DE968797C - Vorrichtung zum Reinigen von Fluessigkeiten und Abscheiden von Verunreinigungen - Google Patents

Vorrichtung zum Reinigen von Fluessigkeiten und Abscheiden von Verunreinigungen

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DE968797C
DE968797C DEK14557A DEK0014557A DE968797C DE 968797 C DE968797 C DE 968797C DE K14557 A DEK14557 A DE K14557A DE K0014557 A DEK0014557 A DE K0014557A DE 968797 C DE968797 C DE 968797C
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Expired
Application number
DEK14557A
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English (en)
Inventor
Heinrich Kunel
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B1/00Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)
  • Lubrication Details And Ventilation Of Internal Combustion Engines (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Reinigen von Flüssigkeiten und Abscheiden von Verunreinigungen Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Reinigen von Flüssigkeiten, vorzugsweise von Schmierölen und Brennstoffen, und zum Abscheiden von Verunreinigungen durch Zentrifugieren.
  • Der Verschleiß von Motoren und Maschinen hängt sehr wesentlich vom Zustand des Schmieröls ab. Bei Verbrennungskraftmaschinen ist es z. B. üblich, die im Motor vorhandene Schmierölmenge während einer Betriebsstunde zwanzig- bis dreißigmal umzupumpen. Hierbei sammeln sich im Schmieröl feinste Metallteilchen, die als Verunreinigung mit dem Öl mitgeschwemmt werden. Es ist normalerweise üblich, das Öl während des Betriebes zu filtern und nach einer bestimmten Anzahl von Betriebsstunden durch frisches oder gegebenenfalls regeneriertes Öl zu ersetzen. Aber auch flüssige Brennstoffe enthalten häufig Verunreinigungen in fester Form, die sich schädlich für den Motor auswirken können.
  • Die Lebensdauer von Motoren und Maschinen kann erheblich gesteigert werden, wenn es gelingt, einwandfrei arbeitende Vorrichtungen zum Reinigen von Schmierölen und Brennstoffen herzustellen und in die betreffenden Maschinen einzubauen, da auf diese Weise die Verunreinigungen des Schmieröles bzw. Brennstoffes stets vor dem erneuten Gebrauch bzw. Verbrauch abgeschieden und abgelagert werden.
  • Die Reinigung von Flüssigkeiten durch Filter und die Abscheidung von Verunreinigungen durch Zentrifugieren ist bekannt. Es ist auch bereits vorgeschlagen worden, Zentrifugalreiniger in Schmierölkreisläufe einzuschalten, in denen das Schmieröl je nach Bedarf gereinigt wird. Diese Geräte haben jedoch den Nachteil, daß die Verunreinigungen mit einem gewissen Teil verschmutzten Öles zusammen abgezogen werden, so daß dieses Öl verlorengeht. Die bisher bekanntgewordenen Zentrifugalreiniger sind verhältnismäßig kompliziert und erfordern zu ihrer Herstellung einen großen Aufwand. In vielen Fällen werden zudem die Reinigungsgeräte nur periodisch, d. h. von Zeit zu Zeit, in Betrieb genommen.
  • Um die Mängel der bekannten Vorrichtungen zu vermeiden, wird vorgeschlagen, das Schmieröl vor jedem erneuten Umlauf durch eine Vorrichtung zu schicken, die Gegenstand der Erfindung ist.
  • Die Vorrichtung besteht aus einem Schleudergefäß, das vorzugsweise um eine vertikale Achse rotiert und eine stark bauchige Form sowie eine starke Wandung besitzt. In diese Wandung sind konzentrische Taschen eingearbeitet, wobei die Öffnungen der Taschen aus schmalen Schlitzen bestehen.
  • Statt als Taschen kann der Rotationskörper aber auch so ausgebildet sein, daß seine Innenwand im bauchigen Teil siebartig durchbrochen ist und von einem ringförmigen Raum umgeben ist, in welchem Leitbleche od. dgl. angeordnet sein können.
  • Die erfindungsgemäß ausgebildeten Schleuderkörper bewirken ein Abtrennen der schwereren Bestandteile und Verunreinigungen aus dem Öl oder dem Brennstoff und sammeln diese in genügend großen Hohlräumen, in denen sie sich festsetzen sollen.
  • Um das Festsetzen zu unterstützen, wird vorgeschlagen, die Rotationskörper oder Teile davon zu magnetisieren bzw. Stücke oder Ringe aus magnetischem Material innerhalb oder außerhalb der Rotationskörper anzubringen.
  • Der Rotationskörper soll mit einer möglichst hohen Drehzahl umlaufen. Er kann entweder von einem Elektromotor oder über einen Zahnbetrieb voll einer Welle der betreffenden Maschine angetrieben werden. Im Fall des mechanischen Antriebes wird zwischen dem Getriebe und der Achse des Rotationskörpers eine Kupplung angeordnet, welche die Aufgabe hat, den Rotationskörper nur dann in Drehung zu versetzen, wenn gewährleistet ist, daß die Drehzahl einen bestimmten Mindestwert erreicht hat und bei absinkender Drehzahl diesen wieder ausschaltet. Gegebenenfalls kann eine Kupplung vorgesehen werden, die bei Schwankungen der Drehzahl in gewissen Grenzen automatisch die Drehzahl der Antriebswelle des Rotationskörpers konstant hält. Es soll zweckmäßigerweise, z. B. durch entsprechende Schaltung des Laufes der zu reinigenden Flüssigkeit, diese nur dann durch die Vorrichtung geschickt werden, wenn der Rotationskörper eine bestimmte Mindestdrehzahl besitzt.
  • Das Öl od. dgl. wird durch ein zentrales Zuführungsrohr, das zweckmäßigerweise von einem kegelförmig ausgebildeten Leitblech umgeben ist, durch die obere mittlere Öffnung des Rotationskörpers bis zu dessen Boden geführt, wo es radial nach allen Seiten gleichmäßig austritt und, an der Wand entlang gleitend, die Schlitze oder Siebe passiert, durch welche die in der Flüssigkeit befindlichen schwereren Teile hindurchtreten und sich in den Taschen oder im Sammelraum absetzen. Das von den Verunreinigungen befreite Öl od. dgl. wird am oberen Rand des Rotationskörpers abgeschleudert und abgeführt.
  • Die Auffangtaschen sind vorzugsweise schräg liegend angeordnet, damit das dort angesammelte Material, welches sich noch nicht ganz festgesetzt hat, beim Stillstand des Rotationskörpers in diesen Taschen verbleibt. Der Sammelbehälter ist in analoger Weise ausgebildet. Der Einbau der Vorrichtung soll so erfolgen, daß der Rotationskörper, der in gewissen längeren Zeitabschnitten ausgewechselt werden muß, leicht und einfach herausgenommen werden kann. Dieses Auswechseln soll mit wenigen Handgriffen so ausführbar sein, wie etwa beispielsweise die Abnahme eines Schauglases an einem Vergaser von Brennkraftinaschinen zum Zweck der Reinigung.
  • Nach einer weiteren Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist der Innenraum des Rotationskörpers an seiner Wand mit einer hochporösen Masse ausgekleidet, in welche die spezifisch schweren Verunreinigungen eindringen und festgehalten werden, während das spezifisch leichtere und von den Verunreinigungen getrennte 01 abläuft. Der Rotationskörper kann gegebenenfalls zweiteilig ausgeführt sein.
  • Der Erfindungsgegenstand ist an Hand einiger bevorzugter Ausführungsbeispiele in der Zeichnung näher erläutert.
  • Fig. i zeigt einen Schnitt durch einen mit konzentrischen Sammeltaschen versehenen Rotationskörper; Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch einen Rotationskörper mit siebartig durchbrochener Innenwand und einem ringförmigen Sammelbehälter; Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch einen Rotationskörper, in den hochporöses Material eingesetzt ist, und Fig. 4. einen Rotationskörper im Schnitt mit einem auswechselbaren Einsatz.
  • Gemäß Fig. i wird der Rotationskörper i von der Welle 2 angetrieben. Er weist in seiner Wand 3 schräg liegend angeordnete Ringtaschen 4. auf, die mit dem Innenraum 5 durch schmale Schlitze 6 in Verbindung stehen. Das zu reinigende Öl wird durch das Rohr 7 zugeführt, das an seinem unteren Ende 8 trichterförmig erweitert ist, so daß das Öl möglichst gleichmäßig über den entsprechend geformten Boden g des Innenraumes 5 des Rotationskörpers i verteilt wird. Das Öl läuft an der Innenwand des Rotationskörpers entlang, wobei sich die spezifisch schwereren, dieVerunreinigungen bildenden Teilchen in den Taschen q. absetzen, während das gereinigte Öl am oberen Rand io des Rotationskörpers i abgeschleudert wird.
  • Fig.2 stellt eine Variante des zuvor beschriebenen Rotationskörpers dar. Die Welle i setzt den lZot<itioiis1:örper 1z in Drehung. Im Bereich der Seitenwand des Rotationskörpers i2 weist dieser Stege 13 auf, die den oberen Teil 14 des Rotationskörpers tragen und die mit siebartig geschlitzten Blechen 15 belegt sind. Der Rotationskörper 12 ist von einem ringförmigen abnehmbaren Körper 16 umgeben, der als Sammelbehälter für die Verunreinigungen dient. Dieser enthält Einbauten, wie Leitbleche 17 od. dgl. Gleichmäßig verteilte Einzelmagnete oder ein ringförmiger Magnet 18 sind an dem Sammelbehälter 16 angeordnet. Der Ölzulauf erfolgt durch das Rohr i9, das ebenfalls durch eine trichterförmige Ausweitung 2o das 01 gleichmäßig radial an die Wandung des Rotationskörpers bringt.
  • Gegebenenfalls kann auch ein Magnet, der die Zentrifugalkraft unterstützt, im Gehäuse, in dem der Rotationskörper gelagert ist, untergebracht sein. Dieser Magnet zieht insbesondere die eisenhaltigen Verunreinigungen an die Wand des Sammelbehälters.
  • Wie aus Fig.3 zu ersehen, ist der von der Welle 21 angetriebene Rotationskörper 22 becherartig ausgebildet. Seine Innenwand 23 ist mit einer hochporösen Masse 24 ausgekleidet.
  • Der in Fig. q. dargestellte Rotationskörper ist teilbar, um den Einsatz leichter und einfacher auswechseln zu können.
  • Mit Hilfe der Vorrichtungen gemäß der Erfindung ist es möglich, Flüssigkeiten von den in ihnen enthaltenen Verunreinigungen zu trennen und diese so aufzufangen und zu sammeln, daß die Gewähr für eine einwandfreie Reinigung gegeben ist. Die Verunreinigungen werden gesammelt und periodisch aus den Sammelbehältern entfernt. Auf diese Weise treten durch die Abführung der Verunreinigungen mit einem Teil der Flüssigkeit keine Flüssigkeitsverluste ein. Werden die Vorrichtungen in den Schmierölkreislauf von Motoren und Maschinen eingesetzt, so erhöht sich die Lebensdauer der betreffenden Motore oder Maschinen beträchtlich.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Reinigen von Flüssigkeiten und Abscheiden von Verunreinigungen durch Rotation, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotationskörper, in welchen die zu reinigende Flüssigkeit eingeleitet wird, mit übereinander angeordneten Sammelbehältern oder Räumen ausgerüstet ist, die sich in oder an der Wand des Rotationskörpers befinden und in denen kein Flüssigkeitsumlauf stattfindet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Wand ringförmige Räume (.4) derart schräg liegend angeordnet sind, daß ihr tiefstliegender Teil am weitesten außen liegt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein abnehmbarer ringförmiger Sammelraum den Rotationskörper umgibt, der gegebenenfalls mit Blechen (17) od. dgl. ausgerüstet ist, die den Sammelraum unterteilen. .
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwand des Rotationskörpers ringförmig mit einem porösen Material (24) ausgekleidet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rotationskörper zwei-oder mehrteilig ausgebildet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an den Rotationskörpern oder in den diese umgebenden Gehäusen Magnete (18) angeordnet sind.
  7. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Flüssigkeitszulauf (7, i9) an seinem unteren Ende trichterförmig erweitert und bis dicht über den Boden des Rotationskörpers geführt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift ihr. 44q.573.
DEK14557A 1952-06-19 1952-06-19 Vorrichtung zum Reinigen von Fluessigkeiten und Abscheiden von Verunreinigungen Expired DE968797C (de)

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DE968797C true DE968797C (de) 1958-03-27

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3197028A (en) * 1961-12-28 1965-07-27 Alexander S Watson Apparatus for separation of ores

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE444573C (de) * 1925-10-06 1927-05-21 Fried Krupp Akt Ges Schleudertrommel zum Abscheiden von Fremdkoerpern aus Fluessigkeiten mit uebereinandergeschichteten Tellereinsaetzen

Patent Citations (1)

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