DEN0010245MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 23. Februar 1955 Bekanntgemacht am 21. Juni 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung
für eine Teilnehmerleitung in einem selbsttätigen Femsprechverrnittlungsamt.
Es ist bereits eine solche: Schaltungsanordnung bekannt, bei der die Adern der Teilnehmerleitung
mit Ausgangskontakten mehrerer Anrufsucher und über Widerstände mit verschiedenen Polen, einer
Speisequelle verbunden sind, wobei eine Ader mit einer auf Anruf ansprechenden. Vorrichtung
(Anrufdeitektor) und mit einem Markierkontakt des betreffenden. Ausgangs der Anrufsucher gekoppelt
ist.
Bei der bekannten Einrichtung ist der Markierkontakt der Anrufsucher über einen Widerstand .
mit der erwähnten Ader und über einen, Gleichrichter mit dem An ruf detektor verbunden. Dieser
Gleichrichter ist in der Ruhelage der Schaltung gesperrt. Beim Anruf ändert sich das Potential der
zweiten. Ader infolge des Schließens der Leitungsschleife in, der Weise, daß, der Gleichrichter strom-
leitend wird und der Anrufdetektor anspricht, so daß ein Anrufsucher zum Aufsuchen der rufenden
Leitung anläuft und gleichzeitig der Markierkontakt ein solches Potential annimmt, daß die Leitung
als rufend markiert ist. In der Sprechlage der Leitung wird an den Markierkontakt ein solches
Potential angelegt, daß der Gleichrichter gesperrt und der Ausgang als besetzt markiert ist.
609 546/144
N 10245 VIIIal21 a3
Ein Nachteil der bekannten Einrichtung besteht
darin, daß der Strom, der dem Anrufdetektor zugeführt werden kann, verhältnismäßig gering ist,
da er durch das. Vorhandensein der erwähnten
Widerstände begrenzt wird, die einen ziemlich ■ hohen Wert haben, müssen, da sonst die Sprechströme
übermäßig gedämpft werden.
Ein zweiter Nachteil besteht darin, daß zwei Leitungsstromläufe während des Anrufzustandes
ίο: über den Anrufdetektor miteinander gekoppelt
sind, so· daß ein Übersprechen auftreten, kann,.
Die Erfindung vermeidet diese Nachteile. Die Schaltungsanordnung nach der Erfindung besitzt
einen Transistor, der eine Basiselektrode, eine Emitterelektrode und eine Kollektorelektrode enthält,
von denen die Basiselektrode mit einer Teilnehmerader, die Emitterelektrode mit dem Markierkontakt
der Anrufsucher und die Kollektorelektrode mit dem Anrufdetektor verbunden, ist. Ferner
sind die Emitterelektrode und die Kollektorelektrode
über Widerstände mit Quellen solcher Spannung verbunden, daß der Transistor nicht stromleitend
ist, wenn die Adern der Teilnehmerleitung in der Ruhelage voneinander isoliert sind, und der
Transistor leitend wird, wenn die Adern beim Anrufen miteinander verbunden werden, -wobei in der
Sprechlage der Leitung dem Markierkontakt eine solche Spannung zugeführt wird, daß der Tran-,
sistor gesperrt ist. Ein Vorteil dieser Schaltung besteht darin, daß die Markierspannung von der
Ableitung zwischen den Adern der Teilnehmerleitung innerhalb weiter Grenzen unabhängig ist.
Die Erfindung wird an Hand eines in, der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher
erläutert. .■■;·..-.. · ..
Die Adern L1 und L2 der Teilnehmerleitung L
sind einerseits mit dem Teilnehmerapparat AB und
andererseits mit den Ausgangskontakten α und b einer Anrufsiuchergruppei OZ verbunden, von der
in der Figur nur ein Anrufsucher dargestellt ist. Die Leitung L1 ist über einen Widerstand R1
mit einer Spannungsquelle F1 verbunden, deren Potential z. B. —öo.Volt beträgt. Die Leitung L2
ist über einen Widerstand R2 geerdet und mit der
Basiselektrode ^1 des Transistors T1 vom pnp-Typ
verbunden. Die Emitterelektrode et dieses Transistors ist mit dem Markierkontakt c der Anrufsucher
OZ und über einen Widerstand R3 mit der Spannungsquelle F2 verbunden, deren Potential
z. B. — 20 Volt, beträgt. Die Kollektorelektrode C1
■; dieses Transistors sis't über den Vielfachpunkt P
und den Widerstand.^ mit der Spannungsquelle Vs
verbunden,, deren Potential z. B. —40 Volt beträgt,
Die Spannungsqueiien V2 und Vs haben ein nega-
tives Potential, gegen Erde, so daß der Transistor
T1 in, der Ruhelage der Schaltung gesperrt ist, Der Vielfachpurikt P ist auf entsprechende
Weise mit, der,. Kpllektorelektrode C1 der neun
weiteren Teilnehmerleitungen der.Gruppe zugeordneten.
Transistoren T1, mehrfach verbunden. Der Vielfachpunkt P liegt ferner an der Basiselek-"
trode b2. des, Transistors T2 vom npn-Typ. Die
Emitterelektrode e2. dieses Transistors,. ist an die
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Spannungsquelle V1 angeschlossen, deren; Spannung
z. B. ·— 35 Volt beträgt, und die Kollektorelektrode C2 ist über die Wicklung eines Relais X mit der
Spannungsquelle F5, z. B. mit Erde, verbunden,
Die Spannung der Spannungsquellen F4 und, F5 ist
höher als die der Quölle F3, so daß der Tranr
sis-tor T2 normalerweise gesperrt und das Relais X
nicht erregt ist.
Diese Schaltung arbeitet wie folgt: Im Ruhezustand der Schaltung ist die Schleife über die
Adern L1 und L2 und den Teilnehmerapparat AB
geöffnet. In der Praxis tritt aber zwischen den Adern L1 und L2 immer eine gewisse Ableitung auf,
die in der Figur durch den Widerstand Rab symbolisch
dargestellt ist, so daß das Potential der Sprechader L1 nicht gleich dem .Erdpotential, sondem
etwas niedriger ist. Bei den bekannten Schaltungen, bei denen, die Sprechader über einen Widerstand
mit dem Markierkontakt der Anrufsucher verbunden, ist, hat dies den Nachteil, daß die Markierspannung
an diesem Kontakt durch die Größe der Ableitung Rab beeinflußt wird, so- daß zwischen
\ der Markierspannung in der Ruhelage und der im Anrufzustand der Leitung keine scharfe Grenze bersteht.
Wie bereits bemerkt wurde, ist der' Transistor T1 in der Ruhelage gesperrt, so daß die Markierspannung
des Markierkontaktes C gleich der der Quelle F2 und daher innerhalb sehr weiter
Grenzen unabhängig von der Ableitung ist.
Beim Abheben des Hörers entsteht ein Stromkreis von der Spannungsquelle F1 über den: Widerstand
R1, die Ader L1, den Apparat AB, die Ader L2
und den Widerstand, R2 nach Erde. Die Widerstände
R1 und R2 sind, gleich groß, so daß die
Sprechader L2 ein Potential von etwa — 30 Volt gegen Erde annimmt. Das Potential der Basiselektrode
b± wird dabei negativ gegenüber dem. der
Emitterelektrode ^1,'so daß der Transistor T1 stromdurchlässig
wird und ein Strom von der Spannungsquelle F2 über den Widerstand R3, die Emitterelektrode
ev die Basiselektrode bv die Kollektorelektrode C1 und den Widerstand R1 zur Spannungs-
quelle V3 fließt. Die Stärke dieses Stromes ist viel,
z. B. 3oomal größer als der zwischen, der Leitungsader L2 und der Basiselektrode bt fließende Strom.
Infolge des Spannungsabfalls am Widerstand R3 nimmt die Spannung des Markierkontaktes c bis 110.
auf etwa —30 Volt ab, so daß die Leitung als anrufend
markiert ist. Infolge der Zunahme des Poten- , tials der,KollelitorelektrodeCj und demnach der
|: Basiselektrode b2 des Transistors T2, wird dieser
; Transistor leitend, und ein Strom fließt von der ;, Spannungsquelle F5 über, die Wicklung des RIe-
: lais X, die Kollektorelektrode c2, die Basiselektrode
b2 und die Emitterelektrode e2 zur Spannungsquelle F4. Das Relais X wird in diesem Kreis erregt
und läßt in an sich bekannter, nicht näher dargestellter Weise einen Anrufsucher OZ zum Aufsuchen
der anrufenden, Leitung anlaufen. Der Anrufsucher prüft die Spannung der c-Kontakte und
kommt zum Stillstand, wenn die anrufende Leitung gefunden ist, worauf über den Kontakt BC eines
nicht dargestellten Relais die c-Bürste mit der, ,
N 10245 VIII a/21a*
Spannungsquelle V6 verbunden wird. Die Spannung
V6 ist niedriger als die niedrigste Spannung, welche die Leitung L2 annehmen kann, so daß die
Emitterelektrode ex eine niedrigere Spannung als
die Basiselektrode bx erhält und der Transistor T1
wieder gesperrt wird. Die Teilnehmerleitung ist sodann als besetzt markiert. Die Besetztmarkierspannung
ist niedriger als die Markierspannung, wenn die Leitung in Ruhe ist, und auch nied-
■10 riger als im Anruf zustand, so daß ein den betreffenden
c-Kontakt prüfender Endwähller einen Unterschied zwischen der Ruhelage einerseits und
dem Besetztzustand oder dem Anrufzustand andrerseits feststellen kann. Infolge der Abnahme des Potentials
der Basiselektrode b2 des Transistors T2
wird auch letzterer gesperrt, und das Relais X fällt ab, wenigstens wenn kein anderer Anruf vorliegt.
Wenn ein Endwähler ■ die betreffenden Leitungen belegt, so- wird an den c-Markierkontakt eine solche
Spannung angelegt, z. B. die Spannung V6, daß bei
der Beantwortung des Anrufs durch den angerufenen Teilnehmer der Transistor T1 nicht leitend
werden und der Anrufdetektor demnach nicht in Wirkung treten kann.
Bemerkt sei, daß das Potential des Markierkontaktes c im Anrufzustand der Leitung zwischen
dem im freien Zustand und dem im Besetztzustand liegt. Die den Anrufsucher OZ steuernde Prüfvorrichtung
muß also· derart eingerichtet sein, daJß
sie anspricht, wenn die Markierspannung innerhalb der dem Anrufzustand entsprechenden Grenzen
liegt, und nicht anspricht, wenn die Markierspanr nung einen höheren oder niedrigeren Wert hat. Für
diesen Zweck geeignete Einrichtungen sind an sich ,bekannt.
Die; Prüfvorrichtung des Endwählers ist vorzugsweise
derart eingerichtet, daß sie nur anspricht, wenn die Markierspannung gleich der dem freien
Zustand der entsprechenden Spannung ist, und nicht anspricht, wenn die Markierspannung einen
niedrigeren Wert besitzt, so daß ein Endwähler auch eine anrufende Leitung nicht beilegen kann,
Die Spannung V6, die im Besetztzustand der Leitung
am Markierkontakt c liegt, kann gegebenenfalls verschiedene diskrete Werte haben in Abhängigkeit
davon, ob ein Ortsgespräch oder ein Ferngespräch geführt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Schaltungsanordnung einer Teilnehmerleitung in einem selbsttätigen Fernsprechvermittlungsarnt, bei der die Adern der Teilnehmerleitung mit Ausgangskontakten mehrerer Anrufsucher und über Widerstände mit verschiedenen Polen einer Speisequelle verbunden, sind und. eine Ader mit einer auf Anrufe ansprechenden, Vorrichtung (Anrufdetektor) und mit einem Markierkontakt des betreffenden. Ausgangs der Anrufsucher gekoppelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein, Transistor (T1) vorgesehen ist, der eine Basiselektrode (^1), eine Emitterelektrode (^1) und eine Kollektorelektrode (C1) enthält, von denen die Basiselektrode mit der genannten Ader (L2), die Emitterelektrode mit dem Markierkontakt (c) der Anrufsucher (OZ) und die Kodlektorelektrode mit dem Anrufdetektor (X) verbunden ist, und die Emitterelektrode und die Kollektorelektrode über Widerstände (Rz, R1) mit Quellen (V2, F3) solcher Spannung verbunden sind,, daß der Transistor' nicht leitend ist, wenn die AdCTn(L1, L2) der. Teilnehmerschleife nicht geschlossen sind, und der Transistor leitend, wird, wenn diese Adern beim Anrufen miteinander verbunden, werden, und wobei im Sprechzustarud der Leitung dem Markierkontakt der Anrufsucher eine solche Spannung : (V6) zugeführt wird, daß der Transistor gesperrt ist.Angezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 893 518.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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