Sicherheitspapier und daraus erhältliches Wertdokument
Die Erfindung betrifft ein Sicherheitspapier zur Herstellung von Wertdoku- menten, wie Banknoten, Pässe, Ausweisdokumente oder dergleichen, mit einem flächigen Substrat, das an einer Oberfläche mit einem ein optisch variables Sicherheitsmerkmal aufweisenden Fälschungssicherungsmittel ausgestattet ist. Die Erfindung betrifft des Weiteren ein Wertdokument mit einem solchen Sicherheitspapier.
Wertdokumente, wie beispielsweise Banknoten, Aktien, Anleihen, Urkunden, Gutscheine, Schecks, hochwertige Eintrittskarten, aber auch andere fäl- schungsgefährdete Papiere, wie Pässe oder sonstige Ausweisdokumente, werden zur Absicherung oft mit Fälschungssicherungsmittem versehen, die eine Überprüfung der Echtheit des Wertdokuments gestatten und die zugleich als Schutz vor unerlaubter Reproduktion dienen. Die Fälschungssicherungsmittel können beispielsweise in Form eines in eine Banknote ganz oder teilweise eingebetteten Sicherheitsfadens oder in Form eines auf die Banknote aufgebrachten Sicherheitsstreifens oder eines Patch vorliegen.
In den letzten Jahren haben sich Fälschungssicherungsmittel, insbesondere Sicherheitsfäden, mit optisch variablen Sicherheitsmerkmalen auf dem Banknotenmarkt etabliert. Optisch variable Sicherheitsmerkmale vermitteln dem Betrachter unter unterschiedlichen Betrachtungswinkeln einen unter- schiedlichen Bildeindruck. Die Sicherheitsmerkmale können insbesondere in Form von beugungsoptisch wirksamen Mikro- oder Nanostrukturen vorliegen, wie etwa im Falle von konventionellen Prägehologrammen oder anderen hologrammähnlichen Beugungsstrukturen (siehe z.B. die Druckschriften EP 0 330 733 AI oder EP 0 064 067 AI).
Es ist auch bekannt, Linsensysteme als Sicherheitsmerkmale einzusetzen. So ist beispielsweise in der Druckschrift EP 0 238 043 A2 bzw. in der DE 36 09 090 AI ein Sicherheitsfaden aus einem transparenten Material beschrieben, auf dessen Oberfläche ein Raster aus mehreren parallel laufenden Zylinder- linsen eingeprägt ist. Die Dicke des Sicherheitsfadens ist dabei so gewählt, dass sie in etwa der Fokuslänge der Zylinderlinsen entspricht. Auf der gegenüberliegenden Oberfläche ist ein Druckbild registergenau aufgebracht, wobei das Druckbild unter Berücksichtigung der optischen Eigenschaften der Zylinderlinsen gestaltet ist.
Seit einiger Zeit werden auch sogenannte Moire-Vergrößerungsanordnungen als Sicherheitsmerkmale eingesetzt. Eine derartige Moire- Vergrößerungsanordnung ist in der Druckschrift WO 2006/ 087138 AI bzw. in der DE 10 2005 028 162 AI offenbart. Das in der WO 2006/087138 AI of- fenbarte Fälschungssicherungsmittel weist wenigstens ein erstes und ein zweites Sicherheitsmerkmal auf. Das erste Echtheitsmerkmal umfasst dabei eine erste Anordnung mit einer Vielzahl von fokussierenden Elementen, die in einem ersten Raster vorliegen, sowie eine zweite Anordnung mit einer Vielzahl von mikroskopischen Strukturen, die in einem zweiten Raster vor- liegen. Die erste und die zweite Anordnung sind zueinander derart angeordnet, dass die mikroskopischen Strukturen der zweiten Anordnung bei Betrachtung durch die fokussierenden Elemente der ersten Anordnung in Vergrößerung zu sehen sind. Ein solcher Vergrößerungseffekt wird auch als Moire- Vergrößerung bezeichnet. Kurz gesagt, bezeichnet Moire- Vergrößerung danach ein Phänomen, das bei der Betrachtung eines Rasters aus identischen Bildobjekten durch ein Linsenraster mit annähernd demselben Rastermaß auftritt. Wie bei jedem Paar ähnlicher Raster ergibt sich dabei ein Moire-Muster, wobei in diesem Fall jeder der Moire-Streifen in Gestalt
eines vergrößerten und gedrehten Bildes der wiederholten Elemente des Bildrasters erscheint.
Es ist auch bekannt, optisch variable Sicherheitsmerkmale auf Basis von pe- riodischen oder aperiodischen Sägezahngittern (siehe z.B. die WO
2011/066991 A2) oder auf Basis von Mikrohohlspiegelarrays (siehe z.B. die DE 10 2009 035 361 AI) einzusetzen.
Zur Verlängerung der Lebensdauer und Umlauffähigkeit können Wertpa- piere mit einer Schmutz-abweisenden Schutzschicht versehen werden. Beispielsweise wird in der Druckschrift EP 0 256 170 B2 vorgeschlagen, bedruckte Geldscheine mit einer Schutzschicht zu versehen, die zum größeren Teil Celluloseester oder Celluloseether und zu einem geringeren Teil mikro- nisiertes Wachs enthält und die vollflächig auf die Geldscheine aufgebracht wird. Das mikronisierte Wachs wird dabei durch Kneten oder Mischen mit Öl, einem Farbbrndemittel oder einer Mischung daraus dispergiert. Die mit der Schutzschicht frisch bedruckten Bögen können ohne Schwierigkeiten gestapelt werden, ohne dass schwarze Farbe von einem Bogen auf den darunter liegenden Bogen abfärbt.
Optisch variable Fälschungssicherungsmittel, insbesondere Sicherheitselemente mit einer mikrooptischen Darstellungsanordnung mit Mikrostrukturen sowie Mikroabbildungselementen zur vergrößerten Abbildung der Mikrostrukturen, z.B. Mikrolinsensysteme oder Mikrohohlspiegelarrays, können infolge einer möglichen Beeinträchtigung des optischen Effekts nicht mit einer Schmutz-abweisenden Schutzschicht versehen werden. Das partielle Aufbringen einer Schmutz-abweisenden Schutzschicht auf einen mit einem optisch variablen Fälschungssicherungsmittel ausgestatteten Geldschein dergestalt, dass die Schutzschicht im Bereich des Fälschungssicherungsmit-
tels eine Aussparung aufweist, führt im Umlauf zu störenden Schmutzflecken im Bereich der Aussparung.
Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Nachteile des Standes der Technik zu vermeiden und insbesondere ein Sicherheitspapier mit einem optisch variablen Fälschungssicherungsmittel anzugeben, das im Umlauf eine verbesserte optische Qualität des Fälschungssicherungsmit- tels im Hinblick auf störende Schmutzflecken zeigt. Diese Aufgabe wird durch die in den unabhängigen Ansprüchen definierten Merkmalskombinationen gelöst. Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Zusammenfassung der Erfindung
Ein erster Aspekt der Erfindung betrifft ein Sicherheitspapier zur Herstellung von Wertdokumenten, wie Banknoten, Pässe, Ausweisdokumente oder dergleichen, mit einem flächigen Substrat, das an mindestens einer Oberfläche mit mindestens einem Fälschungssicherungsmittel ausgestattet ist, wobei das Fälschungssicherungsmittel auf einer Trägerfolie mit einander gegenüberliegenden ersten und zweiten Hauptflächen basiert und die für den Betrachter zumindest bereichsweise wahrnehmbare, dem Substrat gegenüberliegende erste Hauptfläche der Trägerfolie ein optisch variables Sicherheitsmerkmal aufweist, das ein bei Betrachtung im Auflicht wahrnehmbares erstes Motiv bildet, und
das Fälschungssicherungsmittel und eine das Fälschungssicherungsmittel umgebende Teilfläche des Substrats mit einer partiellen, nicht deckenden, optisch variablen Überlackierung aus beabstandeten, gedruckten
Strukturelementen versehen ist, die ein bei Betrachtung im Auflicht wahrnehmbares zweites Motiv bildet.
Unter dem Begriff Überlackierung, der hierin verwendet wird, ist eine drucktechnisch erhältliche Beschichtung zu verstehen, insbesondere eine mittels Siebdruck oder Flexodruck erhältliche Beschichtung.
Das optisch variable Sicherheitsmerkmal des Fälschungssicherungsmittels kann insbesondere auf Mikroabbildungselementen, z.B. Mikrolinsensysteme oder Mikrohohlspiegelarrays, zur vergrößerten Abbildung von Mikrostrukturen beruhen. Des Weiteren wird bevorzugt, dass die partielle, nicht deckende, optisch variable Überlackierung einen Farbkippeffekt (bzw. Farbflop) und/ oder Helligkeitskippeffekt (bzw. Helligkeitsflop) aufweist. Es wird bevorzugt, dass die partielle, nicht deckende, optisch variable Überlackierung auf Effektpigmenten basiert, die insbesondere von Perlglanzpigmenten oder auf der Basis von flüssigkristallinen Polymeren hergestellten Pigmenten gewählt sind. Die beabstandeten, gedruckten Strukturelemente der partiellen, nicht deckenden, optisch variablen Überlackierung weisen vorzugsweise eine prozentuale Flächenabdeckung bis höchstens 70%, weiter bevorzugt bis höchstens 50%, auf. Der Begriff„prozentuale Flächenabdeckung" bezieht sich dabei auf das Verhältnis der Fläche, die allein durch die beabstandeten, ge- druckten Strukturelemente gebildet wird, bezogen auf die Gesamtfläche, die durch die beabstandeten, gedruckten Strukturelemente und die dazwischen liegenden Weißbereiche bzw. nicht gedruckten Bereiche gebildet wird.
Die beanstandeten, gedruckten Strukturelemente der partiellen, nicht deckenden, optisch variablen Überlackierung können insbesondere ein Punktraster, Linienraster oder ein Raster aus Bildobjekten oder alphanumerischen Zeichen bilden.
Es wird bevorzugt, dass das durch das optisch variable Sicherheitsmerkmal des Fälschungssicherungsmittels gebildete erste Motiv identische, sich wiederholende erste Bildelemente aufweist und das durch die partielle, nicht deckende, optisch variable Überlackierung gebildete zweite Motiv identi- sehe, sich wiederholende zweite Bildelemente aufweist. Insbesondere wird bevorzugt, dass die Form bzw. das Aussehen der ersten Bildelemente mit der Form bzw. dem Aussehen der zweiten Bildelemente übereinstimmt.
Das Fälschungssicherungsmittel kann insbesondere als Sicherheitsstreifen, Patch, oder Sicherheitsfaden, vorzugsweise als Fenstersicherheitsfaden, vorliegen.
Es wird bevorzugt, dass das Substrat zumindest an seiner außerhalb der partiellen, nicht deckenden, optisch variablen Überlackierung liegenden Ober- fläche mit einem Schmutz-abweisenden Lack versehen ist.
Der Schmutz-abweisende Lack kann insbesondere (a) auf einem physikalisch trocknenden, wasserbasierenden Dispersionslack beruhen, der durch Entfernen des Dispersionsmittels aushärtet, oder (b) auf einem UV-vernetzenden Lack beruhen.
Es wird insbesondere bevorzugt, dass der Schmutz-abweisende Lack auf einem physikalisch trocknenden, wasserbasierenden Dispersionslack beruht,
der durch Entfernen des Dispersionsmittels aushärtet und eine wässrige Dispersion eines Polyacrylharzes oder eines Polyurethanharzes ist.
Des Weiteren wird bevorzugt, dass das Substrat mit Zeichen oder Mustern bedruckt ist, und der gegebenenfalls vorhandene Schmutz -abweisende Lack auf das bedruckte Substrat aufgebracht ist und/ oder der gegebenenfalls vorhandene Schmutz-abweisende Lack bedruckt ist.
Ein zweiter Aspekt der Erfindung betrifft ein Wertdokument, wie eine Banknote, ein Pass, ein Ausweisdokument oder dergleichen, wobei das Wertdokument ein Sicherheitspapier gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung aufweist.
Ausführliche Beschreibung der Erfindung
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass Verschmutzungen im Bereich eines optisch variablen Fälschungssicherungsmittels durch Applikation einer partiellen, nicht deckenden, optisch variablen Überlackierung verhüllt bzw. verschleiert werden können. Der Überlackierung kommt gewis- sermaßen die Funktion einer Tarnbemalung zu, die dafür sorgt, dass z.B. beim Banknotenumlauf entstehende Schmutzflecken im Bereich des Fälschungssicherungsmittels als solche nicht mehr wahrgenommen werden. Zugleich wird die Wahrnehmbarkeit des optischen Effekts des Fälschungssicherungsmittels durch die Überlackierung nicht allzu sehr beeinträchtigt, weil die Überlackierung nicht vollflächig, sondern partiell in Form von beab- standeten, gedruckten Strukturelementen vorliegt. Auf diese Weise kann das unterhalb der partiellen Überlackierung angeordnete optisch variable Sicherheitsmerkmal des Fälschungssicherungsmittels für den Betrachter zumindest bereichsweise wahrgenommen werden. Es ist zweckmäßig, die
Strukturelemente mit Bezug auf deren Abmessungen so auszugestalten, dass benachbarte Strukturelemente für das bloße Auge unterscheidbar sind. Es hat sich gezeigt, dass die beabstandeten, gedruckten Strukturelemente der partiellen, nicht deckenden, optisch variablen Über lackierung vorzugsweise eine prozentuale Flächenabdeckung bis höchstens 70%, weiter bevorzugt bis höchstens 50%, aufweisen sollten. Auf diese Weise kann der zu Verschmutzung neigende Bereich des Fälschungssicherungsmittels besonders gut vor Verschmutzung geschützt werden, ohne dass die Wahrnehmbarkeit des optisch variablen Sicherheitsmerkmals des Fälschungssicherungsmittels allzu sehr beeinträchtigt wird.
Die beabstandeten, gedruckten Strukturelemente der partiellen, nicht deckenden, optisch variablen Überlackierung können insbesondere ein Punktraster, Linienraster oder ein Raster aus Bildobjekten oder alphanumerischen Zeichen bilden. Im Falle eines Linienrasters kann es sich z.B. um eine Schar paralleler Linien oder um ein Kreuzraster handeln.
Es hat sich gezeigt, dass für die Überlackierung insbesondere auf Effektpigmenten basierende Lackierungen geeignet sind. Nicht deckende, optisch va- riable Lacke auf Basis von Effektpigmenten sind im Stand der Technik bekannt (siehe z.B. die EP 1 391 318 Bl). Unter Effektpigmente werden insbesondere Perlglanzpigmente, Metalleffektpigmente, Mehrschichtpigmente mit transparenten oder transparenten und opaken Schichten, holographische Pigmente, BIOC1 und LCP-Pigmente (LCP = Liquid Crystal Polymer) ver- standen.
Es werden insbesondere auf Effektpigmenten basierende Überlackierungen bevorzugt, wobei die Effektpigmente von Perlglanzpigmenten oder von LCP-Pigmenten gewählt sind. Perlglanzpigmente sind im Handel erhältlich,
z.B. unter der Marke Iriodin® der Fa. Merck. Pigmente auf der Basis von flüssigkristallinen Polymeren sind im Stand der Technik bekannt (siehe z.B. die WO 2008/000755 AI). Es hat sich gezeigt, dass mittels einer partiellen, nicht deckenden, optisch variablen Überlackierung auf Basis von Perlglanz- pigmenten oder LCP-Pigmenten nicht nur Verschmutzungen verschleiert werden können, sondern es lassen sich darüber hinaus ästhetisch attraktive Motive erzeugen. Das Motiv des optisch variablen Sicherheitsmerkmals des Fälschungssicherungsmittels wird vom Motiv, das durch die besondere Ef- fektpigment-Überlackierung erzeugt wird, überlagert. Der Betrachter, der beim Verifizieren des Fälschungssicherungsmittels, z.B. ein (Fenster- )Sicherheitsfaden mit einem Mikrolinsen- oder Mikrohohlspiegel- Sicherheitsmerkmal, den relevanten Bereich des Sicherheitsfadens mit dem Auge fixiert und das Sicherheitspapier in einem nachfolgenden Schritt verkippt, nimmt den dynamischen Bewegungseffekt des Sicherheitsmerkmals besonders eindrucksvoll wahr, weil dieser zusätzlich von dem durch die
Überlackierung erzeugten Farbkippeffekt (bzw. Farbflop) und/ oder Helligkeitskippeffekt (bzw. Helligkeitsflop) überlagert wird.
Die Überlagerung der beiden vorstehend beschriebenen optischen Effekte kann mit Bezug auf die Wirksamkeit auf den Betrachter gesteigert werden, indem das durch das optisch variable Sicherheitsmerkmal des Fälschungssicherungsmittels gebildete erste Motiv identische, sich wiederholende erste Bildelemente aufweist und das durch die partielle, nicht deckende, optisch variable Überlackierung gebildete zweite Motiv identische, sich wiederho- lende zweite Bildelemente aufweist und die Form bzw. das Aussehen der ersten Bildelemente mit der Form bzw. dem Aussehen der zweiten Bildelemente übereinstimmt. Alternativ kann die Überlagerung der beiden optischen Effekte in assoziativem Sinne gesteigert werden, wenn die sich wiederholenden ersten Bildelemente zwar andere Bildelemente als die sich wie-
derholenden zweiten Bildelementen sind, aber miteinander in einem sinnhaften Zusammenhang stehen (z.B. ein Mikrolinsenfaden, der als das optisch variable Motiv erste Bildelemente in Form einer Sonne aufweist und eine Überlackierung, die als das optisch variable Motiv zweite Bildelemente in Form eines Mondes aufweist).
Die Überlackierung kann insbesondere ein oder mehrere Effektpigmente enthalten. Durch die Verwendung von mindestens zwei verschiedenen Effektpigmenten können besondere Färb- und Glanzeffekte erzielt werden. Weiterhin sind Abmischungen eines oder mehrerer Effektpigmente mit organischen und/ oder anorganischen Pigmenten möglich. Durch die Abmi- schung können die Farbkippeffekte (bzw. Farbflops) und/ oder Helligkeitskippeffekte (bzw. Helligkeitsflops) gezielt eingestellt werden. Die partielle, nicht deckende, optisch variable Überlackierung kann im
Flexodruckverfahren oder im Offsetdruckverfahren appliziert werden. Die Applikation kann in der Papierfabrik oder in der Druckerei erfolgen.
Das auf einer Trägerfolie basierende Fälschungssicherungsmittel kann z.B. in Form eines Sicherheitsstreifens, eines Sicherheitsfadens oder in Form eines Etiketts bzw. Patch vorliegen. Das optisch variable Sicherheitsmerkmal, mit dem das Fälschungssicherungsmittel versehen ist, kann z.B. in Form von beugungsoptisch wirksamen Mikro- oder Nanostrukturen vorliegen, wie etwa im Falle von konventionellen Prägehologrammen oder anderen holo- grammähnlichen Beugungsstrukturen (siehe z.B. die Druckschriften EP 0 330 733 AI oder EP 0 064 067 AI). Das Sicherheitsmerkmal kann insbesondere auf Linsensystemen (siehe z.B. die Druckschriften EP 0 238 043 A2 und DE 36 09 090 AI) oder auf Mikrohohlspiegelarrays (siehe z.B. die DE 10 2009 035 361 AI) beruhen.
Das Fälschungssicherungsmittel kann für den Betrachter vollständig oder nur bereichsweise visuell erkennbar sein. Ein Beispiel für ein nur bereichsweise visuell erkennbares Fälschungssicherungsmittel ist ein Fenstersicher- heitsfaden (z.B. ein Mikrolinsenfaden), der in Fenster bereichen an der Oberfläche einer Banknote hervortritt, während er in den dazwischen liegenden Stegbereichen im Inneren der Banknote eingebettet ist (siehe z.B. die Fig. 1 der WO 2004/097112 AI). Aus applikationstechnischen Gründen wird die partielle, nicht deckende, optisch variable Überlackierung nicht registergenau oberhalb des Fäl- schungssicherungsmittels appliziert, sondern der Lack überdeckt auch einen Teil des Sicherheitspapier-Substrats, der das Fälschungssicherungsmittel umgibt und sozusagen einen Randbereich für das Fälschungssicherungsmit- tel bildet (die Formulierung„die das Fälschungssicherungsmittel umgebende Teilfläche", die hierin verwendet wird, steht stellvertretend für den Randbereich). Das Fälschungssicherungsmittel kann rundherum von der Überlackierung umgeben sein, wie z.B. im Falle eines Patch-förmigen Fäl- schungssicherungsmittels. Im Falle eines Sicherheitsfadens oder -Streifens, der von einer Kante der Banknote zur gegenüberliegenden Kante verläuft, wird das Fälschungssicherungsmittel auf zwei Seiten von der Überlackierung umgeben, d.h. das Fälschungssicherungsmittel und zwei längliche, an das Fälschungssicherungsmittel angrenzende Teilflächen des Substrats sind mit der Überlackierung versehen.
Die das Fälschungssicherungsmittel umgebende Teilfläche des Substrats, d.h. der Randbereich, kann insbesondere eine Breite von 1 bis 25 mm, bevorzugt 2 bis 7 mm, gemessen vom äußeren Rand des Fälschungssicherungsmit-
tels bis hin zum äußeren Rand der angrenzenden Teilfläche des Substrats, aufweisen.
Im Hinblick auf die Verlängerung der Lebensdauer und der Umlauffähigkeit des Sicherheitspapiers ist es insbesondere vorteilhaft, das Sicherheitspa- pierSubstrat an seiner außerhalb des Fälschungssicherungsmittels liegenden Oberfläche mit einem konventionellen Schmutz-abweisenden Lack zu versehen, der die partielle, nicht deckende, optisch variable Überlackierung im Bereich der das Fälschungssicherungsmittel umgebenden Teilfläche des Sub- strats gegebenenfalls teilweise überlappen kann. Der Schmutz-abweisende Lack kann insbesondere auf einem physikalisch trocknenden, wasserbasierenden Dispersionslack beruhen, der durch Entfernen des Dispersionsmittels aushärtet (siehe z.B. die Druckschriften WO 00/00697, EP 0 815 321 Bl und EP 1 338 430 AI), oder auf einem UV-vernetzenden Lack beruhen, der gege- benenfalls Mattierungsmittel enthält.
Geeignete UV-vernetzende Lackschichten mit hoher physikalischer und chemischer Beständigkeit sind im Stand der Technik bekannt (siehe z.B. die EP 1 595 029 Bl). Der UV-vernetzende, Schmutz-abweisende Lack kann ins- besondere ein monomeres Acrylat (mono-, di-, tri-und/ oder tetrameres Ac- rylat) sowie gegebenenfalls Zusatzstoffe bzw. Verarbeitungshilfsmittel, wie etwa Entschäumer, Dispergierh fsmittel, UV-Härtungsbeschleuniger, Visko- sitätsmodifizierungsmittel, Verlaufsmittel und Stabilisatoren, aufweisen. Der UV-Lack kann des Weiteren auf der Basis eines Acrylatgemisches bestehen, wobei ein Acrylatgemisch bevorzugt wird, das durch Umsetzung mindestens eines prepolymeren Acrylates mittleren Molekulargewichtes von z.B. 500 bis 2000 mit dem monomeren Acrylat (mono-, di-, tri- und/ oder tetrameres Acrylat) hergestellt wird, wobei der Lack 100 Gew.-Teile des Acrylat- lackes (berechnet ohne Zusatzstoff bzw. Verarbeitungshilfsmittel) und 1 bis
10 Gew.-Teile eines UV-Initiators oder UV-Initiatorgemisches enthält oder aus diesen Bestandteilen besteht. Zur UV-Härtung eignen sich z.B. UV- Strahlen in einem Bereich von 100 bis 450 nm, bevorzugt 100 bis 200 nm, insbesondere bevorzugt von 130 bis 190 nm. Der Schmutz-abweisende UV-Lack kann insbesondere auf Mischungen von mono- und/ oder difunktionalen monomeren Acrylaten, prepolymeren Acrylaten, und tri- und/ oder tetrafunktionalen monomeren Acrylaten basieren. Als prepolymere Acrylate können z.B. Polyester acrylate, Urethanacrylate, Acrylacrylate und/ oder Me- thacrylacrylate, Oligoesteracrylate, Epoxyacrylate, und/ oder Mischungen von zwei oder mehreren dieser prepolymeren Acrylate eingesetzt werden. Es wird bevorzugt, dass der Schmutz-abweisende UV-Lack zur Verbesserung der Schmutz abweisenden Eigenschaften Silikone und/ oder Wachse aufweist. Neben radikalisch vernetzenden UV-Lacken kommen auch kationisch vernetzende Lacksysteme infrage. Der Schmutz-abweisende UV-Lack kann insbesondere in einem Beschichtungsgewicht von 0,5 bis 3 g/ m2, bevorzugt von 1 bis 2 g/ m2, auf dem Substrat vorliegen. Dies entspricht mit Bezug auf den bevorzugten Bereich im unvernetzten Zustand einer Menge von etwa 1 bis 2 g/ m2, weil UV-Systeme so genannte„100%-Systeme" sind (d.h. 100% Festkörper anteil).
Ein Beispiel für einen Schmutz-abweisenden UV-Lack ist nachstehend aufgeführt:
Zusammensetzung 1:
UV-Lacke„UV L50733" und„UV L50734" der Fa. Pröll im Mischungsverhältnis 3:2. Diese werden mit einer 9 ccm/ m -Walze in einer Auftragsmenge von ca. 1,8 g/ m2 trocken aufgetragen.
Zur Bildung des Schmutz-abweisenden Lacks werden insbesondere physikalisch trocknende wässrige Dispersionen auf Basis eines Polyacrylharzes und/ oder eines Polyurethanharzes bevorzugt. Der Lack kann insbesondere auf einem Einkomponenten-Polyurethansystem oder Einkomponenten- Polyacrylatsystem mit vorvernetztem Polyurethan bzw. Polyacrylat basieren. Es kann aber auch geblocktes Polyurethan eingesetzt werden, das chemisch an die Polymerketten gebundene Isocyanatgruppen aufweist. Die Iso- cyanatgruppen können bei erhöhten Temperaturen, die im Allgemeinen beim Sicherheitsdruckverfahren verwendet werden, regeneriert werden. Es können des Weiteren Zweikomponenten-Polyurethansysteme oder -
Polyacrylatsysteme herangezogen werden, die durch Verwenden von multifunktionalen Reagentien, wie etwa Melamin-/ Formaldehyd-Präkondensate, vernetzbar sind. Allgemein kann das Polyurethan insbesondere vom aliphatischen Polyester-Typ und/ oder vom aliphatischen Polyether-Typ sein. Es ist auch möglich, aliphatisches Polycarbonat-Polyurethan einzusetzen. Das Polyacrylat kann allgemein z.B. vom aromatischen Typ sein, wie etwa ein Sty- rol-/ Acryl-Copolymer. Gemische aus einem Polyurethan und einem Polyacrylat können z.B. in einem Gewichtsverhältnis von 90:10 bis 10:90, bevorzugt 75:25 bis 25:75 eingesetzt werden. Die physikalisch trocknenden wässrigen Dispersionen können zusätzliche Inhaltsstoffe, wie etwa Katalysatoren, Co- Lösungsmittel, Dispergierhilfsmittel, Entschäumer, Viskositätsmodifizie- rungsmittel, Streckmittel (Extender), fluoreszierende und/ oder irisierende Zusätze und/ oder oberflächenaktive Stoffe enthalten. Eine typische physikalisch trocknende wässrige Dispersion weist z.B. ein Polyurethan vom Typ eines aliphatischen Polyesters oder eines aliphatischen Polyethers mit einem Polyurethangehalt von 2 bis 70 Gew.-%, bevorzugt von 5 bis 30 Gew.-%, auf.
Der Schmutz-abweisende, auf einer wässrigen Dispersion beruhende Lack kann bevorzugt mittels des Flexodruckverfahrens auf das Sicherheitspapier
aufgebracht werden. Dabei wird die Lackschicht zweckmäßig in einer Be- schichtungsmenge von 1 bis 8 g/ m2 aufgebracht. Beispiele für physikalisch trocknende Zusammensetzungen des Schmutz-abweisenden Lacks sind nachstehend aufgeführt:
Zusammensetzung 2:
900 ml wässrige Dispersion eines Acrylats („Neocryl-AC 72" der Fa. Zeneca) 80 ml Wasser
20 ml Vernetzer„CX 100" der Fa. Zeneca
Zusammensetzung 3:
900 ml wässrige Dispersion eines Acrylats („Primal 1-545" der Fa.
Rohm&Haas)
80 ml Wasser
20 ml Zirkoniumcarbonat der Fa. Auer-Remy
Zusammensetzung 4:
700 ml wässrige Dispersion eines Acrylat-Styrol-Copolymers („Glascol LS 26" der Fa. CIBA)
200 ml wässrige Dispersion eines Polyurethans („U 400 N" der Fa. Alberdink Boley)
100 ml Wasser
20 ml Vernetzer„CX 100" der Fa. Zeneca Nach einer bevorzugten Ausführungsform wird das Sicherheitspapier im Zuge der Herstellung eines Wertdokuments an der außerhalb des Fäl- schungssicherungsmittels liegenden Oberfläche des Substrats mit Zeichen oder Mustern bedruckt. Alternativ oder zusätzlich kann nach dem Aufbrin-
gen des Schmutz-abweisenden Lacks ein Druckbild oberhalb des Schmutzabweisenden Lacks aufgedruckt werden.
Mit Bezug auf das Sicherheitspapier-Substrat gibt es keine speziellen Be- schränkungen. Banknotenpapiere werden typischerweise aus Fasern von Einjahrespflanzen, insbesondere Baumwollfasern oder Zellstofffasern, hergestellt, aber es können auch Papiere verwendet werden, die zumindest teilweise aus Kunststofffasern bestehen, vorzugsweise aus Polyamidfasern oder Polyesterfasern. Besonders bevorzugt wird ein Baumwollpapier als Si- cherheitspapier-Substrat verwendet. Das Flächengewicht des Substrats variiert je nach Anwendungsform. Übliche Flächengewichte liegen im Bereich von 50 g/ m2 bis 100 g/ m2, vorzugsweise im Bereich von 60 g/m2 bis 90 g/ m2, besonders bevorzugt bei etwa 70 g/ m2. Bei mehrlagigen Substraten können die einzelnen Papierlagen aus gleichen oder aus unterschiedlichen Papiersorten bestehen. Beispielsweise kann eine Papierlage ein reines
Baumwollpapier sein, während eine weitere Papierlage Kunststofffasern aufweist. Des Weiteren können als das Sicherheitspapier-Substrat auch mehrlagige Papier/ Folie- Verbünde herangezogen werden, wie etwa ein Papier/Folie/Papier-Verbund oder ein Folie/ Papier/ Folie-Verbund.
Auch hinsichtlich der Art der Herstellung des Sicherheitspapier-Substrats gibt es keine speziellen Einschränkungen. Die Herstellung erfolgt bevorzugt mittels einer Rundsiebmaschine. Weitere Ausführungsbeispiele sowie Vorteile der Erfindung werden nachfolgend anhand der Figuren erläutert, bei deren Darstellung auf eine maß- stabs- und proportionsgetreue Wiedergabe verzichtet wurde, um die Anschaulichkeit zu erhöhen.
eine schematische Darstellung eines Sicherheitspapiers mit eingebettetem Fenstersicherheitsfaden und aufgeklebtem, Patch- f örmigen Sicherheitselement; den vergrößerten Bereich II in Draufsicht, wobei schematisch die Wobbelzone des Fadens veranschaulicht wird; den vergrößerten Bereich II in Draufsicht, wobei schematisch die Ausdehnung der partiellen, nicht deckenden, optisch variablen Überlackierung veranschaulicht wird; und eine schematische Darstellung des in den Fensterbereichen des Fadens wahrnehmbaren ersten Motivs und des von der Überla ckierung gebildeten zweiten Motivs.
Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Sicherheitspapiers 1, das mit einem eingebetteten Fenstersicherheitsfaden 2 und einem aufgeklebten Patch-förmigen Sicherheitselement 3 versehen ist. Das Sicherheitspapier 1 weist darüber hinaus die Denomination„100" in Form eines Wasserzeichens auf. Der Fenstersicherheitsfaden 2 (im vorliegenden Fall ein Mikrolinsenf a- den) und das Sicherheitselement 3 (im vorliegenden Fall eine mikrooptische Darstellungsanordnung mit Mikrostrukturen sowie Mikrohohlspiegelarrays zur vergrößerten Abbildung der Mikrostrukturen) vermitteln dem Betrachter jeweils unter unterschiedlichen Betrachtungswinkeln einen unterschiedlichen Bildeindruck. Der gestrichelt dargestellte Fenstersicherheitsfaden 2 tritt an den Fensterbereichen 4 an der Oberfläche des Sicherheitspapiers 1 hervor,
während er an den dazwischen liegenden Stegbereichen im Inneren des Sicherheitspapiers 1 eingebettet ist.
Das Patch-förmige Sicherheitselement 3 und der Fenstersicherheitsfaden 2 sind jeweils mit einer partiellen, nicht deckenden, optisch variablen Überla- ckierung versehen. Im vorliegenden Beispiel basiert die Überlackierung auf Iriodin®-Perlglanzpigmenten und wurde im Flexodruckverfahren in den Bereichen 5 und II auf das Sicherheitspapier aufgebracht. Die Überlackierung ist nicht registergenau oberhalb der Fälschungssicherungsmittel 2 und 3 appliziert, sondern die Überlackierung überdeckt auch angrenzende Teile des Sicherheitspapier-Substrats, die die Fälschungssicherungsmittel 2 und 3 umgeben und sozusagen Randbereiche für die Fälschungssicherungsmittel 2 und 3 bilden. Das Sicherheitspapier 1 ist an seiner außerhalb der Fälschungssicherungsmittel 2 und 3 liegenden Oberfläche vollflächig mit einem Schmutzabweisenden zweiten Lack versehen, der die partielle, nicht deckende, optisch variable Überlackierung im Bereich der die Fälschungssicherungsmittel 2 und 3 umgebenden Teilflächen des Substrats teilweise überlappt. Im vor- liegenden Beispiel basiert der Schmutz-abweisende zweite Lack auf einem mittels Flexodruck aufgebrachten, physikalisch trocknenden wässrigen Dispersionslack.
Fig. 2a zeigt den vergrößerten Ausschnitt II der Fig. 1 in Draufsicht. Der Fenstersicherheitsfaden 2 tritt an den Fensterbereichen 4 an der Oberfläche des Sicherheitspapiers hervor, während er an den dazwischen liegenden Stegbereichen im Inneren des Sicherheitspapiers eingebettet ist. Damit bei gestapelten Wertpapieren an den Stellen des Sicherheitsfadens eine unerwünschte Verdickung (und somit eine schlechte Planlage der Papierbögen)
vermieden werden kann, erfolgt das Einbringen des Sicherheitsfadens in das Papier während der Papierherstellung mittels der im Stand der Technik bekannten Wöbbel-Technik. Der Begriff„Wobbein" bezeichnet hierbei eine periodische Schwankung des Sicherheitsfadens beim Einbetten in das Papier von mehreren Millimetern senkrecht zur Fadenrichtung, so dass bestimmte Wöbbel-Zonen 6 gebildet werden, innerhalb der der Sicherheitsfaden zum Liegen kommt.
Der Fenstersicherheitsfaden 2 und eine den Fenstersicherheitsfaden 2 umge- bende Teilfläche des Substrats sind mit der oben beschriebenen partiellen, nicht deckenden, optisch variablen Überlackierung 7 versehen (siehe Fig. 2b).
Fig. 3 zeigt ein Beispiel für das in den Fensterbereichen 41 des Fadens wahr- nehmbare erste Motiv und das von der Überlackierung 71 gebildete zweite Motiv. Das erste Motiv beinhaltet die identischen, sich wiederholenden Bildelemente„<". Beim Verkippen des Sicherheitspapiers um die durch den Fenstersicherheitsfaden gebildete Kippachse bewegt sich das durch das Mik- rolinsensystem gebildete Moire-Bild„<<«" in Längsrichtung des Sicher- heitsfadens (sogenannter orthoparallaktischer Bewegungseffekt). Die partielle, nicht deckende, optisch variable Überlackierung 71 liegt in Form eines diagonalen Rasters vor. Anders als in der Fig. 3 gezeigt, kann die Strichstärke der Raster Linien auch breiter gewählt werden und z.B. die gleiche Strichstärke des Bildelements„<" des ersten Motivs aufweisen. Durch die netzar- tige Überlackierung wird die visuelle Wahrnehmbarkeit des vom Fenstersicherheitsfaden gebildeten ersten Motivs zwar ein wenig beeinträchtigt und die freiliegenden mikrooptischen Elemente des Mikrolinsenfadens sind weiterhin einer Verschmutzung zugänglich. Die Verschmutzung wird durch die
glitzernde, optisch variable Überlackierung 71 aber wirkungsvoll verschleiert.