DE8807080U1 - Dispergiermaschine - Google Patents
DispergiermaschineInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F27/00—Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
- B01F27/60—Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders with stirrers rotating about a horizontal or inclined axis
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Description
Die Erfindung betrifft eine Dispergiermaschine mit wenigstens einem Rotor als rotierendem Werkzeug und zumindest
einem diesem benachbarten und mit ihm zusammenwirkenden Stator als stehendes Werkzeug, wobei Rotor und Stator
Durchbrüche haben, die bei der Drehung des Rotors abwechselnd miteinander übereinstimmen und gegeneinander
versetzt sind und das durch sie hindurch geförderte Medium und dessen Bestandteile dispergieren.
Derartige Dispergiermaschinen sind bekannt. Dabei sind die Rotoren und die Statoren etwa topfförmig ausgebildet,
wobei die Wandung eines derartigen kopfförmigen Werkzeuges
als gezahnter oder geschlitzter Kranz, die des anderen Werkzeuges über eine gewisse axiale Länge radial übergreift.
In diesen Werkzeugkränzen oder Wandungen sind axialorientierte, radial durchgehende Schlitze als Durchbrüche vorgesehen,
an deren Kanten die Dispergierwirkung auftritt.
Solche DispergiermasGhinen haben sich bewährt, jedoch sind die in der Regel mehrfach axial hintereinander angeordneten
rotierenden und stehenden Werkzeuge und die auch in vielen Fällen mit mehreren konzentrischen Kränzen oder Wandungen
ineinandergreifenden Werkzeuge in ihrer Herstellung sehr
teuer. DarUberhinaus besteht bei diesen Werkzeugen die Gefahr,
daß beim Dispergieren von mit Fasern oder dergleichen Feststoffen angereicherten Gemengen oder Mischungen die
Schlitze der Rotoren und/oder der Statoren verstopft werden und dadurch die Dispergierwirkung ganz oder teilweise
unterbunden wird.
Es besteht deshalb die Aufgabe, eine Dispergiermaschine der eingangs erwähnten Art zu schaffen, bei welcher die
Werkzeuge preiswerter herstellbar sind und dennoch die Dispergierwirkung etwa gleich oder sogar besser und die
Gefahr durch Verstopfungen der Durchgänge durch die Werkzeuge wenigstens vermindert ist.
Die überraschend einfache, von den bisherigen Werkzeugen aber erheblich abweichende Lösung dieser Aufgabe besteht
darin, daß der Rotor und der Stator jeweils eine flache Scheibe mit Durchbrüchen ist. Es werden also sich axial
erstreckende Werkzeugkränze mit Druchbrüchen vermieden. Es ergibt sich der erhebliche Vorteil, daß nur scheibenförmige
Werkzeuge vorgesehen werden, die wesentlich einfacher herstellbar sind und auch wesentlich einfacher mit den Durchbrüchen
versehen werden können, als mit gezahnten oder geschlitzten Werkzeugkränzen oder -ringe versehene Werkzeuge.
Auch Verstopfungen der Durchbrüche können weniger schnell und weniger leicht auftreten, da die Wege des
Gutes durch die jeweilige Scheibe hindurch kurzer sind und die gesamte Sch-'b?noberflache zur Verfügung steht, um
entsprechend viele, große und langgestreckte und somit auch von Fasern gut zu durchquerende Durchbrüche unterbringen
zu können. Dennoch ergeben sich viele für eine gute oder sogar besser Dispergierwirkung wichtige Kanten
jeweils am Ein- oder Austritt eines solchen Durchbruches oder Schlitzes an der jeweiligen Scheibe.
den Scheiben über deren Fläche beziehungsweise Umfang verteilte Schlitze sind. Dabei können diese Schlitze bevorzugt
radial und/oder schräg zum Scheibendurchmesser angeordnet sein. Somit kann das in den Rotoren von diesen Schlitzen
O erfaßte Material auch einer Zentrifugalkraft und Abschleuderung
nach außen ausgesetzt werden.
Die Dispergierwirkung kann weiter erhöht und ein Zusammenwirken
der Rotoren außer mit den Statoren auch mit der Gehäusewandung kann erreicht werden, wenn wenigstens einzelne
der Durchbräche oder Schlitze des Rotors bzw. der Rotoren
r oder alle Durchbrüche oder Schlitze am Scheibenumfang
randoffen sind. Das etwa axial in diese Schlitze oder
Rotation der Rotoren bei seinem Durchtritt auch radial nach außen geschleudert und kann teilweise am Umfang der
Scheibe austreten, so daß entsprechend unterschiedliche Strömungskomponenten und Turbulenzen entstehen.
Für die Herstellung beispielsweise mit Hilfe eines Fräsers oder eines möglichst einfachen Stanzwerkzeuges können die
Schlitze vorzugsweise eine gleichbleibende Breite haben und es können an einer Werkzeug-Scheibe abwechselnd längere
und kürzere Schlitze nebeneinander am Umfang verteilt C 26 sein. Vor allem die längeren, von innen nach außen orientierten
Schlitze vergrößern bei gleichbleibender Breite ihren Abstand zueinander, so daß in diesem Winkelraum
zwischen zwei von innen nach außen führenden Schlitzen wenigstens ein kürzerer Schlitz platzfinden kann.
Für die Herstellung und die Dispergierwirkung ist es vorteilhaft, wenn die Statoren und die Rotoren übereinstimmende
Durchbrüche haben, die vorzugsweise in überein-s timmenden Abstände zur Mittelachse der Werkzeuge angeordnet
sind, so daß während des Rotierens immer wieder alle
Durchbrüche der Rotoren mit allen Durchbrüchen der Statoren
in Übereinstimmung gelangen und wieder dagegen versetzt sind. Intermittierend kann also jeweils ein von den Durchbrüchen
eines Werkzeuges durchgelassener Teil eines Gemenges oder Gemisches von dem nächsten Werkzeug und dessen
Durchbrüchen aufgenommen und weitergeführt werden. Die
immer wieder erfolgende Unterbrechung durch das Rotieren des oder der Rotoren bewirkt dabei an den Schlitzkanten
die gewünschte Dispergierwirkung.
Eine verstärkte Dispergierwirkung ergibt sich, wenn mehrere jeweils aus Rotorscheibe und Statorscheibe bestehende
■ Werkzeug-Sätze axial nebeneinander angeordnet sind. Entsprechend
oft wird das Gut dem Wechsel zwischen Durchtritt durch ein stehendes und durch ein rotierendes Werkzeug
ausgesetzt. Dabei ist es zweckmäßig, wenn der Abstand zwischen Rotor und Stator geringer als der Abstand zum
nächsten Werkzeugsatz ist. Dadurch werden gewissermaßen Kammern zwischen den einzelnen Werkzeugsätzen gebildet, in
denen die durch die Rotoren erzeugte kinetische Energie in der Mischung noch etwas nachwirken kann.
Eine Ausgestaltung der Erfindung von eigener schutzwürdiger Bedeutung, die vor allem durch die Ausbildung der Werkzeuge
als Scheiben ermöglicht wird, kann darin bestehen, daß die Abstände zwischen Rotor und Stator verstellbar sind.
Dadurch läßt sich die Dispergierwirkung je nach Eigenschaften, beispielsweise je nach Viskosität des zu bearbeitenden
Gutes bestmöglich einstellen.
Dies kann auf besonders einfache Weise dadurch verwirklicht sein, daß wenigstens eine den oder die Statoren insbesondere
am Außenrand durchsetzende Verstellspindel od. dgl. vorgesehen ist, mit der die Statoren relativ zu den
unter Umständen schon Formschluß zwischen dieser Verstellspindel und einem Stator oder einer ihm zugehörenden Distanzhülse
genügen, wenn die Statoren und ihre Distanzhülsen alle untereinander fest - wenn auch gegebenenfalls lösbar
verbunden sind.
Die vorerwähnte Verstellbarkeit der Abstände erlaubt eine schnelle Anpassung an unterschiedlichste zu bearbeitende
Güter, so daß Flüssigkeitsgemische, Mischungen aus Flüssigkeiten und Feststoffen und/oder Flüssigkeiten und Gasen
dispiergiert werden können. Ein sehr geringer Abstand jeweils zwischen einem Rotor und einem Stator hat dabei den
> zusätzlichen Vorteil, daß zwischen diesen beiden Scheiben ein Mahl-Effekt erzielt werden kann, so daß Festbestandteile
der Mischung im Verlaufe der Förderung durch die Maschine immer mehr verkleinert werden können. Entsprechend
gut ist das Dispergierergebnis.
Die Rotoren hzw. die Statoren können jeweils einzeln lösbar
auf der Rotorwelle bzw. auf Halteelementen oder -stäben aufgereiht, gegebenenfalls durch Distanzhülsen auf Abstand
gehalten sein. Dies hat den Vorteil, daß sie je nach Verschleiß auch einzeln ausgewechselt werden können.
Da die zu dispergierenden Güter und die Dispergierwerkzeuge einer Weiterförderung in der Regel einen gewissen Widerstand
entgegensetzen, ist es an sich bekannt, der Dispergiermaschine eine Pumpe vorzuschalten. Diw scheibenförmige
Ausbildung der Werkzeuge erlaubt es nun, daß auf der Antriebswelle des/der Rotoren vorzugsweise in Förderrichtung
des Gutes vor dem ersten Werkzeugsatz ein Pumpenlaufrad angeordnet ist. Dadurch kann eine aufwendige und teuere,
separat vorgeschaltete Pumpe eingespart werden. Diese Anordnung ist vor allem dann zweckmäßig, wenn die Rotorwelle
horizontal angeordnet ist, also die Weiterbeförderung des
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Gutes nicht von der Schwerkraft unterstützt wird oder gar eine aufwärts gerichtete Förderung gewünscht wird.
Die scheibenförmige Ausbildung der stehenden und rotierenden
Werkzeuge erlaubt auch einen konstruktiv einfachen Aufbau der gesamten Maschine, wobei in ihrem Gehäuse die
Statoren mit ihren Distanzhülsen zusammenfassende, insoesondere
achsparallele Befestigungsbolzen od. dgl. vorgesehen sein können. Ferner kann die Verstellspindel zum
Verstellen der Abstände der verschieblichen Statoren gegenüber den auf ihrer Welle festen Rotoren zwischen Gehäusewand
und äußerem Umfang der Rotoren angeordnet sein. Der Gehäusemantel kann mit einem eine Zuführöffnung enthaltenden
Deckel einerseits und einem Austrittsgehäuse andererseits durch ihn durchsetzende Verbindungsschrauben
verspannt sein. All diese Schrauben, Befestigungsbolzen und Spindeln können dabei parallel zueinander am Umfang
gegeneinander versetzt bequem untergebracht werden.
Es sei noch erwähnt, daß bei einer abgewandelten Ausführungsform die Statoren fixiert und die Rotoren mit
ihrer Welle axial verstellbar sein könnten, um die Abstände zwischen Statoren und Rotoren zu ändern. Dies würde
aber erforderlich machen, daß auch das häufig der Welle vorgelegte Getriebe eine entsprechende Verstellung dieser
Welle ermöglich+.
Insgesamt ergibt sich vor allem bei Anwendung einzelner oder aller der vorbeschriebenen Merkmale, und Maßnahme eine
Dispergiermaschine, bei welcher die Oispergierwerkzeuge, und zwar sowohl die rotierenden als auch die stehenden
Werkzeuge wesentlich einfacher hersteilbar sind, dennoch aber zusätzliche Möglichkeiten eröffnen, wie zum Beispiel
veränderbare Abstände und Mahl-Effakte. Gleichzeitig
bleibt der Vorteil erhalten, daß die die rotorentragende
Welle fliegend gelagert sein kann, so daß ein guter Zutritt des Gutes auf der der Lagerung abgewandtan Seite erhalten
bleibt. Dabei ist auch vorteilhaft, daß diese fliegend gelagerte Welle aufgrund der nur axial einander benachbarten
Werkzeuge und Durchbrüche keinen oder kaum radialen Auslenkkräften ausgesetzt wird, so daß unter Umständen die
eingesetzten Lager geringer dimensioniert und somit preiswerter sein können. Dennoch bleiben an den Werkzeugen die
Scherwirkungen, Turbulenzen und Geschwindigkeitsänderungen IC oder Beschleunigungen, die disDergi arend auf das Gut
einwirken erhalten.
Nachstehend ist die Erfindung mit ihren ihr als wesentlich zugehörenden Einzelheiten anhand der Zeichnung in einem
Ausführungsbeispiel noch näher beschrieben.
Figur &iacgr; einen Tei1längsschnitt durch eine Dispergiermaschine
mit scheibenförmigen Werkzeugen, wobei
der Antrieb der Rotorwelle weggelassen ist, und
der Linie A - B in Figur 1.
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Eine im ganzen mit 1 bezeichnete Dispergiermaschine hat
als rotierende Werkzeuge Rotoren 2 und diesen jeweils benachbarte Statoren 3 als stehende Werkzeuge. Sowohl Rotor
2 als auch Stator 3 haben dabei Durchbrüche 4 und 5, die bei der Drehung der Rotoren 2 abwechselnd mit denen der
Statoren in Lage und Form übereinstimmen und dagegen versetzt sind. Dadurch wird das am Eintritt 6 gemäß dem Pfeil
Pf1 zugeführte und durch die Werkzeuge 2 und 3 hindurchgeförderte Medien mit dessen Bestandteilen dispergiert.
Bei gemeinsamer Betrachtung der Figuren 1 und 2 erkennt
Bei gemeinsamer Betrachtung der Figuren 1 und 2 erkennt
man, daß der Rotor 2 und der Stator 3 jeweils eine flache Scheibe mit den Durchbrüchen 4 und 5 ist. Dies ergibt eine
sehr preiswerte Herstellung dieser Werkzeuge und erlaubt außerdem eine Beeinflussung der Merkmale und Möglichkeiten
tier Maschine 1 beispielsweise durch unterschiedlich dicke Scheiben, weil dann die axialen Wege des Gutes durch die
Durchbrüche 4 und 5 hindurch unterschiedlich sein können.
In Figur 2 ist erkennbar, daß die Durchbrüche 4 und 5 in den Scheiben über deren Flächen verteilte Schlitze sind,
die in diesem Falls radial angeordnet sind; Sie könnten
allerdings alle oder zum Teil schräg zum Scheibendurchmesser verlaufen oder in ihrem Verlauf Biegungen oder
Knicke haben. Die radiale Anordnung ist jedoch besonders einfach herstellbar und bewirkt innerhalb der Rotoren
aufgrund deren Drehung und der dadurch erzeugten Zentrifugalkraft eine teilweise Abschleuderung des Gutes nach
außen gegen die Gehäusewand 7, da diese schlitzförmigen Durchbrüche 4 und 5 gemäß Figur 2 randoffen sind, also am
Umfang der Rotorscheiben nicht begrenzt sind.
Die Schlitze haben im Ausführungsbeispiel eine gleichbleibende
Breite, so daß bei der gewählten radialen Anordnung ihr Abstand von innen nach außen wächst. Man erkennt
nun in Figur 2, daß an einer solchen Werkzeug-Scheibe abwechselnd längere Schlitze 4 und kürzere Schlitze 5
nebeneinander am Umfang verteilt sind.
Dabei haben die Statoren 3 und die Rotoren 2 übereinstimmende Durchbrüche 4 und 5, die in übereinstimmenden
Abständen zur Mittelachse A der Werkzeuge angeordnet sind, so daß während des Dispergierens immer wieder alle Durchbrüche
der sich drehenden Rotoren 2 mit denen der Statoren 3 in Übereinstimmung gelangen und wieder dagegen versetzt
sind.
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Da die Werkzeuge 2 und 3 scheibenförmig sind, paßt bei
gleichbleibender Maschinengröße eine große Anzahl solcher Werkzeuge axial nebeneinander. Man erkennt in Figur 1, daß
jeweils mehrere aus Rotorscheibe 2 und Statorscheibe 3 bestehende Werkzeugsätze axial nebeneinander angeordnet
sind. Entsprechend starke Turbulenzen und Scherwirkungen können über die Länge der Maschine 1 erzeugt werden. Dabei
erkennt man in Figur 1, daß jeweils der Abstand S zwischen einem Rotor 2 und einem Stator 3 geringer als der Abstand
zum nächsten aus Rotor 2 und Stator 3 bestehenden Werkzeugsatz ist. Es entstehen äisü zwischen jeweils einem Stator
und dem nächsten Rotor schmale Kammern 21.
Das Ausführungsbeispiel sieht nun eine zweckmäßige und vorteilhafte Ausgestaltung dahingehend vor, daß die Abstände
S zwischen Rotor 2 und Stator 3 verstellbar sind, so daß sich demgemäß auch die Breite dieser Kammern 21 ändert
und die Abstand-Verhältnisse gegenüber Figur 1 sogar umgekehrt werden können; es können nach einer solchen Verstellung
gegebenenfalls die Abstände innerhalb eines Werkzeugsatzes
größer als zwischen den einzelnen Werkzeugsätzen sein.
Im Ausführ'ingsbeispiel ist diese Verstellbarkeit dad-urch
realisiert, daß eine die Statoren 3 am Außenrand durchsetzende Verstellspindel 8 vorgesehen ist, mit der die
Statoren 3 und ihnen zugehörenden Distanzhülsen 9 relativ zu den Rotoren 2 axial verschiebbar und festlegbar sind.
j Man erkennt deutlich, daß eine Verdrehung der Spindel 8 30 gemäß dem gebogenen Doppelpfeil Pf2 in Figur 1 aufgrund
der festliegenden Lagerung dieser Spindel 8 über deren Ge-
winde 1o und damit zusammenwirkende Gegengewinde an einem Stator oder einer Distanzhülse dazu führt, daß das gesamte
Statorenpaket mit seinen Distanzhülsen 9 entsprechend der Steigung des Gewindes 1o und der jeweiligen Drehrichtung
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verschoben wird. Da die Rotoren von den Statoren unabhängig auf der Antriebswelle 11 gelagert sind, machen sie diese
Bewegung uicht &ggr;·&EEgr;, se daß sich notgedrungen die Abrtände
zwischen Rotoren 2 und Statoren 3 ändern. Fig. 1 zeigt den größtmöglichen Verschiebeweg W, der etwa der Breite der Kammern 21 entspricht.
Dabei sind die Rotoren jeweils einzeln lösbar auf der Rotorwelle 11 und die Statoren 3 jeweils einzeln lösbar
auf ihren Halteelementen, i«n Ausführungsbeispiel Haltestäben
12 aufgefädelt oder aufgereiht. Beide Werkzeugarten werden dabei durch Distanzhülsen 9 und 13 auf Abstand
gehalten. Diese Einzelüicntaga der Werkzeuge erlaubt deren
einzelnes Auswechseln je nach Verschleiß. Denkbar ist zum Beispiel, daß die dem Eintritt 6 am nächsten liegenden
Werkzeuge 2 und 3 einem größeren Verschleiß als die entfernt liegenden Werkzeuge ausgesetzt sind.
Der Aufbau der gesamten Maschine 1 ist sehr einfach. Man erkennt bei gemeinsamer Betrachtung der beiden Figuren,
daß der die Gehäusewand 7 enthaltende Gehäusemantel 14 mit einem eine Zuführöffnung 15 enthaltenden Deckel 16 einerseits
und einem Austrittsgehäuse 17 mit der Austrittsöffnung 18 andererseits durch nahe der Gehäusewand 7 verlaufende
Verbindungsschrauben 19 verspannt und fixiert ist. Innerhalb des Gehäuses 14 sind außerdem die die
Statoren 3 mit ihren Distanzhülsen 9 zusammenfassenden
achsparallelen Befestigungsbolzen oder -stäbe 12 vorgesehen. Auch die Verstellspindel 8 ist zwischen Gehäusewand 7 und
äußerem Umfang der Rotoren 2 angeordnet. In Figur I wird deutlich, daß die Verbindungsschrauben 19, die Befestigungsstäbe
12 und die Verstellspindel 8 praktisch alle auf dem selben Umfangskreis K innerhalb des Gehäuses 14 im Umfang
jeweils gegeneinander versetzt angeordnet sind. Da sie unterschiedliche Querschnitte heben, ist dennoch Her
stellung und Montage einfach.
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als stehenden Werkzeuge dienenden Statoren 3 der Dispergiermaschine
1 sind als axial nebeneinander angeordnete flache Scheiben mit Durchbrüchen 4 und 5 ausgebildet, so
daß sich jeweils radial übergreifende gezahnte oder geschlitzte Werkzeugkränze und deren aufwendige und teuere
Herstellung erübrigen.
Auf der Antriebswelle 11 der Rotoren 2 erkennt man noch in Förderrichtung des Gutes vor dem ersten Werkzeugsatz, also
in unmittelbarem Anschluß an den Eintritt 6 bzw. die Zuführöffnung 15 ein Pumpenlaufrad 2o, welches die Förderung
des Mediums durch die Maschine 1 unterstützt oder bewirkt, r so daß eine teuere vorgeschaltete separate Pumpe eingespart
werden kann.
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- Ansprüche -
Claims (1)
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Dispergiermaschine (1) mit wenigstens einem Rotor (2) als rotierendes Werkzeug und mit zumindest einem
diesem benachbarten Stator (3) als stehendes Werkzeug, wobei Rotor (2) und Stator (3) Durchbrüche (4,
5) haben, die bei der Drehung des Rotors (2) abwechselnd miteinander übereinstimmen und gegeneinander
versetzt sind und das durch sie hindurchgeförderte Medium und dessen Bestandteile dispergieren,
dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor (2) und der Stator (3) jeweils eine flache Scheibe mit
Durchbrüchen (4, 5) ist.
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Dispergiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbräche (4, 5} in den Scheiben
über deren Fläche bzw. Umfang verteilte Schlitze sind.
35
Dispergiermaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die schlitzförmigen Durchbrüche
(4, 5) radial und/oder schräg oder gekrümmt zum Scheibendurchmesser angeordnet sind.
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4. Dispergiermaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einzelne
Druchbrüche (4, 5) oder Schlitze des Rotors/der Rotoren (2) oder alle Durchbrüche (4, 5) oder Schlitze
am Scheibenumfang randoffen sind.
5. Dispergiermaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schlitze vorzugsweise eine gleichbleibende Breite haben und an einer Werkzeug-Scheibe abwechselnd
längere Schlitze (4) und kürzere Schlitze (5) nebeneinander über den Umfang verteilt sind.
6. Dispergiermaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rotoren (2) und die Statoren (3) übereinstimmende Durchbrüche (4, 5)
haben, die vorzugsweise in übereinstimmenden Abständen zur Mittelachse (A) der Werkzeuge angeordnet sind.
7. Dispergiermaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere jeweils aus
Rotorscheibe (2) und Statorscheibe (3) bestehende Werkzeug-Sätze axial nebeneinander angeordnet sind.
8. Dispergiermaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen
Rotor (2) und Stator (3) innerhalb eines Werkzeugsatzes geringer als der Abstand zum nächsten Werkzeugsatz
ist.
9. Dispergiermaschine, insbesjitdere nach einem der
Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daD die Abstände zwischen Rotor (2) und Stator (3) verstellbar
sind.
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&Igr;&ogr;. Dispergiermaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine den oder die Statoren (3) insbesondere am Außenrand erfassende
oder durchsetzende Verstellspindel (8) od. dgl. vorgesehen Ist, mit der die Statoren (3) relativ zu
den Rotoren (2) axial verschiebbar und festlegbar sind.
11. Dispergiermaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 1o, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotoren (2) jeweils
einzeln lösbar auf der Rotorwelle (11) und die Statoren (3) jeweils einzeln lösbar auf Halteelementen oder
-stäben (12) aufgereiht, gegebenenfalls durch Distanzhülsen
(9, 13) auf Abstand zueinander gehalten sind.
12. Dispergiermaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Antriebswelle
(11) des/der Rotoren (2) vorzugsweise in Förderrichtung (Pf1) des Gutes vor dem ersten Werkzeugsatz
ein Pumpenlaufrad (2o) angeordnet ist.
13. Dispergiermaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Rotorwelle (11) horizontal
angeordnet ist.
14. Dispergiermaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die die Statoren (3) mit
ihren Distanzhülsen (9) zusammenfassenden, insbesonderen
acht parallelen Befestigungsbolzen oder -stäbe (12) od. dgl. innerhalb ihrem Gehäuse (14)
vorgesehen sind.
15. Dispergiermaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellspindel (8)
zum Verstellen der Abstände der verschieblichen
Statoren (3) gegenüber den aaf der Welle (11) festen Rotoren (2) zwischen der Gehäusewand (7) und dem
äußeren Umfang der Rotoren (2) angeordnet ist.
16. Dispergiermaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der G&häusemantel (14)
mit einem eine Zuführöffnung (15) am Eintritt (6)
enthaltenden Deckel (16) einerseits und einem Austrittsgehäuse (17) andererseits durch Verbindungsschrauben (19) verspannt ist.
17. Dispergiermaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsschrauben
(19), die Befestigungsstäbe (12) und die Verstellspindel (8) auf dem selben Umfangskreis (K) innerhalb
des Gehäuses (14) jeweils gegeneinander in Umfangsrichtung
versetzt angeordnet sind.
18. Dispergiermaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, iiaß die Statoren (3)
innerhalb des Gehäuses (14) fixiert oder axial verstellbar und die Rotoren (2) mit ihrer Welle (11) zur
Änderung der Abstände zwischen den Statoren (3) und den Rotoren (2) axial verstellbar sind.
Patentanwalt
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8807080U DE8807080U1 (de) | 1988-05-31 | 1988-05-31 | Dispergiermaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8807080U DE8807080U1 (de) | 1988-05-31 | 1988-05-31 | Dispergiermaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8807080U1 true DE8807080U1 (de) | 1988-08-04 |
Family
ID=6824560
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8807080U Expired DE8807080U1 (de) | 1988-05-31 | 1988-05-31 | Dispergiermaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8807080U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0664150A1 (de) * | 1994-01-25 | 1995-07-26 | A. Ahlstrom Corporation | Verfahren und Apparat zum Mischen einer gasförmigen chemischen Substanz zu Fasersuspensionen |
| EP0813900A1 (de) * | 1996-03-28 | 1997-12-29 | Union Carbide Chemicals & Plastics Technology Corporation | Kontinuierliches Mischverfahren mit Schwerströmung |
-
1988
- 1988-05-31 DE DE8807080U patent/DE8807080U1/de not_active Expired
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