DE8809360U1 - Prüfmaschine für die Ultraschallprüfung mit einem Rotor, in dem ein minestens einen Prüfkopf aufnehmender Kolben verschiebbar angeordnet ist - Google Patents

Prüfmaschine für die Ultraschallprüfung mit einem Rotor, in dem ein minestens einen Prüfkopf aufnehmender Kolben verschiebbar angeordnet ist

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DE8809360U1
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    • G01N29/00Investigating or analysing materials by the use of ultrasonic, sonic or infrasonic waves; Visualisation of the interior of objects by transmitting ultrasonic or sonic waves through the object
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Description

DR. RER. NAT. WULF BAUER wolfgang-moller-strasse 12 PATENTANWALT D*8000 KÖLN &bgr;1 (MARIENBURG)
K-193
Anmelder: Firma Krautkrämer OmbH & Co, Robert-Bosch-Str. 3,
5030 Hürt-h 5 (Efferen)
Bezeichnung: Prüfmaschine für die Ultraschallprüfung mit einem Rotor, in dem ein mindestens einen Prüfkopf aufnehmender Kolben verschiebbar angeordnet ist
Die Erfindung bezieht sich auf eine Prüfmaschine für die Ultraschallprüfung rotationssymmetrischer Prüfstücke mit einem Rotor
- der um die Achse der Prüfstücke drehbar angeordnet ist,
- der eine gleichachsig zu dieser Achse der Prüfstücke verlaufende Zentralbohrung für die Aufnahme eines Prüfstücks hat und
- in dem mindestens eine quer zur Achse des Prüfstücks verlaufende und die Zentralbohrung schneidende Zylinderbohrung ausgebildet ist, in der ein Kolben verschiebbar geführt ist, welcher an seiner dem Prüfstück zugewandten Fläche mindestens einen Prüfkopf für die Ultraschallprüfung aufnimmt und mittels einer umlaufenden Dichtung, die am Kolben oder an der Zylinderbohrung angeordnet ist, gegenüber der Zylinderbohrung abgedichtet ist.
Die Prüfung rotationssymmetrischer Prüfstücke, also vorzugsweise die Prüfung von Rohren, erfolgt gemäß J. Krautkrämer und H. Krautkrämer "Werkstoffprüfung mit Ultraschall", 4. Auflage, Springer-Verlag in Prufanlagen, bei denen der Prüfkopfträger ortsfest bleibt oder in Anlagen, bei denen ein Rotor als Prüfkopfträger um die Achse des zu prüfenden Prüfstücks rotiert. Die Erfindung bezieht sich nur auf letztere Prüfanlagen. Sie bezieht sich auf Prufanlagen für die Prüfung über die gesamte Prüfstücklänge und auch auf Prufanlagen für die Prüfung von Endberoichen.
Bei der im oben genannten Buch beschriebenen Rotationsprüfanlage für Rohre zwischen 20 und 180 mm Durchmesser Typ ROT 180 der Anmelderin ist die Zentralbohrung, durch die die Prüfstücke bewegt werden, in ihren
beiden Endbereichen so gegenüber dem Prüfstücken abgedichtet, daß sie mit Wasser (oder einen entsprechenden Ankopplungsflussigkeit) gefüllt werden kann. Die Prüfköpfe sind auf quer zur Achse des Prüfstücks verschiebbar angeordneten Kolben befestigt, hierdurch können sie an Prüfstücke unterschiedlicher Durchmesser jeweils gezielt angestellt werden und vor dem Einlaufen eines Prüfstückes in eine geschützte Position zurückgezogen werden. Die Dichtung zwischen Kolben und ZyIin- j derbohrung stellt sicher, daß keine Ankopplungsflussigkeit an dieser
Stelle an der Ankopplungskammer nach außen treten kann. ]
Bei der vorbekannten Rotationsprüfmaschine der eingangs genannten Art liegen die Dichtungen und verläuft damit die Dichtungslinie in einer Ebene, die die Achse der Zylinderbohrung bzw. des Kolbens rechtwinklig schneidet. Nun ist jedoch die Schnittlinie zwischen dor Zylinderbohrung und der Zentralbohrung, also die Durchdringungskurve beider Bohrungen, eine dreidimensionale Kurve. Sie kann annähernd beschrieben werden durch einen ellipsenähnlichen Verlauf, wobei die größere Ellipsenachse einen Sinusverlauf über den vollen Bogenwinkel hat. Dabei ist die Krümmung in die dritte Dimension umso stärker, je näher die Durchmesser /;
der beiden Bohrungen aneinander liegen. &psgr;.
1 Aufgrund der beschriebenen Geometrie ist der Abstand zwischen der Dichtlinie und der Durchdringungskurve beider zylinderförmiger Boh- ■ runqcn nicht über die gesamte Bogenlänge konstant, vielmehr variiert der Abstand. Von der Ankopplungskammer her gesehen befindet sich zwischen Kolben und Zylinderbohrung ein Spalt, der in der Tiefe durch die Dichtung abgedichtet ist, aber gerechnet ~r>n der Durchdringungskurve &Lgr;-(Schnittlinie) eine mit dem Bogenwinkel sich ändernde Tiefe hat. Dies hat im wesentlichen zwei Konsequenzen: Erstens sammelt sich in diesem I Spalt zwangsläufig Schmutz an. Die Prüfstücke transportieren Staub und I Verunreinigungen in die Ankopplungskammer, die Prüfstücke sind teil- I weise auch selbst verzundert, verrostet oder entsprechend auf ihrer I Außenhaut belegt. Diese Verunreinigungen werden teilweise in der An kopplungskammer durch das dort befindliche Wasser, teilweise aber auch durch die über die Außenhaut des Prüfstücks schleifenden Prüfköpfe, teilweise auch durch andere Maßnahmen wie z. B. die Dichtungen am
Eintritt und am Austritt der Zentralbohrung, abgelöst, die Schmutzparti'tel können sich im Spalt zwischen Kolben und Zylinderbohrung ansammeln. Dem kann man dadurch entgegenwirken, daß man den Spalt relativ breit ausbildet, so daß er durch die Ankopplungsflüssigkeit ausreichend gespült wird. Dieser Maßnahme sind aber Grenzen gesetzt und es treten insbesondere da Probleme auf, wo der Spalt eine größere Tiefe hat, dies sind diejenigen Bereiche, die den größten Abstand von der Ebene haben, die die Achsen der Zylinderbohrung und der Zentralbohrung aufspannen. In diesen Bereichen ist eine Schmutzansamnlung nur schwer zu vermeiden. Zweitens bewirkt die Dichtung zwischen dem Kolben und der Zylinderbohrung eine Führung für den Kolben innerhalb seiner Zylinderbohrung. Der Kolben hat darüberhinaus noch eine weitere Führung, diese befindet sich aber in größerem Abstand von der Achse der Zentralbohrung als die besprochene Führung im Bereich der Dichtung. Unterhalb der Dichtung, also im Bereich zwischen Dichtung und Achse der Zentralbohrung, ist der Kolben ungeführt. Da die Dichtung bei der Rotationsprüfmaschine der eingangs genannten Art auf einer Ebene angeordnet ist, die auf jeden Fall außerhalb der Innenwand der Zentralbohrung verläuft, ist das ungeführte, in die Zentralbohrung hineinragende Teilstück des Kolbens bei nahezu übereinstimmenden Durchmessern von Zylinderbohrung und Zentralbohrung recht lang. Dies ist nachteilig. Aufgrund des langen Überstandes außerhalb der eigentlichen Führung ist der Hebelarm, nut dem Kräfte auf den Führungsbereich einwirken, groß. Im Betrieb schleifen die Prüfköpfe über den Außenmantel des Prüfstücks, hierbei treten Belastungen auf, die zu einem Kippen des Kolbens in seiner Zylinderbohrung führen. Je größer nun der Hebelarm ist, mit der diese Kippkräfte angreifen, umso größer ist die Belastung innerhalb seiner Führung. Dies kann dadurch ausgeglichen werden, daß der Kolben relativ lang gemacht wird, was jedoch wiederum zu einem großen Außendurchmesser des Rotors fuhrt.
Hier setzt nund die Erfindung ein. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Nachteile der vorbekannten Rotationsprufinaschine zu vermeiden und diese dahingehend weiterzubilden, daß die durch die Dichtung erreichte Führung des Kolbens sich so nahe wie möglich der Zentralbohrung befindet und der Spalt zwischen der v.ylinderbohrung und dem Prüfkopfbereich
des Kolheus ei■·■-■ möglichst geringe Tiefe hat.
Diese Aufgabe wird ausgehend von der Prüfmaschine der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß die Dichtung einen Verlauf hat, der der Schnittlinie zwischen der Zylinderbohrung und der Zentralbohrung entspricht und daß der Kolben in e'er Zylinderführung gegen Verdrehung um seine Kolbenachse gesichert ist.
Et-finäungsgenäß erfolgt die Abdichtung zwischen Kolben und Zyiirwterbohrung also mögliebst nahe der Schnittlinie der beiden Zylinder, die durch die Zylinderbohrung und die Zentralbohrung ausgebildet sind. Anders ausgedrückt befindet sich die mindestens eine Dichtung in konturfolgender Lage sehr nahe dieser Schnittlinie (oder Durchdringungskurve) Her beiden Bohrungen. Hierdurch wird das frei in die Zentralbohrung ragende Teilstück des Kolbens so kurz wie möglich, damit wird auch der Hebelarm für Kippkräfte kurz. Die Verlagerung der Dichtung und damit Führung des Kolbens an der entsprechenden Stelle so nahe wie möglich an die Zentralbohrung bewirkt, daß man entweder eine längere Führung des Kolbens hinter der Dichtung hat oder den Kolben bei ungeändertem Abstand der Führungsbereiche kurzer ausbilden kann, was wiederum die Gesamtabmessungen des Rotors sehr vorteilhaft beeinflußt. Die Erfindung ermöglicht es, den Spalt zwischen Zylinderbohrung und Kolben mit geringer Tiefe auszubilden, dies hat wiederum den Vorteil, daß der Unterschied zwischen dem Innendurchmesser der Zylinderbohrung und dem Außendurchmesser des Kolbens in seinem Prüfkopfbereich gering gehalten werden kann. Damit kann sich Schmutz, der die Bewegung des Kolbens blockieren könii^, praktisch nicht mehr in diesem Spalt ansammeln. Schließlich kann hinter der Dichtung, d. h. zum Kolbenaußenteil hin, auf einen dichtenden Pa3durchmesser verzichtet werden.
Als Dichtungen können beliebige Dichtmittel eingesetzt werden, vorzugsweise werden O-Ringe verschiedenen Profilquerschnitts, beispielsweise mit Rundquerschnitt, Rechteckquerschnitt csder mit &Ggr;,»: _ens einer Dichtlippe, verwendet. Andere Formen von Dichtungen sind möglich.
Sehr vorteilhaft ist es, wenn die Dichtung an der Innenwand der ZyIin-
derbohrung und möglichst nahe der Schnittlinie mit der Zentralbohrung vorgesehen ist. Bei einer derartigen Ausbildung tritt praktisch kein Spalt zwischen Kolben und Zylinderbohrung auf. Es müssen aber geeignete Vorrichtungen getroffen werden, damit die Dichtung im Bereich der Zylinderbohrung fixiert werden kann. Falls nicht eine Nut in der Zylinderbohrung vorgesehen wird, kann vorteilhafterweise mit einer Zylinderlaufbuchse gearbeitet werden, die die Dichtung trägt. Eine Zylinderlaufbuchse läßt sich einfacher bearbeiten als der komplette Rotor.
Vorrichtungsmäßig vorteilhaft ist es, die Dichtung am Außenmantel des Kolbens anzuordnen, da hier die Bearbeitungsschritte sehr einfach durchzuführen sind, sich insbesondere eine Nut für die Aufnahme eines Dichtrings mit einfachen Mitteln in die Zylinderwand des Kolbens einfrasen läßt.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den übrigen Ansprüchen sowie der nun folgenden Beschreibung von drei nicht einschränkend zu verstehenden Ausführungsbeispielen der Erfindung, die unter Bezugnahme auf die Zeichnung im folgenden erläutert werden. In dieser zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch einen Rotor einer Prüfmaschine für Ultraschallprüfung, gezeigt ist der Zentralbereich, die Schnittlinie liegt in der Ebene der Achse einer Zentralbohrung und einer Zylinderbohrung,
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Schnittlinie II - II in Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht eines Kolbens für die Aufnahme von Prüfköpfen ähnlich dem in Fig. 1 gezeigten Kolben,
Fig. 4 eine Abwicklung des Mantels des Kolbens gemäß Fig. 3, gezeigt ist die Abwicklung einer Dichtlinie und
Fig. 5 eine Darstellung ähnlich Fig. 2 für einen Rotor mit einem Kolben, bei dem die Dichtung an der Zylinderbohrung angeordnet ist.
Von der ansich bekannten Prüfmaschine für Ultraschallprüfung sind nur diejenigen Teilbereiche gezeigt, die für die vorliegende Erfindung wesentlich sind. Die Prüfmaschine ist bestinmt für die Prüfung rota-
tionssymmetrischer Prüfstücke 20, also beispielsweise Rohre (wie sie in den Figuren 1 und 2 abgebildet sind), runder Knüppel, Stäbe, Stangen und dergleichen. Die Prüfstücke 20 durchlaufen einen Rotor 22 einer Prüfmaschine, von dem Rotor 22 ist in den Figuren 1, 2 und 4 jeweils nur der Zentralbereich gezeigt. Der Rotor 22 hat eine Zentralbohrung für die Aufnahme und den Durchlauf der Prüfstücke 20, die Achse dieser Zentralbohrung ist mit 26 beziffert und ist zugleich die Achse der Prüfstücke 20. Die Zentralbohrung 24 ist zylindrisch. Im Bereich der Zentralbohrung 24 und außerhalb der in den Figuren gezeigten Teilbereiche befinden sich Dichtungen, die im wesentlichen kreisringförmig verlaufen und den Rotor 22 gegenüber einem Prüfstück 20 abdichten. Dadurch ist es möglich, den in den Figuren gezeigten Teilbereich der Zentralbohrung 24, der im folgenden als Ankopplungskammer 28 bezeichnet wird mit einer Ankopplungsflüssigkeit zu füllen.
Im Rotor 22 sind weiterhin in ansich bekannter Weise Querbohrungen ausgeführt, die hier als Zylinderbohrungen 30 bezeichnet werden und der Aufnahme und Führung von Kolben 32 dienen, die im Sinne eines Doppelpfeiles quer zur Achse 26 der Zentralbohrung 24 verschiebbar sind. Sie dienen im wesentlichen der Aufnahme von Prüfköpfen 36. Geneigt sind in den Figuren jeweils nur zwei Zylinderbohrungen 30, üblicherweise sind jedoch mehr Zylinderbohrungen vorgesehen, beispielsweise vier gleichwinklig und in einer rechtwinklig zur Ebene der Achse 26 verlaufende Zylinderbohrungen 30 für die Aufnahme unterschiedlicher Prüfköpfe 36. Mit 38 ist die Achse der Zylinderbohrung 30 bezeichnet.
Auch die Kolben 32 sind in ansich bekannter Art gegenüber inrer jeweiligen Zylinderbohrung 30 abgedichtet, hierfür sind ringförmige Dichtungen 40, 42 vorgesehen. Dadurch wird die Ankopplungskammer 28 auch in Querrichtung zur Zentralbohrung 24 abgedichtet.
Beim praktischen Betrieb ist die Ankopplungskammer 28, wie bereits erwähnt, mit Wasser oder einer entsprechenden Ankopplungsflüssigkeit gefüllt. Durch diese Flüssigkeit wird die ultraschallmäßige Ankopplung zwischen dem Prüfkopf 3 &bgr; und dem ftftiiekkfe ao
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Die Zentralbohrung 24 und jede der Zylinderbohrungen 30 sind kreisrund, ihre Innenwände liegen also auf Zylindermänteln. Da sich die Bohrungen 24, 30 schneiden, wird eine Schnittlinie 44 (auch Durchdringungskurve genannt) in jedem Schnittbereich ausgebildet. Der Verlauf einer (halben) Schnittlinie 44 zwischen der unteren Zylinderbohrung 30 und der Zentralbohrung 24 ist aus Fig. 1 ersichtlich, dargestellt ist ein im wesentlichen sinusförmiger Verlauf. In der unteren Zylinderbohrung 30 im Ausführungsbeispiel nach den Figuren 1 und 2 ist bewußt kein Kolben 32 eingezeichnet worden, um die Schnittlinie 44 besser erkennbar zu machen. Grundsätzlich muß auch in der unteren Zylinderbohrung ein Kolben 32 vorhanden sein, allein schon um die Ankopplungskanmer 28 auch ihr gegenüber abzudichten. Der Verlauf der Schnittlinie 44 ist in der Darstellung gemäß Fig. 1 im wesentlichen sinusförmig, in der Darstellung gemäß Fig. 2 verläuft die Schnittlinie 44 auf einem Kreisbogenstück.
Erfindungsc^mäß sind die Dichtungen 40, 42, die den Kolben 32 gegenüber seiner Zylinderbrhrung 30 abdichten und möglichst nahe der Zentralbohrung 24 angeordnet sind, auf einer Linie angebracht, die exakt dem Verlauf der Schnittlinie 44 entspricht. In den beiden ersten Ausführungsbeispielen, also im Ausführungsbeispiel nach den Figu^tai 1 und 2 sowie dem Ausführungsbeispiel nach den Figuren 3 und 4 sind die jeweils zwei Dichtungen 40, 42 am KolDen 32 festgelegt, im Ausführungsbeispiel nach Fig. 5, sind sie, wie noch näher erläutert werden wird, nicht mit dem Kolben 32 verbunden, sondern der Zylinderbohrung 30 zugeordnet. Es werden zunächst die ersten beiden Ausführungsbeispiele beschrieben:
Die Kolben 32 haben umlaufende Nuten 46, 48. Der Verlauf dieser beiden Nuten entspricht exakt dem Verlauf der Schnittlinie 44 bzw. der Linie 50 der Abwicklung der Dichtlinie (Fig. 4). In die Nuten 46 und 48 ist jeweils ein Dichtring 52, 54 eingesetzt, der im ersten Ausführungsbeispiel nach den Figuren 1 und 2 geschnitten dargestellt ist, um die Nuten 46, 48 besser erkennen zu können. Die Dichtringe haben Rechteckprofil, in anderer Ausgestaltung können aber auch Rundprofile, elliptische Profile, Profile mit Dichtlippen usw. Verwendung finden. Fixierung, Ausführung der Dichtung 40, 42 usw. entsprechen dem Stand der
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Technik, da sich die Erfindung nicht auf die Ausfuhrung, sondern in erster Linie auf den gecmetrischen Verlauf der Dichtung 40, 42 bezieht.
Im ersten Ausführungsbeispiel nach den Figuren 1 und 2 ist der lichte Durchmesser der Zylinderbohrung 30 fast genauso groß wie der Durchmesser der Zentralbohrung 24, die Differenz liegt bei etwa 5 %. Bn Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 dagegen ist der effektive Durchmesser der Zylinderbohrung 30 nur etwa 50 % des Durchmessers der Zentralbohrung
Die beiden Ausfuhrungsbeispiele nach den Figuren 1 bis 4 yjben den Vorteil, daß die Dichtungen 40, 42 konstruktiv und montagemäßig einfach eingebracht werden können, die Anordnung der Dichtringe 52, 54 am Kolben 32 hat aber den Nachteil, daß sich die Dichtlinie verschiebt, wenn der Kolben 32 im Sinne des Doppelpfeiles 34 bewegt wird. Die Anordnung ist so getroffen, daß in unterster Position des Kolbens 32 und damit bei einer Prüfung von Prüfstücken 20 mit dem geringsten Außendurchmesser, für den der Rotor 22 ausgelegt ist, die untere Dichtung 40 nahezu mit der Schnittlinie 44 zusammenfällt. In diesem Fall liegen dann besonders günstige Verhältnisse vor, es tritt praktisch kein Spalt zwischen Kolben 32 und Zylinderbohrung 30 auf, der durch Ankopplungsflussigkeit gefüllt werden könnte. Wird der Kolben 32 jedoch vom Prüfstück 20 weggezogen.- beispielsweise um Prüfstücke 20 mit größerem Durchmesser prüfen zu können, so wandert die Dichtlinie nach oben und es entsteht zwangsläufig ein Spalt. Dies kann dadurch verhindert werden, daL gemäß Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 die Dichtung nicht am Kolben 32 angeordnet ist, sondern der Zylinderbohrung 30 zugeordnet ist. Hierzu ist im Rotor 22 eine größere Bohrung 56 vorgesehen, als sie eigentlich für die Zylinderbohruiig 30 notwendig ist. In diese Bohrung 26 ist eine Laufbüchse 58 eingesetzt, die mit ihrem Innenmantel die Zylinderbohrung 30 ausbildet und nur dazu dient, an ihrem unteren, der Zentralbohrung 24 zugewandten Endbereich, der entsprechend dem Verlauf der Schnittlinie 44 ausgebildet ist, einen Dichtring 52 zu tragen und zu fixieren. Wie die Verbindung zwischen Laufbuchse 58 und Dichtring 52 auegebildet wird, ist im einzelnen beliebig. Wichtig ist, daß der Dichtring 52, wie im Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 gezeigt, möglichst nahe der, vorzugsweise («siehe Fig. 5) auf der
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Schnittlinie 44 verläuft. Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 ist das Profil des Dichtrings 52 L-förmig, ein L-Schenkel des Dichtrings 52 wird nur für die Fixierung des Dichtrings 52 benutzt.
In den Ausführungsbeispielen ist jeweils nur der Dichtbereich zwischen Kolben 32 und Zylinderbohrung 30 gezeigt. Es versteht sich, daß der Kolben außerhalb des Dichtungsbereichs nocheinmal geführt ist. Diese Führung liegt etwa im 1,^-fachen Kolbendurchmesser von der Dichtung 40, 42. Da letztere sich in unmifcfceimrei Nähe eier Schnittlinie 44 befin^ det, kann die Zylinderbohrung 30 kürzer als nach dem Stand der Technik ausgebildet werden.
In bekannter Weise ist der Kolben 32 in seiner Zylinderbohrung 30 gegen ein Verdrehen um seine Kolbenachse 38 gesichert. Hierfür hat der Kolben 32 beispielsweise eine weit oberhalb der Dichtung 40, 42 befindliche Axialnut, in die ein Vorsprung der Zylinderbohrung 30 eingreift, oder es ragt ein unrunder axialer Führungsstab aus dem Kolben 32 an seinem (in den Figuren nicht dargestellten) oberen Endbereich hervor, der in einer mit dem Rotor 22 verbundenen Führung geführt ist, andere Ausführungsbeispiele sind möglich.

Claims (5)

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K-193
Anmelder: Firma Krautkrämer GnbH & Co, Robert-Bosch-Str. 3, 5030 Hürth 5 (Efferen)
Bezeichnung: Prüfmaschine für die ultraschallprüfung mit einem Rotor, in dem ein mindestens einen Prüfkopf aufnehmender Kolben verschiebbar angeordnet ist
Ansprüche
1. Prüfmaschine für die Ultraschallprüfung rotationssymmetrischer Prüfstücke (20) mit einem Rotor (22)
- der um die Achse (26) der Prüfstücke (20) drehbar angeordnet ist.
- der eine gleichachsig zu dieser Achse (26) der Prüfstücke (20) verlaufende Zentralbohrung (24) für die Aufnahme eines Prüfstücks (20) hat und
- in dem mindestens eine quer zur Achse (26) des Prürstücks (20) verlaufende und die Zentralbohrung (24) schneidende Zylinderbohrung (30) ausgebildet ist, in der ein Kolben (32) verschiebbar geführt ist, welcher an seiner dem Prüfstück (20) zugewandten Fläche mindestens einen Prüfkopf (36) für die Ultraschallprüfung aufnimmt und mittels einer umlaufenden Dichtung (40, 42), die am Kolben (32) oder an der Zylinderbohrung (30) angeordnet ist, gegenüber der Zylinderbohrung (30) abgedichtet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (40, 42) einen Verlauf hat, der der Schnittlinie (44) zwischen der Zylinderbohrung (30) und der Zentralbohrung (24) entspricht, und daß der Kolben (32) in der Zylinderbohrung (30) gegen ein Verdrehen um seine Kolbenachse (38) gesichert ist.
2. Prüfmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Zentralbohrung (24) nicht wesentlich größer, z. B.
nur 10 bis 30 % größer ist als der Durchmesser der Zylinderbohrung (30).
3. Prüfmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (32) mindestens eine Nut (46, 48) für die Aufnahme eines Dichtrings (52, 54) hat, deren Verlauf dem Verlauf der Schnittlinie (44) entspricht.
4. Prüfmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (40, 42) der Zylinderbohrung (30) zugeordnet j.st.
5. Prüfmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die 2.ylinderbohrung (30) durch eine Laufbuchse (58) begrenzt ist, die in eine Bohrung (56) eingesetzt ist und einen Dichtring (52, 54) trägt.
DE8809360U 1988-07-22 1988-07-22 Prüfmaschine für die Ultraschallprüfung mit einem Rotor, in dem ein minestens einen Prüfkopf aufnehmender Kolben verschiebbar angeordnet ist Expired DE8809360U1 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4036005A1 (de) * 1990-11-12 1992-05-14 Krautkraemer Gmbh Rotor einer ultraschallpruefeinrichtung fuer rotationssymmetrische pruefstuecke mit mindestens einer bohrung fuer einen pruefkopftraeger

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4036005A1 (de) * 1990-11-12 1992-05-14 Krautkraemer Gmbh Rotor einer ultraschallpruefeinrichtung fuer rotationssymmetrische pruefstuecke mit mindestens einer bohrung fuer einen pruefkopftraeger

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