DE8806988U1 - Rad für Pferderennwagen - Google Patents
Rad für PferderennwagenInfo
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- B60B23/06—Attaching rim to wheel body by screws, bolts, pins, or clips
- B60B23/10—Attaching rim to wheel body by screws, bolts, pins, or clips arranged axially
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- B60B25/00—Rims built-up of several main parts ; Locking means for the rim parts
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Landscapes
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- Materials Engineering (AREA)
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Description
-1-
Die Erfindung bezieht sich auf ein Rad für Pferderennwagen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein solches Rad ist aus der DE-OS 36 22 383 bekannt. Dieses Rad weist eine Nabe, eine Felge, sowie zwei gleichgestaltete Radscheiben aus Kunststoff zwischen Nabe und
Felge auf, die zu beiden Seiten des Rades mit der Nabe und im Bereich der Felge mit dieser und untereinander verbunden sind.
Dieses Rad hat gute Laufeigenschaften. Die Einzelteile,
insbesondere die geschlitzte Nabe und die Radscheiben, sowie die Klebeverbindungen, insbesondere die unterschnittene Verbindung zwischen Radscheiben und Nabe, erfordern bei
der Herstellung hohe Sorgfalt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Rad der in Rede stehenden Art anzugeben, das in einfacher Weise aus
nur wenigen Einzelteilen herzustellen und einfach zu montieren ist. Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung durch
die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Das Rad kann in wenigen und einfachen Schritten hergestellt werden. Die Radscheiben aus durchsichtigem
Kunststoff, vorzugsweise Polycarbonat-Kunststoff werden in einem Tiefziehverfahren auf die Deckel der Nabe
aufgeschrumpft, wobei die Deckel in ihrer Lage fixiert werden, da der Kunststoff beim Tiefziehverfahren die nach
innen weisenden Kanten der Deckel, zumindest jedoch die Kanten am Außenumfang der Deckel umgreift. Die Deckel sind
einfache Aluminiumpreßteile. Zwischen die Deckel wird dann
der Einsatz eingesetzt, der vorzugsweise aus einer als Aluminiumpreßteil ausgebildeten Hülse und einem
aufgeschäumten Kunststoffkörper besteht. Der Einsatz
-2-
greift zu beiden Seiten in die Deckel zwischen deren Kanten ein. In die Nab>"2 kann dann ein herkömmliches Lager eingesetzt
werden.
Die Radscheiben werden in ihrem Außenbereich miteinander
verbunden, z.B. autogen verschweißt, wonach anschließend die Feige montiert wird. Diese Felge besteht vorzugsweise
aus zwei gleichgestalteten Winkelprofilen, die in zusammengesetztem Zustand am Innenumfang einen Schlitz aufweisen,
in den die miteinander verbundenen Radscheiben eintauchen. Auf die Felge wird dann in herkömmlicher Weise ein Reifen
montiert, vorzugsweise ein luftloser Reifen aus einem inneren elastischen Schaumkern und einem äußeren Mantel.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen
hervor. Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung näher erläutert. In dieser
stellen dar:
Fig. 1 einen nicht maßstabsgerechten Axialschnitt durch eine Hälfte eines Rades gemäß der Erfindung;
Fig. 2 einen Schnitt im Nabenbereich und
Fig. 3 einen Schnitt im Felgenbereich des noch nicht montierten
Rades.
Ein Rad 1 mit einer Radachse A weist eine Nabe 2, eine Felge 3 sowie zwei, Nabe und Felge miteinander verbindende
gleichgestaltete Radscheiben 4 aus transparentem Kunststoff auf. Die Radscheiben haben aus fahrtechnischen
Gründen eine leicht gekrümmte Außenkontur. Die Nabe 2 besteht aus zwei flachen Deckeln 5 und einem rotationssymme
trischen Einsatz 6, de" sich zwischen den Deckeln 5
erstreckt. Die Deckel 5 sind Aiuminiumpreßteile mit einer
zentralen Öffnung 7, einer äußeren nach innen weisenden Kante und einer unteren ebenfalls nach innen und dann nach
unten abgebogenen Kante 9 am Innenrand der zentralen Öffnung 7. Jeder Deckel 5 und die zugehörige Radscheibe werden
in einer gemeinsamen Form hergestellt, wobei in der Form der Kunststoff der Radscheiben 4 geformt wird und
durch Tiefziehen die Deckel in ihrer Lage fixiert werden. Wie näher aus Fig. 2 hervorgeht, umschließt das Material
der Kunststoffscheiben die äußeren Kanten 8 und teilweise auch die Kante 9. Mit dem Deckel ist noch ein Permanentmagnet
10 verbunden, der bei dem Herstellungsprozeß ebenfalls von dem Kunststoff ummantelt wird. Dieser Permanentmagnet
kann in Verbindung mit einem hier nicht dargestellten Sensor z.B. zur Geschwindigkeits- und Wegmessung herangezogen
werden.
Der Einsatz 6 weist eine Hülse 11 aus Aluminium auf, auf die ein Kunststoffkörper 12 aufgeschäumt ist. Dieser Kunst-•toffkörper
greift zu beiden Seiten in die mit dem Radscheibenmaterial bedeckten Deckel zwischen den Kanten
&bgr; und 9 ein und wird in dieser Lage gehalten. Zur zusätzlichen Fixierung kann die Hülse 11 Zähne oder einen umlaufenden
Steg 13 aufweisen, der sich in dem Material der Radscheiben im Bereich der Kanten 9 verhakt.
Die Felge 3 besteht aus zwei gleichgestalteten Felgenhälften
14, die ebenfalls als Aluminiumpreß teile mit dem in
Fig. 3 gezeigten Winkelprofil ausgebildet sind. In ihrem in Richtung der Nabe 2 weisenden Steg haben die Winkelprofile
umlaufende Ausnehmungen 15. Die Winkelprofile 14 werden mit Hilfe von Senknieten 16 miteinander verbunden. Die
Ausnehmungen 15 bilden dann einen Schlitz, in die die Radscheiben 4 mit ihrem Außcmumft.ng eintauchen. Die Radschei-
ben sind in der Nähe ihres Außenumfangs miteinander verbunden,
z.B. autogen verschweißt, wie dieses durch 17 angedeutet ist. In Richtung auf ihren Außenumfang sind die Radßcheiben
jeweils leicht nach außen gebogen, so daß bei dem Zusammenfügen der Felgenhälften 14 diese gebogenen Enden
nach innen gedrückt werden und dadurch die Radscheiben zusätzlich durch Friktion in dem durch die Ausnehmungen 15
'sbilclctcn Schiit' -"-^-
Im Nabenbereich können die Radscheiben noch umlaufende Sicken oder Nuten 18 aufweisen, die die Festigkeit und die
Standzeit des Rades erhöhen. Wie außerdem aus Fig. 1 ersichtlich, gehen die äußeren Oberflächen der Radscheiben 4
und die äuß-oren Oberflächen der Deckel 5 etwa ineinander
über.
Claims (7)
1. Rad für Pferderennwagen mit einer Nabe, einer Felge sowie zwei gleichgestalteten Radscheiben aus Kunststoff
zwischen Nabe und Felge, die zu beiden Seiten des Rades mit der Nabt, und im Bereich der Felge mit dieser und
untereinander verbunden sind/ dadurch gekennzeichnet, daß die Nabe (2) zu beiden Seiten flache Deckel (5) mit
jeweils einer zentralen Öffnung (7) aufweist, daß die Deckel (5) am Außenumfang und am Rand der zentralen Öffnung (7) jeweils nach innen weisende umlaufende Kanten
(8, 9) aufweisen, daß jeäe Radscheibe (4) auf die Innenseite eines Deckels (5) unter zumindest teilweisem Umgreifen der Kanten (8, 9) aufgeschrumpft ist, und daß
als weiterer Teil der Nabe (2) ein rotationssymmetrischer Einsatz (6) mit einer zentralen Öffnung zur Aufnähme eines Lagers sich zwischen den Deckeln (5)
erstreckt und zwischen den Kanten (8, 9) der Deckel gehalten ist.
2. Rad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet t daß die
Deckel (5) als Aluminiumpreßteile ausgebildet sind.
3. Rad nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Innenwand der Deckel (5) ein Permanentmagnet vorgesehen ist.
■ · ·« I
• · ■ · 4
-2-
4. Rad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Einsatz (6) aus einer Metallhülse (11) zur Aufnahme des Lagers und einem darauf aufgeschäumten
Kunststoffkörper (12) besteht.
\
5. Rad nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
jj Hülse (11) ein Aluminiumpreßteil ist.
6. Rad nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Felge (3) zweigeteilt ist und aas ; zwei gleichgestalteten Profilen (14) aufgebaut ist, die
< miteinander verbunden sind und in einem Schlitz (15)
die im Felgenbereich aneinander anliegenden Radscheiben (4) aufnehmen.
1
7. Rad nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
&iacgr; Radscheiben (4) im Felgenbereich miteinander
'- verschweißt sind (bei 17).
&bgr;. Rad nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß
. die Radscheiben (4) außerhalb ihres Anlagebereiches
1 nach außen aufgebogen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8806988U DE8806988U1 (de) | 1988-05-27 | 1988-05-27 | Rad für Pferderennwagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8806988U DE8806988U1 (de) | 1988-05-27 | 1988-05-27 | Rad für Pferderennwagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8806988U1 true DE8806988U1 (de) | 1988-07-14 |
Family
ID=6824498
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8806988U Expired DE8806988U1 (de) | 1988-05-27 | 1988-05-27 | Rad für Pferderennwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8806988U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0346923A1 (de) * | 1988-06-17 | 1989-12-20 | Sugino Cycle Industries, Ltd. | Scheibenrad für ein leichtes Fahrzeug |
| US5064250A (en) * | 1988-06-17 | 1991-11-12 | Sugino Cycle Industries, Ltd. | Wheel for light vehicle and disc used therefor |
| DE102015200624A1 (de) * | 2015-01-16 | 2016-07-21 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Scheibenrad |
-
1988
- 1988-05-27 DE DE8806988U patent/DE8806988U1/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0346923A1 (de) * | 1988-06-17 | 1989-12-20 | Sugino Cycle Industries, Ltd. | Scheibenrad für ein leichtes Fahrzeug |
| US5064250A (en) * | 1988-06-17 | 1991-11-12 | Sugino Cycle Industries, Ltd. | Wheel for light vehicle and disc used therefor |
| DE102015200624A1 (de) * | 2015-01-16 | 2016-07-21 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Scheibenrad |
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