DE8910915U1 - Vorrichtung zum Herstellen von Beschriftungen auf Metalloberflächen - Google Patents
Vorrichtung zum Herstellen von Beschriftungen auf MetalloberflächenInfo
- Publication number
- DE8910915U1 DE8910915U1 DE8910915U DE8910915U DE8910915U1 DE 8910915 U1 DE8910915 U1 DE 8910915U1 DE 8910915 U DE8910915 U DE 8910915U DE 8910915 U DE8910915 U DE 8910915U DE 8910915 U1 DE8910915 U1 DE 8910915U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- types
- type carrier
- labeling
- rows
- columns
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44B—MACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
- B44B5/00—Machines or apparatus for embossing decorations or marks, e.g. embossing coins
- B44B5/0076—Machines or apparatus for embossing decorations or marks, e.g. embossing coins having a series of embossing tools each of which can be brought into working position
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44B—MACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
- B44B5/00—Machines or apparatus for embossing decorations or marks, e.g. embossing coins
- B44B5/02—Dies; Accessories
- B44B5/026—Dies
Landscapes
- Labeling Devices (AREA)
Description
• ··· ,, ..' '..' Patentanwalt
D 6033 Gbm
Diplom-Physiker Rolnfrtod Frhr. v.
D-35OO Kassel Brüder-Grimm-Platz A
Telefon (O661) 15335
Wilfried Werner, 3501 Zierenberg 4
Vorrichtung zum Herstellen von Beschriftungen auf Metalloberflachen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Berstellen von Beschriftungen
auf Metalloberfläeher± s:u c eir>em e^ne Mehrzahl von Tvpen aufweisenden
T"4 »titxägar und einem AuswäMmechcuiismus zur bewegung des Typenträgers
zwecks Anordnung ein^r ausgewählte.. Type in '-::er Beschriftungsstellung.
Das Beschriften von Metalloberflächen, z.b. zwecks direkter Kennzeichnung
von Pkw-üauteilen, Zahnrädern oder dergleichen, aber auch zwecks Herstellung
separater Typenschilder, erfolgt hauptsächlich durch vertieftes Prägen, Reliefprägen oder elektrolytische Beschriftung.
sei,.* vertieften Prägen (EP-A2-0 091 579) wird ein kreisrunder, drehbarer
Typenträger zwischen dent zu beschriftenden Werkstück und einem in Richtung
der Metalloberfläche vor- und zurückbewegbaren Prägestempel angeordnet. Der Typenträger ist an seinem Umfang mit einzelnen, an federnden Zungen
angebrachten Typen versehen, die durch Drehen des Typenrades in einer von der Lage des Prägestempels abhängigen Beschriftungsstellung angeordnet
werden müssen, bevor sie durch Betätigung des Prägesbempels in die
Metalloberfläche eingedrückt werden können.
Das Reliefprägen unterscheidet sich vom vertieften Prägen dadurch, daß das
zu beschriftende Werkstück zwischen je einem Ober- und Unterwerkzeug
durchgeführt wird, von denen das eine die Type und das andere deren
Negativform aufweist. Ober- und Unterwerkzeuge sind am Umfang eines kreisrunden Typenträgers angeordnet, der wie ein übliches Typenrad gedreht
wird, um jeweils ein ausgesuchtes Paar aus Ober- und Unterwerkzeug In die
Beschriftungsstellimg zu transportieren.
Eine Vorrichtung zum elektrolytischen Beschriften zeichnet sich demgegenüber
dadurch aus, daß der Typenträger aus einer Maske besteht, an deren ümfarK; die Typen in Form von durchgehenden Schlitzungen ausgebildet sind,
während anstelle eines Prägestempels ein Beschriftungsstempel vorgesehen ist, der mittels eines Schwamms oder dergleichen einen Elektrolyten auf
die in eier Baschrifbungsstellung befiiidI_Ldie Type aufbringt. Die eigentliche
Beschriftung erfolgt dann durch Anlegen einer elektrischen Spannung.
Allen genannten Beschriftungsarten ist gemeinsam, daß für den f.ntrieb des
Typenträgers kostspielige Positionier- bzw. Stell- oder Servomotoren benötigt werden, um den Auswählvorgang mit Hilfe von Rechnern, Mikroprozessoren oder dergleichen automatisieren zu können. Dennoch ergeben sich
vergleichsweise große Auswählzeiten, weil der Typenträger je nach momentaner Lage der auszuwählenden Type relativ zu der gerade in der Beschriftungsstellung
befindlichen Type bis zu einer halben Umdrehung gedreht werden muß. Die hierdurch festgelegte maximale Auswählzeit legt gleichzeitig
den Takt für die Vor- und Zurückbewegung des Präge- oder Beschriftungsstempels fest, der in der Regel mit kontinuierlich umlaufenden
Exzentern, taktweise gesteuerten Zylindern oder dergleichen angetrieben wirr'. Daher lassen sich die Auswahlzeiten selbst dann nicht reduzieren,
wenn nur einige wenige und gegebenenfalls unmittelbar nebeneinander liegende Typen des Typenträgers tatsächlich benötigt werden, beispielsweise
um an der Beschriftungsstellung vorbeilaufende Werkstücke mit j«
einer von Null an hochlaufenden Zahl zu versehen.
Der Erfinduing liegt die Aufgabe zugrunde, die Vorrichtung der eingangs
bezeichneten Gattung so auszubilden, daß preisgünstige Antriebe für die Typenträger verwendet und kurze Auswählzeiten realisiert werden können.
Dabei soll die Vorrichtung insbesondere für Typenfxäger mit einer vergleichsweise
geringen Anzahl von Typen geeignet sein.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die eingangs bezeichnete Vorrichtung dAdurch
gekennzeichnet, daß die Typen auf dem Typenträger in Zeilen und Sp<en
angeordnet sind, der Typenträger parallel zu den Zeilen und Spalten
verschiebbar an einem Gestell montiert ist und der Auswahlmechanismus
wenigstens zwei zur Verschiebung des Typenträgers parallel zu den Zeilen und Spalten bestimmte Antriebseinheiten aufweist, die jeweils aus wenigstens
zwei miteinander gekoppelten digital steuerbaren Hubelementen bestehen, deren Hübe mit dem Abstand der Zeilen und Spalten in Beziehung
stehen.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
( Die Erfindung wird nachfolgend in Verbindung mit der beiliegender« Zeichnung
an AusfUhrungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßan Vorrichtung zum Beschriften
von Metalloberflächen in ihrer Grundstellung;
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig. 3;
Fig. 3 ebenfalls eine Draufsicht auf die Vorrichtung nach Fig. 1, jedoch
in einer anderen Betriebsstellung;
Fig. 4 eine Seitenansicht etwa aus der Schnittebene IV-IV der Fig. 5;
^ Fig. 5 eine Vorderansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels; und
Fig. 6 und 7 je eine schematische Seiten- und Vorderansicht eines dritten
Ausfuhrungsbeispiels.
Die Vorrichtung enhält ein Gestell 11 mit zwei geraden, parallelen,
ortsfest angeordneten Führungsstangen 12. Auf diesen sind gestrichelt angedeutete Führungsbuchsen 13 mit Gleitsitz gelagert, an denen eine
Grundplatte 14 befestigt ist. Auf dieser Grundplatte 14 sind weitere Führungsbuchsen 15 befestigt, in denen mit Gleitsitz weitere gerade
Führungsstangen 16 verschiebbar gelagert sind. An deren Vorderenden ist
ein Typenträger &Ggr;/ befestigt, der durch Verschiebung der Führungsstange
in den FUhrungsbuchsen 15 in Richtung eines Pfeiles &khgr; und durch Verschiebung
der Grundplatte 14 bzw. der Pührungsbuchsen 13 auf den FUhrungsjtangen
12 parallel zu einem Pfeil y verschoben werden kann.
Am Typenträger 17 sind matrixförmig, d.h. in parallel zum Pfeil &khgr; verlaufenen
Reihen und parallel zum Pfeil y verlaufenden Spalten einzelne, durch die Ziffern 1 bis O und die Buchstaben A bis G angedeutete Typen 18
verschiebbar gelagert. Die Typen 18 bestehen für den Fall des vertieften Prägens beispielsweise aus Stiften (Fig. 1), die undrehbar und mit Hilfe
von RingwUlsten 19, 20 unverlierbar in entsprechenden Bohrungen des Typenträgers
17 verschiebbar gelagert, an ihrer Unterseite mit dem jeweils zu prägenden Zeichen versehen und mittels Federn 21 in eine angehobene
Position vorgespannt sind. Aus letzterer können sie mittels eines Prägeoder Beschriftungsstempels 22, der in Richtung eines Pfeils &zgr; beweglich
angeordnet ist, in Richtung der zu beschriftenden Metalloberfläche eines Werkstücks 23 vorbewegt bzw. durch die sich dabei spannenden Federn 21
zurückbewegt werden.
Im Falle des Reliefprägens können den Typen 18 zusätzliche, in Fig. 1
gestrichelt angedeutete Unterwerkzeuge 24 zugeordnet sein, die ebenfalls am Typenträger 17 befestigt sind. Im Falle einer elektrolytischen Beschriftung
können die einzelnen Typen auch einfach aus durchgehenden, entsprechend den Zahlen 1 bis O bzw. den Buchstaben A bis G geformten
Schlitzen in einem plattenförmigen Typenträger 17 bestehen.
Bei der vorrichtung nach Fig. 1 bis 3 ist angenommen, daß der Präge- oder
Beschriftungsstempel 22 raumfest angeordnet ist und ein zu beschriftendes Werkstück 23 in bekannter Weise und vorzugsweise im Takt der Stempelbewegung
am Präge- oder Beschriftungsstempel 22 vorbeibewegt wird. Der Präge- oder Beschriftungsstempel 22 definiert daher eine Beschriftungsstellung, in der irgendeine Type durch Bewegung des Typenträgers 17
angeordnet werden muß, damit sie beim nächsten Vörwärtshub des Präge- oder
Beschriftungsstempels 22 mit diesem zusammenwirken kann. Dabei ist in Fig. 2 irgendeine gewählte Grundstellung dargestellt, in der sich beispielsweise
die Type "4" in der durch einen Kreis angedeuteten Beschriftungs-
■ &igr; ■■ &igr; · ··
,11
til· II«·
11 ·
Stellung 25 befindet, während dies in Fig. 3 gerade für die Type "6"
zutrifft.
Damit dif» ausgewählten Typen 18 auf einfache Weise in die Beschriftungsstellung gebracht werden können, ist ein Auswählmechanismus vorgesehen,
der zwei Antriebseinheiten zur Verschiebung des Typenträgers 17 parallel zu den Zeilen (Pfeil x) bzw. parallel zu den Spalten (Pfeil y) aufweist.
Dabei besteht im dargestellten AusfUhrungsbeispiel die eine Antriebseinheit
aus zwei gekoppelten, pneumatisch oder hydraulisch betätigbaren Zylindern 26 und 27 und die andere Antriebseinheit aus zwei entsprechenden
Zylindern 28 und 29. Die Zylinder 26 und 27 wirken in X-Richtung. Sie sind, wie in Fig. 2 durch eine Linie 30 angedeutet ist, fes*: miteinander
verbunden und mit gestrichelt angedeuteten Kolben versehen, wobei die Kolbenstange des Zylinders 26 an einem an der Grundplatte 14 befestigten
Bauteil 31 und die Kolbenstange des Zylinders 27 am Typenträger 17 angebracht ist. Die Zylinder 28 und 29 wirken dagegen in Y-Richtung. Sie
sind längs einer Linie 32 (Fig. 2) fest miteinander verbunden und mit gestrichelt angedeuteten Kolben versehen, wobei die Kolbenstange des
Zylinders 28 am Gestell 11 und die Kolbenstange des Zylinders 29 an der Grundplatte 14 befestigt ist.
Im AusfUhrungsbeispiel weist der Typenträger 17 je vier Reihen und Spalten
von Typen 18 auf, wobei die mittleren Abstände zwischen den einzelnen zeilen bzw. spalten jeweils gleich sind. Außerdem weisen die Zylinder 27
und 29 jeweils einen diesem Abstand entsprechenden Hub und die Zylinder und 28 jeweils einen dem Doppelten dieses Abstands entsprechenden Hub auf.
Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß bei der aus Fig. 2 ersichtlichen Grundstellung (Type n4M in der Beschriftungsstellung 25) alle Kolbenstangen
in der voll zurückgezogenen Stellung sind. Von dort aus können durch entsprechende Steuerung der Zylinder alle Typen 18 in die zum
Gestell 11 raumfeste Beschriftungsstellung 25 gebracht werden. Insbesondere si»*? alle Kolbenstangen in der voll ausgefahrenen Stellung, wenn sich
die Type "D" in der Beschriftungsstellung 25 befindet. Ist dagegen entsprechend Fig. 3 gerade die Type "6" in der Beschriftungsstellung 25,
dann befinden sich die Kolbenstangen der Zylinder 26 und 29 in der voll zurückgezogenen, die Kolbenstangen der Zylinder 27 und 28 dagegen in der
voll ausgefahrenen Position. Im übrigen zeigt Fig. 3 die gegenüber Fig. 2
erfolgte Verschiebung der Grundplatte 14 auf dem Gestell 11 bzw. der FUhrungsstangen 16 in den Führungen 15 dar Grundplatte 14.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht es somit, mit Hilfe von nur
vier Zylindern 26 bis 29 insgesamt sechzehn Typen 18 in der Beschriftungsstellung 25 anzuordnen. Dabei können alle Zylinder 26 bis 29 digital in
dem Sinne gesteuert werden, daß beispielsweise einem "O"-Signal eine voll
eingezogene Kolbenstange und einem "!"-Signal eine voll ausgefahrene Kolbenstange entspricht. Zwischenstellungen der Kolbenstangen werden für
die Positionierung der Typen 18 nicht benötigt. Damit ergibt sich eine
erhebliche Reduzierung des konstruktiven Aufwands im Vergleich zur Anwendung von beispielsweise Servomotoren.
Mit weiteren, den Zylindern 27, 29 oder 26, 28 entsprechenden Zylindern,
die beispielsweise zwischen die Kolbenstangen der Zylinder 27, 29 und dem Typenträger 17 bzw. die Grundplatte 14 geschaltet sind, läßt sich die
beschriebene Steuerung auf die Positionierung von 5x5 bzw. 6x6 Typen
erweitern. Besitzen die zusätzlichen Zylinder einen dem dreifachen Zeilenbzw. Spaltenabstand entsprechenden Hub, können bereits 7x7 Typen
positioniert werden. Dabei ergibt sich einerseits der Vorteil, daß die zurückzulegenden Wege vergleichsweise kurz und daher die Auswähl zeiten
klein sind. Zusätzlich werden die Auswählzeiten dadurch verringert, daß die Bewegungen in X- und Y-Richtung gleichzeitig ablaufen können. Andererseits
wird die gesamte Steuervorrichtung vereinfacht, weil nur wenige Ausgänge für Steuersignale vorgesehen werden brauchen.
Die Abstände der Typen in den Zeilen und Spalten sind vorzugsweise überall
gleich, damit in X- und Y-Richtung Zylinder mit gleichen aüben verwendet
werden können. Außerdem stehen die Zeilen und Spalten vorzugsweise senkrecht zueinander, obwohl auch andere Anordnungen denkbar sind.
Schließlich könnte die Anzahl der Zeilen auch von der Anzahl der Spalten abweichen oder die eine oder andere Type in dem aus Fig. 2 und 3 ersichtliche«
Matrixfeld fehlen. In jedem Fall stehen jedoch die mit den Zylindern 26 bis 29 ausführbaren Hübe in der erforderlichen Beziehung mit dem
Abstand der jeweils vorhandenen Zeilen und Spalten.
Eine einfache digitale Steuerung für die Zylinder ist in Fig. 2 schema—
tisch für den Zylinder 29 angedeutet. Die beiden Steueranschlüsse des Zylinders 29 sind über Steuerleitungen 33 und 34 an die beiden Ausgänge
eines pneumatischen 4 /2-Wegeventils 35 angeschlossen, dessen einer Eingang
36 an eins Druckleitung und dessen anderer Eingang 37 an die Atmosphäre angeschlossen ist. Das 4/2-Wegeventil 35 ist. ein übliches, elektromagnetisch steuerbares Ventil, dessen Steuereingang 38 mit
eine"* Ausgang eines Steuergeräts 39 verbunden ist. Je nachdem, ob an
diesem Ausgang ein "0"- oder "1"-Signal erscheint, wird das 4/2-Wegeventil
35 in den einen oder anderen, durch die üblichen Pfeile angedeuteten Zustand und damit die Kolbenstange des Zylinders 29 in die voll eingezogene
bzw. voll ausgefahrene Stellung bewegt. Die Steuerung der übrigen Zylinder 26 bis 28 ist entsprechend. Im Beispiel nach Fig. 2 ist gerade
die Kolbenstange des Zylinders 29 voll eingefahren, weil über die Steuerleitung 34 auf der Kolbenstangenseite Druck zugeführt wird.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 sind die Beschriftungsflächen
der Typen 18 im wesentlichen in einer Ebene angeordnet. Dagegen zeigen Fig. 4 und 5 ein AusfUhrungsbeispiel, bei dem die Beschriftungsflächen der
im übrigen entsprechend Fig. 1 bis 3 ausgebildeten und angeordneten
Typen 18 auf einer Zylinderfläche liegen. Dazu ist ein Gestell 41 vorgesehen, das aus Stützen 42 und einer von diesen getragener* Konsole 43
besteht. Zwischen den Stützen 42 ist eine gerade Führungsstange 44 befestigt, auf der zwei Führungsbuchsen 45 verschiebbar gelagert sind. An
jeder Führungsbuchse 45 ist ein Schwenkarm 46 schwenkbar gelagert, dessen Schwenkachse mit der Mittelachse der FUhrungsstange 44 zusammenfällt.
Zwischen den beiden Schwenkarmen 46 ist ein aus einer teilzylindrischen Platte bestehender Typenträger 47 befestigt. Dieser ist so ausgebildet,
daß die Beschriftungeflächen der Typen 18 auf einer Zylinderfläche liegen, deren Achse der Mittelachse der FUhrungsstange 44 entspricht.
An einer der Führungsbuchsen 45 ist ein Halter 48 angebracht, an dem die
Kolbenstange eines Zylinders 49 angelenkt ist. Der Zylinder 49 ist
entsprechend Fig. 1 bis 3 mit einem zweiten Zylinder 50 verbunden, dessen Kolbenstange an den Typenträger 47 angelenkt ist. Dabei ist die Anordnung
so getroffen, daß die beiden Anne 46 und mit ihnen der Typenträger 47
durch Steuerung der Zylinder 4 , 50 um die Mittelachse der Führungsstange 44 in Richtung eines Doppelpfeils &ngr; (Fig. 4) längs einer Zylinderfläche
bewegt werden.
Gemäß Fig. 5 ist an einem Arm 45 die Kolbenstange eines Zylinders 51
befestige. Mit diesem ist. ein zweiter 2yliss3er 52 verbünde», dssssn
Kolbenstange an der gegenüberliegenden Stütze 42 befestigt ist. Diö
Achsrichtung beidsr Zylinder 5.1 f 52 verläuft parallel zur Fühxungsstange
44. so daß dis gegaste.. aus Führungsbiichssn 45.- äi-tsssi 46 und
Typenträger 47 bestehende Einheit durch Steuerung der Zylinder 51, 52
parallel zur Führungsstange 44 in Richtung eines Doppelpfeils w verschoben werden kann.
Die Beschriftung des Werkstücks 23 erfolgt an einer Beschriftungsstelle,
die hier durch die Lage eines Beschriftungsstempels 53 festgelegt ist. Dieser ist an der Kolbenstange eines an der Konsole 43 befestigten
Zylinders 54 befestigt, wobei die Achse des Zylinders 54 senkrecht bzw. radial zu der Zylinderfläche steht, auf der die Beschriftungsflächen der
Typen 18 liegen, und wobei der Beschriftungsstempel 43 von innen und das Werkstück 23 von außen dieser Zylinderfläche gegenübersteht.
Die Typen 18 sind im Typenträger 47 wiederum in Zeilen (parallel zum
Pfeil v) und Spalten (parallel zum Pfeil w) angeordnet. Dadurch kann analog zu Fig. 1 bis 3 durch Steuerung der Zylinder 49 und 50 jeweils eine
andere Spalte und durch Steuerung der Zylinder 51 und 52 eine andere Zeile in der Beschriftungsstellung angeordnet werden. Durch Steuerung des
Zylinders 54 parallel zum Doppelpfeil &zgr; und senkrecht zur Oberfläche des Werkstücks 23 wird mit der jeweils in der Beschriftungsstellung befindlichen
Type 18 eine Beschriftung vorgenommei .
Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 und 7 ist ein kugelschalenförmiger
Typenträger 56 vorgesehen, an dem Typen 57 so angebracht sind, daß ihre Beschriftungeflächen auf einer Kugelfläche liegen. Die Typen 57 sind
wiederum in Zeilen (parallel zu einem Doppelpfeil r) und in Spalten
(parallel zu einem Doppelpfeil s) angeordnet und dem Werkstück 23 züge-
wandt, im Gegensatz zu Pig. 1 bis 5 aber fest bzw. starr am Typenträger
angebracht.
Zur Bewegung der Typen 57 parallel zu den Doppelpfeilen r und s ist der
Typenträger 56 mittels eines im Zentrum der Kugelfläche liegenden Kreuzgelenks
58, eines Kugelkopflagers od. dgl. an einem Beschriftungsstempel
59 befestigt, der parallel zum Doppelpfeil &zgr; und senkrecht; spar Oberfläche
des Werkstücks 23 auf- und abbewegbar tmd im Innern der Kugelfläche
angeordnet ist. Im Gegensatz zu Fig. 1 bis 5 wird bei jedes Beschriftusngsvocgeiig
jeweils der Beschrifinngsstempel 53 einschließlich des
TypentrSgers 56 und aller daran vorgesehenen Typen 57 in Richtung der zu
beschriftenden Werkstückoberfläche vorgeschoben. Da die Typen 57 auf der Außenseite s;iri«?r Kugsiw^erf I Sehe eingeordnet sind., k&vn dabei jeweils nur
er; ä Typs 57, die in. der Be3chri±ti!r»g&3-fcillutig, d.h. in der Verlängerung
der Achse des Beseht iftungsstempeia 59 angecx^iet ist, eine Beschriftung
bewirken, während alle anderen Typen 57 ausreichend weit von der Werkstückoberfläche
beabstandet bleiben.
Zur Anordnung e?ner ausgewählten Type 57 in der Beschriftungsstellung
dienen wiederum Paare von Zylindern 60, 61 bzw. 62, 63. Die Kolbenstangen der fest miteinander verbundenen Zylinder 60 und 61 sind mittels KugelgeletiKen
64 so am Beschriftungsstempel 59 bzw. am Typenträger 56 angelenkt, daß sie dessen Verschiebung parallel zum Doppelpfeil r bewirken. Dagegen
sind die Zylinder 62, 63 mittels Kugelgelenken 65 so am Beschriftungsstempel 59 bzw. am Typenträger 56 angelenkt, daß sie dessen Verschiebung
parallel zum Doppelpfeil s bewirken. Das Kreuzgelenk 58 und die Kugelgelenke 64 bzw. 65 ermöglichen dabei die erforderlichen Schwenkbewegungen
der Zylinder 60, 61 bzw. 62, 63 sowie des Typenträgers 56.
Im übrigen stehen bei den AusfUhrungsbeispielen nach Fig. 4 und 5 bzw. 6
und 7 die Hübe der Zylinder mit den Abständen der Zeilen und Spalten der Typen 18 bzw. 57 in einer solchen Beziehung, daß jede Umsteuerung eines
der Zylinder eine Verschiebung des Typenträgers 47 bzw. 56 um eine Zeile bzw. Spalte oder eine ganzzahlige Mehrzahl von Zeilen bzw. Spalten zur
Folge hat.
- 10 -
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausfünrungsbeispiele beschränkt,
die auf verschiedene Weise abgewandelt werden können. Dies gilt insbesondere für die im Einzelfall gewählte Anzahl und Anordnung der
Typen, die spezielle Ausgestaltung der Typen und die Ausbildung der Vorrichtung als Präge- oder elektrolytische Beschriftungsvorrichtung.
Außerdem können die Antriebseinheiten aus anderen digital steuerbaren Hübelementen, insbesondere z.B. Hute^.uistev, zusammengesetzt sein.
Weiterhin ist es möglich, zusätzlich das Werkstück 23 in zwei Achsen beweglich zu lagern, wenn z.B. eine mehrzellige Beschriftung erwünscht
ist, oder je nach Bedarf andere als die beschriebenen Bewegungsabläufe vorzusehen. Dabei können auch bogenförmige Bewegungen durchgeführt werden,
indem beispielsweise anstelle der geraden Fünrungsstangen 12, 15 und 44 solche mit bogenförmigem Verlauf vorgesehen und den Zeilen und/oder
Spalten der Typen ein entsprechender Verlauf gegeben wird- Schließlich können sich die Zeilen und Spalten abweichend von Fig. 1 bis 7 unter
anderen Winkeln als solchen von 90° schneiden.
Claims (8)
1. Vorrichtung zum Herstellen von Beschriftungen auf Metalloberflächen mit
einem eine Mehrzahl von Typen aufweisenden Typenträger und einem Auswahlmechanismus
zur Bewegung des Typenträgers zwecks Anordnung einer ausgewählten Type in einer Beschriftungsstellung, dadurch gekennzeichnet, daß
die Typen (18, 57) auf dem Typenträger (17, 47, 56) in Zeilen und Spalten angeordnet sind, der Typenträger (17, 47, 56) parallel zu den Zeilen und
Spalten verschiebbar an einem Gestell (1, 41) montiert ist und der
j Auswählmechanismus wenigstens zwei zur Verschiebung des Typenträgers
(17, 47, 56) parallel zu den Zeilen und Spalten bestimmte Antriebseinheiten aufweist, die jeweils aus wenigstens zwei miteinander gekoppelten,
digital steuerbaren Hubelementen (26, 27; 28, 29 bzw. 49, 50; 51, 52 bzw. 60, 61; 62, 63) bestehen, deren Hübe mit dem Abstand der Zeilen und
Spalten in Beziehung stehen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei wenigstens
einer Antriebseinheit der Hub des einen Hubelementes (26, 28 bzw. 49, 52 bzw. 60,62) einem ganzzahligen Vielfachen des Hubes des anderen Hubelements
(27, 29 bzw. 50, 51 bzw. 61, 63) entspricht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
( Hubelemente (26 bis 29, 49 bis 52, 60 bis 63) aus Zylindern bestehen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Hubelemente aus Hubmagneten bestehen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Typenträger (17) je vier Reihen und Spalten von Typen (18, 57) aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Beschriftungsflächen der Typen (18) in einer Ebene liegen.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Beschriftungsflächen der Typen (18) auf einer Zylinderfläche
liegen.
liegen.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Beschriftungsflächen der Typen (57) auf einer Kugelfläche liegen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8910915U DE8910915U1 (de) | 1989-09-13 | 1989-09-13 | Vorrichtung zum Herstellen von Beschriftungen auf Metalloberflächen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8910915U DE8910915U1 (de) | 1989-09-13 | 1989-09-13 | Vorrichtung zum Herstellen von Beschriftungen auf Metalloberflächen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8910915U1 true DE8910915U1 (de) | 1989-11-09 |
Family
ID=6842815
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8910915U Expired DE8910915U1 (de) | 1989-09-13 | 1989-09-13 | Vorrichtung zum Herstellen von Beschriftungen auf Metalloberflächen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8910915U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2008003777A3 (de) * | 2006-07-07 | 2008-12-31 | Muehlbauer Ag | Prägevorrichtung und verfahren zum prägen von karten |
| DE102010018734B3 (de) * | 2010-04-29 | 2011-07-28 | Mühlbauer AG, 93426 | Verfahren und Vorrichtung zum Bedrucken von Wert- oder Sicherheitsdokumenten |
-
1989
- 1989-09-13 DE DE8910915U patent/DE8910915U1/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2008003777A3 (de) * | 2006-07-07 | 2008-12-31 | Muehlbauer Ag | Prägevorrichtung und verfahren zum prägen von karten |
| US8205547B2 (en) | 2006-07-07 | 2012-06-26 | Muehlbauer Ag | Embossing apparatus, and method for embossing cards |
| CN101484327B (zh) * | 2006-07-07 | 2012-11-21 | 米尔鲍尔股份公司 | 用于浮雕卡的浮雕装置和方法 |
| DE102010018734B3 (de) * | 2010-04-29 | 2011-07-28 | Mühlbauer AG, 93426 | Verfahren und Vorrichtung zum Bedrucken von Wert- oder Sicherheitsdokumenten |
| WO2011134661A1 (de) | 2010-04-29 | 2011-11-03 | Muehlbauer Ag | Verfahren und vorrichtung zum bedrucken von wert- oder sicherheitsdokumenten |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2760355C2 (de) | ||
| DE2839180C2 (de) | ||
| DE3823947C2 (de) | ||
| DE10022269B4 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Durchführung eines Produktwechsels bei Thermoformvorgängen | |
| DE3724329A1 (de) | Spannvorrichtung zur karosseriemontage | |
| DE3241046A1 (de) | Stanzmaschine, deren stanzstempel als mehrfachstempel ausgebildet ist | |
| DE2355926A1 (de) | Abziehdruckmaschine fuer das bedrucken von gegenstaenden | |
| DE102010023254A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von geprägten Kennzeichen, insbesondere Kraftfahrzeugkennzeichen | |
| DE202019000468U1 (de) | Stanz-/Perforiermaschine | |
| DE19843889A1 (de) | Stanzwerkzeug-Speicher-und Wechselsystem | |
| DE1935080A1 (de) | Verfahren zum automatischen Herstellen von Lamellen fuer Reifenformen und automatische Lamellenherstellmaschine | |
| DE102006005073B4 (de) | Tampondruckanlage | |
| DE10362093B4 (de) | Vorrichtung zum Siebdrucken und Siebdruckverfahren zum Bedrucken gekrümmter Oberflächen | |
| DE69018075T2 (de) | Verfahren und maschine zum gravieren von gegenständen. | |
| DE69412045T2 (de) | Halter für Teile, insbesondere für eine Bearbeitungsstation mit einem Drehtisch | |
| DE102015001263A1 (de) | Markiervorrichtung mit Linearmotoren | |
| DE19526138C2 (de) | Auflagersystem für plattenförmige Werkstücke | |
| DE2646465A1 (de) | Schrittweise gesteuerte vorschubeinrichtung, insbesondere fuer ablagetische | |
| DE2125103C2 (de) | Siebdruckvorrichtung | |
| EP0847818B1 (de) | Transferpresse | |
| DE3213206A1 (de) | Maschine zum praegen von typenschildern | |
| AT522773B1 (de) | Vorrichtung zur Kennzeichnung eines Gegenstandes | |
| DE8704867U1 (de) | Tampondruckmaschine | |
| DE202018104369U1 (de) | Vorrichtung zum Prägen von Kennzeichen-Schildern | |
| DE3531898A1 (de) | Initialenpraegemaschine |