DEP0006710DA - Verfahren und Vorrichtung zum Einbringen von Stahlausbauen, insbesondere schwerer Ausbaue, in Abbaubetrieben. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Einbringen von Stahlausbauen, insbesondere schwerer Ausbaue, in Abbaubetrieben.

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DEP0006710DA
DEP0006710DA DEP0006710DA DE P0006710D A DEP0006710D A DE P0006710DA DE P0006710D A DEP0006710D A DE P0006710DA
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Friedrich Dortmund Rüter
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Description

Mfirichtung sur Erleichterung des
Einbringens von ötahlausbauen, insbesondere schwerer Ausbaue» in Abbaubetriebene
Bekanntlich hat im Grubenbetrieb für die Stützung des Hangenden in Abbaubetrieben der.3tshlausbau, dessen Vorzüge allgemein bekannt sind und heute auch allseitig anerkannt werden, insbesondere„in der flächeren Lagerung den früher üblichen 'Holzausbau aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und Betriebssicherheit imcer.mehr und nahezu ganz verdrängt· Dabei führten die an den •jtahl&uebau gestellten Anforderungen im Laufe eier Jahre au immer stärkeren üteispelprofilen, wcciit ap,iangläufig auch· öle von den ;jtern pein-getragenen ichaleisen, die soßena.nnieL· Gtahlkappen, Schritt halt en DiUv, st en. unci eiiie ent apre clasnde Verstärkung erfuhren, ütempel und ütahliiappen nalimen daher., zumal .;·α·ηη es sich un den Ausbau .mac··'.'.agar flöae iiandelt, bsträchtliehe Geviichte an» die ci&s ausbauen begreiflicher -eise äusaerst schwierig, und zeitraubend gast» ten« Das "3inbringen schwerer Ausbaue bedeutet daher eine starke Belastung der Hauer und kann nicht mehr von einem t';ärm allein bewältigt werden» Tie durch die hohen 3-epichte hervorgerufene .umständliche Hanuhabung der Ausbauteile ist auch sehr häufig die Ursache von Verlatirun^en der Arbeiter und sie srschwcirt auch das Bankreoiit™· und lnrichtun^ate Lien der AU8baU3tempeit durch das nur dis Üe.v'hr der Betrieba^icherheit gegeben iüt. Besonders sciiwisrig und nicht ungefährlich ist das Einbringen schwerer otalilaa^baue " bei stärkeren Flöseinfällen. i-i-:-.v hat m^n. in Abbaubetrieben mit ■ einem Bisfc.llen von mehr als 30 den Stahl-iusbau :nicht mehr oder hi nur sehr selten und sehr ungern angewandt. Soweit man bereits iülfj mittel zur Erleichterung des Einbringeno der Ausbaue vorgeschlagen hat 5 beispielsweise die behelfsmäe :-ige Unter ^ tut sung der unter das Hangende gehobenen ;-.'tahlkappe, sind diese Vorschläge vollkommen unsulänglicher Art, sodasa hierdurch die- vorerwähnten .brilötsnue
.und Schwierigkeiten in keiner v/eise.auch nur annähernd behoben werden. Man kann daher in Ab baube trie be η immer mieder die .Beobachtung machen, dass sich mehrere Hauer mit dem schweren Ausbau abmühen, mit dem Endergebnis, dass die fertige Zimmerung doch nicht bankrecht oder nicht in Richtung steht»- Sin umstellen des Ausbaues nach erfolgter fertigstellung ist aber sehr schwierig, zeitraubend und gefahrvoll und wird daher von den Hauern nur ungern und nur· dann . vorgenommen.» wenn dies, von den Aufsichtspersonen ausdrucklich verlangt wird, üiese werden in Hinblick auf die Umständlichkeit des Umsetzens ein Umsetzen des Ausbaues.nur dann verlangen, wenn infolge des unaachgemäsüans Stehens der 2im.aerung eine unaüttelbare Gefahr fur den Hauer oder dan Jtreb besteht» lüa liegt daher ein. dringendes ^Qd.ärxm.3 der iroeitsvsreinfachun^ und /irbeitserleichtarung sowie dor' 'irhohun^ der ,Sicherheit beim Einbringen der ^Vihlausbaue vor»
Gogenotand vorliegender "Irfindung ist nun ein Verfahre] und einrichtung, .sum Einbringen von Dtahlaüabaue? in^beaondere sehwe< ror Ausbaue, in Abbaubetrieben, die diesem Bedürfnis voll und gaos .Aechiiung trafen, durch die also das sachgemässe ^Inbringon der 3t-.ihl ausbaue unter gleichzeitiger Erhöhung; der Sicherheit wessntlieh vereinfacht und erleichtert wird» darüber hinaus erschliesrt dio Erfindun^· de:n :i*talilau:?be.u auch die 4bbaubotriebe mit steilerem Einfallen» in dencr bisher der Btahlausbau keine Versendun.£ fand unc in der Hauptsache noch in Holz ausgebaut vvu.rie, ..sodass durch den srflridung3ge«6ir>HDSs.n Vorschlas'erheblich an Grubenholz eingespart ---.ird, ' ■
Die Erfindung besteht m wesentlichen darin. dass zunächst ein in seiner Ausführung einfacher und leicht au handhabender Hilfsstenpel geringen Gewichtes awiaclien dem Hanrendcn und dem liegenden fest eingespannt wird, der in ηeinem oberen Teil mit einer zur auflage der »tshXkappe dienenden Ablegeeinrichtung«, beispielsweise in form einer Konsole, versehen ist. Auf dieser gegenüber dem eingespannten Stempel in der .Höhenlage verstellbaren Kon-
sole wird alsdann die Stahlkappe nach erfolgtem Auflegen mühelos in die dem Hange ridenver lauf ungefähr ent spreche nde Lage geschoben und gehalten, um hiernach äurcii Hochschrauben des die Konsole tragenden Stempelteiles mit dan auf iiix- aufgelegten Quetschhö] sern fest gegen das Hangende gepresst zu werden. Ir, dieser Lage wird die Stahlkappe alsdann zunächst durch den Hilfsst--mpel gehalten» Is können nunmehr, unberührt vom Gewicht der Stahlkappe, die'endgültigen Stahlstsmpel an den hierfür vorgesehenen Stellen unter die Stahlkappe gesetzt ?ierdens wobei das bet sen d.er Steinpel noch dadurch erleichtert wird, dass auf die Stahlkappe im Bereich der öterapelsetststelle Hilfsmittel aufgebracht werden» die den Stempelkopf gabelförmig unterfassen mid somit das Gewichi des Innenstsapels übernehmen* Mittels dieses Hilfsmittels wird der in der Gabel verschiebbare Innensteinpel in s eine genaue Angriffslage unter die Stahlfcappe geschoben und es kann nunmehr der vom G-ewicht des Inneübteiüpelteiles- entlastete luosenstempelteil leicht und mühelos in die erforderliche bankrechte Lage und dichtung gebracht werden« Hierauf wird der Innenst'empelteil in bekannter Weise mittels Setzvorrichtung o.dergl· fest gegen die Stahlkappe gepresst und das ote^pelschlcß verkeilt, sodass nunmehr der endgültige Ausbauste&pel den Brück des Hangenden über-
- nimat. «ach erfolgtem ietaen. dsr beiden'die 3tahl..appe tragenden ■ endgültigr-n Ausbausteapel' werden Hilfyatempel und Hilfsait Lei zwecks ;iiederver\vsnaang von der όΐ aiii kappe entfernt, · alles Arbeit en, die gsfalirlus von einem Arbeiter schnell und ohne Anstrengung bewältigt werden können»
■üb sei noch erwähnt,'dass, v&an auch der erfiiidungageiäässe Vorachlag in der Hauptsache für den Ausbau von Jtahlkappen gedacht ist, er jedoch überall auch dox^t Verwendung- finüon kann,
■ wo mit schweren Ausbauteiltη ausgebaut ^ird, beispieleweiso auch in Pällens in denen ir.it Utahlstempeln ausgebaut wird5 so aber al·
Sappen für Sie otützung des Hangendon keine -Jtahlkappen, sondern Holskappen verwendet werden·
In der Zeichnung ist der- erfindungsgeaiässe Vorschlag sowie die-hierzu, verwendeten Mittel in α eh Abbe ι bis 9 iß einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. ■
Abb, 1 bis 4 zeiger das Vorfahren in einen' mit ungefähr 4C einfallendem Flog in 2 einen verschiedenen Verlauf Stadien.
Abb. 5 aeigt irs vergrössorten Maßstäbe die mittels des ^ilfsstempels'gegen 5aa Han^enae gepresste Stahl kappe, wie es die abb. 4 wiedergibt« Dieee Abbildung zeigt ferner das auf die- Stahl ks.ppe aufgebracht8 Hilfsmittel zur Irleichterung des ietseüü des endgültigen Anabaustempfels. San ersieht aus dieser Abbildung,, wie 5er Innensteppelteil des er.dgältigen Ausbaustempels νGa gabelförmigen Hilfsmittel unterlasst ist i.n; von diegem getragen wird·
Abb. S1 von der r.bb. 7 eixien teilv-eissn i-aiigsschnitt in vergroDserten; ?."a£stabe v.-iedergibt, zeigt den Hilfsstecipel für das Anpressen und Halten der ;'tah 1 kappe iß lleitsnaüaioht«
Abb ο 8 und 9 e.ölieh. zeigen iß. Seitenansicht beaw im querschnitt d^s auf die St f· hl kappe aufaubringen.de UiI "sinittel aur erleichterung des Setzens des endgültigen Au8baust~r;pe;ls·
. /vus der Abbildung 1 ersieht iaan den zwischen dem Hanganden 1 und den Liegenden 2 eingespannten Hilfsst-apel 3 reit auf seiner Kens* Ie 4 aufgelegter i'tahlkappe 5} welche dann auf der ■Konaole 4 geaäsa der Abbildung 2 in eine dem II'znne.rAQZifysrlauf unfälir entsprechende £age gesc:"-Obsii ^.rde und in dieser lage, mit -Iqi
aufgelegte« Quetschhölsern 6 gehalten, wird. Abbildung 3 sei^t alsdann, v/ie die litahlkappe 5 durch Hochdrücken des die Konsole 4 Kit der Stahlkappe 5 tragenden !Hteaipelteiles f-st gegen das Hangende gepresst ist und von dem HHfgstempel 3 getragen wird» aus
Abbildunf 4 ist dann das auf die Stahl kappe 5 aufgebrachte crsbel-5 . ■
förnige für das Unterfassen und damit für das Kalten des Innen— Stempelteiles des endgültigen Ausbaustempels dienende Hilfsmittel 7 ersichtlich, sodass nunmehr der vom Gewicht des
tniles entlastete Ausbausterapel 8 gesetst werden kann, ililfsin^tte-7 käiin mm entfernt und am anderen SMe der- 3tah.;kappe zum stellen des zweiten endgültigen Aus haus te ei.pe Is aufgebracht werden * Nachdem die beiden endgültigen Ausbauyteapsl gesetst sind, können Hilfsstempel '5 und Hilfsmittel ? sleeks ■..1 edorverwendung entfernt «erden and der äisbau ist fertig, wie es die linken feiten aller vier Abbild.urr;"Λ aeigen®
G-emses den .Abbildungen 6 und 7 besteht der Hilf erstem" pel in ^©sentliohen aus öea. unteren. I1 eil 9 nit d em ihm gegenüber verstellbaren Oberteil iOs und zwar erfolgt die "verstellung mittels einer unter iwiackenschaltung eines Haltrstückos i5 voa Un-.t erteil 9 getragenen, mit Handgriffen 11 in .Fore von Kehrst tie ken o.defgl* versehenen Verstcllnraiter i2? au w'ilc-em Zwecke äs.a Oberteil' des Hilf ©Stempels teilweise mit Au;? senf; '.dnäe versehen ist, ■ . in dem die Veretellsutter i? arbeitete Um hierbei ein Verdrehen des Oberteiles fO beim Drehen der Verstellmuttsr i? zu verhüten, ist das Oberteil des Hilfsatempels mit einer du.- 1Gh^eIienden But 13 'versahen, in die ein Stift t4 des die Kutter i? tragenden Haltestückes 15 einfasst,, Sine Ringnut f6 in der YersteliniutJ er 12, in die ein weiterer Stift i? des Haltestückes i5 einfasst, erraög-Ii eilt eine Umdrehung der Ye r st el !mutter 12 gegenüber dem feststehenden Haltestück ^6* Auf einer lÄeiteren auf dem Aussen^^mnde des oberen Steinpelteiles lO arbeitenden Yeratellffiutter iS -mit Handgriffen 19 ruht, ^uf dem Oberteil 10 gleitbar, die die Stahlkappe. 5 tragende Konsole· Biese besteht zweckmäasig aus dem durch. Strebe 20 abgestützten Hohsrtüclc 21, das mit einem über das Stempeloberteil 1Ö gestülpten und auf diesem gleitenden üohrstück ?2 ve.·-= schweigst ist. Damit beim umdrehen der Yerstellmutter 18 sich das die "Konsole tragende iiogrstück 22 nicht mi.tclreht. trägt letzteres ebenfalls einen Stift 23, der in die durchgehende lut 13 des Stempeloberteiles 1Ü einfasst« Durch Hochschrauben der Butter 18 auf dem Gewinde des Stempelteiles jO wird die ilonscle nach oben ge-
drückt und damit die auf der Konsole ruhende 'Jtahlkappe mit den auf dieser ruhenden ^uetscliiiclEern fest gegen ^aas Hangende gepresst«,
Uni die' Lage des Hil,fsstempels auch stark wechselnde flösiaächtigk.. iten anpassen au können, ist? wie aus den Abbildungen 5 und 6 ersichtlich, ein Verlangerungsrohr 9a vurge^ehen, welches mittels sines .ßolaens 9b cm Stempelunt^rotil 9 äes iiHfsöteinpels versteckbar angeordnet ist.-
Bas auf die Stahl-kappe aufzubringende Hilfsmittel fur die IrI ei da te rung dea Setseng der .endgültigen .Aus baust empel boateiit gemäss den Abbildungen 59 8 und 9 aud dem ü-fürmig gebogananen ilaeheiaen 24? dessen !widen den j?uss der Stahl kappe 5 umfassen* In den beiliegenden Abbildungen dient als itahlitappe ein iopjel-i'-otück, an dessen stelle jedoch auch eine Alt schiene» ei-* ne Holskappe c*dergl·' treten kann, in "seleizea Jalle das- iflacheisen oins entsprechc-nde Förmgoataltung erhält« Durcli den lieil 25» ^eIalier in schlitzen gefuhrt ist, wird das ü-fornäg gebogene i'lacheieen suverläauig mit der itahlliappe verbundene .,,Is Gleitlo.ller für dan Ivöil 25 und aui· Erhöhung der Stabilität des ü-fürniig gebogenen Fl;iehei,sens gegen, ein Auseinanderbiegen ist in die Jührun^sschlitze. ein an den bilden entaprechend uni^ebo^enes 3tück Qu:;,drateisen pS gelegt und nix ü-r-iü Fla ehe i sen ver^ch-Aeiast« An asu Aiißseneitsn äez U™-fö.:-nig gebogenen "laeheidons aiigeschwei ste -^äEi^oriegol 2? diesen zvx'·. linterfaßüen des üteaipelküpiss des endgültigen A,Uf5bauat'::-T5pcl3, wobei .nach Einführen des oterapelkopfes ein Cti- beiden länuariegel 27 verschlie säend er Qnerriegel 28 eingöfüirt -;drä5 v/elcher ein Abgleiten des Stempelkopf ο s von dem Hilfsmittel verhindert *

Claims (1)

  1. ρ 671© YXl>/5e
    P/i 311555*10.5.50
    2®# 4* 195©
    rue
    schwerer Amabai» f Ia AVbaubetrietoen, iaütarefa. gekeaaseieh- © zunächst
    0) swisohen
    (2) eingespannt und auf Kappe (5) aufgelegt und Ia eine äem E entsprechende iage geschofeea
    (5) d»rca ferst allem iteet» Auflag©^
    gepresst and in dieser 3iag© s©lamg® geiialtea wird9 bis die hier-
    di® Kappe (5)
    ¥©rweaä«ag ausätaliotor auf die Kapp© (5) auf zubringender mittel (7) g die feeSs Setsea
    Lger Hilfeateapel mr Durchführung 1
    getragen© t nit Handgriffen (11)
    (1o) dieser Bit einer
    äeliea' ist* is αϊ ο
    .-.itoDtiloiJOO (15) c -:lf*iüs die Vor-
    eof <lon
    Fin0itXu
    In (iü2?
    4 β- Ui2,:?cü44i4ea i
    oxif dan Λ7Ηίβν*τϊ^ 3® cP«:csi2iJGioiifi'jw t' äoIi ols
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