DE8904678U1 - Tragetasche für Lebensmittel - Google Patents
Tragetasche für LebensmittelInfo
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- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
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Description
• lit· f · · · · · ·
« t tttf «· · ♦
.:. \.:' ':.'·T *:..: Patentanwalt
3 DIPU-PHys. DR, H. SCHUMACHER
? EUROPEAN PATENT ATTORNEY
(&Lgr;
Pie Erfindung Jje^rifft eine Tragetasche für Lebensmittel u. dgl.
v' mit einem Raumiiihslt zwxschsvi 1 und 15 Litern und einer Tragkraft
von 1, bis 10 kg, vorzugsweise von mindestens etwa 5 kg mit. lediglich
zwei unmittelbar aneinander angrenzenden Seitenwänden mit einem Höhen/Breiten-Verhältnis -»-s-n I : 1 bis 3 : 1 und einem auseinanderund
zusammenfaltbaren Boden sowie einem etwa eine Hand breiten Traggriff an jeder Seitenwand.
Derartige Tragetaschen sind für den Lebensmitteleinkauf gebräuchlich
und aus einer Folie aus Kunststoff hergestellt. Die Traggriffe sind in eine Aufdopplung in den Seitenwänden liane der Öffnungskante
eingearbeitet. Diese Kunststofftragetaschen haben sich durchgesetzt, weil sie auch bei Mischbefüllungen mit spezifisch
( ' schweren und spezifisch leichten Füllgütern, wie Flaschen oder
Dosen einerseits und Gemüse andererseits hinreichend reißfest sind, nicht durchweichen und auch bei inzwischen vergleicheweise
hohen Kunststoffpreisen immer noch konkurrenzlos preiswert sind.
Sie sehen appetitlich aus und eignen sich als Werbeträger. - Ihr unbestrittener Nachteil ist die Unverrottbarkeit, die inzwischen
zum Umweltproblem geworden ist, sowie die Ausbeutung nur begrenzt zur Verfugung stehender fossiler Ressourcen.
' Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen
Ersetz für die gattungsgemäßen Wegwerf-Tregetaschen aus Kunst-
' stoff zu schaffen, der die, insbesondere vorerwähnten, Vorzüge
dieser bekannten Tragetaschen weitestgehend ebenfalls erreicht
und darüber hinaus spürbor umweltverträglicher ist.
Tclefex: 201 J42 = RuhrpaJ ·,,··, ·} SJ, t.. 2 .1'..' PosltflfO Essen (BLZ JeO 1004.« 123 77-4.U)
MoKMftim,i.!rc«w Riilu|id!ent i:'', i ', "I' ','.'. '. '. Sparkasse Essen (BLZ 300SOI OS) I 102 755
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• ff rl «·· »ff 9 9
Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine gattungsgemäße Tragetasche
mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 vorgeschlagen.
Durch diese Lösung wird erstmals eine Tragetasche für Lebensmittel
u. dgl. gesciifffsn, die 4er herkömmlichen Tragetasche aus
Kunststoff dadurch überlegen ist, daß sie insgesamt aus umweltverträglichem
Material besteht. Im übrigen ist der Benutzungskomfort der erfindungsgemäßen Tragetasche praktisch ebenso groß wie
bei einer Tragetasche aus Kunststoffolie und sie läßt sich iu
praktisch den gleichen Kosten herstellen. Damit ist erstmals die Herstellung einer Tragetasche aus Papier gelungen, die prinzipiell
in der Lage ist, die Tragetasche aus Kunststoff zu ersetzen. Dies war mit den bekannten Tragetaschen aus Papier bisher
nicht möglich. Letztere erforderte nicht nur zwei- bis dreifach so hohe Herstellungskosten wie die gattungsgemäßen Tragetaschen
aus Kunststoffolie,sie waren auch für das Transportieren von Lebensmitteln
ungeeignet. Es wurde insbesondere erkannt, daß die gebräuchlichen Klotzboden sowie die Angriffspunkte der Tragegriffe
relativ schnell zum Einreißen des Papiers führten, wenn spezifisch relativ schwere Gegenstände, wie Getränkeflaschen u^d Konservendosen
gemischt mit leichteren Waren transportiert wurden.
Als Ron-Material kommt ausschließlich Papier in Betracht. Bei einer
praktischen Ausführungsform wird ein naßverfestigtes Papieverwendet,
um den Festigkeitsverlust des Papiers beim Feuchtwerden in verträglichen Grenzen zu halten. Ebenso empfiehlt sich die
Verwendung von langfasrigem Sulfatzellstoff für das zu verwendende
Papier. Es versteht sich, daß der Zuschnitt für die erfindungsgemäße Tragetasche dabei sv erfolgt, daß die Zugbelastbarkeit
des Papiers in Belastungsrichtung beim Tragen >&igr;<&eegr; größten
ist. Die Reißlänge nach DIN DVM 3412 sollte mindestens 4000 m betragen.
Als die Papierfestigkeit mitbestimmende Größe sollte ein
2
Papiergewicht von nicht unter 45 g/m verwendet warden. Bevorzugt
Papiergewicht von nicht unter 45 g/m verwendet warden. Bevorzugt
2 2
werden aber Papiergewichte von mehr ale 70 g/m bit IOD g/m .
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Die Anklebepunkte für die Traggriffe sollten von den Kanten der
Seitenwände nicht weiter eis 3/&THgr; der gesamten Seitenwandbreite
entfernt sein, d. h. nicht mehr als 3/16 vom Gesamtumfeng am oberen
Trageteechenrand.
Die erfindungsgemäßen "Kreuzboden" sind als solche bekannt und
dadurch charakterisiert, daß lediglich zwei - und nicht vier Seitenwände aus Papier, die z. B. in Form eines flachliegenden
Schlauches durch Falten und Kleben kontinuierlich von einer Vorratsrolle hergestellt werden und am Boden nicht nur eine einfache
gerade Bodenklebenaht vorhanden ist, sondern ein Boden mit einer etwas geringeren Länge als der Breite des Papierschlauches und
einer frei wählbaren Breite, die in der Regel aber deutlich geringer als die Länge des Bodens ist. ßür eigentliche Boden hat im
ausgefalteten Zustand in der Regel Rechteckform. An die kurzen
Seiten schließen sich dreieckige Flächen als Übergang zu den Seitenwandverbindungskanten
an.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fj.g. 1 eine erfindungsgemäße Tragetasche in Seitenansicht - im
flach zusammengelegten Zustand (Ansicht A gemäß Fig. 2) sowie
Fig. 2 dieselbe Tragetasche in Stirnseitenansicht - aufgerichtet (Ansicht B gemäß Fig. 1).
Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Tragetasche für Lebensmittel besteht aus zwei unmittelbar aneinander grenzenden Seitenwänden 1
und 2 mit einem Höhen/Breiten-Verhältnis h : b von etwas mehr als 1 : 1 sowie einem Boden 3 und zwei die strichdoppelpunktierten
Schmalseiten 4 des Bodens 3 mit den Seitenwänden 1 und 2 verbindenden
Zwickelflächen 3'. Dabei können die Zwickelflächen 3' dem Boden 3 grundsätzlich zugerechnet werden. Ferner weist die Trage-
- 4
tasche zwei Traggriffe 5 und 6 auf. Sie bestehen aus streifenför-CTigem
zugverstärktem Papier od. dgl., wobei die Zugverstärkung durch eingearbeitete Längsfasern erfolgen kann. Die Traggriffe
sind U-förmig ausgebildet und an den beiden freien U-Schenkelenden
vollflächig mit der Seitenwand 1 bzw. 2 im Abstand a voneinander verklebt.
Die Seitenwende 1 und 2 sind dadurch gebildet, daß eine kontinuierlich
von einer Rolle abziehbare Papierbahn zwei zueinander parallele Längsknicke erhält, so daß die an den Knicken umgeschlagenen
Flächen sich in einem Bereich c überlappen. In diesem Überlappungsbereich werden sie zumeist vollflächig miteinander verklebt,
so daß insgesamt ein schlauchförmiges Gebilde entsteht,
dessen seitliche Knickfalten die Seitenwandverbindungskanten 7 und 8 der Seitenwände 1 und 2 bilden.
Der Boden 3, 3' ist als Kreuzboden ausgebildet, d. h., daß die schlauchförmige Papierbahn an dem für den Boden vorgesehenen Ende
des Bahnabschnittes im Bereich der Seitenwandverbindungskanten nach innen, d. h. zur Schlauchmitte hin umgelegt wird. Dadurch
entstehen die Zwickelflächen 3'. Im mittleren, d. h. von den Sei
tenwandverbindungskanten entfernten Bereich der Seitenwände, werden diese je einmal zur Schlauchmitte hin gefaltet, so daß wiederum
ein Überlappungsbereich d entsteht, innerhalb dessen eine Verklebung der vorgefalteten Teilflächen 3A und 3B stattfindet.
Gewünschtenfalls kann der Boden 3 auch im Bereich weiterer Überlappungen
verklebt werden oder es kann ein etwa der rechteckigen Bodenfläche der Größe und der Form nach entsprechender Papierstreifen
von innen oder von außen, vorzugsweise flächig, aufgeklebt werden.
Die Winkel alpha zwischen den Anklebepunkten 9 bzw. 10 zwischen
den Traggriffen 5 und 6 an den Seitenwänden 1 und 2 und den unmittelbar
benachbarten bodenseitigen Enden 7* und 8' der Seitenwandverbindungskanten
7 und 8 und den zugehörigen Seitenwandver-
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bindungskanten 7 und 8 selbst beträgt 16°. Die Anklebepunkte 9
und 10 gelbst sind von der jeweils benachbarten Seitenwandverbindungskante
7 bzw. 8 etwa ein Drittel der Breite b der Seitenwände 1 und 2 entfernt. Der Winkel alpha sollte nicht größer als 20°
und der Abstand e der Anklebepunkte 9 bzw. 10 von den benachbarten
Seitenwandkanten 7 und 8 nicht mehr als 3/8 der Seitenwandbreite b betragen.
Eingehende Versuche haben gezeigt, daß eine erfindungsgemäße Tragetasche
hinsichtlich ihrer Belastbarkeit im praktischen Einsatz bei etwa gleichen Herstellungskosten dann den bekannten Tragetaschen
aus Kunststoffolie weitestgehend entspricht, wenn folgende
Bedingungen zusammentreffen:
etwa 8 Liter
etwa 2 : 1
und Herstellungsverfahren): gebleichtes oder ungebleichtes
nätrüMiläi tpepicT , vOr Z>_.y 5WS i-
sTrVT&ngf asrigem Sulfatzellstoff
mit einer 1/1-Leimung (mindestens), vorzugsweise mit
Naßverfestigung nach DIN 53112 Teil 2, nach der bei feuchtem
Papier eine Restzugfestigkeit von wenigstens 30 % der normalen
Zugfestigkeit verbleibt.
DVM 3412)
2 Flachengewicht: 45 bis 150 g/m , vorzugsweise
70 bis 100 g/m2
15°
*..· :::::.:.. .· Standes a
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1 Seitenwand
2 Seitenwand 3 Boden
3A Bodenteilfläche
3B Bodenteilfläche
3' Zwickelflachen
4 Schmalseiten
5 Traggriff
6 Traggriff
7 Seitenwandverbindungskante
7' Seitenwandverbindungskantenende
8 Seitenwandverbindungskante
8* Seitenwandverbindungskantener.de
9 Anklebepunkt Anklebepunkt
A Ansicht
B Ansicht &igr;
h Höhe
b Breite
a Abstand
c Überlappungsbereich
d Überlappungsbereich
e Abstand
Claims (6)
1. Tragetasche für Lebensmittel &ugr;. dgl. mit einem Rauminhalt
zwischen 1 und 15 Litern und einer Tragkraft von 1 bis 10 kg mit lediglich zwei unmittelbar aneinander angrenzenden Seitenwänden
(1 und 2) mit einem Höhen/Breiten-Verhältnis von 1 : 1 bis 3 : 1 und einem auseinander- und zusammenfaltbaren Boden
(3, 3') sowie einem etwa eine Hand breiten Traggriff (5, 6} an jeder Seitenwand (1, 2),
dadurch gekennzeichnet, daß
die Tragtasche völlig aus Papier besteht,
die Tragtasche völlig aus Papier besteht,
der Boden (3, 3') der Tragtasche als Kreuzboden ausgebildet
ist.
r die Traggriffe (5, 6) streifenförmig und aus zugverstärktem
Material ausgebildet und mit ihren jeweiligen Enden mit Abstand (a) voneinander an je einer Seitenwand (1 bzw. 2)
flächig angeklebt sind und
der Winkel (alpha) zwischen den Anklebepunkten (9 bzw. 10) der Traggriffe (5, 6), den unmittelbar benachbarten bodenseitigen
Enden (7* bzw. 81) der Seitenwandverbindungskanten (7 bzw. 8)
und den zugehörigen Seitenwandverbindungskanten (7 bzw. 8) zwischen 10° und 20° beträgt.
2. Tragetasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Anklebepunkte (9 bzw. 10) 2/8 bis 3/8 der Seitenwandbreite (b) von den Seitenwandverbindungskanten (7 bzw. 8) entfernt ange-
C ordnet sind.
3. Tragetasche nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das verwendete Papier ein Flächengewicht von 45 bis 150
2 2
g/m , vorzugsweise von 70 bis 100 g/m , aufweist.
4. Tragetasche nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß des verwendete Papier naßverfestigt 1st.
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5. Tragetasche nach einem der Ansprüche 1 bis 4· dadurch gekennzeichnet,
daß das verwendete Papier aus langfasrigem Sulfatzellstoff besteht.
6. Tragetasche .&igr;&eegr;&mgr;Φ eine# d^r ftgfpröchf 1 bis 5. dadurch gekennzeichnet,
daß das verwendete Papier eine Reißlänge vnn mindestens
4QUOm aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8904678U DE8904678U1 (de) | 1989-04-13 | 1989-04-13 | Tragetasche für Lebensmittel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE8904678U DE8904678U1 (de) | 1989-04-13 | 1989-04-13 | Tragetasche für Lebensmittel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8904678U1 true DE8904678U1 (de) | 1989-06-01 |
Family
ID=6838277
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8904678U Expired DE8904678U1 (de) | 1989-04-13 | 1989-04-13 | Tragetasche für Lebensmittel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8904678U1 (de) |
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-
1989
- 1989-04-13 DE DE8904678U patent/DE8904678U1/de not_active Expired
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