DEP0041144DA - Kleiderablage - Google Patents

Kleiderablage

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DEP0041144DA
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Germany
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stand
hanger
clothes rack
rack according
clothes
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Erich Jung
Original Assignee
Jung, Erich, Hameln
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Description

Ausser den bekannten, meist aus Holz- oder Drahtbügeln bestehenden Garderobenhaken gibt es auch unter dem Namen "Herrendiener" bekannte Ständer zum Ablegen von Rock, Weste und Hose. Von diesen bekannten Ständern, die in der Regel aus Holz gefertigt sind und zum Aufhängen der Hose lediglich einen Querstab aufweisen, über den die Hose U-förmig aufgehängt wird, unterscheidet sich die Erfindung zunächst dadurch, dass an dem Ständer eine Spannvorrichtung für die Hose vorgesehen ist, vermittels welcher die Hose im nach unten hängenden Zustand festgespannt zur Ablage gelangen kann. Um die Beinkleider bequem und mühelos in den Spanner einspannen zu können, ist dieser zweckmässig abnehmbar mit dem Ständer verbunden. Weiterhin ist der für die Ablage des Jacketts an sich bekannte Bügel bei der Erfindung mit einem ringförmigen kragenartigen Mittelstück und mit derart verbreiterten und geformten Bügelarmen versehen, dass der Rock formgetreu abgehängt werden kann. Der neue Bügel kann allein oder mit der erwähnten Spannvorrichtung zusammen vom Ständer abgenommen werden. Es wird tunlich sein, die zum Ständer gehörigen Teile aus Leicht- oder sonstigem Metall herzustellen, wobei einer geeigneten Leichtmetall-Legierung der Vorzug zu geben ist. Die Höhe des neuen Ständers ist durch die gestreckt nach unten hängende Hose gegeben, seine Standfestigkeit ist durch entsprechende Formgebung bzw. Wahl eines spezifisch schweren Materials für den Sockelteil gewährleistet.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. 1 den neuen Ständer von vorne gesehen und Abb. 2 im Querschnitt. Abb. 3 zeigt den Bügel mit Spanner im vom Ständer abgenommenen Zustand in Ansicht und Abb. 4 den neuen Kleiderbügel ohne Spanner, ebenfalls in Ansicht.
Der beispielsweise aus 2 Stange 1a, 1b und zwei Quertraversen 2a, 2b bestehende Ständer ist unten mit einem Sockel 3 versehen, dessen Füsse derart ausladen oder dessen Gewicht derart gewählt ist, dass eine ausreichende Standfestigkeit des Ständers gewährleistet ist. Oben am Ständer befindet sich abnehmbar der Hosenspanner, der aus zwei Spannleisten 4a, 4b besteht, die vermittels einer Kordelschraube 5 zwecks Festklemmens der Beinkleider einander genähert werden können. Wie Abb. 2 zeigt, tragen die beiden Leisten 4a, 4b nur oben und unten auf. In ihrer Mitte sind sie mit Ausnehmungen 4' (s. Abb. 1) versehen, wobei die zwischen diesen verbleibenden Stege 4'' (s. Abb. 2) zweckmässig nach aussen gebogen sind. Dies hat den Vorteil, dass die Hosenumschläge, die besonders der Strassennässe ausgesetzt sind, gut durchlüftet werden. Im übrigen ist die Spannvorrichtung mit einer Halterung 6 versehen, die in geeigneter Weise, beispielsweise vermittels einer Gabel 6a oder eines Stiftes oder dergleichen an den entsprechend ausgebildeten Traversen 2a des Ständers abnehmbar befestigt ist. Fest mit der Halterung 6 oder aber auch abnehmbar mit dieser ist der Kleiderbügel verbunden, der aus einem kragen- bzw. ringförmigen Mittelstück 7a und den beiden Bügelschenkeln 7b, 7c besteht. Durchmesser und Höhe des Kragenstücks 7a sowie Anschluss der Bügelschenkel 7b und 7c an das Kragenstück und die Formgebung der genügend breiten Bügelschenkel ist derart, dass der Rock formgetreu auf dem Bügel zu hängen kommt, wobei sich der Rockkragen zwanglos an den Bügelkragen 7a anlegt. Das Mittelstück weist innen ein Auge 7d auf, in dem der Bügelhaken 8 dreh- und der Höhe nach verstellbar befestigt ist. Im übrigen kann die Konstruktion der Ständerteile darauf hin abgestellt sein, dass alle geeigneten Teile aus Leichtmetall giess- oder stanzbar sind.
Zum Einspannen der Hose wird der Bügel mit Spanner gem. Abb. 3 vom Ständer abgenommen, auf den Tisch o.dgl. gelegt und die Hose mit ihren Beinenden eingespannt, indem die Kordelschraube 5 festgezogen wird. In nach unten hängendem Zustand wird dann die Hose vermittels der Spannvorrichtung zusammen mit dem Bügel (Abb. 3) am Ständer (Abb. 1) befestigt. Die Verdreh- und Verstellbarkeit der Bügelhandhabe 8 der Höhe nach ist besonders dann wichtig, wenn es vorgezogen wird, auch den Bügel für sich allein vom Ständer abnehmen zu können (Abb. 4). Man ist dann in der Lage, die Bügel abwechselnd hoch und tief, beispielsweise in einem Schrank aufzuhängen, um so möglichst viel Garderobe im Schrank unterbringen zu können.
Offenbar ist durch die Erfindung eine Garderobeablageeinrichtung geschaffen, die eine empfindliche Lücke sowohl im Hotelgewerbe als auch im Haushalt füllt. Aufgabe des Architekten und Konstrukteurs wird es sein, dem neuen Ständer auch äusserlich eine Form zu geben, die jedem Anspruch gerecht wird.

Claims (6)

1. Kleiderablage in Form eines mit einem Kleiderbügel versehenen Ständer, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Ständer (1a, 1b, 2a, 2b) eine Spannvorrichtung (4a, 4b) für die am Ständer der Länge nach unten hängenden Beinkleider vorgesehen ist, wobei die Spannvorrichtung und der Kleiderbügel gemeinsam oder für sich getrennt von dem Ständer abnehmbar sind.
2. Kleiderständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an einer mit dem Ständer lösbar verbundenen Halterung (6) zwei Spannleisten (4a, 4b) befestigt sind, die vermittels einer Kordelschraube (5) einander genähert werden können.
3. Kleiderständer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Spannleisten (4a, 4b) mit Ausnehmungen (4') versehen und die zwischen diesen verbleibenden Stege (4'') derart nach aussen gebogen sind, dass eine gute Durchlüftung der Beinkleiderenden gewährleistet ist.
4. Kleiderständer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kleiderbügel zusammen mit der Spannvorrichtung oder für sich allein von dem Ständer entfernbar ist.
5. Kleiderständer nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kleiderbügel ein ringförmiges, kragenartiges Mittelstück (7a) besitzt, dessen Durchmesser und Höhe derart bemessen und dessen Anschluss an die entsprechend breiten und geformten Bügelschenkel (7b, 7c) derart ausgebildet ist, dass ein naturgetreues Aufhängen des Rocks ermöglicht ist.
6. Kleiderständer nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass alle geeigneten Teile des Ständers aus einer Leichtmetalllegierung gegossen oder aus Leichtmetall gestanzt sind.

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