DE8809950U1 - Schließvorrichtung - Google Patents
SchließvorrichtungInfo
- Publication number
- DE8809950U1 DE8809950U1 DE8809950U DE8809950U DE8809950U1 DE 8809950 U1 DE8809950 U1 DE 8809950U1 DE 8809950 U DE8809950 U DE 8809950U DE 8809950 U DE8809950 U DE 8809950U DE 8809950 U1 DE8809950 U1 DE 8809950U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- latch
- locking device
- rod
- spring
- lock case
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000009471 action Effects 0.000 claims description 8
- 230000005484 gravity Effects 0.000 claims description 4
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 3
- 230000001154 acute effect Effects 0.000 claims description 2
- 244000309464 bull Species 0.000 description 6
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 230000004913 activation Effects 0.000 description 1
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 1
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 1
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 1
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 1
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000008569 process Effects 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C1/00—Fastening devices with bolts moving rectilinearly
- E05C1/08—Fastening devices with bolts moving rectilinearly with latching action
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C9/00—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
- E05C9/04—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with two sliding bars moved in opposite directions when fastening or unfastening
- E05C9/047—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with two sliding bars moved in opposite directions when fastening or unfastening comprising key-operated locks, e.g. a lock cylinder to drive auxiliary deadbolts or latch bolts
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B15/00—Other details of locks; Parts for engagement by bolts of fastening devices
- E05B15/04—Spring arrangements in locks
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C9/00—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
- E05C9/18—Details of fastening means or of fixed retaining means for the ends of bars
- E05C9/1825—Fastening means
- E05C9/1833—Fastening means performing sliding movements
- E05C9/1841—Fastening means performing sliding movements perpendicular to actuating bar
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Lock And Its Accessories (AREA)
Description
• » · t* W &Lgr; &Lgr; ··
Schließvorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Schließvorrichtung aus mindestens
einem Schloß mit einer Falle. Dabei ist ein durch eine
Federkraft aus dem Schloßkasten herausgeschobener Teil der ■
Falle gegen die Federkraft in den Schloßkasten hinein
verschiebbar.
/ Derartige Schließvorrichtungen, bei denen das Schloß mit der
Falle in der Regel um einen gleichfalls im Schloßkasten j:
gelagerten Riegel vervollständigt ist, sind allgemein bekannt.
Während zur Betätigung des Riegels lediglich eine Kraft |
aufzubringen ist, mit der sich eine etwaige Lagerreibung des ;
Riegels und der Zuhaltung überwinden läßt, erfordert die $
Betätigung der Falle eine Kraft, mit der sich über die
Lagerreibung hinaus insbesondere auch die Fallenfederkraft
überwinden läßt, mit der die Falle normalerweise in einer über ,--■
den Schloßkastenstulp vorstehenden Schließstellung gehalten ;
wird. Soll die zur Betätigung der Falle erforderliche Kraft
über die Dreh- bzw. Schwenkbewegung eines Drückers aufgebracht
werden, steht in der Regel ein ausreichend langer Hebelarm zur
Einleitung des erforderlichen Drehmoments zur Verfügung.
Kritischer wird allerdings bereits eine Fallenbetätigung
mittels eines Drückers, wenn mit diesem zeitgleich mehrere I
Fallen einer Schließvorrichtung betätigt werden sollen, wobei
sich die zu überwindenden Federkräfte summieren. Soll bei einer
Schließvorrichtung mit nur einet Falle diese durch einen
Schlüssel betätigt werden, ergeben sich bereits gleichfalls Schwierigkeiten, da für die Einbringung des erforderlichen
Drehmoments moderne Schlüssel naturgemäß über keinen
hinreichend langen Hebelarm verfugen können. Sollen sogar bei
} einer Schließvorrichtung mehrere Fallen gleichzeitig nur durch
einen zentralen Schlüssel betätigt werden, so scheitert die Lösung dieser Aufgabe jedenfalls dann vollends, wenn die
Schließvorrichtung nicht mit aufwendigen stör- und verschleißanfälligen Ubersetzungssystemen versehen ist, mit
denen sich die Fallen unter Inkaufnahme einer mehrfachen Drehbewegung des Schlüssels gegen die Wirkung aller
Fallenfedern in die Offenstellung überführen lassen.
/ Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, zu einer
Schließvorrichtung zu gelangen, bei der sich unabhängig von der
Anzahl der von der Schließvorrichtung umfaßten Schlösser und der Anzahl der dazugehörigen Fallen diese mit einem minimalen
Kraftaufwand gleichzeitig aus der Schließstellung in die Offenstellung ~>?berführen lassen, so daß zur Fallenbetätiguny
ein Schlüssel ausreicht, ohne daß die mit diesem eingeleitete Kraft eine aufwendige übersetzung und folglich eine mehrfache
Schlüsselumdrehung erfordert.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird von einer Schließvorrichtung der
im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten gattungsgemäßen Art ausgegangen, welche erfindungsgemäß die im kennzeichnenden Teil
desselben angegebenen Merkmale aufweist.
Durch die erfindungsgemäße Aufteilung der Falle in zwei
miteinander gekuppelte Elemente, die gegen die Wirkung einer Fallenfeder relativ zueinander bewegbar sind, läßt sich die
konventionelle Fallenfunktion voll erhalten. Befindet sich nämlich die Falle in der üblichen Schließposition, steht ein
erstes Fallenelement mindestens teilweise infolge der vorgespannten Fallenfeder, die zwischen dem ersten und einem
zweiten Fallenelement angeordnet ist, über die Außenfläche des Schloßkastenstulps vor und kann bei einer Überführung
beispielsweise eines Türblatts in seine Schließstellung während der Passage über das Schließblech des Türrahmens durch dieses
gegen die Federwirkur.g in üblicher Weise in den Schloßkasten hineingedrängt werden, um nach der Passage des Schließblechs in
dessen dafür vorgesehene öffnung einzuschnappen, wobei das Fallenelement mittels der unterdessen voll gespannten
Fallenfeder wieder über die Außenfläche des Schloßkastenstulpes vorschnellt. Bei diesen Bewegungsabläufen unterscheidet sich
die erfindungsgemäße Schließvorrichtung somit funktionell nicht
von üblichen Vorrichtungen dieser Art.
Soll dagegen eine mit der erfindungsgemäßen Schließvorrichtung
ausgestattete Türanlage beispielsweise mittels eines Schlüssels geöffnet werden, so werden dazu beide Fallenelemente mit den
gleichen Mitteln, die an sich zur Betätigung eines konventionellen einteiligen Riegels bekannt sind, in Richtung
zum Schloßkasteninnern verschoben. Wesentlich ist, daß dabei keine Fallenfederkraft zu überwinden ist, da die lediglich
vorgespannte Feder zwischen den beiden Pallenelementen unverändert in diesem Zustand verbleibt. Bei dieser Verls. ~r" j
bleibt der Abstand zwischen den Fallenelementen konstant.
» ······· me *vft &bgr;. i
Die erfindungsgeraäße Schließeinrichtung ermöglicht also zwei
Bndpositionen der beiden Fallenelemente, wobei in einer Endposition die Falle permanent ihre übliche Schließfunktion
ausüben kann, wogegen in der anderen Endposition die Schließfunktion der Falle ebenso permanent aufgehoben ist,
womit eine wesentliche Forderung erfüllbar ist, die zumindest zeitweise an Türanlagen gestellt wird, welche beispielsweise
für einen dauernden Publikumsverkehr offenbar auszubilden sind.
Ein noch bedeutenderer Vorteil der erfindungsgemäßen
Schließeinrichtung besteht darin, daß sich deren Falle von der einen in die andere Endposition mit Hilfe eines einfachen
Schlüssels überführen läßt, da dazu nur ein sehr geringer Kraftaufwand erforderlich ist. Dies gilt auch für den Fall, daß
die Schließvorrichtung eine Vielzahl von Schlössern mit einer entsprechenden Vielzahl von Fallen umfaßt, die all·*
gleichzeitig mit einem zentralen Schlüssel zu betätigen sind, da auch in diesem Falle keinerlei Fallenfederkräfte überwunden
werden müssen.
Die Fallenelemente lassen eich über die beiden vorbeschriebenen
Endpositionen hinaus nach einer Ausgestaltung der Erfindung zusätzlich in eine dritte Endposition überführen, wobei das
erste Elemente vollständig und das zweite Element teilweise außerhalb des Schloßkastens positioniert Ist.
Bei dieser dritten Endposition, in welche die Fallenelemente
gleichfalls ohne die Überwindung einer Federkraft überführbar
sind, übernimmt das zweite Fallenelement die Funktion eines konventionellen Riegels und ist wie ein solcher durch eine
einfache Schlüsselbetätigung in die verriegelnde dritte Position aus dem Schloßkasten über die Außenseite des
SchloBkastenstulpes ebenso herausführbar wie ein in üblicher Weise ausgebildeter Riegel.
Nach einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist das erste Element der Falle im wesentlichen keilförmig und das
zweite Element der Falle im wesentlichen quaderförmig ausgebildet und das erste Element in einen Hohlraum des zweiten
Elements gegen die Wirkung mindestens einer darin angeordneten Feder einschiebbar.
Durch diese Ausgestaltung ergibt sich eine kompakte Falle, bei
der das erste Fallenelement gegen die Federwirkung teleskopartig in das zweite Fallenelement einschiebbar ist.
Ohne diesen Einschubvorgang durchzuführen, lassen sich aber auch beide Fallenelemente unter lediglich vorgespannter Feder
in die jeweils gewünschte Endposition überführen, so daß dazu keine Federkraft zu überwinden ist.
Zur Aufrechterhaltung einer einfachen Schleppverbindung zwischen den relativ zueinander bewegbaren Fallenelementen
sieht eine weitere Ausgestaltung der Erfindung vor, die
Hohlraumöffnung des zweiten Fallenelements mit mindestens einem Vorsprung zu versehen, welcher einen Anschlag für einen
entsprechenden Vorsprung am ersten Element der Falle bildet.
■" 9 —
Die senkrecht zur Verschieberichtung der Falleneleaente
ausgerichteten Vorsprünge hintergreiL'en sich so, daß sie
infolge der zwischen den Fallenelementen angeordneten Fallenfeder gegeneinander anliegen, wobei das erste
Falleneleiw?«t daran gehindert ist, durch die Federwirkung
vollständig aus dem Hohlraum des zweiten Fallenelements herausgedrängt zu werden.
Vorzugsweise ist am zweiten Fallenelement ein Betätigungsschieber angeformt oder starr angeschlossen, der
sowohl durch einen Schlüssel wie auch durch ein&n Drücker und gegebenenfalls ebenso durch einen Panikhebel verschiebbar ist.
Der Betätigungsschieber läßt sich dabei in konventioneller Weise mittels eines Schlüssels, Drückers oder Panikhebels so
verschieben, daß die Fallenelemente wahlweise in eine der drei Endpositionen Überführt werden.
Umfaßt die Schließvorrichtung mehrere Schlösser, so kann nach einer weiteren Auegestaltung der Erfindung am
Betätigungsschieber eines beispielsweise als Hauptschloß fungierenden Schlosses ein Gestänge angelenkt sein, worüber
eine Anzahl weiterer Betätigungsschieber von Schlössern mit zweigeteilten Fallen synchron betätigoar ist.
Bei <»lner solchen Schließvorrichtung mit einer Anzahl von
Fallen wirkt eich die erfindungsgemäße zweiteilige
Fallenausbildung besonders vorteilhaft aus, da weder eine
- 10 -
&igr; · ···* ill J. t ·
·· Il
&igr; · &igr; t • · M
I I I I
I « I >
einzelne Federkraft noch eine Summe von Federkräften zu überwinden ist, um die Fallen insgesamt zeitgleich zu
betätigen. Dazu ist lediglich die Bewegungsreibung der Fallen zu überwinden, die sich durch eine Verringerung des
Reibungskoeffizienten entsprechend gering halten läßt.
Vorzugsweise geht seitlich von jedem BetätigungsschieL/^r ein
senkrecht zur Verschiebenichtung ausgerichteter Zapfen aus. der
kulissenartig in einer Nut des Gestänges geführt ist, die in einem spitzen Winkel zur Längserstrec^ung des Gestänges
ausgerichtet ist.
Hit dieser Ausgestaltung lassen sich alle Betätigungsschieber
einer Schließvorrichtung durch ein Gestänge kuppeln, so daß in Abhängigkeit von der Bewegung dieses Gestänges alle
Fallenelemente synchron in die jeweils gewünschte Endposition überführbar sind.
Eine weitere Betätigungserleichter.-'.ng ist noch d;durch
herbeizuführen, daß nach einer Auegestaltung der Erfindung die Betätigungsschieber einer oberen und einer unteren Gruppe von
Schlössern jeweils ;iber ein Gestänge miteinander verbunden sind und daß das untere Ende des Gestänges der oberen Gruppe und das
obere Ende des Gestänges der unteren Gruppe so gekuppelt sind, das die an den Gestängen wirkende Schwerkraft kompensierbar ist.
- 11 -
• ···-·· 11· —t
• · ft ft ·
ft» ft ft * ft * ftt ft«
» ft ft »ft·· ft ft ft
ft ft ft ft
•ft »ft ·· ft»
Bei dieser Ausgestaltung wirkt sich das Gewicht des Gestänges der oberen Gruppe von Schlössern als Gegengewicht zum Gewicht
des Gestänges der unteren Gruppe von Schlössern aus, wobei die Verbindung der beiden Gestänge beispielsweise über einen
zweiarmigen Hebel erfolgt, mit dessen Hebelarmenden jeweils ein Gestänge gelenkig verbunden ist.
Anstelle dieser Ausgestaltung aber auch in Verbindung damit kann schließlich auch an einem oder jedem Gestänge eine Feder
so angreifen, daß durch deren Kraft die am Gestänge wirkende Schwerkraft und die vom Gestänge zu überwindende Reibungskraft
kompensierbar sind.
/7 In der Zeichnung ist ein Aurführungsbeispiel einer
' erfindungsgemäßen Schließvorrichtung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 ein Hauptschloß, bei dem eine zweigeteilte Falle gänzlich in Offenstellung überführt
ist;
Fig. 2 eine Sicht auf den Stülp des Schlosses gemäß Fig. 1;
Fig. 3 das Hauptschloß gemäß Fig. 1, bei dem ein erstes Fallenelement in Schließstellung
überführt ist;
- 12 -
Fig. 4 einen Schnitt durch die Falle nach der Linie A-A der Fig. 3;
Fig. 5 das Hauptschloß gemäß Fig. 1 und 3, bei dem das erste und ein zweites
Fallenelement in Schließstellung Überführt sind;
Fig. 6 ein Nebenschloß gleichfalls mit einer
zweigeteilten Falle, bei der die beiden Fallenelemente wiederum gemäß Fig. 5 in
Schließstellung überführt sind.
Das in den Fig. 1, 3 und 5 dargestellte Schloß ist bis auf eine Falle 1 im wesentlichen aus an sich bekannten
Elementen zusammengesetzt.
Die Falle 1 besteht jedoch aus einem ersten Fallenelement 2, das, wie insbesondere Fig. 4 erkennen
läßt, gemäß der üblichen Fallengestaltung keilförmig ausgebildet ist, und einem zweiten Fallenelement 3, das
äußerlich gemäß einer üblichen Riegelgestaltung quaderförmig ausgebildet ist.
- 13 -
• ·
13 -
Die Besonderheit des zweiten Fallenelements 3 besteht darin, daß es einen Hohlraum 4 aufweist, der so bemessen
ist, daß sich in diesen das Fallenelement 2 teleskopartig hineinschieben läßt.
Durch die Wirkung einer lediglich vorgespannten Fallenfeder 5, die auf einem vom Fallenelement 2
ausgehenden Führungsbolzen 6 sitzt, der die Rückseite des Fallenelements 3 durchdringt, wird das Fallenelement
1 in einer über das Fallenelement 3 vorstehenden Position gehalten. Zusätzlich zu einem nietförmig
verdickten
Ende 7 des Führungsbolzens 6 wird das Fallenelement 2 durch Vorsprünge 8, die Vorsprünge 9 des Fallenelements
3 hintergreifen, daran gehindert, über die in der Zeichnung dargestellte Position aus dem Fallenelement
hinauszutreten.
Das Schloß ist zusätzlich zur Falle 1 mit einer konventionellen Falle 10 ausgestattet, welche für die
erfindungsgemäßen Funktionen der Schließvorrichtung an
sich entbehrlich ist und auf die je nach Verwendungszweck der Schließvorrichtung gänzlich
verzichtet werden kann.
In Fig. 1 befindet sich die Falle 1 mit beiden Fallenelementen 2 und 3 in einer in das Schloßinnere so
weit hineingeschobenen Position, daß eine Vorderkante
- 14 -
j- ak.v. j :!··! . J"!
« * · -f t · Il
des Fallenelemente 2 mit der Vorderkante eines
Schloßkastenstulps 12 bündig abschließt. Abgesehen von
der entbehrlichen Falle 10 ist in dieser Position eine
mit der Schließvorrichtung ausgestattete Tür völlig frei zu öffnen.
In den Fig. 3 und 4 befindet sich die Falle 1 mit dem ersten Fallenelement 2 in einer aus dem Innern des
Schlosses so weit herausgeschobenen Position, daß der wesentliche Teil des Fallenelements 2 über die
Vorderseite des Schloßkastenstulps 12 vorsteht. Zur Betätigung der Tür ist es daher erforderlich, die
Falle 1 zumindest vorübergehend in die in Fig. 1 dargestellte Position in das Schloßkasteninnere
hineinzuschieben oder aber beim Schließvorgang der Tür lediglich das Fallenelement 1 durch ein starr am
Türrahmen angeordnetes Schließblech gegen die Wirkung der Feder 5 teleskopartig in das Fallenelement 3
hineinzuschieben.
In Fig. 5 befindet sich die Falle 1 mit beiden Fallenelementen 2 und 3 in einer aus dem Innern des
Schlosses so weit hinausgeschobenen Position, daß auch das Fallenelement 3 mit einem wesentlichen Teil über die
Vorderseite des Schloßkastenstulps 12 versteht und insoweit als Riegel wirkt. Zur Betätigung der Tür ist es
daher erforderlich, die Falle 1 mit beiden Fallenelementen 2 und 3 wiederum in die in Fig. 1
- 15 -
aa a ·· ·· »a a
• · · a a a a a a »
»* a ·· cc ,. &igr;
- 15 -
dargestellte Position in das Schloßkasteninnere hineinzuschieben. Diese Schiebebewegung kann aber
wiederum erfolgen, ohne daß dabei eine Fallenfederkraft überwunden werden mu.ß, da die Fallenfeder 5 bei
unverändertem Abstand der Fallenelemente 2 und 3 in der lediglich vorgespannten Stellung verharrt.
Am Fallenelement 3 ist ein Betätigungsschieber 13 starr angeschlossen, der auf einer der Falle 1
gegenüberliegenden Seite aus einem Schloßkasten 14 herausgeführt ist. Im hervorragenden Teil des
Betätigungsschiebers 13 ist seitlich ein Zapfen 15 angeordnet, der in Nuten 16 eingreift, die in je einem
Kupplunggstück 17 eines Gestänges 18 vorgesehen sind.
Wie Fig. 6 erkennen läßt, führt das Gestänge 18 zu einer Falle I1 eines Nebenschlosses, wovon eine Vielzahl
weiterer Nebenschlöseer vorgesehen sein kann, die mit
dem Gestänge 18 gleichfalls in Verbindung stehen.
Zur Betätigung der Palle 1* ist in dem Gestänge 18 eine
Nut 19 vorgesehen, worin ein Stift 20 eingreift, der an einem Hebelarm 21 eines zweiarmigen Hebels 22 befestigt
1st. Dieser ist um eine Achse 23 schwenkbar, wobei ein zweiter Hebelarm 24 einen Betätigungsschieber 13*
verlagert, der wiederum starr mit dem Pallenelement 3*
verbunden ist.
- 16 -
In Abhängigkeit von einer Abwärtsbewegung des Gestänges 18 wird somit die Falle 1* mit ihren beiden Falleneleinenten 21
und 3* aus der in Fig. 6 dargestellten Position schloßeinwärts verschoben.
Die Falle I1 läßt sich dabei synchron mit der Falle 1 in die
oben in einzelnen beschriebenen Positronen überführen, ohne daß dazu eine Federkraft zu überwinden ist. Dadurch ergibt
sich für die Betätigung einer Vielzahl von Fallen die Möglichkeit, den dazu erforderlichen Kraftaufwand mit Hilfe
eines Schlüssels zu übertragen, was bei konventionell ausgebildeten Fallen jedenfalls dann ausgeschlossen sein
dürfte, wenn zeitlich mehrere Fallen über einen Schlüssel betätigt werden sollen.
Claims (1)
1. SchlieBvorrichtung aus mindestens einem Schloß mit einer Falle, fieren durch eine Federkraft aus einem Schloßkasten
herausgeschobener Teil gegen die Federkraft in den Schloßkasten hinein, verschiebbar ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Falle (1) aus zwei miteinander gekuppelten Elementen (2, 3) besteht, die gegen die Wirkung
mindestens einer Fallenfeder (5) relativ zueinander bewegbar
und bei lediglich vorgespannter Fallenfeder (5) in mindestens zwei Endpositionen überführbar sind, wobei in der
ersten Endposition beide Elemente (2, 3) nahezu vollständig innerhalb des Schloßkastens (14) positioniert sind und in
der zweiten Endposition das erste Element (2) nahezu vollständig außerhalb aud das zweite Element (3) nahezu
vollständig innerhalb des Schloßkastens (14) positioniert ist.
2. Schließvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in einer dritten Endposition das erste Element (2) der Falle (1) vollständig und das zweite Element (3) der
Falle (1) teilweise außerhalb des Schloßkastens (14) positioniert ist.
3. Schließvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Element (2) der Falle (1) im
wesentlichen keilförmig und das zweite Element (3) der Falle (1) im wesentlichen quaderförmig ausgebildet ist und
das erste Element (2) in einen Hohlraum des zweiten Elements (3) gegen die Wirkung mindestens einer darin
angeordneten Fallenfeder (5) einschiebbar ist.
4. Schließvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bir
3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlraumöffnung des
zweiten Elements (3) der Falle (1/ mit mindestens einem Vorsprung (9) versehen ist, welcher einen Anschlag für
einen entsprechenden Vorsprung (8) am ersten Element (2) der Falle (1) bildet.
Schließvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß am zweiten Element (3) der
Falle (1) ein Betätigungsschieber '13) angeformt oder starr angeschlossen ist, der sowohl durch einen Schlüssel wie such
durch einen Drücker und gegebenenfalls ebenso durch einen Panikhebel verschiebbar ist.
• ·
6. Schließvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß am Betätigungsschieber (13) ein Gestänge (18) angelenkt ist, worüber eine Anzahl
weiterer Betätigungsschieber (13*) von Schlössern mit zweigeteilten Fallen (I1) synchron betätigbar ist.
7. Schließvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis
6, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich vom Betätigungsschieber (13) ein senkrecht zur
Verschieberichtung ausgerichteter Zapfen (15) ausgeht, der
kulissenartig in einer Nut (16) des Gestänges (18) geführt ist, die in einem spitzen Winkel zur Längserstreckung des
Gestänges (18) ausgerichtet ist.
8. Schließvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsschieber (13, 13') einer oberen und einer unteren Gruppe von Schlössern
jeweils über ein Gestänge (18) miteinander verbunden sind und daß daS unters uiid^ dos Gss15··"ss ' 19 ^ eisr obsr&THgr;&eegr; Qrunns
und das obere Ende des Gestänges (18) der unteren Gruppe so gekuppelt sind, daß die an den Gestängen (18) wirkende
Schwerkraft kompensierbar ist.
9. Schließvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis
8, dadurch gekennzeichnet, daß am Gestänge (18) eine Feder angreift, durch deren Kraft die am Gestänge (18) wirkende
j Schwerkraft und die vom Gestänge (18) zu überwindende &igr;
Reibungskraft kompensierbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8809950U DE8809950U1 (de) | 1988-08-04 | 1988-08-04 | Schließvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8809950U DE8809950U1 (de) | 1988-08-04 | 1988-08-04 | Schließvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8809950U1 true DE8809950U1 (de) | 1988-09-22 |
Family
ID=6826635
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8809950U Expired DE8809950U1 (de) | 1988-08-04 | 1988-08-04 | Schließvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8809950U1 (de) |
-
1988
- 1988-08-04 DE DE8809950U patent/DE8809950U1/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0798436B1 (de) | Verriegelungseinrichtung | |
| DE3447748C2 (de) | ||
| DE4324300C2 (de) | Antipanik-Türschloß | |
| EP0942135B2 (de) | Verriegelungseinrichtung | |
| DE102007012613A1 (de) | Panikschloss | |
| DE102017105125A1 (de) | Verriegelungseinheit für eine Schließanlage einer Tür | |
| EP0156379B1 (de) | Kassenlade für eine Registrierkasse | |
| DE69207320T2 (de) | Verbesserter Schloss mit einer Einrichtung zwecks Öffnen im Notfall | |
| EP0481503A1 (de) | Türverriegelung für einen Haushaltsgerät | |
| DE9104553U1 (de) | Mehrriegel-Türschloß | |
| EP0653535B1 (de) | Schloss | |
| EP0954667A1 (de) | Schloss mit falle für tür oder fenster | |
| EP0995866B1 (de) | Schloss, insbesondere Treibstangenschloss | |
| DE3931101C2 (de) | ||
| DE69403734T2 (de) | Betätigungseinrichtung für die automatische Verriegelung eines Fensterflügels oder dergleichen | |
| DE102015000606A1 (de) | Verriegelungsvorrichtung für einen schwenkbar gelagerten Flügel | |
| DE3825823C2 (de) | ||
| DE69800295T2 (de) | Treibstangenbeschlag oder Treibstangenverschluß für Tür, Fenster oder dergl. | |
| DE4222751C2 (de) | Zwangsentriegelung für zweiflügelige Türen | |
| EP3122969B1 (de) | Riegelstangen/klemmschloss | |
| DE3507305A1 (de) | Vorrichtung zur betaetigung eines freigaberiegels | |
| DE8809950U1 (de) | Schließvorrichtung | |
| EP0874118B1 (de) | Gegenschloss für Nottüren mit Doppelflügeln und einer Antipanik-Öffnung | |
| DE19856451C2 (de) | Verriegelungsvorrichtung | |
| DE9104766U1 (de) | Antipaniktürschloß |