DEP0010061MA - - Google Patents

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DEP0010061MA
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P10061IaI17g
Die bisher für Stahlflaschen verwendeten Ventilschutzkappen sind auf dem Halsring der Flaschen aufgeschraubt. Diese Ausführung bedingt nicht nur eine umständliche und teuere Herstellung für HaIsring und Kappe, sondern hat sich auch nicht bewährt. Da die Flaschen und Kappen in der Praxis, besonders auf Baustellen, einer rauhen Behandlung unterliegen, sind die Gewinde am Halsring und an der Kappe schnell zerstört. Bieraus ergeben sich
ίο folgende Nachteile: kurze Lebensdauer der Halsringe und Kappen, hoher Verschleiß an Material und damit verbundene Unwirtschaftlichkeit, keine
. · . ■ Unfallsicherheit beim Transport, da bei zerstörtem Gewinde' die Kappe nur lose auf dem Halsring sitzt, Beschädigung der Ventile beim Transport durch selbsttätiges.Lösen' der Kappe vom Halsring, längere Such- und Aufpäßzeiten auf den Füllstationen.
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, die Ver-
ao bindung der Schutzkappe mit der Flasche so herzu-.stellen, daß sie sich einerseits leicht lösen läßt und andererseits so zuverlässig ist, daß ein selbsttätiges Lösen der Schutzkappe von der Flasche beim Transport unmöglich ist. Gemäß der Erfindung wird zu diesem Zweck die Schutzkappe durch einen im Halsring geführten federnden Druckknopf, welcher in.eine im Mantel der Schutzkappe befindliche Öffnung hineinrastet, an der Flasche leicht lösbar und dennoch sicher befestigt. Diese Art der Befestigung gibt eine unbedingte Sicherheit gegen selbsttätiges Lösen der Kappe beim Transport der ' Flasche und eine bedeutend längere Lebensdauer des Verschlusses gegenüber eines in der Herstellung kostspieligen und im Gebrauch, empfindlichen
Gewindes an Halsring und Kappe.
Es ist bereits eine Schutzkappe mit Tragbügel und U-förmigem Sicherheitsbügel für tragbare Flaschen für verflüssigte Gase, wie Propan, Butan u. dgl. bekanntgeworden, die Ausführung ist nach DIN 4667, Blatt 2, für die sogenannten Haushaltsflaschen bis zu 6 kg Füllgewicht genormt. Für Stahlflaschen größeren Inhalts zur Verwendung für die Industrie hat diese Ausführung keine Bedeutung. , .
Weiterhin ist ein Bajonettverschluß für Ventilschutzkappen für Stahlflaschen bekannt, bei dem die Kappe an der Innenseite des Mantels Vorsprünge besitzt, die in am Umfang des Halsrihges sitzende Nuten eingreifen. Hierbei ist durch die komplizierte Ausführung der drei am Hälsring befindlichen Nuten infolge Anrostung und Verschmutzung, der alle Flaschen unterliegen, nur ein schlechtes Anbringen und Lösen der Kappe möglich. Ebenso tritt durch die am offenen Ende des Kappenmantels vorgesehene Schlitzung infolge der üblichen rauhen Behandlung der Kappen leicht eine Deformierung des Manteldurchmessers ein. Weiterhin ist durch das einfache Festklemmen der Kappe auf der Schulter des Halsringes keine Sicherheit gegen selbsttätiges Lösen der Kappe vom Halsring beim Transport gegeben.
Ebenso wurde noch vorgeschlagen, Hähne und sonstige Organe durch eine mit der Stahlflasche unlösbar verbundenen Schutzvorrichtung zu schützen. Diese Schutzvorrichtung besteht aus einer zweiteiligen Kappe, deren beide Kappenhälften am Halsring der Stahlflasche scharnierartig angebracht sind. Im zusammengeklappten Zustande werden beide Kappenhälften durch einen Ring miteinander verbunden und dadurch zusammengehalten. Diese Schutzvorrichtung ist nicht nur kostspielig und kompliziert in der Herstellung, sie bietet auch keinen absoluten Schutz gegen Unfälle beim Transport der Flasche, da die Sicherung des Verbindungsringes durch einen losen Draht nicht zwangläufig erfolgt. Weiterhin besteht durch die sperrige Ausführung von Kappe und Halsring die Gefahr ■ der Handverletzung beim Rollen sowie beim Tragen der Stahlflasche.
In der Zeichnung ist die Ausführungsform der erfindungsgemäßen gewindelosen Befestigung von Schutzkappen auf Stahlflaschen im Aufriß teils in Ansicht und teils im Schnitt dargestellt. Die Kappe α besitzt in der Nähe ihres offenen Endes eine den Kappenmantel durchdringende Öffnung b, in welche der im Halsring c durch die Zapfenschraube d gehaltene und geführte Druckknopf e mittels Federkraft der Spiralfeder f einrastet.
Durch diese Ausführungsform ist einmal eine unbedingte Sicherheit gegen selbsttätiges Lösen der Kappe vom Halsring beim Transport der Flaschen gegeben und zum anderen ein schnelles Aufsetzen und Abziehen der Kappe gewährleistet. Durch die durch den Fortfall des Gewindes sich am Halsring und im Innern der Kappe ergebenden glatten Flächen ist das infolge Anrostung und Verschmutzung bisher erschwerte und teilweise unmögliche Auf- und Abdrehen der Kappe beseitigt. Durch die Ausführung des Druckknopfes aus nichtrostendem Material besteht keine Gefahr der Verklemmung des Knopfes in der Führung. Die einzelnen Teile des Verschlusses sind für Massenherstellung gut geeignet. Die sich im Umlauf befindlichen Schutzkappen mit Gewinde können durch Ausdrehen auf Gewindeaußendurchmesser weiter verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: .
    Gewindelose Befestigung von Schutzkappen auf Stahlflaschen für verflüssigte, verdichtete und unter Druck gelöste Gase, wie Propan, Butan, Sauerstoff, Wasserstoff, Azetylen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilschutzkappe durch einen ihren Mantel an einer Stelle durchdringenden, im Flaschenhalsring gehaltenen und geführten, federnden Druckknopf auf der Flasche leicht lösbar befestigt ist.

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