EP1164260A1 - Schwingungsentkoppelte Befestigung eines Bauteils an einer Struktur - Google Patents

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EP1164260A1
EP1164260A1 EP01102017A EP01102017A EP1164260A1 EP 1164260 A1 EP1164260 A1 EP 1164260A1 EP 01102017 A EP01102017 A EP 01102017A EP 01102017 A EP01102017 A EP 01102017A EP 1164260 A1 EP1164260 A1 EP 1164260A1
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EP
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component
rail
flange
fastening
vibration
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EP01102017A
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Heribert Dipl.-Ing. Möller
Josef Ing. Winter (Grad)
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MAN Truck and Bus SE
Original Assignee
MAN Nutzfahrzeuge AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01MLUBRICATING OF MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; LUBRICATING INTERNAL COMBUSTION ENGINES; CRANKCASE VENTILATING
    • F01M11/00Component parts, details or accessories, not provided for in, or of interest apart from, groups F01M1/00 - F01M9/00
    • F01M11/0004Oilsumps
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    • F01M11/0004Oilsumps
    • F01M2011/0054Fastening to the cylinder block

Definitions

  • the invention relates to a vibration-decoupled attachment according to the Generic term of patent claim 1.
  • the invention is therefore based on the object, a vibration-decoupled attachment to realize a component on a structure that is easy to assemble and which can also be used where components and structure of very different materials or have shape.
  • the component can be attached to the structure by means of a U-shaped rail assemble very easily. Since the rail is stiff in itself, this can affect the structure fastening component may be flexible. For example, with the Fastening of relatively flexible plastic oil sumps connect to a crankcase without any noteworthy deformations must become.
  • Figure 1 shows in cross section a structure 1, e.g. a crankcase with a flange 2 for fastening a component 3, e.g. an oil pan.
  • a component e.g. an oil pan.
  • Fastening of the oil pan 3 has a flange 4.
  • a U-shaped elastic element 5 is pushed over it.
  • This rail (6) has at least one bevel 7, which is functional interacts with the flange 2.
  • the bevel 7 pushed against the flange 2 and causes a squeeze of the elastic Elements 5, so that a reliable seal against leaking oil is given.
  • FIG Attachment of the oil pan 3 (Fig. 1) four rails 6a to 6d are provided, which be screwed from the side to the flange 2 encircling here and the fastening the oil pan 3 serve as described in Fig. 1.
  • the rails 6 can also be designed so that the front on Crankcase 1 (FIG. 1) arranged rails 6b, 6d the course of the flange 2nd (Fig. 1, 2) are adapted so that the rails 6a to 6d the flange 2 without gaps surround.
  • vibration-decoupled shown in Figures 1 to 3 Attachment is also applicable to other cases, such as attachment a valve cover on a cylinder head.

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)
  • Lubrication Details And Ventilation Of Internal Combustion Engines (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine schwingungsentkoppelte Befestigung eines Bauteils an einer Struktur, wobei Struktur und Bauteil je einen Flansch aufweisen und die Flansche durch ein elastisches Element schwingungstechnisch entkoppelt und mit einem Befestigungselement miteinander fest verbunden sind. Zur Reduzierung der Schallemission besteht vielfach die Aufgabe ein Bauteil mit einer Struktur, z.B. eine Ölwanne mit einem Kurbelgehäuse zu verbinden. Das Problem dieser Verbindung besteht darin, daß Bauteil und Struktur verschiedene Formgebung besitzen und zudem noch aus sehr unterschiedlichen Materialien bestehen. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß Struktur und Bauteil mittels eines Befestigungselements verbunden werden, daß dabei das Befestigungselement aus einer im Querschnitt gesehen U-förmigen Schiene (6) bebildet wird, daß dabei mindestens ein Schenkel der Schiene (6) eine Anschrägung (7) aufweist, daß vor der Montage der Schiene (6) das U-förmig ausgebildete elastische Element (5) über den Flansch (4) des Bauteils (3) geschoben wird und daß anschließend die Schiene (6) mittels Schrauben (8) gegen den Flansch (2) der Struktur (1) gepreßt und durch die Anschrägung (7) das elastische Element (5) zusammengepreßt und Bauteil (3) und Struktur (1) fest und dichtend verbunden sind. Das Befestigungselement in Form einer Schiene (6) ermöglicht eine ausgesprochen montagefreundliche Befestigung auch dann, wenn das Bauteil (3) biegeweich ist und zwischen Struktur (1) und Bauteil (3) eine dichte Verbindung erreicht werden soll. <IMAGE>

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine schwingungsentkoppelte Befestigung gemäß dem Gattungsbegriff des Patentanspruches 1.
Zur schwingungstechnischen Entkoppelung von Bauteilen die an schwingenden Strukturen befestigt werden bedient man sich elastischer Elemente die zwischen Bauteil und Struktur angeordnet werden. Schwierigkeiten bereitet die gegenseitige Verbindung beider Teile. Eine direkte Verschraubung ist nicht möglich, da sonst Brücken entstehen über die die Schwingungen übertragen werden können. Eine weitere Schwierigkeit liegt vielfach darin, daß Bauteil und Struktur aus unterschiedlichen Materialien mit unterschiedlichen Steifigkeiten bestehen. Um Verformungen beim Zusammenbau zu vermeiden wären sehr kurze Schraubenabstände erforderlich, die aber nicht immer realisierbar sind.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine schwingungsentkoppelte Befestigung eines Bauteils an einer Struktur zu realisieren, die montagefreundlich ist und die auch dort anwendbar ist, wo Bauteile und Struktur sehr unterschiedlicher Werkstoffe oder Formgebung aufweisen.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 1.
Die Befestigung des Bauteils an der Struktur mittels einer U-förmigen Schiene läßt sich sehr leicht montieren. Da die Schiene in sich steif ist, kann das an der Struktur zu befestigende Bauteil durchaus biegeweich sein. Beispielsweise lassen sich mit der erfindungsgemäßen Befestigung relativ biegeweiche Ölwannen in Kunststoffausführung an einem Kurbelgehäuse anschließen, ohne daß mit nennenswerten Verformungen gerechnet werden muß.
Eine vorteilhafte Anwendung ist Anspruch 2 zu entnehmen.
Ein Ausführungsbeispiel für eine erfindungsgemäße schwingungsentkoppelte Befestigung einer Ölwanne an einem Kurbelgehäuse ist an Hand von Zeichnungen dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1
einen Schnitt durch Teile eines Kurbelgehäuses und einer Ölwanne im Bereich der Flansche
Fig. 2
eine Ansicht der Befestigung von der Seite einer Ölwanne her gesehen
Fig. 3
eine Ansicht der Befestigung von der Seite einer Ölwanne her gesehen mit lückenlos umlaufender Schiene
Figur 1 zeigt im Querschnitt eine Struktur 1, z.B. ein Kurbelgehäuse mit einem Flansch 2 zur Befestigung eines Bauteils 3, z.B. einer Ölwanne. Zur schwingungsentkoppelten Befestigung der Ölwanne 3 weist diese einen Flansch 4 auf. Um die Übertragung von Schwingungen vom Flansch 2 des Kurbelgehäuses 1 auf den Flansch 4 zu unterdrücken, wird über diesen ein U-förmig gestaltetes elastisches Element 5 geschoben.
Die eigentliche Befestigung erfolgt erfindungsgemäß mittels einer U-förmigen Schiene (6). Diese Schiene (6) weist mindestens eine Anschrägung 7 auf, welche funktionell mit dem Flansch 2 zusammenwirkt. Beim Abziehen der Schraube 8 wird die Anschrägung 7 gegen den Flansch 2 geschoben und bewirkt eine Quetschung des elastischen Elements 5, so daß eine zuverlässige Abdichtung gegen austretendes Öl gegeben ist.
Es ist ohne weiteres einzusehen, daß eine derartige Befestigung sehr montagefreundlich ist.
Darüber hinaus erfolgt über die ganze Länge der Flansche 2 und 4 eine konstante Anpressung. Besonders vorteilhaft wirkt sich dieses Verhalten dann aus, wenn z. B. der Flansch des Bauteils (hier der Ölwanne ) biegeweich ist. Eine Befestigung mit Schrauben führt dann unweigerlich zu Verformungen, oder macht eine nicht zu vertretende Anzahl von Schrauben notwendig.
Eine Draufsicht auf den umlaufenden Flansch 2 des Kurbelgehäuses 1 zeigt Fig. 2. Zur Befestigung der Ölwanne 3 (Fig. 1) werden vier Schienen 6a bis 6d vorgesehen, welche von der Seite an den hier umlaufenden Flansch 2 angeschraubt werden und der Befestigung der Ölwanne 3 dienen, wie unter Fig. 1 beschrieben.
Für den Fall, daß Hindernisse 8a bis 8c vorhanden sind, wird die entsprechende Schiene 6c mit Aussparungen 9a bis 9c versehen. Da die Schienen 6 von Natur aus biegesteif ausgeführt sind, führen derartige Aussparungen 9a bis 9c zu keinen nennenswerten Schwierigkeiten.
Die Schienen 6 können nach Fig. 3 auch so ausgeführt sein, daß die stirnseitig am Kurbelgehäuse 1 ( Fig. 1) angeordneten Schienen 6b, 6d dem Verlauf des Flansches 2 (Fig. 1, 2) angepaßt sind, so daß die Schienen 6a bis 6d lückenlos den Flansch 2 umgeben.
Es versteht sich von selbst daß die in den Figuren 1 bis 3 gezeigte, schwingungsentkoppelte Befestigung auch auf andere Fälle anwendbar ist, beispielsweise auf die Befestigung einer Ventilhaube auf einem Zylinderkopf.

Claims (2)

  1. Schwingungsentkoppelte Befestigung eines Bauteils an einer Struktur, wobei Struktur und Bauteil je einen Flansch aufweisen und die Flansche durch ein elastisches Element schwingungstechnisch entkoppelt und mit einem Befestigungselement miteinander fest verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungselement aus einer im Querschnitt gesehen U-förmigen Schiene (6) gebildet wird, daß dabei mindestens ein Schenkel der Schiene (6) eine Anschrägung (7) aufweist, daß vor der Montage der Schiene (6) das U-förmig ausgebildete elastische Element (5) über den Flansch (4) des Bauteils (3) geschoben wird und daß anschließend die Schiene (6) mittels Schrauben (8) gegen den Flansch (2) der Struktur (1) gepreßt und durch die Anschrägung (7) das elastische Element (5) zusammengepreßt und Bauteil (3) und Struktur (1) fest und dichtend verbunden sind.
  2. Befestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Struktur (1) ein Kurbelgehäuse istund das Bauteil (3) eine Ölwanne darstellt und daß die Abschrägung (7) der Schiene (6) funktionell dem wesentlich steiferen Flansch (2) des Kurbelgehäuses (1) zugeordnet ist, während der zweite Schenkel der Schiene eben ist.
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