DE892201C - Periodisch betaetigtes Waelzkontaktgeraet fuer mechanische Stromrichter - Google Patents

Periodisch betaetigtes Waelzkontaktgeraet fuer mechanische Stromrichter

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DE892201C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
segments
contact device
rolling contact
current
armature
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Expired
Application number
DEA9858D
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Brauneis
Floris Dipl-Ing Dr- Koppelmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE892201C publication Critical patent/DE892201C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00Details of apparatus for conversion
    • H02M1/20Contact mechanisms of dynamic converters
    • H02M1/24Contact mechanisms of dynamic converters incorporating rolling or tumbling contacts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Power Conversion In General (AREA)

Description

  • Periodisch betätigtes Wälzkontaktgerät für mechanische Stromrichter Für mechanische Stromrichter sind periodisch betätigte Kontaktgeräte vorgeschlagen worden, bei denen ein vorzugsweise magnetisch betätigter Anker sich auf feststehenden, im Kreis angeordneten Segmenten abwälzt. Der Anker entspricht dabei der Kathode von mehrphasigen Quecksilberdampfstromrichtern, d. h. er kommt nacheinander mit den im Kreis angeordneten Siegmenten (Anoden) zur Berührung. Besondere Aufmerksamkeit ist bei derartigen Geräten der Stromabnahme von dem sich bewegenden Anker zu widmen. Es sind hierfür verschiedene Vorschläge bekannt@ge= worden, u. a. den Strom in der Nähe des Schwingungsmittelpunktes abzunehmen., da der Anker sich an dieser Stelle am wenigsten bewegt. Ein anderer Vorschlag geht dahin, den Anker nur als Kontaktbrücke zu benutzen und zwischen den im Kreis angeordneten Wechselstromphasen jeweils Kontaktsegmente anzubringen, welche untereinander verbunden sind und als Gleichstromableitung dienen, wobei vorausgesetzt ist, daß der Anker mindestens auf zwei solchen, benachbarten Lamellen dauernd aufliegt.
  • Nach der Erfindung wird bei der zuletzt geschilderten Anordnung derjenige Teil des Ankers, welcher die Kontaktgabe bewerkstelligt, von dem übrigen Anker elektrisch isoliert. Man erreicht dadurch auf einfache Art und Weise, daß der Anker und sein Antrieb, beispielsweise ein Exzentergetriebe oder ein direkter magnetischer Antrieb, auf Erdpotential gehalten werden. können, was bei Geräten für größere Spannung von Bedeutung ist.
  • Nach der weiteren Erfindung werden die Stromzuführungen zu den feststehenden Kontaktsegmenten gleichzeitig als Haltekonstruktionen ausgenutzt. Dies. ist nur dann möglich, wenn die einzelnen Teile des Gerätes in .geeigneter Weise voneinander isoliert werden; dies bringt Vorteile bezüglich Abmessung und Gewicht des Gerätes. Da das Leitungsmaterial aus Kupfer oder Aluminium, also aus verhältnismäßig weichen Baustoffen besteht, hat man. den weiteren Vorteil, daß -die Schallabstrahlung gering wird.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Beispiel dargestellt. Ein eine Wälzbewegung ausführender Anker i wird durch ein Magnetsystem :2 direkt, d. h. ohne Zwischenschaltung eines mechanischen Getriebes, in Bewegung versetzt. Der Anker trägt einen Kontaktring 3, welcher durch kreisförmig angeordnete Federn 4 mit i verbunden ist; dabei sind 3 und 4 durch eine isolierte Scheibe 5 elektrisch voneinander getrennt. Der Kontaktkranz 3 wälzt ich auf im Kreis ,angeordneten Kontaktsegmenten ab, von denen 6 und. 7 in der Zeichenebene sichtbar sind, und zwar ist 6 ein Wechselstromsegment und 7 ein Gleichstromsegment. Wechselstrom- und Gleichstromsegmente wechseln im Umfang des Kreises miteinander ab. Die Gleichstromsegmente 7 sind metallisch. auf einem geschlossenen Ring 8 beispielsweise aus Kupfer befestigt, welcher seinerseits auf leitenden Säulen 9 gelagert ist. Die Säulen 9 stehen auf einem Ring io. Auf dem Ring io liegt eine Isolierscheibe i i, welche das Magnetsystem .2 trägt, und zwar kann 2 zur Regelung der Spannung gegenüber ii verdreht werden. Die Stromableitung 9 erfolgt durch elastische Bänder i2, welche zu Bolzen 13 führen, die durch die Grundplatte hindurchführen. Die Wechselsträmsegmente 6 sind auf dem Ring 8 isoliert befestigt. Von ihnen wird der Strom durch elastische Bänder 14 abgenommen, welche den Strom durch feststehende Säulen .15 ebenfalls aus der Grundplatte nach unten herausführen,. Dabei können die Bolzen 13 und 15 im Gegensatz zur Zeichnung auf dem gleichen Kreis angeordnet sein. Durch eine Haube 16 ist das ganze Gerät gegen den Außenraum staub- und schalldämpfend abgeschlossen. Das Magnetsystem 2 und. die Tragsäulen 9 sind gemeinsam auf Federn 17 .gelagert, so. d.aß die Erßehütterungen des laufenden Gerätes nicht auf die Grundplatte übertragen werden. -Bei Geräten für große Stromstärken hat der beschriebene Aufbau den Vorteil, daB die Stromableitung aus dem Gleichstromsammelring 8 - durch viele praktisch gleichmäßig belastete Ableitungen. 9 geschieht, wodurch die Beherrschung der Stromwärme erleichtert wird. Man kann die Aufteilung des Gleichstromes auf mehrere parallel geschaltete Leiter bis zur Durchführung durch die Grundplatte beibehalten., wobei man dann die verschiedenen parallel geschalteten äußeren Gleichstromanschlüsse auf einem Kreis anordnen kann. Ebenso können die Wechselstromanschlüsse für jede Phase in mehrere Leiter aufgeteilt werden und ebenfalls zu kreisförmig auf der Grundplatte angeführten Anschlüssen geführt werden. Dies hat den Vorteil, daß die Induktivität zwischen je zwei einander ablösenden Phasen einen gleichbleibenden kleinen Betrag erhält. Gehören zu jeder Wechselstromphase mehrere Kontaktsegmente 6, so, können diese direkt metallisch miteinander verbunden und die elastischen Strombänder 14 an die so verbundenen. Segmente angeschlossen werden. Auf diese Weise erhält man eine bestmögliche Ausnutzung der Leiter.9, 12, 13, 14 und 15 der Zeichnung. Bei großen Stromstärken kann man den Gleichstromring 8 beispielsweise mit einer Flüssigkeitskühlung versehen.
  • Da die Erfindung in erster Linie für mechanische Stromrichter großer Leistung in Betracht kommt, wird. man Mittel zur Entlastung der Kontakte vom Schaltfeuer, insbesondere Schaltdrosseln, , saugdrosselähnliche Transformatoren, Primärventile, Kondensatoren, vorsehen und so die Kontakte schonen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Periodisch betätigtes Wälzkontaktgerätfür mechanische Stromrichter, insbesondere mit Mitteln zur Entlastung der Kontakte vom Schaltfeuer, bei dem der sich auf feststehenden Kontaktsegmenten abwäilze@nde Anker leitende Verbindung zwischen feststehenden Wechselstrom- und Gleichstromsegmenten herstellt, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker aus zwei voneinander isolierten Teilen besteht; von denen der eine der Kontaktgabe und der andere dem Antrieb des Ankers dient.
  2. 2. Wälzkontaktgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die feststehenden Kontaktsegmente auf Trägern befestigt 'sind, .welche gleichzeitig zur Stromableitung dienen.
  3. 3. Wälzkontaktgerät für große Stromstärken nach. Anspruch i oder 2., dadurch gekennzeichnet, daß Stromableitungen und die äußeren Stromanschlüsse für den Gleichstrom und für die Wechselstromphasen auf einem oder mehreren konzentrischen Kreisen angeordnet sind.
  4. 4. Wälzkontaktgerät mit Gleichstromsegmenten zwischen den Wechselstromsegmenten nach Anspruch i, dadurch, gekennzeichnet, daß die Gleichstromsegmente durch einen kreisförmigen Leiter direkt miteinander .verbunden sind, von dem der Gleichstrom mit mehreren im Kreise angeordneten Anschlüssen abgenommen wird.
DEA9858D 1943-07-08 1943-07-08 Periodisch betaetigtes Waelzkontaktgeraet fuer mechanische Stromrichter Expired DE892201C (de)

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