EP2489816A2 - Schloss - Google Patents
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- EP2489816A2 EP2489816A2 EP12153426A EP12153426A EP2489816A2 EP 2489816 A2 EP2489816 A2 EP 2489816A2 EP 12153426 A EP12153426 A EP 12153426A EP 12153426 A EP12153426 A EP 12153426A EP 2489816 A2 EP2489816 A2 EP 2489816A2
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- EP
- European Patent Office
- Prior art keywords
- lock
- spiral groove
- lock cylinder
- actuating lever
- projection
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims abstract description 8
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B17/00—Accessories in connection with locks
- E05B17/04—Devices for coupling the turning cylinder of a single or a double cylinder lock with the bolt operating member
- E05B17/042—Devices for coupling the turning cylinder of a single or a double cylinder lock with the bolt operating member using toothed wheels or geared sectors
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B59/00—Locks with latches separate from the lock-bolts or with a plurality of latches or lock-bolts
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C9/00—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
- E05C9/10—Actuating mechanisms for bars
- E05C9/12—Actuating mechanisms for bars with rack and pinion mechanism
Definitions
- the invention relates to a lock, in particular mortise lock, comprising a housing, a case which may be formed as a reverse trap, a lock cylinder and a transmission device which establishes an operative connection between the lock cylinder and the latch.
- the aim of the invention is to provide a lock which provides the above-described switching function, but it is constructed much cheaper and easier than the solutions known in the prior art.
- the transmission device comprises at least one sprocket, which optionally via one or more transmission gears with the actuator of the lock cylinder is engaged, and that the sprocket on his Flat side has a spiral groove, and in that an actuating lever is further provided, which projects with a projection in the spiral groove and is guided in it and further communicates with a driver, by means of which the case against the force of a spring is displaced, as soon as the projection of the actuating lever in the spiral groove meets an end stop.
- a further feature of the invention is that the spiral groove and optionally the translation gears are arranged so that, starting from the locked initial position of the lock, the projection of the actuating lever meets the end stop of the spiral groove after two complete revolutions of the lock cylinder.
- the additional latches are first brought into their final position by the two revolutions and then by further rotation of the key, the case is actuated.
- the actuating lever is displaced by the end stop of the spiral groove, as a result of which the catch and the catch are subsequently displaced.
- the driver is part of the nut or forms the nut.
- the driver is part of the nut or forms the nut.
- the handle for the operation of the case thus acts directly on the driver, whereby the case can be actuated both by the handle and by turning the key.
- Fig. 1 schematically shows a lock 1 with a housing 2. Arranged therein is a gear 7 which cooperates with the actuating device of the lock cylinder (not shown). This is followed by a translation assembly 8 comprising a plurality of gears which transmit the revolutions of the lock cylinder on the stock gear 4.
- the stick gear 4 has on its flat side a spiral groove 10 ( Fig. 2 ) which is in communication with a projection 9 of the operating lever 5. This in turn is associated with the driver 6, which finally transmits the movement of the lock cylinder on the case 3.
- the helical groove 10 is formed so that the first two revolutions of the lock cylinder move the projection 9 of the actuating lever 5 substantially radially outward, resulting in no movement of the driver 6. Only at the end of the two revolutions of the lock cylinder, the projection 9 hits the end stop of the spiral groove 10 and is displaced upwards, whereby the driver 6 pulls the case 3 into the housing.
- the actuating lever 5 is guided over the entire time safely in the groove 10 and does not have to be biased by a spring, as is the case with the conventional design with interchangeable disc. As a result, both parts can be saved and the security of security significantly increased.
Landscapes
- Lock And Its Accessories (AREA)
Abstract
Die Erfindung betrifft ein Schloss (1), insbesondere Einsteckschloss, umfassend ein Gehäuse (2), eine Falle (3), die als Umkehrfalle ausgebildet sein kann, einen Schließzylinder sowie eine Getriebeeinrichtung, welche eine Wirkverbindung zwischen dem Schließzylinder und der Falle (3) herstellt. Die Getriebeeinrichtung umfasst zumindest ein Stockzahnrad (4), welches gegebenenfalls über ein oder mehrere Übersetzungszahnräder (7,8) mit der Betätigungseinrichtung des Schließzylinders in Eingriff steht. Das Stockzahnrad (4) weist auf seiner Flachseite eine spiralförmige Nut (10) auf, wobei ein Betätigungshebel (5) vorgesehen ist, welcher mit einem Vorsprung (9) in die spiralförmige Nut (10) ragt und in ihr geführt ist und weiters mit einem Mitnehmer (6) in Verbindung steht mittels welchem die Falle (3) gegen die Kraft einer Feder verlagerbar ist, sobald der Vorsprung (9) des Betätigungshebels (5) in der spiralförmigen Nut (10) auf einen Endanschlag trifft.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Schloss, insbesondere Einsteckschloss, umfassend ein Gehäuse, eine Falle, die als Umkehrfalle ausgebildet sein kann, einen Schließzylinder sowie eine Getriebeeinrichtung, welche eine Wirkverbindung zwischen dem Schließzylinder und der Falle herstellt.
- Bei Schlössern ist es regelmäßig gewünscht, eine Wechselfunktion vorzusehen. Unter Wechselfunktion versteht man in dem hier angegebenen Zusammenhang das Ziehen der Falle mit Hilfe des Schließzylinders. Bei einem herkömmlichen Schloss werden zumeist zwei vollständige Umdrehungen des Schließzylinders benötigt, um die Zusatzverriegelungen in ihre Endposition zu bringen. Dies setzt voraus, dass sich das Stockzahnrad durch die Getriebeeinrichtung zumindest 360° drehen lässt und dennoch eine Verbindung mit dem Betätigungshebel eingehen kann. Im Stand der Technik wird dies beispielsweise durch das Vorsehen einer Wechselscheibe und einer Wechselfeder realisiert. Die Wechselscheibe ist ein zusätzliches beispielsweise ringförmiges Element, welches mit dem Stockzahnrad zusammenwirkt und nach einer Umdrehung des Stockzahnrades von diesem für die zweite Umdrehung mitgenommen wird und im Zuge dessen mit dem Betätigungshebel zusammenwirkt. Der Betätigungshebel muss dabei mittels einer Feder in Richtung der Wechselscheibe vorgespannt sein, damit ein sicheres Zusammenwirken sichergestellt ist.
- Ziel der Erfindung ist es ein Schloss zu schaffen, welches die oben beschriebene Wechselfunktion schafft, dabei jedoch wesentlich kostengünstiger und einfacher aufgebaut ist, als die im Stand der Technik bekannten Lösungen.
- Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die Getriebeeinrichtung zumindest ein Stockzahnrad umfasst, welches gegebenenfalls über ein oder mehrere Übersetzungszahnräder mit der Betätigungseinrichtung des Schließzylinders in Eingriff steht, und dass das Stockzahnrad auf seiner Flachseite eine spiralförmige Nut aufweist, und dass ferner ein Betätigungshebel vorgesehen ist, welcher mit einem Vorsprung in die spiralförmige Nut ragt und in ihr geführt ist und weiters mit einem Mitnehmer in Verbindung steht, mittels welchem die Falle gegen die Kraft einer Feder verlagerbar ist, sobald der Vorsprung des Betätigungshebels in der spiralförmigen Nut auf einen Endanschlag trifft. Dadurch ist es möglich die Bauteile der Wechselscheibe, sowie die mit dem Betätigungshebel verbundene Feder einzusparen, wodurch das Schloss einfacher und billiger in der Herstellung wird, und wobei gleichzeitig der Betätigungshebel zu jedem Zeitpunkt im Stockzahnrad sicher geführt ist, was die Schließsicherheit des Schlosses erhöht.
- Ein weiters Merkmal der Erfindung ist es, dass die spiralförmige Nut und gegebenenfalls die Übersetzungszahnräder so eingerichtet sind, dass ausgehend von der gesperrten Ausgangsstellung des Schlosses der Vorsprung des Betätigungshebels nach zwei vollen Umdrehungen des Schließzylinders auf den Endanschlag der spiralförmigen Nut trifft. Bei Schlössern, die zwei Umdrehungen des Schließzylinders benötigen, ist es gewünscht, dass zuerst durch die beiden Umdrehungen die Zusatzverriegelungen in ihre Endposition gebracht werden und anschließend durch Weiterdrehen des Schlüssels die Falle betätigt wird. Bei diesem Weiterdrehen wird der Betätigungshebel durch den Endanschlag der spiralförmigen Nut verlagert, wodurch in weiterer Folge der Mitnehmer sowie die Falle verlagert werden.
- Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist es vorgesehen, dass der Mitnehmer Teil der Nuss ist oder die Nuss bildet. Für einen möglichst einfachen Aufbau mit wenigen Bauteilen ist es wünschenswert, dass der Mitnehmer ein Teil der Nuss ist oder die Nuss bildet. Die Handhabe für die Betätigung der Falle wirkt also direkt auf den Mitnehmer ein, wodurch die Falle sowohl durch die Handhabe als auch durch Drehen des Schlüssels betätigbar ist.
- Die Erfindung wird nun näher anhand der beiliegenden Zeichnungen beschrieben, wobei
-
Fig. 1 eine perspektivische schematische Aufsicht auf ein erfindungsgemäßes Schloss darstellt und -
Fig. 2 eine Detailansicht der Bauteile der Wechselfunktion eines erfindungsgemäßen Schlosses darstellt. -
Fig. 1 zeigt schematisch ein Schloss 1 mit einem Gehäuse 2. Darin angeordnet ist ein Zahnrad 7 welches mit der Betätigungseinrichtung des Schließzylinders (nicht gezeigt) zusammenwirkt. Daran anschließend befindet sich eine Übersetzungsanordnung 8 umfassend mehrere Zahnräder, welche die Umdrehungen des Schließzylinders auf das Stockzahnrad 4 übertragen. Das Stockzahnrad 4 weist auf seiner Flachseite eine spiralförmige Nut 10 auf (Fig. 2 ) welche mit einem Vorsprung 9 des Betätigungshebels 5 in Verbindung steht. Dieser wiederum steht mit dem Mitnehmer 6 in Verbindung, welcher schließlich die Bewegung des Schließzylinders auf die Falle 3 überträgt. - Wie in
Fig. 2 ersichtlich ist die spiralförmige Nut 10 so ausgebildet, dass die ersten beiden Umdrehungen des Schließzylinders den Vorsprung 9 des Betätigungshebels 5 im Wesentlichen radial nach außen bewegen, was zu keiner Bewegung des Mitnehmers 6 führt. Erst am Ende der zwei Umdrehungen des Schließzylinders trifft der Vorsprung 9 auf den Endanschlag der spiralförmigen Nut 10 und wird nach oben verlagert, wodurch der Mitnehmer 6 die Falle 3 ins Gehäuse zieht. Der Betätigungshebel 5 wird dabei die gesamte Zeit über sicher in der Nut 10 geführt und muss nicht mittels einer Feder vorgespannt werden, wie dies bei der herkömmlichen Konstruktion mit Wechselscheibe der Fall ist. Dadurch werden sowohl Teile eingespart als auch die Schließsicherheit wesentlich erhöht.
Claims (3)
- Schloss, insbesondere Einsteckschloss, umfassend ein Gehäuse, eine Falle, die als Umkehrfalle ausgebildet sein kann, einen Schließzylinder sowie eine Getriebeeinrichtung, welche eine Wirkverbindung zwischen dem Schließzylinder und der Falle herstellt, wobei die Getriebeeinrichtung zumindest ein Stockzahnrad (4) umfasst, welches gegebenenfalls über ein oder mehrere Übersetzungszahnräder (7,8) mit der Betätigungseinrichtung des Schließzylinders in Eingriff steht, dadurch gekennzeichnet, dass das Stockzahnrad (4) auf seiner Flachseite eine spiralförmige Nut (10) aufweist, und dass ferner ein Betätigungshebel (5) vorgesehen ist, welcher mit einem Vorsprung (9) in die spiralförmige Nut (10) ragt und in ihr geführt ist und weiters mit einem Mitnehmer (6) in Verbindung steht mittels welchem die Falle (3) gegen die Kraft einer Feder verlagerbar ist, sobald der Vorsprung (9) des Betätigungshebels (5) in der spiralförmigen Nut (10) auf einen Endanschlag trifft.
- Schloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die spiralförmige Nut (10) und gegebenenfalls die Übersetzungszahnräder (7,8) so eingerichtet sind, dass ausgehend von der gesperrten Ausgangsstellung des Schlosses der Vorsprung (9) des Betätigungshebels (5) nach zwei vollen Umdrehungen des Schließzylinders auf den Endanschlag der spiralförmigen Nut (10) trifft.
- Schloss nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Mitnehmer (6) Teil der Nuss ist oder die Nuss bildet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATGM103/2011U AT12483U1 (de) | 2011-02-21 | 2011-02-21 | Schloss |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| EP2489816A2 true EP2489816A2 (de) | 2012-08-22 |
Family
ID=46396492
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| EP12153426A Withdrawn EP2489816A2 (de) | 2011-02-21 | 2012-02-01 | Schloss |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP2489816A2 (de) |
| AT (1) | AT12483U1 (de) |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3505379C2 (de) * | 1985-02-16 | 1996-03-21 | Fliether Karl Gmbh & Co | Treibstangenschloß |
| AT413125B (de) * | 2003-07-10 | 2005-11-15 | Roto Frank Eisenwaren | Schlüsselbetätigbares mehrriegelschloss |
-
2011
- 2011-02-21 AT ATGM103/2011U patent/AT12483U1/de not_active IP Right Cessation
-
2012
- 2012-02-01 EP EP12153426A patent/EP2489816A2/de not_active Withdrawn
Non-Patent Citations (1)
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Also Published As
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