DE905752C - Elektrischer Hochspannungsschalter mit Lichtbogenloeschung durch ein stroemendes Druckmittel - Google Patents
Elektrischer Hochspannungsschalter mit Lichtbogenloeschung durch ein stroemendes DruckmittelInfo
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- DE905752C DE905752C DEA9408D DEA0009408D DE905752C DE 905752 C DE905752 C DE 905752C DE A9408 D DEA9408 D DE A9408D DE A0009408 D DEA0009408 D DE A0009408D DE 905752 C DE905752 C DE 905752C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H33/00—High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
- H01H33/70—Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid
- H01H33/7015—Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid characterised by flow directing elements associated with contacts
Landscapes
- Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)
Description
- Das Patent 8843,83 hat einen elektrischen Hochspannungsschalter mit Lichtbogenlöschung durch ein strömendes Druckmittel, wie Diruckgas, und mit freier Lufttrennstrecke zum Gegenstand, bei dem die Stromunterbrechung in Löschköpfen erfolgt, aus denen die Schaltprodukte nach einer der freien Lufttrenestrecke abgewandten Seite abströmen, und zwar bei den Ausführungsbeispielen die Schaltprodukte durch den Druckgasstrom unter axialer Beblasung .des Lichtbogens an der Rückseite des Löschkopfes abgeführt.
- Diel Elrfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, bei Querbeblasung des Lichtbogens die Schaltprodukte unter Wahrung einfacher baulicher Verhältnisse ebenfalls nach einer der freien Lufttrennstrecke abgewandten Seite des Löschkopfes abzuführen. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Schaltprodukte aus der Unterbrechungsstrecke durch den Druckmittelstrom seitlich aus dem Löschkopf abgeleitet werden. Dabei wird zweckmäßig der Löschkopf derart ausgebildet, daß der Lichtbogen in seinem Innern zwischen einem stiftförmigen beweglichen Kontakt und einem festen Kontakt gezogen wird, wobei der letztere durch die Löschkopfwand nach außen geführt ist und dort zur Bildung der freien Lufttrennstrecke dient, und der Blasstrom in einem gekrümmten Ka; nal quer zwischen den beiden Kontakten hindurchgeführt wird, so daß er seitlich aus dem Löschkopf austritt. Dabei empfiehlt es sich, den Blaskanal durch Zwischenwände zu unterteilen, welche mit Durchtrittsbohrungen für den beweglichen Kontakt versehen sind. Es ist weiterhin vorteilhaft, dien Löschkopf an dem der freien Lufttrennstrecke zugekehrten Ende tellerförmig zu verbreitern und die Ausblaseöffnungen hinter dem Teller anzuordnen.
- Die Erfindung wird im folgenden an Hhnd der Zeichnung näher erläutert. Diese stellt einen Löschkopf dar, der in üblicher Weise bei Freistrahlschaltern verwendet werden kann.
- In seinem Gehäuse i ist der feste Kontakt :2 angeordnet, mit dem der bewegliche Kontakt io zusammenwirkt. Er besitzt einen Führungskolben 8 und ist mittels der Stange 6 mit dem Steuerkolben 5 für die Steuerung der durch die Leitung 7 dem Löschkopf zuströmenden Lhft verbunden. Die durch die Leitung 7 einströmende Luft tritt bei 17 in den Raum 15 ein und drückt den Kolben 16 entgegen der Wirkung der Einschaltfeder 4 nach rechts. Nach einem gewissen ITub gibt der Steuerkolben 5 den Kanal 12 frei, so daß die Luft für diesen einströmt und den Lichtbogen zwischen den Kontakten 2 und R io in den durch die Zwischenwänden gebildeten Kanälen g bebläst. Die Lichtbogenp.rodukte werden auf diese Weise unter Ouerbeblasung des Lichtbogens seitlich aus dem Löschkopf abgeführt. Diel Löschkopf ist mit einer tellerartigen Verbreiterung 13 versehen, wodurch vermieden wird, daß selbst kleinere Mengen der aus den Kanälen g austretenden Gase in den Bereich der freien Lufttrennstrecke gelangen. Die freie Lufttrenestrecke wird mittels des Kontaktes 14, .der mit dem Kontakt :2 verbunden ist, hergestellt. Er kann mit einem entsprechenden Kbntakt eines gleichen Löschkopfes zusammenwirken. Nach erfolgter Trennung der Leistungskontakte in den Löschköpfen werden die Löschköpfe auseinanderbewegt, und dadurch: wird die Lufttrennstrecke hergestellt. Mit dem Kontakt 14 kann aber auch irgendein anderer, nicht zu einem Löschkopf gehörender Kontakt zusammenwirken. Dabei kann der Löschkopf selbst feststehend angeordnet sein und die Lufttrennstrecke durch Bewegen des Gegenkontaktes hergestellt werden. Nach Abstellen -der Druckluft bewegt die Feder 4 den Kbntakt io wieder in die (Einschaltstellung. Inzwischen ist aber die freie Lufttrennstrecke hergestellt worden, so daß die Stromunterbrechung bestehenbleibt. Mit 3 ist in der. Zeichnung der Stromanschluß -für den Löschkopf bezeichnet.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrischer Hochspannungsschalter mit Lichtbogenlöschung durch ein strömendes Druckmittel, wie Druckgas, und mit freier Lufttrennstreeke, bei dem die Stromunterbrechung in Löschköpfen erfolgt, aus denen die Schaltprodukte nach einer der freien Lufttrennstrecke abgewandten Seite abströmen, nach Patent 884383, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltprodukte aus der Unterbrechungsstrecke durch den Druckmittelstrom seitlich aus dem- Löschkopf abgeführt werden.
- 2. Schalter nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, @daß der Lichtbogen im Innern des Löschkopfes zwischen einem stiftförmigen beweglichen Kontakt, (io) und einem festen Kbntakt (2) gezogen wird, wobei der letztere mit einem außen an der Löschkopfwand befindlichen Kontakt (i4) in Verbindung steht, der zur Bildung der freien Lufttrennstrecke dient, und der Blasstrom in einem gekrümmten Kanal (i2, 9) quer zwischen den beiden Kontakten hindurchgeführt wird, so daß er seitlich aus dem Löschkopf austritt.
- 3. Schalter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Blaskanal durch Zwischenwände (ii) in mehrere Kanäle (9) unterteilt ist, wobei die Zwischenwände mit Dürchtrittsbohrungen für den beweglichen Kontakt versehen sind.
- 4. Schalter nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Löschkopf an dem der freien Lufttrennstrecke zugekehrten Ehde eine tellerförmige Verbreiterung (r3) aufweist und die Ausblasekanäle (9) hinter dieser ins Freie münden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA9408D DE905752C (de) | 1942-03-27 | 1942-03-27 | Elektrischer Hochspannungsschalter mit Lichtbogenloeschung durch ein stroemendes Druckmittel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA9408D DE905752C (de) | 1942-03-27 | 1942-03-27 | Elektrischer Hochspannungsschalter mit Lichtbogenloeschung durch ein stroemendes Druckmittel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE905752C true DE905752C (de) | 1954-03-04 |
Family
ID=6921763
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA9408D Expired DE905752C (de) | 1942-03-27 | 1942-03-27 | Elektrischer Hochspannungsschalter mit Lichtbogenloeschung durch ein stroemendes Druckmittel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE905752C (de) |
-
1942
- 1942-03-27 DE DEA9408D patent/DE905752C/de not_active Expired
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