EP0696035A2 - Isolatorkappenarmatur - Google Patents

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Publication number
EP0696035A2
EP0696035A2 EP19950112376 EP95112376A EP0696035A2 EP 0696035 A2 EP0696035 A2 EP 0696035A2 EP 19950112376 EP19950112376 EP 19950112376 EP 95112376 A EP95112376 A EP 95112376A EP 0696035 A2 EP0696035 A2 EP 0696035A2
Authority
EP
European Patent Office
Prior art keywords
shaped
fitting
fitting according
collar
connection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
EP19950112376
Other languages
English (en)
French (fr)
Inventor
Udo-Eberhard Koch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ea Elektroarmaturen (georg Fischer +gf+ Elektroarmaturen Ag) GmbH
Original Assignee
Ea Elektroarmaturen (georg Fischer +gf+ Elektroarmaturen Ag) GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ea Elektroarmaturen (georg Fischer +gf+ Elektroarmaturen Ag) GmbH filed Critical Ea Elektroarmaturen (georg Fischer +gf+ Elektroarmaturen Ag) GmbH
Publication of EP0696035A2 publication Critical patent/EP0696035A2/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/38Fittings, e.g. caps; Fastenings therefor

Definitions

  • the present invention relates to isolator cap fittings, in particular bobbin, pan, fork or tab caps with a correspondingly shaped end region, a sleeve-shaped and a collar-shaped region.
  • Such composite insulators are known, for example, from DE 2432254, in which a high-voltage composite insulator is described, which is composed of a pretensioned strand-like tension member made of glass fiber-reinforced plastic, a coupling fitting and several shield bodies.
  • a generic composite insulator is also known from the Hoechst CeramTec brochure.
  • the coupling or end area of the union fitting should have very high mechanical strength with low electrical conductivity.
  • the middle, sleeve-like area should be ductile with high strength, but the collar-shaped area of the fitting facing the insulating body should be electrically conductive without high demands on the mechanical strength.
  • the object of the present invention is to propose a union fitting in which different material combinations are used in accordance with the different strength requirements.
  • Figure 1 shows a union fitting, a so-called bobbin cap 1.
  • the bobbin area 2 serves as a connecting element to the next component (not shown), e.g. a pan of another insulator.
  • the sleeve-like region 3 serves to receive a glass fiber rod of the composite insulator. The connection is made in a pressing process, so that a high clamping force between the valve and rod is guaranteed so that the tensile strength of the rod can be fully utilized.
  • the collar-shaped area 4 is used for electrical field control.
  • the insulator cap fittings are forged, so that it is not possible for manufacturing reasons to make the collar-shaped area larger or to choose a more conductive material.
  • the individual cap areas as parts and to connect them by means of friction welding. This ensures a specific material adaptation to the strength requirements that occur in the corresponding sections of the bobbin cap.
  • the bobbin part 2 can have a conically shaped end which can be connected to the sleeve-shaped part 3 in such a way that the conical end of the bobbin part forms the sleeve bottom.
  • the connection between the clapper and part 3 can be made by means of cone friction welding.
  • pan elements or fork or tab elements as are usually used for electrical fittings in high-voltage overhead lines, can also be used.

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  • Insulators (AREA)

Abstract

Für Verbundisolatoren wird eine Isolatorkappenarmatur insbesondere Klöppel-, Gabel- oder Laschenkappe mit einem hülsenförmigen und einem kragenförmigen Bereich vorgeschlagen, wobei Endbereich und hülsen- und kragenförmiger Bereich aus unterschiedlichen Materialen gefertigt sind und miteinander kraft- und formschlüssig verbunden sind. <IMAGE>

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft Isolatorkappenarmatur insbesondere Klöppel-, Pfannen-, Gabel- oder Laschenkappe mit einem entsprechend geformten Endbereich, einem hülsenförmigen und einem kragenförmigen Bereich.
  • In der Stromversorgung werden in zunehmendem Masse Verbundisolatoren eingesetzt, insbesondere im Hochspannungsbereich zur Stromübertragung in Verteil- bzw. in Übertragungsnetzen. Verbundisolatoren, auch als Kunststoffisolatoren bekannt, zeichnen sich dadurch aus, dass sie sehr leicht und äusserst flexibel sind, ohne dass sie in ihrer mechanischen Festigkeit gegenüber üblichen Langstabisolatoren oder Kappenisolatoren aus Porzellan bzw. aus teilweise gehärtetem Glas nachstehen. Erreicht wird dies durch eine Verbundbauweise des Kunststoffisolators aus folgenden Materialien:
    • säurefeste Glasfasern
    • Epoxidharz als Bindemittel zwischen den Glasfasern
    • Vernetztes Silikon oder andere geeignete Kunststoffe als Umhüllungsmaterial gegen Witterungseinflüsse
    • Aufgepresste Überwurfarmaturen zur Krafteinleitung bzw. zur Kraftübertragung.
  • Solche Verbundisolatoren sind beispielswise aus der DE 2432254 bekannt in der ein Hochspannungsverbundisolator beschrieben ist, der sich aus einem vorgespannten strangförmigen Zugglied aus glasfaserverstärktem Kunststoff, einer Überwurfarmatur und mehreren Schirmkörpern zusammensetzt.
  • Aus dem Prospekt Hoechst CeramTec ist ebenfalls ein gattungsgleicher Verbundisolator bekannt.
  • Das Problem besteht nun darin, dass an die Isolarorkappenarmatur unterschiedliche Anforderungen in mechanischer und elektrischer Hinsicht gestellt werden, die die heute bekannten Ausführungen nicht erfüllen. So sollte der Kupplungs- oder Endbereich der Überwurfarmatur eine sehr hohe mechanische Festigkeit mit geringer elektrischer Leitfähigkeit aufweisen. Der mittlere, hülsenartige Bereich sollte duktil mit hoher Festigkeit, der dem Isolierkörper zugewandte kragenförmige Bereich der Armatur jedoch elektrisch gut leitend sein ohne hohe Anforderung an die mechanische Festigkeit.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Überwurfarmatur vorzuschlagen, bei der den unterschiedlichen Festigkeitsanforderungen entspechend unterschiedliche Werkstoffkombinationen verwendet werden.
  • Diese Aufgabe wird durch die Lehre des Anspruches 1 gelöst.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen gehen aus den abhängigen Ansprüchen hervor.
  • Anhand der beiliegenden Figuren wird die Erfindung näher erläutert.
  • Figur 1 zeigt eine Überwurfarmatur, eine sogenannte Klöppelkappe 1. Der Klöppelbereich 2 dient als Verbindungselement zum nächsten Bauteil (nicht dargestellt), z.B. einer Pfanne eines anderen Isolators. Der hülsenartig ausgebildete Bereich 3 dient zur Aufnahme eines Glasfaserstabes des Verbundisolators. Die Verbindung erfolgt in einem Pressvorgang, so dass eine hohe Klemmkraft zwischen Armatur und Stab gewährleistet ist, damit die Zugbelastbarkeit des Stabes voll ausgenutzt werden kann. Der kragenförmige Bereich 4 dient zur elektrischen Feldsteuerung.
  • An eine Überwurfarmatur, z.B. Klöppelkappe, werden vielseitige Anforderungen gestellt:
    • 1. Der Klöppelbereich 2 muss aus einem sehr hochfesten Material sein, da eine Konzentration der gesamten übertragenen Kraft im Klöppel entsteht.
    • 2. Im Hülsenbereich 3 soll das Material möglichst weich sein, um nach dem Verpressen mit dem Stab nicht wieder zurückzufedern. Eine hohe Verformung garantiert eine innige kraftschlüssige, zum Teil auch eine formschlüssige Verbindung.
    • 3. Der kragenförmige Bereich 4 sollte möglichst gross als Konus geformt sein und einen grossen Radius aufweisen, um das elektrische Feld gut steuern zu können und dadurch Teilentladungen zu vermeiden.
  • In der Regel werden die Isolatorkappenarmaturen geschmiedet, so dass es aus fertigungstechnischen Gründen nicht möglich ist, den kragenförmigen Bereich grösser auszuformen oder dafür ein besser leitendes Material zu wählen.
  • Erfindungsgemäss wird vorgeschlagen, die einzelnen Kappenbereiche als Teile auszubilden und deren Verbindung mittels Reibschweissen vorzunehmen. Dadurch wird eine konkrete Materialanpassung an die jeweils auftretenden Festigkeitserfordernisse in den entsprechenden Abschnitten der Klöppelkappe gewährleistet.
  • Gemäss Figur 2 kann der Klöppelteil 2 ein konisch geformtes Ende aufweisen, das mit dem hülsenförmigen Teil 3 derart verbindbar ist, dass das konusförmige Ende des Klöppelteiles den Hülsenboden bildet. Die Verbindung zwischen Klöppel und Teil 3 kann mittels Konusreibschweissung erfolgen.
  • An Stelle eines Klöppelteiles sind auch Pfannenelemente oder Gabel- bzw. Laschenelemente, wie sie üblicherweise für Elektroarmaturen bei Hochspannungs-Freileitungen eingesetzt werden, verwendbar.

Claims (6)

  1. Isolatorkappenarmatur insbesondere Klöppel-, Pfannen-, Gabel- oder Laschenkappe mit einem entsprechend geformten Endbereich, einem hülsenförmigen und einem kragenförmigen Bereich, dadurch gekennzeichnet, dass der Endbereich, der hülsenförmige und der kragenförmige Bereich jeweils aus gleichen, ähnlichen oder unterschiedlichen Materialen gefertigt und miteinander kraft- und formschlüssig verbunden sind.
  2. Armatur nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Endbereich als Klöppel-, Pfannen-, Gabel- oder Laschenteil ausgebildet ist.
  3. Armatur nach Ansprüchen 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung der einzelnen Armaturteile mittels einer Schweissverbindung erfolgt.
  4. Armatur nach Ansprüchen 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung der einzelnen Armaturteile mittels Stumpf- und/oder Konusreibschweissung erfolgt.
  5. Armatur nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Klöppel, die Pfanne, die Gabel oder die Lasche aus hochfestem Stahl und der kragenförmige Bereich aus einem hochleitfähigen Material z.B. Aluminium gefertigt ist.
  6. Verwendung der Isolatorkappenarmatur nach einem der Ansprüche 1 bis 5 für den Einsatz bei anderen Armaturen zu Hochspannungs-Freileitungen beispielsweise Schutzarmaturen für Isolatorenketten und für Schaltanlagenklemmen, insbesondere für die Verbindung von hochleitfähigen Materialien mit mechanisch hochfesten Werkstoffen.
EP19950112376 1994-08-05 1995-08-07 Isolatorkappenarmatur Withdrawn EP0696035A2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH244794 1994-08-05
CH2447/94 1994-08-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
EP0696035A2 true EP0696035A2 (de) 1996-02-07

Family

ID=4234043

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
EP19950112376 Withdrawn EP0696035A2 (de) 1994-08-05 1995-08-07 Isolatorkappenarmatur

Country Status (1)

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EP (1) EP0696035A2 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN105655063A (zh) * 2016-03-25 2016-06-08 江苏祥源电气设备有限公司 一种新型悬式复合绝缘子专用球窝

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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