DEP0049368DA - Röntgendurchleuchtungsschirm - Google Patents

Röntgendurchleuchtungsschirm

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DEP0049368DA
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screen
ray
fluoroscopic screen
cobalt
luminophores
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Karl Dr. Heidelberg Kamm
Original Assignee
Leuchtstoffwerk Heidelberg GmbH, Heidelberg
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Description

Die Verwendung von Luminophoren bei der Herstellung von Röntgenschirmen ist seit langem bekannt. Gegenwärtig benutzt man hierzu ausschliesslich mit Silber aktiviertes Zink-Cadmiumsulfid. Neben guter Erregbarkeit durch Röntgenstrahlen und guter Zeichenschärfe muss von dem Luminophor für die bisherigen Anwendungszwecke eine sehr kurze Nachleuchtzeit verlangt werden, damit bei Beobachtung von bewegten Objekten, z.B. durch die Atmung, keine Unschärfen auftreten. Bei anderen, vorzugsweise zahnmedizinischen Röntgenuntersuchungen war man bisher auf photographische Aufnahmen angewiesen. Eine unmittelbare visuelle Beobachtung mittels eines Röntgenschirmes war nicht möglich.
Die Erfindung gibt nun auch dem Zahnarzt die Möglichkeit, seine Untersuchungen mit Hilfe eines kleinen Schirmes durchzuführen und so von zeitraubenden photographischen Verfahren abzukommen. Zu diesem Zweck wird ein Röntgenschirm in der Grösse des bisher für zahnmedizinische Aufnahmen üblichen Filmes hergestellt. Als Luminophore werden in diesem Falle jedoch im Gegensatz zu den bekannten Leuchtschirmen solche mit extrem langer Nachleuchtdauer verwendet wie Zinksulfid, aktiviert mit Kupfer/Kobalt oder mit Mangan/Kupfer/Kobalt, oder mit Kupfer/Kobalt aktiviertes Zink-Cacmiumsulfid mit einem Gehalt von 5-30% Cadmiumsulfid. An die Stelle von Kobalt kann ein anderes, die Nachleuchtdauer verlängerndes Element wie Chrom treten.
Der Luminophor soll ausserdem möglichst gut ausleuchtbar sein. Für das Ausleuchten ist eine besondere Einrichtung nötig z.B. eine Lichtquelle, die möglichst langwelliges Ultrarot aussendet oder eine Heizvorrichtung, die die restliche Lichtsumme austreibt.
Die Ausführung einer Röntgenuntersuchung mit Hilfe des erfindungsgemässen Leuchtschirms gestaltet sich nun folgendermassen: Der mit einem lichtundurchlässigen Umschlag versehene kleine Schirm wird in die Mundhöhle eingebracht und wie bei einer Röntgenaufnahme bestrahlt. Der angeregte Schirm wird in der Dunkelkammer aus dem Umschlag herausgenommen. Auf ihm ist ein deutliches Bild der belichteten Mundstelle zu sehen. Die Helligkeit des Bildes lässt langsam nach. Eine nochmalige kurzzeitige starke Aufhellung kann durch Bestrahlung mit Ultrarot erreicht werden. Nach Verschwinden der Phosphoreszenzstrahlung ist der Schirm beliebig oft für eine neue Aufnahme verwendbar. Sein Gebrauch hat auch den Vorteil, dass ungünstig plazierte Zahnaufnahmen sofort wiederholbar sind.
Diese lange nachleuchtenden Röntgenschirme können natürlich auch auf anderen medizinischen Gebieten mit Erfolg angewendet werden, besonders dort, wo eine rasche röntgenologische Orientierung erwünscht ist.

Claims (1)

  1. Röntgendurchleuchtungsschirm für diagnostische Zwecke, gekennzeichnet durch die Anwendung von Luminophoren mit langer Nachleuchtdauer.

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