DE890849C - Elektronenroehrenanordnung zu Schalt- und Steuerzwecken - Google Patents

Elektronenroehrenanordnung zu Schalt- und Steuerzwecken

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DE890849C
DE890849C DES25950A DES0025950A DE890849C DE 890849 C DE890849 C DE 890849C DE S25950 A DES25950 A DE S25950A DE S0025950 A DES0025950 A DE S0025950A DE 890849 C DE890849 C DE 890849C
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DE
Germany
Prior art keywords
main discharge
discharge path
auxiliary
arrangement according
auxiliary discharge
Prior art date
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Expired
Application number
DES25950A
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English (en)
Inventor
Hermann Dr Phil Habil Hinderer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Application granted granted Critical
Publication of DE890849C publication Critical patent/DE890849C/de
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/51Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used
    • H03K17/54Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used by the use, as active elements of vacuum tubes
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04JMULTIPLEX COMMUNICATION
    • H04J3/00Time-division multiplex systems
    • H04J3/02Details
    • H04J3/04Distributors combined with modulators or demodulators
    • H04J3/042Distributors with electron or gas discharge tubes
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q11/00Selecting arrangements for multiplex systems
    • H04Q11/04Selecting arrangements for multiplex systems for time-division multiplexing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Lasers (AREA)

Description

  • Elektrone#nröhrenanordnung zu Schalt- und Steuerzwecken Die Erfindung bezieht sieh auf eine Elektronenröhrenanordnung, die für Schalt- und Steuerzwecke oder ähnliche Anwendungsgebiete Bedeutung ;hat. Bei solchen Anordnungen, wie Rechengeräten, elektronischen Zählwerken oder Einrichtungen für elektronische Fernsprechgeräte, werden vielfach sogenannte Koizidenzröhren benötigt, bei denen ein Übertragungsweg in Abhängigkeit des zeitlichen Zusammentreffens einer Anzahl vom harz,d@auernid@en Steuerspannungen mehrerer verschiedener Impulsfolgen geschlossen oder geöffnet wird. So sind im Fernsprechwesen z. B. Übertragungssysteme erwünscht, bei denen verschiedenen Absendern und Empfängern zugehörige Nachrichten zunächst gemeinsamen Einkanalübertragungssystemen zugeleitet werden. Durch ein sogenanntes Zeitvielfach einer der Fernsprechteilnehmerzahl entsprechenden Anzahl von Impulsfolgen sind die zu den einzelnen Teilnehmern gehörenden Nachrichten getrennt, Mittels einer Verteilerröhre, die durch Kennimpulse gesteuert wird, schaltet isich .der Teilnehmer in die ihm zugehörige Impulsfolge ein.
  • Es sind bereits Verteilerröhren vorgeschlagen worden, die diese Aufgabe erfüllen. Diese Röhren arbeiten nach dem Prinzip einer Vielgitterröhre, so daß im Zuge der Entladungsbahn hintereinander an einzelnen Stellen Steuerelektroden angeordnet sind, die von den Impulsen beaufschlagt werden. Dabei wird die Anordnung unter .anderem so getroffen, daß im Normalzustand eine negative Vorspannurig an :den, einzelnen Elektroden eine völlige Sperrung der Röhre bewirkt. Wenn nun an den einzelnen Steuerelektroden positive Spannungsimpulse auftreten, so kann trotzdem nur dann ein Anodenstrom fließen, wenn bei sämtlichen Steuerelektroden die negative Sperrspannung durch positive Impulse im gleichen Augenblick aufgehoben wird.
  • Diese bekannten Verteilerröhren haben verschiedene Nachteile. So wird mit zunehmender Ordnungszahl der Impulsfolgen der Aufbau immer komplizierter, denn zur gegenseitigen Entkopplung und im Interesse eines stabilen Arbeitens müssen .die einzelnen Steuerelektroden zwischen Schirmelektroden .eingeschlossen sein. Es hat sich herausgestellt, daß nur .dann ein einwandfreies Arbeiten möglich ist, w,°nn die einzelnen Steuerelektroden einander elektrisch völlig gleichwertig sind. Diese Röhren sind nach Art von Hexoden aufgebaut, wobei zu beachten ist, daß mit einer normalen Hexode lediglich zwei Abhängigkeiten, nämlich am ersten und am dritten Steuergitter, möglich sind. Wenn man nun an Stelle von zwei .deren mehr Abhängigkeiten wünscht, ergibt sich ein außerordentlich umfangreiches und kompliziertes Elektrod,ensystem. Ein weiterer Nachteil ist darin zu sehen, d'aß mit zunehmender Anzahl der Steuerelektroden der innere Widerstand der Röhre ansteigt und bei einer größeren .Anzahl von Köizidenzen einen unzuläisisig hohen Wert annimmt.
  • Dieser Nachteil wird durch die Erfindung beseitigt. Die Erfindung geht einen andbren Weg und verwendet an Stelle einer solchen Serienschaltung .eine Parallelschaltung der einzelnen Steuereinrichtungen. Diese wird erfindungsgemäß @da-durch erreicht, daß parallel zu einer Hauptentladungsbahn eine Anzahl von Hilfsentladungsstrecken vorgesehen sind, von denen jede einzeln durch Impulse gesperrt oder geöffnet wird, _ die derart untereinander und mit der Hauptentladungsstrecke gekoppelt sind, daß nur bei gleichen Betriebszuständen aller Hilfsentladungs,strecken @die Hauptentläidungsstrecke gesperrt oder geöffnet wierd.
  • Die Hilfsentlad`ungsistrecken können idu.rch Triod@ensy.steme gebildet sein. Die Kopplung der Hi:lfsentladungs,strecke mit der HaupbentQ9dungsstrecke kann durch einen gemeinsamen.Kathodenwiderstand erfolgen. Es ist aber auch möglich, eine RC-Kopplung vorzusehen. Die einzelnen Röhrensysteme können in einem gemeinsamen Vakuumgefäß untergebracht sein. Es .ist andererseits aber auch möglich, getrennte Röhren hierfür vorzusehen. Bei der Unteerbringung der Systeme in einer gemeinsamen Röhre kann man sieh den Vorteil zunutze machen, daß bei den Hilfsentladungsstrecken sowohl die Kathoden als auch die Anoden ,gemeinsam sind. Je nach dem Verwendungszweck ist es auch möglich, eine gemeinsame Kathode für die HauptentIadungsstrecke un-d sämtliche Hilfsentladungsstrecken zu verwenden. Schließlich ist es auch möglich, die Anoden der Hilfsentladungsstrecken in der Röhre unmittelbar mit dem Schirmgitter der Haupten.tladungsstrecke zu verbinden, falls die Hauptentladungsstrecke als Schirmgitterröhre oder Pentode ausgbil-det wird.
  • Die Erfindung ermöglicht weiterhin, je nach Wunsch mit positiven oder negativen Spannungsimpulsen zu arbeiten. Weiterhin gestattet die Erfindung.auch eine Impulsbegrenzung, die heispielsweise durch eine Gegenkopplung erreicht wird'.
  • An Hand der Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden.. In Fig. z .ist ein Ausführungsbeispiel in seinen für die Erfindung wesentlichen Teilen in vereinfachter schematischer Darstellung veranschaulicht. Innerhalb eines gemeinsamen Röhrenkolbens r befindet sich hier ein als Pentode ausgebildetes Hauptentladungssystem neben vier als Trioden arbeitenden Hi:lfsentladungsstrecken. Das zu übertragende Signal wird an die Eingangsklemme 2 angelegt. Die einzelnen Impulse, auf deren Koizi.denz .die Röhre anspricht, liegen an den Eingängen 3, 4, 5 und 6.
  • Die Kathode 7 der Hauptentladungsstreeke ist mit den Kathoden 8, g, ro und zr der Hilf.sentladungsstrecken verbunden. Über einen gemeinsamen Kathodenwiderstand 12 liegen ,die Kathoden auf Nullpotential. Das Steuergitter 13 der Hauptentladungsstrecke erhält seine Gittervorspannung über den hochohmigen Widerstand 14. An dieses Gitter ist, wie erwähnt, die Leitung zum Einkanalzeitvielfach bei 2 angeschlossen. Die Anoden der Hilfsventladungsstrecke liegen auf positivere Potential, wobei gegebenenfalls ein Widerstand 14a zwischengeschaltet werden kann. Es. ist aber auch möglich, unter Weglassung ,dieses Widerstandes die Anoden unmittelbar mit einem positiven, Spannungspunkt der Spannungsquelle zu verbinden. Im Ruhezustand, wenn also an. den Eingangsklemmen 3 bis 6 keine Impulsspannungen auftreten, arbeiten die Hilfsentladungsistrecken entsprechend Odem jeweils eingestellten Gittervorspannungswert. Über die hochohmigen Widerstände 15, 16,17 und 18 wird eine schwache negative Gittervorspannung zugeführt, die so bemessen wird, daß der normale Anodenstrom in jedem der einzelnen Hilfssysteme fließt. Hierdurch wird ein Kathodenstrom verursacht, der an dem Kafhodenwi.derstand z2 einen Spannungsabfall bildet. Die Kathode wird dementsprechend ein gegenüber Nullpotential positives Potential annehmen, das um so größer ist, je höher der durch den. Widerstand 12 fließende Kathodenstrom ist. Die Schaltung kann leicht so bemessen werden, daß auf diese Weise eine ausreichende negative Gitterspannung über den Widerstand 14 an dem Steuergitter 13 der Hauptentladungsstrecke wirksam wird, um die Hauptentladungsstrecke völlig zu sperren. Wenn nun negative Spannungsimpuls,- an die Anschlüsse 3 bis 6 gelegt werden, so werden .die einzelnen Hilfeentladungsstrecken jeweils gesperrt, und der durch dien Widerstand 12 fließep-de Kathodenstrom nimmt ab. Man kann nun die Bemessung so vornehmen, daß erst dann, wenn an sämtlichen Hilfsentladungsstrecken der Kathodenstrom auf Null zurückgeht und somit am Kathodenwiderstand I2 kein Spannungsabfall mehr auftritt, die Sperrung am Gitter 13 aufgehoben
    wird. Damit ist der Entladungsweg der Haupt-
    entladun@g.sstrecke geöffnet, und es fließt ein Strom
    über den Arbeitswiderstand i9.
    Der Widerstand i4a wirkt bei dem dargestellten
    Ausführungsbeispiel für die Entsperrung der
    Hauptentladungsstrecke unterstützend, denn solange
    die Hilfsentladungsstrecken Strom führen, entsteht
    längs dieses Widerstandes 14a ein Spannungs-
    abfall, so daß das Schirmgitter 2o der Haupt-
    entladungsstrecke ein niedrigeres Potential be-
    kommt. Wenn nun die Hilfsentladungsstrecken in
    die Sperrphase üher-eh:n, so geht der durch den
    Widerstand i.Ia fli-eß,en(d@e Ano@dienisitrom zurück, und
    die Spannung am Schirmgitter 20 steigt. Ein Kon-
    ,d,enS:atOr 21 von geeignet bemessener Kapazität
    dient dazu., wechs-elistro,mmä:ßdg das Schirmgitter
    auf Nullpotenti=al zu bringen.
    Die Impulse, die auf die einzelnen Gitter der
    Hilfsentladungsstrecken arbeiten, müssen. natur-
    -emäß hinreichend groß sein, um die einzelnen
    Systeme zu sperren. Im übrigen können sie aber
    helichige Werte haben. Man kann in: manchen Fällen
    die: Dimensionierung so treffen, daß sich die Pen-
    tode bei Sperrung sämtlicher Hilfsentladungs-
    s@7steme im normalen Arbeitspunkt befindet. Dazu
    kann ein Teil der Kathode für eine Diodenstrecke
    aus--nutzt werden bzw. ein Gitter verkürzt oder
    weggelassen werden. Es ist im übrigen auch
    möglich, die Hauptentladungsstrecke nicht als
    Pentode, sondern auch als Tetrode oder, Triode
    auszubilden.
    Bei dem in Fig. i dargestellten Ausführungsbei-
    spiel erfolgt die Kopplung von Hilfsentladungs-
    system und Hauptentladungssystem über den ge-
    meinsamen Kafhodenwiderstand 12. Es ist nicht
    unbedingt ..erforderlich, die Kopplung auf diese
    Weise vorzunehmen, obwohl in manchen Fällen die
    dabei ,gleichzeitig erzielte Stromgegenkopplun.g
    Vorteile bringt. Statt dessen kann man eine Kon-
    densatorwiderstandskopplung vornehmen und die
    Kathoden voneinander trennen und gegebenenfalls
    mit -,-sonderten Kathodenwiderständen versehen.
    Eine Kondensatorwi.derstandskopplung würde dann
    bedeuten, daß in den Anodenkreisen der einzelnen
    Hilfsentladungsstrecken Arbeitswiderstände liegen,
    von denen ein Kondvensatorkopplun.gsglied zu der
    Steu--relektrode 13 des Hauptentladun:gssystems
    führt. Dabei ist es auch durchaus möglich, .die
    Anoden der einzelnen Entladungssysteme mitein-
    ander zu verbinden. Die Schaltung arbeitet bei
    RC-Kopplung mit .einem einzigen gemeinsamen
    Anodenwiderstand.
    Die Arbeitsweise der Schaltung nach Fig. i isst
    derart, @daß im Ruhezustand die Hilfsentladungs-
    systeme arbeiten, während die Hauptentladungs-
    strecke gesperrt ist. Umgekehrt ist ein Avbeiten
    der Hauptentladungsstrecke wechselseitig mit einer
    notwendig:n Sperrung der Hilfsentladungsbahnen
    verknüpft. Es ist aber auch möglich, die Schaltung
    so aufzubauen, daß mit der gleichen Röhre im
    Ruhezustand sämtliche Entladungsstrecken gesperrt
    sind unfd in der Arbeitsstellung sämtliche Ent-
    la.d@ungsl,,alinen arbeiten.
    Eine solche Schaltung ist in Fig. ä veranschau-
    lic'ht. Hier wird die Hauptentladungsstrecke durch
    positive Impulse g.-öffnet, während bei dem in
    Fig. i dargestellten Ausführungsbeispiel Impulse
    im negativen Sinne notwendig sind. In einem
    gemeinsamen Vakuumgefäß 22 befinden sich eine
    als Pentode ausgebildete Hauptentladungsstrecke
    und eine Anzahl von Hilfsentladungsstrecken in
    Gestalt von Triodensyste@men. Zur Vereinfachung
    sind .die Anoden 23, 24., 25, die gegebenenfalls an
    Stelle von Einzelanoden durch eine gemeinsame
    Anode gebildet sein können, mit dem Schirmgitter
    26 der Hauptentladungsstrecke verbunden. Diese
    Elektroden liegen unmittelbar an positiver Span-
    nun-, während kathodenseitig -ein Widerstand 27
    vorgesehen ist. Dize Gittervorspannung, die über die
    hochohmigen Gitterwiderstände 28, 29 und 30 zu-
    geleitet wird, wird so eingestellt, daß die Hilfs-
    entladungsstrecken im Ruhezustand gesperrt sind.
    Wenn nun an die gemeinsamen Klemmen 31, 32
    und 33 Impulse im positiven Sinne auftreten, so
    fließen Anodenströme, die einen Spannungsabfall
    am Kathodenwiderstand 27 verursachen. Hierdurch
    wird das Gitter 34. der Hauptentladungsstrecke be-
    einflußt. Solange die Hilfsentladun.gsstrecken ge-
    sperrt sind und dementsprochend kein Kathoden-
    strom fließt, erhält das Gitter 34 über den Hoch-
    ohmwi.derstan.d 35 negative Potentiale solcher
    Größe, daß die Hauptentladungsstrecke mit Sicher-
    heit gesperrt ist. Mit zunehmendem Kathodenstrom
    durch den Widerstand 27 wird' der Spannungsabfall
    an diesem Widerstand größer, und die Gittervor-
    spannung für das Gitter 3.4 kommt auf immer
    höhere positive Werte, bis der Hauptentladungsweg
    schließlich geöffnet wird. Die Leitung zum Ein-
    kanalzeitvielfach kann an die Anschlußklemmen 36
    angelegt werden. Die Schaltung läßt sich verein-
    fachen, ind4:m unter Weglassung des Widerstandes
    35 das Gitter 34 unmittelbar mit den Kathoden 37,
    38 und 39 der Hilfsentladungsstrecken: verbunden
    wird. Diese Verbindung kann innerhalb der Röhre
    vollzogen werden, so daß sich eine besondere,
    vakuum,dicbte Herausführung erübrigt. In diesem
    Fall ist -es aber nicht möglich, die Leitung vom
    Einilcanal.z-e:itvi"elfach an die Fingangsl#:llemmle 36
    zu legen, vielmehr muß eine andere Elektrode der
    Hauptentladungsstrecke hierzu vorgesehen sein. Bei
    ,dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein An-
    schluß 4.o an das Bremsgitter .L1 angedeutet. Es ist
    aber auch möglich, an Stelle eines Pentodensystems
    hier eine Sexode oder sonstige Vielgitterröhre zu
    verwenden, bei der geeignete Steuergitter vor-
    handen sind.
    Zur Erzielung einer stabilen Arbeitsweise sind
    die entsprechend,en Gittervorspannungen jeweils
    auf den günstigsten Wert einzustellen. Die Kathode
    :a.2 der Hauptentl-ajdungsstrecke liegt auf . einem
    wählbaren, leicht positiven Potential. An der Anode
    4.3 der Hauptentladungsstrecke liegt in üblicher
    Weise ein Arbeitswiderstand 4.1. Während bei den
    dargestellten Ausführungsbeispielen indirekt ge-
    h=eizte Kathoden veranschaulicht sind, ist es auch
    möglich, mit direkter Heizung zu arbeiten. Auch
    bei --der in Fig. a dargestellten Schaltung ist eine Impulsbegrenzung durch die Gegenkopplung möglich. Der Kathodenwiderstand 27 kann auch durch Drosseln in,den Heizerzuleitungen zu den Kathoden der Hilfsentladungsstrecken ersetzt werden, um eine direkte Beheizung der Kathoden aus einer gemeinsamen Heizstromqwelle zu ermöglichen. Diese werden zweckmäßig durch Widerstände aperiodisch gedämpft und für die Impulsfrequenz dimensioniert.

Claims (7)

  1. PATEN TANSPRÜCIIE: i. Elektronen:röhrenanordnung zu Schalt- und Steuerzwecken od. dgl., bei dereinÜbertragungsweg in Abhängigkeit des zeitlichen Zusammentreffens einer Anzahl von , kurz dauernden Steuerspannungen mehrerer verschiedener Impulsfolgen geschlossen oder geöffnet wird, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu einer Hauptentladungsbahn eine Anzahl von Hilfsentladungsbahnen vorgesehen ist, von denen jede einzeln durch Impulse gesperrt oder geöffnet wird, die derart untereinander und mit der Hauptentladungsbahn gekoppelt sind, daß bei gleichen Betriebszuständen aller Hilfsentladungsbahnen die Hauptentladungsbahn gesperrt oder geöffnet ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsentladungsbahnen ,durch Triodensysteme gebildet sind.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i oder 2, da-.durch gekennzeichnet, daß zur Kopplung der Hilf sentladungsbahnen mit der Häuptentladungsbahn ein gemeinsamer Kathodenwiderstand vorgesehen ist. q..
  4. Anordnung nach Anspruch i bis 3, da-,durch gekennzeichnet, daß bei Ausbildung der Hauptentladungsba'hnen als Schirmgitterröhre oder Pentode das Schirmgitter mit den Anoden der Hilfsentladun.gsbahnen verbunden ist.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die Betriebsspannungen zu den Anoden so zugeführt sind, daß eine unterstützende Wirkung der Impulssteuerung hervorgerufen wird.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kopplung der Hilfsentladungsbahnen mit der Hauptentladungsbahn eine Widerstandskondensatorkopplung vorgesehen ist.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß von einem nur für die Hilfsentladungsbahnen gemeinsamen Kathodenwiderstand eine Sperrspannung für die Hauptentladungsbahn hergeleitet wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1123095B (de) * 1958-12-04 1962-02-01 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Elektrische Fernsteuereinrichtung fuer Hebezeuge und Foerderanlagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1123095B (de) * 1958-12-04 1962-02-01 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Elektrische Fernsteuereinrichtung fuer Hebezeuge und Foerderanlagen

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