DE911448C - Pressling eines Nockens, der spanlos oder spanabhebend weiterbearbeitet wird - Google Patents

Pressling eines Nockens, der spanlos oder spanabhebend weiterbearbeitet wird

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DE911448C
DE911448C DEM10785A DEM0010785A DE911448C DE 911448 C DE911448 C DE 911448C DE M10785 A DEM10785 A DE M10785A DE M0010785 A DEM0010785 A DE M0010785A DE 911448 C DE911448 C DE 911448C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K1/00Making machine elements
    • B21K1/76Making machine elements elements not mentioned in one of the preceding groups

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Preßling eines Nockens, der spanlos oder spanabhebend weiterbearbeitet wird Die Erfindung bezieht sich auf Nocken, die zum Spreizen der Bremsbacken von Innenbackenbremsen insbesondere bei Kraftfahrzeugen bestimmt sind. Bei den bisher verwendeten Innenbackenbremsen haben die an einem Wellenstumpf sitzenden Nocken allseitig volle Steuerflächen. Die Fertigung solcher Nocken ist daher langwierig und überdies mit einem großen Arbeits- und Werkzeugaufwand verbunden, da bei zerspanender Bearbeitung die gesamte Umfangsfläche des Nockens bearbeitet wird bzw. bei einer spanlosen Formung durch Nachschlagen in einem Fertiggesenk der am Rohling vorhandene Werkstoffüberschuß in Richtung auf den Wellenstumpf verdrängt werden muß, was wegen der scharfwinkligen Umlenkung an der Übergangsstelle zwischen dem Nocken und der Welle nicht nur große Kräfte erfordert, sondern auch die Gelenke hoch beansprucht. Es wäre an sich zwar auch möglich, bei einer spanlosen Fertigformung ohne solche weitgehenden Werkstoffverlagerungen auszukommen, wenn die Bildung eines Grates zugelassen wird. Doch würde dessen Beseitigung einen weiteren Arbeitsgang beanspruchen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Nockenpreßlinge für Innenbackenbremsen so zu gestalten, daß deren spanlose oder spanabhebende Weiterbearbeitung gegenüber den bekannten Ausführungen einfacher wird, so daß trotz der Verwendung hochwertigerer Werkstoffe ein geringerer Zeitaufwand erforderlich ist. Außerdem soll der für solche Werkstoffe an sich erforderliche große Werkzeugaufwand vermindert werden.
  • Dies wird erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch erreicht, daß die die Ruheflächen für die Bremsbacken bildenden Seiten des Nockenpreßlings mit muldenartigen Aussparungen versehen werden. Hierdurch wird die Gebrauchsfähigkeit der Nocken nicht beeinträchtigt, da diese Flächen entweder überhaupt nicht mit den Bremsbacken in Berührung kommen oder aber lediglich Anlageflächen für die in der Ruhestellung liegenden Backen bilden, keine wesentlichen Kräfte aufzunehmen haben, so daß die Flächenpressungen auch dann gering bleiben, wenn diese Flächen durch die Aussparungen verkleinert sind. Die erfindungsgemäß angeordneten Aussparungen haben den Vorteil, daß zunächst der Nocken insgesamt leichter wird als bei den bisher bekannten Ausführungen, so daß ohne Mehrkosten schon aus diesem Grunde ein besonders hochwertiger Werkstoff eingesetzt werden kann. Sofern die Fertigbearbeitung der Nocken durch Zerspanung erfolgt, wird die zu bearbeitende Fläche durch die Aussparungen vermindert, was zu einer Einsparung von Werkzeug und Arbeitszeit führt. Bei spanloser Fertigbearbeitung der Nocken durch Nachschlagen in einem Gesenk bieten die in dem Rohling vorgesehenen Aussparungen dem zu verdrängenden Werkstoff die Möglichkeit, in diese Räume auszuweichen, so daß die Verformung mit verhältnismäßig geringen Kräften durchgeführt werden kann. In diesem Falle ist es naturgemäß erforderlich, daß die Fertiggesenke im Bereich der Aussparungen Ausweichräume für den zu verdrängenden Werkstoff aufweisen.
  • Um die Festigkeit der Nocken nicht zu vermindern, empfiehlt es sich, die vorzugsweise parallel zur Wellenlängsrichtung verlaufenden Aussparungen so zu gestalten, daß sie sich nach der der Welle abgewandten Seite kegelig vergrößern. Damit wird sichergestellt, daß die Nocken im Bereich des Überganges in den Wellenstumpf im wesentlichen ihren vollen Querschnitt behalten.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigt Fig. i die Seitenansicht eines Bremsnockens für eine Kraftfahrzeugbremse, Fig.2 eine Draufsicht auf den Nocken nach Fig. i, Fig.3 eine Seitenansicht einer gegenüber der Fig. i abgewandelten Nockenausbildung, Fig. 4 eine Draufsicht auf Fig. 4..
  • In den Fig. i und 2 hat der Nocken 5 eine im wesentlichen flache Form. Seine die Druckflächen für die Steuerung der Bremsbacken bildenden Schmalseiten 6 und 7 sind kreisbogenförmig gerundet. Der Nocken 5 trägt einseitig den Wellenstumpf 8, der in einem Lager geführt wird und an seinem Ende in bekannter Weise die Befestigungsmittel trägt. Im ersten Arbeitsgang werden solche Nocken vorgeschmiedet, wobei sie mit den sich beiderseits über die die Ruheflächen für die Bremsbacken bildenden Breitseiten erstreckenden Aussparungen 9 und io versehen werden und bezüglich der äußeren Abmessungen die in -Fig. 2 gestrichelt dargestellte Gestalt erhalten. Die Fertigbearbeitung der Nocken auf die ausgezogen dargestellte Form mag hier durch Nachschlagen erfolgen. Dabei kann der zu verdrängende Werkstoff leicht in Richtung auf die Aussparungen 9 und i o ausweichen. Bei spanabhebender Bearbeitung durch Fräsen wird insofern eine Verringerung der Zerspanungsarbeit erreicht, als an den von den Aussparungen 9 und io eingenommenen Flächen keine Zerspanung stattfindet.
  • Der in den Fig. 3 und 4 dargestellte Nocken i i trägt seitliche Führungsflächen 12 und 13. Auch hier ist ein Wellenstumpf 14 zur Lagerung vorgesehen. Die Breitseiten des Nockens i i werden beim Vorschmieden mit muldenförmigen Aussparungen 15 und 16 versehen, die bei der Fertigstellung des Nockens durch zerspanende Bearbeitung die Zerspanungsarbeit verringern und bei gegebenenfalls spanloser Formgebung für den zu verdrängenden Werkstoff einen Ausweichraum bilden.
  • Wie bereits erwähnt, sind die dargestellten Ausführungen nur beispielsweise Verwirklichungen der Erfindung, und diese ist nicht darauf beschränkt. Die Gestaltung der Nocken könnte auch von der Darstellung abweichen. Es lassen sich schließlich auch Nocken, die nicht zur Steuerung von Bremsbacken bestimmt sind, in der erfindungsgemäßen Weise gestalten, sofern an diesen Flächenteile vorhanden sind, die keinen hohen mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt sind und nicht unmittelbar für Steuerungszwecke benötigt werden. Überdies können auch solche Nocken in der erfindungsgemäßen Art gestaltet werden, die beiderseitig Wellenzapfen tragen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Preßling eines Nockens, der spanlos oder spanabhebend weiterbearbeitet wird, zum Spreizen der Bremsbacken von Innenbackenbremsen, insbesondere für Kraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß die die Ruheflächen für die Bremsbacken bildenden Seiten des Nockenpreßlings muldenartige Aussparungen aufweisen.
  2. 2. Preßling nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die muldenartigen Aussparungen sich in Richtung des mit dem Nocken einstückigen Wellenstumpfes erstrecken.
  3. 3. Preßling nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die muldenartigenAussparungen sich nach der der Welle abgewandten Seite kegelig erweitern. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 187 283. 767 o42.
DEM10785A 1951-08-28 1951-08-28 Pressling eines Nockens, der spanlos oder spanabhebend weiterbearbeitet wird Expired DE911448C (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE187283C (de) *
DE767042C (de) * 1941-02-09 1951-07-26 Kloeckner Werke Ag Schmiedeverfahren fuer mehrfach gekroepfte Kurbelwellen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE187283C (de) *
DE767042C (de) * 1941-02-09 1951-07-26 Kloeckner Werke Ag Schmiedeverfahren fuer mehrfach gekroepfte Kurbelwellen

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