DEP0039195DA - Ringkammerbrennofen zum Brennen von Kalksteinen, Magnesit. - Google Patents

Ringkammerbrennofen zum Brennen von Kalksteinen, Magnesit.

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DEP0039195DA
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DE
Germany
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magnesite
rings
annular chamber
limestone
fireclay
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Expired
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English (en)
Inventor
Eduard Dr. -Ing. Dr. habil. DE Senfter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Roechlingsche Eisen und Stahlwerke GmbH
Original Assignee
Roechlingsche Eisen und Stahlwerke GmbH
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Description

Die Überlegenheit des neuzeitlichen Schachtofens gegenüber dem alten Ringbrennofen zum Brennen von Kalksteinen ist im wesentlichen durch zwei Faktoren bedingt. Der Schachtofen arbeitet in der Regel mit klassiertem, d.h. durch Brech- und Siebvorgang vorbereiteten Einsatz, was zur Folge hat, dass die Druchsatzzeit für die Kalkstücke für alle Stücke etwa gleich gross ist und sich nicht nach den dicksten Stücken zu richten hat. Weiter bewirkt die Klassierung Eine Minderung der Druckverluste für die durchströmenden Heizgase, wodurch bei Anwendung eines natürlichen Kaminzuges die Energieentwicklung je Zeiteinheit gesteigert wird. Die Verkleinerung der Stückgrösse der Kalksteine von beispielsweise 200 mm auf nur 100 mm verkleinert die notwendige Wärmzeit von 16,5 auf etwa 5,5 Stunden.
Die Verwendung kleinstückiger Kalksteine etwa gleicher Grösse ist aber im normalen Ringkammerbrennofen nicht ohne weiteres möglich, weil infolge der besonderen Lagerung der Stücke in den Ofen besondere Brennschächte und Gasabzugkanäle gebaut werden müssen, was nur mit grossen Kalksteinstücken durchführbar ist. Die dabei auftretenden Zwischenräume müssen durch Einpassen von kleinen Kalkstücken so zugesetzt werden, dass ein gleichmässiger Gasdurchgang durch die Beschickung gewährleistet ist.
Für die Verwendung von kleinen und klassierten Kalksteinstücken wird deshalb erfindungsgemäss vorgeschlagen, die Brennschächte und Gasabzugskanäle aus feuerfesten Baustoffen aufzubauen. Zweckmässig werden diese Hilfseinrichtungen aus teilbaren Ringen oder Halbringen hergestellt, die aus Schamotte bestehen. Aus den Ringen werden während des Füllens des Ofens die Brennschächte ohne Bindemittel aufgebaut. Um einen Gasdurchgang zur Beschickung zu gewährleisten, werden die Ringe an den Seitenwänden mit Öffnungen versehen.
Die Gasabzugskanäle bestehen aus kleinen Schamotte-Halbringen, die ebenfalls beim Füllen des Ofens gesetzt werden.
Am Abschluss einer Ofenkammer wird eine Gitterwand aus Schamotte errichtet, gegen welche die zum Gasabschluss dienende Papierwand gelegt wird.
Bei Verwendung der kleinen klassierten Kalkstücken ist es hiernach nicht mehr notwendig, Kanäle und Schächte vorzusehen. Der Kalkstein wird vielmehr nach dem Aufbau der Schamotteschächte und -Kanäle einfach wahllos eingeschaufelt. Nach Beendigung des Brennvorganges werden die Schamotteteile wieder entfernt und zum nächsten Einbau verwendet.
Der Ringkammerbrennofen nach der Erfindung, kann auch zum Brennen von Magnesit o. dgl. verwendet werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel in 3 Fig. dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 einen Längsschnitt,
" 2 einen Querschnitt durch den Kalkbrennofen und
" 3 eine perspektivische Darstellung des Brennschachtes und Abzugkanales.
Der Brennschacht im Kalkbrennofen a ist aus den Schamotteringen b aufgebaut. Der Abzugskanal besteht aus den Halbringen c. Die Ringe besitzen an ihren Seitenwänden die Öffnungen d.

Claims (3)

1. Ringkammerbrennofen zum Brennen von Kalksteinen, Magnesit o. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung von klassierten kleinstückigem Einsatz die Brennschächte und Abgaskanäle aus feuerfesten Steinen aufgebaut sind, die nach Beendigung des Brennvorganges abgeräumt und wieder verwendet werden können.
2. Ofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennschächte aus teilbaren Ringen (b) aus Schamotte aufgebaut sind, während die Gasabzugskanäle aus Halbringen (c) aus Schamotte bestehen.
3. Ofen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die feuerfesten Steine (b, c) an ihren Seitenwänden mit Öffnungen (d) versehen sind.

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