EP0146916A2 - Kokstrockenkühleinrichtung - Google Patents
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B39/00—Cooling or quenching coke
- C10B39/02—Dry cooling outside the oven
Definitions
- the invention relates to a coke dry cooling device according to the preamble of the main claim.
- Discharge rockers are also known from Figure 2, page 435 of the above-mentioned document, with which the cooled coke is metered off at the end of the cooling shaft.
- the approx. 3 m long discharge rockers are actuated by hydraulic cylinders linder, which are attached outside the cooling shaft. These cooling rockers extend over half the length of the cooling shaft.
- the object of the invention is now to propose improvements in the storage of the cooling walls and the swivel Austra g in the cooling chamber in order to achieve a further reduction in the circulating cooling gas and an equalization of the coke discharge.
- a possible difference in height between the hollow beams serving as cooling gas supply and the lower edge of the cooling walls can be compensated according to the invention in that additional supports or supports are arranged in the longitudinal direction of each individual cooling wall between the hollow beams and the actual cooling walls. These supports or supports can in particular be arranged below the coke deflection plates of the coke chutes, so that these supports and supports are kept away from any mechanical load on the coke and the cooled coke can be drawn off freely over the coke chutes.
- the hot coke is filled with the inner küniwalls (4) via the antechamber (1) through the passage opening (3) into the cooling chamber (2) and is removed from the cooling chamber below via the coke chutes (12) and the coke discharge rockers (14 ) withdrawn from the cooling chamber.
- the cycle Cooling gas is passed via the cooling gas line (11) and via horizontal lines designed as a hollow beam (10) via the outlets (13) at the lower end of the coke chutes (12) into the chamber and flows at the upper end of the cooling chamber outside the cone (5) of the hot coke to the waste heat boiler (6) and the downstream fine deduster (7), which is connected to the cooling gas line (11) with the interposition of some additional devices.
- the individual cooling walls (4, 4a) in the area of the largely fire-resistant supporting walls (8), there are the individual supports or supports (9) at certain intervals, which in turn are firmly connected to the continuous hollow supports (10).
- the space between the baffle plates of the coke chutes and the hollow supports (10) can be largely filled with insulating material, but it can also be partially cooled by the cold cooling gas.
- the number of inner cooling walls (4) in the cooling chamber (2) is odd and thus the middle cooling wall (4c 'is arranged exactly centrally in the middle of the cooling chamber.
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Abstract
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Kokstrockenkühleinrichtung gemäß Oberbegriff des Hauptanspruches.
- Eine derartige Kokstrockenkühleinrichtung ist beschrieben in "iechnische Mitteilungen", 75. Jahrgang, Heft 9/1982, Seite 434 bis 439. Gemäß Bild 2, Seite 435 sind dabei die Kühlwände auf einem Träger gelagert, der quer zu den Kühlwänden verläuft und in den Außenwänden der Kühlkammer gelagert ist. Diese Trä- ger müssen bei den großen Abmessungen der Kühlkammer und der relativ großen freien Tragweite sehr stabil ausgelegt sein. Außerdem hat es sich gezeigt, daß bei einer Minimierung der Kühlgasmenge die Temperaturen dieser Träger sehr leicht ansteigen und in Temperaturbereiche gelangen, in denen die Festigkeit der Träger beeinträchtigt ist.
- Aus dem Bild 2, Seite 435 der o. g. Schrift sind ebenfalls Austragswippen bekannt, mit denen der gekühlte Koks am Ende des Kühlschachtes dosiert abgezogen wird. Die Betätigung der ca. 3 m langen Austragswippen erfolgt durch hydraulische Zylinder, die außerhalb des Kühlschachtes angebracht sind. Diese Kühlwippen erstrecken sich über die halbe Länge des Kühlschachtes. In der Mitte zwischen den Austragswippen befindet sich ein begehbarer Raum zur Wartung und Reparatur der Wippenlager. Dieser begehbare Raum nimmt relativ viel Platz in Anspruch und der gekühlte Koks muß in der Kühlkammer .um diesen Raum herum geleitet werden, was zu Verteilungsproblemen führen kann.
- Aufgabe der Erfindung ist es nun, Verbesserungen bei der Lagerung der Kühlwände und der Austragswippen in der Kühlkammer vorzuschlagen, um eine weitere Reduzierung des im Kreislauf geführten Kühlgases und eine Vergleichmäßigung des Koksabzuges zu erreichen.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das Kennzeichen des Hauptanspruches gelöst. In den Unteransprüchen sind weitere Ausführungsformen der Kokstrockenkühleinrichtung beschrieben.
- Es hat sich erfindungsgemäß gezeigt, daß durch die Abstützung der Kühlwände in der Kühlkammer auf Trägern, die als Hohlträ- ger ausgebildet sind,und durch die Kühlung dieser Hohlträger eine einfachere Abstützung der Kühlwände erreicht wird, weil die Hohlträger durch die Kühlung stets auf niedrigem Temperaturniveau gehalten werden. Gleichzeitig kann im Bereich der Hohlträger eine höhere Temperatur des Kokses zugelassen werden. Damit lassen sich die inneren Kühlwände in der Kühlkammer im Vergleich zu bisherigen Ausführungen erheblich weiter nach unten verlängern und es kann der Anteil der über die inneren Kühlwände vom heißen Koks an die Kühlflüssigkeit übertragenen Wärme erheblich erhöht werden und die Menge des Kreislaufgases verringert werden. Es hat sich überraschender Weise gezeigt, daß auch bei einer Verringerung der Kühlgasmenge die Temperatur des Kokses beim Verlassen der Kühlkammer, z. B. in der Nähe der Austragswippen,sich nur unwesentlich ändert.
- Es hat sich erfindungsgemäß als zweckmäßig erwiesen, die Kokstrockenkühleinrichtung so zu dimensionieren, daß die Hohlträger in einem Temperaturbereich des Kokses von ca. 200 bis 300 °C angeordnet sind. Insbesondere bei einer gleichzeitigen inneren Kühlung der Hohlträger besteht in diesem Temperaturbereich des Kokses keinerlei Gefahr für die Festigkeit der Hohlträger.
- Im Hinblick auf eine optimale Verteilung des Kühlgases über der gesamten Länge der Kühlkammer hat es sich als günstig erwiesen, in oder unter den Hohlträgern einen weiteren Kanal zur Zuführung des Kühlgases anzuordnen, der sich in Strömungsrichtung des Kühlgases zum Ende hin verjüngt.
- Einen eventuellen Höhenunterschied zwischen den als Kühl gaszuführung dienenden Hohlträgern und der Unterkante der Kühlwände kann man erfindungsgemäß dadurch ausgleichen, daß zwischen den Hohlträgern und den eigentlichen Kühlwänden zusätzlich in Längsrichtung jeder einzelnen Kühlwand verlaufende Träger oder Stützen angeordnet sind. Diese Träger bzw. Stützen können insbesondere unterhalb von den Koksableitblechen der Koksschurren angeordnet sein, so daß diese Stützen und Träger von jeglicher mechanischen Belastung des Kokses fern gehalten werden und der gekühlte Koks ungehindert über die Koksschurren abgezogen werden kann.
- Zur Anordnung und Lagerung der Austragswippen im unteren Teil der Kühlkammer wird erfindungsgemäß im Anspruch 6 als verbesserte Ausführungsform vorgeschlagen, daß die Austragswippen in der Mitte der Kühlkammer auf einem schmalen Träger gelagert sind, der parallel zu den Kühlwänden quer durch die gesamte Kühlkammer verläuft. Auf einen eigenen begehbaren Kanal zur Wartung und Reparatur der Wippenlager in der Mitte der Kühlkammer wird erfindungsgemäß verzichtet und die inneren Lager der Austragswippen sind als trocken laufende, wartungsfreie Heißtemperaturlager ausgebildet. Man ist dadurch in der Lage, in der Mitte über dem Heißtemperaturlager lediglich ein kleines Abdeckblech zur Ableitung des Kokses anzuordnen. Durch diese Maßnahme wird der Koks im Bereich der Koksschurren wesentlich weniger umgelenkt, so daß ein gleichmäßigerer Abzug des Kokses erreicht wird. Schließlich hat es sich als günstig erwiesen, die Reihe der inneren Heißtemperaturlager auf dem schmalen Träger genau unter einer mittleren Kühlwand in der Mitte der Kühlkammer anzuordnen. Mit dieser Anordnung ist zweckmäßigerweise verbunden, daß statt einer geraden Zahl von inneren Kühlwärden nunmehr eine ungerade Zahl an Kühlwänden in der Kühlkammer angeordnet ist. Damit ist wiederum ein ungestörter Koksabzuc ohne größere Auslenkungen in der Mitte der Kühlkammer möglich.
- Die Erfindung wird anhand der beigefügten Figuren 1 und 2 beispielsweise näher erläutert.
- Figur 1 zeigt einen vertikalen Schnitt durch eine Kokstrokkenkühleinrichtung.
- Figur 2 zeigt ebenfalls einen vertikalen Schnitt durch die Kokstrockenkühleinrichtung senkrecht zum Schlitz gemäß Figur 1.
- Bei der Kokstrockenkühlung wird der heiße Koks über die Vorkammer (1) durch die Durchtrittsöffnung (3) in die Kühlkammer (2) mit den inneren Küniwänden (4) gefüllt und wird aus der Kühlkammer unten über die Koksschurren (12) und die Koksaustragswippen (14) aus der Kühlkammer abgezogen. Das Kreislaufkühlgas wird über die Kühlgasleitung (11) und über waaoerechte als Hohlträger (10) ausgebildete Leitungen über die Austritte (13) am unteren Ende der Koksschurren (12) in die Kammer geleitet und strömt am oberen Ende der Kühlkammer außerhalb des Schüttkegels (5) des heißen Kokses zum Abhitzekessel (6) und den nachgeschalteten Feinentstauber (7), der unter Zwischenschaltung einiger Zusatzeinrichtungen mit der Kühlgasleitung (11) verbunden ist. Unterhalb der einzelnen Kühlwände (4, 4a) befinden sich im Bereich der größtenteils feuerfesten Stützwände (8) in bestimmten Abständen die Einzelstützen bzw. Träger (9), die wiederum fest mit den durchgehenden Hohlträgern (10) verbunden sind. Der Raum zwischen den Ableitblechen der Koksschurren und den Hohlträgern (10) kann größtenteils mit Isoliermaterial ausgefüllt sein, er kann aber auch teilweise von dem kalten Kühl gas gekühlt werden. Die Anzahl der inneren Kühlwände (4) in der Kühlkammer (2) ist ungerade und damit ist die mittlere Kühlwand (4c' genau zentral in der Mitte der Kühlkammer angeordnet. Sie stützt sich über eine Stütze (9) auf dem Hohlträger (10) ab. Genau senkrecht unter der mittleren Kühlwand (4a) verläuft in derselben Richtung ein Träger (16), auf dem die inneren Heißtemperaturlager (15) für die Austragswippen (14) sich befinden. Der Koks, der in den beiden der inneren Kühlwand (4a) benachbarten Zellen nach unten rutscht, wird im Bereich der Koksschurren (12) bzw. im Bereich des Abdeckbleches über den Heißtemperaturlagern (15) nur unwesentlich abgelenkt. Oberhalb dieser inneren Lager kommt es demnach nicht mehr zu Verzögerungen beim Austrag des Kokses.
-
- (1) Vorkammer
- (2) Kühlkammer
- (3) Durchtrittsöffnung
- (4) Kühlwände
- (4a) mittlere Kühlwand
- (5) Koksschüttkegel
- (6) Abhitzekessel
- (7) Feinentstauber
- (8) Stützwände für (4)
- (9) Stützen bzw. Träger
- (10) Hohlträger
- (11) Kühlgasleitung
- (12) Koksschurren
- (13) KUhlgasaustritte
- (14) Austragswippen
- (15) innere Lager von (14)
- (16) Träger für (15)
Claims (8)
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