DEST006133MA - - Google Patents

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DEST006133MA
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needles
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needle
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 20. März 1953 Bekanntgemacht am 22. September 1955
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung, um Rundhölzer durch Einspritzen antiseptisch wirkender oder die Feuerbeständigkeit erhöhender Flüssigkeiten senkrecht zu ihrer Achse zu imprägnieren.
Es sind bereits Imprägniervorrichtungen bekannt, bei denen eine Einspritznadel durch Schlagen mit einem Hammer in das Holz getrieben wird, worauf die Imprägnierflüssigkeit unter Druck durch das Innere der Nadel in das Holz eingeführt wird.
Diese Geräte haben jedoch den Nachteil, daß zum Einstechen der Nadel in das Holz ein verhältnismäßig hoher Kraftaufwand erforderlich ist und die Nadel beim Einschlagen leicht abbricht.
Aus diesem Grunde sind. Holz-Impfmaschinen in Anwendung, die nach dem; Kniehebelprinzip arbeiten und z. B. aus zwei kämmenden Zahnsegmenten bestehen, an die zwei an ihrem freien Ende gelenkig verbundene Stangen angelenkt sind, die an ihrem freien Ende die Impfnadel tragen.
Auch sind Impf maschinen, zum Imprägnieren von stehenden Masten bekannt, die aus einem das Nadelgerät aufnehmenden Dreibock bestehen, der mit Hilfe von Spannketten an den Baumstamm bzw. Mast fest angepreßt wird.
Es ist ferner bekannt, das Impfgerät in vorbereitete Bohrlöcher einzuschrauben, wobei der flüssige Impfstoff vorher unter Anwendung äußeren Druckes in das Bohrlochimpfgerät eingepreßt wurde.
Nach dem Einschrauben des Impfgerätes in das vorbereitete Bohrloch und nach dem öffnen eines Ventils tritt der Impfstoff unter Druck in das zu impfende Holz ein.
Da zum Imprägnieren bis zum Kern eines Rundholzes, beispielsweise eines Leitungsmastes, eine
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St 6133 IVa/38h
größere Anzahl von Kinstichen im Umfang eines Querschnittes erforderlich ist, ist sowohl das Einschlagen I1IiH'!' einzelnen lmpfnadel als auch das Einschrauben in vorbereitete Bohrlöcher mit den bekannten Vorrichtungen sehr zeitraubend.
[lurch das erimdungsgemiü.ie Verfahren und die Vorrichtung zur Durchführung desselben werden diese Mängel beseitigt, und es wird ein schnelles Arbeiten gewährleistet.
ίο (ieniäl.t dem Verfahren werden mindestens drei Kinspritznadcln in gleicher Querschnittsebene untcM' hydraulischem Druck in das Holz gepreßt.
Hierauf wird der Impfstoff in das Holz eingespritzt, und liac'h der Injizienmg werden schließlich
is die Kinsprit/.iiadeln durch hydraulischen Druck aus dem Holz gezogen. Das Einpressen der Nadeln, das Kinspritzen des Impfstoffes und das Herausziehen der Nadeln geschieht dabei jeweils zu gleichen Zeitpunkten.
ao Zur I hirchführung des Verfahrens dient eine Vorrichtung, bei der mindestens drei in Zylindern angeordnete und mit doppelt beaufschlagten Kolben und Kolbenstangen versehene Einspritznadeln mit Hilfe voiii verstellbaren Doppellaschen eine beweg-
as liehe Kinheit bilden. Dabei ist eine, der Doppellaschen als Sclmellspannverschhiü ausgebildet. Hierdurch ist ein schnelles und gleichmäßiges Umspannen des Rundholzes unabhängig von dessen Durchmesser gewährleistet.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsart der Krlindung schematisch dargestellt.
Die Vorrichtung besteht aus drei Einspritznadeln 1, die an ihrem einen Ende als Kolbenstange 2 mit Kolben 3 ausgebildet sind und sich in einem Druckzylinder 4 bewegen.
Das von einer ölpumpe kommende Druckmittel wird durch eine Bohrung 5 am äußeren Verschluß jedes Druckzylinders in diesen eingeführt und beaufschlagt den entsprechenden Kolben. Zur Beaufschlagung der Kolben 3 in umgekehrter Richtung, (1. li.. wenn die Kinspritznadeln aus dem Rundholz wieder herausgezogen werden sollen, ist am Übergang der Nadel in die Kolbenstange in jedem Zylinderkopf 6 eine Bohrung 7 vorgesehen, durch
■15 welche das Druckmittel eintritt, so daß der Kolben nunmehr in umgekehrter Richtung beaufschlagt wird. Der Impfstoff befindet sich in einem nicht dargestellten kleinen Zusatzbehälter und wird durch die axiale Bohrung S mit Hilfe von Schlauchleitungen den einzelnen Kolbenstangen 2 zugeführt und aus mehreren Queniflinnigen der Nadelspitzen mittels einer Pumpe in das Holz gedrückt. Die Ouerlöehcr in den Nadelspitzen gewährleisten, daß auch für Splintholz nur ein ganz geringer Druck genügt, um den Impfstoff in das Holz zu drücken.
Die Zvlindcrköpfe 6 der Kinspritznadel 1 sind durch verstellbare Doppellaschen 9 miteinander verbunden und werden mit einem Sehnellspaimverschlul.t ίο fest um das Rundholz gespannt.
fm Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Nachdem das Kernimpfgerät um das zu imprägnierende Rundholz gelegt und mit Hilfe des Spannschlosses io fest um das Rundholz gespannt ist, wird das Druckmittel durch die Bohrungen 5 am äußeren Verschluß jedes Druckzylinders in diese eingeführt und beaufschlagt die Kolben 3. Die Nadeln werden nun in das Holz bis zur gewünschten Tiefe gleichzeitig eingepreßt. Hierauf wird die Impfflüssigkeit mit Hilfe einer Druckpumpe durch die mittlere Bohrung jeder Nadel in das Holz injiziert. Nach der Imprägnierung wird das Druckmittel durch die Bohrung 7 der Zylinderköpfe 6 in die Zylinder 4 geleitet und beaufschlagt die Kolben 3 in umgekehrter Richtung.
Das Verfahren und die Vorrichtung gewährleisten neben einer schnellen Arbeitsweise ein sicheres Impfen auch des Kernes, da mindestens drei Nadeln symmetrisch in einer Querschnittsebene in Richtung des Kernes wirken. Die flache Form der Nadeln gewährleistet ein sofortiges Schließen der lamellenförmigen Einstichoffnungeii, wodurch die Festigkeit des Holzes nicht beeinträchtigt wird.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Imprägnieren von Rundhölzern senkrecht zu ihrer Achse durch Einspritzen antiseptisch wirkender oder die Feuerbeständigkeit erhöhender Flüssigkeiten, da- go durch gekennzeichnet, daß mindestens drei Einspritznadeln in gleicher Ouersclmittsebene unter hydraulischem Druck in das Holz gepreßt werden, worauf der Impfstoff in, das Holz eingespritzt und nach der Injizierung die Einspritznadeln durch hydraulischen Druck aus dem Holz gezogen werden, wobei das Einpressen der Nadeln, das Einspritzen des Impfstoffes und das Herausziehen der Nadeln jeweils gleichzeitig erfolgt.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens drei in Zylindern (4) angeordnete und mit doppelt beaufschlagten Kolben (3) und Kolbenstange (2) versehene Einspritznadeln (1) mit Hilfe von verstellbaren Doppellaschen (9) eine bewegliche Einheit bilden und eine der Doppellaschen als Schnellspannverschluß (10) ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch no gekennzeichnet, daß an den Spitzen der Nadeln Querlöcher angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Zusatzbehälters mit Pumpe für den Impfstoff7, der durch Schlauchleitungen mit den freien Nadclenden in Verbindung steht.
Angezogene Druckschriften:
österreichische Patentschriften Nr. 165 547,
172940;
deutsche Patentschriften Nr. 395 653, 851 690.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 509 556/144 9.55

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