EP1166833B1 - Schibindung - Google Patents

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EP1166833B1
EP1166833B1 EP00113332A EP00113332A EP1166833B1 EP 1166833 B1 EP1166833 B1 EP 1166833B1 EP 00113332 A EP00113332 A EP 00113332A EP 00113332 A EP00113332 A EP 00113332A EP 1166833 B1 EP1166833 B1 EP 1166833B1
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EP
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ski
binding
ski binding
adjustment
latch
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EP00113332A
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English (en)
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Christoph Wurm
Erwin Hösl
Josef Masching
Johann Zotter
Friedrich Leichtfried
Peter Hoffmann
Reinhard Mestan
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HTM Sport und Freizeitgerate GmbH
Original Assignee
HTM Sport und Freizeitgerate GmbH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/005Ski bindings with means for adjusting the position of a shoe holder or of the complete binding relative to the ski

Definitions

  • the invention relates to a ski binding with a front and a rear Ski binding part, the ski binding parts for adaptation to different Shoe sizes are adjustable independently of each other in the longitudinal direction of the ski and for both ski binding parts a common adjustment device is provided, the one on one of the ski binding parts arranged adjustment catch, which for Fixing the position of the ski binding part on which it is mounted with a part and to fix the position of the other ski binding part with one can be locked with this connecting element, and which releases both ski binding parts in their released position.
  • the storage of the adjustment catch 13 on the rear ski binding part 3 can done in such a way that the adjustment catch 13 in its unlocked position during the Setting the mutual distance of the ski binding parts 2, 3 depressed hold is. But it can also be a snap option for the adjustment 13 in their non-latching position may be provided.
  • the actuation of the adjustment catch 13 can deviate from the embodiment shown, for example by two Operable levers are provided on the side of the rear ski binding part 3.

Landscapes

  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)
  • Magnetic Heads (AREA)
  • Die Bonding (AREA)
  • Transition And Organic Metals Composition Catalysts For Addition Polymerization (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Schibindung mit einem vorderen und einem rückwärtigen Schibindungsteil, wobei die Schibindungsteile zur Anpassung an unterschiedliche Schuhgrößen voneinander unabhängig in Schilängsrichtung verstellbar sind und für beide Schibindungsteile eine gemeinsame Verstelleinrichtung vorgesehen ist, die eine an einem der Schibindungsteile angeordnete Verstellraste aufweist, welche zur Fixierung der Lage des Schibindungsteils, an welchem sie gelagert ist, mit einem schifesten Teil und zur Fixierung der Lage des anderen Schibindungsteils mit einem mit diesem eine Verbindung herstellenden Verbindungselement verrastbar ist, und welche in ihrer gelösten Stellung beide Schibindungsteile freigibt.
Um ein Ändern bzw. ein Einstellen des gegenseitigen Abstandes des vorderen zum rückwärtigen Schibindungsteil vornehmen zu können, ist es üblich, entsprechende Verstelleinrichtungen vorzusehen. Dabei kann jedes der Schibindungsteile mit einer gesonderten Verstelleinrichtung versehen sein, um jedes Schibindungsteil unabhängig vom anderen verstellen bzw. positionieren zu können. Anpassungen bzw. Änderungen des gegenseitigen Abstandes der beiden Schibindungsteile, die über einen größeren Bereich möglich sein sollen, sind vor allem bei Schibindungen für Leihschi von Bedeutung.
Eine Skibindung der eingangs genannten Art, bei der eine voneinander unabhängige Längsverstellung der beiden Schibindungsteile möglich ist, ist aus der US 5,192,090 bekannt.
Es ist auch bekannt, mit einer einzigen Verstelleinrichtung die Stellung beider Schibindungsteile gleichzeitig und synchron vorzunehmen. Eine derartige Verstelleinrichtung ist aus der deutschen Patentschrift 22 46 668 bekannt. Für eine gegenläufige Verstellung der beiden Schibindungsteile ist vorgesehen, diese über Getriebemittel miteinander zu kuppeln, die örtlich getrennt von den Schibindungsteilen am Schi angeordnet sind und durch entsprechende Übertragungsglieder mit den beiden Schibindungsteilen verbunden sind. Andere Ausführungen von Verstelleinrichtungen, mit welchem der gegenseitige Abstand der beiden Schibindungsteile synchron verstellbar sind, sind aus der DE-A1 42 30 392 und der DE-A1 41 35 899 bekannt.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zu Grunde, eine einfache, ergonomisch betätigbare und leichtgängig auslegbare Möglichkeit einer voneinander unabhängigen Längsverstellung der beiden Schibindungsteile vorzuschlagen.
Gelöst wird die gestellte Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, dass ist die Verstellraste um eine, bezogen auf die Schioberfläche, vertikal verlaufende Achse verschwenkbar ist und zumindest ein Rastteil aufweist, welches seitlich mit Rastzähnen oder dergleichen versehen ist.
Bei der erfindungsgemäßen Verstelleinrichtung ist trotz der Möglichkeit, beide Schibindungsteile voneinander unabhängig zu verstellen, nur eine einzige Verstellraste zu betätigen, mittels welcher gleichzeitig beide Schibindungsteile in ihrer Lage fixiert werden können. Die Verrastung an sich erfolgt in horizontaler Richtung. Die Erfindung gestattet eine funktionssichere sowie einfach und komfortabel zu bedienende Ausgestaltung der Verstelleinrichtung.
Dabei können nun die Rastzähne der Verstellraste entweder mit übereinander verlaufenden Raststellen, insbesondere Zahnleisten, oder mit zumindest im Wesentlichen in einer Ebene und parallel zueinander verlaufenden Raststellen, insbesondere Zahnleisten, des schifesten Teils und des Verbindungselements in und außer Eingriff gebracht werden. Es gibt somit eine Vielzahl von Möglichkeiten der konstruktiven Auslegung der Verstelleinrichtung für die beiden Schibindungsteile, sodass günstigerweise die für den jeweiligen Schibindungstyp am besten geeignete Variante ausgewählt werden kann.
Bei einer der möglichen Ausführungsformen kann die Verstellraste zwei in Schiquerrichtung gegeneinander versetzte Rastteile aufweisen, zwischen welchen sie schwenkbar angeordnet ist. Diese Ausführung ist dann günstig, wenn eine möglichst niedrige Bauhöhe erwünscht ist.
Das vom vorderen Schibindungsteil kommende Verbindungselement wird insbesondere unterhalb eines angehobenen Bereiches der Führungsschiene in den bzw. unterhalb den Bereich des zweiten Schibindungsteils geführt. Auch diese Maßnahme unterstützt eine Platz sparende und kompakte Auslegung der Verstelleinrichtung.
In diesem Zusammenhang ist es ferner günstig, wenn die Zahnleiste des schifesten Teils entlang eines in Schilängsrichtung verlaufenden Randes einer mittigen Ausnehmung und die Zahnleiste des Verbindungselements entlang eines in Schilängsrichtung verlaufenden Randes desselben ausgebildet sind.
Das Verbindungselement selbst wird bevorzugt bandförmig ausgebildet. Dadurch kann das Verbindungselement leicht an die jeweiligen konstruktiven Gegebenheiten der Schibindung angepasst und leicht auf zweckmäßig und funktionssichere Weise vom vorderen Schibindungsteil zum rückwärtigen Schibindungsteil geführt werden.
Bevorzugt ist die Verstellraste am rückwärtigen Schibindungsteil gelagert, sodass das rückwärtige Schibindungsteil jenes ist, von welchem aus die Betätigung der Verstellung der beiden Schibindungsteile erfolgt und wo auch die Rastmechanismen untergebracht sind.
Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden nun anhand der Zeichnung, die schematische Darstellungen einiger Ausführungsbeispiele der Erfindung enthält, näher beschrieben. Dabei zeigen
  • Fig. 1 in Seitenansicht und teilweise im Schnitt eine nicht zur Erfindung gehörende Ausführungsform,
  • Fig. 1a einen Schnitt entlang der Linie Ia -Ia der Fig. 1,
  • Fig.1b einen Schnitt entlang der Linie Ib - Ib der Fig. 1,
  • Fig. 2 im Querschnitt eine Ausführungsform der Erfindung,
  • Fig. 2a eine Draufsicht auf einige Bestandteile der in Fig. 2 gezeigten Verstelleinrichtung, und
  • Fig. 3 eine Draufsicht auf ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Fig. 1 zeigt die beiden zusammen gehörenden und auf einem Schi 1 angeordneten Teile einer Schibindung, nämlich ein vorderes Schibindungsteil 2, einen Vorderbacken, und einen rückwärtiges Schibindungsteil 3, einen Fersenhalter. Die beiden Schibindungsteile 2, 3 können in herkömmlicher Art und Weise ausgebildet sein und mit beliebigen Auslösemechanismen versehen sein. In Fig. 1 sind daher nur die äußeren Konturen der Schibindungsteile 2, 3 angedeutet. Das vordere Schibindungsteil 2 ist, wie Fig. 1 in Verbindung mit Fig. 1a zeigt, auf einer schifest angeordneten Führungsschiene 4 verschiebbar gelagert. Dazu ist das vordere Schibindungsteil 2 auf einer Grundplatte 6 angeordnet, die, wie es auch aus Fig. 1a ersichtlich ist, zu ihrer verschiebbaren Lagerung mit entsprechend umgebogen ausgeführten Randbereichen versehen ist, die seitlich abstehende Führungsleisten 4a der vorderen Führungsschiene 4 übergreifen können. Das rückwärtige Schibindungsteil 3 ist ebenfalls auf einer schifest angeordneten Führungsschiene 5 verschiebbar angeordnet, die bei der dargestellten Ausführungsform durch nach oben und nach innen umgebogene Randbereiche gebildete Führungen 5a für eine in Fig. 1b angedeutete Grundplatte 7, auf welcher das rückwärtige Schibindungsteil 3 angeordnet ist, aufweist.
    Das vordere Schibindungsteil 2 ist mit einem insbesondere bandförmigen Verbindungselement 8 fest verbunden, welches das vordere Schibindungsteil 2 an das rückwärtige Schibindungsteil 3 auf noch zu beschreibende Weise koppelt. Das Verbindungselement 8, welches ein relativ dünn ausgeführtes Metallband sein kann, ist in einer mittigen Vertiefung an der Oberseite der Grundplatte 6 geführt und an der Grundplatte 6 und/oder an einem anderen mit dem vorderen Schibindungsteil 2 fest verbundenen Teil, insbesondere an mehreren Stellen, befestigt. Die Befestigung kann durch Verschrauben oder Vernieten erfolgen. Das Verbindungselement 8 verläuft zum rückwärtigen Schibindungsteil 3 und reicht dort weit bis unter die rückwärtige Führungsschiene 5. Zu diesem Zweck ist die Führungsschiene 5 mittig mit einem gegenüber dem Schi angehobenen Bereich 5b versehen. Der unterhalb des angehobenen Bereiches 5b der Führungsschiene 5 verlaufende Endbereich des Verbindungselements 8 wird von einer Rastplatte 9 gebildet, die in ihrer Längserstreckung mit einer Vielzahl von paarweise angeordneten Rastöffnungen 9a versehen ist. Die Rastplatte 9 kann als Bestandteil des Verbindungselements 8 oder als separates, mit diesem verbundenes Teil ausgeführt sein. Der angehobene Bereich 5b der Führungsschiene 5 ist ebenfalls mit einer Vielzahl von in seiner Längsrichtung paarweise angeordneten Rastöffnungen 11 versehen, deren gegenseitige Anordnung der Anordnung der Rastöffnungen 9a, die in der Rastplatte 9 vorgesehen sind, entspricht. Somit entspricht der gegenseitige Abstand der paarweise zusammengehörenden Rastöffnungen 11 dem gegenseitigen Abstand der paarweise zusammengehörenden Rastöffnungen 9a.
    Die Länge des Verbindungselements 8 bzw. die Länge der Rastplatte 9 sowie die Anzahl der Paare von Rastöffnungen 9a und die Anzahl und Anordnung der Paare von Rastöffnungen 11 sind so aufeinander abgestimmt, dass auf die noch zu beschreibenden Weise eine Verstellung bzw. Einstellung des gegenseitigen Abstandes der beiden Schibindungsteile 2, 3 innerhalb des erwünschten Bereichs möglich ist.
    Am rückwärtigen Schibindungsteil 3 ist eine Verstellraste 13, insbesondere auf herkömmliche und in den Zeichnungsfiguren nicht dargestellte Weise schwenkbar gelagert. Die Verstellraste 13 ist mit einem Rastteil 13a mit nach unten, in Richtung Schi 1, weisenden Rastzähnen 13b versehen. Die Verstellraste 13 besitzt ferner eine von außen ergreifbare Handhabe 13c. Zwei Paare von Rastzähnen 13b sind am Rastteil 13a ausgebildet, die derart angeordnet sind, dass sie gleichzeitig mit je zwei benachbarten Paaren von Rastöffnungen 9a der Rastplatte 9 und Rastöffnungen 11 der rückwärtigen Führungsschiene 5 in Eingriff bringbar sind. Fig. 1 und Fig. 1 b zeigen die verrastete Lage, in welcher die Verstellraste 13 auf nicht dargestellte Weise federbeaufschlagt gehalten ist.
    Die um eine horizontal (parallel zur Schioberfläche) und quer zur Längsrichtung der Führungsschiene 5 verlaufende (nicht dargestellte) Achse schwenkbare Verstellraste 13 kann durch ein Niederdrücken der Handhabe 13c mit ihren Rastzähnen 13b außer Eingriff von den Rastöffnungen 9a, 11 kommen. Nach dem Lösen der Verrastung sind das rückwärtige Schibindungsteil 3 und das vordere Schibindungsteil 2 unabhängig voneinander auf ihren Führungsschienen 4, 5 verschiebbar. Ist der gewünschte gegenseitige Abstand und auch die gewünschte Lage der beiden Schibindungsteile 2, 3 eingestellt, werden die Rastzähne 13b der Verstellraste 13 durch ein Loslassen der Handhabe 13c wieder in Eingriff mit dem Rastöffnungen 9a und 11 gebracht.
    Die Lagerung der Verstellraste 13 am rückwärtigen Schibindungsteil 3 kann dabei derart erfolgen, dass die Verstellraste 13 in ihrer unverrasteten Lage während des Einstellens des gegenseitigen Abstandes der Schibindungsteile 2, 3 niedergedrückt zu halten ist. Es kann aber auch eine Einrastmöglichkeit für die Verstellraste 13 in ihrer unverrastbarer Lage vorgesehen sein. Die Betätigung der Verstellraste 13 kann abweichend von der dargestellten Ausführung erfolgen, indem beispielsweise zwei seitlich am rückwärtigen Schibindungsteil 3 betätigbare Hebel vorgesehen sind.
    Fig. 2 und 2a zeigen eine Ausführungsform der Erfindung, bei der Rastzähne 13"b einer Verstellraste 13" in übereinander liegenden Zahnleisten 9"a, 15' einrastbar ist. Dazu verläuft bei der Erfindung das mit dem vorderen, hier nicht gezeigten, Schibindungsteil 2 verbundene bandförmige Element 8 außermittig unterhalb eines angehobenen Bereiches 5"b der rückwärtigen Schiene 5". Die Zahnleiste 9"a ist an dem der Mitte der Führungsschiene 5" zugewandten Längsrand des Verbindungselements 8 vorgesehen. Eine in der Längsrichtung der Führungsschiene 5" verlaufende Ausnehmung 5"c ist derart angeordnet, dass ihr einer Rand, welcher mit der Zahnleiste 15' versehen ist, in vertikaler Richtung betrachtet, sich oberhalb der Zahnleiste 9"a befindet. Die beiden Zahnleisten 9'a, 15' sind übereinstimmend ausgeführt. Die Verstellraste 13" ist bei dieser Ausführungsform am rückwärtigen Schibindungsteil 3 an einer in Fig. 3a angedeuteten vertikal verlaufenden Achse 17 schwenkbar gelagert. Das Rastteil 13"a der Verstellraste 13" weist hier zwei Rastzähne 13"b auf, die derart angeordnet und ausgebildet sind, dass sie gleichzeitig in je zwei benachbarte Rastvertiefungen der übereinander verlaufenden Zahnleisten 9"a und 15' eingreifen können. Auch bei dieser Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Verstellraste 13" entsprechend federbeaufschlagt in der verrasteten Lage gehalten wird. In Fig. 3 ist ferner die Handhabe 13"c zum Lösen der Verrastung durch Verschwenken der Verstellraste 13" um die Achse 17 angedeutet.
    Auch bei der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform ist eine um eine vertikal verlaufende Achse 17' am nicht gezeigten rückwärtigen Schibindungsteil schwenkbar angeordnete Verstellraste 13"' vorgesehen. Ähnlich wie bei der Ausführungsform gemäß Fig. 2 verläuft hier das vom vorderen Schibindungsteil 2 kommende Verbindungselement 8 in eine mittige Ausnehmung 5"'c der rückwärtigen Führungsschiene 5"', wobei in diesem Bereich das Verbindungselement 8 an einem Längsrand mit einer Zahnleiste 9"'a versehen ist. In einem Abstand vom Verbindungselement 8 bzw. dessen Zahnleiste 9"'a befindet sich der Rand der Ausnehmung 5"'c der Führungsschiene 5"', wo eine zweite Zahnleiste 15" ausgebildet ist. Bevorzugt liegen die beiden Zahnleisten 9"'a, 15" in der gleichen Ebene. Die Verstellraste 13"' ist nun beidseitig ihrer Schwenkachse 17' mit je einem Rastteil 13"'a versehen, welches jeweils außenseitig je zwei Rastzähne 13"'b aufweist, derart, dass das eine Rastteil 13"a mit zwei Vertiefungen der Zahnleiste 9"'a und das zweite mit zwei Vertiefungen der Zahnleiste 15" in Eingriff bringbar ist. Auch hier wird durch ein Verschwenken der Verstellraste 13"' um die senkrecht verlaufende Achse 17' ein Lösen der Verrastung bewirkt. Die zugehörige Handhabe ist hier nicht dargestellt, kann jedoch in geeigneter Weise an der Verstellraste 13"' angebracht sein, um ein Lösen der Verrastung von außen zu ermöglichen. Die Verstellraste 13"' wird auch bei dieser Ausführungsform entsprechend federbelastet. Die beiden Zahnleisten 9"'a, 15" können, müssen jedoch nicht, übereinstimmend ausgeführt sein.
    Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass die Abmessungen und die Detailausgestaltungen der einzelnen zusammenwirkenden Bauteile für eine einwandfreie Funktion der Verstelleinrichtung entsprechend aufeinander abzustimmen sind.

    Claims (10)

    1. Schibindung mit einem vorderen und einem rückwärtigen Schibindungsteil (2, 3), wobei die Schibindungsteile(2, 3) zur Anpassung an unterschiedliche Schuhgrößen voneinander unabhängig in Schilängsrichtung verstellbar sind und für beide Schibindungsteile (2, 3) eine gemeinsame Verstelleinrichtung vorgesehen ist, die eine an einem der Schibindungsteile (2, 3) angeordnete Verstellraste (13", 13"') aufweist, welche zur Fixierung der Lage des Schibindungsteils (3), an welchem sie gelagert ist, mit einem schifesten Teil und zur Fixierung der Lage des anderen Schibindungsteils (2) mit einem mit diesem eine Verbindung herstellenden Verbindungselement (8) verrastbar ist, und welche in ihrer gelösten Stellung beide Schibindungsteile (2, 3) freigibt,
      dadurch gekennzeichnet, dass die Verstellraste (13", 13') um eine, bezogen auf die Schioberfläche, vertikal verlaufende Achse verschwenkbar ist und zumindest ein Rastteil (13"a, 13'''a) aufweist, welches seitlich mit Rastzähnen (13"b, 13"'b) oder dergleichen versehen ist.
    2. Schibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastzähne (13"b) der Verstellraste (13") mit übereinander verlaufenden Raststellen, insbesondere Zahnleisten (9'a), des schifesten Teils und des Verbindungselements (8) in und außer Eingriff bringbar sind.
    3. Schibindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastzähne (13"'b) der Verstellraste (13''') mit zumindest im Wesentlichen in einer Ebene und parallel zueinander verlaufenden Raststellen, insbesondere Zahnleisten (9'''a, 15''), des schifesten Teils und des Verbindungselements (8) in und außer Eingriff bringbar sind.
    4. Schibindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstellraste (13"') zwei in Schiquerrichtung gegeneinander versetzte Rastteile (13"'a) aufweist, zwischen welchen die Schwenkachse (17') der Verstellraste (13"') verläuft.
    5. Schibindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Verbindungselement (8) unterhalb eines angehobenen Bereiches (5"b) einer Führungsschiene (5") in den bzw. unterhalb den Bereich des zweiten Schibindungsteils (3) erstreckt.
    6. Schibindung nach einem der Ansprüche bis 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnleiste (15") des schifesten Teils entlang eines in Schilängsrichtung verlaufenden Randes einer mittigen Ausnehmung (5"c) desselben ausgebildet ist.
    7. Schibindung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnleiste (9"a, 9"') des Verbindungselements (8) entlang eines in Schilängsrichtung verlaufenden Randes desselben ausgebildet ist.
    8. Schibindung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das schifeste Teil eine Führungsschiene (5", 5"') des betreffenden Schibindungsteils (3) ist.
    9. Schibindung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (8) bandförmig ausgebildet ist.
    10. Schibindung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Verstellraste (13", 13"') am rückwärtigen Schibindungsteil (3) gelagert ist.
    EP00113332A 2000-06-23 2000-06-23 Schibindung Expired - Lifetime EP1166833B1 (de)

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