DEP0035717DA - Verfahren zum Zünden und zum Betrieb von elektrischen Leuchtröhren - Google Patents
Verfahren zum Zünden und zum Betrieb von elektrischen LeuchtröhrenInfo
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Description
Patentanmeldung der Firma
Elektrizitäts-Aktien-Gesellschaft
vorm. W. Lahmeyer & Jo.,
Frankfurt a.M., Guillettstr. 48
Elektrizitäts-Aktien-Gesellschaft
vorm. W. Lahmeyer & Jo.,
Frankfurt a.M., Guillettstr. 48
Verfahren zTjmVBe^rieb von tfieuchtrÖhren.
TJm elektrische Leuchtröhren mit Glühelektroden oder kalten Elektroden zuverlässig zu zünden,
wurden Schaltungen vorgeschlagen, die neben einer Strombegrenzungsdrossel noch eine Schwingungsdrossel
und einen Kondensator vorsehen. Durch die Resonanz zwischen Schwingungsdrossel und Kondensator
werden Überspannungen erzeugt, die über der speisenden Netzspannung liegen un<i damit die notwendige
Zündspannung für die Leuchtröhre liefern. Es wird dabei darauf geachtet, daß der Kondensator
nicht unmittelbar an der Röhre liegt, um durch die Entladungsstösse des Kondensators eine zu
starke Beanspruchung der Elektroden zu vermeiden. Die Erfindung hat ein Verfahren^zum Betrieb
von Leuchtröhren-^-MfeesOTidereOsum Zünden M&& J
toe-fi- mit Glühelektroden öder kalten Elektroden zum Gegenstand und besteht darin,
daß ein Kondensator an eine Anzapfung der ,-trombegrenzungsdrossel geschaltet wird und Kondensator
mit Anzapfung, insbesondere die Wicklungslängen der Drosselspule, so bemessen werden, daß an der
Leuchtröhre vor dem Zünden eine Spannung oder ein Spannungstoss entsteht, der über der Netzspannung
liegt und eine sichere Zündung bewirkt. Nach der Erfindung können auch anstelle einer Anzapfung
zwei Wicklungen auf der Drossel angeordnet und hintereinander geschaltet werden, wodurch
die gleiche Wirkung erzielbar ist, Falls die Leuchtröhrenanlage mit einem Streufeldtransformator
arbeitet, kann auch der Streufeldtransformator
eine Anzapfung erhalten, oder seine wicklung unterteilt und die Teile hintereinander geschaltet werden, wobei sich
wiederum die gleichen Wirkungen einstellen.
Das Verfahren nach der Erfindung ist nicht nur zum Zünden von Leuchtröhren, sondern auch zum Betrieb derselben
von außerordentlicher Bedeutung, nicht allein wegen der Erzeugung einer sicher wirkenden Zündspannung, sondern vor
allem auch, weil bei richtiger Bemessung der Kondensator Kapazität, der Länge der Drosselanzapfung und der liiinhaltung
der Kennlinien eine Kompensierung des Lampenstromes im Betrieb erreichbar ist. Nach der Erfindung kann dem Metz
ein Strom mit einem Leistungsfaktor von o,75 und darüber entnommen werden, während es bisher bei Leuchtröhren nur
möglich war, einen Strom mit einem Leistungsfaktor von o,45 bis o,5o ohne Kompensierung aus dem Netz zu entnehmen.
Mit Hilfe der Erfindung ist es weiterhin möglich, Leuchtröhren mit einer, von ihrer normalen Betriebsspannung abweichenden
Netzspannung zu betreiben, beisp. durch Anzapfung einer Drosselspule und in Seihe-Schaltung eines Kondensators
mit entsprechender Kondensator-Kapazität.
Weiterhin ist für das Verfahren nach (der Erfindung wesentlich, daß die Elektroden der Leuchtröhre gegen Entladungsstösse
geschützt werden können, da der Kondensator durch die Induktivität der angezapften Drossel gegen die
Leuchtröhre abgesperrt ist, wodurch die Lebensdauer der Leuchtröhren ganz wesentlich erhöht werden.
Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel ein Schaltschema zur Erläuterung des Verfahrens nach der Erfindung
dargestellt.
Nach der Fig. 1 ist die Strombegrenzungsdrossel L mit einer Anzapfung b versehen und an diese Anzapfung
der Kondensator C gelegt. Bei dieser Schaltungsanordnung erübrigt sich eine eigene Schwingungsdrossel, weil der dem
Kondensator vorgeschaltete Teil der Drossel L ^ von a "bis b vor der Zündung als Schwingungsdrossel wirkt. Solange die
Leuchtröhre noch nicht brennt, liegen der Drosselteil a-b und der Kondensator in Reihe an der Netzspannung. Erfindungsgemäß
ist der induktive "Widerstand der Drossel bei Netzfrequenz kßls der kapazitive Widerstand des Kondensators,
Es tritt deshalb, wie aus. Diagramm Skizze 2 ersichtlich, ist, an den Klemmen b,d eine Spannung auf, die höher als
die Netzspannung e ist. Der kapazitive btrom im ifficklungsteil a-b induziert außerdem in dem l'/icklungsteil b-c eine
Spannung, die nochmals erhöhend wirkt, so daß an der Röhre eine Spannung c-d liegt, die weit höher als die Netzspannung
ist. Beim Einschalten tritt rieben dem eben behandelten stationären Zustand noch eine Ausgleichsschwingung mit
der Eigenfrequenz des Schmdngungskreises von Lq und G auf. Für diese Schwingung gilt sinngemäß dasselbe, wobei die
überspannung zwischen c und d hier noch viel grosser wird, da der induktive Widerstand Lg bei der ü'igenfrequenz gleich,
dem kapazitiven Widerstand ist.
Erfindungsgemäß kann die Kapazität C und die Anzapfung an der Drossel, d.h. L0 so bemessen werden, daß
spater im Betrieb nach der Zündung der Drossel die Blindleistung des Hauptkreises von Drossel und Leuchtröhre weit—
getiend kompensiert und dem .Netz ein btrom mit einem Leistungsfaktor von o,75 und darüber (gegenüber o,4-5
bis o,5 ohne Kompensierung ) entnommen wird.
Dadurch daß die Kapazität sowohl gegen das Wetz, als auch gegen die Leuchtröhre durch eine Induktivität
abgesperrt ist, kann sie den Strom nicht verzerren. Bei richtiger /IbStimmung des Kreises treten an der Kapazität
nur Spannungen auf, die wenig grosser als die lMet ζ spannung sind, so daß die Kapazität spannungsm'ißig nur für die
Netzspannung zu bemessen ist. Die allgemein angestrebte Schonung der Glühelektroden gegen die Entladungsstösse
des Kondensators wird somit ebenfalls erreicht-
Die schaltung kann augewendet werden für Leuchtröhren mit einer Yorheiz-und mit einer --ufheizglühelektrode, für
Röhren mit zwei Ä.ufheizglühelektroden und für Röhren mit kalten Elektroden.
Ausführungsbeispiel ;
Ausführungsbeispiel ;
Bei einer Leuchtstoffröhre von 25 -iatt für 22o Volt und 5° Hertz Netzspannung treten die geschilderten Vorgänge
bei folgenden werten für die Drossel und Kapazität auf :
Kapazität 3jp E1
Drossel 2,5 Henry
Vorschaltteil a-b gleich 50 % der gesamten Wicklung. Durch die Sättigung der Drossel und Veränderung der
Streuung zwischen den beiden Wicklungsteilens etwa durch Anordnung verschiedener Kern-Schenkel, durch verschiedenartige
Luftspalte, Hilfsschenkel und dergl., können erfindungsgemäß die geschilderten Erscheinungen gesteuert und dadurch eine
leichte Zündung und gute Kompensierung erreicht werden.
Erfindungsgemäß ist es mit dieser -Anordnung weiterhin möglich, auch die Betriebsspannung der Leuchtröhre zu ändern,
da auch im Betrieb, z.B. in dem vorgeschalteten Teil a-b der Drossel, Spannungsabfälle auftreten, die je nach der Bemessung
des Kreises die eigentliche Betriebsspannung b^d der Röhre verschieden stark erniedrigen oder erhöhen, so daß diese von der
Netzspannung abweicht.
Claims (2)
- X) Verfahren zm. M%äen und zu». Betrieb Qun elektrischen LeiiChtrGür&i-mit gtokeiektroäen ader kai tm- ■ Elektroden, dadurch gekennzeichnet» dass ein'Xonäens&t&r an .-eine fmg der Struabsgremimgsdrasssl gesehxl'tet w%d i mit -Ämapfwig. s& besessen »trd» das» :sn der :L$mhtr§fir& de® Ζϋηέ.$η eine 3pamum§ od&r ®in B^mmmstüBS mtsteh-t, der über der 'M@t%§ß®mimg liegt.
- 2) ferfahrm-zi&.Mmim mn elektrtsehen.Zewshtrifären mit . MüfceleMtm$m oder kaltem SleMtroäm nacü Anspruch I äa~ uurck ge&enmetclmßtt. 4a$s.-an Stelle etnsr J der ärossel %®@i ■ SitMungen angeordnet tmä geschaltet amrilen* ®aer qüss an Stelle einet Pressel stm $trsufßld~Tran$furmt®F wermnäei mir&9. uer sine Oder zwei hintereinander, gesell tete ■ itüMmgst&ile 3) ferfafarm -zm Betrieb von LmoktrWirm -gemäss mid Z9 dadurch gelseenzeWinet, dü&s eise sicher Sinaspsnnwtg ■ und eins gute ioxpenste'rung-des laxpenstrms im Betrieb %»M, durch Bemessung ä®r> Kopazt tat ,der Brosselmtapfsmg wid der Kennlinie ( durch imd dergletchm Jf *£t« entsprechender Setonitmg erzielt4J Verfahren zm Setrieb mm &&whtr§kremgd®attrch gmermzetchneis dass die Leuchtröhre, mit der S&taitw^sasQrdnmg nach Anspruch 1 wid 2 mit .etner Setzspcamung^ äi& gleich uäer imr tits'zu Q& %-grSsser als Me Brmmsffammmg- 4&r M ist» fy&trtsüen -»trü»5J ferf&hretoJBM Betrieb mn ZmißhtrWwga, - dadurch Mm ein imämsator an eine mzapfmig der Strwtbegrwumg8>~ ■'drossel für 4ie Leaohtraare gelegt wird* m-dte M£t34u®gsstQS$e des parallel geschalteten Xonden&z-tors'oon den Slektmdm d&r Lsußhtr&kre fernzuhalten:- md äen i&Mensaior gegen Oberwellen aus 4m MsU zu.
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