DE8807429U1 - Tastatur mit der Neigungsverstellung dienenden schwenkbaren Stützen - Google Patents

Tastatur mit der Neigungsverstellung dienenden schwenkbaren Stützen

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J5/00Devices or arrangements for controlling character selection
    • B41J5/08Character or syllable selected by means of keys or keyboards of the typewriter type
    • B41J5/10Arrangements of keyboards, e.g. key button disposition
    • B41J5/105Constructional details of keyboard frames, e.g. adjusting or fixation means

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Description

Tastatur mit der Neigungsverstellung dienenden, schwenkbaren Stützen
Die Neuerunq betrifft eine Tastatur mit der Neigungsverstellung dienenden, schwenkbaren Stützen, welche den vom Bediener abgewandten Ecken der im wesentlichen rechteckförmigen Tastatur zugeordnet und in einem Bodenteil des Tastaturengehäuses gelagert sind.
Tastaturen, insbesondere solche, die als autonome Aggregate eine Komponsrits von Datsnvsjrc;rbsit\irisjsaril3gsn darstellen, sollen aus ergonomischen Gründen in gewisser Weise in ihrer Neigung gegenüber einer waagerechten Stellfäche verstellbar sein. Dabei hat es sich, um eine Art Normung zu schaffen und Fehleinstellungen zu vermeiden, aber auch um den Aufwand für eine relativ selten benutzte Einrichtung zu minimieren, als zweckmäßig erwiesen, nur zwei Stellungen des Tastaturengehäuses, eine im wesentlichen stellflächenparallele mit nur gering ansteigender Tastenanordnung und eine geneigte, mit entsprechend größerer Tastensteigerung zuzulassen.
Diese Reduzierung der Funktionen der Neigungsverstellmittel entspricht einer weitgehenden allgemeinen Standardisierung der Tastaturen mit dem Ziel, hohe Stückzahlen und somit die Voraussetzungen für Großserienfertigung und maschinelle Montage zu schaffen.
In das Bemühen um einen hohen Grad an Serienfertigungsfähigkeit mit möglichst wenig Arbeitsgängen und formtechnisch relativ einfachen Bauteilen müssen verständlicherweise auch die Neigungsverstellmittel einbezogen werden. Andererseits muß bei einer derartigen, an einer möglichst wirtschaftlichen Fertigdnc orientierten Betrachtungsweise verhindert werden, daß gerade die untergeordneten und daher weniger beachteten Neigungsverstellmittel Mängel aufweisen, die sich störend auf den Gesamteindruck des Produktes auswirken, d. h. Qualität und Funktion der Neigungsverstellmittel müssen den üblichen Anforderungen an eine Tastatur angepaßt sein, d. h. ferner, di« Neigungsverstellmittel sollen möglichst unauffällig gestaltet
sowie einfach und griffsympathisch betätigbar sein. Sie müssen andererseits aber auch, ohne daß hierfür zusätzlicher Aufwand zu treiben ist, derart bruchsicher ausgebildet und angeordnet sein, daß eine rauhe Behandlung, z. B. ein Aufstützen des Bedienenden, auf die Tastatur wirkungslos bleibt und daß beim Verschieben der Tastatur auf der Stellfläche weder ein Umschlagen der Stützen, noch, was insbesondere beim Verschieben in Richtung der Schwenkachse der Stützen erfolgt, ein Schwimmen oder Nicken der Tast-.at-.ur infolge von Spiel und elastischer Verformung vermieden ist.
Der bekannte Stand der Technik weist entweder einen bezüglich der Verstellmöglichkeiten nicht bedarfsgerechten und somit unnötigen Aufwand auf, oder er ist, wie beispielsweise das DE-GM 85 27 642 zeigt, formtechnisch aufwendig und durch Lagern der verschwenkbaren Stützen an federnden, freistehenden Wänden gegenüber den einwirkenden Kräften empfindlich, so daß eine derartige Tastatur in ihrer geneigten Stellung ein relativ labiles Verhalten zeigt. Außerdem besteht bei der Anordnung gemäß dem genannten GM die Gefahr, daß die relativ dünnwandige Lagerplatte durch seitlichen Druck oder durch Druck auf die Tastatur ausbiegt und der Lagerzapfen aus der in der Lagerplatte befindlichen Lageröffnung herausspringt.
Aufgabe der vorliegenden Neuerung war es somit, eine Tastatur zu schaffen, bei der der Aufwand für die Neigungsverstellmittel weitgehend minimiert und eine Eignung für eine maschinelle Montage gegeben ist, wobei trotz großserienüblicher Toleranzen Labilitäten der Neigungsverstellmittel vermieden sind.
Die Lösung dieser Aufgabe sieht vor, daß die Stützen als zweischenklige, klammerartige Federn mit an den Schenkeln nach außen weisenden Lageransätzen ausgebildet sind, daß in dem Bodenteil den Stützen zugeordnete Taschen ausgeformt sind und daß in gegenüberliegenden Wänden der Taschen den Lageransätzen zugeordnete Aussparungen derart vorgesehen sind, daß die Stützen mit dem Bodenteil rastend verbindbar sind.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel ist dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerungen der Stützen durch in gegenüberliegenden Wänden der Taschen ausgeformte, einseitig offene Lagerschalen und durch die jeweiligen Böden der Taschen gebildet sind.
Die Neuerung bietet den Vorzug, durch eine optimale Formgestaltung den für die gießtechnische Herstellung erforderlichen formtechnischen Aufwand zu verringern, d. h. daß die miteinander in Wirkverbindung stehenden Bauteile Bo einfach wie möglich gestaltet sind und gleichzeitig die funktion in der angestrebten Weise verbessert ist sowie die Voraussetzungen für eine maschinelle Montage geschaffen Bind. Hinsichtlich der Entformbarkeit ist vorgesehen, für Hinterschnitte, beispielsweise für die Lager der Stützen, seitliche Schieber zu vermeiden und die Stützen derart symmetrisch zu gestalten, daß sie auf Umschlag montierbar sind. Ferner sind eine möglichst starre und bruchsichere Ausbildung gewählt und die Taschen und Stützen derart dimensioniert, daß eine noch handhabbare Schwergängigkeit und somit eine spielfreie Friktionsverbindung besteht. Durch diese Friktionsverbindung, aber auch dadurch, daß sich die Stützen an den Böden der Taschen relativ breit abstützen können, ohne daß dabei ein Kippmoment auf die Schenkel der Stützen ausgeübt wird, ist außerdem eine besonders stabile Anordnung erzielt worden, die einen positiven Qualitätseindruck vermittelt. Eine formtechnisch aufwendige und funktionell kritische Rastverbindung ist bei der gefundenen Lösung, die als Friktionshemmung wirkt, nicht mehr zwingend erforderlich, sie kann als zusätzliche Sicherung vorgesehen werden, beispielsweise indem die Stützen als Exzenterhebel ausgebildet werden. Die Neuerung bietet aber auch gestalterische Freiheiten hinsichtlich des gesamten Erscheinungsbildes der Tastatur, da die Unterseite des Bodenteils völlig eben ausgebildet ist.
Im folgenden sei die Neuerung anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
FIGUR 1 eine perspektivische Untersichc eines neuerungsgemäß ausgebildeten Bodenteils einer Tastatur sowit; einer in Montagestellung dem Bodenteil zugeordnete Stütze,
FIGUR 2 eine teilweise Seitenansicht einer flach auf einer Stellfläche aufliegenden Tastatur mit einem Teilschnitt im bereich einer Stütze,
FIGUR 3 eine teilweise Seitenansicht einer Tastatur gemäß FIGUR 2 in einer zur Stellfläche geneigten Stellung,
FIGUR 4 eine Teilansicht in der in FIGUR 3 gezeigten Pftiilrichtung mit einer Teilschnittdarstellung der neuerungsgemäßen Ausbildung.
Gemäß FIGUR 1, welche eine Ecke eines Bodenteils 1 einet mit 2 (FIGUR 2) bezeichneten Tastatur sowie eine in Montagestellung dem Bodenteil 1 zugeordnete Stütze 3 zeigt, sind in dem Bodenteil 1 eine nach innen weisende Tasche 4 und in der Verlängerung der Tasche 4 symmetrisch zu deren Mittenebene eine Griffwanne 5 ausgeformt. In gegenüberliegenden Wänden 6 und 7 der Tasche 4 sind Freisparungen 8 und 9 vorgesehen, welche jeweils in eine dem Boden 10 gegenüberliegende Lagerschale 11 und 12 übergehen. Die FIGUR 1 zeigt ferner eine an der einen Wand 6 angeformte Nase oder einen Noppen 13, der zumindest die Wirkung einer taktilen Stellungsanzeige der Stütze 3 bei deren Ein-oder Ausschwenken liefert. Ein quer zur Tasche 4 verlaufender Steg 14 dient der Stütze 3 im eingeschwenkten Zustand als Auflage. Die Höhe des Steges 14 und dessen Lage sind dabei derart abgestimmt, daß die Stütze 3 aus dem Bodenteil 1 bzw. aus der im wesentlichen ebenen Unterfläche des Bodenteils 1 um ein geringes Maß a (FIGUR 2) herausr.= gt und ein Drehmoment auf die Stütze 3 und somit auf deren Lagerung, die Lagerschalen und 12 sowie der Boden 10, vermieden ist.
Die Stütze 3 selbst stellt eine klammerartige Feder dar, deren beide durch einen Schlitz 15 gebildete, relativ starkwandige Schenkel 16 und 17 an ihren freien Endan g-r rd° ausgebildet sind und die Rundungen in nach außen weisende Lagerachsen 18 und 19 übergehen. An den Lagerachsen 18 und 19
sind stirnseitig schräge Flächen 20, 21, 22, 23 angeformt, die ein Einrasten der Lagerachsen 18 und 19 in die Durchbrüche 8 und 9 bei der Montage der Stütze 3 und umgekehrt bei deren Demontage erleichtern. Die mit 24, 25, 26 und 27 bezeichneten Flächen dienen der Tastatur als Auflageflächen. Es ist ersichtlich, daß die Stütze 3 bezüglich einer Ebene senkrecht zum Schlitz 15 symmetrisch ausgebildet ist und somit bei der Montage um 180° vertauschbar ist. Die Stütze 3 ist ferner derart gestaltet, daß sie lediglich in einer Richtung entformt wird und daß sie im montierten Zustand zwischen den Wänden 6 und 7 der Tasche 4 unter Vorspannung steht, d. h. jegliches Spiel ausgeglichen ist.
In FIGUR 2 ist die Tastatur 2 - dem Bodenteil 1 ist eine als Blendrahmen wirkende Abdeckung 28 zugeordnet, aus welcher die beispielsweise auf einer nicht dargestellten Leiterplatte angeordneten Tasten 29 herausragen -flach auf der Stellfläche 30 aufliegend dargestellt, d. h. die Tastatur 2 liegt auf der Auflagefläche 27 der in die Tasche 4 und die Griffwanne 5 zurückgeschwenkten Stützen 3 auf, die somit auch in der stellflächenparallelen Stellung der Tastatur 2 eine Stützfunktion haben.
Die FIGUR 3 zeigt die Tastatur 2 in einer aufgestellten Stellung. Der Teilschnitt macht deutlich, daß Kräfte, die von oben auf die Tastatur 2 einwirken, mit ausreichender Sicherheit von der Rückwand 31 und dem Boden 10 der Tastatur 2 aufgenommen werden.

Claims (9)

01.06.1988 135 dö zw Akte 52051 Schutzansprüche;
1. Tastatur mit der Neigungsverstellung dienenden, schwenkbaren Stützen, welche den vom Bediener abgewandten Ecken der im wesentlichen rechteckförmigen Tastatur zugeordnet und in einem Bodenteil des Tastaturengehäuses gelagert sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stützen (3) als zweischenklige klammerartige Federn mit an den Schenkeln (16, 17) nach außen weisenden Lagerachsen (18, 19) ausgebildet sind, daß in dem Bodenteil (1) den Stützen (3) zugeordnete Taschen (4) ausgeformt sind und
daß in gegenüberliegenden Wänden (6, 7) der Taschen (4) fen Lagerachsen (18, 19) zugeordnete Freisparungen (8, 9) derart vorgesehen sind, daß die Stützen (3) mit dem Bodenteil (1) rarüend \*erbindbar sind.
2. Tastatur nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Taschen (4) einseitig, im wesentlichen symmetrisch zur Taschenmittenebene, zu Griffwannen (5) erweitert sind.
3. Tastatur nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schenkel (16,17) der Stützen (3) im montierten Zustand zwischen den Wänden (6, 7) der Taschen (4) spielfrei geführt sind.
4. Tastatur nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß an den Stützen (3) mit den Böden (10) der Taschen (4) zusammenwirkende Sperrmittel ausgebildet sind.
5. Tastatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerungen der Stützen (3) durch in gegenüberliegenden Wänden (6, 7) der Taschen (4) ausgeformte, einseitig offene Lagerschalen (11, 12) und durch die jeweiligen Böden (10) der Taschen (4) gebildet sind.
6. Tastatur nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Schenkel (16, 17) der Stuten (3) gerundet ausgebildet sind und die jeweiligen Rundungen in die Lagerachsen (18, 19) übergehen.
7. Tastatur nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rundungen nicht kreisförmig ausgebildet sind.
8. Tastatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Taschen (4) in den Bewegungsbereich der Stützen (3) eingreifende Noppen (13) ausgebildet sind.
9. Tastatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (3) im eingeschwenkten Zustand an an den Taschenböden (10) ausgebildeten Stegen (14) anliegen und aus der Unterseite des Bodenteils (1) herausragen.
DE8807429U 1988-06-07 1988-06-07 Tastatur mit der Neigungsverstellung dienenden schwenkbaren Stützen Expired DE8807429U1 (de)

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CH203589A CH677979A5 (en) 1988-06-07 1989-05-30 Pivoted support mechanism for adjusting computer keyboard inclination
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