DE8806692U1 - Schaltwerk zum Betrieb einer Schleifringläufermaschine einer Schachtförderanlage - Google Patents
Schaltwerk zum Betrieb einer Schleifringläufermaschine einer SchachtförderanlageInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B1/00—Control systems of elevators in general
- B66B1/24—Control systems with regulation, i.e. with retroactive action, for influencing travelling speed, acceleration, or deceleration
- B66B1/28—Control systems with regulation, i.e. with retroactive action, for influencing travelling speed, acceleration, or deceleration electrical
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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Description
BBC Brown Boveri Aktiengesellschaft
Mannheim 18. Mai 1988
Mp.-Nr. 553/88 ZPT/P3-Pn/Wi
Schaltwerk zum Betrieb einer Schleifringläufermaschine
einer Schachtförderanlage
Die Neuerung bezieht sich auf ein Schaltwerk zum Betrieb einer Schleifringläufermaschine einer Schachtförderanlage
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein solches Schaltwerk zum Betrieb einer Schleifringläufermaschine
einer Schachtförderanlage ist aus dem DE-GBm 87 07 426 bekannt. Dort wird eine Einrichtung zum Anfahren
und Bremsen einer frequenzgesteuerten Schleifringläufermaschine beschrieben, deren Ständerwicklung über
einen Stromrichter gespeist wird und deren Läuferwicklung mit Anlaßwiderständen beschaltet ist. Es ist eine
Umschalteinrichtung mit einem Potentiometer und einem steuerbaren Umschalter zur Ansteuerung der Steuereinrichtung
des Stromrichters vorgesehen. Die Umschalteinrichtung bewirkt erst bei kurzgeschlossenem Läuferkreis
und ab einer vorgebbaren Drehzahl der Schleifringläufermaschine die Freigabe für die Frequenzsteuerung, wobei
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die Frequenzsteuerung mit Hilfe des Potentiometers über ein Fußpedal erfolgt.
Der Neuerung liegt davon ausgehend die Aufgabe zugrunde, ein Schaltwerk zum Betrieb einer Schleifringläufermaechine
einer Schachtförderanlage der eingangsgenannten Art anzugeben, das einen universellen Betrieb der Maechine
sowohl direkt am Drehstromnetz als auch über den Stromrichter ermöglicht.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 gekennzeichneten Merkmale gelöst.
Die mit der Neuerung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, daß der Maschinist stets nur ein einziges
Schaltwerkt bedienen muß, unabhängig davon, ob die Schleifringläufermaschine über Wendeschütze direkt aus
dem Netz gespeist wird, oder ob ein in Frequenz und Spannung regelbarer Drehstrom-Umrichter "zwischengeechaltet"
ist. Durch die sehr einfache Bedienbarkeit des Schaltwerks ist ein sicherer Betrieb der Schachtförderenlage
(Auf- und Abfahrt von Materialien und Personen in Förderkörben zwischen verschiedenen Schachtebenen) stets
gewährleistet. Der benötigte Geräteumfang und die Investitionskosten sind relativ niedrig.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Neuerung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Die Neuerung wird nachstehend anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 die prinzipielle Verschaltung einer
Schleifringläufermaschine einer Schachtförderanlage ,
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Fig. 2 die Grundausführung eines Schaltwerks zum Betrieb einer schleifringläufermaschine
einer Schachtförderanlage,
Fig. 3 und 4 Zusatzeinrichtungen zum Schaltwerk gemäß Fig. 2.
In Fig. 1 ist die prinzipielle Verschaltung einer ßchleifringläufermaschine einer Schachförderanlage dargestellt.
Die Statorwicklung 2 der Schleifringlauferma-Bchine
1 ist über ein Hauptschütz 3 und ein erstes bzw. fcweites Wendeschütz 4 bzw. 5 mit einem Drehstromnetz 6
verbindbar. Die den Wendeschützen 4 bzw. 5 zuführbaren Ansteuersignale sind mit d bzw. e bezeichnet. Die
ßchleifringläufermaschine 1 dient als Drehstrom-Fördermaschine in einer Schachtförderanlage. Die Wendeschütze
4, 5 sind alternativ betätigbar und geben bei Direktspeisung aus dem Netz 6 die Drehrichtung des Drehfeldes
im Ständer der Schleifringläufermaschine 1 vor.
Die Statorwicklung 2 der Schleifringläufermaschine 1
kann alternativ hierzu über ein Schütz 7 aus einem in Frequenz und Spannung regelbaren Drehstrom-ümrichter 8
gespeist werden. Das dem Schütz 7 zuführbare Ansteuersignal ist mit 1 bezeichnet. Der Umrichter 8 liegt dabei
eingangsseitig über dem Hauptschütz 3 am Drehstromnetz 6.
Die Rotorwicklung 9 der Schleifringläufermaschine 1 ist mit gestaffelt zuschaltbaren Anlaßwiderständen 10 beschal
tbar. Es ist auch möglich, die Klemmen der Rotorwicklung 9 mittels eines Kur&zgr;SchlußSchützes 11 direkt
ohne Zwischenschaltung ohmscher Widerstände miteinander zu verbinden. Zur Überbrückung der Anlaßwiderstände 10
sind Anlaßschütze 12 vorgesehen. Es sind weitere, hier nicht gezeigte Anlaßwiderstände vorhanden, die jeweils
mittels zugeordneter Anlaßschütze kurzschließbar sind.
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Auf diese Weise kann die Rotorwicklung 9 der Schleifringläufermaschine
1 stufenweiso mit unterschiedlicher ohmscber Belastung beschaltet werden. Ein Sternpunktschütz
13 überbrückt die am Ende der Widerstands-Reihenschaltung angeordneten Anlaßwiderstände. Die den Schützen
11 bzw. 12 bzw. 13 zuführbaren Ansteuersignale sind mit f bzw. g bzw. h bezeichnet.
Die Rotorwicklung 9 ist ferner über ein Schütz 14 mit
einem aus dem Drehstromnetz 6 gespeisten Gleichrichter Ib verbindbar. Das dem Schütz 16 zuführbare Ansteuersignal
ist mit k bezeichnet. Darüberhinaus kann der Gleichrichter 15 über ein Schütz 16 an die Statorwicklung 2
der Schleifringläufermaschine 1 geschaltet werden. Das dem Schütz 16 zuführbare Ansteuersignal ist mit i bezeichnet.
Die Steuer- und Regeleinrichtungen für den Drehstrom-Umrichter 8 bzw. für den Gleichrichter 15 sind mit 17 bzw.
18 bezeichnet. Der Steuer- und Regeleinrichtung 17 sind Ansteuersignäle a, b, c und der Steuer- und Regeleinrichtung
18 ein Ansteuersignal m zuleitbar.
In Fig. 2 ist die Grundausführung eines Schaltwerks zum Betrieb einer Schleifringläufermaschine einer Schachtförderanlage
dargestellt. Zur Betätigung des Schaltwerkes ist ein Hebel 19 vorgesehen, der um einen Drehpunkt
20 in beide Ricuturgen (Aufwärts-Abwärts) stufenlos
schwenkbar ist (ca. 50 bis 80° Schv^nkwinkel in beiden
Richtungen aus der Mittellage). Zur selbsttätigen Rückstellung des Hebels 19 in die Mittellage greifen Federn
21, 22 am Hebel an.
Bei Betätigung des Hebels 19 in der einen Richtung <■-■'-■"
äie Schleifringläufermaschine so angesteuert, daß sich der Förderkorb der Schachtförderanlage aufwärts bewegt.
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wobei die Geschwindigkeit des Förderkorbes mit zunehmender Schwenkung aus der Mittellage erhöht wird. Bei Betätigung
des Hebels in der entgegengesetzten Richtung wird der Förderkorb abwärts bewegt und zwar ebenfalls mit
durch die Hebel-Schwenkung vorgebbarer Geschwindigkeit.
Eine um den Drehpunkt 20 schwenkende Hebelverlängerung 19a betätigt einen beweglichen Schleifkontakt 23 eines
Potentiometers 24. Der Schleifkontakt 23 ist mit einer Hilfsspannung U beaufschlagbar und elektrisch isolierend
an der Hebelverlängerung 19a befestigt. Die beiden äußeren elektrischen Anschlüsse des Potentiometers 24 sind
miteinander verbunden und zu einem ansteuerbaren Schalter 25 geführt. Mit Hilfe des Potentiometers 24 wird das
Ansteuersignal a, d.h. der Frequenzsollwert (Drehzahlsollwert) für die Schleifringläufermaschine 1 gebildet
und der Steuer- und Regeleinrichtung 17 zugeführt. Durch die angegebene Verschaltung des Potentiometers ist sichergestellt,
daß der Frequenzsollwert in der Mittellage des Hebels 19 minimal (Vorgabe von OHz) ist und sich
beim Schwenken des Hebels in beiden Richtungen in gleicher Weise bis zum Maximalwert (z.B. Vorgabe von 50Hz)
erhöht.
Eine um den Drehpunkt 20 schwenkende Hebelverlängerung
19b betätigt einen beweglichen Kontaktfinger 26. Der Kontaktfinger 26 ist mit der Hilfsspannung U beauf-Bchlagbar
und elektrisch isolierend an der Hebelverlange rung 19b befestigt. Beim Schwenken des Hebels 19 in
der einen oder anderen Richtung ergibt sich eine elektrische Verbindung zwischen dem Kontaktfinger 26 und
einem Festkontakt 27 oder 28, wodurch die Ansteuersignale b oder c zur Vorgabe der Drehrichtung der Schleifring
Läufermaschine 1 (Aufwärts oder Abwärts des Förderkorbes) gebildet und über den ansteuerbaren Schalter 25
an die Steuer- und Regeleinrichtung 17 weitergegeben werden. In der
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Mittellage des Hebels 19 wird keiner der Festkontakte 27, 28 kontaktiert, d.h. es wird kein Drehrichtungssignal
b oder c abgegeben.
Eine um den Drehpunkt 20 schwenkende Hebelverlängerung 19c betätigt einen Kontaktfinger 29. Der Kontaktfinger
29 ist ebenfalls mit der Hilfsspannung U beaufschlagbar
und elektrisch isolierend an der Hebelverlängerung 19c befestigt. Beim Schwenken des Hebels 19 in der einen
oder anderen Richtung ergibt sich eine elektrische Verbindung zwischen dem Kontaktfinger 29 und einem Festkontakt
30 oder 31, wodurch Ansteuersignale d oder e zur Vorgabe der Drehrichtung der Schleifringläufermaschine
(Aufwärts oder Abwärts des Förderkorbes) gebildet und über einen ansteuerbaren Schalter 32 an die Wendeschütze
4 oder 5 weitergeben werden. In der Mittelstellung des Hebels 19 wird keiner der Festkontakte 30, 31 kontaktiert,
d.h. es wird kein Drehrichtungssignal d oder e abgegeben und keines der Wendeschütze 4, 5 angesteuert.
Eine um den Drehpunkt 20 schwenkende Hebelverlängerung 19d betätigt einen beweglichen Kontaktfinger 33. Der mit
der Hilfsspannung U beaufschlagte Kontaktfinger 33 ist
elektrisch isolierend an der Hebelverlängerung 19d befestigt. In der Mittellage des Hebels 19 ergibt sich eine
elektrische Verbindung zwischen dem Kontaktfinger 33 und einem Festkontakt 37. Hierdurch wird das Ansteuersignal
h zur Ansteuerung des Sternpunktschützes 33 gebildet. Durch Schwenken des Hebels in der einen Richtung (Aufwärtsrichtung
des Förderkorbers) überstreicht der Kontaktfinger 33 sukzessive weitere Festkontakte 36, 35,
34. Durch Schwenken des Hebels in der anderen Richtung (Abwärtsrichtung des Förderkorbes) überstreicht der Kontaktfinger
33 sukzessive Festkontakte 38, 39, 40. Die Festkontakte 34 und 40 sind miteinander verbundgn und
führen bei Endlage des Hebels 19 (maximale Schwenkung)
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ein Ansteuersignal f zum Kurzschlußschütz 11. Die Festkontakte
35 und 39 sind miteinander verbunden und leiten bei Kontaktierung mit dem Kontaktfinger 33 ein Ansteuersignal
g zum Anschlaßschütz 12. Bedarfsweise sind weitere Festkontakte zwischen der Mittel- und der Endlage des
Kontaktfingers 33 zur Ansteuerung weiterer Anlaßwiderstände 10 vorhanden. Die Ansteuersignale f, g, h werden
über einen ansteuerbaren Schalter 41 weitergeleitet.
Das in Fig. 2 dargestellte Schaltwerk wird nachfolgend auct als "Meisterschalter" 42 bezeichnet. Dieser Meisterschalter
42 eignet sich gleichermaßen zum Betrieb der Schleifringläufermaschine 1 direkt aus dem Drehstromnetz
6 über eines der Wendeschütze 4, 5 oder zum Betrieb der Schleifringläufermaschine 1 üher den Dreiistrom-Umrichter
8. Bei Betrieb direkt aus dem Netz 6 werden die Schalter 32 und 41 z.B. mittels einer externen
einrichtung angesteuert, d.h. deren Schaltkontakte werden geschlossen, während der Schalter 25 nicht aktiviert
wird, d.h. dessen Schaltkontakte bleiben geöffnet. In der Mittellage des Hebels 19 befindet sich die
Schleifringläufermaschine 1 im Stillstand. Je nach Betätigung des Hebels 19 aus der Mittellage in die eine oder
andere Richtung (Aufwärts- oder Abwärtsrichtung des Förderkorbes) wird das entsprechende Wendeschütz 4 oder 5
geschlossen (Ansteuersignale d oder e liegen vor). Die Schleifringläufermaschine 1 kann durch weiteres Schwenken
des Hebels 19 in der gewünschten Richtung bis in die
d \s
Endlage auf die Nenndrehzahl beschleunigt werden, wobei y\
die Anlaßwiderstände 10 sukzessive überbrückt werden und sich folglich der in den Rotorkreis eingeschaltete ohm«
sehe Widerstand bis auf den Wert Null vermindert (Ansteuersignal-Abfolge
h-g-f).
■ · • · ■
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Bei Betrieb der Schleifringläufermaschine 1 über den
Drehstrom-Umrichter 8 wird der Schalter 25 z.B. mittels einer externen Einrichtung angesteuert, d.h. seine
Sehaltkontakte werden geschlossen, während die Schalter
32; 41 nicht aktiviert werden, d.h. deren Schaltkontakte
bleiben geöffnet. In der Mittellage des Hebels 19 befindet
sich die Schleifringläufermaschine 1 im Stillstand. Je nach Betätigung des Hebels 19 aus der Mittellage in
die eine oder andere Richtung (Auf- oder Abwärtsrichtung des Förderkorbes) wird der Steuer- und Regeleinrichtung
17 die geforderte Drehrichtung mitgeteilt (Ansteuersignale b oder c). Die Schleifringläufermaschine 1 kann
durch Schwenken des Hebels 19 in die gewünschte Richtung bis in die Endlage stufenlos auf die gewünschte Drehzahl
gebracht werden, wobei der Frequenzsollwert durch das
vom Potentiometer 24 gebildete Signal a vorgegeben wird.
Für beide Betriebsarten gilt, daß die Schleifringläufermaschine bei fehlender Betätigung des Hebels 19 selbsttätig
zum Stillstand gebracht wird (Rückstellung des Hebels 19 in die Mittellage), was einen sicheren Betrieb
der Schachtförderanlage gewährleistet.
In Fig. 3 ist eine Zusatzeinrichtung zum Schaltwerk gemäß Fig. 2 dargestellt. Der Hebel 19 ist dabei an seinem
oberen Ende mit einem Drücker 43 versehen. Eine Feuer 44 dient zur selbsttätigen Rückstellung des Drückers 43.
Mit Hilfe des Drückers 43 wird ein Schaltkontakt 45 betätigt. Am beweglichen Kontaktteil des Schaltkontaktes
45 liegt die Hilfsspannung U an, während an den feststehenden
Kontaktteil ein Umschaltrelais 46 angeschlossen ist. Bei Betätigung des Drückers 43 werden durch das
Umschaltrelais 46 die Wendeschütze 4 und 5 sowie die Schütze 14 und 17 geöffnet (siehe Signale d, e, k, 1).
Das Schütz 16 jedoch wird geschlossen (siehe Signal i),
• III
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Hierdurch wird die Gleichstrombremsung eingeschaltet, d.h. der Gleichrichter 15 speist Gleichstrom in die Statorwicklung
2 der Schleifringläufermaschine 1 ein. Die Rotorwicklung 9 kann dabei durch Schließen der Schütze
12 oder 13 je nach gefordertem Bremsmoment mit unterschiedlicher ohmscher Belastung (Anlaßwiderstände 10)
beschaltet werden. Das Schütz 11 ist hierzu geöffnet. Die Ansteuerung der Schütze 13, 12, 11 erfolgt durch
entsprechende Schwenkung des Hebels 19 (siehe Signale f, g. h aemäß Fig. 2). Der Schalter 41 ist zur Gleichstrombremsung
geschlossen, während die Schalter 25, 32 geöffnet sind.
Zur Einstellung des vom Gleichrichter 15 einzuspeisenden Gleichstromes ist ein weiterer Hebel 47 neben dem Hebel
19 vorgesehen, wie in Fig. 4 dargestellt. Der Hebel 47 ist ebenfalls stufenlos um den Drehpunkt 20 schwenkbar,
besitzt jedoch keine selbsttätige Rückführung. Die Hebelverlängerung 47a betätigt einen Schleifkontakt 48
eines Potentiometers 49. Der Schleifkontakt 48 ist mit der Hilfsspannung U beaufschlagt und elektrisch isolierend
an der Hebelverlängerung 47a befestigt. Der äußere Anschluß des Potentiometers 49 ist mit der Steuer- und
Regeleinrichtung 18 verbunden und führt dieser das Ansteuersignal m als Stromsollwert zu. Durch Schwenkung
des Hebels 47 kann das Bremsmoment sehr genau und in einem großen Bereich eingestellt werden. Vorgegebene
Haltepunkte können sehr präzise angefahren werden.
Zur Ausschaltung der GlexchstrornbreiRsung wird der Drükker 43 nochmals betätigt, wodurch das Umschaltrelais 46
über den Schaltkontakt 45 rückgesetzt wird und die Signalvorgabe (Signale d, e, k, 1, i) wieder entfallen.
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Darüberhinaus kann die Schleifringläufermaschine bei
Versorgung über den Drehstrom-Umrichter 8 durch Aufschaltung des Gleichrichters 15 auf die Rotorwicklung 9
als Synchronmaschine betrieben werden. Hierzu werden bei Umrichter-Betrieb mittels nicht dargestellter Einrichtungen
(z.B. Relais) das Schütz 16 geöffnet und das Schütz 14 geschlossen. Die Höhe des in die Rotorwicklung
9 einzuspeisenden Gleichstromes wird durch entsprechende Einstellung des Hebels 47 vorgegeben (Ansteuersignal m
über Potentiometer 49 an die Steuer- und Regeleinrichtung 15) .
Claims (5)
1. Schaltwerk zum Betrieb einer Schleifringläufermaschine einer Schachtförderanlage wahlweise über Wendeschütze
direkt aus einem Drehstromnetz oder über einen
zwischengeschalteten Drehstrom-Umrichter, wobei der Frequenjssollwert für die Schleifringläufermaschine der
Steuer- und Regeleinrichtung des Umrichters über ein Potentiometer vorgebbar und die Rotorwicklung mit Anlaßwiderständen beschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß
ein in zwei Richtungen stufenlos schwenkbarer Hebel (19) vorgesehen ist, der gleichzeitig den beweglichen
Schleifkontakt (23) des Potentiometers (24), Kontakte
(26 bis 28) zur Ansteuerung der Wendeschütze (4, 5),
Kontakte (23 bis 31) zur Vorgabe der Drehrichtung für
den Umrichter (8) und Kontakte (33 bis 40) zur sukzessiven Überbrückung der Anlaßwiderstände (10) betätigt, wobei in der Mittellage des Hebels (19) der Stillstand der Schleifringläufermaschine (1), in der einen Richtung die Aufwärtsfahrt eines Förderhorbes und in der anderen
Richtung die Abwärtsfahrt eines Förderkorbes jeweils mit variabler Geschwindigkeit vorgebbar sind.
zwischengeschalteten Drehstrom-Umrichter, wobei der Frequenjssollwert für die Schleifringläufermaschine der
Steuer- und Regeleinrichtung des Umrichters über ein Potentiometer vorgebbar und die Rotorwicklung mit Anlaßwiderständen beschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß
ein in zwei Richtungen stufenlos schwenkbarer Hebel (19) vorgesehen ist, der gleichzeitig den beweglichen
Schleifkontakt (23) des Potentiometers (24), Kontakte
(26 bis 28) zur Ansteuerung der Wendeschütze (4, 5),
Kontakte (23 bis 31) zur Vorgabe der Drehrichtung für
den Umrichter (8) und Kontakte (33 bis 40) zur sukzessiven Überbrückung der Anlaßwiderstände (10) betätigt, wobei in der Mittellage des Hebels (19) der Stillstand der Schleifringläufermaschine (1), in der einen Richtung die Aufwärtsfahrt eines Förderhorbes und in der anderen
Richtung die Abwärtsfahrt eines Förderkorbes jeweils mit variabler Geschwindigkeit vorgebbar sind.
2. Schaltwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ansteuerbare Schalter (25, 32, 41) zur Durchschaltung der erzeugten Ansteutjrsignale (a bis h) in Abhängigkeit
des gewählten Betriebes der Schleifringläufermaschine
(1) vorgesehen sind.
3. Schaltwerk nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Hebel (19) selbsttätig in die
Mittellage rückstellbar ist.
gekennzeichnet, daß der Hebel (19) selbsttätig in die
Mittellage rückstellbar ist.
553/88 .;!. .!. '..··.£' \.*·».· I8. Mai I988
4. Schaltwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Statorwicklung der Schleifringläufermaschine
über einen Gleichrichter mit Gleichstrom speisbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein zusätzlicher, den
Schleifkontakt (48) eines weiteren Potentiometers (49) betätigender Hebel (47) zur Einstellung des Gleichstromes
vorgesehen ist.
5. Schaltwerk nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Hebel (19) mit einem Drücker (43) zur Zuschaltung des Gleichstrombremsbetriebes mittels «ines
Umschaltrelais (46) vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8806692U DE8806692U1 (de) | 1988-05-21 | 1988-05-21 | Schaltwerk zum Betrieb einer Schleifringläufermaschine einer Schachtförderanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8806692U DE8806692U1 (de) | 1988-05-21 | 1988-05-21 | Schaltwerk zum Betrieb einer Schleifringläufermaschine einer Schachtförderanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8806692U1 true DE8806692U1 (de) | 1988-07-07 |
Family
ID=6824302
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8806692U Expired DE8806692U1 (de) | 1988-05-21 | 1988-05-21 | Schaltwerk zum Betrieb einer Schleifringläufermaschine einer Schachtförderanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8806692U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9209170U1 (de) * | 1992-07-08 | 1992-11-19 | MAN GHH Logistics GmbH, 7100 Heilbronn | Schützschaltung für ein elektrisches Gerät, insbesondere einen Elektromotor |
| RU2751125C1 (ru) * | 2020-12-17 | 2021-07-08 | Федеральное государственное автономное образовательное учреждение высшего образования "Санкт-Петербургский государственный электротехнический университет "ЛЭТИ" им. В.И. Ульянова (Ленина)" | Асинхронный двигатель с фазным ротором |
-
1988
- 1988-05-21 DE DE8806692U patent/DE8806692U1/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9209170U1 (de) * | 1992-07-08 | 1992-11-19 | MAN GHH Logistics GmbH, 7100 Heilbronn | Schützschaltung für ein elektrisches Gerät, insbesondere einen Elektromotor |
| RU2751125C1 (ru) * | 2020-12-17 | 2021-07-08 | Федеральное государственное автономное образовательное учреждение высшего образования "Санкт-Петербургский государственный электротехнический университет "ЛЭТИ" им. В.И. Ульянова (Ленина)" | Асинхронный двигатель с фазным ротором |
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