DE8806773U1 - Meßeinrichtung zum schnellen Messen von Flächenstrahlungsaktivitäten - Google Patents

Meßeinrichtung zum schnellen Messen von Flächenstrahlungsaktivitäten

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DE8806773U1
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Description

FAG Kugelfischer Georg Schäfer R-RS-002SM-reh-st Kommanditgesellschaft auf Aktien 21.06.1968
Meßeinrichtung zum schnellen Messen von Flächenstrahlungsaktivitäten ^>
Die Neuerung betrifft eine Meßeinrichtung zum schnellen Messen der durch EC-(Röntgen-) und Beta-Strahler hervorgerufenen Flächenstrahlungsaktivitäten.
Der Gegenstand dieser Neuerung beruht auf dem Grundgedanken, mittels handelsüblicher Teile und Geräte eine Meßeinrichtung zu schaffen, mit der die gestellte Aufgabe, nämlich die in Gegenwart von Beta-Strahlen nur schwierig zu erfassenden EC-Strahler (Röntgenlinien) selektiv so zu erfassen, daß für EC-Strahler und Beta-Strahler eine annähernd gleiche Empfindlichkeit erreicht wird, die zu einer Flächenaktivitätsangabe in Bq/cm2 führt.
Die neuerungsgemäße Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Meßeinrichtung aus einem xenongasgefüllten Großflächenproportionalzählrohr, einem spektroskopischen Vorverstärker, einem spektroskopischen Hauptverstärker, einem regelbaren Diskriminator zum Einstellen der oberen Schwelle, welche über den Schirmkanal an einer Antikoinzidenzstufe angeschlossen ist, und einem regelbaren diskriminator zum Einstellen der unteren Schwelle, der über den Meßkanal der Antikoinzidenzstufe an einen Zähler angeschlossen ist, besteht.
In weiterer Ausgestaltung der neuerungsgemäßen Meßeinrichtung ist es vorteilhaft das Proportionalzählrohr mit einer Eintrittsfolie aus Titan, mit einer Massenbelegung von 4,5 mg/cm , zu versehen, wenn Röntgenstrahier niederer und mittlerer Ordnungszahlen bis einschließlich 51 Cr, als Leitnuklid nachgewiesen werden sollen. Sind jedoch Leitnuklide höherer Ordnungszahl nachzuweisen, dann ist die Anbringung einer Eintrittsfolie aus Aluminium z. B. mit einer Massenbelegung von 5 mg/cm von Vorteil, da bei Röntgenlinien oberhalb von 5 keV die K-Absorptionskarte des Titan zu schlechterer Nachweisempfindlichkeit führt.
Durch diese Neuerung wird der Nulleffekt der Meßgröße reduziert und so eine bessere Wachweisgrenze erreicht.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der neuerungsgemäßen Meßeinrichtung dargestellt.
Das mit 1 bezeichnete, xenongasgefüllte Proportional zählrohr ist mit einer Eintrittsfolie 9 versehen und, in an sich bekannter Weise, an eine Hochspannungsstromversorgung angeschlossen. Die durch Röntgen- und Beta-Strahler im Proportionalzählrohr 1 veranlaßten Zählimpulse, werden über einen spektroskopischen Vorverstärker 2 und einen spektroskopischen Hauptverstärker 3 auf zwei regelbare Diskriminatoren 4 und 6 geleitet. Der Diskriminator 4 wird auf eine obere Schwelle und der Diskriminator 6 auf eine untere Schwelle eingestellt, derart, daß die Quanten der jeweils nachzuweisenden Röntgenstrahier nur die untere Schwelle nicht jedoch die obere Schwelle zum Ansprechen bringen. Im Regelfalle wird die untere Schwelle auf eine Energiedeposition von rund 4 keV und die obere Schwelle von ca. 7 keV eingestellt sein.
Die Ausgangsimpulse der oberen Schwelle, also des Diskriminator 4, können einmal direkt auf einen Zähler 5 gegeben werden und dort als Beta-Strahlung interpretiert und angezeigt werden. Es bedarf keiner besonderen Erwähnung, daß diese Möglichkeit der Interpretation auch für Impulse angewendet werden kann, die von Alpha-Strahlern verursacht werden. Zum anderen werden die Ausgangsimpulse des Diskriminators 4 über den Schirmkanal 7a der Antikoinzidenzstufe 7 zugeleitet.
Die Ausgangsimpulse der unteren Schwelle, vorgegeben
durch den Diskriminator 6, werden über den Meßkanal ;
7b ebenfalls der Antikoinzidenzstufe 7 zugeleitet.
Die von der Antikoinzidenzstufe 7 an den Zähler 8 weitergeleiteten Ausgangssignale beinhalten alle im Zählrohr nachgewiesenen Röntgenstrahlen der EC-Strahler, aber nur einen kleinen Bruchteil der nachgewiesenen Beta-Strahlen, was zu einer annähernd gleichen Ansprechwahrscheinlichkeit für den Zähler 8 für EC- und Beta-Strahler führt und somit eine Angabe der Gesamtflächenaktivität ermöglicht. Durch einen Vergleich der Zählraten in den beiden Zählern 5 und 8 lassen sich die Flächenstrahlungsaktivitäten für EC- und Beta-Strahlung auch jeweils getrennt •ngeben, wobei die Nachweisgrenze für Beta-Strahler dann natürlich deutlich niedriger ist.
Diese Meßeinrichtung funktioniert wie folgt: 1 Der unterschiedliche Energiedeposition von EC- und I Beta-Strahlern wird zur Trennung der beiden Strah- 1
lungsarten, mittels einer Impulshöhenanalyse in dem "
xenongasgefüllten Proportionalzählrohr 1, ausge- |
nutzt. $
Während die Röntgen-Strahlung der EC-Strahler in der Xenongasfüllung vollständig absorbiert wird, und dadurch in dem Impulshöhenspektrum als eine Linie auftritt, verursachen die Beta-Strahlen, aufgrund ihrer unterschiedlichen Bahnlängen und dem damit verbundenen Energieverlust, ein breites Band in dem Impulshöhenspektrum. Mittels der einstellbaren Diskriminatoren 4 und 6 wird ein sogenanntes Energiefenster gesetzt, durch welches eine Selektion der Strahler erfolgt, dergestalt, daß alle impulse der Absorbierten Röntgen-Strahler gezählt, die Impulse der Beta-Strahler jedoch nur zu einem Bruchteil gezählt werden. Damit entspricht die Nachweisempfindlichkeit für EC-Strahler, die üblicherweise wesentlich geringer ist als die für Beta-Strahler, in etwa der von Beta-Strahlern. Es ist damit möglich In unbekannten Gemischen von EC- und Beta-Strahlern beide mit etwa gleicher Nachweisgrenze nachzuweisen. Zusätzlich wird der Nulleffekt stark reduziert, da die kosmische und terrestrische Strahlung ebenso wie die Beta-Strahlung ein breites Band im Impulsspektrum verursacht.
Mit dieser Meßeinrichtung wird die Nachweisgrenze für EC-Strahler, entsprechend der gestellten Aufgabe, deutlich verbessert.

Claims (4)

FAG Kugelfischer Georg Schäfer R-RS-002SM-reh-st Kommanditgesellschaft auf Aktien 21.06.1988 Schutzansprüche
1. Meßeinrichtung zum schnellen Messen der durch EC-(Röntgen-) und Beta-Strahler hervorgerufenen Flächenstrahlungsaktivitäten von kontaminierten Oberflächen oder aktivierten Gegenständen, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßeinrichtung aus einem xenongasgefQllten Großflächenproportionalzählrohr (1), einem spektroskopischen Vorverstärker (2), einem spektroskopischen Hauptverstärker (3), einem regelbaren Diskriminator (4) zum Einstellen der oberen Schwelle, welche über den Schirmkanal (7a) an einer Antikoinzidenzsture (7) angeschlossen ist, und einem regelbaren Diskriminator (6) zum Einstellen der unteren Schwelle, der über den Meßkanal (7b) der Antikoinzidenzstufe (7) an einen Zähler (8) angeschlossen ist, besteht.
t. Meßeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Großflächenproportionalzählrohr (1) eine Eintrittsfolie (9) aus Titan, mit einer Massenbelegung von 4,5 mg/cm aufweist.
S. Meßeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Großflächenproportionalzählrohr (1) mit einer Eintrittsfolie (9) aus Aluminium, die eine Massenbelegung von höchstens 10 mg/cm2 aufweist, versehen ist.
4. Meßeinrichtung nach Anspruch 1 und 2 oder 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter Zähler (5), direkt an dem Diskriminator (4) angeschlossen ist.
DE8806773U 1988-05-25 1988-05-25 Meßeinrichtung zum schnellen Messen von Flächenstrahlungsaktivitäten Expired DE8806773U1 (de)

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