DE889751C - Verfahren zur Verminderung des Auswurfs beim Windfrischverfahren - Google Patents

Verfahren zur Verminderung des Auswurfs beim Windfrischverfahren

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DE889751C
DE889751C DEM4438D DEM0004438D DE889751C DE 889751 C DE889751 C DE 889751C DE M4438 D DEM4438 D DE M4438D DE M0004438 D DEM0004438 D DE M0004438D DE 889751 C DE889751 C DE 889751C
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Germany
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converter
wind
freshening
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increased pressure
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DEM4438D
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English (en)
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Walter Dr-Ing Bading
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MANNESMANN HUETTENWERKE AG
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MANNESMANN HUETTENWERKE AG
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C21—METALLURGY OF IRON
    • C21C—PROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C5/00—Manufacture of carbon-steel, e.g. plain mild steel, medium carbon steel or cast steel or stainless steel
    • C21C5/28—Manufacture of steel in the converter

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Carbon Steel Or Casting Steel Manufacturing (AREA)

Description

  • Verfahren zur Verminderung des Auswurfs beim Windfrischverfahren Beim Verblasen von Roheisen im Konverter werden durch .den aufsteigenden Wind Eisen- und Schlackenteilchen mitgerissen, die teils,als Auswurf die Birne verlassen, teils zur Bildung der unerwünschten Mündungsbären Anlaß geben. In beiden Fällen gehen sie für das Verfahren zunächst verloren und setzen dadurch das Ausbringen an gutem Stahl herab.
  • Es wurde nun erkannt, d@aß beim Konverter mit Bodendüsen nach Bildung eines starken Mündungsbären die Schmelze sich ruhiger verblasen ließ und der Auswurf geringer wurde. Es wird dies darauf zurückgeführt, -daß die .durch die Bärenbildung erzeugte Verengung -der Konvertermündung einen erhöhten Druck im Konverterraum zur Folge hat. Es wird daher vorgeschlagen, zur Verringerung des Auswurfs beim Verblasen von Roheisen im Konverter einen erhöhten Druck im Konverterraum aufrechtzuerhalten.
  • Für die praktische Durchführung .des vorgeschlagenen Verfahrens kommt beim Konverter mit Bodendüsen eine von vornherein vorgenommene Verengung der Konvertermündung nicht in Frage, da .dadurch -die Bildung von Mündungsbären stark gefördert wird ünd :der Konverter dann außer Betriebgesetzt werden würde. Ein erhöhter Druck im Konverterraum kann aber hier beispielsweise @dadurch erzeugt werden, daß -durch -das Mauerwerk des Konverters etwa unterhalb seiner Mündung Luft oder andere Gase entweder waagerecht oder schräg nach unten eingeblasen werden, um eine Anstauung des von unten kommenden Frischwindes zu erzielen.
  • Anders liegen die Verhältnisse beim Konverter mit Seitendüsen. Es wurde gefunden, daß hier die Neigung zur Bildung von Mündungsbären sehr gering ist, was wohl eine Folge ,der andersgeurteten Windführung ist. Es kann daher hier zur Erzeugung eines erhöhten Innendruckes von. dem einfachen Mittel der Verengung der Konvertermündung mit Erfolg Gebrauch gemacht werden. So wurde bei einem 3o-t-Konverter durch Herabsetzen des Mündungsdurchmessers von,dem üblichen Maß von über .4o mm/t Fassungsvermögen auf a5 mm/t das Ausbringen an gutem Stahl um 1,7 % erhöht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Verfahren zur Verminderung !des Auswurfs beim Verblasen von Roheisen im Konverter, dadurch gekennzeichnet, daß im Konverterraum ein erhöhter Druck aufrechterhalten wird. Z. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, :daß der erhöhte Druck im Konverterraum durch Einblasen von Luft oder anderen Gasen durch das Mauerwerk in das Innere des Konverters erzeugt wird. 3. Verfahren nach Anspruch i bei Verwendung eines Konverters mit Seitendüsen, .dadurch gekennzeichnet, daß :der erhöhte Druck im Konverterraum durch Verengung der Konvertermündung erzeugt wird. q.. Konverter zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 3, -dadurch gekennzeichnet, @daß der Durchmesser der Konvertermündung kleiner als 4o, mm/t Fassungsvermögen,. vorzugsweise kleiner als 30 mm/t, gehalten wird.
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