DE897586C - Einrichtung zum Schutz von Gleichstrom-Hochspannungsanlagen gegen UEberspannungen - Google Patents

Einrichtung zum Schutz von Gleichstrom-Hochspannungsanlagen gegen UEberspannungen

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DE897586C
DE897586C DES13049D DES0013049D DE897586C DE 897586 C DE897586 C DE 897586C DE S13049 D DES13049 D DE S13049D DE S0013049 D DES0013049 D DE S0013049D DE 897586 C DE897586 C DE 897586C
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DE
Germany
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spark gap
current
capacitance
resistor
high voltage
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Expired
Application number
DES13049D
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Dr Schnecke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H9/00Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection
    • H02H9/04Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection responsive to excess voltage
    • H02H9/06Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection responsive to excess voltage using spark-gap arresters

Landscapes

  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Schutz von Gleichstrom-Hochspannungsanlagen gegen Uberspannungen Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Schutz elektrischer Apparate und Leitungen, die mit hoher Gleichspannung betrieben werden, gegen Überspannungen. Die Erfindung ist von. besonderer Bedeutung für Anlagen zur Energieübertragung über Gleichstrom-Höchstspannungsleitun@gen. Es sind Schutzeinrichtungen bekannt, bei denen zwi,-schen den spannungführenden Leiter und Erde eine bei Überspannungen ansprechende Funkenstrecke geschaltet ist, deren von der spannungführenden Leitung abgewendeter Pol über die Reihenschaltung eines Widerstandes und eitner Kapazität mit Erde verbunden, ist. Parallel zu der Kapazität liegt ein Widerstand, in dem ein Teil :der Üb:erspannung,swelle vernichtet wird und der außerdem zur Entladung :der Kapazität dient. Gegenstand der Erfindung ist time Verbesserung dieser bekannten Schutzeinrichtung, die darin besteht, daß in den Parallelstromkreis, der Kapazität Hilfseinrichtungen geschaltet sind, .durch die zumindest kurzzeitli:g der die Funkenstrecke durchfließende Strom zum Verschwinden gebracht wird. Mit besonderem Vorteil dient :diesem Zweck eine Induktivität, welche in Reihe mit einem Ohmschen Widerstand und zu - der Kapazität parallel geschaltet, ist. Die Induktirvvtät isst so bemessen, @daß der :die Sdhutzfunlkenstmecke dürchfließende Strom gezwungen wind, durch den Wert Null hindurchzugehen.
  • Die Schutzeinrichtung nach der Erfindung ist in: der Zeichnung im Schaltungsschema dargestellt. An :den die hohe Gleichspannung führenden Leiter i, ist eine Schutzfunkenstrecke 2 angeschlossen, die über einen Widerstand 3 und eine Kapazität 4 mit Erde verbunden isst. Parallel zu der Kapazität 4 liegt die Reihenschaltung aus einem Ohmschen Widerstand 5 und einer Induktivität 6.
  • Beim Ansprechen der Funkenstrecke stellt der ungeladene (Kondensator 4 einen Kurzschluß dar, so daß die zu: schützende Anlage im ersten Augenblick über den Widerstand 31 ;geerdet isst. Wenn die überspannungsschutzeinfrichtun;g an eine Gleichstrom-Hochspannungsleitung angeschlossen isst, dann wird an dem ;Anschlußpunkt keine Reflexion erfolgen, wenn der Wvderstand 3 gleich lern Wellenwiderstand der Leitung ist. Bei; Freileitungen ruß der Widerstand etwa 4oo Ohm, bei Kabeln etwa 4o Ohm haben. Man kann, einen verwenden, der bei, hoher Spannung, also zu Beginn des Vorganges, einen kleinen Widerstand hat, dessen Widerstand jedoch zur nimmt, wenn, die Spannung kleiner wird. Der Kondensator wird bei Hochspannung auch. bei kleinen Kapazitäten verhältnismäßig groß. Praktisch wird man Kapazitäten von etwa o,1 ,uF ausführen.
  • Die mit Odem Parallelwiderstand 5 in Reihe geschaltete Induktivihät ruß so bemessen sein, daß sie den über ,die Funkenstrecke gehenden Strom zusammen mixt, dem. Kondensator so beeinflußt, daß der Strom ;durch den Wert Null hindurchgeht. Zweckmäßig wird die Induktivität mit einer größeren Anzahl von Anzapfungen versehen, damit der richtige Wert der Induktivität am Auistfiellungsort eingestellt werden kann. Der Widerstand 5 ruß so gewählt werden."daß der Reststrom möglichst klein wird, beispielsweise i bis io Ampere. Günstige Ergebnisse werden bei etwa folgender Abmessung der einzelnen Teile der Schaltung erzielt:
    Widerstand 3 ......... 40 Ohm
    Induktivität 6 ......... - o;8 H
    Widerstand. 5 ......... 2,1o5 Ohm
    Kapazität 4 ........... o, i ,uF
    An Stelle der Induktivität .im Parallelstromkreis der Kapazität kann, man auch-einen Hilfsschalter vorsehen, durch den der Reststrom nach der Entladung der Kapazität abgeschaltet wird. Dieser Hilfsschalter wird vorübergehend geöffnet, um kurzzeitig dafür zu sorgen, daß der die .Schutzfunkenstrecke durchfließende Strom durch Null geht. Als Hilfsschalter kann, man einen, normalen Trennschatter verwenden, der für die volle Gleichspannung isoliert ist. Der Schalter kann mit Hilfe eines stromabhängigen Relais mit Oeitverzögerung betätigt werden.
  • Die Wirkungswelse der Erfindung sei an Hand der Diagramme der Fig. 2 und 3 näher erläutert. Wenn auf der Leitung i (Fig. i) eine Spannung E auftritt, bei ,der die Funkenstrecke 2 durchschlagen wird und von der -man im -ungünstigsten Fall annehmen kann, daß sie längere Zeit konstant bleibt, dann tritt über den Widerstand 3 und den Kondensator 4 augenblicklich, ein Strom auf, :der von der Spannung E und dem Widerstand 3 abhängt, da der ungeladene Kondensator 4 wie ein Kurzschluß winkt. Der Kurzschlußstrom klingt jedoch wegen der Aufl:adung des Kondensators 4 schnell ab, während der Strom zur Drösselspule 6 ansteigt. Dabei steigt auch, idie Spannung an. dler Drosselspule .und an idem Widerstand 5, und der Kondensator 4 wird, da die Spannung auch. an seinem Klemmen steigt, sich entladen, wodurch es zu einer Umkehrung des Stromes sowohl im Widerstand 5 als auch im Kondensator 4 kommt. Die Ströme im 3 und im Kondensator 4 unterscheiden sich nur wenig voneinander, wenn der Widierstand 5 ,groß genug ist. In ,dem Augenblick des, Nulldurchganges löscht die Funkenstrecke aus, .und es folgt nur noch der Entladevorgang des Kondensators über die Drosselspule 6 und den Widerstand 5. Sollte (die Löschung im ersten: Nulldurchgang nicht erfolgen, dann, steht dafür kurze Zeit später noch ein. Nulldurchgang zur Verfügung, bei dem die Löschung ider Funkenstrecke und die anschließende Entladung des Kondensators erfolgen- kann. Der vorstehend erläuterte Verlauf der Ströme und Spannungen ist in dem Diagramm der Fig. 2 dargestellt: Im oberen Teil des Diagramms sind die Ströme i, inn unteren Teil die Spannungen e eingezeichnet. ER bedeutet die Spannung am Widerstand 3, EC und Eo sind @die Spannungen an dem Kondensator 4 bzw. oder Drosselspule 6.
  • Wenn, wie oben angegeben, ist, an Stelle der Induktivität 6 iim Parallelstromkreis ein Hüfs.s chalter vorgesehen ist,: so tritt bei einer Überspannung, durch ,die die Funkenstrecke :2 durchschlagen wird, zuerst ein Ladestrom auf, .der von der Größe des .Widerstandes 3 abhängig .ist, der jedoch rasch abklingt. Zugleich fließt ein: Strom über .dien Widerstand 5. Während der Ladestrom aufhört zu fließen, kanni der über -die beiden Widerstände 3, und, 5 fließende Strom nicht aufhören zu fließen. Um diesen Strom zu unterbrechen, wird der Hilfsschalter im Parallelstromkreis des Kondensators 4 kurzzeitig geöffnet. Es. löscht dann @die Funkenstrecke, und nach dem Schließendes Schalters wird der Kondensator 4 über den Widerstand 5 entladen. Für,diesen Fall ist der zeitliche Verlauf der Ströme und Spannungen in,dem Diagramm der Fig. 3 dargestellt. Im oberen Teil des Diagramms sind wiederum die Ströme, im unteren Teil die Spannungen aufgetragenz.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Schutz von Gleichstrom-Hochspannungsanlagen, gegen Überspannungen mit Hilfe einer Funkenstrecke, die in Reihe mit einer Kapazität und einem Widerstand zwischen einen die hohe Spannung führenden Leiter und Erde :geschaltet ist, wobei zu der Kapazität ein Entladewiderstand parallel geschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß in den Parallelstromkreis Hilfseinrichtungen geschaltet sind, durch. die zumindest kurzzeitig der die Funkenstrecke durchfließende Strom zum Verschwinden igebracht wind..
  2. 2. Ein,richtun;g nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet -daß in. dem Entladestromkreis der Kapazität mit -dem Entladewiderstand. eine Induktivität in Reihe geschaltet ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß im Stromkreis. der Funkenstrecke ein Hilfsschalter vorgesehen ist, der vorübergehend geöffnet wird. q.. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsschalter durch ein stromabhängiges Relais mit Zeitverzögerung betätigt wird.
DES13049D 1943-03-30 1943-03-30 Einrichtung zum Schutz von Gleichstrom-Hochspannungsanlagen gegen UEberspannungen Expired DE897586C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0061838A1 (de) * 1981-03-02 1982-10-06 The M-O Valve Company Limited Überspannungsschutzvorrichtungen
DE10221714B4 (de) * 2002-05-16 2008-08-21 Abb Ag Überspannungsschutz

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US4628398A (en) * 1981-03-02 1986-12-09 The M-O Valve Company Limited Surge voltage protection arrangements
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