DEP0023301DA - Verfahren zur Herstellung von Drehklappen, Kurbeln o. dgl. aus Kunstharzstoff oder gummiähnlichen Werkstoffen mit Gewebeeinlagen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Drehklappen, Kurbeln o. dgl. aus Kunstharzstoff oder gummiähnlichen Werkstoffen mit GewebeeinlagenInfo
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Description
Patentanmeldung A 2052 . J« Kennworts "Gewickelte-Verdichter
,0
Yerfahrea_zur Herstellnag toes. Drehklappe» Kurbela oder der/gl» aus Eluastharsstoff oder gummi-ähnlichen Werkstoffen
mit Gewebeeinlagen»
Die Erfindung betrifft ©in Verfahren star Herstellung yon Drehklappe!! wie sie etwa für umlaufende Verdichter mit
lilfsflüssigkeitskelbea land umlaufendem-Sehleppzylinder gebraucht werden« Es eignet sich jedoeh auch für die Herstellung
anderer Werkstücke wie Kurbeln ©der dergl.
Solche mit Bohrungen etwa für einen Drehzapfen oder eine .Welle versehene Werkstücke wurden bisher durch, spanabhebend®
Werksenge aus ebenes. Werkstoffplatten herausgeschnitten. Me Q-ewebebahaen des Werkstoffs liegen dann auch im. fertigen
Werkstück in ebener Schichtung parallel zur Drehachse und aasseröem in Richtuag der Längserstreck-ung des Werksttickees
Ton dessen einer Seite bis zur anderen Seite reichende Äxieh um di© für den Drehzapfen in das Werkstück
gebohrte öffma&g herias liegen dabei die Stoffbahnen in paralleles Ebenen aneinander? sodass an zwei gegenüberliegenden
Stellen des ümfangs der Bohrung die Schichten senkrecht stm umfang stehen.
Es hat sich nun gezeigt^ dass die Werkstücke an solchem hoehbeanspruehttea Stellen längs der Gewebelagen aufplatzen*
Besonders bei den oben erwähnten Drehklappen für Drehkolbenmaschine!!.! die man sur Verringerung der Zentrifugalkraft
aus leichtem Material wie Xunstharastoff herstellt, die aber einer starken Beanspruch wig ausgesetzt sinds
hat sioh Sas Aufpletsen des Werkstoffs an den gefährdeten ■Querschnitten oberhalb der Bonrimgea unangenehm bemerkbar
Dieser Mangel wird nun gesäss der Srfindung dadurch beseitigt, dass die ku&stharsgeträiikteB ©der gunoaierten Gewebebahnen
nicht la ebenes, parallelen Schichten aufeinander angeordnet» sondern mn. einer Bolle mit s/liadrischem oder
mehr flachem Querschnitt aufgewickelt werden, die dann in die gewünschte Fons gepresst und schließlich zur Aufnahme
des Drehxapfens parallel su den an den Augen tsaschli esa enden Gewebebahnen gebohrt wir&? derart, dass die Wandung der
Bohrung su einem möglichst grosser Teil Ton einer einsigen Gewebebahn gebildet wird und möglichst wenig G-ewebesehieht«·
Schnittflächen aufzeigt»
Durch dieses Terfshrss. wird eine Ausführungsforn erreicht; bei der die Festigkeit gegoa Äufplatsen nicht seter
von de? Bindefestigkeit swiseh©n den einzelnen G-ewebeschioii» ten abhängig ist, sondern f©ß der wesentlich höheren Serreissfestigkeit
der einseinem Gewebeschichten« Bei ©iner Drehklappe gemäss der Erfimd^ng laufen die &@we^eschiefeten
im Bereich der Bohrmg ®d©r w@mig@t@&s eines grossea teils derselben parallel üusb umfang der 3θΙιγοξ§? d.L sie lasssJalie
sen über einen mehr oder weniger gr@ssen Seil den Umfang der Bohriänge
Zvm. Einsparen an §ew@bebalalänge kwm in weiterer Ausbildlang des Verfahrens der Erfiadimg ein Ker& &n& billigerem·
Werkstoff vorgepresst werden, der im seiner Form der endgültigen Fressform ähnlich, ist» Aof diesen Kern wird
die getränkte oder gummierte Gewebebahn aufgerollt und das G-ansse dann in die endgültig© Pressform gepresst» Als Werkstoff
für den Kern kann etwa sogenanntes Sehnitselmaterial (Abfallmate^ial) verwendet werden»
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung näher er~
läutert -and in. einigen Amsführmigebeispielen dargestellt«, Ea zeigen
Abb» 1 und 2 eine Drehklappe für einen Drehkolbenverdichter in Quer- und Längsschnitt,
3 die Schichtung der Gewebestoffbahnen bei' der "bisher üblichen Ausführung*
4 die Schichtung einer nach der Erfindung hergestelltes, Drehklapp©ι
5 aeigt noch eins Pressform für die gleichseitige Herstellung τοη swei Drehklappen
vaaä.
Abb« -6 den sich hierbei ergebenden Schichtverlauf* 7 und S aeigen die Schichtung bei Herstellung der
Klappen mit Torgepresstea Kern und zwar Abbe 7 für die einfache und Abb«, 8 für
die doppelte Pressform«
9 und 10 seigern noch ein naeh d@a Yorschriften der Erfindung hergestelltes kurbeiförmiges
Werkstück in Ansieht und Querschnitt»
Die Drehklappe 1 nach den Abb» 1 und 2 wird mittels eines Brehsapfens, d®r in die Bohrungen 2 eingesetzt wird?
aa einer Querwand -des Eellenrade eines ferdiehters befestigt und legt sich mit seiner abgerundeten las© 5 gegen das umlaufend®
Sehleppgehäuse· Sie bildet mit ihrer Kante 4- die Teränderlieh® Yerliagerung der benachbarten Zellenwand. Bei
der Herstellung solcher Klappen m.& geschichteten Material wie dies in Abb* 3 geneigt ist» ist der Querschnitt oberhalb
des Zapfens 5 stark gefährdet und reisst erfahrungsgemäes häufig aus* Wenn aus, aber solche Klappen gemäsa der Erfinduiig
in der leise hergestellt'«erden, dass die Werkstoffbahnen aufgerollt und in einer Pressform in die gewünschte? etwa
durofc. laciLsrbeitung mit spanabhebenden Werkzeugen noch fertig su bearbeitende For® gepresst werden» so ergibt sieh ein
SehichtY©rlaTäf wie er in Abb«. 4 dargestellt ist.'Ee ist oixae weiteres ersichtlich* daBs hierbei naeh Herausbohren der Öffnung
für den Drehzapfen·.' der am stärksten beanspruchte Querschnitt oberhalb der Bohrung wesentlich höhere Festigkeit
gegen Ausreissen aiaf weist« Die (Jewebebahnen se !test werden nämlich hierbei mit sur übertragung der Kräfte herangezogen*
In Abb. 5 ist einar^reesform geseigt, mit der es möglich ists aus einer Rolle 6 einen Pressling hersstigteilen,
der durch einen Irenaschnitt entlang der Syametrie-Ebene T in
zwei Klappen aufgeteilt werden kann« Der Schichtverlauf, der sich hierbei ergibt, ist in Abb» β gezeigt*
Die Abbe 7 und.θ seigen den Kern S aus Schnitzelmaterial und die den K&m einsehliessen&en Gewebebahnschichten
9» und zwar Abb« 7 für einsein hergestellte Klappen und Abb« 8 für Klappens die in der Doppelfarm gepresst wurden«
In den Abb» 9 und 10 ist noch ein fcurbelähnliehes Werkstück 10 geneigt, das swei -verschiedene Bohrungen 11
und 12 aufweist« Beide Bohrungen liegen so9 dass sie möglichst wenig Gewebeschichten schneiden und dass diese in den
gefährdeten Querschnitten in Richtung der Kraftlinien Yer-■ laufen«
1948
PLW
E/Se*
E/Se*
Claims (5)
1.) Verfahren zur Herstellung von Drehklappen oder dergl«. aus Kunstharzstoffen oder gummiähnlichen Werkstoffen mit
Gewebeeinlagen, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Kunstharz getränkte oder gummierte Gewebebahn zu einer
Rolle aufgewickelt wird, die dann in die gewünschte Form gepresst und für die Aufnahme des Drehzapfens parallel
SU den Gewebebahnlagen gebohrt wird, derart, dass die Wandung der Bohrung zu einem möglichst grossen Teil von
einer einzigen Gewebebahn gebildet wird und möglichst wenig Gewebebahn-Schnittflächen zeigt»
2o) Verfahren nach Ansprach I9 dadurch gekennzeichnet f dass
die mit Kunstharz getränkte oder gummierte Gewebebahn ataf einen in seiner form der endgültigen Pressform des
Werkstückes -entsprechenden Kern aufgewickelt wird.
3c) Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet f dass der Kern aus Schnitzelmaterial (kunstaarz-getränkter
oder gummierter Gewebeabfall) gepresst wird*
4.) Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Pressform derart ausgebildet ist,
dass der Pressling durch Zerschneiden nach einer Symmetrie»Ebene zwei gleiche Drehklappen ergibt»
5.) Drehklappe oder dergl« aus Kunstharzstoffen oder gummiähnlichen Werkstoffen mit Gewebeeinlagen, dadurch gekennzeichnet
, dass die Gewebebahnen derart angeordnet sind, dass sie sich um die Drehzapfenbohrung auf einem
wesentlichen Teil des umfangs hensmlegen.
6«) Drehfclappe oder dergl. nach Anspruch 5 oder nach den Ansprüchen 1 bis 5* dadurch gekennzeichnet9 dass sie
aus einer einzigen aufgerollten Gewebebahn besteht«
Heideiiheim/Brs·, 24 „November 1948
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