s, 3H), 1.02 (d, 3H).
Beispiel 28
2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-yl}(2,5,5-trimethylmorpholin- 4-yl)methanon [enantiomerenreines Isomer 2]
Enantiomerentrennung an chiraler Phase von 151 mg der Verbindung aus Beispiel 26 nach Methode 17D ergab 35.4 mg des Beispiels 27 (enantiomerenreines Isomer 1) und 42.5 mg des Beispiels 28 (enantiomerenreines Isomer 2).
HPLC (Methode 17E): Rt = 9.85 min, 99.4% ee;
LC-MS (Methode 1A): Rt = 1.03 min; MS (ESIpos): m/z = 444 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO-ife): δ [ppm] = 8.33 (d, IH), 7.39 (s, IH), 7.37-7.21 (m, 4H), 6.90 (d, IH), 4.47 (s, 2H), 3.93 (s, 3H), 3.81-3.69 (m, IH), 3.54-3.36 (m, 3H), 2.87 (dd, IH), 1.40 (s, 3H), 1.37 (s, 3H), 1.02 (d, 3H).
Beispiel 29
{2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-yl}[5-(hydroxymethyl)-2,5- dimethylmorpholin-4-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer 1]
Es wurden 60.0 mg (0.180 mmol) 2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5- a]pyridin-6-carbonsäure und 31.4 mg (0.216 mmol) (3,6-Dimethylmorpholin-3-yl)methanol [enantiomerenreines Isomer 1, Beispiel 116A] in A^N-Dimethylformamid (0.83 mL) vorgelegt und mit 81.6 mg (110 μΕ, 0.631 mmol) /VN-Diisopropylethylamin versetzt. Anschließend wurden bei RT 82.3 mg (0.216 mmol) HATU zugegeben und über Nacht gerührt. Die Reaktionslösung wurde ohne weitere Aufarbeitung mittels präparativer RP-HPLC (Acetonitril/Wasser) gereinigt. Ausbeute: 43.2 mg (52% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.90 min; MS (ESIpos): m/z = 460 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO-de): δ [ppm] = 8.31 (s, IH), 7.39 (s, IH), 7.36-7.22 (m, 4H), 6.87 (s, IH), 4.89 (t, IH), 4.46 (d, 2H), 3.92 (s, 3H), 3.88 (d, IH), 3.80-3.62 (m, 3H), 3.52 (dd, IH), 3.25 (d, IH), 2.94 (dd, IH), 1.34 (s, 3H), 1.00 (d, 3H).
Beispiel 30
{2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy [1,2,4] triazolo[l, 5-a]pyridin-6-yl}[5-(hydroxymethyl)-2,5- dimethylmorpholin-4-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer 4]
Es wurden 60.0 mg (0.180 mmol) 2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5- a]pyridin-6-carbonsäure und 31.4 mg (0.216 mmol) (3,6-Dimethylmorpholin-3-yl)methanol [enantiomerenreines Isomer 4, Beispiel 117A] in A^N-Dimethylformamid (0.83 mL) vorgelegt und mit 81.6 mg (110 μΐ^, 0.631 mmol) /V,.V-Diisopropylethylamin versetzt. Anschließend wurden bei RT 82.3 mg (0.216 mmol) HATU zugegeben und über Nacht gerührt. Die Reaktionslösung wurde ohne weitere Aufarbeitung mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilA asser) gereinigt. Ausbeute: 46.2 mg (55% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.94 min; MS (ESIpos): m/z = 460 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO-ife): δ [ppm] = 8.30 (d, 1H), 7.39 (s, 1H), 7.36-7.21 (m, 4H), 6.87 (d, 1H), 4.75 (t, 1H), 4.46 (d, 2H), 3.92 (s, 3H), 3.87-3.62 (m, 4H), 3.57-3.44 (m, 2H), 2.99 (dd, 1H), 1.32 (s, 3H), 1.01 (d, 3H).
Beispiel 31
{2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy [1,2,4] triazolo[l,5-a]pyridin-6-yl}[2-(2-hydroxyethyl)-2, 5,5- trimethylmorpholin-4-yl]methanon [Racemat]
Es wurden 120 mg (0.361 mmol) 2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5- a]pyridin-6-carbonsäure und 75.0 mg (0.433 mmol) 2-(2,5,5-Trimethylmorpholin-2-yl)ethanol [Racemat] in A^N-Dimethylformamid (1.66 mL) vorgelegt und mit 163 mg (220 μΐ^, 1.26 mmol) /VN-Diisopropylethylamin versetzt. Anschließend wurden bei RT 165 mg (0.433 mmol) HATU
zugegeben und über Nacht gerührt. Die Reaktionslösung wurde ohne weitere Aufarbeitung mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilA asser) gereinigt. Ausbeute: 74.3 mg (42% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.94 min; MS (ESIpos): m/z = 488 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO δ [ppm] = 8.22 (d, IH), 7.40 (s, IH), 7.36-7.20 (m, 4H), 6.81 (d, IH), 4.46 (d, 2H), 4.27 (t, IH), 3.92 (s, 3H), 3.53-3.33 (m, 5H), 3.27-3.18 (m, IH), 1.81-1.67 (m, IH), 1.63-1.51 (m, IH), 1.45 (d, 6H), 1.12 (s, 3H).
Beispiel 32
{2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-yl}[2-(2-hydroxyethyl)-2,5,5- trimethylmorpholin-4-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer 1]
Enantiomerentrennung an chiraler Phase von 68 mg der Verbindung aus Beispiel 31 nach Methode 19D ergab 33.0 mg des Beispiels 32 (enantiomerenreines Isomer 1) und 34.0 mg des Beispiels 33 (enantiomerenreines Isomer 2).
HPLC (Methode 19E): Rt = 4.97 min, >99.9% ee;
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.92 min; MS (ESIpos): m/z = 488 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO δ [ppm] = 8.22 (d, IH), 7.40 (s, IH), 7.37-7.23 (m, 4H), 6.81 (d, IH), 4.46 (d, 2H), 4.29 (t, IH), 3.92 (s, 3H), 3.48-3.37 (m, 4H), 3.27-3.20 (m, IH), 1.81-1.68 (m, IH), 1.64-1.51 (m, IH), 1.45 (d, 6H), 1.12 (s, 3H).
Beispiel 33 {2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy [1,2,4] triazolo[l,5-a]pyridin-6-yl}[2-(2-hydroxyethyl)-2, 5,5- trimethylmorpholin-4-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer 2]
Enantiomerentrennung an chiraler Phase von 68 mg der Verbindung aus Beispiel 31 nach Methode 19D ergab 33.0 mg des Beispiels 32 (enantiomerenreines Isomer 1) und 34.0 mg des Beispiels 33 (enantiomerenreines Isomer 2). HPLC (Methode 19E): Rt = 6.86 min, >99.9 ee;
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.92 min; MS (ESIpos): m/z = 488 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO-de): δ [ppm] = 8.22 (d, 1H), 7.40 (s, 1H), 7.37-7.23 (m, 4H), 6.81 (s 1H), 4.46 (d, 2H), 4.29 (t, 1H), 3.92 (s, 3H), 3.49-3.36 (m, 4H), 3.27-3.19 (m, 1H), 1.81-1.69 (m 1H), 1.64-1.51 (m, 1H), 1.45 (d, 6H), 1.12 (s, 3H).
Beispiel 34
{ 2-[(3-Chlorbenzyl)amino] -8-methoxy [ 1,2,4] triazolo[ 1 ,5-a]pyridin-6-yl } [2-(2-hydroxypropyl)- 2,5,5-trimethylmorpholin-4-yl]methanon [Diastereomer 1, 2 Isomere]
Es wurden 120 mg (0.361 mmol) 2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5- a]pyridin-6-carbonsäure und 75.0 mg (0.433 mmol) l-(2,5,5-Trimethylmorpholin-2-yl)propan-2-ol [Diastereomer 1, 2 Isomere, Beispiel 125A] in /V,/V-Dimethylformamid (1.66 mL) vorgelegt und mit 163 mg (220 μΕ, 1.26 mmol) /V,/V-Diisopropylethylamin versetzt. Anschließend wurden bei RT 165 mg (0.433 mmol) HATU zugegeben und über Nacht gerührt. Die Reaktionslösung wurde ohne weitere Aufarbeitung mittels präparativer RP-HPLC (Acetonitril/Wasser) gereinigt. Ausbeute: 108 mg (59% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.97 min; MS (ESIpos): m/z = 502 [M+H]+;
Ή-NMR (400 MHz, DMSO-de): δ [ppm] = 8.21 (d, IH), 7.40 (s, IH), 7.37-7.22 (m, 4H), 6.81 (s, IH), 4.46 (d, 2H), 4.17 (d, IH), 3.92 (s, 3H), 3.78-3.64 (m, IH), 3.54-3.34 (m, 4H), 1.60-1.39 (m, 8H), 1.18 (s, 3H), 1.03 (d, 3H). Beispiel 35
{ 2-[(3-Chlorbenzyl)amino] -8-methoxy [ 1,2,4] triazolo[ 1 ,5-a]pyridin-6-yl } [2-(2-hydroxypropyl)- 2,5,5-trimethylmorpholin-4-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer 1]
Enantiomerentrennung an chiraler Phase von 102 mg der Verbindung aus Beispiel 34 nach Methode 20D ergab 23.6 mg des Beispiels 35 (enantiomerenreines Isomer 1) und 27.7 mg des Beispiels 36 (enantiomerenreines Isomer 2).
HPLC (Methode 19E): Rt = 5.74 min, >99.9 ee;
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.98 min; MS (ESIpos): m/z = 502 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO-de): δ [ppm] = 8.21 (d, IH), 7.40 (s, IH), 7.37-7.22 (m, 4H), 6.81 (s, IH), 4.46 (d, 2H), 4.17 (d, IH), 3.92 (s, 3H), 3.78-3.64 (m, IH), 3.54-3.34 (m, 4H), 1.60-1.39 (m, 8H), 1.18 (s, 3H), 1.03 (d, 3H).
Beispiel 36
{ 2-[(3-Chlorbenzyl)amino] -8-methoxy [ 1,2,4] triazolo[ 1 ,5-a]pyridin-6-yl } [2-(2-hydroxypropyl)- 2,5,5-trimethylmorpholin-4-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer 2]
Enantiomerentrennung an chiraler Phase von 102 mg der Verbindung aus Beispiel 34 nach Methode 20D ergab 23.6 mg des Beispiels 35 (enantiomerenreines Isomer 1) und 27.7 mg des Beispiels 36 (enantiomerenreines Isomer 2). HPLC (Methode 19E): Rt = 7.09 min, 96.4% ee;
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.98 min; MS (ESIpos): m/z = 502 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO-de): δ [ppm] = 8.21 (d, 1H), 7.40 (s, 1H), 7.37-7.22 (m, 4H), 6.81 (s 1H), 4.46 (d, 2H), 4.17 (d, 1H), 3.92 (s, 3H), 3.78-3.64 (m, 1H), 3.54-3.34 (m, 4H), 1.60-1.39 (m 8H), 1.18 (s, 3H), 1.03 (d, 3H).
Beispiel 37
{ 2-[(3-Chlorbenzyl)amino] -8-methoxy [ 1,2,4] triazolo[ 1 ,5-a]pyridin-6-yl } [2-(2-hydroxypropyl)- 2,5,5-trimethylmorpholin-4-yl]methanon [Diastereomer 2, 2 Isomere]
Es wurden 100 mg (0.301 mmol) 2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5- a]pyridin-6-carbonsäure und 67.5 mg (0.361 mmol) l-(2,5,5-Trimethylmorpholin-2-yl)propan-2-ol [Diastereomer 2, 2 Isomere, Beispiel 126A] in /V,/V-Dimethylformamid (1.38 mL) vorgelegt und mit 136 mg (183 μΕ, 1.05 mmol) /V,/V-Diisopropylethylamin versetzt. Anschließend wurden bei RT 137 mg (0.361 mmol) HATU zugegeben und über Nacht gerührt. Die Reaktionslösung wurde ohne Aufarbeitung direkt mittels präparativer RP-HPLC (Acetonitril/Wasser) gereinigt. Ausbeute: 101 mg (67% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.97 min; MS (ESIpos): m/z = 502 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO δ [ppm] = 8.24 (d, 1H), 7.40 (s, 1H), 7.37-7.22 (m, 4H), 6.82 (d, 1H), 4.46 (d, 2H), 4.19 (d, 1H), 3.92 (s, 3H), 3.75 (m 1H), 3.59-3.39 (m, 3H), 3.22 (d, 1H), 1.58 (dd, 1H), 1.52-1.36 (m, 7H), 1.20 (s, 3H), 1.00 (d, 3H). Beispiel 38
{ 2-[(3-Chlorbenzyl)amino] -8-methoxy [ 1,2,4] triazolo[ 1 ,5-a]pyridin-6-yl } [2-(2-hydroxypropyl)- 2,5,5-trimethylmorpholin-4-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer 1]
Enantiomerentrennung an chiraler Phase von 96.0 mg der Verbindung aus Beispiel 37 nach Methode 21D ergab 44.0 mg des Beispiels 38 (enantiomerenreines Isomer 1) und 42.2 mg des Beispiels 39 (enantiomerenreines Isomer 2).
HPLC (Methode 21E): Rt = 6.53 min, >99.9 ee;
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.97 min; MS (ESIpos): m/z = 502 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO δ [ppm] = 8.24 (d, 1H), 7.40 (s, 1H), 7.37-7.22 (m, 4H), 6.82 (d, 1H), 4.46 (d, 2H), 4.19 (d, 1H), 3.92 (s, 3H), 3.75 (mc, 1H), 3.59-3.39 (m, 3H), 3.22 (d, 1H), 1.58 (dd, 1H), 1.52-1.36 (m, 7H), 1.20 (s, 3H), 1.00 (d, 3H).
Beispiel 39
{ 2-[(3-Chlorbenzyl)amino] -8-methoxy [ 1,2,4] triazolo[ 1 ,5-a]pyridin-6-yl } [2-(2-hydroxypropyl)- 2,5,5-trimethylmorpholin-4-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer 2]
Enantiomerentrennung an chiraler Phase von 96.0 mg der Verbindung aus Beispiel 37 nach Methode 21D ergab 44.0 mg des Beispiels 38 (enantiomerenreines Isomer 1) und 42.2 mg des Beispiels 39 (enantiomerenreines Isomer 2). HPLC (Methode 21E): Rt = 8.54 min, >99.9 ee;
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.97 min; MS (ESIpos): m/z = 502 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO-ife): δ [ppm] = 8.24 (d, 1H), 7.40 (s, 1H), 7.37-7.22 (m, 4H), 6.82 (d, 1H), 4.46 (d, 2H), 4.19 (d, 1H), 3.92 (s, 3H), 3.75 (mc, 1H), 3.59-3.39 (m, 3H), 3.22 (d, 1H), 1.58 (dd, 1H), 1.52-1.36 (m, 7H), 1.20 (s, 3H), 1.00 (d, 3H). Beispiel 40
{ 2-[(3-Chlorbenzyl)amino] -8-methoxy [ 1,2,4] triazolo[ 1 ,5-a]pyridin-6-yl } [5-(2-hydroxypropan-2- yl)-2-methylmorpholin-4-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer 1]
Es wurden 81.8 mg (0.246 mmol) 2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5- a]pyridin-6-carbonsäure und 47.0 mg (0.295 mmol) 2-(6-Methylmorpholin-3-yl)propan-2-ol [enantiomerenreines Isomer 1, Beispiel 135A] in /V,/V-Dimethylformamid (1.13 mL) vorgelegt und mit 111 mg (150 μΕ, 0.861 mmol) /VN-Diisopropylethylamin versetzt. Anschließend wurden bei RT 112 mg (0.295 mmol) HATU zugegeben und über Nacht gerührt. Die Reaktionslösung wurde ohne weitere Aufarbeitung mittels präparativer RP-HPLC (Acetonitril/Wasser) gereinigt. Ausbeute: 85.8 mg (73% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.92 min; MS (ESIpos): m/z = 474 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO-de): δ [ppm] = 8.49-8.35 (m, IH), 7.39 (s, IH), 7.37-7.24 (m, 4H), 6.90 (s, IH), 4.65-4.53 (m, IH), 4.46 (d, 2H), 4.35-4.24 (m, 2H), 3.98-3.87 (m, 3H), 3.63-3.44 (m, 2H), 1.29 (s, 3H), 1.21 (s, 3H), 0.97 (d, 3H), 2 Protonen verdeckt. Beispiel 41
{ 2-[(3-Chlorbenzyl)amino] -8-methoxy [ 1 ,2,4] triazolo[ 1 ,5-a]pyridin-6-yl } [(5R)-2-(2- hydroxypropyl)-2,5-dimethylmorpholin-4-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer]
Es wurden 80.0 mg (0.240 mmol) 2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5- a]pyridin-6-carbonsäure und 50.0 mg (0.289 mmol) l-[(5R)-2,5-Dimethylmorpholin-2-yl]propan-2- ol [enantiomerenreines Isomer 3, Beispiel 143A] in /V,/V-Dimethylformamid (1.11 mL) vorgelegt und mit 109 mg (147 μΕ, 0.841 mmol) /V,/V-Diisopropylethylamin versetzt. Anschließend wurde bei RT 110 mg (0.289 mmol) HATU zugegeben und über Nacht gerührt. Die Reaktionslösung wurde ohne weitere Aufarbeitung mittels präparativer RP-HPLC (Acetonitril/Wasser) gereinigt. Ausbeute: 104 mg (89% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.92 min; MS (ESIpos): m/z = 488 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 8.31 (s, IH), 7.40 (s, IH), 7.37-7.23 (m, 4H), 6.85 (d, IH), 4.46 (d, 2H), 4.20 (d, 2H), 3.93 (s, 3H), 3.80-3.64 (m, 3H), 3.05 (d, IH), 1.80 (d, IH), 1.40 (dd, IH), 1.24 (d, 3H), 1.16 (s, 3H), 1.08 (d, 3H), ein Proton verdeckt. Beispiel 42
{ 2-[(3-Chlorbenzyl)amino] -8-methoxy [ 1,2,4] triazolo[ 1 ,5-a]pyridin-6-yl } [5-(2-hydroxy-2- methylpropyl)-2-methylmorpholin-4-yl]methanon [Racemat]
Es wurden 59.2 mg (0.178 mmol) 2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5- a]pyridin-6-carbonsäure und 37.0 mg (0.214 mmol) 2-Methyl-l-(6-methylmorpholin-3-yl)propan- 2-ol [Diastereomer 2, 2 Isomere, Beispiel 151A] in /Y,/Y-Dimethylformamid (0.82 mL) vorgelegt und mit 80.5 mg (108 μΕ, 0.623 mmol) /Y,/Y-Diisopropylethylamin versetzt. Anschließend wurden bei RT 81.2 mg (0.214 mmol) HATU zugegeben und über Nacht gerührt. Die Reaktionslösung wurde ohne weitere Aufarbeitung mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilA asser) gereinigt. Ausbeute: 76.7 mg (88% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.93 min; MS (ESIpos): m/z = 488 [M+H]+. Beispiel 43
{ 2-[(3-Chlorbenzyl)amino] -8-methoxy [ 1,2,4] triazolo[ 1 ,5-a]pyridin-6-yl } [5-(2-hydroxy-2- methylpropyl)-2-methylmorpholin-4-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer 1]
Enantiomerentrennung an chiraler Phase von 70.0 mg der Verbindung aus Beispiel 42 nach Methode 23D ergab 31.0 mg des Beispiels 43 (enantiomerenreines Isomer 1) und 34.0 mg des Beispiels 44 (enantiomerenreines Isomer 2).
HPLC (Methode 4E): Rt = 5.11 min, >99.9% ee;
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.92 min; MS (ESIpos): m/z = 488 [M+H]
Beispiel 44
{ 2-[(3-Chlorbenzyl)amino] -8-methoxy [ 1,2,4] triazolo[ 1 ,5-a]pyridin-6-yl } [5-(2-hydroxy-2- methylpropyl)-2-methylmorpholin-4-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer 2]
Enantiomerentrennung an chiraler Phase von 70.0 mg der Verbindung aus Beispiel 42 nach Methode 23D ergab 31.0 mg des Beispiels 43 (enantiomerenreines Isomer 1) und 34.0 mg des Beispiels 44 (enantiomerenreines Isomer 2).
HPLC (Methode 4E): Rt = 6.51 min, >99.9 ee;
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.91 min; MS (ESIpos): m/z = 488 [M+H]+. Beispiel 45
{2-[(3-Chlorbenzyl)amino] -8-methoxy [1,2,4] triazolo[l,5-a]pyridin-6-yl}[5-(2-hydroxypropyl)-2, 2- dimethylmorpholin-4-yl]methanon [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 150 mg (0.451 mmol) 2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5- a]pyridin-6-carbonsäure und 93.7 mg (0.541 mmol) l-[6,6-Dimethylmorpholin-3-yl]propan-2-ol [Diastereomerengemisch, 4 Isomere, Beispiel 154A] in /Y,/Y-Dimethylformamid (2.15 mL) vorgelegt und mit 204 mg (275 μΕ, 1.58 mmol) /V,/V-Diisopropylethylamin versetzt. Anschließend wurden bei RT 206 mg (0.541 mmol) HATU zugegeben und für 1 h gerührt. Die Reaktionslösung
wurde ohne weitere Aufarbeitung mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilA asser) gereinigt. Ausbeute: 185 mg (83% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.91 min (Diastereomer 1, 2 Isomere), Rt = 0.92 min (Diastereomer 2, 2 Isomere); MS (ESIpos): m/z = 488 [M+H]+.
Beispiel 46
{2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-yl} [5-(2-hydroxypropyl)-2,2- dimethylmorpholin-4-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer 1]
Enantiomerentrennung an chiraler Phase von 175 mg der Verbindung aus Beispiel 45 nach Methode 24D ergab 24.5 mg des Beispiels 46 (enantiomerenreines Isomer 1), 24.0 mg des Beispiels 47 (enantiomerenreines Isomer 2), 30.0 mg des Beispiels 48 (enantiomerenreines Isomer 3) und 41.4 mg des Beispiels 49 (enantiomerenreines Isomer 4).
HPLC (Methode 22E): Rt = 4.14 min, 99.9% ee; :H-NMR (400 MHz, DMSO-de): δ [ppm] = 8.29 (br. s., 1H), 7.39 (s, 1H), 7.37-7.23 (m, 4H), 6.86 (s, 1H), 4.46 (d, 3H), 3.93 (s, 3H), 3.78 (dd, 1H), 3.63 (br. s., 1H), 3.48 (d, 1H), 1.83 (br. s., 2H), 1.18-1.01 (m, 9H), 3 Protonen verdeckt.
Beispiel 47
{2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-yl} [5-(2-hydroxypropyl)-2,2- dimethylmorpholin-4-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer 2]
Enantiomerentrennung an chiraler Phase von 175 mg der Verbindung aus Beispiel 45 nach Methode 24D ergab 24.5 mg des Beispiels 46 (enantiomerenreines Isomer 1), 24.0 mg des Beispiels 47 (enantiomerenreines Isomer 2), 30.0 mg des Beispiels 48 (enantiomerenreines Isomer 3) und 41.4 mg des Beispiels 49 (enantiomerenreines Isomer 4).
HPLC (Methode 22E): Rt = 4.62 min, 90% ee;
Ή-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 8.33 (br. s., IH), 7.39 (s, IH), 7.36-7.21 (m, 4H), 6.88 (s, IH), 4.46 (d, 2H), 4.36 (d, IH), 3.93 (s, 3H), 3.87 (d, IH), 3.73-3.38 (m, 2H), 1.99-1.86 (m, IH), 1.73-1.51 (m, IH), 1.21-0.95 (m, 9H), 3 Protonen verdeckt. Beispiel 48
{2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-yl}[5-(2-hydroxypropyl)-2,2- dimethylmorpholin-4-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer 3]
Enantiomerentrennung an chiraler Phase von 175 mg der Verbindung aus Beispiel 45 nach Methode 24D ergab 24.5 mg des Beispiels 46 (enantiomerenreines Isomer 1), 24.0 mg des Beispiels 47 (enantiomerenreines Isomer 2), 30.0 mg des Beispiels 48 (enantiomerenreines Isomer 3) und 41.4 mg des Beispiels 49 (enantiomerenreines Isomer 4).
HPLC (Methode 22E): Rt = 5.38 min, 93% ee;
Ή-NMR (400 MHz, DMSO- e): δ [ppm] = 8.33 (br. s., IH), 7.39 (s, IH), 7.37-7.22 (m, 4H), 6.88 (s, IH), 4.46 (d, 2H), 4.36 (d, IH), 3.93 (s, 3H), 3.87 (d, IH), 3.70-3.39 (m, 2H), 1.99-1.87 (m, IH), 1.67-1.52 (m, IH), 1.22-0.95 (m, 9H), 3 Protonen verdeckt.
Beispiel 49 {2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-yl}[5-(2-hydroxypropyl)-2,2- dimethylmorpholin-4-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer 4]
Enantiomerentrennung an chiraler Phase von 175 mg der Verbindung aus Beispiel 45 nach Methode 24D ergab 24.5 mg des Beispiels 46 (enantiomerenreines Isomer 1), 24.0 mg des Beispiels 47 (enantiomerenreines Isomer 2), 30.0 mg des Beispiels 48 (enantiomerenreines Isomer 3) und 41.4 mg des Beispiels 49 (enantiomerenreines Isomer 4).
HPLC (Methode 22E): Rt = 5.91 min, 91% ee;
Ή-NMR (400 MHz, DMSO-de): δ [ppm] = 8.29 (br. s., IH), 7.39 (s, IH), 7.35-7.22 (m, 4H), 6.86 (s, IH), 4.46 (d, 3H), 3.93 (s, 3H), 3.78 (dd, IH), 3.63 (br. s., IH), 3.48 (d, IH), 1.84 (br. s., 2H), 1.21-0.96 (m, 9H), drei Protonen verdeckt.
Beispiel 50
{ 2-[(3-Chlorbenzyl)amino] -8-methoxy [ 1,2,4] triazolo[ 1 ,5-a]pyridin-6-yl } [5-(fluormethyl)-2-(2- hydroxyethyl)-2-methylmorpholin-4-yl]methanon [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
Es wurden 200 mg (0.601 mmol) 2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5- a]pyridin-6-carbonsäure und 128 mg (0.721 mmol) 2-[5-(Fluormethyl)-2-methylmorpholin-2- yl]ethanol [Diastereomerengemisch, 4 Isomere] in /Y,/Y-Dimethylformamid (2.87 mL) vorgelegt und mit 272 mg (366 μΐ^, 2.10 mmol) /Y,/Y-Diisopropylethylamin versetzt. Anschließend wurden bei RT 274 mg (0.742 mmol) HATU zugegeben und für 1 h gerührt. Die Reaktionslösung wurde ohne weitere Aufarbeitung mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilA asser) gereinigt. Ausbeute: 221 mg (74% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.88 min; MS (ESIpos): m/z = 488 [M+H]+. Beispiel 51 { 2-[(3-Chlorbenzyl)amino] -8-methoxy [ 1,2,4] triazolo[ 1 ,5-a]pyridin-6-yl } [5-(fluormethyl)-2-(2- hydroxyethyl)-2-methylmorpholin-4-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer 1]
Enantiomerentrennung an chiraler Phase von 215 mg der Verbindung aus Beispiel 50 nach Methode 25D und nachfolgender Reinigung an achiraler Phase nach Methode 1F ergab 17.9 mg des Beispiels 51 (enantiomerenreines Isomer 1), 16.4 mg des Beispiels 52 (enantiomerenreines Isomer 2), 15.6 mg des Beispiels 53 (enantiomerenreines Isomer 3) und 8.1 mg des Beispiels 54 (enantiomerenreines Isomer 4).
HPLC (Methode 23E): Rt = 13.4 min, 97% ee;
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.88 min; MS (ESIpos): m/z = 492 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 8.31 (s, 1H), 7.40 (s, 1H), 7.37-7.22 (m, 4H), 6.84 (s, 1H), 4.90-4.51 (m, 2H), 4.47 (d, 2H), 4.30 (br. s., 1H), 3.93 (s, 3H), 3.87-3.79 (m, 1H), 3.63-3.35 (m, 3H), 3.06 (br. s., 1H), 2.01 (br. s., 1H), 1.54 (br. s., 1H), 1.10 (br. s., 3H), 2 Protonen verdeckt.
Beispiel 52
{ 2-[(3-Chlorbenzyl)amino] -8-methoxy [ 1,2,4] triazolo[ 1 ,5-a]pyridin-6-yl } [5-(fluormefhyl)-2-(2- hydroxyethyl)-2-methylmorpholin-4-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer 2]
Enantiomerentrennung an chiraler Phase von 215 mg der Verbindung aus Beispiel 50 nach Methode 25D und nachfolgender Reinigung an achiraler Phase nach Methode 1F ergab 17.9 mg des Beispiels 51 (enantiomerenreines Isomer 1), 16.4 mg des Beispiels 52 (enantiomerenreines Isomer 2), 15.6 mg des Beispiels 53 (enantiomerenreines Isomer 3) und 8.1 mg des Beispiels 54 (enantiomerenreines Isomer 4). HPLC (Methode 23E): Rt = 16.8 min, 97% ee;
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.88 min; MS (ESIpos): m/z = 492 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 8.33 (s, 1H), 7.39 (s, 1H), 7.36-7.22 (m, 4H), 6.85 (s, 1H), 4.88-4.51 (m, 2H), 4.47 (d, 2H), 4.32 (br. s., 1H), 3.96-3.85 (m, 4H), 3.63-3.42 (m, 4H), 1.63 (br. s., 2H), 1.19 (br. s., 3H), 2 Protonen verdeckt. Beispiel 53
{ 2-[(3-Chlorbenzyl)amino] -8-methoxy [ 1,2,4] triazolo[ 1 ,5-a]pyridin-6-yl } [5-(fluormethyl)-2-(2- hydroxyethyl)-2-methylmorpholin-4-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer 3]
Enantiomerentrennung an chiraler Phase von 215 mg der Verbindung aus Beispiel 50 nach Methode 25D und nachfolgender Reinigung an achiraler Phase nach Methode 1F ergab 17.9 mg des Beispiels 51 (enantiomerenreines Isomer 1), 16.4 mg des Beispiels 52 (enantiomerenreines Isomer 2), 15.6 mg des Beispiels 53 (enantiomerenreines Isomer 3) und 8.1 mg des Beispiels 54 (enantiomerenreines Isomer 4).
HPLC (Methode 23E): Rt = 19.2 min, >99.9 ee;
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.88 min; MS (ESIpos): m/z = 492 [M+H]+;
Ή-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 8.31 (s, 1H), 7.40 (s, 1H), 7.37-7.22 (m, 4H), 6.84 (s, 1H), 4.90-4.51 (m, 2H), 4.47 (d, 2H), 4.30 (br. s., 1H), 3.93 (s, 3H), 3.87-3.79 (m, 1H), 3.63-3.35 (m, 3H), 3.06 (br. s., 1H), 2.01 (br. s., 1H), 1.54 (br. s., 1H), 1.10 (br. s., 3H), 2 Protonen verdeckt.
Beispiel 54
{ 2-[(3-Chlorbenzyl)amino] -8-methoxy [ 1,2,4] triazolo[ 1 ,5-a]pyridin-6-yl } [5-(fluormethyl)-2-(2- hydroxyethyl)-2-methylmorpholin-4-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer 4]
Enantiomerentrennung an chiraler Phase von 215 mg der Verbindung aus Beispiel 50 nach Methode 25D und nachfolgender Reinigung an achiraler Phase nach Methode 1F ergab 17.9 mg des Beispiels 51 (enantiomerenreines Isomer 1), 16.4 mg des Beispiels 52 (enantiomerenreines Isomer 2), 15.6 mg des Beispiels 53 (enantiomerenreines Isomer 3) und 8.1 mg des Beispiels 54 (enantiomerenreines Isomer 4). HPLC (Methode 23E): Rt = 23.5 min, >99.9 ee;
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.88 min; MS (ESIpos): m/z = 492 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 8.33 (s, 1H), 7.39 (s, 1H), 7.36-7.22 (m, 4H), 6.85 (s, 1H), 4.88-4.51 (m, 2H), 4.47 (d, 2H), 4.32 (br. s., 1H), 3.96-3.85 (m, 4H), 3.63-3.42 (m, 4H), 1.63 (br. s., 2H), 1.19 (br. s., 3H), 2 Protonen verdeckt.
Beispiel 55
{ 2-[(3-Chlorbenzyl)amino] -8-methoxy[ 1,2,4] triazolo[ 1 ,5-a]pyridin-6-yl } [5-(difluormethyl)-2-(2- hydroxyethyl)-2-methylmorpholin-4-yl]methanon [Diastereomer 1, 2 Isomere]
Es wurden 100 mg (0.282 mmol) 2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5- a]pyridin-6-carbonsäure und 70.4 mg (0.339 mmol) 2-[5-(Difluormethyl)-2-methylmorpholin-2- yl]ethanol [Diastereomer 1, 2 Isomere, Beispiel 169 A] in A^N-Dimefhylformamid (1.35 mL) vorgelegt und mit 128 mg (172 μΐ^, 0.99 mmol) /Y,/Y-Diisopropylethylamin versetzt. Anschließend wurden bei RT 129 mg (0.339 mmol) HATU zugegeben und über Nacht gerührt. Die Reaktionslösung wurde auf 60°C erwärmt und für 3 h gerührt, dann auf RT abgekühlt und über Nacht gerührt. Die Reaktionslösung wurde ohne weitere Aufarbeitung mittels präparativer RP- HPLC (Acetonitril/Wasser) gereinigt. Ausbeute: 10.8 mg (7.5% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.94 min; MS (ESIpos): m/z = 510 [M+H]+;
:H-NMR (500 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 8.31 (br. s., 1H), 7.46-7.23 (m, 5H), 6.82 (s, 1H), 6.45 (br. t., 1H), 4.70 (br. s., 1H), 4.47 (d, 2H), 4.35 (br. s., 1H), 4.17-3.73 (m, 6H), 3.57 (br. s., 1H), 2.16-1.83 (m, 1H), 1.71-1.43 (m, 1H), 1.21-0.94 (m, 3H), 2 Protonen verdeckt.
Beispiel 56
{ 2-[(3-Chlorbenzyl)amino] -8-methoxy [ 1,2,4] triazolo[ 1 ,5-a]pyridin-6-yl } [5-(fluormethyl)-2-(2- hydroxypropyl)-2-methylmorpholin-4-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer 1]
Es wurden 91.8 mg (0.276 mmol) 2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5- a]pyridin-6-carbonsäure und 63.3 mg (0.331 mmol) l-[5-(Fluormethyl)-2-methylmorpholin-2- yl]propan-2-ol [Diastereomer 2, 2 Isomere, Beispiel 176A] in A^N-Dimefhylformamid (1.27 mL) vorgelegt und mit 125 mg (168 μΐ^, 0.965 mmol) /VN-Diisopropylefhylamin versetzt. Anschließend wurden bei RT 126 mg (0.331 mmol) HATU zugegeben und über Nacht gerührt. Die Reaktionslösung wurde ohne weitere Aufarbeitung mittels präparativer RP-HPLC (Acetonitril/Wasser) gereinigt. Enantiomerentrennung an chiraler Phase von 55.8 mg nach Methode 26D und nachfolgender Reinigung an achiraler Phase ergab 14.6 mg des Beispiels 56 (enantiomerenreines Isomer 1) und 15.8 mg des Beispiels 57 (enantiomerenreines Isomer 2). HPLC (Methode 24E): Rt = 6.01 min, >99.9 ee;
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.89 min; MS (ESIpos): m/z = 506 [M+H]+.
Beispiel 57
{ 2-[(3-Chlorbenzyl)amino] -8-methoxy [ 1,2,4] triazolo[ 1 ,5-a]pyridin-6-yl } [5-(fluormethyl)-2-(2- hydroxypropyl)-2-methylmorpholin-4-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer 2]
Es wurden 91.8 mg (0.276 mmol) 2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5- a]pyridin-6-carbonsäure und 63.3 mg (0.331 mmol) l-[5-(Fluormethyl)-2-methylmorpholin-2- yl]propan-2-ol [Diastereomer 2, 2 Isomere, Beispiel 176A] in A^N-Dimefhylformamid (1.27 mL) vorgelegt und mit 125 mg (168 μΐ^, 0.965 mmol) /VN-Diisopropylethylamin versetzt. Anschließend wurde bei RT 126 mg (0.331 mmol) HATU zugegeben und über Nacht gerührt. Die Reaktionslösung wurde anschließend ohne weitere Aufarbeitung direkt mittels präparativer RP- HPLC (Acetonitril/Wasser) gereinigt. Enantiomerentrennung an chiraler Phase von 55.8 mg nach Methode 26D und nachfolgender Reinigung an achiraler Phase ergab 14.6 mg des Beispiels 56 (enantiomerenreines Isomer 1) und 15.8 mg des Beispiels 57 (enantiomerenreines Isomer 2). HPLC (Methode 24E) : Rt = 8.13 min, >99.9 ee;
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.92 min; MS (ESIpos): m/z = 506 [M+H]+.
Beispiel 58
4-({2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy [1,2,4] tri azolo[l,5-a]pyridin-6-yl }carbonyl)-3-ethyl-l,4- diazabicyclo[4.2.0]octan-2-on [Diastereomereomerengemisch, 4 Isomere]
323 mg (0.973 mmol) 2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6- carbonsäure in /Y,/Y-Dimethylformamid (10 mL) wurden mit 440 mg (592 L, 3.40 mmol) N,N- Diisopropylethylamin sowie 443 mg (1.17 mmol) HATU versetzt und es wurde 20 min bei Raumtemperatur gerührt. Dann wurden 300 mg (1.95 mmol) 3-Ethyl-l,4-diazabicyclo[4.2.0]octan- 2-on [Diastereomerengemisch] zugegeben und es wurde 1.5 h bei Raumtemperatur gerührt. Es wurde im Vakuum eingeengt, der Rückstand in Methanol und Wasser gelöst und mittels präparativer RP-HPLC (Acetonitril/Wasser) gereinigt. Man erhielt 313 mg (68% d. Th.) der Zielverbindung.
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.91 min; MS (ESIpos): m/z = 469 [M+H] +
:H-NMR (400 MHz, DMSO-de): δ [ppm] = 8.42 (s, IH), 7.42-7.21 (m, 5H), 6.98-6.86 (m, IH), 4.84-4.52 (m, IH), 4.46 (d, 2H), 4.21-4.00 (m, 2H), 4.00-3.88 (m, 4H), 3.87-3.81 (m, IH), 3.54- 3.46 (m, IH), 2.30-1.78 (m, 2H), 1.72-1.50 (m, IH), 1.00-0.82 (m, 3H); 2 H vermutlich verdeckt unter DMSO Signal.
Beispiel 59
4-({2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy [1,2,4] tri azolo[l,5-a]pyridin-6-yl }carbonyl)-3-ethyl- 1,4- diazabicyclo[4.2.0]octan-2-on [enantiomerenreines Isomer 3]
300 mg 4-({2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-yl}carbonyl)-3- ethyl-l,4-diazabicyclo[4.2.0]octan-2-on [Diastereomereomerengemisch, Beispiel 58] wurden an chiraler Phase in die Diastereomere getrennt [Methode 32D] .
Ausbeute enantiomerenreines Isomer 3: 23.8 mg (100% ee) enantiomerenreines Isomer 3: Rt = 11.26 min [Methode 29E] .
Beispiel 60
4-({2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy [1,2,4] tri azolo[l, 5-a]pyridin-6-yl }carbonyl)-3- (methoxymethyl)-l,4-diazabicyclo[4.2.0]octan-2-on [enantiomerenreines Isomer 3]
67 mg (0.20 mmol) 2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6- carbonsäure in /Y,/Y-Dimethylformamid (2 mL) wurden mit 91 mg (0.12 mL, 0.71 mmol) N,N- Diisopropylethylamin und 92 mg (0.41 mmol) HATU versetzt und es wurde 20 min bei Raumtemperatur gerührt. Dann wurden 69 mg (0.41 mmol) 3-(Methoxymethyl)-l,4- diazabicyclo[4.2.0]octan-2-on [enantiomerenreines Isomer 3, Beispiel 208A] zugegeben und es wurde über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Es wurde im Vakuum eingeengt, der Rückstand in Methanol und Wasser gelöst und mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilA asser) gereinigt. Man erhielt 66 mg (67% d. Th.) der Zielverbindung.
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.85 min; MS (ESIpos): m/z = 485 [M+H] +
:H-NMR (400 MHz, DMSO-ife): δ [ppm] = 8.44-8.37 (m, IH), 7.42-7.24 (m, 5H), 6.99-6.92 (m, IH), 4.62-4.52 (m, IH), 4.50-4.44 (m, IH), 4.44-4.37 (m, IH), 4.11-4.01 (m, IH), 3.93 (s, 5H), 3.87-3.78 (m, IH), 3.70-3.63 (m, IH), 3.63-3.56 (m, IH), 3.55-3.45 (m, IH), 3.27 (s, 3H), 2.13- 2.00 (m, IH); 1 H vermutlich verdeckt unter DMSO Signal.
Beispiel 61
4-({2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy [1,2,4] tri azolo[l,5-a]pyridin-6-yl}carbonyl)-3-mefhyl- l,4-diazabicyclo[4.2.0]octan-2-on [enantiomerenreines Isomer]
Es wurden 120 mg (0.361 mmol) 2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5- a]pyridin-6-carbonsäure und 75.8 mg (0.541 mmol) Methyl-l,4-diazabicyclo[4.2.0]octan-2-on [enantiomerenreines Isomer 3, Beipiel 24 A] in A^N-Dimethylformamid (1.66 mL) vorgelegt und mit 186 mg (251 μΐ^, 1.44 mmol) /V,.V-Diisopropylethylamin versetzt. Anschließend wurden bei RT 165 mg (0.433 mmol) HATU zugegeben und es wurde über Nacht gerührt. Die Reaktionslösung wurde ohne weitere Aufarbeitung mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilA asser) gereinigt. Ausbeute: 160 mg (97% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.85 min; MS (ESIpos): m/z = 455 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO-ife): δ [ppm] = 8.42 (d, IH), 7.39 (s, IH), 7.37-7.25 (m, 4H), 6.96 (d, IH), 4.62 (mc, IH), 4.46 (d, 2H), 4.25 (q, IH), 4.11-4.02 (m, IH), 4.00-3.90 (m, 4H), 3.87 (dd, IH), 3.53-3.42 (m, IH), 2.47-2.38 (m, IH), 2.14-2.02 (m, IH), 1.40 (d, 3H).
Beispiel 62
7-({2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy [1,2,4] tri azolo[l,5-a]pyridin-6-yl}carbonyl)-6-methyl- 4,7-diazaspiro[2.5]octan-5-on [enantiomerenreines Isomer 1]
Cl
104 mg (0.315 mmol) 2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6- carbonsäure in A^N-Dimethylformamid (3 mL) wurden mit 203 mg (274 L, 1.57 mmol) N,N- Diisopropylethylamin und 144 mg (0.38 mmol) HATU versetzt und es wurde 20 min bei Raumtemperatur gerührt. Dann wurden 200 mg (0.63 mmol) 6-Methyl-4,7-diazaspiro[2.5]octan-5- on [Racemat, Beispiel 212A] zugegeben und es wurde über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Es wurde im Vakuum eingeengt, der Rückstand in Methanol und Wasser gelöst und mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilA asser) gereinigt. Man erhielt 89 mg (63% d. Th.) der Zielverbindung als Racemat.
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.82 min; MS (ESIpos): m/z = 455 [M+H] + :H-NMR (400 MHz, DMSO-de): δ [ppm] = 8.36 (s, IH), 8.18 (s, IH), 7.42-7.24 (m, 5H), 6.89 (d, IH), 4.82-4.64 (m, IH), 4.46 (d, 2H), 3.92 (s, 3H), 3.78-3.63 (m, IH), 1.45 (d, 3H), 0.82-0.51 (m, 4H); 1 H vermutlich verdeckt unter DMSO Signal.
Das Racemat wurden an chiraler Phase in die Enantiomere getrennt [Methode 33D]. Ausbeute enantiomerenreines Isomer 1 : 46 mg (100% ee) enantiomerenreines Isomer 1 : Rt = 5.72 min [Methode 30E].
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.82 min; MS (ESIpos): m/z = 455 [M+H] +
:H-NMR (400 MHz, DMSO δ [ppm] = 8.36 (s, IH), 8.18 (s, IH), 7.42-7.21 (m, 5H), 6.92-6.85 (m, IH), 4.46 (d, 2H), 3.98-3.88 (m, 3H), 3.73 (d, IH), 2.66-2.53 (m, IH), 1.48-1.40 (m, 3H), 0.90- 0.55 (m, 4H); 1 H vermutlich verdeckt unter DMSO Signal. Beispiel 63
4-({2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy [1,2,4] tri azolo[l,5-a]pyridin-6-yl }carbonyl)-3-ethyl-6- methylpiperazin-2-οη [enantiomerenreines Isomer 4]
52.8 mg (0.159 mmol) 2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6- carbonsäure in
0.56 mmol) N,N- Diisopropylethylamin und 72 mg (0.19 mmol) HATU versetzt und es wurde 20 min bei Raumtemperatur gerührt. Dann wurden 45 mg (0.63 mmol) 3-Ethyl-6-methylpiperazin-2-on [Diastereomerengemisch, 4 Isomere, Beispiel 220A] zugegeben und 2.5 h bei Raumtemperatur gerührt. Es wurde im Vakuum eingeengt, der Rückstand in Methanol und Wasser gelöst und mittels präparativer RP-HPLC (Acetonitril/Wasser) gereinigt. Man erhielt 50 mg (69% d. Th.) der Zielverbindung als Diastereomerengemisch.
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.86 min (Diastereomer 1, 2 Isomere), Rt = 0.87 min (Diastereomer 2, 2 Isomere);
MS (ESIpos): m/z = 457 [M+H]+
:H-NMR (400 MHz, DMSO-ife): δ [ppm] = 8.46-8.39 (m, 1H), 8.07-7.97 (m, 1H), 7.41-7.24 (m, 5H), 6.90 (s, 1H), 4.79-4.53 (m, 1H), 4.46 (d, 2H), 3.96-3.89 (m, 3H), 3.78-3.47 (m, 2H), 1.92-1.78 (m, 2H), 1.09-0.76 (m, 6H); 1 H vermutlich verdeckt unter DMSO Signal. Das Diastereomerengemisch, 4 Isomere wurden an chiraler Phase in die Enantiomere getrennt [Methode 34D].
Ausbeute enantiomerenreines Isomer 4: 5 mg (97% ee) enantiomerenreines Isomer 4: Rt = 19.8 min [Methode 3 IE].
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.89 min; MS (ESIpos): m/z = 457 [M+H] + Beispiel 64
{ 2-[(3-Chlorbenzyl)amino] -8-methoxy [ 1,2,4] triazolo[ 1 ,5-a]pyridin-6-yl } [2-(2-hydroxyethyl)-5- methylpiperidin-l-yl]methanon [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
220 mg (0.661 mmol) 2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6- carbonsäure in
2.31 mmol) N,N- Diisopropylethylamin und 301 mg (0.793 mmol) HATU versetzt und es wurde 20 min bei Raumtemperatur gerührt. Dann wurden 113 mg (0.793 mmol) 3-Ethyl-6-methylpiperazin-2-on [Diastereomerengemisch, 4 Isomere, Beispiel 223A] zugegeben und 3 h bei Raumtemperatur gerührt. Es wurde im Vakuum eingeengt, der Rückstand in Methanol und Wasser gelöst und mittels präparativer RP-HPLC (Acetonitril/Wasser) gereinigt. Man erhielt 46 mg (14% d. Th.) der Zielverbindung als Diastereomerengemisch, 4 Isomere.
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.97 min; MS (ESIpos): m/z = 458 [M+H]+ :H-NMR (500 MHz, DMSO-de): δ [ppm] = 8.26 (s, 1H), 7.42-7.19 (m, 5H), 6.89-6.82 (m, 1H), 4.82-4.67 (m, 1H), 4.29-4.11 (m, 1H), 4.46 (d, 2H), 3.93 (s, 3H), 1.92-1.81 (m, 1H), 1.70-1.51 (m, 4H), 1.38-1.12 (m, 2H), 0.95-0.71 (m, 3H); 4 H vermutlich verdeckt unter DMSO Signal.
Beispiel 65 l-({2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy [1,2,4] tri azolo[l, 5-a]pyridin-6-yl }carbonyl)-5- methylpiperidin-2-carboxamid [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
350 mg (1.05 mmol) 2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6- carbonsäure in /V,/V-Dimethylformamid (10.5 mL) wurden mit 680 mg (916
5.26 mmol) N,N- Diisopropylethylamin und 480 mg (1.26 mmol) HATU versetzt und es wurde 20 min bei Raumtemperatur gerührt. Dann wurden 1.27 g (6.31 mmol) 5-Methylpiperidin-2-carboxamid Acetat [Diastereomerengemisch, 4 Isomere, Beispiel 224A] zugegeben und es wurde über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Es wurde im Vakuum eingeengt, der Rückstand in Acetonitril und Wasser gelöst und mittels präparativer RP-HPLC (Acetonitril/Wasser) gereinigt. Man erhielt 310 mg (58% d. Th.) der Zielverbindung als Diastereomerengemisch, 4 Isomere.
:H-NMR (400 MHz, DMSO-ife): δ [ppm] = 8.63 (t, 1H), 7.47-7.28 (m, 4H), 7.19 (d, 1H), 6.96-6.66 (m, 2H), 5.07 (br. s., 1H), 4.54-4.48 (m, 2H), 4.41-4.22 (m, 1H), 3.94-3.82 (m, 3H), 2.27-2.03 (m,
1H), 1.70-1.46 (m, 3H), 1.09-0.93 (m, IH), 0.92-0.64 (m, 3H); 2 H vermutlich verdeckt unter DMSO Signal.
Beispiel 66
2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-yl} [5-(2-hydroxypropan-2-yl)- 2,2-dimethylmorpholin-4-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer 1]
96 mg (0.29 mmol) 2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6- carbonsäure in /Y,/Y-Dimethylformamid (1.8 mL) wurden mit 130 mg (176
1.01 mmol) N,N- Diisopropylethylamin und 131 mg (0.35 mmol) HATU versetzt und es wurde 20 min bei Raumtemperatur gerührt. Dann wurden 100 mg (0.577 mmol) 2-(6,6-Dimethylmorpholin-3- yl)propan-2-ol [enantiomerenreines Isomer 1, Beispiel 230 A] zugegeben und über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Es wurde im Vakuum eingeengt, der Rückstand in Essigsäureethylester und Wasser gelöst und die Phasen getrennt. Die wässrige Phase wurde zweimal mit Essigsäureethylester gewaschen und die vereinigten organischen Phasen wurden über Natriumsulfat getrocknet. Nach Filtration wurde das Filtrat im Vakuum eingeengt, der Rückstand am Hochvakuum getrocknet und mittels präparativer RP-HPLC (Acetonitril/Wasser) gereinigt. Man erhielt 24.3 mg (17% d. Th.) der Zielverbindung.
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.94 min; MS (ESIpos): m/z = 488 [M+H]+
:H-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 8.53 (d, IH), 7.42-7.24 (m, 5H), 6.93-6.86 (m, IH), 5.76 (s, IH), 4.65 (s, IH), 4.46 (d, 2H), 4.39 (t, IH), 3.96-3.87 (m, 4H), 3.76-3.67 (m, IH), 3.54- 3.43 (m, IH), 1.25-1.06 (m, 6H), 1.02-0.93 (m, 6H).
Beispiel 67
{ 2-[(3-Chlorbenzyl)amino] -8-methoxy [ 1,2,4] triazolo[ 1 ,5-a]pyridin-6-yl } [5-( 1- hydroxycyclopropyl)-2,2-dimethylmorpholin-4-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer 1]
174 mg (0.526 mmol) 2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6- carbonsäure in
1.84 mmol) N,N- Diisopropylethylamin und 239 mg (0.631 mmol) HATU versetzt und es wurde 20 min bei Raumtemperatur gerührt. Dann wurden 108 mg (0.631 mmol) l-(6,6-Dimethylmorpholin-3- yl)cyclopropanol [enantiomerenreines Isomer 1, Beispiel 234A] zugegeben und über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Es wurde im Vakuum eingeengt, der Rückstand in Essigsäureethylester und Wasser gelöst und die Phasen getrennt. Die wässrige Phase wurde zweimal mit Essigsäureethylester gewaschen und die vereinigten organischen Phasen wurden über Natriumsulfat getrocknet. Nach Filtration wurde das Filtrat im Vakuum eingeengt, der Rückstand am Hochvakuum getrocknet und mittels präparativer RP-HPLC (Acetonitril/Wasser) gereinigt. Man erhielt 99.8 mg (39% d. Th.) der Zielverbindung.
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.91 min; MS (ESIpos): m/z = 486 [M+H]+
:H-NMR (400 MHz, DMSO δ [ppm] = 8.50 (d, 1H), 7.42-7.24 (m, 5H), 6.96 (d, 1H), 5.76 (s, 1H), 5.60 (s, 1H), 4.46 (d, 2H), 3.92 (s, 3H), 3.77 (dd, 1H), 1.21-0.84 (m, 8H), 0.72-0.46 (m, 2H); 3 H vermutlich verdeckt unter DMSO Signal.
Beispiel 68
{ 2-[(3-Chlorbenzyl)amino] -8-methoxy [ 1,2,4] triazolo[ 1 ,5-a]pyridin-6-yl } [5-( l-hydroxyethyl)-2,2- dimethylmorpholin-4-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer 2]
104 mg (0.314 mmol) 2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6- carbonsäure in
1.09 mmol) N,N- Diisopropylethylamin und 143 mg (0.377 mmol) HATU versetzt und es wurde 20 min bei Raumtemperatur gerührt. Dann wurden 100 mg (0.628 mmol) l-(6,6-Dimethylmorpholin-3- yl)ethanol [enantiomerenreines Isomer 2, Beispiel 239A] zugegeben und über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Es wurde im Vakuum eingeengt, der Rückstand in Essigsäureethylester und Wasser gelöst und die Phasen getrennt. Die wässrige Phase wurde zweimal mit Essigsäureethylester gewaschen und die vereinigten organischen Phasen wurden über Natriumsulfat getrocknet. Nach Filtration wurde das Filtrat im Vakuum eingeengt, der Rückstand am Hochvakuum getrocknet und mittels präparativer RP-HPLC (Acetonitril/Wasser) gereinigt. Man erhielt 125 mg (83% d. Th.) der Zielverbindung.
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.88 min; MS (ESIpos): m/z = 474 [M+H]+
:H-NMR (400 MHz, DMSO-ife): δ [ppm] = 8.48 (s, 1H), 7.46-7.16 (m, 4H), 7.08 (s, 1H), 5.25-5.20 (m, 1H), 4.46 (d, 2H), 4.20-4.03 (m, 2H), 3.92 (s, 3H), 3.81-3.72 (m, 1H), 3.51-3.37 (m, 2H), 1.32-0.93 (m, 9H); 2 H vermutlich verdeckt unter DMSO Signal.
Beispiel 69
{ 2-[(3-Chlorbenzyl)amino] -8-methoxy [ 1,2,4] triazolo[ 1 ,5-a]pyridin-6-yl } [(5R)-5-ethyl-2-(2- hydroxyethyl)-2-methylmorpholin-4-yl]methanon [Diastereomerengemisch, 2 Isomere]
180 mg (0.270 mmol, Reinheit: 50%) 2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5- a]pyridin-6-carbonsäure und 56 mg (0.325 mmol) 2-(5-Ethyl-2-methylmorpholin-2-yl)ethanol [Diastereomerengemisch, 2 Isomere , Beispiel 197 A] in /V,/V-Dimethylformamid (5.0 mL) wurden mit 122 mg (165 iL, 0.95 mmol) /V,/V-Diisopropylethylamin und 123 mg (0.325 mmol) HATU versetzt und es wurde über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Es wurde im Vakuum eingeengt, der Rückstand in Methanol und Wasser gelöst und mittels präparativer RP-HPLC (Acetonitril/Wasser) gereinigt. Man erhielt 49.9 mg (38% d. Th.) der Zielverbindung.
LC-MS (Methode 8A): Rt = 0.91 min (Diastereomer 1), Rt = 0.92 min (Diastereomer 2);
MS (ESIpos): m/z = 488 [M+H]
Ή-NMR (400 MHz, DMSO δ [ppm] = 8.37-8.23 (m, 1H), 7.44-7.21 (m, 5H), 6.88-6.74 (m, 1H), 4.46 (br. s., 2H), 3.93 (d, 3H), 3.70-3.55 (m, 1H), 3.20-3.11 (m, 1H), 1.90-1.72 (m, 1H), 1.68- 1.54 (m, 1H), 1.30-1.19 (m, 6H), 1.17-1.00 (m, 2H), 0.92-0.70 (m, 2H). 3 H vermutlich verdeckt unter DMSO Signal.
Beispiel 70
{ 2-[(3-Chlorbenzyl)amino] -8-methoxy [ 1,2,4] triazolo[ 1 ,5-a]pyridin-6-yl } [(5R)-5-ethyl-2-(2- hydroxyethyl)-2-methylmorpholin-4-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer 1]
Das Diastereomerengemisch (2 Isomere) aus Beispiel 69 wurde an chiraler Phase in die Enantiomere getrennt [Methode 35D].
Ausbeute enantiomerenreines Isomer 1 : 19 mg (100% ee) enantiomerenreines Isomer 1 : Rt = 4.45 min [Methode 32E]. Ή-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 8.30 (s, 1H), 7.41-7.22 (m, 5H), 6.82 (s, 1H), 4.46 (d, 2H), 3.93 (s, 3H), 3.88-3.72 (m, 1 H), 2.99-2.86 (m, 3H), 1.89-1.73 (m, 1H), 1.68-1.57 (m, 2H), 1.20-0.99 (m, 6H), 0.92-0.71 (m, 2H); 3 H vermutlich verdeckt unter DMSO Signal.
Beispiel 71
{ 2-[(3-Chlorbenzyl)amino] -8-methoxy [ 1,2,4] triazolo[ 1 ,5-a]pyridin-6-yl } [2-(2-hydroxyethyl)-5- (methoxymethyl)-2-methylmorpholin-4-yl]methanon [Diastereomerengemisch, 4 Isomere]
219 mg (0.660 mmol) 2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6- carbonsäure in N,N-Dimethylformamid (7.0 mL) wurden mit 298 mg (403
2.31 mmol) N,N- Diisopropylethylamin und 301 mg (0.793 mmol) HATU versetzt und es wurde 20 min bei Raumtemperatur gerührt. Dann wurden 150 mg (0.793 mmol) 2-[5-(Methoxymethyl)-2- methylmorpholin-2-yl]ethanol [Diastereomerengemisch, 4 Isomere, Beispiel 190A] zugegeben und über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Es wurde im Vakuum eingeengt, der Rückstand in Methanol und Wasser gelöst und mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilA asser) gereinigt. Man erhielt 158 mg (48% d. Th.) der Zielverbindung. LC-MS (Methode 8A): Rt = 0.94 min; MS (ESIpos): m/z = 504 [M+H]+
:H-NMR (400 MHz, DMSO-ife): δ [ppm] = 8.38-8.30 (m, 1H), 7.51-7.16 (m, 6H), 6.91 (br. s., 1H), 4.49-4.38 (m, 2H), 4.32 (t, 1H), 3.99-3.90 (m, 4H), 3.86-3.42 (m, 4H), 3.38 (br. s., 3H), 2.76-2.64 (m, 1H), 2.40-2.30 (m, 1H), 1.64 (br. s., 1H), 1.27-0.99 (m, 3H) ); 2 H vermutlich verdeckt unter DMSO Signal. Beispiel 72
{ 2-[(3-Chlorbenzyl)amino] -8-methoxy [ 1,2,4] triazolo[ 1 ,5-a]pyridin-6-yl } [2-(2-hydroxyethyl)-5- (methoxymethyl)-2-methylmorpholin-4-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer 2]
Das Diastereomerengemisch (4 Isomere) aus Beispiel 71 wurde an chiraler Phase Enantiomere getrennt [Methode 36D].
Ausbeute enantiomerenreines Isomer 2: 26 mg (96% ee) enantiomerenreines Isomer 2: Rt = 7.05 min [Methode 33E]. Ή-NMR (400 MHz, DMSO-ife): δ [ppm] = 8.37-8.24 (m, 1H), 7.45-7.23 (m, 6H), 6.90 (br. s., 1H), 4.46 (d, 2H), 4.29 (t, 1H), 3.99-3.91(m, 4H), 3.82-3.71 (m, 2H), 3.50-3.43 (m, 2H), 3.38 (br. s., 3H), 2.72-2.63 (m, 1H), 2.09-1.85 (m, 1H), 1.58-1.41 (m, 1H), 1.29-1.20 (m, 1H), 1.16-1.03 (m, 2H); 2 H vermutlich verdeckt unter DMSO Signal.
Beispiel 73 {2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-yl}[(4R)-4-[(l,l-
2H2)ethyloxy]-2-(hydroxymethyl)pyrrolidin-l-yl]methanon [Diastereomerengemisch, 2 Isomere]
200 mg (0.301 mmol, Reinheit: 50%) 2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5- a]pyridin-6-carbonsäure und 53 mg (0.36 mmol) {(4R)-4-[(l,l-2H2)Ethyloxy]pyrrolidin-2- yljmethanol [Diastereomerengemisch, 2 Isomere, Beispiel 184A] in N,N-Dimethylformamid (1.5 mL) wurden mit 136 mg (183
1.05 mmol) Ν,Ν-Diisopropylethylamin und 380 mg (0.361 mmol) HATU versetzt und über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Es wurde im Vakuum eingeengt, der Rückstand in Methanol und Wasser gelöst und mittels präparativer RP-HPLC (Acetonitril/Wasser) gereinigt. Man erhielt 69 mg (49% d. Th.) der Ziel Verbindung. LC-MS (Methode 2A): Rt = 0.84 min (Diastereomer 1), Rt = 0.86 min (Diastereomer 2);
MS (ESIpos): m/z = 488 [M+H]+
:H-NMR (400 MHz, DMSO-de): δ [ppm] = 8.45 (d, 1H), 7.41-7.23 (m, 5H), 7.04-6.94 (m, 1H), 4.76 (br. s., 1H), 4.46 (d, 2H), 4.03-3.89 (m, 4H), 3.71-3.44 (m, 2H), 2.21-1.88 (m, 2H), 1.09-0.94 (m, 3H); 2 H vermutlich verdeckt unter DMSO Signal.
Beispiel 74
{ 2-[(3-Chlorbenzyl)amino] -8-methoxy [ 1,2,4] triazolo[ 1 ,5-a]pyridin-6-yl } [(4R)-4-[(l , 1- 2H2)ethyloxy]-2-(hydroxymethyl)pyrrolidin-l-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer 2]
Das Diastereomerengemisch (2 Isomere) aus Beispiel 73 wurde an chiraler Phase getrennt [Methode 37D].
Ausbeute enantiomerenreines Isomer 2: 21 mg (96% ee) enantiomerenreines Isomer 2: Rt = 6.31 min [Methode 34E].
Ή-NMR (400 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 8.45 (d, IH), 7.41-7.21 (m, 5H), 7.00 (s, IH), 4.73- 4.67 (m, IH), 4.46 (d, 2H), 4.02-3.96 (m, IH), 3.93 (s, 3H), 3.69-3.44 (m, 2H), 2.09-1.98 (m, 2H), 1.10-0.95 (m, 3H); 2 H vermutlich verdeckt unter DMSO Signal.
Beispiel 75
{ 2-[(3-Chlorbenzyl)amino] -8-methoxy [ 1,2,4] triazolo[ 1 ,5-a]pyridin-6-yl } [(4R)-4-(2,2- difluorethoxy)-2-(hydroxymethyl)pyrrolidin-l-yl]methanon [enantiomerenreines Isomer]
91.8 mg (0.276 mmol) 2-[(3-Chlorbenzyl)amino]-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6- carbonsäure in N,N-Dimethylformamid (2.5 mL) wurden mit 125 mg (168 L, 0.966 mmol) N,N- Diisopropylethylamin und 126 mg (0.331 mmol) HATU versetzt und es wurde 20 min bei
Raumtemperatur gerührt. Dann wurden 60 mg (0.33 mmol) [(4R)-4-(2,2-Difluorefhoxy)pyrrolidin- 2-yl]methanol [enantiomerenreines Isomer 2, Beispiel 181A] zugegeben und über Nacht bei Raumtemperatur gerührt. Es wurde im Vakuum eingeengt, der Rückstand in Methanol und Wasser gelöst und mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilA asser) gereinigt. Man erhielt 29.9 mg (20% d. Th.) der Zielverbindung.
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.84 min; MS (ESIpos): m/z = 496 [M+H]+
:H-NMR (500 MHz, DMSO-d6): δ [ppm] = 8.43 (s, 1H), 7.42-7.21 (m, 6H), 6.98 (s, 1H), 4.69 (br. s., 1H), 4.46 (d, 2H), 4.29-4.08 (m, 2H), 3.93 (s, 4H), 3.75-3.45 (m, 3H), 2.15-2.01 (m, 2H), 1.24 (s, 1H), 1.16 (d, 1H). Beispiel 76
(2-{ [l-(3-Chlorphenyl)-2-fluorethyl]amino}-8-methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-yl) [5-(2- hydroxyethyl)-2-methylmorpholin-4-yl]methanon [Diastereomerengemisch, 2 Isomere]
Es wurden 50.1 mg (0.077 mmol) (2-{ [l-(3-Chlorphenyl)-2-fluorethyl]amino}-8-methoxy- [1 ,2,4] triazolo [ 1 ,5-a]pyridin-6-yl)(2-methyl-5- { 2- [(triisopropylsilyl)oxy] ethyl } -morpholin-4- yl)methanon [Diastereomerengemisch, 2 Isomere] in Tetrahydrofuran (3.44 mL) vorgelegt und bei RT mit 268 μΕ (0.268 mmol) Tetra-w-butylammoniumfluorid-Lösung (1.0 M in Tetrahydrofuran) versetzt. Es wurde 2 h bei RT gerührt und anschließend die Reaktionslösung mit Dichlormethan verdünnt und mit Wasser gewaschen. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrockent, filtriert und im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde in Essigsäureethylester aufgenommen, mit Wasser gewaschen, die organische Phase über Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum eingeengt. Das Rohprodukt wurde mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilAVasser) gereinigt. Ausbeute: 24.1 mg (63% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.86 min; MS (ESIpos): m/z = 492 [M+H]+.
Beispiel 77
yl)carbonyl]-3-methyl-l,4-diazabicyclo[4.2.0]octan-2-on [enantiomerenreines Isomer]
Es wurden 150 mg (0.411 mmol) 2-{ [l-(3-Chlorphenyl)-2-fluorethyl]amino }-8- methoxy[l,2,4]triazolo[l,5-a]pyridin-6-carbonsäure [enantiomerenreines Isomer] und 86.5 mg (0.620 mmol) 3-Methyl-l,4-diazabicyclo[4.2.0]octan-2-on [enantiomerenreines Isomer 3] in N,N- Dimethylformamid (2.74 mL) vorgelegt und mit 213 mg (287 μΐ^, 1.65 mmol) N,N- Diisopropylethylamin versetzt. Anschließend wurden bei RT 188 mg (0.493 mmol) HATU zugegeben und für 2 h gerührt. Die Reaktionslösung wurde ohne weitere Aufarbeitung mittels präparativer RP-HPLC (AcetonitrilA asser) gereinigt. Ausbeute: 160 mg (79% d. Th.).
LC-MS (Methode 1A): Rt = 0.88 min; MS (ESIpos): m/z = 486 [M+H]+;
:H-NMR (400 MHz, DMSO-ife): δ [ppm] = 8.41 (d, IH), 7.65-7.53 (m, 2H), 7.49-7.42 (m, IH), 7.41-7.28 (m, 2H), 6.96 (d, IH), 5.17 (mc, IH), 4.75-4.44 (m, 3H), 4.24 (q, IH), 4.06 (m IH), 4.00-3.88 (m, 4H), 3.84 (dd, IH), 3.47 (t, IH), 2.47-2.34 (m, IH), 2.15-1.98 (m, IH), 1.40 (d, 3H).
B) Bewertung der physiologischen Wirksamkeit
Die Eignung der erfindungsgemäßen Verbindungen zur Behandlung von thromboembolischen Erkrankungen kann in folgenden Assaysystemen gezeigt werden: a) Testbeschreibungen (in vitro) a.l) Messung der Thrombin-Hemmung in Puffer
Zur Bestimmung der Thrombin-Hemmung der oben aufgeführten Substanzen wird ein biochemisches Testsystem aufgebaut, in dem die Umsetzung eines Thrombin-Substrates zur Ermittlung der enzymatischen Aktivität von humanem Thrombin benutzt wird. Dabei spaltet Thrombin aus dem peptischen Substrat Aminomethylcoumarin ab, das fluoreszent gemessen wird. Die Bestimmungen werden in Mikrotiterplatten durchgeführt.
Zu testende Substanzen werden in unterschiedlichen Konzentrationen in Dimethylsulfoxid gelöst und 15 min mit humanem Thrombin (0.06 nmol/1 gelöst in 50 mmol/1 Tris-Puffer [C,C,C- Tris(hydroxymethyl)-aminomethan], 100 mmol/1 Natriumchlorid, 0.1 % BSA [bovines Serumalbumin], ph 7.4) bei 22°C inkubiert. Anschließend wird das Substrat (5 μηιοΐ/ΐ Boc-Asp(OBzl)- Pro-Arg- AMC von der Firma Bachem) hinzugefügt. Nach einer Inkubation von 30 min wird die Probe bei einer Wellenlänge von 360 nm angeregt und die Emission bei 460 nm gemessen. Die gemessenen Emissionen der Testansätze mit Prüfsubstanz werden mit den Kontrollansätzen ohne Prüfsubstanz (ausschließlich Dimethylsulfoxid anstatt Prüfsubstanz in Dimethylsulfoxid) verglichen und aus den Konzentrations-Wirkungs-Beziehungen ICso-Werte berechnet. Repräsentative Wirkdaten aus diesem Test sind in der folgenden Tabelle 1 aufgeführt (zum Teil als Mittelwerte aus Einzelbestimmungen):
Tabelle 1
Beispiel-Nr. ICso [nM] Beispiel-Nr, ICso [nM]
1 34 2 19
3 70 4 9.4
6 8.7 7 20
8 20 9 55
10 39 11 63
12 35 13 420
Beispiel-Nr. ICso [nM] Beispiel-Nr, ICso [nM]
14 24 15 53
16 52 17 95
18 27 19 11
20 35 21 43
22 26 23 29
24 9.9 25 28
26 88 27 62
28 180 29 54
30 45 31 11
32 230 33 4.5
34 3.9 35 2.4
36 54 37 67
38 2800 39 30
40 31 41 1.3
42 37 43 81
44 29 45 33
46 190 47 180
48 39 49 19
50 18 51 3500
52 1200 53 6.9
54 100 55 9.6
56 1.3 57 1000
58 36 59 8.3
60 26 61 23
62 17 63 9.8
64 25 65 8.9
Beispiel-Nr. ICso [nM] Beispiel-Nr, ICso [nM]
66 25 67 48
68 49 69 25
70 6.1 71 35
72 13 74 19
75 23 77 6.4
a.2) Bestimmung der Selektivität
Zum Nachweis der Selektivität der Substanzen bezüglich Thrombin-Hemmung werden die Prüfsubstanzen auf ihre Hemmung anderer humaner Serinproteasen wie Faktor Xa, Faktor Xlla, Faktor XIa, Trypsin und Plasmin hin untersucht. Zur Bestimmung der enzymatischen Aktivität von Faktor Xa (1.3 nmol/1 von Kordia), Faktor Xlla (10 nmol/1 von Kordia), Faktor XIa (0.4 nmol/1 von Kordia), Trypsin (83 mU/ml von Sigma) und Plasmin (0.1 μg/ml von Kordia) werden diese Enzyme gelöst (50 mmol/1 Tris-Puffer [C,C,C-Tris(hydroxymethyl)-aminomethan], 100 mmol/1 Natriumchlorid, 0.1% BSA [bovines Serumalbumin], 5 mmol/1 Calciumchlorid, pH 7.4) und für 15 min mit Prüf Substanz in verschiedenen Konzentrationen in Dimethylsulfoxid sowie mit Dimethylsulfoxid ohne Prüfsubstanz inkubiert. Anschließend wird die enzymatische Reaktion durch Zugabe der entsprechenden Substrate gestartet (5 μηιοΐ/ΐ Boc-Ile-Glu-Gly-Arg-AMC von Bachem für FXa, 5 μηιοΐ/ΐ H-Pro-Phe-Arg-AMC von Bachem für Faktor Xlla, 5 μηιοΐ/ΐ Boc-Ile- Glu-Gly-Arg-AMC von Bachem für Trypsin, 5 μηιοΐ/ΐ Boc-Glu(OBzl)-Ala-Arg-AMC von Bachem für Faktor XIa, 50 μηιοΐ/ΐ MeOSuc-Ala-Phe-Lys-AMC von Bachem für Plasmin). Nach einer Inkubationszeit von 30 min bei 22°C wird die Fluoreszenz gemessen (Anregung: 360 nm, Emission: 460 nm). Die gemessenen Emissionen der Testansätze mit Prüfsubstanz werden mit den Kontrollansätzen ohne Prüfsubstanz (ausschließlich Dimethylsulfoxid anstatt Prüfsubstanz in Dimethylsulfoxid) verglichen und aus den Konzentrations-Wirkungs-Beziehungen ICso-Werte berechnet. a.3) Bestimmung der Thrombin-inhibitorischen Wirkung der potentiellen Inhibitoren in Plasmaproben
Zur Bestimmung der Hemmung von Thrombin in Plasmaproben wird im Plasma vorhandene Prothrombinase durch Ecarin aktiviert. Anschließend wird die Thrombin-Aktivität bzw. deren Hemmung durch potentielle Inhibitoren mittels Zugabe eines Substrats fluoreszent gemessen.
Die zu testenden Substanzen werden in unterschiedlichen Konzentrationen in Dimethylsulfoxid gelöst und mit Wasser verdünnt. In weissen 96-Loch-Flachbodenplatten werden 20 μΐ Substanzverdünnung mit 20 μΐ Ecarin-Lösung (Ecarin Reagenz, Firma Sigma E-0504, Endkonzentration 20 mU pro Ansatz) in Ca-Puffer (200 mM Hepes + 560 mM Natriumchlorid + 10 mM Calciumchlorid + 0.4% PEG) bzw. mit 20 μΐ Ca-Puffer (als unstimulierte Kontrolle) gemischt. Desweiteren werden 20 μΐ fluorogenes Thrombinsubstrat (Firma Bachem 1-1120, Endkonzentration 50 μηιοΐ/ΐ) und 20 μΐ Citratplasma (Firma Octapharma) zugegeben und gut homogenisiert. Die Platte wird im SpectraFluorplus Reader mit einem Excitationsfilter 360 nm und Emissionsfilter 465 nm über 20 Minuten jede Minute gemessen. Die Ermittlung des ICso-Wertes erfolgt, wenn ca. 70% des Maximalsignals erreicht ist (ca. 12 min). Repräsentative Wirkdaten aus diesem Test sind in der folgenden Tabelle 2 aufgeführt (zum Teil als Mittelwerte aus Einzelbestimmungen) :
Tabelle 2
Beispiel-Nr. ICso [nM] Beispiel-Nr, ICso [nM]
1 33 2 20
3 70 4 23
5 87 6 25
7 24 8 29
9 79 10 41
11 64 12 56
14 57 15 75
16 77 17 119
18 15 19 10
20 70 21 67
22 86 23 34
24 19 25 55
27 56 29 67
30 51 31 15
33 11 34 19
Beispiel-Nr. ICso [nM] Beispiel-Nr, ICso [nM]
35 8.7 36 325
37 112 39 34
40 75 41 4.1
42 54 45 34
49 24 50 122
53 24 54 611
55 65 56 5.9
58 39 59 11
60 23 61 17
62 39 63 24
64 63 65 102
66 24 67 90
68 106 69 39
70 35 71 87
72 34 73 39
74 19 75 74
77 5.9
a.4) Thrombin Generation Assay (Thrombogramm)
Die Wirkung der Prüfsubstanzen auf das Thrombogramm (Thrombin Generation Assay nach Hemker) wird in vitro in Humanplasma (Octaplas® von der Firma Octapharma) bestimmt. Im Thrombin Generation Assay nach Hemker wird die Aktivität von Thrombin in gerinnendem Plasma durch die Messung der fluoreszenten Spaltprodukte des Substrats 1-1140 (Z-Gly-Gly-Arg- AMC, Bachem) bestimmt. Um die Gerinnungsreaktion zu starten werden Reagenzien der Firma Thrombinoscope verwendet (PPP Reagenz: 30 pM recombinant tissue factor, 24 μΜ phospholipids in HEPES). Die Reaktion wird in Gegenwart variierender Konzentrationen an Prüfsubstanz oder dem entsprechenden Lösungsmittel durchgeführt. Außerdem wird ein Thrombin-Kalibrator der
Firma Thrombinoscope verwendet, dessen amidolytische Aktivität zur Berechnung der Thrombinaktivität in einer Plasmaprobe benötigt wird.
Die Testdurchführung erfolgt nach Herstellerangaben (Thrombionsocpe BV): 4 μΐ der Prüfsubstanz oder des Lösungsmittels, 76 μΐ Plasma und 20 μΐ PPP-Reagenz oder Thrombin Calibrator werden 5 min bei 37°C inkubiert. Nach Zugabe von 20 μΐ 2.5 mM Thrombinsubstrat in 20 mM Hepes, 60 mg/ml BSA, 102 mM Calciumchlorid wird die Thrombin-Generierung über 120 min alle 20 s gemessen. Die Messung wird mit einem Fluorometer (Fluoroskan Ascent) der Firma Thermo Electron durchgeführt, der mit einem 390/460 nM Filterpaar und einem Dispenser ausgestattet ist. Durch die Verwendung der„thrombinoscope Software" wird das Thrombogramm berechnet und graphisch dargestellt. Die folgenden Parameter werden berechnet: lag time, time to Peak, Peak, ETP (endogenous thrombin potential) und Start tail. a.5) Bestimmung der antikoagulatorischen Wirkung
Die antikoagulatorische Wirkung der Prüfsubstanzen wird in vitro in Human-, Kaninchen- und Rattenplasma bestimmt. Dazu wird Blut unter Verwendung einer 0.11 molaren Natriumcitrat- Lösung als Vorlage in einem Mischungsverhältnis Natriumci trat/Blut 1/9 abgenommen. Das Blut wird unmittelbar nach der Abnahme gut gemischt und 15 Minuten bei ca. 4000 g zentrifugiert. Der Überstand wird abpipettiert.
Die Prothrombinzeit (PT, Synonyme: Thromboplastinzeit, Quick-Test) wird in Gegenwart variierender Konzentrationen an Prüfsubstanz oder dem entsprechenden Lösungsmittel mit einem handelsüblichen Testkit (Neoplastin® von der Firma Boehringer Mannheim oder Hemoliance® RecombiPlastin von der Firma Instrumentation Laboratory) bestimmt. Die Testverbindungen werden 3 Minuten bei 37 °C mit dem Plasma inkubiert. Anschließend wird durch Zugabe von Thromboplastin die Gerinnung ausgelöst und der Zeitpunkt des Gerinnungseintritts bestimmt. Es wird die Konzentration an Prüfsubstanz ermittelt, die eine Verdoppelung der Prothrombinzeit bewirkt. Repräsentative Wirkdaten aus diesem Test sind in der folgenden Tabelle 3 aufgeführt (zum Teil als Mittelwerte aus Einzelbestimmungen):
Tabelle 3
Beispiel-Nr. ICso ΙμΜ Ι Beispiel-Nr, ICso |μΜ !
4 2.48 6 2.14
7 2.94 8 2.92
10 3.38 22 5.48
Beispiel-Nr. ICso ΙμΜ Ι Beispiel-Nr. ICso |μΜ !
23 2.31 24 2.17
25 3.78 27 7.47
31 2.84 33 2.06
34 2.39 35 1.19
41 0.8 44 4.55
45 4.66 49 2.82
53 1.6 55 2.99
59 2.08 60 3.57
61 2.75 62 4.31
63 2.59 64 4.66
70 1.87 72 2.04
74 2.84 75 4.84
Die Thrombinzeit (TT) wird in Gegenwart variierender Konzentrationen an Prüfsubstanz oder dem entsprechenden Lösungsmittel mit einem handelsüblichen Testkit (Thrombin Reagent von der Firma Roche) bestimmt. Die Testverbindungen werden 3 Minuten bei 37°C mit dem Plasma inkubiert. Anschließend wird durch Zugabe des Thrombin Reagenz die Gerinnung ausgelöst und der Zeitpunkt des Gerinnungseintritts bestimmt. Es wird die Konzentration an Prüfsubstanz ermittelt, die eine Verdoppelung der Thrombinzeit bewirkt.
Die aktivierte partielle Thromboplastinzeit (APTT) wird in Gegenwart variierender Konzentrationen an Prüfsubstanz oder dem entsprechenden Lösungsmittel mit einem handelsüblichen Testkit (PTT Reagent von der Firma Roche) bestimmt. Die Testverbindungen werden 3 Minuten bei 37°C mit dem Plasma und dem PTT Reagenz (Cephalin, Kaolin) inkubiert. Anschließend wird durch Zugabe von 25 mM Calciumchlorid die Gerinnung ausgelöst und der Zeitpunkt des Gerinnungseintritts bestimmt. Es wird die Konzentration an Prüfsubstanz ermittelt, die eine Verdoppelung der APTT bewirkt. a.6) Thromboelastographie (Thromboelastogramm)
Die Thromboelastographie wird mit Hilfe des Thromboelastographen ROTEM der Firma
Pentapharm und dem dazu gehörenden Zubehör Cup and pin durchgeführt. Die Messung erfolgt in Vollblut, welches zuvor in Natrium-Citrat Monovetten der Firma Sarstedt entnommen wird. Das Blut wird in den Monovetten mit Hilfe eines Schüttlers in Bewegung gehalten und bei 37°C für 30 min. vorinkubiert. Es wird eine 2 molare Stammlösung von Calciumchlorid in Wasser erstellt. Diese wird 1 : 10 mit einer wässrigen 0.9% Natriumchlorid-Lösung verdünnt. Zur Messung werden dieser 20 μΐ 200 mM Calciumchlorid-Lösung in die Cups vorgelegt (Endkonzentration Calciumchlorid 12.5 mM). Es werden 3.2 μΐ Substanz oder Lösemittel zugegeben. Die Messung wird durch Zugabe von 300 μΐ Vollblut gestartet. Nach der Zugabe wird kurz mit der Pipettenspitze auf und ab pipettiert ohne Luftblasen zu erzeugen. Die Messung erfolgt über 2.5 Stunden oder wird bei Beginn der Fibrinolyse gestoppt. Zur Auswertung werden folgende Parameter bestimmt: CT(clotting time/ [sec.]), CFT (clotting formation time/ [sec.]), MCF (maximum clot firmness / [mm]) und der alpha- Winkel [°] . Die Messpunkte werden alle 3 Sekunden erhoben und graphisch über die y- Achse als MCF [mm] und auf der x- Achse als Zeit [sec] dargestellt. a.7) Inhibierung der an Thrombus gebundenen Gerinnungsfaktoren Thrombin
Blutgerinnsel, die sich entweder vor Therapiebeginn mit Antikoagulantien, während Therapiepausen oder trotz Therapie bilden, enthalten große Mengen Gerinnungsfaktoren, die eine fortschreitende Thrombusbildung begünstigen können. Diese Gerinnungsfaktoren sind fest an den Thromus gebunden und können nicht ausgewaschen werden. In bestimmten klinischen Situationen kann hieraus ein Risiko für den Patienten entstehen. In den unten aufgeführten Versuchen lassen sich in humanen Thromben sowohl Thrombin als auch FXa mit biologischer (prokoagulatorischer) Aktivität nachweisen.
In vitro gebildete Thromben
Thromben werden in vitro aus humanem Plasma gebildet und auf Aktivität der gebundenen Gerinnungsfaktoren Thrombin und FXa untersucht. Hierzu werden 300μ1 Plasma mit 30 μΐ Lipidvesikeln und 30 μΐ einer wässrigen Calciumchlorid-Lösung in einer 48 MTP Platte gemischt, und 30 min inkubiert. Dieser und die folgenden Schritte werden bei 37°C und unter konstanter Bewegung durchgeführt (300 U/min). Die gebildeten Thromben werden in eine neue 48 MTP Platte transferiert und in 0.9%iger Natriumchlorid-Lösung zweimal 10 min gewaschen, wobei der Thrombus zwischen den Waschgängen auf Filterpapier abgetupft wird. Der Thrombus wird in Puffer B transferiert (Owens Veronal Puffer, 1% BSA) und 15 min inkubiert, auf Filterpapier abgetupft und 30 min in Testsubstanz in verschiedenen Konzentrationen in Puffer B inkubiert. Anschließend werden die Clots wie oben beschrieben zweimalig gewaschen. Die Thromben
werden abgetupft und in Puffer D transferiert: (240 μΐ Owren's veronal Puffer, 1% BSA und 15.6 mM Calciumchlorid) und mit oder ohne 0.6 μΜ Prothrombin 45 min inkubiert. Die Reaktion wird durch 75 μΐ 1 % EDTA-Lösung gestoppt. Thrombinaktivität wird separat im Thrombus in Puffer A (7.5 mM Na2EDTAx2H20, 175 mM Natriumchlorid, 1% BSA, pH 8.4) oder im Überstand aus dem letzten Schritt gemessen. Hierzu wird das unter a. l) eingesetzte Thrombinsubstrat in der Endkonzentration 50 μΜ eingesetzt, und die resultierende Fluoreszenz im Fluoreszenz- Plattenausleser ausgemessen (360/465nm). a.8) Einfluss der Thrombininhibitoren auf die Thrombolyse in Plättchen-armem Plasma
Die Wirkung der Prüfsubstanzen auf die in-vitro Thrombolyse in Plättchen-armem Plasma wird in Anwesenheit von Gewebs-Plasminogenaktivator (tPA) getesten. Hierzu wird unter Kontrolle mittels Trübungsmessung (UV-Absorption bei 405 nm) in einer Mikrotiterplatte in humanem Plasma unter Zugabe von Gewebefaktor (Tissue Factor) zunächst ein Gerinnsel gebildet, dessen Auflösung durch gleichzeitige Gabe von Gewebs-Plasminogenaktivator (tPA) in einem bestimmten Zeitfenster eingestellt wird. Zeitgleiche Zugabe verschiedener Mengen der Testsubstanz können zu einer Verkürzung der Thrombolyse-Zeit führen (Zeit zwischen der maximalen Trübung und des Wiedererreichens der Basislinie).
In einer 384-Loch-Mikrotiterplatte werden 63 μΕ humanes Plasma (Deutsches Rotes Kreuz, entspricht 90% Plasma im Test) mit 0.7 μΕ einer Efhanol/Wasser-Mischung (1 : 1), dieunterschiedliche Konzentrationen der Testsubstanzen enthält, 1.7 μΕ einer Lösung von humanem Thrombomodulin (finale Konzentration 10 nM) und 1.7 μΐ^ einer Lösung von humanem Gewebe-Plasminogenaktivator (Actilyse®, finale Konzentration 3 nM) versetzt. Die Koagulation wird durch den Zusatz von 3.5 μΐ^ einer Gewebefaktor-enthaltenden Lösung (Recombiplastin 2G in einer l : 100-Verdünnung in 0.2 M Calciumchlorid-Lösung) bei 37°C gestartet. Danach wird sofort mit der Trübungsmessung (UV-Absortionsmessung bei 405 nm) in Minutenabständen begonnen. Die Thrombolyse-Zeit wird als Zeit zwischen der maximalen Absorption und dem Wiedererreichen der Basislinie berechnet. b) Bestimmung der antithrombotischen Wirkung (in vivo) b. l) Arteriovenöses Shunt- und Blutungs-Modell (Kombi-Modell Ratte)
Nüchterne männliche Ratten (Stamm: HSD CPB:WU) mit einem Gewicht von 300-350 g werden mit fnactin (150 - 180 mg kg) narkotisiert. Die Thrombusbildung wird in einem arteriovenösen Shunt in Anlehnung an die von Christopher N. Berry et al., Br. J. Pharmacol. (1994), 113, 1209- 1214 beschriebene Methode ausgelöst. Dazu werden die linke Vena jugularis und die rechte
Arteria carotis freipräpariert. Ein extracorporaler Shunt wird mittels eines 10 cm langen Polyethylenschlauchs (PE 60) zwischen den beiden Gefäßen gelegt. Dieser Polyethylenschlauch ist in der Mitte in einen weiteren 3 cm langen Polyethylenschlauch (PE 160), der zur Erzeugung einer thrombogenen Oberfläche einen aufgerauhten und zu einer Schlinge gelegten Nylonfaden enthält, eingebunden. Der extrakorporale Kreislauf wird 15 Minuten lang aufrechterhalten. Dann wird der Shunt entfernt und der Nylonfaden mit dem Thrombus sofort gewogen. Das Leergewicht des Nylonfadens ist vor Versuchsbeginn ermittelt worden.
Zur Bestimmung der Blutungszeit wird unmittelbar nach Öffnung des Shunt-Kreislaufs die Schwanzspitze der Ratten mit einer Rasierklinge um 3 mm kupiert. Der Schwanz wird in 37°C temperierte physiologische Kochsalzlösung gelegt und die Blutung aus der Schnittwunde über 15 Minuten beobachtet. Es werden die Zeit bis zum Sistieren der Blutung für mind. 30 Sekunden (initiale Blutungszeit), die Gesamtblutungszeit innerhalb von 15 Minuten (kumulative Blutungszeit) sowie die Menge des Blutverlusts über die photometrische Bestimmung des aufgefangenen Hämoglobins ermittelt. Die Prüf Substanzen werden vor Anlegung des extrakorporalen Kreislaufs und des Schwanzspitzenschnitts entweder intravenös über die kontralaterale Jugularvene als Einzelbolus bzw. als Bolus mit anschließender Dauerinfusion oder oral mittels Schlundsonde wachen Tieren verabreicht. b.2) Eisen(II)chlorid-Schädigungs- und Blutungs-Modell (Kombi-Modell II, Ratte) Männliche Ratten (Stamm: HsdRCCHan:Wist) mit einem Gewicht von 300g-325g werden mit fnactin (180 mg/kg) intraperitoneal narkotisiert. Die Thrombusbildung wird mit Eisen(II)chlorid in der Arteria carotis ausgelöst. Dazu wird die rechte Arteria carotis freipräpariert. Dann wird ein Flussmesskopf angeschlossen und 10 Minuten der Blutfluss aufgezeichnet. Danach werden Arterie und Umgebung trocken gelegt. Parafilm (10 x 8 mm) und Filterpapier (10 x 6 mm geknickt) werden unter die A. carotis gelegt und mit 20μ1 Eisen(II)chlorid-Lösung (Eisen(II)chlorid Tetrahydrat Reagent Plus 99%, Sigma, 5%ige Lösung in Wasser wird hergestellt) benetzt. Ein kleines Stück Filterpapier wird von oben auf die A. carotis aufgelegt und ebenfalls mit Eisen(II)chlorid-Lösung benetzt. Die so belegte A. carotis wird mit einem feuchten Tupfer bedeckt und 5 Minuten belassen. Danach werden Parafilm und Filterpapier entfernt und die Arterie mit physiologischer Natriumchlorid-Lösung gespült. Der Flussmesskopf wieder angebracht und der Blutfluss 30 Minuten aufgezeichnet. Danach wird die Messung gestoppt und das freipräparierte Stück A.carotis mit Gefäßklemmen abgeklemmt und herausgeschnitten. Der sich im Gefäß befindliche Thrombus wird mithilfe einer Pinzette aus dem Gefäß entfernt und sofort gewogen.
Zur Bestimmung der Blutungszeit wird nach Schädigung und Wiederanbringen des Flussmesskopfes die Schwanzspitze der Ratte mit einer Rasierklinge um 3 mm kupiert. Der Schwanz wird in 37°C temperiertes Wasser gelegt und die Blutung aus der Schnittwunde über 15 Minuten beobachtet. Es werden die Zeit bis zum Sistieren der Blutung für mind. 30 Sekunden (initiale Blutungszeit), die Gesamtblutungszeit innerhalb von 15 Minuten (kumulative Blutungszeit) sowie die Menge des Blutverlusts über die photometrische Bestimmung des aufgefangenen Hämoglobins ermittelt.
Die Prüfsubstanzen werden entweder intravenös über die Jugularvene als Einzelbolus direkt vor Beginn des Versuchs bzw. als Bolus (vor Beginn) mit anschließender Dauerinfusion gegeben. b.3) Venöse Reperfusion und Blutungs-Modell am Kaninchen (Kombi-Modell-Kaninchen)
Männliche Neuseeländer Kaninchen mit einem Gewicht von 2.8 - 3.4 kg werden mit einer intramuskulären Ketamin/Rompun Bolusinjektion narkotisiert. Anschließend wird das Tier an den für die Operation notwendigen Stellen rasiert. Über eine Verweilkanüle wird über die linke Ohrvene eine kontinuierliche Narkoseinfusion (Ketamin/Rompun) verabreicht. Die rechte und linke Vena femoralis, sowie die rechte Arteria femoralis werden mit einem Polyethylenschlauch (PE50) katheterisiert. Anschließend wird die Vena jugularis vorsichtig freipräpariert, so dass das Gefäß möglichst wenig strapaziert und geschädigt wird und sich kein Fett mehr an dem Gefäß befindet. Mittels einer geeigneten Flussmessanlage (Powerlab, Transonic TS420 inkl. Flussmesskopf) wird der Fluss in der Vena jugularis aufgenommen (Lab Chart Software). Dem Kaninchen wir vor Beginn des Versuches aus der Arteria femoralis zweimal 1.4 ml Citrat-Blut entnommen und die basale Blutungszeit wird am Ohrrand bestimmt. Sobald der Fluss in der Vena jugularis für 10 min konstant gelaufen ist (vollständige Regeneration des Gefäßes nach Präparation), wird die Vene mit kleinen Gefäßklemmen 2 cm lang abgeklemmt. In einer Petrischale wird das vorher entnommene Citrat-Blut (300 μΐ) mit Calciumchlorid (0.25 M, 90 μΐ) und Thrombin (25 U/ml, 60 μΐ) gemischt. 180 μΐ der Blut/Calciumchlorid/Thrombin-Mischung werden schnell mit einer 1 ml Spritze aufgezogen und durch eine 27G Kanüle in das abgeklemmte Gefäßsegment injiziert. Die Einstichstelle wird eine Minute lang mit einer Pinzette abgeklemmt, damit kein Blut entweichen kann. Zwei Minuten nach Injektion des Thrombus wird die Prüfsubstanz als Bolus und Infusion durch den linken venösen Femoralkatheter appliziert und angeschlossen. 14 Minuten nach Thrombusinjektion wird Gewebe -Plasminogenaktivator als Bolus und Infusion (Actilyse®, 20μg/kg Bolus & 150 μg/kg/h Infusion) an der rechten Vena femoralis angeschlossen. 15 Minuten nach Thrombusinjektion wird die Stase geöffnet und der Flussmesskopf angeschlossen. Der Blutfluss im Gefäß wird über 120 Minuten aufgenommen, wobei das Gefäß mit warmer 0.9 iger wässriger Natriumchlorid-Lösung feuchtgehalten wird.
Nach 105 Minuten Reperfusion wird erneut die Ohrblutungszeit bestimmt. Am Ende des Versuches, nach 120 Minuten Reperfusion, wird 1.4 ml Citrat-Blut abgenommen, das Tier schmerzfrei durch 1.5 ml T61 Bolusinjektion abgetötet und das Thrombusgewicht in der Vena jugularis bestimmt. Das vor und nach dem Versuch abgenommene Blut dient zur Plasmagewinnung und ex-vivo Gerinnungszeitbestimmung.
Die Fläche unter der Blutfluß-Zeit-Kurve wird berechnet (AUC) und zur maximal erzielbaren Fläche, die aus dem Blutfluß vor dem Versuch und der Zeit (120 min) errechnet wird in Beziehung gesetzt. Die ausschließlich mit Gewebe-Plasminogenaktivator erzielte Fläche wird von der mit der jeweiligen Substanz beziehungsweise Dosierung erzielten Fläche subtrahiert. Die dadurch entstehende Fläche gilt als Mass für die Verbesserung der Reperfusion durch die zu testende Substanz. c) Bestimmung der Pharmakokinetik
c.l) Pharmakokinetik nach intravenöser Gabe der Testsubstanz
Männliche Wistar Ratten werden anästesiert und ihnen wird ein Katheter in die vena jugularis gesetzt. Am nächsten Tag wird eine definierte Dosis der Testsubstanz als Lösung durch Injektion in die Schwanzvene verabreicht. Blutproben werden mittels des Katheters über einen Zeitraum von 7 Stunden gesammelt (9 Zeitpunkte).
Weiblichen Beagle Hunden wird eine definierte Dosis der Testsubstanz als Lösung über die vena cephalica als 15 min Infusion verabreicht. Blutproben werden mittels eines Katheters in der vena cephalica über einen Zeitraum von 7 Stunden gesammelt (12 Zeitpunkte).
Das Blut wird in Heparingefäßen zentrifugiert. Die Plasmaprobe wird zur Proteinfällung mit Acetonitril versetzt und zentrifugiert. Die Testsubstanz im Überstand wird mittels LC/MS-MS quantifiziert. Die ermittelten Plasmakonzentrationen der Testsubstanz werden zur Berechnung der pharmakokinetischen Parameter wie AUC (Fläche unter der Plasmakonzentrations-Zeit-Kurve), Vss (Verteilungs volumen), Cmax (höchste Konzentration der Testsubstanz im Plasma nach Verabreichung), tm (Halbwertszeit) und CL (Totale Clearance der Testsubstanz vom Plasma) verwendet. Für die Berechnung der Blut-Clearance wird die Blut-Plasma- Verteilung mittels Inkubation der Testsubstanz in Blut bestimmt. Nach Abtrennung des Plasmas durch Zentrifugation wird die Konzentration der Testsubstanz im Plasma mittels LC/MS-MS bestimmt.
c.2) Pharmakokinetik nach peroraler Gabe der Testsubstanz
Männliche Wistar Ratten werden anästesiert und ihnen wird ein Katheter in die vena jugularis gesetzt. Am nächsten Tag wird eine definierte Dosis der Testsubstanz peroral verabreicht. Blutproben werden mittels des Katheters über einen Zeitraum von 24 Stunden gesammelt (9 Zeitpunkte).
Weiblichen Beagle Hunden wird eine definierte Dosis der Testsubstanz peroral verabreicht. Blutproben werden mittels eines Katheters in der vena cephalica über einen Zeitraum von 24 Stunden gesammelt (9 Zeitpunkte).
Das Blut wird in Heparingefäßen zentrifugiert. Die Plasmaprobe wird zur Proteinfällung mit Acetonitril versetzt und zentrifugiert. Die Testsubstanz im Überstand wird mittels LC/MS-MS quantifiziert. Die ermittelten Plasmakonzentrationen der Testsubstanz werden zur Berechnung der pharmakokinetischen Parameter wie AUC (Fläche unter der Plasmakonzentrations-Zeit-Kurve), Cmax (höchste Konzentration der Testsubstanz im Plasma nach Verabreichung), tm (Halbwertszeit) und F (Bioverfügbarkeit) verwendet. c.3) Caco-2 Permeabilitätsassay
Die in vitro Permeabilität der Testsubstanz durch einen Caco-2 Zellmonolayer wird mittels eines etablierten in vitro Systems zur Vorhersage der Permeabilität durch den Gastrointestinaltrakt bestimmt [1] . Caco-2 Zellen (ACC Nr. 169, DSMZ, Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen, Braunschweig) werden auf 24 Well-Platten ausgesät und für 14 bis 16 Tage kultiviert. Die Testsubstanz wird in DMSO gelöst und auf eine Konzentration von 2 μΜ in Transportpuffer (HBSS, Hanks Buffered Salt Solution, Gibco/Invitrogen, supplementiert mit Glukose (Endkonzentration 19.9 mM) und HEPES (Endkonzentration 9.8 mM)) verdünnt. Zur Bestimmung der apikalen nach basolateralen Permeabilität (Papp A-B) wird die Testsubstanz der apikalen Seite und Transportpuffer der basolateralen Seite des Zellmonolayers zugegeben. Zur Bestimmung der basolateralen nach apikalen Permeabilität (Papp B-A) wird die Testsubstanz der basolateralen Seite und Transportpuffer der apikalen Seites des Zellmonolayers zugegeben. Proben aus dem Donor-Kompartment werden zu Beginn des Experimentes zur Bestimmung der Massenbilanz genommen. Nach einer Inkubationszeit von 2 Stunden bei 37°C wurden Proben aus beiden Kompartimenten genommen. Proben werden mittels LC/MS-MS quantifiziert und die Permeationskoeffizienten berechnet. Die Permeabilität von Lucifer Yellow wird für jeden Zellmonolayer bestimmt, um die Unversehrtheit des Zellmonolayers zu gewährleisten. Die Permeabilität von Atenolol (Marker für niedrige Permeabilität) und von Sulfasalazin (Marker für aktive Exkretion) wird in jedem Zellbatch zur Qualitätskontrolle der Zellen mitbestimmt.
Literatur: Artursson, P. and Karlsson, J. (1991). Correlation between oral drug absorption in humans and apparent drug permeability coefficients in human intestinal epithelial (Caco-2) cells. Biochem. Biophys.175 (3), 880-885. c.4) In vitro Clearance Bestimmungen mit Hepatozyten Inkubationen mit frischen Primär-Hepatozyten werden bei 37°C in einem Gesamtvolumen von 1.5 mL mit einem modifizierten Janus ® Roboter (Perkin Elmer) unter Schütteln durchgeführt. Die Inkubationen enthalten typischerweise 1 Mio lebende Leberzellen / mL, ~ 1 μΜ Substrat und 0.05 M Kalium-Phosphatpuffer (pH = 7.4). Die finale ACN Konzentration in der Inkubation ist < 1%.
Aliquots von 125 μΐ werden den Inkubationen nach 2, 10, 20, 30, 50, 70 und 90 min entnommen und in 96 well Filterplatten überführt (0.45μηι Low-Binding Hydrophilic PTFE; Millipore: MultiScreen Solvinert). Diese enthalten jeweils 250 μΐ ACN um die Reaktion abzustoppen. Nach der Zentrifugation werden die Filtrate mit MS/MS analysiert (üblicherweise API 3000).
Die in vitro Clearances werden aus den Halbwertszeiten des Substanzabbaus berechnet wobei folgende Gleichungen benutzt werden: > CL'intrinsk [mL/(min kg)] = (0.693 / in vitro tl/2 [min]) · (Lebergewicht [g Leber kg Körpergewicht]) · (Zellzahl [1.1· 10Λ8] / Lebergewicht [g]) / (Zellzahl [1· 10Λ6] / Inkubationsvolumen [mL])
CLbiood wird ohne Berücksichtigung der freien Fraktion ("nonrestricted well stirred model") nach folgender Gleichung berechnet. > CLbiood well-stirred [L/(h-kg)] = (QH [L/(h-kg)] -CL'intrinsic [L/(h-kg)] ) / (QH [L/(h-kg)] +
CL intrinsic [L/(h-kg)])
Die spezies-spezifischen Hochrechnungsfaktoren mit denen gerechnet wird sind in folgender Tabelle 4 zusammengefaßt:
Tabelle 4
Fmax Werte, die die maximal mögliche Bioverfügbarkeit - bezogen auf die hepatische Extraktion - angeben werden wie folgt berechnet: Fmax well-stirred [%] = (l-(CLMood well-stirred [L/(h-kg)] / QH [L/(h-kg)])) · 100 c.5) CYP-Inhibitionstest
Inhibitorische Eigenschaften eines Wirkstoffes auf die Cytochrome P450 (CYP) des menschlichen Organismus können massive klinische Auswirkungen (Arzneimittel-Wechselwirkungen) nach sich ziehen, da ein Hauptteil der verschriebenen Medikamente durch diese Enzyme abgebaut (verstoffwechsel t) werden. Daran beteiligt sind dabei vor allem die CYP-Isoenzyme der 1A- und 2C-Familie, CYP2D6 sowie mit einem Anteil von fast 50 % CYP3A4. Um diese möglichen Arzneimittel-Wechselwirkungen (Drug-Drug Interactions, DDI) auszuschließen bzw. zu minimieren, wird die Fähigkeit von Substanzen, CYP1A2, CYP2C8, CYP2C9, CYP2D6 und CYP3A4 im Menschen inhibieren zu können, mit Humanlebermikrosomen (Pool aus verschiedenen Individuen) untersucht. Dies geschieht durch Messung von CYP- isoformspezifischen Metaboliten, die sich aus Standardsubstraten, wie zum Beispiel Phenacetin, Amodiaquin, Diclofenac, Dextromethorphan, Midazolam und Testosteron, bilden. Die Inhibitionseffekte werden bei sechs verschiedenen Konzentrationen der Testverbindungen untersucht (1.5, 3.1, 6.3, 12.5, 25 sowie 50 μΜ als Höchstkonzentration oder 0.6, 1.3, 2.5, 5, 10 sowie 20 μΜ als Höchstkonzentration), mit dem Ausmaß der CYP-isoformspezifischen Metabolitenbildung der Standardsubstrate in Abwesenheit der Testverbindungen verglichen und die entsprechenden ICso-Werte berechnet. CYP-isoformspezifische Standard-Inhibitoren wie zum Beispiel Furafyllin, Montelukast, Sulfaphenazol, Fluoxetin und Ketoconazol dienen als Kontrolle der erhaltenen Ergebnisse. Um Hinweise auf mögliche mechanism-based Inhibitioren (MBI) auf CYP3A4 zu erhalten, werden vor der Zugabe von Midazolam oder Testosteron als
Standardsubstrate für CYP3A4 die Humanlebermikrosomen 30 Minuten in Gegenwart des zu untersuchenden Inhibitors inkubiert. Eine Verringerung des erhaltenen ICso-Wertes im Vergleich zum Ansatz ohne Vorinkubation dient als Hinweis für eine mechanism-based Inhibition. Als Positivkontrolle dient Mibefradil. Durchführung: Die Inkubationen der Standardsubstrate mit Humanlebermikrosomen (14-100 μg/mL) in Gegenwart der Testverbindung (als potentiellem Inhibitor) werden bei 37°C in 96- Lochplatten auf einer Workstation (Tecan, Genesis; Hamiltion, MICROLAB STARLET) durchgeführt. Die Inkubationszeiten betragen 10-15 Minuten. Die Testverbindungen werden bevorzugt in Acetonitril gelöst (1.0, 2.0 bzw. 2.5, 5.0 mM Stammlösung). Die 96-Lochplatten werden hergestellt durch sequentielle Zugabe einer Stammlösung von NADP+, EDTA, Glukose -6- phosphat und Glukose-6-phosphat-Dehydrogenase in Phosphat-Puffer (pH 7.4), der Testverbindung, sowie einer Lösung von Standardsubstrat und Humanlebermikrosomen in Phosphat-Puffer (pH 7.4). Das Gesamtvolumen beträgt 200 μΐ. Auf der 96-Lochplatte befinden sich außerdem die entsprechenden Kontrollinkubationen mit und ohne Standardinhibitor. Die Inkubationen werden nach der jeweiligen Inkubationszeit durch Zugabe von 100 μΐ Acetonitril abgestoppt, worin sich ein geeigneter interner Standard befindet. Gefällte Proteine werden durch Zentrifugation abgetrennt (3000 rpm, 10 Minuten, 10°C). Die erhaltenen Überstände der jeweiligen Platten werden auf einer Platte vereinigt und mittels LC -MS/MS analysiert. Aus den erhaltenen Messdaten werden die ICso-Werte generiert und zur Bewertung des inhibitorischen Potenzials der Testverbindung herangezogen. c.6) Zellulärer in viiro-Test zur Bestimmung der Induktion arzneimittelabbauender cytochromaler Enzyme (CYPs) in primären Hepatozyten des Menschen
Enzyminduktion ist eine unerwünschte Eigenschaft eines Arzneimittels, die eine breite und sichere Anwendbarkeit des Wirkstoffs in Frage stellt. Folge der Enzyminduktion ist ein beschleunigter Abbau (Metabolisierung) von Arzneistoffen in der Leber. Die kombinierte Einnahme von einem Enzyminduktor und anderen Medikamenten wie beispielsweise Immunsuppressiva, Gerinnungsmittel oder auch Verhütungsmittel kann zu einer völligen Unwirksamkeit der Arzneimittel führen.
Ziel der Untersuchung ist es Substanzen zu finden die diese unerwünschte Arzneimittelwechselwirkung nicht aufweisen. Die Identifizierung von Enzyminduktoren erfolgt mit Hilfe von primären Hepatozyten des Menschen in Langzeitkultur. Zur Kultivierung der Zellen werden Hepatozyten auf einer Collagen I-Schicht ausplattiert (Dichte von 100000 Zellen/cm2) und die angewachsenen Zellen dann mit einer zweiten Collagenschicht (Sandwich-Technik) überschichtet. (Kern A, Bader A, Pichlmayr R, and Sewing KF, Biochem PharmacoL, 54, 761-772
(1997). Um den Einfluss der Testsubstanzen auf die Regulation der Leberenzyme zu erhalten werden die Hepatozyten in Langzeit-Kultur mehrere Tage mit den Wirkstoffen inkubiert.
Testablauf: Die Zellen werden nach einer zweitägigen Regenerationsphase in Williams Medium E, 10% FCS, Prednisolon, Insulin, Glucagon und L-Glutamin, Penicillin and Streptomycin mit den Testsubstanzen behandelt. Dazu werden Stammlösungen der Wirkstoffe mit einer Konzentration von 1 mg/mL in Acetonitril oder Methanol hergestellt und in 8 Verdünnungsschritten (1 :3) in Zellkulturmedium zu den Zellkulturen pipettiert und in einem Zellinkubator (96% Luftfeuchtigkeit, 5% v/v Kohlendioxid, 37°C) ca. 5 Tage inkubiert. Das Zellkulturmedium wird täglich gewechselt. Nach dieser Inkubationszeit werden die Zellkulturen mit Cytochrom P450(CYP)-spezifischen Substraten inkubiert um die Aktivität der Leberenzyme CYP1A2, CYP3A4, CYP2B6 und CYP2C19 zu bestimmen. Die abgestoppten Proben werden entweder direkt analysiert oder bis zur Analyse bei -20°C gelagert.
Dazu werden die Medien der Zellkulturen mit geeigneten C18-reversed-phase Säulen und variablen Gemischen Acetonitril und 10 mM Ammoniumformiat chromatographiert (HPLC- MS/MS).
Die massenspektrometrischen Daten dienen zur Quantifizierung der Substratumsätze und daraus abgeleitet der Berechnung der Leberenzymaktivitäten. Wirkstoffe mit ungünstigen Eigenschaften auf die Regulation der Leberenzyme werden nicht weiter verfolgt.
C) Ausführungsbeispiele für pharmazeutische Zusammensetzungen
Die erfindungsgemäßen Substanzen können folgendermaßen in pharmazeutische Zubereitungen überführt werden:
Tablette:
Zusammensetzung: 100 mg der Verbindung des Beispiels 1, 50 mg Lactose (Monohydrat), 50 mg Maisstärke, 10 mg Polyvinylpyrolidon (PVP 25) (Fa. BASF, Deutschland) und 2 mg Magnesiumstearat.
Tablettengewicht 212 mg. Durchmesser 8 mm, Wölbungsradius 12 mm.
Herstellung:
Die Mischung aus der Verbindung des Beispiels 1, Lactose und Stärke wird mit einer 5 -igen Lösung (m/m) des PVPs in Wasser granuliert. Das Granulat wird nach dem Trocknen mit dem Magnesiumstearat für 5 min. gemischt. Diese Mischung wird mit einer üblichen Tablettenpresse verpresst (Format der Tablette siehe oben).
Orale Suspension:
Zusammensetzung:
1000 mg der Verbindung des Beispiels 1, 1000 mg Ethanol (96%), 400 mg Rhodigel (Xanthan gum) (Fa. FMC, USA) und 99 g Wasser. Einer Einzeldosis von 100 mg der erfindungsgemäßen Verbindung entsprechen 10 ml orale Suspension.
Herstellung:
Das Rhodigel wird in Ethanol suspendiert, die Verbindung des Beispiels 1 wird der Suspension zugefügt. Unter Rühren erfolgt die Zugabe des Wassers. Bis zum Abschluss der Quellung des Rhodigels wird ca. 6 h gerührt.
Intravenös applizierbare Lösung:
Zusammensetzung:
1 mg der Verbindung von Beispiel 1, 15 g Polyethylenglykol 400 und 250 g Wasser für Injektionszwecke. Herstellung:
Die Verbindung von Beispiel 1 wird zusammen mit Polyethylenglykol 400 in dem Wasser unter Rühren gelöst. Die Lösung wird sterilfiltriert (Porendurchmesser 0.22 μηι) und unter aseptischen Bedingungen in hitzesterilisierte Infusionsflaschen abgefüllt. Diese werden mit Infusionsstopfen und Bördelkappen verschlossen.