DEV0008076MA - - Google Patents

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DEV0008076MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 17. November 1954 Bekanntgemacht am 1. März 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zur Entleerung von sich nach unten konisch verengenden Behältern für staubförmiges, pulverförmiges und körniges Schüttgut. Solche Behälter besitzen eine poröse Bodenplatte, durch die Luft in den Behälter eingeblasen wird. Durch das Einblasen von Luft wird das im Behälter befindliche Schüttgut aufgelockert und.in einen nüssigkeitsähnlichen Zustand versetzt, in dem es ohne Schwierigkeiten aus dem Behälter durch Rohrleitungen herausgepumpt werden kann, die nach oben oder nach unten aus dem Behälter herausgeführt sind und die horizontal, vertikal oder schräg bis zu der Stelle geführt werden können, an der das Schüttgut gelagert werden soll.
Die Pumparbeit beim Transport in längeren, horizontalen Rohrleitungen oder in vertikal bzw. schräg nach oben führenden Rohrleitungen wird
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durch Einblasen eines Druckluftstrahles durch besondere Düsen axial in die Rohrleitungen hinein oder durch Aufladen des zu diesem Zweck druckfest ausgebildeten Behälters -selbst aufgebracht. In letzterem Falle erfolgt; die Aufladung des Behälters durch die Auflockerungsluft allein, durch Einleitung von Druckluft in den Behälter oberhalb der Schüttgutoberfläche1 oder durch Auflockerungsluft und Oberluft gemeinsam.
ίο Die Vorrichtungen müssen derart gestaltet sein, daß sie eine möglichst vollständige Entleerung gestatten. Um dies zu erreichen, ist bei einem bekannten, pneumatisch zu entleerenden Schüttgutbehälte'r der gesamte poröse Behälterboden geneigt angeoordnet, und die Entleerungsleitung ist etwa, an. der tiefsten Stelle des Bodens aus dem Behälter herausgeführt.
Bei einer anderen bekannten' Vorrichtung ist die poröse Bodenplatte in der Mitte durchbrochen, und die Entleerungsleitung führt von dieser Durchbrechung nach unten aus dem Behälter heraus.
Bei einem anderen bekannten Schüttgutbehälter ist die Entleerungsleitung nach oben aus dem Be>hälter herausgeführt und ist somit, zumindest teilweise,"vom Schüttgut umgeben. Der untere Mündungsquerschnitt dieser Entleerungsleitung verläuft parallel zur Oberfläche des porösen Bodeneinsatzes, und zwar in einem solchen Abstand von der Oberfläche der Bodenplatte, daß der freie Zuströmquer schnitt an der Einmündung des Entleerungsrohres mindestens gleich dem Querschnitt des Entleerungsrohres selbst ist.
Bei allen diesen Vorrichtungen bleibt eine zu große Menge des Schüttgutes im Behälter zurück, die durch die pneumatische Entleerungsein'richtung nicht aus dem Behälter heraustransportiert werden kann. Bei dem zuletzt geschilderten Behälter mit nach oben herausgeführter Entleerungsleitung ist das zurückbleibende Volumen etwa gleich der Bodenfläche multipliziert mit dem Abstand zwischen der unteren Mündung der Entleerungsleitung und der Bodenfläche. Wenn man, um dife nach der Entleerung bedeckt bleibende Bodenfläche zu verkleinern, den gesamten porösen Bodeneinsatz in zwei zusammenhängende, jedoch in verschiedenen Höhenlagen angeordnete Teile unterteilt und die Entleerungsleitung bis oberhalb des unteren Bodenteiles herunterführt, so geht ein beträchtliches Ladevolumen unterhalb des höher liegenden Bodenteiles verloren.
Bei der erfindungsgemäßen Entleerungsvorrichtung wird eine fast restlose Entleerung des Behälters erzielt. Außerdem wird eine Verstopfung des Überganges vom Behälter in die nach unten aus ihm herausführende Leitung, wie sie bei den bekannten Anordnungen eintreten kann, mit Sicherheit verhindert und der Strömungsverlust an diesem Übergang weitmöglichst verringert.
Die Entleerungsvorrichtung gemäß der Erfindung besitzt einen Bodeneinsatz in Form eines Kegel stumpfes, dessen Mantelfläche, etwa parallel zu der Maritelfläche des konischen unteren Behälter -
, endes verläuft und dessen beide Gründflächen aus porösen Platten bestehen. Die Auflockerurigsluft " wird in das Innere des Kegelstumpfes eingeführt.
Die durch die obere, größere poröse Platte in den Behälter eintretende Luft lockert den Behälterinhalt auf und macht ihn fließfähig. Die untere, kleinere poröse Platte liegt etwa in der Höhe des Überganges von dem Behälter in die Entleerungsleitung oder etwas höher als dieser Übergang. Die aus dieser Platte austretende Luft unterstützt den Heraustransport des Schüttgutes nach unten und verhindert eine Verstopfung des Eintritts in die Entleerungsleitung. Der gesamte1 Strömungsweg des Schüttgut-Luft-Gemisches weist keine wesentlichen Verengungen und Erweiterungen und auch keine Umlenkungen auf, so daß die .Strömungsverluste sehr gering sind.
Die Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt. Die Zeichnung zeigt einen Schnitt durch die Achse eines gemäß der Erfindung ausgebildeten Behälters.
Das untere Ende des Schüttgutbehälters 1 verengt sich nach unten konisch. Der konische Bodeneinsatz besteht aus der Mantelfläche 2, die zu der Gehäusemantelfläche 3 etwa parallel verläuft, und den beiden porösen Platten 4 und 5. Die untere poröse Platte 5 befindet sich etwas höher als der Übergang 6 des Behälters 1 in die Entleerungsleitung 7. Die Aufloekerungsluft wird in das Innere 8 des Bodeneinsatzes durch die Rohre 9 und 10 eingeführt. Die beiden Rohre 9 und 10 können gleichzeitig zur Befestigung des Bodeneinsatzes dienen. ,
In der Zeichnung ist nur der Beginn der Entleerungsleitung 7 dargestellt. Diese kann weiterhin in jeder· beliebigen Richtung, also etwa waagerecht, vertikal nach oben oder schräg nach oben, weitergeführt werden.
Die obere poröse Platte 4 kann, um ein Abrutschen des auf der Platte liegenden Schüttgutes nach unten und damit eine noch vollständigere Entleerung zu bewirken, nach oben gewölbt oder kegelig ausgebildet werden.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Entleerung von sich nach unten konisch verengenden Behältern für staubförmiges, pulverförmiges und körniges Schüttgut mit einer porösen Bodenplatte für die Zuführung vofi Aufloekerungsluft und einem nach unten aus dem Behälter herausführenden. Entleerung sr ohr, gekennzeichnet durch einen Bo<deneinsatz in Form eines Kegelstumpfes, dessen Mantelfläche (2) etwa parallel zu der Mantelfläche (3) des Behälters (1) verläuft und dessen beide Grundflächen aus porösen Platten (4, 5) bestehen, wobei die Aufloekerungsluft in das Innere (8) des Bodeneinsiatzes eingeführt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die untere poröse Platte (5) des Bodeneinsatzes etwa auf der Höhe des Über -
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ganges (6) vom Behälter (ι) in die Entleerungsleitung (7) oder etwas oberhalb dieses Überganges (6) angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre (9, 10) für die Zufuhr der Auflockerungsluft in das Innere
(8) des Bodenemsatzes gleichzeitig zur Befestigung des Bodeneinsatzes dienen.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die obere poröse Platte (4) nach oben gewölbt oder kegelig ausgebildet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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