DE975992C - Impulsverhaeltnis-Steuerung fuer zielsuchende Flugkoerper - Google Patents

Impulsverhaeltnis-Steuerung fuer zielsuchende Flugkoerper

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DE975992C
DE975992C DEB48389A DEB0048389A DE975992C DE 975992 C DE975992 C DE 975992C DE B48389 A DEB48389 A DE B48389A DE B0048389 A DEB0048389 A DE B0048389A DE 975992 C DE975992 C DE 975992C
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DE
Germany
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target
ratio control
control
transducer
pulses
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DEB48389A
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English (en)
Inventor
Georg Dipl-Ing Zink
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PE Manufacturing GmbH
Original Assignee
Bodenseewerk Perkin Elmer and Co GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G7/00Direction control systems for self-propelled missiles
    • F41G7/20Direction control systems for self-propelled missiles based on continuous observation of target position
    • F41G7/22Homing guidance systems
    • F41G7/2246Active homing systems, i.e. comprising both a transmitter and a receiver

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

  • Impulsverhältnis-Steuerung für zielsuchende Flugkörper Unter einer Impulsverhältnis-Steuerung versteht man bekanntlich eine Steuerung, bei welcher abwechselnd in periodischer Folge einander entgegengerichtete Steuerimpulse gegeben werden und zur Steuerung das Verhältnis der Impulsenlängen verändert wird. Eine solche Impulsverhältnis-Steuerung kann zur Steuerung eines Flugkörpers dienen, indem z. B. das Höhenruder periodisch abwechselnd nach oben und nach unten ausschlägt. Wenn das Ruder jedesmal länger nach oben ausschlägt als nach unten, dann steigt der Flugkörper, wenn es länger nach unten ausschlägt, dann sinkt er. Die Impulsverhältnis-Steuerung ist insbesondere für Fernsteuerungen angewendet worden, weil sie eine von der Höhe der fernübertragenen Impulse unabhängige kontinuierliche Steuerung gestattet.
  • Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß sich eine Impulsverhältnis-Steuerung auch vorteilhaft für zielsuchende Flugkörper in Verbindung mit einem bestimmten Zielsuchkopf anwenden läßt und zu einer sehr einfachen, selbsttätigen. Flugregelanlage führen kann. Erfindungsgemäß wird der Zielsuchkopf so ausgebildet, daß er mit einem schwingenden Glied ein bestimmtes Gesichtsfeld periodisch abtastet, so daß das Ziel an einem Meßwertgeber während jeder Schwingung zwei Impulse erzeugt, deren Phasenlage und Abstand von der Lage des Ziels in bezug auf den Zielsuchkopf abhängt, und da.ß die Steuerung durch eine Flip-Flop-Schaltung erfolgt, der die Impulse des Meßwertgebers zugeführt werden.
  • Zweckmäßigerweise wird der Zielsuchkopf von einem oszillierenden Hohlspiegel gebildet, in dessen Brennpunkt als Meßwertgeber ein Strahlungsempfänger, vorzugsweise ein Thermoelement, angeordnet ist, so daß der Zielsuchkopf auf die thermische Eigenstrahlung des Ziels anspricht.
  • Die Steuervorrichtung kann für selbstzielsuchende Geschosse, z. B. Torpedos oder Flugabwehrraketen, verwendet werden, sie kann aber auch zur selbsttätigen Nachführung eines Peilgerätes, beispielsweise eines Theodoliten zur Vermessung von Flugbahnen, benutzt werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt, darin zeigt Fig. i schematisch den Zielsuchkopf und die Flip-Flop-Schaltung, Fig. 2 die Auslenkung des in Fig. i dargestellten Hohlspiegels in Abhängigkeit von der Zeit, Fig. 3 die am Strahlungsempfänger beim Erfassen des Zieles wirksam werdenden Impulse und Fig.4 das Spiel der Relais in der Flip-Flop-Schaltung, welche die Steuerimpulse geben.
  • Mit i ist ein Hohlspiegel bezeichnet, der in Pfeilrichtung (Fig. i) in waagerechte Schwingungen versetzt wird. In Fig. 2 ist die Winkelauslenkung a in Abhängigkeit von der Zeit dargestellt. Befindet sich ein Ziel :2 (Fig. i) unter einem Winkel a1, sa wird es bei jeder Spiegelschwingung von dem Spiegel zweimal erfaßt,aeinma1 beim Hinschwingen und kurz darauf beim Zurückschwingen. Im Brennpunkt des Spiegels i ist ein Thermoelement 3 angeordnet, auf welchem die thermische Eigenstrahlung des Ziels 2 gesammelt wird und welches jedesmal beim Erfassen des Ziels einen Spannungsimpuls 4 liefert-(Fig. 3). Die Impulse werden über einen Verstärker 5 und einen Kopplungskondensator 6 als negative Impulse einer an sich bekannten Flip-Flop-Schaltung zugeführt.
  • Die Flip-Flop-Schaltung weist zwei Röhren, 7, 7' auf, an deren Gitter 8, 8' über Widerstände 9, 9' eine negative Gittervorspannung - UG liegt. Das Gitter 8 der Röhre 7 ist mit der Anode der Röhre 7' verbunden, und umgekehrt. Im Anodenkreis der Röhren 7, 7' liegt je ein Relais io, io' in Reihe mit Anodenwiderständen i i, i i'.
  • Es sei angenommen, daß zunächst Röhre 7 gesperrt ist und durch Röhre 7' ein Strom fließt, durch den das Anodenpotential der Röhre 7' sinkt und Gitter 8 stark negativ ist, während das Anodenpotential der Röhre 7, durch die kein Strom fließt, und damit das Gitter 8' positiv wird. In diesem Falle ist Relais io' angezogen, Relais io abgefallen. Durch den ersten der Impulse 4 (Fig. 3) wird das Gitter 8' negativ und sperrt den Strom durch Röhre 7'. Infolgedessen wächst das Anodenpotential der Röhre 7' und damit das Potential des Gitters B. Durch Röhre 7 fließt dadurch ein Strom, welcher das Anodenpotential dieser Röhre senkt und damit über das Gitter 8' die Röhre 7' auch nach dem Abklingen des Impulses 4 gesperrt hält. Es sind jetzt die Rollen der Röhren 7 und 7' vertauscht. Der Strom fließt durch die Röhre 7', und es zieht Relais io an, während die Röhre 7' gesperrt ist und Relais io' abfällt. Beim zweiten Impuls 4 (Fig. 3) wird in entsprechender Weise die Röhre 7' wieder leitend gemacht und Röhre 7 gesperrt.
  • Die Relais io und io' ziehen somit in der in Fig.4 dargestellten Weise an. Zwischen den Impulsen 4 ist Reläis io angezogen (obere Kurve), in der übrigen Zeit Relais io' (untere Kurve).
  • Man kann sich vorstellen, daß das Relais io einen Steuerimpuls gibt, z. B. ein Seitenruder eines Flugkörpers zum Ausschlagen bringt, der die ganze Anordnung nach links zu drehen sucht. Relais iö gibt einen Steuerimpuls, der die Anordnung nach rechts schwenkt. Da die Rechtsimpulse länger sind und sie daher die Linksimpulse überwiegen, steuert die Anordnung nach rechts, wodurch das Ziel :2 bei einem kleineren Winkel, z. B. a2, erfaßt wird, wie in Fig. 2 gestrichelt dargestellt ist. Der Abstand der Impulse 4 wird größer, und Relais io bleibt im Verhältnis zu Relais io' länger angezogen. Die Anordnung steuert in die Lage, wo das Ziel 2 bei einem Winkel a = o erfaßt wird, wo also ihre Mittelachse genau auf das Ziel gerichtet ist. In dieser Lage sind die Rechtsimpulse und die Linksimpulse gleich lang, so daß keine weitere Ablenkung mehr erfolgt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Impulsverhältnis-Steuerung für zielsuchende Flugkörper, gekennzeichnet durch einen Zielsuchkopf, der mit einem schwingenden Glied ein bestimmtes Gesichtsfeld periodisch abtastet, so daß das Ziel an einem Meßwertgeber während jeder Schwingung zwei Impulse erzeugt, deren Phasenlage und Abstand von der Lage des Ziels in bezug auf den Zielsuchkopf abhängt, und daß die Steuerung durch eine Flip-Flop-Schaltung erfolgt, der die Impulse des Meßwertgebers zugeführt werden.
  2. 2. Impulsverhältnis-Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zielsuchkopf von einem oszillierenden Hohlspiegel gebildet wird, in dessen Brennpunkt als Meßwertgeber ein Strahlungsempfänger, vorzugsweise ein Thermoelement, angeordnet ist.
DEB48389A 1958-04-01 1958-04-01 Impulsverhaeltnis-Steuerung fuer zielsuchende Flugkoerper Expired DE975992C (de)

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