LED- Anordnung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine LED-Anordnung mit mindestens einer LED und einem als Stromsenke ausgebildeten ersten Transistor, wobei der erste Transistor in Reihe nach der LED angeordnet ist und die LED-Anordnung an eine erste
Spannungsquelle angeschlossen ist. LEDs werden mittlerweile in vielen verschiedenen Bereichen eingesetzt. So werden bspw. in der Beleuchtungstechnik immer mehr herkömmliche Leuchtmittel durch entsprechende LEDs ersetzt. Je nach Beleuchtungsaufgabe können dann einige Hochleistungs-LEDs oder aber eine Vielzahl von kleineren bzw. schwächeren LEDs verwendet werden. Zusätzlich ist hierbei auch noch anzumerken, dass die LEDs zumeist nur mit bestimmten Ausgangsleistungen und für bestimmte Ströme verfügbar sind, weshalb insb. mit kleinen und schwachen LEDs die Anordnung der LEDs in einer LED-Anordnung sinnvoll ist. Dabei kann bspw. eine Serienanordnung mehrerer LEDs vorgesehen sein, bei der die LEDs in Serie bzw. Reihe angeordnet sind und sich dementsprechend eine Serien- bzw. Reihenschaltung der LEDs ergibt. Diese sich so ergebende LED-Anordnung wird dann an eine Spannungsquelle angeschlossen.
Um nun den durch die LED-Anordnung und somit den durch die LEDs fließenden Strom auf einen gewünschten Wert einzustellen, kann bspw. ein in Reihe angeordneter Widerstand vorgesehen sein. Durch diesen ergibt sich dann in Verbindung mit der von der Spannungsquelle abgegebenen Spannung und dem Spannungsabfall an den LEDs ein durch die LED-Anordnung fließender Strom mit einem entsprechenden Wert. Mit Hilfe der Einstellung des Stromwerts kann dann auch die gewünschte Helligkeit der LEDs eingestellt werden. Hierbei besteht dann allerdings das Problem, dass bei der Verwendung mehrerer gleichaufgebauter LED-Anordnungen aufgrund der Fertigungstoleranzen insbesondere bei den LEDs, der durch die verschiedenen LED-Anordnungen fließende Strom sich unterscheiden kann, wodurch auch die Helligkeit der LEDs in den verschiedenen LED- Anordnungen unterschiedlich ist.
Zur Vermeidung dieses Problems, kann in den LED-Anordnungen dann zusätzlich jeweils noch ein Transistor als Stromsenke vorgesehen sein. Dieser Transistor ermöglicht dann, dass ein Strom in gewünschter Höhe durch die jeweilige LED- Anordnung fließt. Hierbei ist vorgesehen, dass der Transistor in Reihe nach den LEDs angeordnet ist.
In den Figuren 1 und 2 ist nun jeweils eine derartige LED-Anordnung gezeigt, wobei bei beiden Anordnungen je vier LEDs 1 vorgesehen sind, die, wie aus den Figuren 1 und 2 hervorgeht, in Reihe angeordnet und miteinander verschaltet sind. In Figur 1 ist dann des Weiteren noch ein selbstleitender (auch als Verarmungstyp oder Depletion bezeichneter) NMOS -Transistor bzw. NMOS-FET 2 vorgesehen ist, der in Reihe bzw. Serie nach den LEDs 1 angeordnet ist. Dabei ist im Einzelnen vorgesehen, dass der Drain- Anschluss des NMOS-Transistors 2 mit der letzten LED 1 in der Reihe der LEDs 1 verbunden ist. Außerdem wird der Gate-Anschluss mit dem Source-Anschluss verbunden, wodurch die Spannung zwischen Gate- und Source-Anschluss 0V beträgt.
Da es sich um einen selbstleitenden NMOS -Transistor 2 handelt, ergibt sich hierdurch der Vorteil, dass unabhängig von Fertigungstoleranzen der LEDs 1 , ein konstanter Stromfluss in der LED-Anordnung erreicht wird, wodurch der Stromfluss auch bei mehreren LED-Anordnungen gleicher Bauart vergleichbar ist. Die Höhe des durch die LED-Anordnung fließenden Stroms wird dabei nur durch den NMOS -Transistor 2 bestimmt, da die Spannung zwischen dem Gate- und dem Source-Anschluss immer gleichbleibend bei 0V ist. Hierdurch wird erreicht, dass geringfügige
Fertigungstoleranzen der LEDs 1 bei verschiedenen LED-Anordnungen, die denselben Aufbau aufweisen nicht zu unterschiedlichen Stromflüssen in den verschiedenen LED- Anordnungen führen.
Auch bei der LED-Anordnung in Figur 2 ist ein Transistor in Reihe nach den LEDs 1 angeordnet. Allerdings ist in Figur 2 ein selbstleitender (auch als Verarmungstyp oder Depletion bezeichneter) PMOS -Transistor bzw. PMOS-FET 3 vorgesehen. Dabei ist der Source-Anschluss mit der letzten der in Reihe geschalteten LEDs 1 verbunden. Gleichzeitig ist auch der Gate-Anschluss mit dem Source-Anschluss verbunden, wodurch wiederum die Spannung zwischen dem Gate- und dem Source-Anschluss 0V
beträgt. Wie auch in Figur 1 durch den selbstleitenden NMOS-Transistor 2, wird auch durch den selbstleitenden PMOS -Transistor 3 erreicht, dass der Stromfluss durch die LED-Anordnung in Figur 2 auch bei mehreren LED-Anordnungen gleicher Bauart vergleichbar ist, da die Höhe des durch die LED-Anordnung fließenden Stroms nur durch den PMOS-Transistor 3 bestimmt wird.
Diese grundsätzliche Funktionsweise des selbstleitenden NMOS-Transistor 2 und des selbstleitenden PMOS-Transistor 3 als Stromsenke kann bspw. auch dem
amerikanischen Patent US 7,728,529 B2 entnommen werden, in dem entsprechende LED-Anordnungen mit Transistoren gezeigt werden.
Ein konstanter bzw. gleichbleibender Stromfluss kann in den Figuren 1 und 2 allerdings nur dann gewährleistet werden, wenn sich die an dem Drain- Anschluss des NMOS -Transistors 2 in Figur 1 und an dem Source-Anschluss des PMOS-Transistors 3 in Figur 2 anliegende Spannung im Verhältnis nicht erheblich ändert. Dies ist im Normalbetrieb, d.h. für den Fall, dass alle LEDs 1 funktionieren kein Problem.
Allerdings verändert sich die an dem Drain- bzw. Source-Anschluss anliegende Spannung deutlich, für den Fall, dass bei einer oder mehreren LEDs 1 ein Kurzschluss auftritt und dementsprechend die im gesamten an den LEDs 1 abfallende Spannung erheblich reduziert wird, wodurch die an dem Drain- bzw. Source-Anschluss anliegende Spannung deutlich steigt.
Bei einem derartigen Anstieg der Spannung am Drain- bzw. Source-Anschluss der Transistoren 2 und 3 ändern sich dann auch der Stromfluss durch die Transistoren 2 und 3 und somit auch der Stromfluss durch die LED-Anordnung. Dies ergibt sich u.a. aus einem Effekt, der als Kanallängenmodulation bezeichnet wird und vergleichbar mit dem Early-Effekt bei Bipolartransistoren ist.
Dementsprechend ergibt sich ein vergleichbares Verhalten auch bei dem Einsatz von Bipolartransistoren oder anderen Feldeffekttransistoren anstelle des selbstleitenden
NMOS -Transistors 2 bzw. selbstleitenden PMOS-Transistors 3 in den Figuren 1 und 2.
Der vorliegenden Erfindung liegt dementsprechend die Aufgabe zugrunde, die oben skizzierte LED-Anordnung derart weiterzuentwickeln, dass auch bei einem
Kurzschluss einer oder mehrerer LEDs ein konstanter bzw. gleichbleibender
Stromfiuss durch die LED-Anordnung gewährleistet ist.
Die Aufgabe wird durch eine LED-Anordnung gemäß Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
Erfindungsgemäß wird eine LED-Anordnung mit mindestens einer LED und einem als Stromsenke ausgebildeten ersten Transistor vorgeschlagen, wobei der erste Transistor in Reihe nach der LED angeordnet ist und die LED-Anordnung an eine erste
Spannungsquelle angeschlossen ist. Zusätzlich ist nunmehr noch vorgesehen, dass zwischen der LED und dem ersten Transistor ein zweiter Transistor in Reihe angeordnet ist, wobei der zweite Transistor an eine zweite Spannungsquellen angeschlossen ist.
Im Einzelnen kann dabei vorgesehen sein, dass die LED-Anordnung mindestens zwei in Reihe angeordnete LEDs aufweist und es sich bei dem ersten und zweiten Transistor jeweils um einen n-Typ oder p-Typ Feldeffekttransistor oder einen n-Typ oder p-Typ Bipolartransistor handelt und der Basis- bzw. Gate-Anschluss des zweiten Transistors an die zweite Spannungsquelle angeschlossen ist.
Durch den zweiten Transistor in Verbindung mit der zweiten Spannungsquelle wird erreicht, dass die am ersten Transistor anliegende Spannung auf einem gewünschten konstanten Wert gehalten werden kann, auch dann wenn bei einer oder mehrerer LEDs ein Kurzschluss vorliegt. Aufgrund der gleichbleibenden konstanten Spannung an dem ersten Transistor ergibt sich somit auch ein Stromfiuss durch den ersten Transistor, der einen gleichbleibenden konstanten Wert aufweist, wodurch sich auch der Stromfiuss durch die gesamte LED-Anordnung nicht verändert.
Dementsprechend wird auch ein Verfahren zur Erhaltung eines gewünschten konstanten Stroms bei einem Kurzschluss einer LED in der erfindungsgemäßen LED- Anordnung vorgeschlagen, bei dem der in der LED-Anordnung fließende Strom durch den als Stromsenke ausgebildeten ersten Transistor auf einem gewünschten Wert gehalten wird, wobei die im ersten Transistor anliegende Spannung zwischen
Kollektor- bzw. Drain- Anschluss und Emitter- bzw. Source-Anschluss bzw. zwischen
Emitter- bzw. Source- Anschluss und Kollektor- bzw. Drain- Anschluss durch den zweiten Transistor und die zweite Spannungsquelle auf einem gewünschten konstanten Wert gehalten wird, der auch bei einem Kurzschluss einer LED unverändert bleibt. Vorteilhafterweise kann bei der LED-Anordnung dann auch noch vorgesehen sein, dass, für den Fall, dass der erste Transistor und der zweite Transistor jeweils n-Typ- Transistoren sind, die LED mit dem Kollektor- bzw. Drain- Anschluss des zweiten Transistors verbunden ist und der Emitter- bzw. Source-Anschluss des zweiten Transistors mit dem Kollektor- bzw. Drain- Anschluss des ersten Transistors verbunden ist. Für den Fall, dass der erste Transistor und der zweite Transistor jeweils p-Typ- Transistoren sind, kann dann vorgesehen sein, dass die LED mit dem Emitter- bzw. Source-Anschluss des zweiten Transistors verbunden ist und der Kollektor- bzw. Drain- Anschluss des zweiten Transistors mit dem Emitter- bzw. Source-Anschluss des ersten Transistors verbunden ist.
Für den Fall, dass der erste Transistor ein n-Typ -Transistor und der zweite Transistor ein p-Typ-Transistor ist, kann vorgesehen sein, dass die LED mit dem Emitter- bzw. Source-Anschluss des zweiten Transistors verbunden ist und der Kollektor- bzw. Drain- Anschluss des zweiten Transistors mit dem Kollektor- bzw. Drain- Anschluss des ersten Transistors verbunden ist. Für den Fall, dass der erste Transistor ein p-Typ- Transistor und der zweite Transistor ein n-Typ -Transistor ist, kann vorgesehen sein, dass die LED mit dem Kollektor- bzw. Drain-Anschluss des zweiten Transistors verbunden ist und der Emitter- bzw. Source-Anschluss des zweiten Transistors mit dem Emitter- bzw. Source-Anschluss des ersten Transistors verbunden ist.
Zur Bildung der Stromsenke kann dann vorteilhafterweise vorgesehen sein, dass der Basis- bzw. Gate -Anschluss des ersten Transistors mit dem Emitter- bzw. Source- Anschluss des ersten Transistors verbunden ist. Alternativ hierzu kann zur Bildung der Stromsenke auch vorgesehen sein, dass der Basis- bzw. Gate-Anschluss des ersten Transistors an eine dritte Spannungsquelle angeschlossen ist.
Bei dem ersten Transistor kann es sich bspw. um einen selbstleitenden NMOS- Transistor oder einen selbstleitenden PMOS-Transistor handeln.
Vorzugsweise ist des Weiteren vorgesehen, dass die zweite Spannungsquelle eine von der ersten Spannungsquelle unabhängige eigene Spannungsquelle ist.
Alternative hierzu kann auch vorgesehen sein, dass die zweite Spannungsquelle an die erste Spannungsquelle angeschlossen ist. In diesem Fall kann dann vorgesehen sein, dass die zweite Spannungsquelle mindestens einen Widerstand und einen vierten Transistor aufweist, wobei der Widerstand dann parallel zu der LED an die erste Spannungsquelle angeschlossen sein kann und der vierte Transistor in Reihe nach dem Widerstand angeordnet sein kann, wobei der Anschluss des Basis- bzw. Gate- Anschlusses des zweiten Transistors an die zweite Spannungsquelle an der Verbindung zwischen Widerstand und viertem Transistor erfolgt.
Bei dem vierten Transistor kann es sich bspw. um einen NMOS-Transistor handeln, wobei der Drain- Anschluss des vierten Transistors dann mit dem Widerstand und der Gate-Anschluss des vierten Transistors mit dem Drain- Anschluss des vierten
Transistors verbunden ist.
Ebenso kann auch vorgesehen sein, dass die zweite Spannungsquelle einen fünften Transistor aufweist, der in Reihe nach dem vierten Transistor angeordnet ist und es sich bei dem vierten und fünften Transistor um n-Typ Bipolartransistoren oder n-Typ Feldeffekttransistoren handelt, wobei der Kollektor bzw. Drain- Anschluss des vierten Transistors mit dem Widerstand verbunden ist, der Emitter- bzw. Source-Anschluss des vierten Transistors mit dem Kollektor- bzw. Drain-Anschluss des fünften
Transistors verbunden ist, der Basis- bzw. Gate-Anschluss des vierten Transistors mit dem Kollektor- bzw. Drain-Anschluss des vierten Transistors verbunden ist und der Basis- bzw. Gate-Anschluss des fünften Transistors mit dem Kollektor- bzw. Drain- Anschluss des fünften Transistors verbunden ist.
Nachfolgend soll die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen und den beiliegenden Zeichnungen näher erläutert werden. Es zeigen:
Figur 1 eine aus dem Stand der Technik bekannte LED-Anordnung mit einem selbstleitenden NMOS-Transistor;
Figur 2 eine aus dem Stand der Technik bekannte LED- Anordnung einem selbstleitenden PMOS-Transistor;
Figur 3 erfindungsgemäße LED-Anordnung;
Figur 4 erfindungsgemäße LED-Anordnung mit einer speziellen
Ausgestaltung der zweiten Spannungsquelle;
Figur 5 erfindungsgemäße LED-Anordnung mit einer speziellen
Ausgestaltung der zweiten Spannungsquelle.
In den Figuren 1 und 2 sind jeweils LED-Anordnungen gezeigt, die, wie bereits zuvor erläutert, aus dem Stand der Technik bekannt sind. Bei beiden LED-Anordnungen sind mehrere LEDs 1 in Serie miteinander verbunden und sind somit in einer Serien- bzw. Reihenschaltung angeordnet. Die LED- Anordnungen sind dabei jeweils an eine erste Spannungsquelle angeschlossen. Um nun einen gewünschten konstanten Stromfluss durch die LED- Anordnungen zu erreichen, ist in beiden Figuren jeweils noch ein ebenfalls in Reihe mit den LEDs 1 angeordneter erster Transistor 2 bzw. 3 vorgesehen. In Figur 1 wird hierbei ein selbstleitender NMOS -Transistor 2 verwendet, bei dem der Drain-Anschluss mit der letzten LED 1 der in Reihe angeordneten LEDs 1 verbunden ist. Zusätzlich ist der Gate-Anschluss auch noch mit dem Source-Anschluss verbunden. Durch diesen Schaltungsaufbau ergibt sich dann, wie bereits zuvor erläutert, ein gewünschter konstanter Stromfluss durch die LED-Anordnung. Ein gewünschter konstanter Stromfluss wird auch bei der LED-Anordnung in Figur 2 erreicht, wobei anstelle des selbstleitenden NMOS-Transistors 2 in Figur 1 ein selbstleitender PMOS-Transistor 3 vorgesehen ist, bei dem dann nicht der Drain- Anschluss sondern der Source-Anschluss mit der letzten LED 1 der in Reihe angeordneten LEDs 1 verbunden ist. Wiederum ist dann allerdings auch vorgesehen, dass der Gate-Anschluss mit dem Source-Anschluss verbunden ist.
Anstelle des selbstleitenden NMOS-Transistors 2 in Figur 1 bzw. des selbstleitenden PMOS -Transistors 3 in Figur 2 wäre es auch denkbar, dass Bipolartransistoren oder andere Feldeffekttransistoren eingesetzt werden können. In den in den Figuren 3 bis 5
dargestellten LED-Anordnungen, die Ausführungsbeispiele der Erfindung zeigen, wird als erster Transistor beispielhaft jeweils ein selbstleitender NMOS -Transistor 2, wie in Figur 1 gezeigt, verwendet. Wie bereits zuvor erläutert, wird durch die ersten Transistoren 2 und 3 in den Figuren 1 und 2 erreicht, dass geringe fertigungsabhängige Toleranzen bei den LEDs 1 nicht zu unterschiedlichen Strömen durch verschiedene LED-Anordnungen gleicher Bauart führen. Allerdings besteht bei einem Kurzschluss einer oder mehrerer LEDs 1 das Problem, dass die am Drain- Anschluss in Figur 1 bzw. am Source-Anschluss in Figur 2 anliegende Spannung sich erheblich ändert bzw. ansteigt, und dann dementsprechend auch eine Veränderung des Stromflusses durch die ersten Transistoren 2 und 3 stattfindet, wodurch sich der Stromfluss durch die gesamte jeweilige LED- Anordnung verändert. Erfindungsgemäß ist daher nunmehr vorgesehen, dass in der LED-Anordnung zusätzlich zu dem ersten Transistor 2 zwischen der letzten LED 1 und dem ersten Transistor 2 ein zweiter Transistor 4 in Reihe angeordnet ist. In Figur 3 ist eine derartige erfindungsgemäße LED-Anordnung gezeigt, die im Wesentlichen der LED- Anordnung in Figur 1 entspricht. Zusätzlich weist die LED-Anordnung dann auch noch den zweiten Transistor 4 auf. Bei dem in Figur 3 gezeigten Beispiel handelt es sich bei dem zweiten Transistor 4 um einen n-Typ Bipolartransistor, wobei der Kollektor-Anschluss mit der letzten LED 1 und der Emitter-Anschluss mit dem ersten Transistor 2 bzw. dem Drain-Anschluss des ersten Transistors 2 verbunden ist. Des Weiteren ist dann auch noch eine zweite Spannungsquelle 5 vorgesehen, die mit dem Basis-Anschluss des zweiten Transistors 4 verbunden ist.
Durch die zweite Spannungsquelle 5 wird dann eine Ausgangsspannung zur
Verfügung gestellt, welche an den zweiten Transistor 4 weitergeleitet bzw. diesem zur Verfügung gestellt wird. Mit Hilfe dieser konstanten Spannung wird durch den zweiten Transistor 4 erreicht bzw. sichergestellt, dass am Drain-Anschluss des ersten
Transistors 2 die gewünschte konstante Spannung anliegt, auch dann, wenn ein Kurzschluss einer oder mehrerer LEDs 1 in der LED-Anordnung vorliegt. Aufgrund der gewünschten konstanten Spannung am Drain-Anschluss des ersten Transistors 2 ergibt sich dann auch zwangsläufig ein unabhängig von einem Kurzschluss
gleichbleibender gewünschter konstanter Stromfluss durch den ersten Transistor 2 und somit auch durch die gesamte LED-Anordnung. Der Stromfluss durch den ersten Transistor 2 wird dementsprechend unabhängig vom Zustand der LEDs 1 immer korrekt eingestellt.
Zu dem zweiten Transistor 4 ist auch noch anzumerken, dass anstelle des n-Typ Bipolartransistor 4 in Figur 3 es auch denkbar wäre, dass Feldeffekttransistoren oder andere Bipolartransistoren eingesetzt werden können. In Figur 3 ist des Weiteren auch noch eine dritte Spannungsquelle 6 gezeigt, die auch zur Ansteuerung des ersten als Stromsenke verwendeten Transistors 2 verwendet werden kann. In diesem Fall ist dann vorgesehen, dass der Gate-Anschluss nicht mehr mit dem Source-Anschluss des ersten Transistors 2 verbunden ist. Vielmehr ist der Gate-Anschluss dann mit der dritten Spannungsquelle 6 verbunden. Mit Hilfe dieser dritten Spannungsquelle 6 besteht dann die Möglichkeit, die Kennlinie des ersten Transistors 2 einzustellen, wodurch dann in Kombination mit der von der zweiten Spannungsquelle 5 vorgegebenen Spannung der Arbeitspunkt auf der Kennlinie und somit der Stromfluss durch den ersten Transistor 2 eingestellt wird. Die in Figur 3 dargestellte zweite Spannungsquelle 5 kann nunmehr als eine von der ersten Spannungsquelle vollkommen unabhängige eigenständige Spannungsquelle realisiert werden. Alternativ dazu kann aber auch vorgesehen sein, dass wie in Figur 3 bereits andeutungsweise dargestellt, die zweite Spannungsquelle 5 an die erste Spannungsquelle angeschlossen ist und durch diese mitgespeist bzw. versorgt wird.
In den Figuren 4 und 5 ist jeweils eine derartige Ausgestaltung gezeigt, bei der mit Hilfe der ersten Spannungsquelle eine zweite Spannungsquelle gebildet wird, die den Basis-Anschluss des zweiten Transistors 4 entsprechend versorgt. Im Einzelnen ist dabei sowohl in den Figuren 4 als auch 5 vorgesehen, dass parallel zu den LEDs 1 einer oder mehrere Widerstände 7 an die ersten Spannungsquelle angeschlossen sind. Zusätzlich ist dann noch ein vierter Transistor 10, wie in Figur 5 gezeigt bzw. ein vierter und ein fünfter Transistor 8 bzw. 9, wie in Figur 4 gezeigt, vorgesehen, welche dann entsprechend jeweils in Reihe nach den Widerständen 7 angeordnet sind.
In Figur 4 sind für den vierten und fünften Transistor 8 bzw. 9 jeweils ein
Bipolartransistor vorgesehen, wobei der Kollektor- Anschluss des vierten Transistors 8 mit dem letzten Widerstand 7 verbunden ist, der Emitter- Anschluss des vierten Transistors 8 mit dem Kollektor-Anschluss des fünften Transistors 9 verbunden ist und jeweils der Basis-Anschluss des vierten bzw. fünften Transistors 8 bzw. 9 mit dem zugehörigen Kollektor-Anschluss verbunden ist.
Die Verbindung zu dem Basis-Anschluss des zweiten Transistors 4 ist dann zwischen dem letzten Widerstand 7 und dem Kollektor-Anschluss des vierten Transistors 8 vorgesehen.
In Figur 5 ist demgegenüber kein fünfter Transistor vorgesehen. In Figur 5 ist lediglich ein vierter Transistor 10 vorgesehen, der in Reihe mit den Widerständen 7 angeordnet ist, wobei es sich bei dem vierten Transistor 10 um einen NMOS -Transistor handelt. Im Einzelnen ist dabei der Drain- Anschluss des vierten Transistors 10 mit dem letzten Widerstand 7 verbunden. Zusätzlich besteht auch eine Verbindung zwischen dem Gate-Anschluss und dem Drain- Anschluss des vierten Transistors 10. Die Verbindung zu dem Basis-Anschluss des zweiten Transistors 4 erfolgt wiederum zwischen dem letzten Widerstand 7 und dem Drain- Anschluss des vierten Transistors 10.
Wie auch bereits bei dem ersten und zweiten Transistor 2 bzw. 4, können auch bei dem vierten und fünften Transistor 8, 9 bzw. 10 beliebig andere Feldeffekttransistoren bzw. Bipolartransistoren entsprechend verwendet werden. Insgesamt besteht der Vorteil in der vorliegenden Erfindung darin, dass trotz eines
Kurzschlusses einer oder mehrerer LEDs 1 der Stromfluss durch die LED-Anordnung auf einem gewünschten konstanten Wert gehalten werden kann, da die am ersten Transistor 2 anliegende Spannung durch den zweiten Transistor 4 und die
Spannungsquelle 5 konstant gehalten werden kann. Dies bringt zusätzlich dann auch noch den Vorteil mit sich, dass auch im normalen Betrieb, also ohne Kurzschluss einer LED 1 , ein konstanter Stromfluss gewährleistet werden kann und somit die
Lichtabgabe konstant gehalten werden kann.