DE899282C - Interferometer - Google Patents

Interferometer

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Publication number
DE899282C
DE899282C DEL11656A DEL0011656A DE899282C DE 899282 C DE899282 C DE 899282C DE L11656 A DEL11656 A DE L11656A DE L0011656 A DEL0011656 A DE L0011656A DE 899282 C DE899282 C DE 899282C
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DE
Germany
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rays
bundles
stripes
arrangement
interference
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Expired
Application number
DEL11656A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Willi Horn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ernst Leitz Wetzlar GmbH
Original Assignee
Ernst Leitz Wetzlar GmbH
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Publication date
Application filed by Ernst Leitz Wetzlar GmbH filed Critical Ernst Leitz Wetzlar GmbH
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Application granted granted Critical
Publication of DE899282C publication Critical patent/DE899282C/de
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N21/00Investigating or analysing materials by the use of optical means, i.e. using sub-millimetre waves, infrared, visible or ultraviolet light
    • G01N21/17Systems in which incident light is modified in accordance with the properties of the material investigated
    • G01N21/41Refractivity; Phase-affecting properties, e.g. optical path length
    • G01N21/45Refractivity; Phase-affecting properties, e.g. optical path length using interferometric methods; using Schlieren methods

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Spectrometry And Color Measurement (AREA)
  • Instruments For Measurement Of Length By Optical Means (AREA)

Description

  • 3. Interferometer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei der aus einem Gitter divergent austretenden parallelen Strahlenbündel, vorzugsweise entgegengesetzt gleit cher Ordnungszahl, durch ein Objektiv parallel gerichtet und nach Durchgang durch die Küvetten von einem zweiten Objektiv in der Bildebene zur Interferenz vereinigt sind.

Claims (2)

  1. Zur Untersuchung von Gasen oder Flüssigkeiten wird bekanntlich ein Interferometer benutzt. Bei Verwendung von weißem Licht erhält man Interferenzstreifen, von denen die beiden mittleren fast schwarz erscheinen, die anderen infolge der für verschiedene Farben verschiedenen Lagen der Streifen farbige Säume haben und um so Nasser sind, je weiter sie von der Mitte entfernt slind. Zur Messung des Brechungsindex der zu untersuchenden Stoffe benutzt man die Verschiebung des Streifensystems, die um so leichter erkennbar ist, je größer der Kontrast der mittleren Streifen gegen die anderen Streifen ist.
    Im Patent 815 410 ist eine Anordnung beschrieben, bei der die kohärenten Strahlenbündel, die zur Interferenz kommen sollen, durch Gitter erzeugt werden. Dabei werden zwei Gitterspektren verschiedenen Vorzeichens, z. B. # 1. Ordnung, als sekundäre Lichtquellen benutzt. Es entsteht dadurch im Beobachtungsfeld ein völlig achromatisches interferenzstreifensystem, welches das. Feld ausfüllt. Eine Verschiebung dies es ganzen Streifensystems ist nur schwer erkennbar, so daß hiermit ein brauchbares Gasinterferometer nicht zu konstruieren ist.
    Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß man die Interferenz von Gitterspektren nicht nur zur Achromatisierung des Interferenzstreifensystems benutzen kann, sondern auch zur Verstärkung der Farbabweichung der Streifen. Hierbei werden die Farbsäume der Streifen verbreitert, so daß die Überlagerung der Farben derart gesteigert ist, daß nur die beiden mittleren schwarzen Streifen erscheinen, die anderen aber nahezu verschwinden. Man erreicht dies nach der Erfindung dadurch, daß man die Reihenfolge der Farben in jedem der beiden benutzten Gitterspektren umkehrt. Während also die violetten Strahlen der normalen Gitterspektren näher an der optischen Achse liegen als die roten, sollen jetzt die roten Strahlen näher an, der optischen Achse liegen als die violetten. Man erreicht dies dadurch, daß man durch eine Spiegel- oder Prismenanordnung die Wege der Strahlenbündel der beiden Gitterspektren miteinander vertauscht. Oder man stellt in den Weg jedes der Strahlenbündel ein Umkehrsystem.
    In einem der Strahlenbündel ist die Küvette für das zu untersuchende Medium angeordnet, während in das andere eine Kompensationsküvette gestellt werden kann.
    In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Interferometers nach der Erfindung dargestellt.
    Es zeigt Fig. I ein Schema der gesamten Anordnung, Fig. 2 und 3 Umkehrsysteme, Fig. 4 eine Anordnung mit Linsenumkehrsystemen.
    In Fig. I bedeutet I eine Lampe, 2 einen Kondensor, aus weichem ein paralleles Lichtbündel austritt. Mit 3 ist ein Gitter bezeichnet. In der Zeichnung siind die beiden aus dem Gitter austretenden Lichtbündel + I. Ordnung dargestellt, von denen die außenliiegenden roten Strahlen ausgezogen, die innenliegenden blauen Strahlen gestrichelt ge zeichnet sind. Die Achsen dieser Strahlenbündel werden durch die Linse 5 parallel gemacht, während die Bündel selbst von dieser Linse konvergent gemacht werden. Durch die Spiegelanordnung 6,6' wird jedes der Strahlenbündel auf die gegenüberliegende Seite der optischen Achse geworfen, so daß nunmehr die roten Strahlenbündel innen, die blauen außen liegen. Das Strahlenbündel nullter Ordnung (0. 0.) wird durch eine Blende 7 abgefangen. Mitt 8, 8! sind Küvetten bezeichnet. Die aus ihnen austretenden Strahlenbündel werden durch die Linse g in der Bildebene 10 zu einem Interferenzbild vereinigt, das durch das Mikroskop 11 betrachtet oder photographiert werden kann.
    Die Spiegelanordnung 6, 6' kann durch an sich bekannte Prismenanordnungen ersetzt werden, die beispielsweise in den Fig. 2 und 3 dargestellt sind.
    Fig. 4 zeigt schematisch, daß die Umkehr der Farbenlage auch durch ein Linsenumkehrsystem erzeugt werden kann. Hier ist ferner die Umkehr in jedem der beiden Strahlenbündel erzeugt, die ihre Lage zur optischen Achse nicht vertauscht haben. Hierzu dienen die in jedem Strahlenbündel angeordneten Umkehriinsen 12, 12', I3, I3t.
    PATENTANSPRÜCHE: I. Interferometer mit aus Gitterspektren gebildeten kohärenten Lichtbündeln nach Patent 815 410, dadurch g,ekennzeichnet, daß durch eine Spiegelanordnung oder eine Prismenanordnung oder durch Umkehrlinsen die Lage der Farben in beiden Gitterspektren umgekehrt ist, so daß die Farbsäume der Interferenz streifen derart verbreitert werden, daß außer den zwei mittleren, fast achromatischen Streifen alle anderen durch Überlagerung der Farben sich nahezu zu Wei,ß ergänzen.
  2. 2. Interferometer nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß in den getrennten Strahlengängen Küvetten für Gase oder Flüssigkeiten, angeordnet sind.
DEL11656A 1952-02-23 1952-02-23 Interferometer Expired DE899282C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3932886A1 (de) * 1989-10-02 1991-04-11 Guenter Knapp Vorrichtung zur gleichzeitigen erfassung von zwei definierten wellenlaengenbereichen einer lichtstrahlung
EP2026050A1 (de) * 2007-08-01 2009-02-18 Erwin Kayser-Threde GmbH Vorrichtung zur Trennung wenigstens zweier jeweils einen örtlichen Bereich abbildender Lichtbündel und Spektrometer mit einer solchen Vorrichtung, insbesondere für die abbildende Spektroskopie

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3932886A1 (de) * 1989-10-02 1991-04-11 Guenter Knapp Vorrichtung zur gleichzeitigen erfassung von zwei definierten wellenlaengenbereichen einer lichtstrahlung
EP2026050A1 (de) * 2007-08-01 2009-02-18 Erwin Kayser-Threde GmbH Vorrichtung zur Trennung wenigstens zweier jeweils einen örtlichen Bereich abbildender Lichtbündel und Spektrometer mit einer solchen Vorrichtung, insbesondere für die abbildende Spektroskopie

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