DEM0005709MA - Bauweise - Google Patents

Bauweise

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DEM0005709MA
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DE
Germany
Prior art keywords
rooms
unit cell
room
cells
construction
Prior art date
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Application number
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English (en)
Inventor
Richard Bremen Mielke
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Description

r Bauweise,
Das bisherige Bauen in der Vialfältigkeit in Bezug auf Lage und verseil. Raumgestaltung, mit einem Gewirr von Mauern, Treppen, Schornsteinen und Luftröhren ist für alle Zeit nur für den einen Zweck bestimmt, für den es errichtet worden ist. Die Hausbewohner sind verurteilt in derselben Wohnung zu bleiben, ob die Familienmitgliederzahl sinkt oder steigt, es sei denn, dass sie sich zu einem Umzug entschliessen, der- erhebliche Kosten und Umstände verursacht. Für den Fall, dass ein Teil einer Wohnung leer oder möbliert vermietet werden könnte, ist die Lage der Zimmer, wie überhaupt das Fehlen des jeweils eigenen Einganges, der eigenen Badegelegenheit und Toilette für den Untermieter ein Umstand, der die Ausnutzung dieser Möglichkeit in den meisten Fällen verhinderte
Ebenso verhält es sich, wenn jemand durch seine Arbeit an den Stadtkern gebunden ist und er die Mittel für ein Eigenheim daselbst nicht aufbringen kann«, Br wird, bedingt dui'ch erhöhte Unkosten für weite Anfahrt von ausserhalb und die sonstigen Mehrausgaben, dazu verurteilt sein, Zeit seines Lebens Mieter zu bleiben,, Er bezahlt dabei im Laufe der Jahre das Mehrfache an Miete, als ihn ein Eigenheim in der neuen Bauweise in der Stadt kosten würde. Ein wie bisher erstelltes Gebäude hat eine unbegrenzte Lebensdauer, ist aber ein reiner Binzweekbau. Bs gibt aber Zeiten und Umstände, in denen Wachfrage nach grossen und kleinen Wohnungen, genau so wie nach möblierten Zimmern, Büro-, Unterrichtsräumen, sowie Verwaltungsräumen sehr verschieden ist und sogar erforderlich wird, dass Räume ζβΒβ für Lazarette, bereitgestellt werden müssen»
Diesem Umstand wurde in der bisherigen Form nicht Rechnung getragen und es war nicht möglich, aus den alten Bauten passende Räume für andere Zwecke zu schaffen*
Für Menschen, die aus beruflichen Gründen des öfteren den Wohnsitz wechseln mussten, gab es bisher keine Möglichkeit eine wirklieh gleichgrosse Wohnung zu tauschen, ganz zu schweigen von der Möglichkeit, die innegehabte gleiehmoblierte "Wohnung an einem anderen Orte vorzufinden.
Durch die erfindungsgemusse Bauweise sollen die aufgeführten Nachteile behoben werden.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einigen Ausführungsbeispielen dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Einheitszelle der Bauweise Fig. la,- lot verschiedene Aufteilungsmöglichkeiten
der Einheitszelle
Fig. 2 a - 2 e verschiedene Anreihungsmöglichkeiten der Einheitszellen zu einem Bau.
Die Einheitszelle/ist durch tragende Wunde oder Pfeiler, in denen sich die Entlüftungs-, Sanitaren-, Gas- und Heizungsröhren, sowie die Elektrische-, Radio-, Telephon- und Klingelleitung befinden, umgeben. Ss reiht sich bei der Bauweise somit Einheitszelle an Einheitszelle, die wiederum durch Korridor und Treppenraum, sowie Fahrstuhl mit der Strasse verbunden sind und somit einen Baubloek bilden.
raturschwankungen unterworfen sind, werden^^^m in sich arbeiten zu können, mit einem entsprech^ifcLen Material ummantelt und gleich, um ein spatere*s zeitraubendes Schlitze stemmen und wieder zum^tiern zu vermeiden, bei der Herstellung der trag^rnden Wände, in diese verlegt» Desl. werden auch>@1itsprechende Rohrhüllen in die Wände wie vor für Elektrische-, Telephon-, tadio- und Klingelleitu-ffgen mit Kuppelungsteilen, Kapseln und Steckdosen an bestimmten Stellen verlegt, insbesondere dOE^ wo die Anschlussstellen der Zwischenwände Is werden, WIe1S1Ig. 1 kenntlich gemacht, in den -BngttBgPTiP. dio β-Κ-Β*α*τ8βΐι
Die Einheitszelle 1 lässt sieh allen Zeitumständen entsprechend für alle Zwecke verwenden und sowohl für Wohnungs-, Büro- und Unterrichtsräume herrichten. Bei Zusammenfassung mehrerer Zellen lassen sich diese Räume zu kleinen und grossen Ausstellungsräumen oder Krankenanstalten erweitern* Die Beheizung erfolgt für den ganzen Baublock zentral und die Radiatoren sind in den Fensternischen untergebracht. Die Binheitszelle kann entsprechend den gewünschten Anforderungen durch Leichtbauwände unterteilt werden, die sich im Bedarfsfalle bei geringen Kosten umgruppieren lassen.
In dem Zellenteil 1 der Einheitszelle nach Fig. 1 a kann z„B* ein Bad, eine Toilette, eine Kochgelegenheit mit Speise- und Abstellraum, Spülbecken und eine Essnische mit lisch und 2 Bänken, die gegebenenfalls auch als Schlafgelegenheit benutzt werden können, untergebracht werden.
Der mit 2 bezeichnete Zellenteil ist als lohn- und Schlafraum ausgebildet, der durch einen Vorhang den Raum in Schlaf- und Wohnraum aufteilt. Die Betten können hoehgeklappt werden und es entsteht eine Sitznische. Ferner kann auch noch ein Garderobenraum vorgesehen werden, um die Wohnräume der Zelle gegenüber dem Hauptkorridor schalldämpfend abzuschliessen«,
Der mit 3 bezeichnete Zellenteil ist als Einzelzimmer ausgebildet. Sr hat einen separaten Eingang, einen Raum für Kleiderablage und einen Toilettenraum. Die Kochgelegenheit kann in einem Wandschrank übergebracht werden und ausser einem Liegesofa kann auch noch ein aufklappbares Bett vorhanden sein, sodass im Bedarfsfalle 2 Personen schlafen können. Ss kann je nach Bedarf von der Familie mitbewohnt, oder an andere Personen abvermietet werden.
Die Einheitszelle Ib besteht aus 2 kleinen lohnungen mit je 2 Räumen. In Raum 1 ußd 2 befinden sich ein kleiner Flur mit Kleiderablage, eine Sinbettnische, Wohnraum, Küchenraum mit Essnische, Tisch und Banken, Kochgelegenheit mit Speiseabstellraum, Spülbscken, wie in lohnung la Raum 1, sowie ein Baderaum und die Toilette-
In Raum 3 und 4 ist anstatt der Badewanne ein Brausebad mit Toilette und eine Nische mit einem Doppelbett eingerichtet«,
Die Einheitszelle 1 c ist in zwei gleiehgrosse Räume mit allem Zubehör, wie Sehlafnische, Bad mit Toilette, eingebauten Sehränken und Verbindungsflur aufgeteilt«. Diese Räume eifnen sich für Hotelzimmer«
Die Sinheitszelle 1 d befindet sich im Erdgeschoss und ist in 2 Läden aufgeteilt* Der Eingang zu beiden Läden erfolgt von einem Vorraum aus. Jeder- Laden hat nach dem Korridor au einen Ausgang, wodurch eine direkte Verbindung mit der dahinterliegenden Einheitszellenwohnung gegeben ist«, Ss könnten noch viele Beispiele der Aufteilung angeführt werden, wie ζβΒβ Laden direkt mit Wohnung zusammen, 2 Einheitszellen mit Korridor für einen Laden gemeinsam, Einheitszellenwohnung mit mehreren Einheitszellen-BüroRciumen, usw.
Die Einheitszellen-Bauweise soll in den Städten je nach Bedürfnis als Einheitszellen-Eigenheim nach einem neuen Sinanzierungsplan gebaut werden. Die Grundrissanordnung, sowie die Anzahl der Etagen richtet sich nach dem jeweilig verfügbaren Bauplatz«

Claims (1)

  1. PA 7 2 W 6 M O,!(). S Q
    Patentanspruch
    Bauweise dadurch gekennzeichnet, dass ein Gebäude aus gleich oder verschieden grossen Zellen errichtet wird, die jede für sich allein ein- oder mehrfach zugänglich sind und deren aneinandergrenzende lande die Bntlüftungs-5 Gas-, Heizuügs- und Zu- und Ableitungsrohren tragen und bei der alle Wände der Zelle die statischen Kräfte aufnehmen und die Grosse der Zellen derart bemessen wird, dass sie wahlweise gegebenenfalls durch leicht veränderliche Trennwände unterteilt, als lohnungen, Büroräume, Läden, Schulräume, Lazaretträume oder dergl* verwendet werden können«,

Family

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