DE89643C - - Google Patents
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B31/00—Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
- B23B31/005—Cylindrical shanks of tools
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B31/00—Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
- B23B31/02—Chucks
- B23B31/10—Chucks characterised by the retaining or gripping devices or their immediate operating means
- B23B31/103—Retention by pivotal elements, e.g. catches, pawls
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- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B2231/00—Details of chucks, toolholder shanks or tool shanks
- B23B2231/02—Features of shanks of tools not relating to the operation performed by the tool
- B23B2231/0256—Flats
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Drilling And Boring (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.W
Bohrkopf.
b· Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung
an dem Sperr- und Lösering des Bohrkopfes, welche für den Fall, in welchem
ein Gewindebohrer zum Schneiden des Gewindes in Schraubenmuttern in den Bohrkopf
eingespannt ist, so wirkt, dafs, wenn der Gewindebohrer mit Muttern voll besetzt ist, der
Ring selbsttätig bewegt wird und den Bohrer auslöst. Dabei wird die auf Verdrehung des
Bohrers wirkende Kraft nicht auf den am Sperrhebel sitzenden Sperrstift übertragen.
Es zeigen' den Bohrkopf
Fig. ι und 2 in Seiten- bezw. Endansicht,
Fig. 3 im Längsschnitt,
Fig. 4 schaubildlich eine Einzelheit.
Der Bohrkopf A ist wie gewöhnlich mit einem Schaft α versehen, dessen äufseres Ende
abgeflacht ist. Der Kopf A hat eine cyiindrische axiale Bohrung zur Aufnahme des
cylindrischen Schaftes d des Bohrers D. Der Schaft d ist an seinem äufseren Ende d1 mit
Abflachungen versehen, an welche sich die quer in den Bohrkopf A eingetriebenen abgeflachten
Stahlstifte ρ anlegen. Diese Stifte sichern den Bohrer im Bohrköpf gegen Drehung
und nehmen gleichzeitig die den Bohrer auf Verdrehung beanspruchende Kraft auf.
Ferner dienen dieselben zum Halten der auswechselbaren Stahlplatten W, welche eingelegt
sind, um den Bohrkopf vor den durch Stöfse des Bohrers hervorgerufenen Abnutzungen
zu schützen.
Der Bohrer D ist im Bohrkopf A gegen Axialverschiebungen durch einen Sperrhebel L
gesichert, dessen Stift Z in eine Nuth d2 des Bohrerschaftes eintritt. Dieser Hebel sitzt, um
einen Stift drehbar, in einer Längsaussparung al
des Bohrkopfes.
Am äufseren Ende dieses Sperrhebels sitzt ein Ansatz Z1, auf welchem ein auf dem Bohrkopfe
frei verschiebbarer Ring R gehalten wird. Der Hebel L tritt an dem Umfang des
Bohrkopfes so viel vor, dafs, je nachdem der Ring ab- oder aufwärts geschoben wird, der
Stift Z in die Nuth d2 eintritt bezw. aus derselben heraustritt (Fig. 3).
Der Hebel L wird mit einem herausnehmbaren Stift Z versehen, der einen Kopf Z2 hat,
welcher in einer passenden Höhlung des Hebels liegt. Der Stift wird gegen seitliche
Bewegung in seinem Sitze durch die anliegenden Wandungen des Loches as im Bohrkopf
gehalten. Falls er brechen sollte, kann er durch einen anderen leicht ersetzt werden.
Bei bisherigen Bohrköpfen wurde eine um einen Bolzen drehbare Griffklaue bezw. ein
Sperrhebel benutzt, die durch eine Hülse auf dem Bohrkopfe verschoben wurden. Bei
diesen Constructionen war die Haltevorrichtung jedoch zugleich auch Kuppelvorrichtung, d. h.
sie diente nicht nur dazu, den Bohrer im Bohrkopf gegen Herausfallen zu sichern, sondern
auch dazu, beide Theile in der Weise zu kuppeln, dafs die gesammte auf Verdrehung
wirkende Kraft von der Vorrichtung aufgenommen werden mufste.
Wenn gezahnte Griffklauen benutzt werden, so lassen diese sehr bald den Bohrer los, und
die Zähne sind schnell durch die übertragenen Stöfse weggearbeitet. Wenn andererseits der
Bohrer einfach durch einen Stift am Sperrhebel mit dem Bohrkopf verkuppelt wird, so
kann durch die auf Verdrehen wirkende Kräh, namentlich bei Maschinen zum Bohren oder
Gewindeeinschneiden, die von einem Motor getrieben werden, der Stift vom Hebel abgescheert
werden; denn es ist nicht möglich, Platz für einen hinlänglich starken Hebel und Stift
zu schaffen und den Bohrerschaft in einen so tiefen Sitz einzuführen, um einer solchen Beanspruchung
zu widerstehen, es sei denn, dais man die Abmessungen über das praktisch
übliche Mafs hinaus wählte.
Noch ein weiterer Umstand wirkt zerstörend auf den Sperrstift, und zwar der Stofs des
Werkzeuges; denn wenn der Sitz im Bohrkopf nur ganz wenig sich ausnutzt, so "gewinnt der
Bohrer Spielraum genug, um stets auf den Stift einzuhämmern.
Alle diese Schwierigkeiten sind bei der vorliegenden
Einrichtung beseitigt. Dieselbe hat aufserdem den Vortheil, nicht übermäfsige Abmessungen
zu haben, sehr einfach zu sein, und sie ermöglicht, alle sich leicht abnutzenden
Theile aus Stahl anzufertigen. Man kann den ganzen Bohrkopf in Stahl ausführen, ohne
erheblich gröfserer Herstellungskosten zu bedürfen als bei den besten bisherigen Einrichtungen.
Sollte ein Bohrer brechen, so kann er leicht herausgenommen und, ohne die Maschine
stillsetzen zu müssen, durch einen anderen ersetzt werden, und darin liegt- der Vortheil
einer wesentlichen Zeitersparnifs.
Bei Maschinen zum Gewindeschneiden in Muttern war es bisher nöthig, die Maschine
stillzusetzen, wenn ein Gewindebohrer mit Muttern voll besetzt ist, um ihn dann herauszunehmen
und durch einen leeren zu ersetzen.
Dieser Uebelstand wird durch eine mit dem Ringe R in Verbindung gebrachte Einrichtung
beseitigt, durch welche der Sperrhebel so beeinflufst wird, dafs er den gefüllten Gewindebohrer
freigiebt.
Zu diesem Zwecke tritt an dem Ringe R ein Anschlagtheil M unter dem Bohrkopf so
weit vor, dafs er auf die oberste Mutter trifft, wenn der Bohrer voll besetzt ist, wodurch
der Sperrhebel L den Bohrer auslöst. Wenn dann der Bohrkopf gehoben wird, so fällt der
mit Muttern besetzte Bohrer einfach heraus, und während des weiteren Hochganges kann
man einen leeren Gewindebohrer einsetzen, ohne die Maschine stillsetzen zu müssen.
Man kann diesen Zweck durch irgend einen passend gestalteten Theil erzielen.
Da dieser Theil M nur unwesentlich beansprucht
wird, weil er ja nur den Ring R anzuheben hat, sobald der Bohrkopf seinen
gröfsten Tiefgang erreicht, so kann man diesen Theil ganz leicht aus dünnem Metallblech herstellen.
Der dargestellte Theil M besteht beispielsweise aus einer Metallplatte m, die ein Loch
für den Bohrer enthält und an , gegenüberliegenden Stellen mit Armen m2 versehen ist,
die am oberen Ende ein Loch tragen, durch welches Schrauben ml in den Ring R eingeschraubt
werden.
Statt runde Löcher in die Arme m2 einzuarbeiten,
könnte man auch Schlitze darin anbringen, durch welche die Schrauben m1 hindurchgehen,
um die Platte zur Unterseite des Bohrkopfes nach Bedarf einstellen zu können, so zwar, dafs bei einer gröfseren oder geringeren
Anzahl von Muttern auf dem Gewindebohrer die Auslösung des letzteren bewirkt,
die Aufwärtsbewegung des Ringes R beschränkt und das Hinausschieben über den Hebel L
verhütet wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:. Bohrkopf, dadurch gekennzeichnet, dafs derselbe sammt einem zur Sicherung des Bohrers gegen Herausfallen dienenden Sperrhebel (L) von einem Ringe (R) derart umschlossen ist, dafs, wenn der Bohrer (D) voll besetzt ist und ein Anheben des Ringes (R) durch die obere der aufgereihten Muttern stattfindet, der obere Arm des Hebels (L) nach einwärts gekippt und sein Sperrstift (I) ausgelöst wird, so dafs der Bohrer während des Ganges der Maschine herausfällt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE89643C true DE89643C (de) |
Family
ID=361443
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT89643D Active DE89643C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE89643C (de) |
-
0
- DE DENDAT89643D patent/DE89643C/de active Active
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