Die Erfindung betrifft eine Schiebetür nach dem Oberbegriff
des Anspruches 1.
Eine Laufschienenanordnung für eine automatische Schiebetür
mit mindestens einem Flügel ist beispielsweise aus der
DE 44 00 940 C1 bekannt geworden. Längs dieser Laufschiene
sind Laufwagen verschiebbar, die mit einem Tragprofil
versehen sind. Dieses Tragprofil ist so ausgebildet bzw.
an dem Laufwagen so befestigt, dass es seitlich von der
Laufschiene positioniert ist. Unterhalb der Laufschiene
sind spezifische Tragteile ausgebildet, um hier einen
Schiebetürflügel zu befestigen. Der Schiebetürflügel besteht
dabei in der Regel aus einer Glasscheibe, welche
u.a. auch zum Schutz des Glases mit vertikalen Seitenbegrenzungsprofilen
und vor allem mit einem oberen horizontalen
Tragprofil verbunden ist. An diesem obenliegenden
horizontalen Tragprofil kann dann der Schiebetürflügel an
den erwähnten Tragelementen der Laufwagenanordnung fest
angebracht werden.
Um eine Höhenverstellung und Anpassung des Schiebetürflügels
zu gewährleisten ist dabei in der Regel die Trageinrichtung
relativ zum Laufwagen in unterschiedlicher
Höhe einstellbar.
Aufgrund dieser spezifischen Konstruktion unter Verwendung
der von den Laufwagen ausgehenden bis unterhalb der Schienenanordnung
führenden und dort mit dem oberen horizontalen
Profil des Schiebetürflügels verbundenen Tragelemente
erfordert dies vergleichsweise hochbauende Laufschienenanordnungen,
mit einem vergleichsweise großem, d.h. hohen
Gehäuse.
Daneben sind auch niedrig bauende Laufschienenanordnungen
mit einem sich nur über eine geringere vertikale Höhe
erstreckenden Abdeckgehäuse bekannt geworden. Derartige
niedrige Laufschienenanordnungen sind beispielsweise aus
der EP 1 013 864 A1 zu entnehmen.
Bei dieser Anordnung sind die Laufrollen bevorzugt über
eine Wippe direkt an dem oberen horizontalen Abschlussprofil
des Schiebetürflügels seitlich dazu angebracht. Da
von daher die obere Begrenzungskante des Schiebetürflügels
sehr viel höher gegenüber den Laufrollen zu liegen kommt,
ermöglicht dies eine niedrig bauende Konstruktion.
Bei dem zuletzt genannten Stand der Technik ist jedoch
keine separate Höhenverstellung vorgesehen gewesen. Dies
wurde dadurch ausgeglichen, dass beispielsweise gemäß
einer weiteren Vorveröffentlichung EP 0 978 622 A1 eine
Anpassmöglichkeit im unteren horizontalen Abschlussprofil
des Schiebetürflügels vorgesehen war.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ausgehend von
einer niedrig bauenden Schiebetüranlage mit entsprechend
niedrig bauender Laufschienenanordnung einen hierfür geeigneten
Schiebetürflügel zu schaffen, der gleichwohl eine
Höhenverstell- und Anpasseinrichtung gegenüber den den
Schiebetürflügel tragendenden Laufrollen oder Laufwagen
aufweist.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß entsprechend den im Anspruch
1 angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen
der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist es möglich, sehr
niedrig bauende Schiebetüranlagen mit niedrigen Laufschienengehäusen
zu realisieren und gleichwohl noch eine Höhenverstelleinrichtung
in diesen niedrig bauenden Laufschienenanordnungen
bzw. den Laufschienengehäusen unterzubringen.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch realisiert, dass in
Abweichung zum Stand der Technik die Schiebetürflügel
nicht über ihr oberes horizontales Abschlussprofil mit den
Laufrollen oder den Laufwagen verbunden und darüber aufgehängt
sind, sondern dass die Aufhängung der Schiebetürflügel
über die vertikalen Abschlussprofile des Schiebetürflügels
erfolgt. Mit anderen Worten wird das Gewicht
eines Schiebetürflügels, der letztlich über die Laufrollen
auf der Laufschiene abgestützt wird, mehr oder weniger
direkt über die vertikalen seitlichen Abschlussprofile des
Türflügels aufgenommen und über die Laufrolle abgestützt.
Dabei ist bevorzugt ferner vorgesehen, dass das obere Ende
der vertikal verlaufenden Abschlussprofile zumindest in
einem gewissen Bereich in relativ unterschiedlicher Höhenlage
an den Laufrollen oder Laufwagen befestigt werden
kann. Mit anderen Worten kann hier eine Höhenverstelleinrichtung
mit realisiert sein.
Diese Höhenverstelleinrichtung kann dadurch umgesetzt
werden, dass beispielsweise das obere Ende der seitlichen
vertikalen Abschlussprofile relativ in unterschiedlicher
Höhenlage zur Laufrolle an einen Laufrollenträger montiert
wird oder umgekehrt ein mit der Laufrolle verbundener
Laufrollenträger mit einem bevorzugt vertikal verlaufenden
Tragelement versehen ist, welches zum Beispiel unterschiedlich
weit in eine entsprechende Ausnehmung in den
seitlichen und vertikal verlaufenden Abschlussprofilen
einführbar und dann in der jeweils gewünschten Stellung
mit dem vertikalen Seitenprofil fest verbindbar ist.
Bevorzugt werden lediglich Einzelrollen als Laufrollen
verwendet und keine mehrere Laufrollen umfassende Laufwagenanordnung.
Diesen Laufrollen sind seitlich liegende
Laufrollenträger zugeordnet, die die Laufrollen über die
Laufrollenachse halten. An diesen Laufrollenträgern können
aber auch noch weitere Laufrollen angebaut werden, das
heißt zumindest eine weitere Laufrolle, die in entsprechender
Stellung nach oben hin verstellt und dann fixiert
werden kann, um sich an einer oben liegenden Gegenschiene
abstützen zu können. Hierdurch wird bekanntermaßen eine
Verkippung des Türflügels vermieden.
Bevorzugt werden also gemäß der vorliegenden Erfindung
nicht nur wie im Stand der Technik eigenständige Laufwägen
eingesetzt, an denen dann der Flügel, d.h. insbesondere
der Schiebetürflügel, über sein oberes Abschlussprofil
befestigt wird, sondern es wird eine Schiebetüre oder
Schiebetürflügel verwendet, an der (dem) direkt eine Laufrolle
mittels eines Laufrollenträgers befestigt ist. In
einer extremen Umsetzung könnte die Laufrolle direkt an
einem nach oben hin überstehenden Ansatz des seitlich
vertikalen Abschlussprofiles angebracht und montiert sein.
Bevorzugt sind vertikale Verbindungselemente vorgesehen,
die in entsprechenden Führungen im Laufrollenträger
und/oder in entsprechenden Führungen und/oder Ausnehmungen
am oberen Ende des vertikalen seitlichen Abschlussprofils
des Türflügels einsetzbar und dort in relativ unterschiedlicher
Höhenlage fixierbar sind. Dadurch kann die gewünschte
relative Höhenverstellung zwischen Laufrolle und
Türflügel vorgenommen werden.
In einer vereinfachten Ausführungsform ist es jedoch ausreichend,
wenn das vertikale Trag- und Verbindungselement
in fester Zuordnung am Laufrollenträger angebracht ist und
nur in unterschiedlicher relativer Höhenlage an dem vertikalen
Abschlussprofil angebracht werden kann. Umgekehrt
ist es genauso möglich, dass dieses vertikale Tragelement
nur in einer bestimmten Fixierlage am vertikalen Abschlussprofil
angebracht werden kann, und dabei in relativ
unterschiedlicher Höhenlage am Laufrollenträger befestigbar
ist.
Aufgrund dieser vorteilhaften Ausgestaltung kann also auf
ein oberes horizontales Abschlussprofil am Türflügel verzichtet
werden. Gegebenenfalls nur aus optischen Gründen
können jedoch hier niedrig bauende, lediglich der optischen
Begrenzung dienende Abschlussleisten oder ein entsprechendes
Gestaltungsprofil vorgesehen sein, welches
jedoch keine Tragfunktion erfüllen muss. Von daher können
derartige Abschlussleisten vergleichsweise dünn dimensioniert
werden.
Aufgrund der Gesamtanordnung kann also die obere Begrenzungskante
des Türflügels sehr hoch bezüglich der Laufrollenanordnung
zu liegen kommen, wobei gleichzeitig noch die
erläuterte Höhenverstelleinrichtung untergebracht ist.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist ferner noch eine
Verbindungsstange, d.h. eine horizontale Verbindungseinrichtung
vorgesehen, die beispielsweise die in den Eckbereichen
des Schiebetürflügels angeordneten Laufrollenträger
eines Flügels miteinander verbindet.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Zeichnungen
näher erläutert. Dabei zeigen im einzelnen:
- Figur 1 :
- eine schematische perspektivische Darstellung
einer Schiebetüranlage mit zwei
Schiebetürflügeln;
- Figur 2:
- eine schematische Seitenansicht eines erfindungsgemäßen
Türflügels;
- Figur 3:
- eine auszugsweise vergrößerte rückwärtige
Darstellung zu Figur 2;
- Figur 4:
- eine auszugsweise perspektivische Darstellung
einer Laufrolle, eines Laufrollenträgers
und der Verbindungseinrichtung für
ein vertikales seitliches Abschlussprofil
eines Türflügels;
- Figur 4a:
- einen horizontalen Querschnitt durch eine
nutförmige Aufnahme im Rollenträger;
- Figur 4b:
- einen horizontalen Querschnitt durch ein
seitliches Abschlussprofil eines Tragflügels;
- Figur 5:
- eine Stirnseitenansicht eines erfindungsgemäßen
Schiebetürflügels in dessen oberen
Bereich bei in die Laufschiene eingesetztem
Zustand;
- Figur 6:
- eine entsprechende Darstellung zu Figur 5,
bei der die Schiebetürflügel nach Durchführung
einer Höhenanpassung etwas tieferliegend
eingestellt ist;
- Figur 7:
- ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel, bei
welchem das seitliche Abschlussprofil über
die Oberkante des Flügelelements 1' als
Verbindungselement zur Befestigung einer
Laufrolle bzw. eines Laufrollenträgers
übersteht;
- Figur 8:
- ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel, bei
welchem das Verbindungselement zwischen
dem Flügel und der Laufrolle bzw. dem
Laufrollenträger nicht gerade verläuft,
sondern in Seitenansicht gekröpft ausgebildet
ist; und
- Figur 9:
- eine vergrößerte Detaildarstellung entsprechend
Figur 2 mit einer ergänzenden
Verbindungseinrichtung.
In Figur 1 ist eine schematische perspektivische Darstellung
einer Schiebetüranlage mit zwei Schiebetürflügeln 1
und zwei feststehenden Seitenflügeln 2 gezeigt, die längs
einer Führungsschiene verfahrbar sind, welche hinter einem
horizontalen und sich oberhalb des Schiebetürflügels über
der Tür längs erstreckendem Gehäuse 3 angeordnet ist.
Der Antrieb der Schiebetürflügel 1 einschließlich der
Anbindung der Flügel zu dem jeweiligen oben oder unten
liegenden Trumen des in der Regel verwendeten Zahnriemens
erfolgt in bekannter Weise. Es wird in soweit auf die
allseits bekannten Schiebetürantriebe verwiesen.
Gemäß dem gezeigten Ausführungsbeispiel weist jede der
beiden Flügel 1 ein Flügelelement 1' auf, welches häufig
aus Glas besteht. Dieses Flügelelement 1' ist im Ausführungsbeispiel
mit einem links und einem rechts liegenden
vertikal verlaufenden Abschlussprofil 7 eingefasst, welches
mit dem Flügelelement 1' fest verbunden ist. Im gezeigten
Ausführungsbeispiel wird ferner auch noch ein
unten liegendes horizontales Abschlussprofil 9 verwendet
und eingesetzt welches ebenfalls mit dem Flügelelement 1'
fest verbunden ist.
Aus den Zeichnungen geht hervor, dass bevorzugt in den
gegenüberliegenden Eckenbereichen 13 eines jeden Schiebetürflügels
1 ein im Ausführungsbeispiel in der Seitenansicht
rechteckförmiger oder fast quadratischer plattenförmig
gestalteter Rollenträger 15 zum Einsatz kommt, in
welchem eine Achse 17 eines zugehörigen Laufrades 19 gelagert
ist. Das Laufrad 19 selbst kann über entsprechende
Lagerelemente leichtgängig auf dieser Achse 17 gelagert
sein. Das Laufrad kann aber auch mit der Achse fest verbunden
sein, wobei dann entsprechende Lagereinrichtungen
im Rollenträger 15 vorgesehen sind.
Ferner kann an dem Rollenträger 15 bevorzugt an der innenliegenden
Seite 21 noch ein weiteres Laufrad montiert
werden, welches über eine Anbauverbindung in unterschiedlicher
Höhe angebaut werden kann, um dann an einer oberhalb
des in Figur 5 gezeigten Laufrades 19 vorgesehenen
weiteren obenliegenden Laufschiene in Figur 5 nicht dargestellt
abrollen zu können, deren Lauffläche nach unten
weißt. Dadurch kann einem Kippen des Laufbügels in bekannter
Weise entgegen gewirkt werden. Der Vollständigkeit
halber wird bezüglich Figur 5 erwähnt, dass ferner in
bekannter Weise die Laufschiene 5 vorzugsweise mit einer
zumindest leicht konvexen Lauffläche in einer Gehäuseschiene
27 positioniert ist, die beispielsweise oberhalb
eines Türdurchbruchs an eine Gehäusewand montiert ist. Auf
der gegenüberliegenden Seite zum Montageabschnitt bzw. zur
Montagewand 29 kann dann eine den oberen Frontseitenbereich
abdeckende Gehäuseabdeckung 31 aufgesetzt werden.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Rollenträger 15
doppelwandig aufgebaut und umfassen zwei in Richtung der
Achse 17 des Laufrades 19 versetzt und damit außen liegende,
in der Regel aus Metall gebildete Tragplattenabschnitte
35. Am vertikalen stirnseitigen Ende 37 des Rollenträgers
15 ist eine in Vertikalrichtung verlaufende Nut 39
ausgebildet, die in entsprechender axialer Verlängerung zu
der im Abschlussprofil 7 liegenden Nut 41 liegt, die ebenfalls
vertikal verläuft. Beide Nuten 39 und 41 weisen
dabei bevorzugt den gleichen Horizontalquerschnitt und die
gleiche Horizontalquerschnittsform auf.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist nunmehr dieser vertikalen
Nut angepasst eine Gleitschiene 43 eingesetzt, welche
im gezeigten Ausführungsbeispiel jeweils über ein paar
Schrauben 45 stirnseitig mit dem Rollenträger 15 und über
ein weiteres Paar Schrauben 47 stirnseitig mit dem darunter
befindlichen Abschlussprofil 7 des Flügelelements 1'
fest verschraubt werden kann.
Durch diese Maßnahme wird in zweifacher Hinsicht eine
Möglichkeit geschaffen, eine Höhenverstellung durchzuführen.
Soll also beispielsweise bezüglich des Schiebetürflügels
eine Höhenjustierung dergestalt vorgenommen werden, dass
das Flügelelement 1' mit den seitlichen Abschlussprofilen
7 z.B. abweichend zu der Darstellung gemäß Figur 5 etwas
tiefer liegen soll, so gibt es dafür zwei Möglichkeiten.
Eine Justierung des Schiebetürflügels in etwas niedrigerer
Position kann dadurch bewerkstelligt werden, dass die
beiden tieferliegenden Schrauben 47 und eine feste Verbindung
zum seitlichen Abschlussprofil 7 etwas gelöst werden,
so dass das Flügelelement 1' mit seinem Abschlussprofil 7
soweit abgesenkt werden kann, bis die gewünschte optimale
Höhenlage erreicht ist. Anschließend werden die Schrauben
47 wieder festgezogen. Diese Maßnahme wird an beiden
Stirnseiten eines jeden Schiebetürflügels, also an beiden
vertikalen Abschlussprofilen 7 pro Flügel durchgeführt, um
die Schiebetürflügel in horizontaler Ausrichtung gegenüber
den zumindest beiden oberhalb der vertikalen Abschlussprofile
7 vorgesehenen Laufrädern 19 in der Höhenlage
richtig zu justieren.
Alternativ oder zusätzlich können aber auch die oben liegenden
Schrauben 45 gelöst werden, um dann den Schiebetürflügel
in seiner gewünschten Höhenlage einzujustieren,
also relativ seine Höhenlage zu seinen Laufrädern 19 und
damit zu seinem Rollenträger 15 einzustellen. Nach Erreichen
der gewünschten Höhenlage werden dann die oben liegenden
Schrauben 45 wieder festgezogen, um den Gleichstand
43 über dem Rollenträger 15 zu fixieren.
In Figur 6 ist dabei eine zu Figur 5 vergleichbare Darstellung
wiedergegeben, bei der jedoch nach erfolgter
Höhenjustierung der Schiebetürflügel 1 gegenüber dem Laufrad
und dem Laufradträger tiefer zu liegen kommt.
Zur Durchführung der Höhenjustierung bzw. zur Durchführung
einer Feineinstellung der Höhenjustierung ist dabei ferner
noch eine Höhenverstellschraube 55 vorgesehen, die sich
über eine oben aufliegende Horizontalplatte oder Horizontalplättchen
57 am Laufradträger 15 abstützt. Der Gewindeschacht
greift in eine Gewinde-Sackbohrung in dem als
Gleitstein bezeichneten Verbindungselement 43 ein, das in
Vertikalausrichtung von oben her in das obenliegende
stirnseitige Ende 59 des Verbindungselementes 43 eingearbeitet
ist. Soll also eine Feinhöhenjustierung vorgenommen
werden, so erfolgt dies in der Regel bei festgedrehten
Schrauben 47, so dass der Türflügel über seine seitlichen
vertikalen Abschlussprofile 7 fest über das Verbindungselement
43 gehalten ist. Bei zumindest leicht gelösten
oberen Schrauben 45 kann nunmehr durch Verdrehen der Höhenverstellschraube
45 die im gezeigten Ausführungsbeispiel
stabförmige Verbindungseinrichtung 43 je nach Drehrichtung
der Höhenverstellschraube 55 in der Nut leicht
angehoben oder leicht abgesenkt werden, worüber entsprechend
der über die Verbindungseinrichtung gehaltene Türflügel
1 entsprechend mit angehoben oder abgesenkt wird.
Ist die entsprechende Feinjustierung durchgeführt worden,
so können dann wiederum die obenliegenden Fixierschrauben
45 festgedreht werden um das Verbindungselement in dieser
Lage fest mit dem Rollenträger 7 zu verbinden.
In Figur 4a ist ferner noch in einem Horizontalquerschnitt
die Formgebung der vertikalen Nut 39 im Rollenträger 7 und
in Figur 4b die im Horizontalquerschnitt die entsprechende
Formgebung der vertikalen Nut 41 im Abschlussprofil 7
dargestellt. Aus der Querschnittsdarstellung gemäß Figur
4a ist zu ersehen, dass der Rollenträger 7 eine 180° Symmetrie
aufweist, so dass er an beiden gegenüberliegenden
vertikalen Stirnseiten mit einer entsprechenden Nut 39
versehen ist. Die im gezeigten Ausführungsbeispiel stirnseitig
offene Nutseite 39' bzw. 41' kann zumindest geringfügig
schmäler sein als der lichte Seitenabstand zwischen
den Nutwänden, so dass ein in der Nut eingesetztes Verbindungselement
43 beispielsweise in Form eines Gleitsteines
mit an den Nutquerschnitt angepasster Formgebung nicht
über die offenen Nutseiten 39' bzw. 41' eingesetzt werden
oder herausfallen kann. Das Verbindungselement 43 kann
also nur von oben her in Axialausrichtung in die Nut im
Rollenträger 7 bzw. in die entsprechende Nut 41 im Abschlussprofil
7 eingeführt werden. Der Durchmesser der
Schraubenköpfe der Schrauben 45 und 47 ist dabei so bemessen,
dass über die freie Zugangsseite 39' bzw. 41' diese
Schrauben problemlos betätigt werden können.
Abweichend von den gezeigten Ausführungsbeispielen ist es
aber auch möglich, das beispielsweise der Gleitstein 43
oder ein zumindest funktionsmäßig in soweit ähnlich gestaltetes
Teil dauerhaft fest mit dem seitlich vertikalen
Abschlussprofil 7 verbunden oder sogar das Abschlussprofil
7 über die Oberkante 49 des Flügelelements 1' hinausreichend
weitergeführt ist, so dass der über die Oberkante 49
des häufig aus Glas bestehenden Flügelelements 1' überstehende
Ansatz des Abschlussprofiles 7 verwendet werden
kann, um an dem Rollenträger 15 in unterschiedlicher Relativhöhenlage
befestigt zu werden. Anhand von Figur 7 ist
dabei in schematischer perspektivischer Seitendarstellung
sogar noch eine weitere Vereinfachung insoweit gezeigt,
als hier das Laufrad 19 mehr oder weniger direkt an dem
über die Oberkante 49 des Flügelelementes 1' überstehenden
Ansatzes 43' des Abschlussprofiles 7 selbst befestigt und
gelagert ist.
Ebenso kann aber auch der Rollenträger 15 von Hause aus
mit einem Verankerungsansatz 43' ausgestattet sein, der
Teil des Rollenträgers 15 oder mit diesem dauerhaft fest
verbunden ist. Dieser Ansatz 43' kann beispielsweise vergleichbar
dem Verbindungselement 43 zumindest von seiner
Querschnittsform her geformt sein, und dabei so nach unten
hin vorstehen, dass dieser vorstehende Ansatz 43 verwendet
werden kann, um hierüber die Verbindung mit dem ABschlussprofil
7 herzustellen.
Anhand der ausschnittsweisen Seitendarstellung gemäß Figur
8 ist gezeigt, dass das Verbindungselement oder der entsprechende
Ansatz 43' des Abschlussprofiles in Seitendarstellung
auch gekröpft ausgebildet sein kann, so dass
beispielsweise die Laufrolle und insbesondere der Laufrollenträger
15 in der Regel weiter zur Mitte des Flügels 1
zu liegen kommt (auch wenn theoretisch das Laufrad in entgegengesetzter
Richtung, also von den Türflügeln weg versetzt
montiert werden könnte, sofern an dieser Kante nicht
ein Zusammenwirken mit einem zweiten verfahrbaren Flügel
vorgesehen ist). Die Höhenverstellung wirkt an den entsprechenden
Abschnitten des Verbindungselementes aber
ansonsten wie bei den vorausgehend erläuterten Ausführungsbeispielen.
Eine gewisse zusätzliche Versteifung zur Aufnahme von
Schiebe- und Zugkräften in der horizontalen Längsrichtung
des Schiebetürflügels 1 kann dadurch gewährleistet werden,
das beispielsweise die beiden erwähnten Rollenträger 15
mittels einer Verbindungsstange 51 oder der sonstigen
Verbindungseinrichtungen 51 fest verbunden werden. Dazu
ist gemäß der zeichnerischen Darstellung nach Figur 9 eine
Verbindungsstange oben liegend auf den beiden pro Flügel
vorgesehenen Rollenträgern 15 aufgeschraubt. Die Höhenverstellschraube
55, welche sich gemäß dem Ausführungsbeispiel
nach Figur 5 auf einem Abstützplättchen 57 abstützt,
kann sich bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 9 unter
Verwendung der erwähnten Verbindungsstange 51 auf diese
abstützen, so dass die Verbindungsstange 51 gleichzeitig
auch die Funktion des Abstützplättchens 57 übernimmt.