DE970265C - Kreiselpumpe zum Foerdern von Dickstoffen, insbesondere von Moertel, Beton, sandigem Wasser u. dgl. - Google Patents
Kreiselpumpe zum Foerdern von Dickstoffen, insbesondere von Moertel, Beton, sandigem Wasser u. dgl.Info
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- DE970265C DE970265C DEB13796A DEB0013796A DE970265C DE 970265 C DE970265 C DE 970265C DE B13796 A DEB13796 A DE B13796A DE B0013796 A DEB0013796 A DE B0013796A DE 970265 C DE970265 C DE 970265C
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04D7/00—Pumps adapted for handling specific fluids, e.g. by selection of specific materials for pumps or pump parts
- F04D7/02—Pumps adapted for handling specific fluids, e.g. by selection of specific materials for pumps or pump parts of centrifugal type
- F04D7/04—Pumps adapted for handling specific fluids, e.g. by selection of specific materials for pumps or pump parts of centrifugal type the fluids being viscous or non-homogenous
- F04D7/045—Pumps adapted for handling specific fluids, e.g. by selection of specific materials for pumps or pump parts of centrifugal type the fluids being viscous or non-homogenous with means for comminuting, mixing stirring or otherwise treating
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Description
- Kreiselpumpe zum Fördern von Dickstoffen, insbesondere von Mörtel, Beton, sandigem Wasser u. dgl. Die Erfindung betrifft eine Kreiselpumpe zum Fördern von Dickstoffen, insbesondere von Mörtel, Beton, sandigem Wasser u. dgl., die einen einseitig angetriebenen, auf einer horizontalem Welle angeordneten Läufer besitzt; der beiderseits beaufschlagt wird und, einen Dickstoffbehälter direkt über der Pumpe aufweist.
- Solche Kreiselpumpen ermöglichen keine einwandfreie Mörtelförderung, da im Saugteil der Pumpe Verstopfungen auftreten können.. Auch setzen sich die zu fördernden Dickstoffe bei den bekannten Pumpenkonstruktionen fest, so äaß diese Pumpen einen erheblichen Energieaufwand erfordern.
- Durch die Erfindung soll dieser Mantel beseitigt werden, und es wird eine Förderpumpe mit verbesserter Förderleistung und größerer Lebensdauer geschaffen, die schnell und leichrt zu demontieren ist, um eine Reinigung und gegebenenfalls einen Austausch der einzelnen Teile vorzunehmen. Der den Läufer umschließende Pumpenraum besitzt beiderseits des Läufers stutzenlose Saugöffnungen, die unmittelbar in den untersten Teil des Dickstoffbehälters führen und dem Fördermittel einen ungehinderten leichten Zugang zum Pumpensaugraum ermöglichen. Ein leicht abnehmbarer Deckel ist auf der dem Antrieb entgegengesetzt liegenden Seite des unteren Teiles des Behälters angeordnet, der einen schnellen Ausbau des Läufers usw. ermöglicht.
- Um eine gleichmäßige Förderüng und einen gleichmäßigen Mörtelfluß im Pumpengehäuse zu erzielen, wird nach der Erfindung vorgeschlagen, den Pumpenläufer aus zwei beiderseitig beaufschlagten Läuferscheiben zu bilden, deren Naben einen oder mehrere Schraubengänge erhalten. Die Läuferscheiben sind so ausgebildet, daß sie dien gesamten Ringquerschniti des Pumpengehäuses seitlich begrenzen. Die Läuferscheiben können zwecks Fabrikationserleichterung aus zwei spiegelbildlicluen Teilen bestehen und zwischen sich eine weitere Scheibe tragen, so d;aß ein Durchschneiden des Mörtelringes im Pumpengehäuse zwecks besserer Abschleuderung erzielt wird. Der Läufer kann auch mit der Mittelscheibe aus einem Teil bestehen. Durch das beiderseitige Beaufschlagen des Pumpenläufers mit Fördermasse entfällt der Axialdruck auf die Hauptwelle. Weiter kann durch diese erfindungsgemäße Anordnung der Läufer und das Pumpengehäuse verhältnismäßig klein ausgebildet werden, ohne daß die Leistung beeinträchtigt wird.
- Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung können die Läuferschaufeln im Bereich der Naben schraubenartig ausgebildet sein und in den Zulauf aus dem Behälterraum hineinragen. Die Gangzahl der Schrauben stimmt hierbei mit der Zahl der Läuferschaufeln überein. Die Schraubengänge rühren dien Mörtel auf und versorgen den Läufer laufend mit der Fördermasse. Durch den Übergang der Schraubengänge in die Läuferschaufeln wird eine kontinuierliche Förderung ohne scharfes Umlenken und ohne die üblichen Abreißerscheinungen erreicht, was bei getrennter Förderschraube meist nicht der Fall ist.
- Ein seitlicher Pumpengehäusedeckel schließt den gesamten Pumpenrauen ab. Nach seiner Entfernung kann der Pumpenläufer leicht ausgebaut werden.
- Schließlich ist nach der Erfindung vorgesehen, in die Druckleitung der Pumpe einen herausnehmbaren Filter einzubauen, damit die bei der Förderung in der Masse vorhandenen Verunreinigungen, z. B. beim Mörtel Steinchen, zurückgehalten werden. Der Filter besteht aus einem Siebrohr oder einem zylindrischen Käfig, dessen Mantel aus Rundstäben besteht, die in einem bestimmten Abstand angeordnet sind. Der Filter kann leicht aus der Druckleitung ausgebaut und gereinigt werden.
- In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt Abb. i die Seitenansicht einer fahrbaren Förderpumpe mit dem Pumpengehäuse im Längsschnitt, Abb. 2 einen Schnitt nach Linie II-II der Abb. i, Abb.3 die Seitenansicht eines Pumpenläufers, Abb. q. einen teilweisen Längsschnitt durch den Pumpenläufer, Abb. 5 die Anordnung eines Filters in der Druckleitung und Abb. 6 dien herausgenommenen Filter.
- Däs Pumpengehäuse i9 trägt den Motor 2o und den Fördermittelbehälter 22. Auf der Motorwelle 18 ist der Pumpenläufer angeordnet, der aus den Läuferscheiben i und 2 besteht. Die Läuferscheiben sind spiegelbildlich angeordnet und füllen das Pumpengehäuse i9 seitlich vollkommen aus und schneiden in den Mörtelring i2 ein. Eine weitere Scheibe 3 .ist zwischen den Läuferscheiben i, 2 vorhanden, die auch fehlen kann, wenn es sich um ein Fördergut mit geringer Zähigkeit handelt. Der Mörtel wird durch die Scheiben tellerartig eingeschnitten und kann sich nicht im Pumpengehäuse festsetzen.
- Der Pumpenläufer ist unter dem Fördermittelbehälter 22 angeordnet, so daß die zu fördernde Masse an beiden Seiten unmittelbar zu den Läuferscheiben gelangt. Die Naben 13, 14 der Läuferscheiben i, 2 besitzen Schraubengänge 15, die in Läuferschaufeln 16 übergehen. Die Gangzahl der Schraubengänge 13, 14 stimmt mit der Zahl der Läuferschaufeln 16 überein, wodurch der Mörtel kontinuierlich in Richtung 17 gefördert wird.
- Das Pumpengehäuse i9 ist durch den seitlichen Deckel i i abgeschlossen, nach dessen Entferi.ung der Pumpenläufer leicht zwecks Reinigung od. dgl. ausgebaut werden kann.
- In der Druckleitung 7 der Pumpe ist ein Filter q. eingebaut. Durch einen Deckel 6 kann das als Filter dienende Siebrohr 5 od. dgl. über die Bügelspannschraube 9 leicht ausgebaut und gereinigt werden. Verunreinigungen in der Fördermasse, z. B. Steine io im Mörtel, gelangen. dann nicht in die Steigleitung B.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE-i. Kreiselpumpe zum Fördern von Dickstoffen, insbesondere -von Mörtel, Beton, sandigem Wasser u. dgl., die einen einseitig angetriebenen, auf einer horizontalen Welle angeordneten Läufer beisitzt, der beiderseits beaufschlagt wird, wobei der Dickstoffbehälter direkt über der Pumpe angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der den Läufer umschließende Pumpenraum (i9) beiderseits des Läufers stutzenlose, unmittelbar in den untersten Teil des Dickstoffbehälters führende Saugöffnungen besitzt.
- 2. Kreisejpumpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der dem Antrieb entgegengesetzt liegenden Seite des unteren Teiles des Behälters ein leicht abnehmbarer Deckel (i i) angeordnet ist.
- 3. Kreiselpumpe nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Läufer Förderflügel (16) besitzt, die im Nebenbereich schraubenartig ausgebildet sind und in den Zulauf aus dem Behälterraum hineinragen. q..
- Kreiselpumpe nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Läufer Seitenscheiben (i, 2) besitzt, deren Durchmesser dem Innendurchmesser des ringförmigen Pumpengehäuses entspricht und die das Pumpengehäuse seitlich begrenzen.
- 5. Kreiselpumpe nach den Ansprüchen i bis 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Läufer in der Mitte eine Scheibe (3) besitzt, deren Durchmesser dem Innendurchmesser des ringförmigen Pumpengehäuses entspricht.
- 6. Kreiselpumpe nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Läufer in an sich bekannter Weise aus zwei spiegelbildlichen Teilen besteht.
- 7. Kreiselpumpe nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daB in der Druckleitung (8) ein herausnehmbarer Filter (io) angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 505 660, 491 279, :3i i97.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB13796A DE970265C (de) | 1951-02-17 | 1951-02-17 | Kreiselpumpe zum Foerdern von Dickstoffen, insbesondere von Moertel, Beton, sandigem Wasser u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB13796A DE970265C (de) | 1951-02-17 | 1951-02-17 | Kreiselpumpe zum Foerdern von Dickstoffen, insbesondere von Moertel, Beton, sandigem Wasser u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE970265C true DE970265C (de) | 1958-09-04 |
Family
ID=6957715
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB13796A Expired DE970265C (de) | 1951-02-17 | 1951-02-17 | Kreiselpumpe zum Foerdern von Dickstoffen, insbesondere von Moertel, Beton, sandigem Wasser u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE970265C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1115587B (de) * | 1958-06-19 | 1961-10-19 | Georg Neidl Dipl Ing | Umlaufpumpe mit einem schraeg auf der Welle befestigten, scheibenfoermigen Pumpenkoerper |
| US3817653A (en) * | 1972-02-10 | 1974-06-18 | Hydro Jet Pumps Inc | Centrifugal pump apparatus |
| EP0131326A3 (en) * | 1983-07-06 | 1985-06-12 | Pompe F B M Spa | Centrifugal pump for very thick and/or viscous materials and products |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE131197C (de) * | ||||
| DE491279C (de) * | 1923-03-21 | 1930-02-11 | Ernst Bongardt | Vorrichtung zum Foerdern von vorgemischtem Moertel, Beton u. dgl. mit Hilfe von Druckluft durch eine Leitung unter Fertigmischen |
| DE505660C (de) * | 1929-02-09 | 1930-08-22 | Wilhelm Beck Dipl Ing | Kreiselpumpe mit Laufradeintritt von der Seite, an der die Welle in die Pumpe eintritt |
-
1951
- 1951-02-17 DE DEB13796A patent/DE970265C/de not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE131197C (de) * | ||||
| DE491279C (de) * | 1923-03-21 | 1930-02-11 | Ernst Bongardt | Vorrichtung zum Foerdern von vorgemischtem Moertel, Beton u. dgl. mit Hilfe von Druckluft durch eine Leitung unter Fertigmischen |
| DE505660C (de) * | 1929-02-09 | 1930-08-22 | Wilhelm Beck Dipl Ing | Kreiselpumpe mit Laufradeintritt von der Seite, an der die Welle in die Pumpe eintritt |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1115587B (de) * | 1958-06-19 | 1961-10-19 | Georg Neidl Dipl Ing | Umlaufpumpe mit einem schraeg auf der Welle befestigten, scheibenfoermigen Pumpenkoerper |
| US3817653A (en) * | 1972-02-10 | 1974-06-18 | Hydro Jet Pumps Inc | Centrifugal pump apparatus |
| EP0131326A3 (en) * | 1983-07-06 | 1985-06-12 | Pompe F B M Spa | Centrifugal pump for very thick and/or viscous materials and products |
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