DEP0000752DA - Stiefel, insbesondere Skistiefel - Google Patents
Stiefel, insbesondere SkistiefelInfo
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Description
. F.Weickmann & Dr.Ing. A.Weickmann, Patentanwälte MÜNCHEN, BRUNNSTRASSE 8 u. 9
Rolf B e u thin» Schuhfabrikant, G-rassau in Chiemgau
Stiefel» insbe>eff5[ere SIcistiθfel.
Die an den Stiefel, insbesondere den Skistiefel, gestellten Anforderungen bestehen in erster Linie in der Möglichkeit
der Herbeifuhrung eines ausserordentlich festen Sitzes ohne die öefahr der Ausübung eines Druckes auf
den Fuss und der völligen Dichtheit gegenüber Schnee und Wasser.
Fm dem Genüge zu leisten, wurde bereits vorgeschlagen» ausser den üblichen Verschlusslaschen, die sich nicht gegenseitig
übergreifen, sondern über einer Zunge den Ver~ schluss-Schlitz freilassen, noch seitliche Laschen anzuordnen,
die den Verschluss übergreifen, sich gegenseitig übergreifen und durch eigene Terschnürung den festen Sitz
des lussesr im Stiefel herbeiführen.
Die drei- bis Tierfache Lage über dem Eist bedingt die Gefahr eines Druckes, zumal en dieser Stelle zwei Verschnürungön,
nämlich die innere des eigentlichen Verschlusses und die äussere der Verschlusslaschen, laufei .
Die· vorliegende Erfindung will dem ohne die Erhöhung der Gefahr des Eindringens von Wasser dadurch abhelfen,
dass die Verschlusslaschen des eigentlichen Verschlusses
sich gegenseitig übergreifend ausgebildet sind und die Zunge mit einer Polsterung versehen ist· Diese Polsterung kann ams
Schwammgummi bestehen und ist in diesem Tall β innerhalb einer beidseitigen Lederabdeckung algeordnet*
Die beiliegende Zeichnung zeigt eine Ausfuhrungsform eines erfindungsgemässen Schuhes und zwar
Figur 1 den Skistiefel im Schrägrisss Figur 2 den Querschnitt durch den Stiefel hinter der
Vorderkappe^
Figur 3 einen Sjsi stiefel im. Aufriss»
Figur 3 einen Sjsi stiefel im. Aufriss»
Der Stiefel besitzt die beiden üblichen Verschlusslaschen 1 und 2, ausser denen ein weiterer Verschluss nicht vorgesehen
ist. Die Laschen 1 und 2 weisen eine solche Breite auf, dass sie sich, w. e aus Figur 2 ersichtlich, im verschnürten Zustand
gegenseitig übergreifen.»
Die übliche Zunge 3, die bei verschnürtem Stiefel unter den beiden, sich übergreifenden YarschltiSslaschen 1 und 2 liegt,
ist doppelwandig ausgebildet und besitzt ein inn@Ees Futter aus Schwammgummi und damit eine Polsterung. An Stelle des
Schwammgummisy der am geeignetsten erscheint, könnte auch anderes Material treten, wie z.B. Filz.
Die abgepolsterte Zunge 3 schliefst einerseits jeden Druck auf den Eist aus, wenn, was erforderlich, die Yerschnürung
der beiden Laschen 1 und 2 ausserordentlich straff erfolgt* Dazu kommt, dass die Polsterung eine erhebliche Verbesserung
der Abdichtung zwischen den Laschen 1 und 2 und der Zunge 3
gewährleistet, mit der Folge, dass einem Eindringen von Schnee und Wasser in erhöhtem Masse vorgebeugt ist.
Die Verschlusslaschen 1 und 2 bestehen mit dem hinteren Schaftteil aus einem] desgleichen die Zunge 5 mit dem vorderen
Schaftteil.
Claims (1)
- Patentansprüche ·.lo)' Stiefel, insbesondere Skistiefel, mit längs des Ristes verlaufenden Yerschlusslaschen und einer unter diesen liegenden Zunge, dadurch gekennzeichnet dass die Laschen (1,2)' im geschlossenen Zustand sich gegenseitig übergreifen und die Zunge tj) mit einer Auspolsterung versehen iste2*)' Stiefel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Auspolsterung durch Schwammgummi gebildet ist,3.) Stiefel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auspolsterung innerhalb einer äusseren und inneren Lederabdeckung angeordnet ist.4.) Stiefel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Yerschlusslaschen und der hintere Schaftteil aus einem einzigen Stück bestehen.Die Patentanwälte LWeictammu, Dipl.Iiig.F.WeickiBcmn, ^k
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