Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von fixed-mobil-konvergenten Telekommunikationsdiensten
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von fixed-mobil- konvergenten Telekommunikationsdiensten.
Die bisherige Konstellation von Kommunikationsnetzen sieht so aus, dass es eine klare Trennung zwischen Festnetz und Mobilfunknetz gibt. Beide Netze haben eigene, fest definierte Schnittstellen und Übergänge. In Zukunft wird aber eine Verknüpfung der Netzarten angestrebt, damit man unabhängig von der benutzten Zugangstechnik per Draht oder per Funk alle Telekommunikationsdienste gleichermaßen mit einem Endgerät nutzen kann.
Derzeit können Services wie Parallelruf (Parallele Rufaufbauversuche mit Parallel Ringing), Hunting (=Anrufverteilung, d.h. Suche nach freien Leitungen bei ISDN-Basisanschlüssen oder ISDN-Primärmultiplexanschlüssen), etc. nur in dem Originalnetz, in dem die Rufnummer geschaltet ist, kontrolliert werden. Bei einem Erreichbarkeitskonzept mit Nutzung sowohl einer Mobilfunkrufnummer als auch einer Festnetzrufnummer ergeben sich daraus Nachteile in Bezug auf die Flexibilität des Diensteangebotes, z.B. bei Vergebührung, Interworking mit Diensten in anderen Netzen, netzübergreifende Administration, Pflegbarkeit einer Kundenselbstadministrationsschnittstelle, etc. Es gibt bereits einzelne selbstadministrierbare Mobilfunk-Angebote mit Parallelruf ins Festnetz wie z.B. ein Pilotprojekt der A1 in Österreich, aber dieses erstreckt sich nur auf die Mobilfunkrufnummer und nicht auf ein Rufnummernpaar aus Festnetzrufnummer und Mobilfunkrufnummer, nur auf einen VoIP Anschluss im Festnetz und die Selbstadministrationsschnittstelle ist nicht mandantenfähig.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, , ein Verfahren und ein System anzugeben, das es einem Nutzer erlaubt, eine als konvergenten Anschluss bezeichnete Kombination aus Festnetzanschluss und Mobilfunkanschluss flexibel zu nutzen, insbesondere soll ein
Parallelruf am konvergenten Anschluss möglich sein, so dass sowohl das Festnetzendgerät als auch das Mobilfunkendgerät simultan Klingeltöne erzeugen, unabhängig davon, ob eine dem Mobilfunkanschluss zugeordnete Mobilfunkrufnummer oder eine dem Festnetzanschluss zugeordnete Festnetzrufnummer gewählt wird. Weiterhin soll der Nutzer die Parallelruffunktion über eine Selbstadministrationsschnittstelle steuern können, also
mindestens einschalten und ausschalten, sowie weitere Leistungsmerkmale einer privaten Nebenstellenanlage (Private Branch Exchange: PBX).
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ist im Anspruch 152 angegeben.
Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung und weitere vorteilhafte Merkmale sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
Erfindungsgemäß wird ein Verfahren zur Herstellung eines fixed-mobil konvergenten Telekommunikationsdienstes vorgeschlagen, der von einem Telekommunikationsdiensteanbieter, der nachfolgend als Erster Telekommunikationsdiensteanbieter bezeichnet wird, an mindestens einen Kunden angeboten wird, der nachfolgend als Erster Kunde bezeichnet wird. Der
Telekommunikationsdiensteanbieter schließt mit dem Ersten Kunde eine Vereinbarung (nachfolgend auch als „Vertrag" bezeichnet) über die Lieferung (umfasst die Erbringung oder Bereitstellung) mindestens einer mit besagtem fixed-mobil konvergentem Telekommunikationsdienst erbrachten Leistung, wobei diese Vereinbarung nachfolgend als Erste Vereinbarung bezeichnet wird und besagte Leistung nachfolgend als Erste Leistung bezeichnet wird. Dem Ersten Kunden des Ersten Telekommunikationsdiensteanbieters sind mehrere Anschlüsse (umfasst Telekommunikationsanschlüsse) zugeordnet, und zwar mindestens ein Festnetzanschluss in einem von einem Festnetzbetreiber betriebenen Festnetz und mindestens ein Mobilfunkanschluss in einem von einem Mobilfunknetzbetreiber betriebenen Mobilfunknetz, wobei der Festnetzbetreiber nachfolgend als Erster
Festnetzbetreiber bezeichnet wird und der Mobilfunknetzbetreiber nachfolgend als Erster Mobilfunknetzbetreiber bezeichnet wird.
Der Erste Kunde autorisiert mindestens einen autorisierten Nutzer, mindestens einen der mehreren Anschlüsse zu nutzen, oder besagter Kunde mit besagtem autorisierten Nutzer identisch ist, wobei der mindestens eine autorisierte Nutzer nachfolgend als Erster autorisierter Nutzer bezeichnet wird.
Dem Ersten autorisierten Nutzer ist mindestens ein Rufnummerntupel zugeordnet, wobei das Rufnummemtupel besteht aus mindestens einer Festnetzrufnummer, die nachfolgend als Erste Festnetzrufnummer bezeichnet wird und mindestens einer Mobilfunkrufnummer, die nachfolgend als Erste Mobilfunkrufnummer bezeichnet wird. Die Erste Festnetzrufnummer ist dem Ersten Festnetzbetreiber zugeteilt oder zu ihm portiert, und die Erste
Mobilfunkrufnummer ist dem Ersten Mobilfunknetzbetreiber zugeteilt ist oder zu dem Ersten Mobilfunknetzbetreiber portiert.
Ein Anruf, dem eine rufende Nummer zugeordnet ist, erzeugt zu einer Rufnummer aus dem Rufnummerntupel einen Rufaufbauversuch, der durch eine Rufsteuerung in dem Ersten Mobilfunknetz, die nachfolgend als Mobilfunkrufsteuerung bezeichnet wird, immer dann in mehrere parallele Rufaufbauversuche zu dem Ersten autorisierten Nutzer über alle der mehreren Anschlüsse verzweigt wird, wenn die Mobilfunkrufsteuerung sich in einem ersten Zustand befindet, der nachfolgend als Erster Zustand bezeichnet wird.
Mit der Erfindung wird erreicht, dass ein Telekommunikationsdiensteanbieter, der selbst nicht Mobilfunknetzbetreiber ist, eine Vorleistung bei einem Mobilfunknetzbetreiber einkaufen kann, die es dem Telekommunikationsdiensteanbieter ermöglicht, an einen autorisierten Nutzer des angebotenen Telekommunikationsdienstes unter eigenem Namen einen Dienst anzubieten, der aus der Kombination eines Festnetzanschlusses und eines Mobilfunkanschlusses besteht. Ferner steht dem autorisierten Nutzer eine
Selbstadministrationsschnittstelle zur Verfügung, die vom Mobilfunknetzbetreiber als mandantenfähige Schnittstelle dem Telekommunikationsdiensteanbieter als Teil der Vorleistung mit angeboten wird, die so gestaltet ist, dass der Nutzer nicht erkennen kann, dass er über die Schnittstelle nicht mit dem Telekommunikationsanbieter sondern mit dem Mobilfunknetzbetreiber verbunden ist. Des weiteren kann der Nutzer seine Erreichbarkeit über den besagten Mobilfunkanschluss und über den besagten Festnetzanschluss steuern, und zwar unabhängig davon, ob die gerufene Nummer eine Mobilfunkrufnummer oder eine Festnetzrufnummer ist. Durch die Gestaltung der besagten Selbstadministrationsschnittstelle als mandantenfähige Schnittstelle wird erheblicher Integrationsaufwand vermieden, da die Selbstadministration ausschließlich im Mobilfunknetz eine Konfigurationsänderung bewirkt, und mithin beim Akt der Selbstadministration keine Interaktion mit dem Festnetz notwendig ist.
Mit der Erfindung wird ferner erreicht, dass neuartige Geschäftsmodelle unter den bestehenden regulatorischen Rahmenbedingungen ermöglicht werden, insbesondere für Mobilfunkserviceprovider als Vorleistungserbringer für andere
Telekommunikationsdiensteerbringer, die einen konvergenten Netzanschluss anbieten, der die Erreichbarkeit eines Nutzers im Festnetz und Mobilfunknetz flexibel steuerbar macht.
Die Erfindung wird weiter wie folgt verfeinert bezüglich der besagten Mobilfunkrufsteuerung, die mehrere Zustände annehmen kann.
In Abhängigkeit vom aktuellen Zustand der Mobilfunkrufsteuerung ändert sich die Steuerung des Anrufs durch die Mobilfunkrufsteuerung und zwar so, dass ein Anruf zu der Ersten Mobilfunkrufnummer einen Rufaufbauversuch erzeugt, der durch die Mobilfunkrufsteuerung zu dem Ersten autorisierten Nutzer über den Mobilfunkanschluss geleitet wird, ohne in die mehreren parallelen Rufaufbauversuche zu verzweigen, wenn die Mobilfunkrufsteuerung sich in einem zweiten Zustand befindet, der nachfolgend als Zweiter Zustand bezeichnet wird.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ändert sich in Abhängigkeit vom aktuellen Zustand der Mobilfunkrufsteuerung die Steuerung des Anrufs durch die Mobilfunkrufsteuerung derart, dass ein Anruf zu der Ersten Festnetzrufnummer einen Rufaufbauversuch erzeugt, der durch die Mobilfunkrufsteuerung zu dem Ersten autorisierten Nutzer über den Festnetzanschluss geleitet wird, ohne in die mehreren parallelen Rufaufbauversuche zu verzweigen, wenn die Mobilfunkrufsteuerung sich in dem zweiten Zustand befindet.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ändert sich in Abhängigkeit vom aktuellen Zustand der Mobilfunkrufsteuerung die Steuerung des Anrufs durch die Mobilfunkrufsteuerung derart, das ein Anruf zu einer Rufnummer aus besagtem Rufnummemtupel einen Rufaufbauversuch erzeugt, der durch die Mobilfunkrufsteuerung immer sofort zu einer Sprachbox zugestellt wird, wenn die Mobilfunkrufsteuerung sich in einem dritten Zustand befindet, der nachfolgend als Dritter Zustand bezeichnet wird.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ändert sich in Abhängigkeit vom aktuellen Zustand der Mobilfunkrufsteuerung die Steuerung des Anrufs durch die
Mobilfunkrufsteuerung derart, dass ein Anruf zu einer Rufnummer aus dem besagtem Rufnummemtupel einen Rufaufbauversuch erzeugt, der durch die Mobilfunkrufsteuerung immer sofort zu einer Ansage zugestellt wird, wenn besagte Mobilfunkrufsteuerung sich in einem vierten Zustand befindet, der nachfolgend als Vierter Zustand bezeichnet wird.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ändert sich in Abhängigkeit vom aktuellen Zustand der Mobilfunkrufsteuerung die Steuerung des Anrufs durch die Mobilfunkrufsteuerung derart, dass ein Anruf zu einer Rufnummer aus besagtem Rufnummemtupel einen Rufaufbauversuch erzeugt, der durch die Mobilfunkrufsteuerung zu dem Ersten autorisierten Nutzer immer über den Festnetzanschluss geleitet wird, ohne in die
mehreren parallelen Rufaufbauversuche zu verzweigen, wenn die Mobilfunkrufsteuerung sich in einem fünften Zustand befindet, der nachfolgend als Fünfter Zustand bezeichnet wird.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ändert sich in Abhängigkeit vom aktuellen Zustand der Mobilfunkrufsteuerung die Steuerung des Anrufs durch die Mobilfunkrufsteuerung derart, dass ein Anruf zu einer Rufnummer aus besagtem Rufnummemtupel einen Rufaufbauversuch erzeugt, der durch die Mobilfunkrufsteuerung zu de Ersten autorisierten Nutzer immer über den Mobilfunkanschluss geleitet wird, ohne in die mehreren parallelen Rufaufbauversuche zu verzweigen, wenn die Mobilfunkrufsteuerung sich in einem sechsten Zustand befindet, der nachfolgend als Sechster Zustand bezeichnet wird.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ändert sich in Abhängigkeit vom aktuellen Zustand der Mobilfunkrufsteuerung die Steuerung des Anrufs durch die Mobilfunkrufsteuerung derart, dass ein Anruf zu einer der Rufnummern aus besagtem Rufnummemtupel einen Rufaufbauversuch erzeugt, der nur dann in die mehreren parallelen Rufaufbauversuche verzweigt, wenn die gerufene Rufnummer die Erste Festnetzrufnummer ist, oder wenn die gerufene Rufnummer die Erste Mobilfunkrufnummer ist und der Mobilfunkanschluss sich gerade in einer vordefinierten geographischen Heimzone terminiert, wenn die Mobilfunkrufsteuerung sich in einem siebten Zustand befindet, der nachfolgend als Siebter Zustand bezeichnet wird.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ändert sich in Abhängigkeit vom aktuellen Zustand der Mobilfunkrufsteuerung die Steuerung des Anrufs durch die Mobilfunkrufsteuerung derart, dass ein Anruf zu einer der Rufnummern aus besagtem Rufnummemtupel einen Rufaufbauversuch erzeugt, der nur dann in die mehreren parallelen Rufaufbauversuche verzweigt, wenn der Mobilfunkanschluss sich gerade in einer vordefinierten geographischen Heimzone terminiert, wenn die Mobilfunkrufsteuerung sich in einem achten Zustand befindet, der nachfolgend als Achter Zustand bezeichnet wird.
Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung wird ein Zustand eingeführt, der die Mobilfunkrufsteuerung von dem Eintreten einer Bedingung abhängig macht.
Hierbei hängt in einem Neunten Zustand der Mobilfunkrufsteuerung es von der Erfüllung einer nachfolgend als Erste Bedingung bezeichneten Bedingung ab, an welche Ziele besagter Rufaufbauversuch geleitet wird.
Es können erfindungsgemäß ein oder mehrer der folgenden Fälle für die Erste Bedingung vorgesehen sein:
- dass die Erfüllung der besagten Ersten Bedingung von der rufenden Nummer abhängig ist; - dass die Erfüllung der besagten Ersten Bedingung von der gerufenen Nummer abhängig ist;
- dass die Erfüllung der besagten Ersten Bedingung von der Tageszeit abhängig ist;
- dass die Erfüllung der besagten Ersten Bedingung von der Vertrauenswürdigkeit der rufenden Nummer abhängig ist; - dass die Erfüllung der besagten Ersten Bedingung von der Präsenz der rufenden Nummer in einer Positivliste abhängig ist;
- dass die Erfüllung der besagten Ersten Bedingung von der Nicht-Präsenz der rufenden Nummer in einer Negativliste abhängig ist;
- dass die Erfüllung der besagten ersten Bedingung von der Qualität der Authentisierung der rufenden Nummer abhängig ist.
Erfindungsgemäß wird zusätzlich noch ein Unterzustand eingeführt, der mit den oben beschriebenen Zuständen (Erste bis Neunter Zustand der Mobilfunkrufsteuerung) kombiniert werden kann. Die Zustände kontrollieren das Routing, der Unterzustand steuert, was passiert, wenn die Zustellung nicht erfolgreich ist.
Es können erfindungsgemäß ein oder mehrer der folgenden Fälle für den Unterzustand vorgesehen sein:
- dass ein Anruf zu einer der besagten Rufnummern aus besagtem Rufnummerntupel einen Rufabbauversuch erzeugt, wenn die Mobilfunkrufsteuerung sich in einem Unterzustand zu einem der besagten Zustände befindet, der nachfolgend als Erster Unterzustand bezeichnet wird, und alle besagten Rufaufbauversuche ein Zeitlimit überschritten haben, ohne einen erfolgreichen Rufaufbau erreicht zu haben.
- dass ein Anruf zu einer der besagten Rufnummern aus besagtem Rufnummerntupel einen Rufaufbauversuch zu einer Sprachbox erzeugt, wenn die Mobilfunkrufsteuerung sich in einem Unterzustand zu einem der besagten Zuständen befindet, der nachfolgend als Zweiter Unterzustand bezeichnet wird, und alle besagten Rufaufbauversuche ein Zeitlimit überschritten haben, ohne einen erfolgreichen Rufaufbau erreicht zu haben.
- dass ein Anruf zu einer der besagten Rufnummern aus besagtem Rufnummerntupel einen Rufaufbauversuch zu einer Ansage erzeugt, wenn die Mobilfunkrufsteuerung sich in einem
Unterzustand zu einem der besagten Zustände befindet, der nachfolgend als Dritter
Unterzustand bezeichnet wird, und alle besagten Rufaufbauversuche ein Limit bezüglich der maximalen Anzahl Klingeltöne überschritten haben, ohne einen erfolgreichen Rufaufbau erreicht zu haben.
Die besagte Rufsteuerung enthält eine Parallelruffunktion, die in flexibler weise mehrere parallele Rufaufbauversuche durchführt. Diese Parallelruffunktion kann sich erfindungsgemäß dadurch auszeichnen,
- dass die mehreren parallele Rufaufbauversuche einen Rufaufbauversuch zu der Ersten Festnetzrufnummer enthalten. - dass die mehreren parallelen Rufaufbauversuche einen Rufaufbauversuch zu der Ersten Mobilfunkrufnummer enthalten.
- dass die mehreren parallelen Rufaufbauversuche einen Rufaufbauversuch zu einer dritten Rufnummer enthalten, wobei die besagte dritte Rufnummer nachfolgend als Dritte Rufnummer bezeichnet wird, wobei - die Dritte Rufnummer und de Erste Festnetzrufnummer dem gleichen
Festnetzanschluss zugeordnet sind;
- die Dritte Rufnummer einem dritten Anschluss zugeordnet ist, der nachfolgend als Dritter Anschluss bezeichnet wird.
- dass die mehreren parallelen Rufaufbauversuche vier Rufaufbauversuche enthalten, darunter einen zu der Ersten Festnetzrufnummer, einen zu der Ersten Mobilfunkrufnummer, einen zu der Dritten Rufnummer und einen zu einer vierten Rufnummer, die nachfolgend als Vierte Rufnummer bezeichnet wird.
- dass die mehreren parallelen Rufaufbauversuche fünf Rufaufbauversuche enthalten, darunter einen zu der Ersten Festnetzrufnummer, einen zu der Ersten Mobilfunkrufnummer, einen zu der Dritten Rufnummer, einen zu der Vierten Rufnummer, und einen zu einer fünften Rufnummer, die nachfolgend als Fünfte Rufnummer bezeichnet wird.
- dass der Anruf zu einer Rufnummer aus besagtem Rufnummemtupel in dem Festnetz einen Rufaufbauversuch erzeugt, der die Erste Festnetzrufnummer als gerufene Nummer enthält, weiter dadurch gekennzeichnet, dass eine Rufsteuerung in besagtem Festnetz, die nachfolgend als Festnetzrufsteuerung bezeichnet wird, den Rufaufbauversuch zu einer
Weiterleitungszielrufnummer weiterleitet.
Hierbei kann die Weiterleitungszielrufnummer die Erste Festnetzrufnummer sein.
Die Weiterleitungszielrufnummer kann aber auch die Erste Mobilfunkrufnummer ist.
Die Weiterleitungszielrufnummer kann eine zweite Festnetzrufnummer sein, die nachfolgend als Zweite Festnetzrufnummer bezeichnet wird.
Es kann die Festnetzrufsteuerung bei dem Weiterleiten des Rufaufbauversuchs dem Rufaufbauversuch eine vordefinierte Information hinzufügen, die nachfolgend als Erste vordefinierte Information bezeichnet wird.
Hierbei kann das besagte Hinzufügen der Ersten vordefinierten Information aus dem Hinzufügen einer Ersten Signalisierungsinformation bestehen.
Das Hinzufügen der Ersten vordefinierten Information kann aus dem Entfernen einer Vierten Signalisierungsinformation bestehen.
Das Hinzufügen der Ersten vordefinierten Information kann aus dem Verändern einer bestehenden Fünften Signalisierungsinformation bestehen, wobei das Ergebnis besagter Veränderung die besagte Erste Signalisierungsinformation ist.
Die Erste Signalisierungsinformation kann aus einer Ersten Portierungskennung bestehen, wobei die Erste Portierungskennung dem Mobilfunknetz zugeordnet ist.
Das Weiterleiten des Rufaufbauversuchs kann durch eine bedingungsunabhängige Anrufweiterschaltung erfolgen, wobei das Weiterleiten durch eine bedingungsabhängige Anrufweiterschaltung erfolgt.
Erfindungsgemäß kann in der Festnetzrufsteuerung eine bedingungsabhängige
Anrufweiterschaltung bei Fehlen einer vordefinierten Information eingerichtet sein Sie erlaubt, den Rufaufbauversuch zum Mobilfunknetz weiterzuleiten, wo die eigentliche Rufsteuerung (englischer Fachbegriff: CaII Control) durchgeführt wird, wobei ein Anruf der bereits von der Mobilfunkrufsteuerung kommt durch Hinzufügen einer vordefinierten Information als solcher gekennzeichnet wird, womit die Bedingung der bedingungsabhängigen Anrufweiterschaltung nicht erfüllt ist (eine vordefinierte Information ist NICHT fehlend). Im einzelnen ist dieser Mechanismus durch verschiedene Merkmale und Varianten beschrieben und -dadurch gekennzeichnet, dass die Mobilfunkrufsteuerung einem Rufaufbauversuch eine vordefinierte Information hinzufügt, die nachfolgend als Zweite vordefinierte Information bezeichnet wird.
-dadurch gekennzeichnet, dass das Hinzufügen der Zweiten vordefinierter Information aus dem Hinzufügen einer Zweiten Signalisierungsinformation besteht, -dadurch gekennzeichnet, dass das Hinzufügen der Zweiten vordefinierter Information aus dem Entfernen einer sechsten Signalisierungsinformation besteht.
-dadurch gekennzeichnet, dass das Hinzufügen der Zweiten vordefinierter Information aus dem Verändern einer bestehenden siebten Signalisierungsinformation besteht, wobei das Ergebnis der Veränderung die Zweite Signalisierungsinformation ist. -dadurch gekennzeichnet, dass die Zweite Signalisierungsinformation aus einer zweiten Portierungskennung besteht, die nachfolgend als Zweite Portierungskennung bezeichnet wird, -dadurch gekennzeichnet, dass die Zweite Portierungskennung keinem Netz zugeordnet ist.
- dadurch gekennzeichnet, dass die Festnetzrufsteuerung an dem Fehlen der zweiten vordefinierten Information in dem Rufaufbauversuch erkennt, dass der Rufaufbauversuch nicht zu dem Mobilfunknetz weiterzuleiten ist.
-dadurch gekennzeichnet, dass die Präsenz der Zweiten Portierungskennung in dem
Rufaufbauversuch dem Festnetz anzeigt, dass der Rufaufbauversuch nicht zu dem
Mobilfunknetz weitergeleitet werden darf.
-dadurch gekennzeichnet, dass die Präsenz in dem Rufaufbauversuch der Zweiten Portierungskennung einer bedingungsabhängigen Anrufweiterschaltung in der
Festnetzrufsteuerung anzeigt, dass die Bedingung, von der die bedingungsabhängige
Anrufweiterschaltung abhängt, erfüllt ist.
-dadurch gekennzeichnet, dass die Präsenz der Zweite Portierungskennung in dem
Rufaufbauversuch einer bedingungsabhängigen Anrufweiterschaltung in der Festnetzrufsteuerung anzeigt, dass die Bedingung, von der die bedingungsabhängige
Anrufweiterschaltung abhängt, nicht erfüllt ist.
- dadurch gekennzeichnet, dass die Mobilfunkrufsteuerung bei einem abgehenden Anruf von dem Mobilfunkanschluss mindestens einen der Rufaufbauversuche mit der Ersten Festnetzrufnummer als rufender Nummer weiterleitet, wenn die Mobilfunkrufsteuerung sich in einem zehnten Zustand befindet, der nachfolgend als Zehnter Zustand bezeichnet wird.
- dadurch gekennzeichnet, dass die Mobilfunkrufsteuerung bei einem abgehenden Anruf von dem Festnetzanschluss mindestens einen der Rufaufbauversuche mit der Erster Mobilfunkrufnummer als rufender Nummer weiterleitet, wenn die Mobilfunkrufsteuerung sich in einem elften Zustand befindet, der nachfolgend als Elfter Zustand bezeichnet wird. - dadurch gekennzeichnet, dass die Festnetzrufsteuerung in dem Elftem Zustand den
Rufaufbauversuch an das Mobilfunknetz weiterleitet, wobei die Festnetzrufsteuerung eine dritte Information hinzufügt, die nachfolgend als Dritte vordefinierte Information bezeichnet wird.
-dadurch gekennzeichnet, dass die Mobilfunkrufsteuerung an der Dritten Vordefinierten Information erkennt, dass der Rufaufbauversuch mit der Ersten Mobilfunkrufnummer als rufender Nummer weiterzuleiten ist.
-dadurch gekennzeichnet, dass das Hinzufügen der Dritten Vordefinierten Information aus dem Hinzufügen einer Dritten Signalisierungsinformation besteht.
-dadurch gekennzeichnet, dass das Hinzufügen der Dritten Vordefinierten Information aus dem Entfernen einer Achten Signalisierungsinformation besteht. -dadurch gekennzeichnet, dass das Hinzufügen der Dritten Vordefinierten Information aus dem Verändern einer bestehenden Neunten Signalisierungsinformation besteht, wobei das
Ergebnis der Veränderung die Dritte Signalisierungsinformation ist.
-dadurch gekennzeichnet, dass die Dritte Signalisierungsinformation aus einer dritten
Portierungskennung besteht, die nachfolgend als Dritte Portierungskennung bezeichnet wird. -dadurch gekennzeichnet, dass die Dritte Portierungskennung keinem Netz zugeordnet ist.
-dadurch gekennzeichnet, dass die Präsenz der Dritten Portierungskennung in dem
Rufaufbauversuch dem Mobilfunknetz anzeigt, dass der Rufaufbauversuch zu besagtem
Mobilfunknetz weitergeleitet werden darf.
-dadurch gekennzeichnet, dass die Präsenz in dem Rufaufbauversuch der Zweiten Portierungskennung einer bedingungsabhängigen Anrufweiterschaltung in der
Festnetzrufsteuerung anzeigt, dass die Bedingung, von der die bedingungsabhängige
Anrufweiterschaltung abhängt, erfüllt ist.
-dadurch gekennzeichnet, dass die Präsenz der Zweiten Portierungskennung in dem
Rufaufbauversuch einer bedingungsabhängigen Anrufweiterschaltung in der Festnetzrufsteuerung anzeigt, dass die Bedingung, von der die bedingungsabhängige
Anrufweiterschaltung abhängt, nicht erfüllt ist.
Weiterhin wird erfindungsgemäß eine Selbstadministrationsschnittstelle für Benutzer eingeführt, die eine Virtualisierung der Mobilfunkrufsteuerung erlaubt: Die Selbstadministration ist
-dadurch gekennzeichnet, dass der Erste autorisierte Nutzer den Zustand der Mobilfunkrufsteuerung über eine Selbstadministrationsschnittstelle ändern kann, die nachfolgend als Erste Selbstadministrationsschnittstelle bezeichnet wird, -dadurch gekennzeichnet, dass die Erste Selbstadministrationsschnittstelle mandantenfähig ist.
-dadurch gekennzeichnet, dass die mandantenfähige Selbstadministrationsschnittstelle es dem Ersten Telekommunikationsdiensteanbieter erlaubt, den konvergenten Telekommunikationsdienst unter eigenem Namen anzubieten, ohne dass der Erste autorisierte Nutzer bei der Nutzung der mandantenfähigen Selbstadministrationsschnittstelle bemerken kann, dass der Erste Telekommunikationsdiensteanbieter nicht identisch ist mit dem Ersten Mobilfunknetzbetreiber.
-dadurch gekennzeichnet, dass der Erste autorisierte Nutzer in mindestens einem Zustand der Mobilfunkrufsteuerung über die Erste Selbstadministrationsschnittstelle die Dritte
Festnetzrufnummer ändern kann, wobei mindestens ein Zustand als Zwölfter Zustand bezeichnet wird. -dadurch gekennzeichnet, dass der Erste autorisierte Nutzer über die Erste
Selbstadministrationsschnittstelle die Dritte Festnetzrufnummer ändern kann.
-dadurch gekennzeichnet, dass der Erste autorisierte Nutzer über die Erste
Selbstadministrationsschnittstelle die Vierte Festnetzrufnummer hinzufügen kann.
-dadurch gekennzeichnet, dass der Erste autorisierte Nutzer über die Erste Selbstadministrationsschnittstelle die Vierte Festnetzrufnummer ändern kann.
-dadurch gekennzeichnet, dass der erste autorisierte Nutzer über die Erste
Selbstadministrationsschnittstelle die Fünfte Festnetzrufnummer hinzufügen kann.
-dadurch gekennzeichnet, dass der erste autorisierte Nutzer über die Erste
Selbstadministrationsschnittstelle die Fünfte Festnetzrufnummer ändern kann. - dadurch gekennzeichnet, dass der Erste autorisierte Nutzer in mindestens einem Zustand der Mobilfunkrufsteuerung die erste Bedingung die Erste Selbstadministrationsschnittstelle aus einer Anzahl vordefinierter Bedingungen auswählen kann.
-dadurch gekennzeichnet, dass der Erste autorisierte Nutzer in mindestens einem besagten
Zustand der Mobilfunkrufsteuerung eine neue erste Bedingung konfigurieren kann. -dadurch gekennzeichnet, dass besagte Sprachbox sich in dem Mobilfunknetz befindet.
-dadurch gekennzeichnet, dass besagte Sprachbox sich in dem Festnetz befindet.
-dadurch gekennzeichnet, dass die Sprachbox sich weder in dem Festnetz noch in dem
Mobilfunknetz befindet.
-dadurch gekennzeichnet, dass die Sprachbox sich in Abhängigkeit von dem Zustand der Mobilfunkrufsteuerung entweder in dem Festnetz oder in dem Mobilfunknetz oder in einem dritten Netz befindet.
-dadurch gekennzeichnet, dass die Sprachbox sich in Abhängigkeit von dem Zustand der
Mobilfunkrufsteuerung und der ersten Bedingung entweder in dem Festnetz oder in dem
Mobilfunknetz oder in einem dritten Netz befindet. dadurch gekennzeichnet, dass in mindestens einem Zustand der Mobilfunkrufsteuerung die
Mobilfunkrufsteuerung den Rufaufbauversuch zu dem Festnetz durch Hinzufügen einer ersten Portierungskennung kennzeichnet. dadurch gekennzeichnet, dass die Festnetzrufsteuerung den Rufaufbauversuch zu dem
Mobilfunknetz weiterleitet, wenn der Rufaufbauversuch nicht mit der ersten Portierungskennung gekennzeichnet ist.
dadurch gekennzeichnet, dass die Festnetzrufsteuerung den Rufaufbauversuch zu dem Mobilfunknetz weiterleitet, wenn der Rufaufbauversuch nicht mit einer ersten Portierungskennung gekennzeichnet ist. dadurch gekennzeichnet, dass in mindestens einem Zustand die Mobilfunkrufsteuerung den Rufaufbauversuch zu dem Festnetz durch Hinzufügen der ersten Portierungskennung kennzeichnet.
Weiterhin betrifft die Erfindung verschiedene Verfahrensvarianten, die von der besagten Ersten Vereinbarung abhängen. Damit in Zusammenhang stehen Geschäftsmodelle sind: -dadurch gekennzeichnet, dass die erste Vereinbarung nicht die Lieferung des Festnetzanschlusses umfasst, wobei der Erste Kunde mit einem zweiten Telekommunikationsdiensteanbieter einen nachfolgend als zweite Vereinbarung bezeichnete Vereinbarung abschließt, wobei die Zweite Vereinbarung die Lieferung einer Leistung umfasst, die nachfolgend als Zweite Leistung bezeichnet wird und die den Festnetzanschluss umfasst.
-dadurch gekennzeichnet, dass die Erste Vereinbarung nicht die Lieferung des Festnetzanschlusses umfasst, wobei der Erste autorisierte Nutzer mit einem zweiten Telekommunikationsdiensteanbieter einen nachfolgend als Zweite Vereinbarung bezeichneten Vereinbarung abschließt, wobei die Zweite Vereinbarung die Lieferung einer Leistung umfasst, die nachfolgend als Zweite Leistung bezeichnet wird und die den Festnetzanschluss umfasst.
-dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren von dem Ersten
Telekommunikationsdiensteanbieter genutzt wird zur Erfüllung der Ersten Vereinbarung, wobei der Erste Telekommunikationsdiensteanbieter mit dem Ersten Mobilfunknetzbetreiber eine Vereinbarung abschließt, die nachfolgend als Dritte Vereinbarung bezeichnet wird und dadurch gekennzeichnet ist, dass die Dritte Vereinbarung die Lieferung einer Leistung umfasst, die nachfolgend als Dritte Leistung bezeichnet wird, weiter dadurch gekennzeichnet, dass die dritte Leistung Teil der ersten Leistung ist, oder eine Vorleistung zur Herstellung der ersten Leistung ist. -dadurch gekennzeichnet dass das Verfahren von dem Erste
Telekommunikationsdiensteanbieter genutzt wird zur Erfüllung der Ersten Vereinbarung, wobei der Erste Telekommunikationsdiensteanbieter mit dem Ersten Festnetzbetreiber eine Vereinbarung abschließt, die nachfolgend als Vierte Vereinbarung bezeichnet wird und dadurch gekennzeichnet ist, dass die Vierte Vereinbarung die Lieferung einer Leistung umfasst, die nachfolgend als Vierte Leistung bezeichnet wird, weiter dadurch
gekennzeichnet, dass die dritte Leistung Teil der Ersten Leistung ist, oder eine Vorleistung zur Herstellung der Ersten Leistung ist.
- dadurch gekennzeichnet, dass der Erste Telekommunikationsdiensteanbieter eine nachfolgend als fünfte Vereinbarung bezeichnete Vereinbarung abschließt, dadurch gekennzeichnet, dass die fünfte Vereinbarung das erste Glied einer Vereinbarungskette ist, die zwischen dem Ersten Telekommunikationsdiensteanbieter und dem Ersten Mobilfunknetzbetreiber besteht und eine Lieferkette abbildet, die als Lieferleistung den Ersten Mobilfunkanschluss als fünfte Leistung umfasst. -dadurch gekennzeichnet, dass der Erste Telekommunikationsdiensteanbieter eine nachfolgend als sechste Vereinbarung bezeichnete Vereinbarung abschließt, dadurch gekennzeichnet, dass die sechste Vereinbarung das erste Glied einer Vereinbarungskette ist, die zwischen dem Ersten Telekommunikationsdiensteanbieter und dem Ersten Festnetzbetreiber besteht und eine Lieferkette abbildet, die als zu liefernde Leistung den Festnetzanschluss als sechste Leistung umfasst. - dadurch gekennzeichnet, dass der Zweite Telekommunikationsdiensteanbieter mit dem Ersten Festnetzbetreiber eine Vereinbarung abschließt, die nachfolgend als Siebte Vereinbarung bezeichnet wird und dadurch gekennzeichnet ist, dass die Siebte Vereinbarung die Lieferung einer Leistung umfasst, die nachfolgend als Siebte Leistung bezeichnet wird, weiter dadurch gekennzeichnet, dass die Siebte Leistung den Festnetzanschluss umfasst.
-dadurch gekennzeichnet, dass der Zweite Telekommunikationsdiensteanbieter mit dem Ersten Festnetzbetreiber eine Vereinbarung abschließt, die nachfolgend als Achte Vereinbarung bezeichnet wird und dadurch gekennzeichnet ist, dass die Achte Vereinbarung die Lieferung einer Leistung umfasst, die nachfolgend als Achte Leistung bezeichnet wird, weiter dadurch gekennzeichnet, dass die Achte Leistung den Festnetzanschluss umfasst.
- dadurch gekennzeichnet, dass der Zweite Telekommunikationsdiensteanbieter mit dem Ersten Festnetzbetreiber identisch ist.
-dadurch gekennzeichnet, dass der Zweite Telekommunikationsdiensteanbieter mit dem Ersten Festnetzbetreiber eine nachfolgend als neunte Vereinbarung bezeichnete Vereinbarung abschließt, die das erste Glied einer Vereinbarungskette ist, die zwischen dem Ersten Telekommunikationsdiensteanbieter und dem Ersten Festnetzbetreiber besteht und eine Lieferkette abbildet, die als zu liefernde Leistung den Festnetzanschluss als Neunte Leistung umfasst. -dadurch gekennzeichnet, dass der Erste Telekommunikationsdiensteanbieter sowohl die Dritte Vereinbarung als auch die Vierte Vereinbarung abschließt.
-dadurch gekennzeichnet, dass der Erste Telekommunikationsdiensteanbieter keine Vorleistungen eines mit ihm nicht identischen Ersten Mobilfunknetzbetreibers benötigt und ebenso keine Vorleistungen eines mit ihm nicht identischen Festnetzbetreibers benötigt, um die Erste Leistung aus der Ersten Vereinbarung zu erfüllen, weiter dadurch gekennzeichnet, dass die Erste Leistung sowohl die Lieferung des Festnetzanschlusses als auch die Lieferung des Ersten Mobilfunkanschlusses umfasst.
-dadurch gekennzeichnet, dass der Erste Telekommunikationsdiensteanbieter identisch ist mit dem Ersten Festnetzbetreiber, -dadurch gekennzeichnet, dass der Erste Telekommunikationsdiensteanbieter identisch ist mit dem Ersten Mobilfunknetzbetreiber.
-dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren das Verfahren eines Mobilfunknetzbetreibers ist, der als Erster Mobilfunknetzbetreiber an den Ersten Telekommunikationsdiensteanbieter die Dritte Leistung anbietet und mit dem Ersten Telekommunikationsdiensteanbieter eine Dritte Vereinbarung schließt. -dadurch gekennzeichnet, dass das Verfahren das Verfahren eines Festnetzbetreibers ist, der als Erster Festnetzbetreiber an den Ersten Telekommunikationsdiensteanbieter die Dritte Leistung anbietet und mit dem Ersten Telekommunikationsdiensteanbieter eine Dritte Vereinbarung schließt, -dadurch gekennzeichnet, dass der Erste Telekommunikationsdiensteanbieter eine nachfolgend als zehnte Vereinbarung bezeichnete Vereinbarung abschließt, dadurch gekennzeichnet, dass die Zehnte Vereinbarung das erste Glied einer Vereinbarungskette ist, die zwischen dem Ersten Telekommunikationsdiensteanbieter und dem Ersten Mobilfunknetzbetreiber besteht und eine Lieferkette abbildet, die als Lieferleistung den Ersten Mobilfunkanschluss als Zehnte Leistung umfasst, weiter dadurch gekennzeichnet, dass die Zehnte Vereinbarung auch das erste Glied einer Vereinbarungskette ist, die zwischen dem Ersten Telekommunikationsdiensteanbieter und dem Ersten Festnetzbetreiber besteht und eine Lieferkette abbildet, die als zu liefernde Leistung den Festnetzanschluss als Elfte Leistung umfasst. -dadurch gekennzeichnet, dass der Erste Telekommunikationsdiensteanbieter mit einem Dritten Festnetzbetreiber einen Vereinbarung abschließt, die nachfolgend als Elfte
Vereinbarung bezeichnet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Elfte Vereinbarung eine Leistung umfasst, die nachfolgend als Elfte Leistung beschrieben wird, dadurch gekennzeichnet dass die Elfte Leistung die Weiterleitung des Verkehrs von der Zweiten Festnetzrufnummer zu dem Ersten Mobilfunknetz darstellt. -dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Festnetzrufnummer eine geographische Rufnummer ist, die einem Heimbereich zugeordnet ist.
-dadurch gekennzeichnet, dass der Erste Festnetzbetreiber in der Ersten Festnetzrufsteuerung eine Rufnummernumsetzung durchführt, dadurch gekennzeichnet, dass bei einem Rufaufbauversuch als Teil eines von mehreren parallelen Rufaufbauversuchen, die Dritte Festnetzrufnummer in die Erste Festnetzrufnummer nach einem vordefinierten Verfahren umgesetzt wird, und dabei eine etwa für die Erste Festnetzrufnummer etwaig eingelegte Anrufweiterschaltung ignoriert wird, -dadurch gekennzeichnet, dass an dem Festnetzanschluss eine Nebenstellenanlage angeschlossen ist, weiter dadurch gekennzeichnet, dass der Erste autorisierte Nutzer an einer Nebenstelle der Nebenstellenanlage eine unbedingte Anrufweiterschaltung von der Ersten Festnetzrufnummer zu der Zweiten Festnetzrufnummer einrichtet.
-dadurch gekennzeichnet, dass an dem Festnetzanschluss eine Nebenstellenanlage angeschlossen ist, weiter dadurch gekennzeichnet, dass der Erste autorisierte Nutzer an einer Nebenstelle der Nebenstellenanlage eine unbedingte Rufumleitung von der Ersten Festnetzrufnummer zu der Zweiten Festnetzrufnummer einrichtet. -dadurch gekennzeichnet, dass der Festnetzanschluss ein Mehrgeräteanschluss ist, weiter dadurch gekennzeichnet, dass der Erste autorisierte Nutzer an dem Mehrgeräteanschluss eine unbedingte Anrufweiterschaltung von der Ersten Festnetzrufnummer zu der Zweite Festnetzrufnummer einrichtet, -dadurch gekennzeichnet, dass der Festnetzanschluss ein Mehrgeräteanschluss ist, weiter dadurch gekennzeichnet, dass der Erste autorisierte Nutzer an dem Mehrgeräteanschluss eine unbedingte Rufumleitung von der Ersten Festnetzrufnummer zu der Zweiten Festnetzrufnummer einrichtet.
-dadurch gekennzeichnet, dass der Festnetzanschluss ein analoger Festnetzanschluss ist, weiter dadurch gekennzeichnet, dass der Erste autorisierte Nutzer an dem analogen Festnetzanschluss eine unbedingte Anrufweiterschaltung von der Ersten Festnetzrufnummer zu der Zweiten Festnetzrufnummer einrichtet.
-dadurch gekennzeichnet, dass der Festnetzanschluss ein analoger Festnetzanschluss ist, weiter dadurch gekennzeichnet, dass der Erste autorisierte Nutzer an dem analogen Festnetzanschluss eine unbedingte Rufumleitung von der Ersten Festnetzrufnummer zu der Zweiten Festnetzrufnummer einrichtet. dadurch gekennzeichnet, dass die Mobilfunkrufsteuerung in mehrere virtuelle Mobilfunkrufsteuerungen aufgeteilt ist
-dadurch gekennzeichnet, dass die Mobilfunkrufsteuerung eine von mehreren virtuellen Mobilfunkrufsteuerungen ist. -dadurch gekennzeichnet, dass die Festnetzrufsteuerung in mehrere virtuelle Festnetzrufsteuerungen aufgeteilt ist.
-dadurch gekennzeichnet, dass die Festnetzrufsteuerung eine von mehreren virtuellen Festnetzrufsteuerungen ist.
Die Erfindung umfasst Systeme und Verfahren, bei dem ein Netz ein hierarchisch gegliedertes Rufsteuersystem hat, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rufsteuerung erster Hierarchiestufe mehrere Rufsteuerungen zweiter Hierarchiestufe kontrolliert.
Die Erfindung umfasst eine Reihe von Geschäftsmodellen, die durch Anwendung des Systems bzw. durch Anwendung der Methode/des Verfahrens ermöglicht werden. Diese sind in den Ansprüchen als Verfahren bezeichnet im Zusammenhang mit besonderen Vereinbarungsarten.
Obige Geschäftsmodelle sind dadurch gekennzeichnet, - dass besagter fixed-mobil konvergenter Telekommunikationsdienst aus einem Mobilfunkdienst mit der besagter Heimzone und besagter Parallelruffunktion besteht und die Erste Selbstadministrationsschnittstelle enthält, dadurch gekennzeichnet, dass der Erste autorisierter Nutzer durch Einlegen einer Rufumleitung oder Anrufweiterschaltung an einem Festnetzanschluss den besagten Festnetzanschluss durch den fixed-mobil konvergenten Telekommunikationsdienst mobilisieren kann zu einem nutzerseitig mobilisierten konvergenten Anschluss, der Festnetzanschluss selbst aber nicht Teil des besagten fixed- mobil-konvergenten Telekommunikationsdienstes ist, und dass dem Nutzer mindestens vier (4) Rufnummern zugeordnet sind, darunter von dem Ersten Mobilfunknetzbetreiber eine Mobilfunkrufnummer und eine Zweite Festnetzrufnummer die der besagten Heimzone in dem Mobilfunknetz zugeordnet ist, sowie von einem Festnetzbetreiber eine erste Festnetzrufnummer und eine dritte Festnetzrufnummer an dem Festnetzanschluss, dadurch gekennzeichnet, dass der besagte Nutzer die Erste Festnetzrufnummer an den besagten Anrufer bekannt macht, der Anruf die besagte Erste Festnetzrufnummer als Ziel hat und der besagte Nutzer den durch den Anruf erzeugten Rufaufbauversuch durch nutzerseitig eingelegte Anrufweiterschaltung oder Rufumleitung zu besagter zweiter Festnetzrufnummer umleitet, und die Parallelruffunktion in der Mobilfunkrufsteuerung so konfiguriert ist, dass bei eingeschalteter Parallelruffunktion die parallelen Rufaufbauversuche einen Rufaufbauversuch zu der Dritten Festnetzrufnummer enthalten. Dieses Verfahren kann als „Do it yourself mit drei (3) Festnetzrufnummern" bezeichnet werden, wovon eine Festnetzrufnummer des Mobilfunknetzbetreibers bevorzugterweise eine Festnetzrufnummer ist, die der Mobilfunknetzbetreiber von einem Zweiten Festnetzbetreiber zugeordnet bekommt.
- dass besagter fixed-mobil-konvergenter Telekommunikationsdienst aus der Kombination des Mobilfunkanschlusses und des Festnetzanschlusses und der über die Erste Selbstadministrationsschnittstelle einschaltbaren und ausschaltbaren Parallelruffunktion besteht, dadurch gekennzeichnet, dass dem Nutzer mindestens eine Mobilfunkrufnummer und mindestens drei (3) Festnetzrufnummern zugeordnet sind, weiter dadurch gekennzeichnet, dass als Teil des fixed-mobil-konvergenten Telekommunikationsdienstes an dem Festnetzanschluss für die Erste Festnetzrufnummer eine netzbetreiberseitig eingelegte bedingungsunabhängige Anrufweiterschaltung konfiguriert wird zu der Zweiten Festnetzrufnummer, und die mehreren parallelen Rufaufbauversuche einen Rufaufbauversuch zu der Dritten Festnetzrufnummer enthalten, die dem Festnetzanschluss zugeordnet ist. (entspricht einem netzbetreiberseitig konfigurierten konvergenten Anschluss mit drei „eigenen" Festnetzrufnummern des Telekommunikationsdiensteanbieters).
- dass besagter fixed-mobil-konvergenter Telekommunikationsdienst aus der Kombination des Mobilfunkanschlusses und des Festnetzanschlusses und der über die Erste Selbstadministrationsschnittstelle einschaltbaren und ausschaltbaren Parallelruffunktion besteht, dadurch gekennzeichnet, dass nur eine Festnetzrufnummer benötigt wird für die Herstellung des fixed-mobil-konvergenten Anschlusses, und weiter dadurch gekennzeichnet, dass als Teil des fixed-mobil-konvergenten Telekommunikationsdienstes an dem Festnetzanschluss für die Erste Festnetzrufnummer eine netzbetreiberseitig eingelegte Anrufweiterschaltung konfiguriert wird und die Anrufweiterschaltung eine bedingungsabhängige Anrufweiterschaltung ist, die eine Weiterleitung des Anrufes in Abhängigkeit von der Zweiten Bedingung durchführt, (entspricht einem konvergenten Anschluss mit nur einer Festnetzrufnummer).
- dass besagter fixed-mobil-konvergenter Telekommunikationsdienst aus der Kombination des Mobilfunkanschlusses und des Festnetzanschlusses und der über die Erste
Selbstadministrationsschnittstelle einschaltbaren und ausschaltbaren Parallelruffunktion besteht, dadurch gekennzeichnet, dass nur zwei Festnetzrufnummern benötigt werden für die Herstellung des fixed-mobil-konvergenten Anschlusses, und weiter dadurch gekennzeichnet, dass als Teil des fixed-mobil-konvergenten Telekommunikationsdienstes an dem Festnetzanschluss für die Erste Festnetzrufnummer eine netzbetreiberseitig eingelegte Anrufweiterschaltung konfiguriert wird, und die Anrufweiterschaltung eine bedingungsabhängige Anrufweiterschaltung ist, die eine Weiterleitung des Anrufes in Abhängigkeit von der Zweiten Bedingung durchführt, (entspricht einem konvergenten Anschluss mit zwei Festnetzrufnummern). - dass die Zweite Festnetzrufnummer identisch ist mit der Ersten Festnetzrufnummer.
- dass die Dritte Festnetzrufnummer identisch ist mit der Ersten Festnetzrufnummer.
- dass der Erste Telekommunikationsdiensteanbieter mit dem Ersten Mobilfunknetzbetreiber eine Vereinbarung schließt über den Bezug von Mobilfunkvorleistungen, die für die Herstellung des fixed-mobil-konvergenten Telekommunikationsdienstes notwendig sind, wenn der Erste Telekommunikationsdiensteanbieter nicht identisch ist mit dem Ersten Mobilfunknetzbetreiber.
- dass der Erste Telekommunikationsdiensteanbieter mit dem Festnetzbetreiber eine Vereinbarung schließt über den Bezug der Festnetzvorleistungen, die für die Herstellung des fixed-mobil-konvergenten Telekommunikationsdienstes notwendig sind, wenn der Erste Telekommunikationsdiensteanbieter nicht identisch ist mit dem Festnetzbetreiber.
Die Erfindung umfasst eine Reihe von Geschäftsmodellen, die durch Anwendung des Systems bzw. durch Anwendung der Methode/des Verfahrens ermöglicht werden, insbesondere ein: Verfahren eines Mobilfunknetzbetreibers zur Bereitstellung einer Vorleistung an einen Ersten Telekommunikationsdiensteanbieter, die es dem Ersten Telekommunikationsdiensteanbieter erlaubt, unter eigenem Namen einen Telekommunikationsdienst anzubieten, der die Erreichbarkeit von Teilnehmern über mehrere Anschlüsse sowohl im Festnetz als auch im Mobilfunknetz unter einer einzigen Rufnummer ermöglicht, dadurch gekennzeichnet, dass
- für abgehende Rufe des Teilnehmers sowohl aus dem Festnetz als auch aus dem Mobilfunknetz immer die Festnetznummer als Rufnummernidentifizierung (CLI: Calling Line Identifier) signalisiert wird.
- bei abgehenden Rufen die dem Anrufer signalisierte Rufnummer vertrauenswürdig ist, da sie vom Netz automatisch hinzugefügt wird.
Verfahren eines Mobilfunknetzbetreibers zur Bereitstellung einer Vorleistung an einen
Telekommunikationsdiensteanbieter, die es dem Ersten Telekommunikationsdiensteanbieter erlaubt, unter eigenem Namen einen Telekommunikationsdienst anzubieten, der die Erreichbarkeit von Teilnehmern über mehrere Anschlüsse sowohl im Festnetz als auch im Mobilfunknetz sowohl unter einer Mobilfunkrufnummer als auch unter einer Festnetzrufnummer ermöglicht, wobei der Teilnehmer über eine Erste
Selbstadministrationsschnittstelle zu einer Rufsteuerungsfunktion seine Erreichbarkeit über besagte mehrere Anschlüsse selbst administrieren kann, dadurch gekennzeichnet, dass
- die Erste Selbstadministrationsschnittstelle aus einem Web-basierten Portal besteht, wobei die Authentisierung an dem Web-Portal über mindestens ein Geheimnis erfolgt, das dem Teilnehmer per SMS an seinen Mobilfunkanschluss zugestellt wurde,
- der Zugang zur Ersten Selbstadministrationsschnittstelle von dem Festnetzanschluss durch Wahl einer Service-Rufnummer erfolgt, die je nach gewählter Rufnummer eine bestimmte Änderung der besagten Funktion des besagten Parallelrufs vornimmt.
- der Zugang zur Ersten Selbstadministrationsschnittstelle von dem Festnetzanschluss durch Wahl einer Service-Rufnummer erfolgt, die den besagten Parallelruf einschaltet oder ausschaltet.
- dass der Zugang zur besagten Ersten Selbstadministrationsschnittstelle von besagtem Festnetzanschluss durch Wahl einer Service-Rufnummer erfolgt, die je nach gewählter Rufnummer die Zustellung zu besagter Sprachbox steuert. - der Zugang zur Ersten Selbstadministrationsschnittstelle von dem Mobilfunkanschluss durch Wahl einer Service-Rufnummer erfolgt, die je nach gewählter Rufnummer eine bestimmte Änderung der besagten Funktion des besagten Parallelrufs vornimmt.
- der Zugang zur Ersten Selbstadministrationsschnittstelle von dem Mobilfunkanschluss durch Wahl einer Service-Rufnummer erfolgt, die den besagten Parallelruf einschaltet oder ausschaltet.
- der Zugang zur Ersten Selbstadministrationsschnittstelle von dem Mobilfunkanschluss durch Wahl einer Service-Rufnummer erfolgt, die je nach gewählter Rufnummer die Zustellung zu besagter Sprachbox steuert.
- die Erste Selbstadministrationsschnittstelle über ein Interaktives Sprachdialogsystem (Interactive Voice Response) bedienbar ist.
- die Erste Selbstadministrationsschnittstelle über die Tastatur eines Endgeräts bedienbar ist.
- die Erste Selbstadministrationsschnittstelle mandantenfähig ist.
- die Rufsteuerung ein dem Teilnehmer zugeordnetes Debitoren-Konto entlastet, wenn der Teilnehmer den Anruf am Festnetzanschluss entgegennimmt. - die Rufsteuerung ein dem Teilnehmer zugeordnetes Debitoren-Konto belastet, wenn der Teilnehmer den Anruf am Festnetzanschluss entgegennimmt.
- die Rufsteuerung ein dem Teilnehmer zugeordnetes Gutschrift-Konto mit einer Gutschrift erhöht, wenn der Teilnehmer den Anruf am Festnetzanschluss entgegennimmt.
Die Erfindung beschreibt ein System und eine Methode zur Herstellung eines als „konvergenter Anschluss" bezeichneten" fixed-mobil konvergenten
Telekommunikationsdienstes bestehend aus einem Mobilfunkanschluss mit Heimzone und Parallelruffunktion, die von einem Nutzer über eine Selbstadministrationsschnittstelle ein- und ausgeschaltet werden kann, und in eingeschaltetem Zustand parallele Rufaufbauversuche zu einem Mobilfunkanschluss und einem Festnetzanschluss durchführt,
unabhängig davon ob eine Mobilfunkrufnummer oder eine Festnetzrufnummer gewählt wurde.
Die Erfindung beschreibt weiterhin eine Reihe von Geschäftsmodellen für die Herstellung des als konvergenter Anschluss bezeichneten Telekommunikationsdienstes, insbesondere das Geschäftsmodell eines Mobilfunknetzbetreibers, Vorleistungen dafür an andere Telekommunikationsdiensteanbieter anzubieten, sowie das Geschäftsmodell eines Mobilfunknetzbetreibers, den an Kunden anderer Festnetzbetreiber eine Leistung zur Umwandlung eines bestehenden Festnetzanschlusses in einen konvergenten Anschluss anzubieten, ohne die Mitwirkung des anderen Festnetzbetreibers zu benötigen.
Durch die Gestaltung der besagten Selbstadministrationsschnittstelle als mandantenfähige Schnittstelle wird erheblicher Integrationsaufwand vermieden, da die Selbstadministration ausschließlich im Mobilfunknetz eine Konfigurationsänderung bewirkt, und mithin beim Akt der Selbstadministration keine Interaktion mit dem Festnetz notwendig ist.
Letztlich beschreibt die Erfindung einen Weg, wie ein Festnetzbetreiber die Rufsteuerung und die Herstellung intelligenter Dienste an einen Mobilfunknetzbetreiber auslagern kann, und durch Konvergenz auf Rufnummernbasis und Konvergenz der Dienstelogik Kostenersparnisse erzielen kann.
Beschreibung von bevorzugten Ausführunαsbeispielen der Erfindung:
Vorbemerkung: In den Figuren zu den Ausführungsbeispielen bezeichnen werden mit S1 bis S100 sequentielle Verfahrenschritte bezeichnet. Durch Nachstellen des Buchstabens a oder b zu einem Verfahrenschritt wird auf simultane Schritte verwiesen, die parallel ablaufen. Dabei steht der Buchstabe a für einen Schritt im Mobilfunknetz (z.B: S5a) und der Buchstabe b für einen Schritt im Festnetz (z.B. S6b). Die Schrittzahlen haben jeweils nur lokale Signifikanz innerhalb einer Figur.
In den nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispielen werden die folgenden Rufnummemtupel als Beispiele verwendet (hier dargestellt im Internationalen Format. Erstes Beispiel-Rufnummerntupel = (+49 228 999 99999, +49 171 1234567) Zweites Beispiel-Rufnummerntupel =( +49 228 999 99999, +49 171 1234567, +49 228 222 22222, +49 999 99993)
Viertes Beispiel-Rufnummerntupel =( +49 228 999 99999, +49 171 1234567, +49 228 222 22222)
In den obigen Beispiel-Rufnummemtupeln ist jeweils die Nummer +49 228 999 99999 die besagte Erste Festnetzrufnummer, die Nummer +49 171 1234567 die besagte Erste Mobilfunkrufnummer, die Nummer +49 228 222 22222 die besagte Zweite Festnetzrufnummer, und die Nummer +49 228 999 99993 die besagte Dritte Festnetzrufnummer.
Die Ausführungsbeispiele unterscheiden zwei Phasen des besagten Verfahrens, nachfolgend als Verfahrensphasen bezeichnet: Die erste besagte Verfahrensphase - nachfolgend als Erste Verfahrensphase bezeichnet - ist dabei die Phase, in der Vereinbarungen abgeschlossen werden und in der Rufnummern zugeordnet werden. Die zweite besagte Verfahrensphase - nachfolgend als Zweite Verfahrensphase bezeichnet - ist dabei die Phase, in der ein besagter Anruf zu einer Rufnummer aus besagtem Rufnummemtupel stattfindet.
Natürlich können die Rufnummern auch im nationalen Format gewählt werden, also mit führender 0 statt +49, und die geografischen Festnetzrufnummer können im jeweiligen Ortsnetz auch ohne die Ortsvorwahl gewählt werden, im Beispiel führt also die Wahl der
Nummer 999 99999 aus dem Ortsnetz Bonn zum selben Ziel wie die Wahl der Nummer +49 228 999 99999).
Die Figuren 1-46 zeigen mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung. Dabei werden oftmals vier Figuren für ein Ausführungsbeispiel verwendet, um die oben genannten Verfahrensphasen abzubilden.
In den Figuren 1-4 ist ein erstes Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem beispielsweise T- Systems als Erster Telekommunikationsdiensteanbieter 3 eine Erste Vereinbarung (in den Zeichnungen als Erster Vertrag 1001 bezeichnet) mit einer Beispiel GmbH als Erster Kunde 1 hat, die wiederum eine Frau Mustermann als Ersten autorisierten Nutzer 2 autorisiert. Figur 1 zeigt dabei, dass T-Systems als Erster Telekommunikationsdiensteanbieter 3 sowohl einen Vierten Vertrag 1004 genannte Vorleistungsvereinbarung mit T-Com (als besagter Erster Festnetzbetreiber 202) als auch einen Dritten Vertrag 1003 genannte Vorleistungsvereinbarung mit TM-D (T-Mobile Deutschland) abschließt.
T-Com als Erster Festnetzbetreiber 202 umfasst dabei das T-Net als Festnetz 201 , welches wiederum eine T-Com Festnetzrufsteuerung 200 umfasst und einen Festnetzanschluss 204. TM-D als besagter Erster Mobilfunknetzbetreiber 102 umfasst dabei das TM-D-Netz als Mobilfunknetz 101 , welches wiederum eine TM-D Mobilfunkrufsteuerung 100 umfasst und einen Mobilfunkanschluss 104.
In Figur 2 ist dargestellt, wie die Rufnummern des Ersten Beispiel-Rufnummemtupels 995 dem besagten Ersten autorisierten Nutzer zugeordnet werden, sowie auch zu dem konvergenten Anschluss zugeordnet werden, also dem zugehörigen Festnetzanschluss 204 und dem zugehörigen ersten Mobilfunknetzanschluss 104. T-Systems erhält die
Rufnummern von T-Mobile und T-Com zugeordnet und ordnet diese dem Ersten Beispiel-
Rufnummemtupel 995 zu. Dieser wird von T-Systems dem besagten ersten Kunden zugeordnet.
In Figur 3 ist die zweite Verfahrensphase dargestellt, nämlich die Phase in der besagter Anruf erfolgt. In Figur 3 ist der Anruf zu besagter Erster Festnetzrufnummer dargestellt (+49 228 999 99999). Dieser Anruf wird von der T-Com Festnetzrufsteuerung 200 zu TM-D weitergeleitet, aufgrund einer Kennzeichnung als portiert mit Portierungskennung D 124. Ein detaillierteres Ausführungsbeispiel hierzu ist auch in Figur 38 dargestellt, wie besagte Weiterleitung erfolgt. Die Mobilfunkrufsteuerung 100 verzweigt den Ruf und leitet einen Rufzweig zurück zur Festnetzrufsteuerung 200 der T-Com. Dort wird aufgrund der Präsenz der Portierungskennung D997 erkannt, dass der Ruf nicht (erneut) weitergeleitet werden soll, sondern an den zugehörigen Anschluss zugestellt werden soll. Die beiden parallelen Rufzweige werden in den Schritten 7a (über Mobilfunkanschluss 104 ) und7b (über Festnetzanschluss 204) zum Endgerät zugestellt, S9a zum Mobilfunkendgerät 105 und S9b zum Festnetzendgerät 205. Die Endgeräte 105, 205 erzeugen simultan Klingeltöne, was auch als Parallelruf bezeichnet wird.
In Figur 4 wird der Parallelruf bei Anruf zu besagter Erster Mobilfunkrufnummer dargestellt, der aufgrund des Ersten Zustands der Mobilfunkrufsteuerung 100 erfolgt. Dabei kennzeichnet die TM-D Mobilfunkrufsteuerung 100 den Rufaufbauversuch zu T-Com mit der Portierungskennung D997 als besagte zweite Vordefinierte Information. Daran erkennt die T- Com Festnetzrufsteuerung 200, dass der Rufaufbauversuch nicht erneut weitergeleitet werden darf.
Die nachfolgenden Figuren folgen dem gleichen Muster und sind in den Figuren selbst erläutert.
In Figur 5 wird ein zweites Ausführungsbeispiel B2 beschrieben, und zwar basierend auf einem Verfahren mit besagtem Vierten Vertrag. In diesem Verfahren ist T-Mobile Deutschland als Erster Mobilfunknetzbetreiber 102 der Telekommunikationsdiensteanbieter 3, der den besagten fixed-mobil-konvergenten Dienst anbietet, und dafür über einen besagten Vierten Vertrag eine Vorleistung von T-Com einkauft.
In Figur 6 wird zum zweiten Ausführungsbeispiel ein Ausführungsbeispiel zum Zuteilungsund Zuordnungsfluss der Ersten Festnetzrufnummer +49 228 999 99999 und der Ersten Mobilfunkrufnummer +49 171 1234567 dargestellt, der dazu führt, dass die Erste Festnetzrufnummer sowohl zu dem Festnetzanschluss 204 als auch zu dem Ersten Beispiel- Rufnummerntupel 995 zugeordnet wird, und der auch dazu führt, dass die Erste
Mobilfunkrufnummer sowohl zu dem Mobilfunkanschluss 104 als auch zu dem Ersten Beispiel-Rufnummerntupel 995 zugeordnet wird. Der Erste Beispiel-Rufnummemtupel 995 wird schließlich zu dem Ersten Kunden zugeordnet und von diesem zu Frau Mustermann als Erster autorisierter Nutzer 2 zugeordnet. In Figur 7 ist für besagtes zweites Ausführungsbeispiel B2 ein Anrufablaufdiagramm (CaII Flow) dargestellt, welches für besagten Zweiten Zustand der besagten Mobilfunkrufsteuerung 100 die Wegeleitung (das Routing) eines besagten Rufaufbauversuches zeigt, der durch Anruf zu besagter Erster Festnetzrufnummer entsteht. In einem ersten Schritt S1 wird die Nummer +49 228 999 99999 angerufen. Der Ruf wird von T-Com in einem zweiten Schritt S2 von besagter Festnetzrufsteuerung 200 wegen Portierungskennung D124 zu T-Mobile Deutschland weitergeleitetet (D124 ist eine Portierungskennung, die T-Mobile zugeordnet ist). Hierzu ist zu bemerken, dass die Rufnummer +49 228 999 99999 der T-Com zugeordnet ist (also T-Com zugeteilt oder zu T- Com portiert ist), aber von der Festnetzrufsteuerung wird der Ruf weitergeleitet zu T-Mobile, wobei die Portierungskennung D124 hinzugefügt wird. Vergleiche hierzu auch Figur 40, wo in einem Ausführungsbeispiel dargestellt ist, wie die Festnetzrufsteuerung 200 ermittelt, dass der Ruf weiterzuleiten ist. Die TM-D Mobilfunkrufsteuerung 100 leitet den Rufaufbauversuch in einem dritten Schritt S3 aufgrund des besagten Zweiten Zustands zurück, fügt aber eine Vordefinierte Information hinzu, nämlich die Portierungskennung D997. Daran erkennt die T- Com Festnetzsteuerung 200 in einem vierten Schritt S4, dass der Ruf nunmehr über besagten Festnetzanschluss 204 zuzustellen ist. Es wird in einem fünften Schritt S5 das Festnetzendgerät 205 erreicht, welches in einem sechsten Schritt S6 mit Klingeltönen besagte Frau Mustermann als erste autorisierter Nutzer ruft. In Figur 8 ist für besagtes zweites Ausführungsbeispiel B2 ein Anrufablaufdiagramm (CaII Flow) dargestellt, welches für besagten Zweiten Zustand der besagten Mobilfunkrufsteuerung 100 die Wegeleitung (das Routing) eines besagten
Rufaufbauversuches zeigt, der durch Anruf zu besagter Erster Mobilfunkrufnummer entsteht. In einem ersten Schritt S1 wird die Nummer +49 171 1234567 angerufen. Die Mobilfunkrufsteuerung 100 bei T-Mobile Deutschland leitet in einem zweiten Schritt S2 den Ruf aufgrund des zweiten Zustands über besagtem Mobilfunkanschluss 104 weiter, wodurch er in einem dritten Schritt S3 zum Mobilfunkendgerät 105 gelangt, das in einem vierten Schritt Klingeltöne 122 erzeugt, um Frau Mustermann als Erster autorisierter Nutzer 2 zu rufen.
In Figur 9 wird ein drittes Ausführungsbeispiel B3 dargestellt, bei dem T-Com Telekommunikationsanbieter 3 ist und über einen Ersten Vertrag 1001 besagten fixed-mobil- konvergenten Telekommunikationsdienst an besagten Erster Kunde 1 (im Beispiel Hr. Fritz Mustermann) anbietet, wobei T-Com gleichzeitig Erster Festnetzbetreiber 202 ist, und über einen besagten Dritten Vertrag 1003 eine Vorleistung bei TM-D (T-Mobile Deutschland) einkauft. T-Com als erster Festnetzbetreiber 202 nutzt in diesem Beispiel T-Net als besagtes Festnetz 201 und die T-Com Festnetzrufsteuerung als besagte Festnetzrufsteuerung 200, die Anrufe über besagten Festnetzanschluss 204 steuert. Das TM-D Netz ist das besagte Mobilfunknetz 101 , die TM-D Mobilfunkrufsteuerung ist die besagte Mobilfunkrufsteuerung 100, die Anrufe über besagten Mobilfunkanschluss 104 steuert.
In Figur 10 ist ein Ausführungsbeispiel zum Zuteilungs- und Zuordnungsfluss des besagten Zweiter Beispiel-Rufnummerntupel 992 dargestellt. Jede Rufnummer wird einerseits einem Anschluss zugeordnet und andererseits einem Nutzer zugeordnet (durch Zuordnung des besagten Rufnummerntupels zu besagtem autorisierten Nutzer). Das Zweite Beispiel- Rufnummerntupel 992 enthält vier (4) Rufnummern, neben besagter Erster Festnetzruf n u mmer +49 228 999 99999 und besagter Erster Mobilfunkrufnummer +49 171 1234567 als besagte Zweite Festnetzrufnummer die Nummer +49 228 222 22222 sowie als besagte Dritte Festnetzrufnummer die Nummer +49 228 999 9993.
Alle 3 Festnetzrufnummern aus besagtem Zweiter Beispiel-Rufnummerntupel 992 sind T- Com zugeteilt oder zu T-Com portiert. Die besagte Zweite Festnetzrufnummer +49 228 222 22222 ist eine geographische Rufnummer und wird als T-Mobile@Home Rufnummer einer geographischen Heimzone zugeordnet, wobei die Anschlusszuordnung im Mobilfunknetz erfolgt, und zwar zu diesem Zeitpunkt zu einer Parallelruffunktion 110, die Teil der
Mobilfunkrufsteuerung 100 ist. Die Frage, welchem Anschluss die Rufnummer zum Zeitpunkt des besagten Anrufs zugeordnet ist, wird von besagter Mobilfunkrufsteuerung 100 dynamisch entschieden in Abhängigkeit von besagtem Zustand der besagten Mobilfunkrufsteuerung 100 bzw. der in ihr enthaltenen Parallelruffunktion 110. Das besagte Zweite Beispiel-Rufnummerntupel 992 wird von T-Com als Erster
Telekommunikationsdiensteanbieter 3 erzeugt und zum Ersten Kunde 1 zugeordnet
(Handwerksmeister Mustermann). Dieser autorisiert die Nutzung des besagten Zweite Beispiel-Rufnummemtupel 992 durch den besagten erster autorisierter Nutzer Frau Mustermann.
In Figur 11 ist für besagtes drittes Ausführungsbeispiel B3 ein Anrufablaufdiagramm (CaII Flow) dargestellt, welches für besagten Dritten Zustand der besagten Mobilfunkrufsteuerung 100 die Wegeleitung (das Routing) eines besagten Rufaufbauversuches zeigt, der durch Anruf zu besagter Erster Festnetzrufnummer entsteht. In einem ersten Schritt S1 wird die Nummer +49 228 999 99999 angerufen. Die Festnetzrufsteuerung 200 leitet in einem zweiten Schritt S2 den aus besagtem Anruf erzeugten Rufaufbauversuch zu TM-D weiter und zwar zur Rufnummer 228 222 22222 aufgrund einer unbedingten Anrufweiterschaltung, die in der T-Com Festnetzrufsteuerung eingelegt ist. Die Mobilfunkrufsteuerung 100 bei T- Mobile Deutschland (TM-D) stellt in einem dritten Schritt S3 den Ruf zur Sprachbox 800 zu wegen besagten Dritten Zustands der besagten Mobilfunkrufsteuerung. In Figur 12 ist für besagtes drittes Ausführungsbeispiel B3 ein Anrufablaufdiagramm (CaII Flow) dargestellt, welches für besagten Dritten Zustand der besagten Mobilfunkrufsteuerung 100 die Wegeleitung (das Routing) eines besagten Rufaufbauversuches zeigt, der durch Anruf zu besagter Erster Mobilfunkrufnummer entsteht. In einem ersten Schritt S1 wird die Nummer +49 171 1234567 angerufen. Die Mobilfunkrufsteuerung 100 bei T-Mobile Deutschland (TM-D) stellt in einem zweiten Schritt S2 den Ruf zur Sprachbox 800 zu wegen besagten Dritten Zustands der besagten Mobilfunkrufsteuerung.
In Figur 13 werden die Ausführungen zu einem vierten Ausführungsbeispiel B4 begonnen, das auf dem vorherigen Ausführungsbeispiel B3 basiert und sich nur hinsichtlich des Zustandes der besagten Mobilfunkrufsteuerung vom dritten Ausführungsbeispiel B3 unterscheidet. Als Teil des Ausführungsbeispiels B4 schaltet der besagte Erste autorisierte Nutzer (Frau Mustermann) über die Selbstadministrationsschnittstelle 17 besagten Zustand der besagten Mobilfunkrufsteuerung 100 in besagten Vierten Zustand. In diesem Ausführungsbeispiel wird dabei eine Parallelruffunktion 110 als Teil der Mobilfunkrufsteuerung 100 über besagte Selbstadministrationsschnittstelle 17 gesteuert, dergestalt, dass die besagte Parallelruffunktion 110 vom besagten Zustand der besagten Mobilfunkrufsteuerung abhängt.
In Figur 14 wird ein Anrufablaufdiagramm für besagtes viertes Ausführungsbeispiel B4 gezeigt, bei dem besagte Mobilfunkrufsteuerung in besagtem Vierten Zustand ist. Aufgrund dessen wird im dritten Schritt S3 der Anruf zu einer Ansage im Netz der TM-D zugestellt. In Figur 15 wird ein fünftes Ausführungsbeispiel B5 dargestellt, bei dem T-Systems als besagtes Erstes Glied einer Vertragskette 15000 einen besagten Zehnten Vertrag mit
besagtem Telekommunikationsdiensteanbieter 3 abschließt, wobei besagter Telekommunikationsdiensteanbieter 3 in diesem Ausführungsbeispiel ein Unternehmen mit dem Namen StarkeMarke AG ist. Die Wahl des Namens soll zeigen, dass T-Systems in diesem Ausführungsbeispiel ein sogenannter MVNE (Mobile Virtual Network Enabler) und FVNE (Fixed Virtual Network Enabler ist - also zusammen als FMCVNE bezeichnet werden kann (Fixed Mobile Converged Virtual Network Enabler), welches ein neues Verfahren und ein neues Geschäftsmodell darstellt. Damit kann eine StarkeMarke AG bei T-Systems eine Dienstleistung einkaufen, die es StarkeMarke AG erlaubt, als Telekommunikationsdiensteanbieter 3 besagte fixed-mobil-konvergente Dienste über besagten Erster Vertrag an besagten Ersten Kunden Hr. Mustermann anzubieten, insbesondere besagten konvergenten Anschluss. Im Ausführungsbeispiel ist Hr. Mustermann der besagte Erste Kunde 1 und Fräulein Mustermann der besagte erste autorisierte Nutzer 2. T-Systems hat einen als Vierter Vertrag 1004 bezeichnete Vorleistungsvereinbarung mit T-Com und einen als Dritter Vertrag 1003 bezeichnete Vorleistungsvereinbarung mit TM-D.
In Figur 16 wird zum fünften Ausführungsbeispiel B5 ein Ausführungsbeispiel zum Zuteilungs- und Zuordnungsfluss der besagten Ersten Festnetzrufnummer +49 228 999 99999 und der besagten Ersten Mobilfunkrufnummer +49 171 1234567 dargestellt, der dazu führt, dass besagte Erste Festnetzrufnummer sowohl zu besagtem Festnetzanschluss 204 als auch zu besagtem Erste Beispiel-Rufnummerntupel 995 zugeordnet wird, und der auch dazu führt, dass besagte Erste Mobilfunkrufnummer sowohl zu besagtem Mobilfunkanschluss 104 als auch zu besagtem Erste Beispiel-Rufnummerntupel 995 zugeordnet wird. Der besagte Erste Beispiel-Rufnummerntupel 995 wird von T-Systems als Erstes Glied einer Vertragskette 15000 erzeugt und anschließend an StarkeMarke AG als besagter Telekommunikationsdiensteanbieter 3 zugeordnet. StarkeMarke AG ordnet den Erste Beispiel-Rufnummerntupel 995 an Hr. Mustermann als besagten Erster Kunde 1 zu. Hr. Mustermann ordnet besagten Erste Beispiel-Rufnummerntupel 995 an Fräulein Mustermann als Erster autorisierter Nutzer 2 zu, und autorisiert die Nutzung des besagten konvergenten Anschlusses. In Figur 17 ist für besagtes fünftes Ausführungsbeispiel B5 ein Anrufablaufdiagramm (CaII Flow) dargestellt, welches für besagten Fünften Zustand der besagten Mobilfunkrufsteuerung 100 die Wegeleitung (das Routing) eines besagten Rufaufbauversuches zeigt, der durch Anruf zu besagter Erster Festnetzrufnummer entsteht. In einem ersten Schritt S1 wird die Nummer +49 228 999 99999 angerufen. Die Festnetzrufsteuerung 200 leitet in einem zweiten Schritt S2 den aus besagtem Anruf erzeugten Rufaufbauversuch zu TM-D weiter, und zwar aufgrund einer bedingungsabhängigen AWS (Anrufweiterschaltung), die in
besagter Festnetzrufsteuerung 200 der T-Com eingelegt ist. Die besagte bedingungsabhängige AWS führt eine Anrufweiterschaltung durch, wenn eine Bedingung erfüllt ist, und zwar die Bedingung, dass eine vordefinierte Information in besagtem Rufaufbauversuch fehlt. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel B5 ist die besagte vordefinierte Information die Portierungskennung D997. Diese fehlt bei dem im Schritt S1 erzeugten Rufaufbauversuch, weshalb die Anrufweiterschaltung im Schritt S2 durchgeführt wird. Bei dieser Anrufweiterschaltung ändert sich aber die Zielrufnummer nicht, vielmehr ändert sich nur die vorangestellte Portierungskennung bzw. es wird eine Portierungskennung vorangestellt, nämlich die Portierungskennung D124, die dazu führt, dass besagter Rufaufbauversuch im Schritt S2 zu T-Mobile Deutschland weitergeleitet wird. Im Schritt S3 leitet die Mobilfunkrufsteuerung 100 bei T-Mobile Deutschland den Rufaufbauversuch zu T- COM weiter und fügt dabei eine besagte Dritte Vordefinierte Information hinzu, nämlich die Portierungskennung D997, um zu signalisieren, dass der Rufaufbauversuch bereits von der Mobilfunkrufsteuerung 100 behandelt worden ist. Im Schritt S4 erkennt die Festnetzrufsteuerung 200 bei T-Com an der Präsenz der Portierungskennung D997, dass die Bedingung „Fehlen einer vordefinierten Information" nicht erfüllt ist und leitet deshalb den Ruf über den Festnetzanschluss 204 weiter. Im Schritt S5 erreicht der Rufaufbauversuch das Festnetzendgerät 205. Im Schritt S6 klingelt das Endgerät 205. Im Schritt S7 wird der Ruf innerhalb eines vorbestimmten Zeitlimits von Fräulein Mustermann angenommen. In Figur 18 ist für besagtes fünftes Ausführungsbeispiel B5 ein Anrufablaufdiagramm (CaII Flow) dargestellt, welches für besagten Fünften Zustand der besagten Mobilfunkrufsteuerung 100 die Wegeleitung (das Routing) eines besagten Rufaufbauversuches zeigt, der durch Anruf zu besagter Erster Mobilfunkrufnummer entsteht. In einem ersten Schritt S1 wird die Nummer +49 171 1234567 angerufen. Die Mobilfunkrufsteuerung 100 leitet in einem zweiten Schritt S2 aufgrund des besagten Fünften Zustands der besagten Mobilfunkrufsteuerung 100 den aus besagtem Anruf erzeugten Rufaufbauversuch zu T-COM weiter unter Hinzufügen der Portierungskennung D997. Die Festnetzrufsteuerung 200 bei T-Com erkennt in einem dritten Schritt S3 den besagten Rufaufbauversuch wegen der Präsenz der Portierungskennung D997, dass die Bedingung „Fehlen einer vordefinierten Information" für die bedingungsabhängige Anrufweiterschaltung nicht erfüllt ist und leitet im dritten Schritt 3 den Rufaufbauversuch deshalb über den der ersten Festnetzrufnummer zugeordneten Festnetzanschluss 204. In einem vierten Schritt S4 gelangt der Rufaufbauversuch zum Festnetz-Endgerät 205, as in einem fünften Schritt S5 mittels Klingeltönen den ersten autorisierten Nutzer Fräulein Mustermann ruft. Da Fräulein Mustermann den Ruf nicht innerhalb eines vordefinierten Zeitlimits annimmt, erkennt die TM-D Mobilfunkrufsteuerung 100, dass der Anruf aufgrund des besagten Fünften Zustands und aufgrund des zweiten
Unterzustandes nunmehr zu einer Sprachbox zugestellt werden soll. Er leitet in einem sechsten Schritt S6 den Rufaufbauversuch deshalb zu einer über eine 0800 Rufnummer für den Endkunden kostenfrei erreichbare Sprachbox im Netz der T-Com weiter. Die Festnetzrufsteuerung 200 stellt den Ruf in einem siebten Schritt S7 an die Sprachbox 801 im Netz der T-Com zu, nämlich zu einer so genannten T-Net Box.
In Figur 19 wird ein sechstes Ausführungsbeispiel B6 dargestellt, bei dem T-Mobile Deutschland der besagte Erster Telekommunikationsanbieter 3 ist und gleichzeitig Erster Mobilfunknetzbetreiber 102 ist, und mit Hr. Mustermann als besagtem Erstem Kunden 1 den besagten Ersten Vertrag1001 abschließt, über die Lieferung eines fixed-mobil-konvergenten Telekommunikationsdienstes. Allerdings umfasst dieser besagte fixed-mobil-konvergenter Anschluss im sechsten Ausführungsbeispiel B6 nicht den besagten Festnetzanschluss 204. Vielmehr hat Hr. Mustermann bereits einen bestehenden zweiten Vertrag 1002 mit dem Festnetzbetreiber ABC als besagter Erster Festnetzbetreiber 202, über den Hr. Mustermann den besagten Festnetzanschluss 204 als Leistung geliefert bekommt. Hr. Mustermann autorisiert mit Autorisierung 994 seine Frau (Frau Mustermann) als Erster autorisierter
Nutzer 2, den besagten fixed-mobil-konvergenten Telekommunikationsdienst zu nutzen. In der Domäne von ABC als Erster Festnetzbetreiber befindet sich das ABC Netz als besagtes Festnetz 201. Darin befindet sich die ABC Festnetzrufsteuerung als besagte Festnetzrufsteuerung 200, sowie auch besagter Festnetzanschluss 204. T-Mobile als Erster Telekommunikationsdiensteanbieter 3 hat besagten elften Vertrag mit T-Com als besagter Zweiter Festnetzbetreiber abgeschlossen, um mindestens eine Vorleistung bei T-Com einzukaufen - insbesondere hier eine Leistung, die die Nutzung einer Festnetzrufnummer als T-Mobile@Home Rufnummer erlaubt in Kombination mit besagter Parallelruffunktion. In der Domäne von TM-D als Erster Mobilfunknetzbetreiber 102 befindet sich das TM-D Netz als Mobilfunknetz 101 , und darin enthalten die besagte Mobilfunkrufsteuerung 100 sowie ein Mobilfunkanschluss 204.
In Figur 20 ist für besagtes sechstes Ausführungsbeispiel B6 ein Ausführungsbeispiel zum Zuteilungs- und Zuordnungsfluss des besagten Zweiter Beispiel-Rufnummerntupel 992 dargestellt. Jede Rufnummer wird einerseits einem Anschluss zugeordnet und andererseits einem Nutzer zugeordnet (durch Zuordnung des besagten Rufnummerntupels zu besagtem autorisierten Nutzer). Das Zweite Beispiel-Rufnummerntupel 992 enthält 4 Rufnummern, neben besagter Erster Festnetzrufnummer +49 228 999 99999 und besagter Erster Mobilfunkrufnummer +49 171 1234567 als besagte Zweite Festnetzrufnummer die Nummer +49 228 222 22222 sowie als besagte Dritte Festnetzrufnummer die Nummer +49 228 999 9993.
Die besagte Erste Festnetzrufnummer und die besagte Dritte Festnetzrufnummer sind an ABC zugeteilt oder zu ABC portiert, und dort zu besagtem Festnetzanschluss 204 zugeordnet. Die besagte Zweite Festnetzrufnummer +49 228 222 22222 ist T-Com zugeteilt oder zu T-Com portiert, und wurde als T-Mobile@Home der TM-D als Erster Mobilfunknetzbetreiber 102 zugeordnet. TM-D als Erster Mobilfunknetzbetreiber 102 ordnet die besagte Erste Mobilfunkrufnummer +49 171 1234567 und die besagte Zweite Festnetzrufnummer +49228 222 22222 der besagten Parallelruffunktion 110 in der Mobilfunkrufsteuerung 100 zu. Außerdem erzeugt TM-D den sechsten Beispiel- Rufnummemtupel 898, bestehend aus besagter Erster Mobilfunkrufnummer +49 171 1234567 und besagter Zweiter Festnetzrufnummer +49 228 222 22222., und ordnet den besagten sechsten Rufnummerntupel 898 dem besagten Ersten Kunden, Hr. Mustermann, zu. In der Domäne von ABC als Erster Festnetzbetreiber 202 befindet sich ein erstes Festnetz 201 , sowie darin ein Festnetzanschluss 204 und eine Festnetzrufsteuerung 200 mit darin eingelegter unbedingter AWS 210. ABC erzeugt ein besagtes Fünftes Beispiel-Rufnummerntupel 899 und ordnet dies Hr.
Mustermann als besagtem erstem Kunden 1 zu. Hr. Mustermann als besagter Erste Kundel erzeugt aus den beiden ihm zugeordneten Rufnummerntupeln mit je zwei Rufnummern ein besagtes Zweites Beispiel Rufnummerntupel 992, und ordnet dies dem ersten autorisierten Nutzer Frau Mustermann zu. Frau Mustermann nutzt einen ISDN Mehrgeräteanschluss 910 von ABC. Sie legt am ISDN Mehrgeräteanschluss 910 einen nicht bedingungsabhängige Anrufweiterschaltung (unconditional CaII Forward) ein von besagter Erster Festnetzrufnummer 0228 999 99999 zu besagter Zweiter Festnetzrufnummer 0228 222 22222.
In Figur 21 ist für besagtes Sechstes Ausführungsbeispiel B6 ein Anrufablaufdiagramm (CaII Flow) dargestellt, welches für besagten Ersten Zustand der besagten Mobilfunkrufsteuerung 100 die Wegeleitung (das Routing) eines besagten Rufaufbauversuches zeigt, der durch besagten Anruf zu besagter Erster Festnetzrufnummer entsteht. In einem ersten Schritt S1 wird die Nummer +49 228 999 99999 bei besagtem Anruf angerufen. Die Festnetzrufsteuerung 200 leitet in einem zweiten Schritt S2 aufgrund der nicht bedingungsabhängigen AWS den Ruf zur besagten Zweiten Festnetzrufnummer 0228 222 22222 weiter. Die T-Mobile Mobilfunkrufsteuerung 100 verzweigt den daraufhin eingehenden Rufaufbauversuch aufgrund des besagten Ersten Zustands der besagten Mobilfunkrufsteuerung 100 daraufhin in 2 Zweige, einen ersten Zweig in Richtung Festnetzanschluss und einen Zweiten Zweige in Richtung Mobilfunkanschluss. Der weitergeleitete Rufauf bau versuch zum besagten Festnetzanschluss ist an besagte Dritte
Festnetzrufnummer 0228 999 99993 gerichtet, und wird in einem dritten Schritt S3 and dieT- Com Festnetzrufsteuerung weitergeleitet. Dort wird sie in einem vierten Schritt S4b an besagten Festnetzanschluss weitergeleitet, und führt schließlich über den 5a- ten und 6a-ten Schritt zum Rufen des Ersten Autorisierten Nutzers über Klingeltöne 222. In Figur 22 ist für besagtes Sechstes Ausführungsbeispiel B6 ein Anrufablaufdiagramm (CaII Flow) dargestellt, welches für besagten Ersten Zustand der besagten Mobilfunkrufsteuerung 100 die Wegeleitung (das Routing) eines besagten Rufaufbauversuches zeigt, der durch besagten Anruf zu besagter Erster Mobilfunkrufnummer entsteht. In einem ersten Schritt S1 wird die Nummer +49 171 1234567 bei besagtem Anruf angerufen. Die Mobilfunkrufsteuerung 100 leitet in einem zweiten Schritt S2 mehrere parallele
Rufaufbauversuche ein, darunter einen Schritt S2b, in dem der Ruf zur besagten Dritten Festnetzrufnummer 0228 999 99993 weitergeleitet wird. Im Schritt S3b wird über normales Routing der Rufaufbauversuch zum Festnetzanschluss 204 geleitet, sowie im Schritt S4b zum Festnetzendgerät 205, das im Schritt 6b den besagten Ersten Autorisierten Nutzer (Frau Mustermann) ruft. Der Rufzweig über Mobilfunk des besagten Rufaufbauversuchs wird im Schritt 3a) zum Mobilfunkanschluss weitergeleitet. Dort im Schritt 4a zum Mobilfunkendgerät von wo besagte Klingeltöne 122 ertönen.
In Figur 23 wird ein siebtes Ausführungsbeispiel B7 dargestellt, das sich von besagtem sechsten Ausführungsbeispiel dadurch unterscheidet, dass besagter Zustand im sechsten Zustand befindet. Ein weiterer Unterschied ist, dass nicht der besagte Erste Kunde 1 sondern der besagte Erste autorisierte Nutzer 2 den besagten zweiten Vertrag mit ABC als Festnetzbetreiber 202 abschließt. Siehe Hierzu auch die Informationen (Nutzungsszenario in der Figur). In Figur 24 wird besagtes siebtes Ausführungsbeispiel B7 hinsichtlich des Zuteilungs- und Zuordnungsflusses beschrieben. Es unterscheidet sich vom Ausführungsbeispiel B6, das in Figur 20 beschrieben ist, nur dadurch, dass das besagte Zweite Beispiel-Rufnummertupel 992 nicht von besagtem Ersten Kunden 1 erzeugt wird, sondern vom besagten erster autorisierter Nutzer. In Figur 25 ist für besagtes Siebtes Ausführungsbeispiel B7 ein Anrufablaufdiagramm (CaII Flow) dargestellt, welches für besagten Ersten Zustand der besagten Festnetzrufsteuerung 200 die Wegeleitung (das Routing) eines besagten Rufaufbauversuches zeigt, der durch besagten Anruf zu besagter Erster Festnetzrufnummer entsteht. In einem ersten Schritt S1 wird die Nummer +49 228 999 99999 bei besagtem Anruf angerufen. Die Festnetzrufsteuerung 200 leitet in einem zweiten Schritt S2 den Rufaufbauversuch weiter zur Rufnummer 0228 222 22222, mit Portierungskennung D 124. Die Rufsteuerung 100 leitet in einem dritten Schritt S3 aufgrund des besagten Sechsten Zustands den Ruf weiter zum
Mobilfunkanschluss 104. Von dort gelangt der Rufaufbauversuch in einem 4ten Schritt S4 zum Mobilfunkendgerät 105, welches durch Klingeltöe 122 besagten Erster autorisierter Nutzer - Frau Anja Mustermann - ruft.
In Figur 26 ist für besagtes Siebtes Ausführungsbeispiel B7 ein Anrufablaufdiagramm (CaII Flow) dargestellt, welches für besagten Ersten Zustand der besagten Mobilfunkrufsteuerung 100 die Wegeleitung (das Routing) eines besagten Rufaufbauversuches zeigt, der durch besagten Anruf zu besagter Erster Mobilfunkrufnummer entsteht. In einem ersten Schritt S1 wird die Nummer +49 171 1234567 bei besagtem Anruf angerufen. Die Mobilfunkrufsteuerung 100 leitet in einem zweiten Schritt S2 den besagten Rufaufbauversuch über den Mobilfunkanschluss 104 weiter, wo er in einem dritten Schritt S3 das Mobilfunkendgerät 105 erreicht, dass über Klingeltöne den besagten ersten autorisierten Nutzer ruft.
In Figur 27 wird als achtes Ausführungsbeispiel eine Nutzung der Selbstadministrationsschnittstelle 17 dargestellt, mit der die besagte Mobilfunkrufsteuerung 100 in besagten zweiten Zustand versetzt wird, ausgehend vom siebten Ausführungsbeispiel als Basis. In diesem achten Ausführungsbeispiel unterstützt die
Selbstadministrationsschnittstelle 17 die Umschaltung des besagten Zustandes der besagten Mobilfunkrufsteuerung durch die Wahl einer vordefinierten Servicenummer - im Ausführungsbeispiel die Servicerufnummer 0800 1234567. Bei Wahl dieser Rufnummer von besagtem Mobilfunkanschluss 104 oder von besagtem Festnetzanschluss 204 wird über die rufende Nummer der zugeordnete Konvergente Anschluss ermittelt, und die Mobilfunkrufsteuerung in den besagten zweiten Zustand versetzt. In einem ersten Schritt S1 wählt der Erste autorisierte Nutzer die Service-Rufnummer 0800 1234567, dieser wird in einem zweiten Schritt S2 zum Mobilflunkanschluss und in einem Dritten Schritt S3 zur Mobilfunkrufsteuerung 100 übermittelt. Die Mobilfunkrufsteuerung 100 schaltet darauf hin für diesen konvergenten Anschluss in den besagten zweiten Zustand.
In Figur 28 wird ein neuntes Ausführungsbeispiel gezeigt, das identisch ist zum siebten Ausführungsbeispiel, wobei aber der besagte Erste autorisierte Nutzer über ein Web-Portal die Selbstadministrationsschnittstelle bedienen kann. Hierzu meldet sich besagter erster autorisierter Nutzer in einem ersten Schritt S1 über ein Web-Portal an der besagten Mobilfunkrufsteuerung 100 an. Diese sendet in einem zweiten Schritt S2 ein Passwort über SMS zu. Damit kann sich Frau Anja Mustermann als besagter Erster autorisierter Nutzer authentifizieren. Anschließend ändert Anja Mustermann in einem Dritten Schritt S3 den besagten Zustand der besagten Mobilfunkrufsteuerung 100 in Zustand 7.
In Figur 29 wird für das besagte neunte Ausführungsbeispiel ein Rufablaufdiagramm (CaII Flow) gezeigt bei Anruf der besagten Ersten Festnetzrufnummer, wenn sich besagter Mobilfunkanschluss (also die aktivierte SIM-Karte) nicht im Heimbereich aufhält. In einem ersten Schritt S1 wird die Nummer +49 228 999 99999 gewählt. In einem zweiten Schritt S2 wird der Rufaufbauversuch wegen nicht-bedingungsabhängiger AWS zu 0228 222 22222 weitergeleitet. Aufgrund des Siebten Zustandes der Mobilfunkrufsteuerung 100 und der Nicht-Anwesenheit im Heimbereich wird der Rufaufbauversuch in einem dritten Schritt S3 nur zum Mobilfunkanschluss 104 weitergeleitet, von dort in einem vierten Schritt zum Mobilfunkendgerät 105, welches in einem fünften Schritt den Ersten autorisierten Nutzer 2 per Klingeltöne 122 ruft.
In Figur 30 wird für das besagte neunte Ausführungsbeispiel ein Rufablaufdiagramm (CaII Flow) gezeigt bei Anruf der besagten Ersten Festnetzrufnummer, wenn sich besagter Mobilfunkanschluss (also die aktivierte SIM-Karte) im Heimbereich aufhält. In einem ersten Schritt S1 wird die Nummer +49 228 999 99999 gewählt. In einem zweiten Schritt S2 wird der Rufaufbauversuch wegen nicht-bedingungsabhängiger AWS zu 0228 222 22222 weitergeleitet. Aufgrund des Siebten Zustandes der Mobilfunkrufsteuerung 100 wird der Rufaufbauversuch in einem dritten Schritt S4a zum Mobilfunkanschluss 104 weitergeleitet, und in einem Schritt S3b zur Festnetzrufsteuerung 200, die in einem vierten Schritt S4b den Rufaufbauversuch zum Festnetzanschluss 204 leitet, von dort in einem fünften Schritt zum Festnetzendgerät 205, welches über Klingeltöne 222 den autorisierten Nutzer ruft, wobei gleichzeitig auch in einem Schritt S4a der Mobilfunkanschluss angesteuert wird und in einem fünften Schritt S5 das Mobilfunkendgerät 105 erreicht wird, welches durch Klingeltöne 122 besagten ersten autorisierten Nutzer Anja Mustermann ruft. In Figur 31 sind als ein Ausführungsbeispiel Komponenten der Parallelruffunktion 110 dargestellt, nämlich eine Parallelrufsteuerfunktion 11 , eine Parallelrufausführungsfunktion 112 und eine Parallelrufzustandsumschaltefunktion 113. Besagte
Parallelrufzustandsumschaltefunktion 113 ist an besagtem Wechsel des besagten Zustands beteiligt. In Figur 32 ist als ein Ausführungsbeispiel für eine Bedingungsunabhängige AWS Funktion dargestellt, mit einer integrierten Bedingungsunabhängigen AWS Durchführungsfunktion. In Figur 33 ist als ein Ausführungsbeispiel für eine Bedingungsunabhängige AWS Funktion 210 dargestellt, mit einer bedingungsunabhängigen AWS-Durchführungsfunktion 218 und einer bedingungsunabhängigen AWS-Durchführungsfunktionszustandsumschaltefunktion. Dabei legt der Nutzer in einem ersten Schritt S1 über besagte Zweite Selbstadministrationsschnittstelle 217 eine bedingungsunabhängige AWS ein. Bei einem Rufaufbau zu besagter Erster Rufnummer wird der CaII zu 0228 999 99999 geroutet.
In Figur 34 ist als ein Ausführungsbeispiel mit 2 Komponenten für eine Bedingungsabhängige AWS Funktion 216 dargestellt, mit einer Bedingungsabhängige AWS Steuerfunktion 211 und einer Bedingungsabhängige AWS Durchführungsfunktion 213. In Figur 35 ist ein Ausführungsbeispiel für einen abgehenden Rufaufbauversuch dargestellt. In einem Ersten Schritt S1 wird ein Abgehender Anruf zu einer Zielrufnummer vom Nutzer initiiert. In einem zweiten Schritt S2 wird de abgehende Anruf mit Rufender Nummer = Erste Mobilfunkrufnummer = 0171 1234567 versehen. In einem dritten Schritt S3 wird aufgrund des zehnten Zustands der besagten Mobilfunkrufsteuerung 100 der Ruf zur ursprünglichen Zielrufnummer weitergeleitet, wobei als rufende Rufnummer (Calling Party) die Rufnummer +49 228 222 22222 präsentiert wird.
In Figur 36 ist ein Ausführungsbeispiel für einen abgehenden Rufaufbauversuch dargestellt. In einem Ersten Schritt S1 wird ein Abgehender Anruf zu einer Zielrufnummer vom Nutzer initiiert. In einem zweiten Schritt S2 wird der abgehende Anruf mit Rufender Nummer = Erste Mobilfunkrufnummer = 0171 1234567 versehen und erreicht die Vermittlungsstelle mit IN Trigger und Parallelrufausführungsfunktion. In einem dritten Schritt S3 wird per „all CaII query" eine Parallelrufsteuerfunktion im IN (Intelligent Network) befragt. In einem vierten Schritt S4 wird gesucht, zu welchem Rufnummerntupel die besagte Mobilfunkrufnummer gehört. Dabei wird die zugehörige Erste Festnetzrufnummer (als Teil des Rufnummemtupels) gesucht, aber nur wenn besagter Mobilfunkanschluss „zuhause" ist, d. h. sich in der Homezone aufhält. Die Parallelrufsteuerfunktion im IN ersetzt im Schritt 5 die abgehend präsentierte Rufnummer durch eine andere CLI. In einem Schritt S6 wird der Rufaufbauversuch in Richtung ursprünglicher Zielrufnummer gelenkt. In Figur 37 ist ein Ausführungsbeispiel für einen abgehenden Rufaufbauversuch dargestellt in besagtem Elftem Zustand. In einem Ersten Schritt initiiert besagter erster autorisierter Nutzer eine abgehenden Ruf von der Festnetzrufnummer 0228 999 99999. Der abgehende Ruf gelangt zur Festnetzanschluss schließlich in einem dritten Schritt S3 zu besagter Festnetzrufsteuerung 200. Von dort wird der Rufaufbauversuch zu TM-D weitergeleitet mit einer speziellen Portierungskennung D996. Die besagte Mobilfunkrufsteuerung erkennt an der Präsenz der besonderen Portierungskennung D996, dass der Ruf weiterzuleiten mit besagter Erster Mobilfunkrufnummer als Anzeige der rufenden Nummer.
In Figur 38 zeigt ein Ausführungsbeispiel mit klassischer Vermittlungstechnik, bei der die Festnetzrufsteuerung 200 zur Weiterleitung des besagten Rufaufbauversuchs ausschließlich eine bedingungsabhängige AWS-Funktion 216 (Anrufweiterschaltungs-Funktion) nutzt, die in einer klassischen digitalen Vermittlungsanlage konfiguriert ist, im Ausführungsbeispiel in einer als VE: N 1 15 bezeichneten Vermittlungsstelle Nahverkehr, wie heute im T-Net der T- Com implementiert. Bei einem Anruf in einem ersten Schritt S1 zur ersten
Festnetzrufnummer 0228 999 99999 wird der besagte Rufaufbauversuch erzeugt. Durch die bedingungsabhängige AWS Funktion 216 wird geprüft, ob besagte Bedingung zutrifft. Die besagte Bedingung ist das Fehlen der besagten zweiten vordefinierten Information in besagtem Rufaufbauversuch, im Ausführungsbeispiel das Fehlen der Portierungskennung D997 in besagtem Rufaufbauversuch. Die Portierungskennung D997 ist also in diesem Ausführungsbeispiel die besagte vordefinierte zweite Information. Da die Bedingung erfüllt ist (D997 fehlt), wird der besagte Rufaufbauversuch zu TM D weitergeleitet. Die Schritte S2 und S3 fehlen in diesem Ausführungsbeispiel. Als Weiterleitungsziel wird in diesem Ausführungsbeispiel in einem Schritt S4 in besagtem weitergeleitetem Rufaufbauversuch die besagte Erste Festnetzrufnummer 228 999 99999 mit besagter hinzugefügter Erster vordefinierter Information gekennzeichnet, in diesem Ausführungsbeispiel ist die besagte erste vordefinierte Information die Portierungskennung D124. Im Mobilfunknetz 101 wird besagter Rufaufbauversuch zur Mobilfunkrufsteuerung 100 geleitet. Diese besteht in diesem Ausführungsbeispiel aus mindestens einer Mobilfunkvermittlungsanlage (MSC) 130 mit IN Trigger Punkten und einem als IN Rufsteuerung SCP 131 bezeichnetem IN Service Control Point (Intelligent Network). Die Mobilfunkvermittlungsanlage (MSC) 130 macht in einem Schritt S5 eine Abfrage IN für D124 228 999 99999 und erhält in einem Schritt S6 von besagter IN Rufsteuerung SCP 131 die Anweisung, den Ruf zu verzweigen in 2 Rufzweige, da in einem Schritt S6a die Anweisung erfolgt, den Rufaufbauversuch mit Portierungskennung D997 zurück zum besagten Festnetz zu leiten, sowie in einem Schritt S6b zu der besagten ersten Mobilfunkrufnummer D124 171 1234567. Wenn die parallelen Rufaufbauversuche nicht erfolgreich sind, wird alternativ in einem Schritt 6c zu einem VoiceMail System zugestellt. In einem Schritt S7a wird als ein Rufzweig ein Rufaufbauversuch zurück in besagtes Festnetz geleitet. Dort wird an der in besagtem Rufaufbauversuch enthaltenen Portierungskennung D997 erkannt, dass die Bedingung der bedingungsabhängigen Anrufweiterschaltung 216 nicht erfüllt ist, und der Rufaufbauversuch wird in einem Schritt S8a zu besagtem Festnetzanschluss 204 geleitet und in einem Schritt S9a zu besagtem Festnetzendgerät 205 geleitet. Dort erzeugt der Rufaufbauversuch in einem Schritt S10a Klingeltöne. Simultan wird von besagter Mobilfunkvermittlungsanlage (MSC) 130 in einem Schritt 6b ein weiterer Rufaufbauversuch als zweiter Rufzweig initiiert zur ersten Mobilfunkrufnummer D124 171 12345678. Dieser wird in einem Schritt S7b zum Mobilfunkanschluss 104 geleitet und dort in einem Schritt S8b zu einem Mobilfunkendgerät 105 geleitet. Dieses erzeugt in einem Schritt S10b Klingeltöne, die simultan zu den in Schritt S10a erzeugten Klingeltönen erklingen, und einen Parallelruf erzeugen. In Figur 39 ist als ein Ausführungsbeispiel die Funktionsweise der besagten bedingungsabhängigen AWS Funktion 216 dargestellt, die in diesem Ausführungsbeispiel
aus 3 Komponenten besteht, nämlich einer Bedingungsabhängige AWS Steuerfunktion 211 , einer Bedingungsabhängige AWS Ausführungsfunktion 213 und einer Steuerfunktionszustandsumschaltefunktion 214. Im gezeigten Ausführungsbeispiel für die Implementierung der besagten Bedingungsabhängigen AWS Funktion 216 schaltet einem ersten Schritt S1 der besagte autorisierte Nutzer 2 über eine besagte zweite Selbstadministrationsschnittstelle 217 die besagte bedingungsabhängige AWS Funktion ein, z.B. durch Wahl einer Service- Rufnummer. In einem zweiten Schritt S2 erfolgt besagter Anruf zu besagter Erster Festnetzrufnummer +49 999 99999. In einem dritten Schritt S3 erkennt die Bedingungsabhängige AWS Steuerfunktion 211 , dass die Bedingung erfüllt ist (es fehlt besagte zweite vordefinierte Information, nämlich die Portierungskennung D997) und weist die Bedingungsabhängige AWS Ausführungsfunktion 213 an, den Rufaufbauversuch an D124 228 999 99999 weiterzuleiten. In einem vierten Schritt S4 wird bei einem eingehenden Rufaufbauversuch zu besagter erster Festnetzrufnummer 228 999 99999 an besagter erster vordefinierter Information (in diesem Ausführungsbeispiel an der Portierungskennung D997) erkannt, dass die besagte Bedienung nicht erfüllt ist und besagter Rufaufbauversuch zum Festnetzanschluss 204 weiterzuleiten ist. Diese Weiterleitung erfolgt im Schritt S5. In Figur 40 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, in dem die Festnetzrufsteuerung 200 sowohl eine Portierungsdatenbank 231 und mindestens eine als VE:N 115 bezeichnete Vermittlungsstelle Nahverkehr enthält, und besagte VE:N 115 bei jedem Rufauf bau versuch die Portierungsdatenbank 231 befragt (All CaII Query Strategie). In einem ersten Schritt wird besagter Anruf zu erster Festnetzrufnummer 0228 999 9999 getätigt, welcher besagten Rufaufbauversuch erzeugt. In einem zweiten Schritt S2 wird eine Abfrage zur Portierungsdatenbank 231 gestartet, aufgrund eines IN Triggers „AH CaII Query". Die Portierungsdatenbank 231 weist den VE:N 115 an, den Ruf in einem Schritt S4 mit
Portierungskennung D124 zu T-Mobile Deutschland weiterzuleiten. Die weiteren Schritte sind wie in Figur 38 bereits beschrieben.
In Figur 41 ist als Ausführungsbeispiel in der Vermittlungsstelle Nahverkehr eine permanente Rufumleitung eingelegt (also eine besagte bedingungsunabhängige AWS), und zwar von besagter Erster Festnetzrufnummer 0228 999 99999 zu besagter Zweiter Festnetzrufnummer 0228 222 22222. Der IN SCP 131 weist in Schritt 6a die Mobilfunkvermittlungsanlage (MSC) 131 an, im Rufaufbauversuch zum Festnetz zu signalisieren, dass eine Rufumleitung unterdrückt werden soll - z.B. mittels des ISUP Parameters CallDiversionTreatmentlndication. In Figur 41 erkennt der VE:N 1 15 im Schritt S8a an einem Signalisierungsparameter „Unterdrückung Rufumleitung" (z.B. CallDiversionTreatmentlndication), der im Schritt S7a signalisiert wird, dass der
Rufaufbauversuch trotz bedingungsunabhängiger AWS (unconditional CaII Forward) an den Anschluss zugestellt werden soll. Die nachfolgenden Schritte sind wie in Figur 38 bereits beschrieben.
In Figur 42 zeigt ein Ausführungsbeispiel, in der die Selbstadministrationsschnittstelle 17 sowohl mit der Mobilfunkrufsteuerung 100 als auch mit der Parallelruffunktion 110 als auch mit der Parallelruffunktionszustandsumschaltefunktion 113 verbunden ist. In Figur 43 zeigt ein Ausführungsbeispiel, in der die bedingungsabhängige AWS 115 in der Festnetzrufsteuerung 200 konfiguriert ist.
In Figur 44 zeigt ein Ausführungsbeispiel, in der die bedingungsabhängige AWS 115 in der Festnetzrufsteuerung 200 konfiguriert ist und die zweite Selbstadministrationsschnittstelle 217 sowohl mit der bedingungsabhängigen AWS 115 als auch mit der bedingungsabhängigen AWS Steuerfunktionszustandsumschaltefunktion 118 verbunden ist. In Figur 45 ist ein Ausführungsbeispiel mit verteilter Parallelruffunktion dargestellt. In Figur 31 sind Komponenten der Parallelruffunktion 110 dargestellt. Diese sind die Elemente Parallelrufsteuerfunktion 111 , Parallelrufdurchführungsfunktion 112, und Parallelruffunktionszustandsumschaltefunktion 113. In Figur 45 sind diese Komponenten der Parallelruffunktion wie folgt auf verschiedene Netzelemente verteilt: Die Parallelrufdurchführungsfunktion 112 befindet sich auf der Mobilfunkvermittlungsanlage (MSC) 130. Die Parallelruffunktionszustandsumschaltefunktion 113 und die
Parallelrufsteuerfunktion 111 befinden sich in einem IN SCP 131 (Intelligent Network Service Control Point). Die bedingungsabhängige AWS Funktion 216 ist in Figur 45 ebenfalls verteilt auf mehrere Netzkomponenten, nämlich die bedingungsabhängige AWS Ausführungsfunktion 213 auf den VE: N 115 (Vermittlung Nahverkehr), und die Bedingungsabhängige AWS Steuerfunktion auf die Portierungsdatenbank 231 (mit
Rufnummernportierungsserver). Die Schritte sind wie in Figur 38 bereits beschrieben, außer dass in Figur 45 die Schritte S2 (Abfrage Portierungsdatenbank) und S3 (Rückgabe D124 999 99999) erfolgen. Das heißt das die bedingungsabhängige AWS in Figur 45 verteilt ist und die Portierungsdatenbank befragt, statt einer nur lokal am VE:N 115 eingelegten bedingungsabhängigen AWS Funktion 216.
In Figur 46 ist ein Ausführungsbeispiel mit TM-D als besagter Erster Mobilfunknetzbetreiber gezeigt, in dem zusätzlich zur besagten Mobilfunksteuerung 100 zwei weitere Mobilfunkrufsteuerungen (10004 und 11004) dargestellt sind. Der besagte Mobilfunkanschluss 104 ist dabei der besagten Mobilfunksteuerung 100 zugeordnet. Ebenso ist ein zweiter Mobilfunkanschluss 10104 besagter Mobilfunksteuerung 100 zugeordnet. Ein dritter Mobilfunkanschluss 11104 ist einer zweiten Mobilfunkrufsteuerung 11104 zugeordnet.
Alle weiteren dargestellten Mobilfunkanschlüsse sind einer dritten Mobilfunksteuerung 11100 zugeordnet. Der besagte Erste Telekommunikationsdiensteanbieter 3 die AAA GmbH als besagter Erster Kunde 1. Die AAA GmbH autorisiert Frau Mustermann als besagter Erster autorisierter Nutzer 2. Frau Mustermann kann über besagte Selbstadministrationsschnittstelle 17 den besagten Zustand der besagten
Mobilfunkrufsteuerung 100 ändern. Darüber hinaus hat in diesem Ausführungsbeispiel ein zweiter Telekommunikationsdiensteanbieter 10003 eine BBB GmbH als besagten Ersten Kunden 1. Die BBB GmbH autorisiert Hr. Kantermann als besagten ersten autorisierten Nutzer. Hr. Kantermann kann über eine Selbstadministrationsschnittstelle 10017, die in ihrer Funktion der Selbstadministrationsschnittstelle 17 entspricht, den besagten Zustand der besagten Mobilfunkrufsteuerung 10100 ändern. Weiterhin hat in diesem Ausführungsbeispiel ein dritter Telekommunikationsdiensteanbieter 11003 eine CCC GmbH als besagten Ersten Kunden 1. Die CCC GmbH autorisiert Hr. Mustermann als besagten ersten autorisierten Nutzer. Hr. Mustermann kann über eine Selbstadministrationsschnittstelle 11017, die in ihrer Funktion der Selbstadministrationsschnittstelle 17 entspricht, den besagten Zustand der besagten Mobilfunkrufsteuerung 11100 ändern.
In diesem Ausführungsbeispiel hat die Mobilfunkrufsteuerung 11100 eine vordefinierte maximale Anzahl 3 von Mobilfunkanschlüssen, die besagte Mobilfunkrufsteuerung 1 1100 steuern kann. Wenn ein weiterer Mobilfunkanschluss aktiv wird, kann er deswegen nicht der besagten Mobilfunkrufsteuerung 11100 zugeordnet werden. Der Versuch führt zu einer Fehlermeldung 111 11.
In Figur 47 ist ein Ausführungsbeispiel mit einem Mobilfunknetz 102 gezeigt, das mehrere Mobilfunkrufsteuerungen enthält, darunter eine besagte Mobilfunkrufsteuerung 100, sowie eine zweite und eine Dritte Mobilfunkrufsteuerung. Diese Mobilfunkrufsteuerungen sind Teil einer hierarchisch übergeordneten Steuerung. Die besagten Mobilfunkanschlüsse sind jeweils einer Mobilfunkrufsteuerung zugeordnet, wenn sie aktiv sind. In Figur 48 ist ein Ausführungsbeispiel mit vier parallelen Rufaufbauversuchen dargestellt, und ein Triple -Phone, das gleichzeitig 3 verschiedene Anschlüsse bedienen kann. Im ersten Schritt S1 wird die besagte Erste Mobilfunkrufnummer gewählt. Im zweiten Schritt S2 wird von besagter Mobilfunkrufsteuerung 4 parallele Rufaufbauversuche verzweigt, nämlich in Schritt S2a zur Ersten Mobilfunkrufnummer, im Schritt 2b zur ersten Festnetzrufnummer, in Schritt 2c zu einer zweiten Festnetzrufnummer, die hier eine nicht geographische Rufnummer ist. Und in 2d eine SIPiURI als Adresse eines SIP Clients, der über einen packetvermittelten UMTS Mobilfunkanschluss erreicht werden kann. Der packetvermittelte Festnetzanschluss erreicht das Triple Phone über WLAN. Der paketvermittelte
Mobilfunkanschluss erreicht das Triple Phone über IP und SIP: Das Triple Phone Endgerät
zeigt durch einen besonderen Rufton an, dass er über 3 verschiedene Anschlüsse ein das eingehende Gespräch oder die eingehende Session annehmen kann. In Figur 49 ist ein Ausführungsbeispiel beschrieben, in dem statt in der VE: N 115 die bedingungsunabhängige AWS in einer Nebenstellenanlage 40000 eingelegt ist. Der mit Schritt S1 eingehende Anruf erzeugt besagten Rufaufbauversuch. Dieser wird deshalb in einem Schritt S2 zum Festnetzanschluss 204 geleitet und von dort zu einer Nebenstellenanlage 40000. In dieser Nebenstellenanlage ist eine bedingungsunabhängige Rufumleitung zur Nummer 0228 222 22222 vom Nutzer eingelegt. Deshalb wird der Rufaufbauversuch in einem Schritt S4 über besagten Festnetzanschluss 204 mit neuer Zielrufnummer zurückgeleitet und in einem Schritt S5 der VE:N 115 wieder zugeleitet mit neuer Zielrufnummer (besagter Weiterleitungszielrufnummer). Der Rufaufbauversuch mit der Weiterleitungszielrufnummer 0228 222 22222 wird wie ein Rufaufbauversuch zu einer T- Mobile@Home Rufnummer in einem Schritt S6 zu T-Mobile geleitet. Dort wird in einem Schritt S7 der IN SCP 131 befragt. Dieser weist in einem Schritt S8a die Mobilfunkvermittlungsanlage MSC (130) an, den Rufaufbauversuch wieder mit der besagten Ersten Festnetzrufnummer als Zielrufnummer und mit einer Signalisierungsinformation „Unterdrückung Rufnummer" zur Festnetzrufsteuerung 200 im besagten Festnetz zurückzuleiten, was im Schritt S9a erfolgt. Die VE:N 115 leitet den Ruf im Schritt S10a zum Festnetzanschluss 204 und von dort im Schritt S11a an besagte Nebenstellenanlage 40000. Dort wird an besagter Signalisierungsinformation „Unterdrückung Umleitung" erkannt, dass der Ruf trotz der bestehenden bedingungsunabhängigen Rufumleitung zum Endgerät 205 zugestellt werden soll, was im Schritt S12a. erfolgt. Das Endgerät erzeugt im Schritt S13a Klingeltöne. Daneben wird über die Schritte S8b, S9b, S10b, S11 b ein simultaner Rufzweig über den Mobilfunkanschluss 104 zum Mobilfunkendgerät 105 erzeugt, der zu Klingeltönen und damit zu besagtem Parallelruf führt. Ein Ausführungsbeispiel der
Signalisierungsinformation „Unterdrückung Rufumleitung" ist die Nutzung des CallDiversionTreatmentlndication Parameters.