DE891639C - Kuehlung der Schaufeln von Turbomaschinen - Google Patents

Kuehlung der Schaufeln von Turbomaschinen

Info

Publication number
DE891639C
DE891639C DEL5668D DEL0005668D DE891639C DE 891639 C DE891639 C DE 891639C DE L5668 D DEL5668 D DE L5668D DE L0005668 D DEL0005668 D DE L0005668D DE 891639 C DE891639 C DE 891639C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
blade
cooling
air
cooling air
blades
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL5668D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Dr-Ing Leist
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEL5668D priority Critical patent/DE891639C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE891639C publication Critical patent/DE891639C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D5/00Blades; Blade-carrying members; Heating, heat-insulating, cooling or antivibration means on the blades or the members
    • F01D5/12Blades
    • F01D5/14Form or construction
    • F01D5/18Hollow blades, i.e. blades with cooling or heating channels or cavities; Heating, heat-insulating or cooling means on blades
    • F01D5/187Convection cooling
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T50/00Aeronautics or air transport
    • Y02T50/60Efficient propulsion technologies, e.g. for aircraft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description

  • Kühlung der Schaufeln von Turbomaschinen DieErfindung betrifft eine Kühlung der Schaufeln von ein- oder mehrstufigen Turbomaschinen, insbesondere Turbinen, wie Gas- oder Abgasturbinen, Axialgebläsen od. dgl., mit hohlen, von Kühlluft durchströmten Schaufeln. Bei den bekannten Schaufelkühlungen dieser Art wird Kühlluft von der Laufradnabe aus durch die Schaufeln hindurchgetrieben. Das erfordert, daß die Radscheibe innen in umständlicher Weise mit Luftzuführungskanälen versehen werden muß, oder die Luft wird außen an der Radscheibe bis zum Radkranz entlang geführt und tritt dann auf :der der Radnabe zugekehrten Seite durch Kanäle in diesen ein. In beiden Fällen wird die Kühlluft auf dem Wege zu den zu kühlenden Schaufeln durch die heiße Radscheibe stark vorgewärmt und ihre Kühlwirkung dadurch verringert. Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die Schaufelkühlung so auszubilden, daß die Kühlluft vor ihrem Eintritt in die Schaufeln möglichst wenig mit den heißen Teilen der Radscheibe in Berührung kommt. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Kühlluftzuströmkanäle seitlich des Läufers in unmittelbarer Nähe des Schaufelfußes so angeordnet sind, daß die Kühlluft auf dem kürzesten Wege in diesen einströmt.
  • Die Erfindung hat den Vorteil, daß die Kühlluft vor ihrem Eintritt in die Schaufeln möglichst wenig Wärme von der Radscheibe aufnimmt und die Schaufeln daher stärker gekühlt werden. Durch den Fortfall der Luftzuführungskanäle in oder an der Radscheibe wird außerdem der Aufbau derselben erheblich vereinfacht. Schließlich wird auch der Leistungsaufwand für das Hindurchströmen der Kühlluft durch die Schaufeln in vorteilhafter Weise verringert, da der Zuführungsweg verkürzt ist.
  • Die Zeichnung veranschaulicht einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.
  • Aus Abb. i ist eine Hohlschaufel ersichtlich, welche nach dem freien Ende hin kegelstumpfförmig verjüngt ist und aus entsprechend geformten Blechwänden i, 2 besteht. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Schaufel nicht aus einem Stück mit dem Schaufelfuß hergestellt, sondern mit ihrem unteren Ansatz 4 auf einem Fußstummel 5 befestigt. Dieser Fußstummel 5 kann dann in irgendeiner bekannten Weise in eine Nut der Radscheibe eingeschoben und darin festgehalten werden, oder er kann unmittelbar an der Radscheibe, beispielsweise durch Fräsen, hergestellt sein.
  • Die Einführung der Kühlluft in das Schaufelinnere kann nun in verschiedener Weise erfolgen. Wegen der Fliehkraftwirkung liegt es zunächst nahe; die Kühlluft von innen nach außen strömen zu lassen, d. h. sie nahe dem Schaufelfuß in die Schaufel einzuführen.
  • In diesem Fall wird im Bereich des Schaufelfußes z. B. eine Öffnung (Abb. i) für den Eintritt der Kühlluft vorgesehen. In dieser Abbildung ist der Befestigungsansatz 4 der Schaufel bei 7 schräg ausgeschnitten, und zwar derart, daß der Schlitz nach oben über die Kante des Fußstummels 5 hinausragt, s,o@,diaß in diesem Fall eine dreieckige Öffnung 6 entsteht. Die Form und Art der Herstellung der Öffnung spielt im Rahmen der Erfindung keine Rolle. Das freie Ende 8 der Schaufel i, 2 ist offen.
  • Zur Kühlung der Schaufel wird vorteilhaft, aber nicht notwendigerweise die die Turbine umgebende Außenluft, gegebenenfalls mit ihrer Strömungsenergie, bei Fahrzeugen beispielsweise Fahrwind, verwendet, jedoch kann auch ruhende, also selbstangesaugte, oder falls erwünscht auch Druckluft benutzt werden. Die Luft wird z. B. in bekannter Weise durch einen Ringkanal oder Ringsektor gesammelt und bei der Ausführungsform nach Abb. i der Öffnung 6 zugeleitet und durchströmt die Schaufel i, 2 in radialer Richtung vom kühleren Fußende zu der heißen Schaufelspitze hin, worauf sie aus der Öffnung 8 am freien Ende der Schaufel austritt. Dieser Austritt kann unmittelbar ins Freie erfolgen, oder die Energie der austretenden Luft kann zur Erzeugung eines zusätzlichen Drehmomentes durch Rückstoßwirkung ausgenutzt werden.
  • Die durch die Schaufel hindurchströmende Kühlluft ist infolge ihres unmittelbaren bzw. auf kürzestem Wege erfolgenden Eintrittes in die Schaufel wesentlich kühler, als-wenn sie erst durch die Radscheibe hindurchgeführt werden müßte, wo sie bereits erhitzt wird. Hierdurch wird eine wesentliche Verbesserung der Wärmeabfuhr erreicht.
  • Die relative Zuströmrichtung der Kühlluft ergibt sich bei kleiner absoluter Zuströmgeschwindigkeit CL (Abb. 2) je nach der Umfangsgeschwindigkeit u des Rades so, daß die Luft in mehr oder weniger flachem Winkel gegen den Rücken der Schaufel gerichtet ist, WL. Dieser Umstand kann nun vorteilhaft ausgenutzt werden, indem die Eintrittsöffnung für die 'Kühlluft am Rücken der Schaufel, in der Nähe der Eintrittskante angeordnet wird. Hierbei kann die Eintrittsöffnung an einer Stelle der Schaufelhöhe angebracht sein, wo von der Vorderseite die Zuströmung des Treibgases erfolgt, da die Gasströmung an der Rückseite eher einen Unterdruck erzeugt oder gar zum Abreißen neigt, als daß sie in das Schaufelinnere eindringt.
  • Bei teilbeaufschlagten Turbinen z. B., bei denen die Schaufeln in bekannter Weise nur während eines Teiles des Bogens in der Umfangsrichtung von dem treibenden Abgas beaufschlagt, während des restlichen Bogens jedoch zwecks Kühlung von außen von Luft bestrichen werden, kann die Luft für die Innenkühlung auf die geschilderte Art ebenfalls in diesem Außenkühlluftbogen zugeführt werden. In diesem Fall können Schlitze über die ganze Schaufelhöhe auf der Rückseite der Schaufel angebracht werden, durch welche ein Teil der die Schaufel beaufschlagende Kühlluft auch in das Schaufelinnere eintritt, während die Austrittsöffnung am Kopfende der Schaufel vorgesehen wird (Abb. 3).
  • In manchen Fällen, insbesondere bei Turbinen, bei denen die Gasbeaufschlagung auf dem ganzen Radumfang erfolgt, wird die Lufteintrittsöffnung vorteilhaft so angeordnet, daß die Luftbeaufschlagung für,die Innenkühlung in einer Zone ZB erfolgt, welche an die Gasbeaufschlagungszone GB radial nach innen anschließt (Abb. 4). Die Zonen sollten gegeneinander durch eine oder mehrere Dichtkanten am Rad oder Gehäuse möglichst abgedichtet werden, um den Ubertritt des Treibgases zu verhüten.
  • Der Eintritt der Kühlluft erfolgt dann radial innerhalb der Gasdüsen GD (Abb. 3 und 5) aus dem freien Raum oder aus einem Ringraum LR der obenerwähnten Art, dem die Kühlluft zugeleitet wird, und zwar nach Abb. 3 unmittelbar in die Schaufel oder in den getrennt von ihr ausgebildeten Schaufelfuß (Öffnung 6) oder nach Abb. 5 in die Randzone der Radscheibe zo (Öffnung i i).
  • Diese Maßnahme kann mit der oben geschilderten Anordnung der Öffnungen (9 in Abb. 3) in der Gasbeaufschlagungszone vereinigt werden, auch kann, insbesondere wenn das äußere Ende der Hohlschaufeln geschlossen ausgeführt wird, der Eintritt der Kühlluft durch die radial weiter innen gelegenen Öffnungen 6 und der Austritt durch die in der Gasbeaufschlagungszone, also weiter ajußen gelege-. nen Öffnungen 9 erfolgen. Dabei wird die Kühlluft vom Gas mitgerissen und bewirkt eine zusätzliche Kühlung der Schaufeln von außen..
  • Es ist zwar bekannt, in Hohlschaufeln Öffnungen anzubringen, aus denen ein Kühlmittel ausströmt, jedoch sollten diese Öffnungen nach den bekannten Vorschlägen entweder auf der Hohlseite der Schaufel (Schaufelbrust) oder aber gerade im Staupunkt des Schaufelprofils, wo also von einem Sog keine Rede sein kann, angebracht werden, da bei den vorgeschlagenen Anordnungen die Kühlluft z. B. vermittels des im hohlen Rad gewonnenen Druckes den dynamischen Druck der Gasanströmung auch im Staupunkt überwindet. Es ist jedenfalls hierbei ein erheblich größerer Kühlluftdruck notwendig, um gegen den Staudruck einen Luftaustritt zu ermöglichen, als bei der Ausführung gemäß der Erfindung, wo die Luft durch die Fliehkraft oder den Unterdruck hindurchgesaugt wird.
  • Es kann noch eine weitere Verbesserung der Kühlwirkung erzielt werden, indem die Luftströmung innerhalb der Schaufel selbst verzögert wird. Zu dieser Verzögerung können innerhalb der hohlen Blechschaufeln angeordnete Längs- oder Querrippen, die gleichzeitig zur Versteifung dienen können, verwendet werden, wodurch außer der besseren Wärmeableitung der Luftströmung ein größerer Widerstand entgegengesetzt oder der Strömungsweg in eine gewünschte Form gebracht bzw. verlängert wird.
  • Außer einer radial von innen nach außen fließenden Kühlströmung kann auch eine Strömung von außen nach innen erfolgen, wenn diese auch entgegen der Fliehkraft des Kühlmittels erfolgt. Bringt man nämlich an einer Unterdruckstelle des Schaufelprofils Öffnungen oder Längsschlitze an der Schaufel an, so kann, da dieser Unterdruck nennenswerte Beträge erreicht, Luft von dem offenen Kopfende der Schaufel oder einer in der Nähe dieses Endes liegenden von Luft bestrichenen Zone her nach innen fließen und durch die erwähnten Öffnungen austreten, also gewissermaßen vom Gas durch die Schaufeln hindurchgesaugt werden, und die gewünschten Kühlwirkungen erzielen. Hierdurch würden die querschnittsschwächenden Öffnungen im Schaufelfuß oder Radrand vermieden werden. Man wird in diesem Fall darauf sehen, daß die Luft nicht am Kopfende der Schaufel gleich austritt, da der Schaufelfuß eine Kühlung am meisten benötigt. Dies kann bei Verwendung von Schlitzen beispielsweise durch eine in Schaufelkopfnähe geringere Breite dieses Austrittsschlitzes erzielt werden, die sich nach dem Schaufelfuß hin vergrößert. Soll die Luftzuführung am Kopfende der Schaufel erfolgen, so empfiehlt es sich, die Schaufeln entweder ohne umgebendes Gehäuse mit dem Kopfende unmittelbar durch die Außenluft zu führen oder einem mit Druck- oder Außenluft gefüllten Ringraum zu umgeben. Man kann in diesem Fall auch zwecks Luftaufnahme die Öffnung im Kopfende in Drehrichtung nach vorn richten. Natürlich ist bei starken Unterdrücken an der Saugstelle des Profils eine Zus.trömung vom Schaufelkopf und gleichzeitig vom Schaufelfuß möglich.
  • Die erfindungsgemäß ausgebildete Schaufelkühlung schafft noch die Möglichkeit, eine ohne Innenkühlung wenig wirksame Isolierschicht an der Außenseite der Schaufel, welche das Schaufelmaterial vor überhitzung schützen soll, mit großem Vorteil zu verwenden.
  • Es mag noch erwähnt werden, daß die Zuführung der Kühlluft in der Luftbeaufschlagungszone natürlich nicht nur in die Schaufeln unmittelbar, sondern auch in die zwischen den Schaufeln liegenden Radteile oder Zwischenstücke und von dort aus dann an beliebiger Stelle ,des Profilumfanges -in, das hohle Schaufelinnere erfolgen kann.
  • Bei mehrstufigen Turbinen, bei welchen die erfindungsgemäße Innenkühlung von einer radial innerhalb der Gasbeaufschlagungszone liegenden Luftzone aus erfolgt, werden zur Luftzuführung in diese letztere Zone vorteilhaft, zumindest in den auf die erste Stufe folgenden Stufen die hohl ausgebildeten Leitschaufeln herangezogen.
  • Im übrigen empfiehlt es sich bei solchen mehrstufigen Turbinen, die Kühlluft der Stufen mit verschiedenen Drücken zuzuführen, die den Stufendrücken entsprechend angepaßt sind.
  • Es ist klar, daß man die Kühlluft natürlich auch von beiden Seiten der Randzone des Rades bzw. der Beschaufelung zuführen kann. Zu diesem Zweck ist es günstig, auch auf der Rückseite beispielsweise dem Flugwind entnommene Luft an das Rad heranzuleiten. In den Schaufeln bzw. den zwischenliegenden Teilen wären dann auch nach der Rückseite des Rades hin Löcher vorzusehen.

Claims (17)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kühlung der Schaufeln von ein- oder mehrstufigen Turbomaschinen, insbesondere Turbinen, wie Gas- oder Abgasturbinen, Axialgebläsen od. dgl., mit hohlen, von Kühlluft durchströmten Schaufeln, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlluftzuströmkanäle seitlich des Läufers in unmittelbarer Nähe des Schaufelfußes so angeordnet sind, daß die Kühlluft auf dem kürzesten Weg in diesen einströmt.
  2. 2. Schaufelkühlung nach Anspruch i, insbesondere für teilbeaufschlagte Turbinen, bei denen der nicht vom Gas beaufschlagte Schaufelbogen durch Kühlluft beaufschlagt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung zum Kühllufteintritt in die Schaufeln an einer Stelle des Profils angeordnet ist, an der bei der Gasumströmung des Profils Unterdruck herrscht, insbesondere am Schaufelrücken, z. B. an einer Stelle, an :der die Relativströmung der Kühlluft ungefähr senkrecht auf die Schaufelwandung auftrifft.
  3. 3. Schaufelkühlung nach Anspruch i und 2, wobei die Kühlluft durch Öffnungen in der Schaufelwandung austritt, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsöffnungen an einer Stelle angeordnet sind, an der bei der Gasumströmung des Profils Unterdruck herrscht. q..
  4. Schaufelkühlung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Kühllufteintritt als auch der Kühlluftaustritt durch Öffnungen in der Schaufelwand erfolgt.
  5. 5. Schaufelkühlung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen für den Kühllufteintritt und den Kühlluftaustritt radial zueinander versetzt sind, wobei der Eintritt radial innerhalb oder außerhalb des Austritts erfolgen kann.
  6. 6. Schaufelkühlung nach Anspruch i bis 5; dadurch gekennzeichnet, daß für den Eintritt bzw. Austritt der Kühlluft ein oder mehrere eventuell mit Unterbrechungen über die ganze Höhe der Schaufel verlaufende Schlitze vorgesehen sind.
  7. 7. Schaufelkühlung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die umgebende Außenluft, gegebenenfalls der Fahrwind, zur Kühlung benutzt wird. B.
  8. Schaufelkühlung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß vorverdichtete Luft zur Kühlung benutzt wird. g.
  9. Schaufelkühlung nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlschaufeln aus Blech bestehen und mittelbar oder unmittelbar an einer vollen Radscheibe angebracht sind. io.
  10. Schaufelkühlung nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Eintritt der Kühlluft in einer in bezug auf die Gasbeaufschlagungszone radial nach innen versetzten Zone erfolgt. i i.
  11. Schaufelkühlung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß die I#',-ühlluft in, der Luftbeaufschlagungsringzone nicht nur in die Schaufeln, sondern auch in die zwischen den Schaufeln liegenden Radteile oder Zwischenstücke und von dort aus an beliebiger Stelle des Profilumfanges in das hohle Schaufelinnere eingeführt wird.
  12. 12. Schaufelkühlung nach Anspruch io, insbesondere bei mehrstufigen Turbinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlluft der radial !I innerhalb der Gasbeaufschlagungszone liegenden j Luftzone durch die hohl ausgebildeten Leitschaufeln zugeführt wird.
  13. 13. Schaufelkühlung nach Anspruch i bis 12 für teilbeaufschlagte Turbinen, wobei die Schaufel in dem nicht mit Gas beaufschlagten Bogen von außen von Kühlluft beströmt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Luft für die Innenkühlung in dem "von der Außenkühlluft bestrichenen Bogen eingeführt wird.
  14. 14. Schaufelkühlung nach Anspruch i bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaufeln innen Rippen aufweisen. "
  15. 15. Schaufelkühlung nach Anspruch i bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Luft in die Schaufel durch einen in der Randzone der Radscheibe vorgesehenen, von der Stirnfläche der Radscheibe nach dem Schaufelinnern führenden Kanal eingeführt wird.
  16. 16. Schaufelkühlung nach Anspruch i bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlluft in jeder Stufe mit einem jeweils dem Stufendruck angepaßten Druck zugeführt wird.
  17. 17. Schaufelkühlung nach Anspruch i bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß Kühlluft, insbesondere Flugwind, auf der Rückseite bzw. von beiden Seiten des Rades an die Randzone des Rades herangeleitet wird. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 491 738, 383 5o6, 346 599, 320 825; schweizerische Patentschrift Nr. 205 304; französische Patentschrift Nr. 682:255.
DEL5668D 1940-10-05 1940-10-05 Kuehlung der Schaufeln von Turbomaschinen Expired DE891639C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL5668D DE891639C (de) 1940-10-05 1940-10-05 Kuehlung der Schaufeln von Turbomaschinen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL5668D DE891639C (de) 1940-10-05 1940-10-05 Kuehlung der Schaufeln von Turbomaschinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE891639C true DE891639C (de) 1954-04-01

Family

ID=7256868

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL5668D Expired DE891639C (de) 1940-10-05 1940-10-05 Kuehlung der Schaufeln von Turbomaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE891639C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1024754B (de) * 1956-02-11 1958-02-20 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Gekuehlte Laufschaufel fuer heiss betriebene Turbinen oder Verdichter
DE1043718B (de) * 1956-07-31 1958-11-13 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Axial beaufschlagter Turbinenlaeufer mit Kuehlung durch ein gasfoermiges Kuehlmittel, insbesondere fuer Gasturbinen

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE346599C (de) *
DE320825C (de) * 1917-04-25 1920-05-05 Josef Junker Explosionsturbine
DE383506C (de) * 1923-10-13 Conrad Baerwolff Dipl Ing Lauf- und Leitzeugkuehlung fuer Verbrennungsturbinen
DE491738C (de) * 1929-02-28 1930-02-12 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Einrichtung zur Kuehlung der Laufschaufeln von Gasturbinen, bei welcher das Kuehlmittel unter Druck durch die hohl ausgebildeten Laufschaufeln gefuehrt wird
FR682255A (fr) * 1928-09-24 1930-05-26 Turbine à gaz
CH205304A (de) * 1937-11-22 1939-06-15 Messerschmitt Boelkow Blohm Verfahren und Einrichtung zum Betrieb einer Gasturbine.

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE346599C (de) *
DE383506C (de) * 1923-10-13 Conrad Baerwolff Dipl Ing Lauf- und Leitzeugkuehlung fuer Verbrennungsturbinen
DE320825C (de) * 1917-04-25 1920-05-05 Josef Junker Explosionsturbine
FR682255A (fr) * 1928-09-24 1930-05-26 Turbine à gaz
DE491738C (de) * 1929-02-28 1930-02-12 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Einrichtung zur Kuehlung der Laufschaufeln von Gasturbinen, bei welcher das Kuehlmittel unter Druck durch die hohl ausgebildeten Laufschaufeln gefuehrt wird
CH205304A (de) * 1937-11-22 1939-06-15 Messerschmitt Boelkow Blohm Verfahren und Einrichtung zum Betrieb einer Gasturbine.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1024754B (de) * 1956-02-11 1958-02-20 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Gekuehlte Laufschaufel fuer heiss betriebene Turbinen oder Verdichter
DE1043718B (de) * 1956-07-31 1958-11-13 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Axial beaufschlagter Turbinenlaeufer mit Kuehlung durch ein gasfoermiges Kuehlmittel, insbesondere fuer Gasturbinen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69831109T2 (de) Kühlluftzufuhrsystem für die Schaufeln einer Gasturbine
DE863152C (de) Kuehleinrichtung fuer Turbinenraeder
DE2147537A1 (de) Kühleinrichtung für die Enden von Turbinenlaufschaufeln mit Luftexpansion
DE102010017489A1 (de) Turbinenmaschinenzugehörige Systeme und Vorrichtungen und Dichtungen für Turbinenmaschinen
EP2824282A1 (de) Gasturbine mit Hochdruckturbinenkühlsystem
DE1601564A1 (de) Mantelring fuer Gasturbinenanlagen
DE2231426A1 (de) Deckbandlose, innengekuehlte turbinenlaufschaufel
DE2947292C2 (de) Düsenleitschaufelaufbau für ein Gasturbinentriebwerk
DE2908242A1 (de) Ringfoermiger flansch fuer einen laeufer einer stroemungsmaschine
EP0118769B1 (de) Mehrstufige Deckbandturbine
EP0992656B1 (de) Strömungsmaschine zum Verdichten oder Entspannen eines komprimierbaren Mediums
DE2140720A1 (de) Turbinenstufe
DE2119035A1 (de) Turbinenkonstruktion
DE2032964B2 (de) Gasturbinenanlage mit gegenläufigen Laufradern
DE891639C (de) Kuehlung der Schaufeln von Turbomaschinen
DE2942703A1 (de) Energieumsetzende rotationsmaschine
DE102012206090A1 (de) Axialverdichter einer Turbomaschine
DE1106557B (de) Gasturbine, deren Laeuferschaufeln innere Kuehlkanaele aufweisen
DE2733066A1 (de) Druckgasturbine
DE1601627B2 (de) Gekuehlte schaufel fuer eine stroemungsmaschine
DE723167C (de) Spaltdichtung bei Schaufelraedern von Kreiselmaschinen, insbesondere Dampfturbinen
DE864176C (de) Anordnung an Schaufelkraenzen fuer Gas- und Dampfturbinen zur Ausnutzung von Leckflussenergie
DE102014222320A1 (de) Brennkammerwand einer Gasturbine mit Kühlung für einen Mischluftlochrand
DE1601575A1 (de) Axialturbine
DE494034C (de) Brennkraftturbine, deren Laufrad mit durch Abwaerme erzeugtem Dampf gekuehlt wird, welcher nach Durchstroemen der Laufradschaufeln wieder aufgefangen wird