DE915217C - Dampf- oder Gasturbine mit mehrfach vom gleichen Dampf- bzw. Gasstrom beaufschlagtem Laufkranz - Google Patents

Dampf- oder Gasturbine mit mehrfach vom gleichen Dampf- bzw. Gasstrom beaufschlagtem Laufkranz

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DE915217C
DE915217C DEF6897A DEF0006897A DE915217C DE 915217 C DE915217 C DE 915217C DE F6897 A DEF6897 A DE F6897A DE F0006897 A DEF0006897 A DE F0006897A DE 915217 C DE915217 C DE 915217C
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DEF6897A
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Dr-Ing Gustav Fluegel
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GUSTAV FLUEGEL DR ING
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GUSTAV FLUEGEL DR ING
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D1/00—Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines
    • F01D1/02—Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines with stationary working-fluid guiding means and bladed or like rotor, e.g. multi-bladed impulse steam turbines
    • F01D1/12—Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines with stationary working-fluid guiding means and bladed or like rotor, e.g. multi-bladed impulse steam turbines with repeated action on same blade ring

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description

  • Dampf- oder Gasturbine mit mehrfach vom gleichen Dampf- bzw. Gasstrom beaufschlagtem Laufkranz Es ist aus dem Dampfturbinenbau bekannt, ein einkränziges Laufrad vom gleichen Dampfstrom in wiederholten Durchgängen bei gleichbleibendem Druck beaufschlagen zu lassen. Dabei handelt es sich um Gleichdruckstufen, bei denen die Dampfgeschwindigkeit beim Austritt aus den Düsen etwa das Vier- bis Sechs- oder Mehrfache der Umfangsgeschwindigkeit beträgt, und die Bauart ist unter dem Namen Elektraturbine bekannt. Nach dem ersten Durchgang wird hier der Dampf von rückwärts her wieder durch den Laufkranz geleitet, um im dritten Durchgang abermals das Laufrad voll vorn zu beaufschlagen, bis die kinetische Energie des Dampfes aufgearbeitet ist. Der mit einer solchen Vorrichtung erreichbare Wirkungsgrad ist sehr mäßig wegen der durch die hohe Dampfgeschwindigkeit bedingten sehr großen Reibungs-und Umlenkungsverluste, ferner wegen der starken Aufsplitterung des Dampfstrahls und weil wegen der gegensätzlichen Durchströmrichtung bei den aufeinanderfolgenden Durchgängen die Laufschaufelung nicht so ausgebildet werden kann, wie es zur Erzielung eines guten Wirkungsgrades notwendig wäre.
  • Bei der Erfindung handelt es sich auch um ein vom gleichen Dampfstrom mehrfach beaufschlagtes Laufrad; aber zum Unterschied von der bekannten Bauart erfolgen die Durchgänge nicht bei gleichbleibendem Druck, sondern in aufeinanderfolgenden Expansionsstufen. Die Dampfgeschwindigkeit bei Austritt aus den Düsen wird dabei j eweils zum Zweibis Dreifachen derUmfangsgeschwindigkeitgewählt, so daß schon aus diesem Grunde wesentlich bessere Wirkungsgrade als bei der alten Bauart erreicht werden. Außerdem wird das Laufrad immer vontler gleichen Seite beaufschlagt; so daß die Laufschaufelung in bestmöglicher Weise nach strömungstechnischen Gesichtspunkten gestaltet werden kann. Da hierbei nach jedem Durchgang des Dampfes (außer beim letzten) eine Rückführung um den Laufkranz notwendig ist, wird diesem ein Leitkranz mit diffusorartig erweiterten Kanälen nachgeschaltet, um die Austrittsgeschwindigkeit unter Druckanstieg auf einen so niedrigen Wert zu verzögern, däß kein nennenswerter Reibungs- und Umlenkungsverlust in den Rückführleitungen entsteht. Die Austrittsgeschwindigkeit aus den Düsen wird für alle Expansionsstufen ungefähr gleich groß gewählt; jede einzelne Expansionsstufe wird zweckmäßig als Gleichdruckctufe ausgebildet, um am Laufrad keinen Axialschub zu erzeugen. Um Zersplitterungs- und Spaltverluste nach Möglichkeit zu vermeiden, müssen die einzelnen Durchgänge durch den Laufkranz unmittelbar nebeneinandergelegt werden, und zwar so, daß die Druckabstufung nach beiden Seiten des Umfanges erfolgt. Wenn dann an den Strahlgrenzen aus einem Durchgang höheren Druckes im Laufkranz etwas Dampf in den benachbarten Durchgang niedrigeren Druckes überströmt, so nimmt zwar dieser Dampf eine entsprechend höhere Geschwindigkeit an, aber seine Energie wird trotzdem in ganz regulärer Weise in mechanische Arbeit umgesetzt. Wie bei einer gewöhnlichen Regelstufe können so viele Dampfzuführungen vorgesehen werden, wie man Regelventile ausführen will. Die Umfangsgeschwindigkeit des Laufkranzes wird zweckmäßig zu etwa Zoo bis 25o m/s gewählt. Bei geeigneter Schaufellänge und Drehzahl läßt es sieb immer erreichen, daß das Rad bei Vollast voll beaufschlagt ist, so daß also keine Radkranzreibung eintritt. Eine unbedingte Notwendigkeit ist allerdings, daß zur Unterdrückung übermäßiger Spaltverluste der Laufkranz nach innen wie nach außen durch Spitzendichtungen gut abgedichtet wird und daß überhaupt die Spiele am Laufkranz so klein wie möglich ausgeführt werden. Es assen sich mit einem solchen Rad bei entsprechender Zahl der Durchgänge (Expansionsstufen) große Gesamtgefälle aufarbeiten und dabei trotz kleiner Dampfmenge so gute Wirkungsgrade erreichen, wie sie bei der gewöhnlichen vielstufigen Bauart nur bei viel größeren Dampfmengen erzielt werden. Solche Maschinen sind daher für kleinere Leistungen besonders gut geeignet. Ebenso gut eignet sich aber diese Bauart in Verbindung mit der gewöhnlichen Bauart insbesondere für die Regelstufen von Maschinen mit vielstufigem Niederdruckteil. Es wird im letzteren Fall vielfach zweckmäßig sein, eine solche Regelstufe als hochtourigen Hochdruckteil mit Zahnradgetriebe dem normaltourigen Niederdruckteil vorzuschalten.
  • In Fig. i und 2 ist an einem Ausführungsbeispiel im Längsschnitt gezeigt, wie bei der neuen Bauart die konstruktive Gestaltung vorgenommen werden kann. Der Frischdampf wird durch den Stutzen A eingeführt. Die Innenkontur der Zuführleitung ist bis zur Einmündung in den Düsenvorraum i gestrichelt gezeichnet. Von hier aus strömt der Dämpf im ersten Durchgang durch die Düsen des eingesetzten Leitkranzes B; dann durch den Laufkranz C und schließlich durch den nachgeschalteten Leitkranz D mit den diffusorartig erweiterten Kanälen, der hier ebenfalls eingesetzt ist, aber auch eingegossen sein kann. Dann gelangt der Dampf in den Abströmraum 2, um von hier aus durch die Rück-' strömleitung E wieder vor die Düsen des zweiten Durchganges geführt zu werden. Dann wiederholt sich der Strömungsvorgang in der zweiten und dritten und gegebenenfalls weiteren Expansionsstufen in ähnlicher Weise, bis nach dem letzten Durchgang der Abdampf in den Sammelraum F tritt und von hier aus abgeführt oder bei unmittelbarem Zusammenbau mit dem Niederdruckteil zur nachfolgenden gewöhnlichen Stufe geleitet wird. Die Fig. 2 unterscheidet sich in der Beschaufelung dadurch etwas von Fig. i, daß bei Fig. 2 im Gegensatz zu Fig. i deckbandlose Beschaufelung des Laufkranzes angenommen ist.
  • Aus Fig. 2 ist auch der Aufbau der Maschine ersichtlich. Der Gehäuseteil I ist hier der feststehende Hauptteil des Gehäuses, der auf dem Fundamentrahmen abgestützt ist und im vorliegenden Fall keine horizontale Teilfuge zu haben braucht. Der Gehäuseteil II nebst Lagerung IV ist nach vorn abnehmbar. Auch die Stopfbüchseneinbauten VI sollen nach vorn herausziehbär sein. In ähnlicher Weise sind auch die hintere Lagerung III sowie der hintere Stopfbüchseneinbau V nach hinten abnehmbar. Natürlich könnte die Konstruktion auch so getroffen sein, daß der Gehäuseteil II als feststehender Hauptteil ausgebildet und der Gehäuseteil I nach hinten abnehmbar ist.
  • In Fig. 3 ist ein zylindrischer Rundschnitt durch die Beschaufelung in der Abwicklung schematisch dargestellt, aus dem die Dampfführung ersichtlich ist. Wie bereits erwähnt, wird der Frischdampf durch den Stutzen Ä zu dem Düsenvorraum i geführt, um in den Düsen B zu expandieren, im Laufkranz C mechanische Arbeit zu erzeugen und im nachgeschalteten Leitkranz D auf eine kleine Geschwindigkeit verzögert zu werden, mit der er in den Abströmraum 2 des ersten Durchganges eintritt. Es ist natürlich darauf zu achten, daß der Raum :2 gegenüber dem Raum i dem absoluten Dampfweg entsprechend in Umfangsrichtung um den richtigen Betrag versetzt ist. Aus dem Abströmraüm 2 muß der Dampf durch die Rückführleitung E des ersten Durchganges vor die Düsen des zweiten Durchganges geleitet werden. Dabei ist hier eine Teilung des Dampfes vorgesehen, wobei die eine Hälfte dem Düsenvorraum 3, die andere dem Vorraum 3' zugeführt wird und die Räume 3 und 3' unmittelbar zu beiden Seiten des Vorraumes i angeordnet sind. Der Verlauf der Begrenzungswände El und Ei für die Rückführleitung des ersten Durchganges ist in Fig. 3 gestrichelt angegeben. Aus dem Vorraum 3 strömt der Dampf im zweiten Durchgang durch die Beschaufelung in den Abströmraum 4, dann durch die Rückstromleitung mit den gestrichelt angedeuteten Begrenzungswänden El und E2 zum Vorraum 5 für den dritten Durchgang, um abermals durch die Beschaufelung in den Abströmraum 6 und von hier in den allgemeinen Sammelraum F zu treten. In ähnlicher Weise durchströmt die andere Dampfhälfte in wiederholten Durchgängen durch die Beschaufelung aus dem Vorraum 3' in den Abströmratim q.', dann wieder zum Vorraum 5' und schließlich durch den Raum 6' in den Sammelraum F. Der Verlauf der Begrenzungswände El' und EZ für die Rückströmleitungen ist auch hier gestrichelt angedeutet.
  • In Fig. q. ist für ein anderes Ausführungsbeispiel der Rundschnitt durch die Beschaufelung schematisch dargestellt, wo der eingeführte Dampfstrom nicht geteilt wird, sondern bei dem zwei Dampfzuführstellen A und A' unmittelbar nebeneinander angeordnet sind, so daß auch die beiden Düsenvorräume i und i' nebeneinanderliegen. Im weiteren Verlauf entspricht hier die Dampfführung völlig derjenigen von Fig.3, wobei die Begrenzungswände El, E2, E2 , E3 und E3 für die Rückführleitungen wieder gestrichelt angegeben sind.
  • In Fig.5 ist noch ein örtlicher Querschnitt durch die Beschaufelung an der Stelle einer Trennwand W zwischen verschiedenen Düsenvorräumen gelegt. Die Ausführung könnte an der Trennstelle so getroffen sein, daß in Fortführung der Trennwand W ein normales Düsenblech mit dünnen Enden verwendet wird. Dann könnte aber im Laufkranz C eine verhältnismäßig große Dampfmenge aus einem Durchgang höheren Druckes überströmen, wobei zwar immer noch, wie bereits erwähnt, die Energie dieses Dampfes zur Erzeugung mechanischer Arbeit ausgenutzt wird, aber wahrscheinlich doch mit schlechterem Wirkungsgrad als beim übrigen Dampf. Um diese Überströmung zu vermeiden, muß die Trennwand W nach Fig. 5 in einem dicken Düsenblech fortgesetzt werden, wobei die schräge Endfläche B1, B2 gerade einer Laufschaufelteilung entspricht. Dann ist ein Durchgang höheren Druckes auch beim Laufkranz trotz der Schaufelbewegung stets durch eine Laufschaufel vom benachbarten Durchgang niedrigeren Druckes getrennt, so daß eine Überströmung des Dampfes unmöglich ist, abgesehen von den schmalen Spaltquerschnitten vor und hinter dem Laufkranz. Auch bei der Einströmung in den nachgeschalteten Leitkranz D empfiehlt es sich, ein entsprechend dickes Schaufelblech D' vor der nachfolgenden Trennwand W' für die benachbarten Abströmräume einzusetzen.
  • Es ist anzustreben, daß die Schaufelteilung in den Düsengruppen der verschiedenen Durchgänge überall den gleichen oder nahezu gleichen Wert besitzt, trotz der verschiedenen Längen des jeweils beaufschlagten Bogens, was sowohl aus Herstellungsgründen als auch aus strömungstechnischen Gründen erwünscht erscheint.
  • Um möglichst kleine Spiele ausführen zu können, ist eine möglichst gleichmäßige Gehäusetemperatur über den Umfang bei dieser Maschine von besonders großer Bedeutung. Aus diesem Grunde sind nach Fig. 2 auf beiden Seiten des Laufrades Ringräume R1, R2 im Gehäuse vorgesehen, die mit Heißdampf gefüllt sind, als welchen man entweder Stopfbüchsendampf verwenden kann, wie hier geschehen, oder auch Frischdampf.
  • Für den sicheren Betrieb dieser Maschine ist es von Bedeutung, daß in den Traglagern keine nach aufwärts gerichtete Auflagerkraft entstehen kann. Die Möglichkeit dazu wäre durch die Wirkung des unterschiedlichen Dampfdruckes in den verschiedenen Durchgängen gegeben, durch den unausgeglichene Radialkräfte am Laufradkranz verursacht werden könnten. Bei Vollast kann ein vollständiger Ausgleich dieser Radialdrücke erzielt werden, wenn die Dampfzuführstellen gleichmäßig über den Umfang verteilt sind. Bei Teillast soll die Schaltung der Dampfzuführung so getroffen werden, daß die resultierende Radialkraft stets senkrecht oder schräg nach unten gerichtet ist, um nicht den Lagerdeckel zu belasten.
  • Die Dampfströmung durch die Beschaufelung kann sowohl in axialer Richtung erfolgen, wie bei den hier gewählten Ausführungsbeispielen angenommen, als auch in radialer Richtung.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Dampf- oder Gasturbine mit mehrfach vom gleichen Dampf- bzw. Gasstrom beaufschlagtem Laufkranz, dadurch gekennzeichnet, daß die Beaufschlagung immer von der gleichen Seite und in mehreren Druckstufen erfolgt.
  2. 2. Dampf- oder Gasturbine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der theoretischen Dampfgeschwindigkeit c. bei Austritt aus den Düsen zur Umfangsgeschwindigkeit u des Laufkranzes bei allen Expansionsstufen gleich groß; und zwar in den Grenzen von co/u = 2 bis 3 ist.
  3. 3. Dampf- oder Gasturbine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle Entspannungsstufen als Gleichdruckstufen ausgeführt sind. q.. Dampf- oder Gasturbine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Laufkranz (C) ein Leitkranz (D) mit diffusorartig erweiterten Kanälen nachgeschaltet ist. 5. Dampf- oder Gasturbine nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß bei kleinstzulässigen Spielen zwischen Laufkranz und Gehäuse bzw. Gehäuseeinsätzen auf beiden Seiten des Laufkranzes eine gute Spaltabdichtung insbesondere nach innen mit einer hinreichenden Zahl von Drosselstellen ausgeführt wird. 6. Dampf- oder Gasturbine nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsengruppen für die einzelnen Expansionsstufen dicht nebeneinander angeordnet sind. 7. Dampf- oder Gasturbine nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die aufeinanderfolgenden Expansionsstufen nach beiden Seiten des Umfanges aneinandergelegt sind, wobei entweder eine Teilung des Dampfstromes nach dem ersten Durchgang (gemäß Fig. 3) eintreten kann oder (gemäß Fig.4) je zwei Dampfeinführungen unmittelbar nebeneinanderliegen können. B. Dampf- oder Gasturbine nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei günstig angenommener Schaufellänge die Drehzahl so gewählt ist, daß der Laufkranz bei Vollast voll beaufschlagt ist. 9. Dampf- oder Gasturbine nach.Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufelteilung in den Düsengruppen der verschiedenen Expansionsstufen möglichst gleich ist. io. Dampf- oder Gasturbine nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zur Unterdrückung der Dampfüberströmung aus einem Durchgang höheren Druckes in den daneben befindlichen Durchgang niedrigeren Druckes die Trennwand zwischen den Durchgängen bei den Düsen mit einer Schnittlänge in Umfangsrichtung (Bi, B2) gleich der Laufschaufelteilung endigt und im nachgeschalteten Leitkranz mit der gleichen Schnittlänge beginnt. 1i. Dampf- oder Gasturbine nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten des Laufrades Ringräume (R1, R2) im Gehäuse vorgesehen werden, die mit Heißdampf gefüllt sind. 12. Dampf- oder Gasturbine nach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß die Dampf-bzw. Treibmittelzuführstellen so angeordnet sind, daß bei Vollast am Laufrad alle vom Dampf- oder Gasdruck herrührenden Radialdrücke sich gegenseitig aufheben, und bei Teillast die Schaltfolge für die Zuführstellen des Treibmittels so getroffen ist, daß der Auflagerdruck keine Aufwärtskomponente hat. 13. Mehrrädrige Dampf- oder Gasturbine mit einer oder mehreren Regelstufen nach Anspruch i bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelstufe oder Regelstufen in das Gehäuse des Niederdruckteiles eingebaut ist bzw. sind. 14. Mehrrädrige Dampf- oder Gasturbine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelstufe oder Regelstufen als hochtouriger Hochdruckteil mit Untersetzungsgetriebe dem langsamer laufenden Niederdruckteil vorgeschaltet ist bzw. sind.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0036714A1 (de) * 1980-03-20 1981-09-30 The Secretary of State for Defence in Her Britannic Majesty's Government of the United Kingdom of Great Britain and Axialkreiselverdichter
EP0135365A3 (en) * 1983-08-19 1986-02-19 The Secretary Of State For Trade And Industry In Her Britannic Majesty's Government Of The United Kingdom Of Great Britain And Regenerative turbomachine
EP0353002A3 (en) * 1988-07-26 1990-03-28 Alan Moore A regenerative turbomachine
EP1710396A3 (de) * 2005-04-04 2007-04-11 Japan Aerospace Exploration Agency Mehrstufige Turbine mit einer einzigen Schaufelreihe sowie Gasturbine mit einer derartigen Turbine

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