DE890845C - Loetfreier gestapelter Hochfrequenzkondensator - Google Patents

Loetfreier gestapelter Hochfrequenzkondensator

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Publication number
DE890845C
DE890845C DEL5292D DEL0005292D DE890845C DE 890845 C DE890845 C DE 890845C DE L5292 D DEL5292 D DE L5292D DE L0005292 D DEL0005292 D DE L0005292D DE 890845 C DE890845 C DE 890845C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency capacitor
sheets
high frequency
double
homopolar
Prior art date
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Expired
Application number
DEL5292D
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Goenningen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
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Publication date
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Publication of DE890845C publication Critical patent/DE890845C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G4/00Fixed capacitors; Processes of their manufacture
    • H01G4/30Stacked capacitors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description

  • Lötfreier gestapelter Hochfrequenzkondensator Es ist bekannt, Stapelkondensatoren aus Glimmer, Hartpapier, Glas, Papier oder anderen elektrisch hochwertigen Stoffen zu bauen. Diese Kondensatoren; bestehen in der Regel aus mehreren parallel geschalteten Elementen. Die Parallelschaltung wurde in der Weise bewirkt, daß die vorstehenden Beläge miteinander verlötet, geklemmt. oder geschraubt waren-. Eine Verklemmung oder Verschraubung läßt sich nur bei einer verhältnismäßig niedrigen, Zahl von Elementen durchführen, weswegen man bei grrößeren Stapeln. zur Verlötung, Verspritzung oder Verschweißung übergegangen ist. Diese Verfahren, insbesondere das Verlöten oder Verschweißen, sind aber bei temperaturempfindlichen Zwischenlagen, z. B. Polystyrol, nicht anwendbar. Außerdem besteht beim Löten immer die Gefahr, daß von dein Lötmitbel Spuren in den: Kondensator ,gelan@ggn@ und die elektrischenEi.genschaftern erheblich beeinflussen.. Es kann z. B. durch das Eindringen! von Kolophonium in einen gelöteten Hochfrequenzglimmerkondensator die Übertemperatur des Kondensators erheblich steigen, wodurch seine Leistungsfähigkeit und dadurch, sein Wert auf einen Bruchteil herabsinkt.
  • Man ist darum dazu übergegangen-, den Stapelkondensatür lötfrei zu legen, indem man, die Beläge doppelschenklig macht und so für eine fortlaufende Verbindung aller Beläge untereinander Sorge trug (vgl. Abb-. a). Da die Beläge in: einem, Stapel in einer sehr großen Zahl vorhanden sind und außerdem eine große Anlagefähigkeit dierselben vorhandnen sein muß, so: ist man ;genötigt, diese so schwach wie möglich zu machen, z. B. o,oa mm. Die Leitfähigkeit eines solchen Belages ist damit aber nur sehr niedrig, so daß bei Parallelschaltung einer größeren; Zahl von Belägen, insbesondere bei kür-. zeren Wellen, ein relativ sehr hoher Widerstand in diesen Belägen entsteht und dadurch auch sehr hoher Leitungsverlust. Es liegt also die Notiven&gkeit vor, die Leitfähigkeit der elektrischen Verbind=g an. der Stirnseite des Stapels wesentlich zu steigern.
  • Erfindungsgemäß wird der Leitungsquerschnitt der Verbindung in der Weise vergrößert; da.ß eine besondere Zuleitung an der ganzen Stirnseite entlang eingelegt wird. Da diese Zuleitung nur wenige. Male in den Stapel eindringt,'so entsteht bei einem wesentlich stärkeren Querschnitt nicht der oben für die Beläge geschilderte Nachteil.
  • Bei Hochfrequenz zeigt sich jedoch: die hier unangenehme Eigenschaft, daß der Strom. nur dann: durch den stärkeren Sammelleiter geht,-wenn damit keine Verlängerung des Weges verbunden ist. Fast jede Verlängerung bedeutet eine Selbstinduktion und damit bei hohen Frequernzeneinen hohen Widerstand, der weit größer ist als der Ohmsche Widerstand in den unmittelbar miteinander verbundenen dünnen Belägen.
  • Aus diesem Grund wird erfindungsgemäß1 die Verbindung der doppelschenkligen Beläge untereinander an verschiedenen Stellen unterbrochen, und zwar am günstigsten in der Mitte zwischen je zwei Zuführungspunkten.
  • Die Abb. z zeigst das grundsätzliche Schaltbild des Stalbelkondensators. Der Strom kommt von lv, verteilt sich über eine Sammelschiene auf eine Mehrzahl von Teilen einer Gruppe, die untereinander keine besondere Verbindung haben, Durch. die Kondensatorgruppe geht der Strom zur Sammelschiene der gegenüberliegenden Seite i und läuft von dort in bekannter Weise im Zickzack über k, L, in zum anderen Pol n des Kondensators.
  • Die Ausführung des Kondensators ist in Abb. 2 dargestellt. a ist eine Isolationsplatte, b eine starke metallische Zuführung, c das erfindungsgemäß eingelegte Überleitungsblech, durch: das der Strom innerhalb der Gruppe über ihre ganze Länge verteilt wird. Die einzelnen Schenkel von. c haben elektrische Verbindung mit= den doppedsdhenkligen Blechen d, welche jeweils Glimmerblätter e und die eine Seite dies. gegenüberstehenden Belages urrischließerv. In der Mitte des durch c überbrückten. Abschnitteiles ist bei o ein Belag fortgelassen., so daß an .dieser Stelle auf der Stirnseite eine Unterbrechung entsteht. Dem Strom stehen also niemals zwei Wege zur Verfügung. Er verteilt sich in dem Kondensator zwangsläufig immer nur auf dem einen möglichen Weg, so daß niemals. eine hohe Stromstärke durch einen geringen Querschnitt fließen kann.
  • Die-Abb. 2 zeigt ferner, wie man bei einem derartig aufgebauten; Stapelkondensator eine Unterteilung in Gruppen vornehmen kann. Das starke Blech f, das auch als, Gruppenanschluß verwendet werden kann, ist von dem ebenfalls stärkeren Blech g U-förmig zu umschließen. Durch diese starke Einlage f bis g entsteht an der Stelle von p .ein langer Kriechweg und großer Abstand zwischen beiden anliegenden Gruppen, so da.ß eine weitere Gruppenzwischenlage nicht nötig ist.
  • Die so aufgebauten. Kondensatoren lassen sich in Miehiger Gruppenhöhe und Zahl zu einem beliebig hohen Stapel zusammenbauen. Die Lötung ist erspart, so daß Lötmittelverunreinigungen nicht vorkommen können. Der Querschnitt an den Verteilungsstellen kann so stark gewählt werden, daß eine nennenswerte Wärmte aus dem galvanischen Widerstand nicht entsteht. Da alle Abschnitte nur einseitig gespeist sind, ist der Stromweg vollkommen zwangsläufig. Eine zusätzliche Erwärmung kann darum weder durch: einen geringen Leitungsquerschnitt noch durch ungewünschte Stromverteilung oder durch eingedrungenes Lötmittel entstehen. Der Kondensator kann darum bis zur vollen Leistung ausgenutzt werden, ohne daß auf Grund von Unsicherheiten. die Belastung herabgesetzt zu werden braucht. Da der Kondensator lötfrei hergestellt wird, so ist man auch auf die in Deutschland in unzureichenden Mengen: vorhandenen Metalle, wie Kupfer und Zinn, nicht angewiesen. Da die Kühlung durch die weit herausstehenden Überleitungsbleche c sehr gut ist, so verträgt der Kondensator eine sehr hohe Belastung, wodurch eine wesentliche Ersparnis an Glimmer zu erzielen ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Lötfreier gestapelter Hochfrequenzkondensator, bei dem die Beläge doppelschenklig sind und durch Kontaktberührung je eines Belagsschenkels benachbarter kapazitiver Elemente eine Parallelschaltung der gleichpoligen Beläge bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß an verschiedenen Stellen, jeweils im. Abstand mehrerer Schichten- voneinander, zwischen den Berührungsflächen gleichpoliger Beläge stärkere miteinander in Verbindung stehende Zuleitungsbleche für die Stromverteilung eingelegt sind.
  2. 2. Hochfrequenzkondensatornach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die stärkeren Zuleitungsbleche doppelechenklig sind und jeweils zwei Bleche durch, Aneinanderlegen je eines ihrer Schenkel miteinander verbunden. sind.
  3. 3. Hochfrequenzkondensator nach Anspruch z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitungsbleche weit aus dem Stapel herausragen und gleichzeitig als Kühlfahnen dienen. -q.. Hochfrequenzkondensator nach Anspruch t bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Stapelabschnitte zwischen zwei aufeinanderfolgen.den Einlagestellen gleichpoliger Zuleitungsbleche durch Fortlassen eines doppelschenkligen Belages, vorzugsweise in der Abschnittsmitte, in zwei nur durch die Zuleitungsbleche elektrisch miteinander in Verbindung stehende Teilabschnitte getrennt werden.
DEL5292D 1940-02-17 1940-02-17 Loetfreier gestapelter Hochfrequenzkondensator Expired DE890845C (de)

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DE890845C true DE890845C (de) 1953-09-24

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DE (1) DE890845C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1009308B (de) * 1955-07-01 1957-05-29 Willy Mock Glimmerplattenkondensator

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1009308B (de) * 1955-07-01 1957-05-29 Willy Mock Glimmerplattenkondensator

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