DE8805450U1 - Vorrichtung zur Steuerung und Stabilisierung von Paragleitern - Google Patents

Vorrichtung zur Steuerung und Stabilisierung von Paragleitern

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DE8805450U1
DE8805450U1 DE8805450U DE8805450U DE8805450U1 DE 8805450 U1 DE8805450 U1 DE 8805450U1 DE 8805450 U DE8805450 U DE 8805450U DE 8805450 U DE8805450 U DE 8805450U DE 8805450 U1 DE8805450 U1 DE 8805450U1
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Germany
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carrying straps
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Dipl-Ing Friedrich Tuschka Kg Hard Vorarlberg At
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D17/00Parachutes
    • B64D17/02Canopy arrangement or construction
    • B64D17/025Canopy arrangement or construction for gliding chutes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Installation Of Indoor Wiring (AREA)

Description

Gebr-juchsmusterantneldung
Dipl.-Ing. Friedrich Tuschka KG, Juchartstraße 2 A-6971 Hard / Vorarlberg
Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung zur Steuerung und Stabilisierung von Paragleitern nit einem Paar von rechten und linken vorderen Fangleinen, und einem Paar von rechten und linken hinteren Fangleinen, die jede in mehreren Befestigungspunkten an der Kappe befestigt sind und in rechten bzw. linken vorderen bzw. hinteren Traggurten auslaufen, welche wiederum mit Gjrtzeug verbunden sind.
Ein Paragleiter besteht im Wesentlichen aus der Kappe, den Fangleinen, den Traggurten und dem Gurtzeug (Sitz- oder Hängegurtzeug). Die Kappe (Kalotte) des Paragleiters besteht aus einer Mehrzahl von Zellen, die an ihrer Vorderseite geöffnet sind. Einströmende Luft staut sich in den Zellen der Kappe. Dadurch wird die Kappe "aufgeblasen" und erhält das Profil eines Tragflügels. An der Kappe sind rechts und links jeweils eine vordere und hintere Fangleine Defestigt. Jede Fangleine ist über Leinen (A- und B-Leine bzw. C- und D-Leine) in mehreren Punkten an der Kappe befestigt. Die Fangleinen gehen nach unten hin in vordere bzw. hintere Traggurte über. Bei bekannten Paragleitern laufen die vorderen und hinteren Traggurte auf jeder Seite v-förmig zusammen und sind mit einem Karabinerhaken links und rechts unmittelbar an dem Gurtzeug befestigt. Steuerleinen sind an der hinteren Kante
des von der Kappe gebildeten gebildeten Profils eines Tragflügels befestigt. Die Steuerleinen laufen durch jeweils eine Öse an den hinteren Traggurten. Am unteren Ende der Steuerle'nen ist rechts und links eine Steuerschlaufe befestigt.
Das Steuern des Paragleiters erfolgt durch Ziehen an den Steuer Ie i nen. Dadurch wird das Profil des von der Kappe ycu i &igr; uc lSH iPayiiügciS U'n 3)'&iacgr;&pgr;&Igr;&iacgr;&idiagr;&thgr; &ugr;&Ggr; 1 3Cu V &bgr; &Ggr; &igr; G &Ggr; &iacgr;&idiagr;&idiagr; &ugr; · LfcT ruPugleiter muß so ausgetrimmt sein, daß er normalerweise, also ohne Ziehen der Steuerleinen, selbständig einen gleichförmigen Geradeausflug durchführt.
Wirken äußere Kräfte auf den Tragflügel ein, beispiels- !5 weise durch einen Windstoß, so verformt sich das Profil des Tragflügels. Der Tragflügel ist an den Fangleinen starr gehalten. Bei einem Windstoß wird die Anströmung des Tragflügels verändert. Dies führt zu Kräften, welche den durch die Fangleinen fest gehaltenen Tragflügel verformen. 2C Dadurch treten an der Oberfläche des Profils Luftwirbel auf. Im Extremfall kann das zum Abriß der Strömung führen. Das hätte wiederum zur Folge, daß der Tragflügel ganz oder teilweise zusammenklappt.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, öei einem Paragleiter der eingangs genannten Art einen Ausgleich der Flächenbelastung zwischen den Tragqurten zu ermöglichen, so daß sich der Tragflügel stets auf einen optimalen Anstellwinkel einstellen kann.
Neuerungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die vorderen und hinteren Traggurte jeweils an den Enden eines Ausgleichsbügels angebracht sind und das Gurtzeug in einem Punkt zwischen den Traggurten mit dem Ausgleichsbügel verbunden ist.
Auf diese Weise wird die Kraft im Gurtzeug, die durch das Gewicht des Piloten verursacht wird, so in zwei Teilkräfte aufgeteilt, daß sich der Ausgleichsbügel im Gleichgewicht befindet. Der Ausgleichsbügel verlänger oder verkürzt dis
^ vorderen oder hinteren Fangleinen jeweils so, daß sich der durch das Profil des Tragflügels vorgegebene optimale Anstellwinkel automatisch einstellt. Wenn auf den Tragflügel äußere Kräfte wirken, die den Tragflügel ttocfnrnion Harm ni ht dar T r &lgr; &pgr; f I f'i &pgr; &ogr; 1 rliirrh Drphiinn um rlpn Angriffspunkt des Gurtzeugs den am stärksten auf die Fangleinen wirkenden Kräften nach. Dadurch geht die Verformung des Tragflügels soweit zurück, bis sich die Kräfte wieder im Gleichgewicht befinden. Auf der anderen Seite, wo die Kräfte am kleinsten sind, werden die Fangleinen verkürzt. Auf diese Weise wird einer Verformung des Profils des Tragflügels entgegengewirkt, so daß die Gefahr eines Zusammenklappens des Tragflügels vermieden wird.
Der Ausgleichsbügel gewährleistet einen ständigen Ausgleich zwischen vorderen und hinteren und zwischen rechten und linken Traggurten. Der Paragleiter "sucht" sich den Weg des geringsten Luftwiderstandes und gewährleistet damit beste Leistung. Der Paragleiter reguliert sich selbst im Flug, so daß immer eine gleichmäßige Zugverteilung zwischen vorderen und hinteren Traggurten gewährleistet ist.
Ausgestaltungen der Neuerung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die zugehörigen Zeichnungen näher ertäutert.
35
Fig.1 "'1Iq1-. ■ ' ·&igr;&rgr;&eegr; P .rragl eiter mit Ausgleichsbügeln.
Fig.2 ist eine Einzeldarstellung eines Ausgleichsbügels
mit den Enden der Traggurte und des Gurtzeugs.
5
Fig.3 ist eine Ansicht von links in Fig.2, teilweise im Schnitt.
-ig.4 ist Gine Vorderansicht. des Gurtzeugs, der Ausgleichstügel links und rechts und der
Traggurte.
In Fig.1 ist mit 10 eine Kappe gebildet, in welche durch öffnungen 12 Luft enitritt, welche die Kappe zu einem Profil eine, j Tragflügels aufbläht. An der Kappe sind rechts und links jeweils eine vordere Fangleine 14 und eine hintere Fangleine 16 befestigt. Die vordere Fangleine 14 ist in zwei Punkten A und B über je eine Leine, die A-Leine 18 und die B-Leine 20 an der Kappe 10 befestigt.
Die hintere Fangleine 16 ist in zwei Punkten C und Ü über je eine Leine, die C-Leine 22 und die D-L°ine 24 an der Kappe 10 befestigt. In Fig.1 sind nur die für den Piloten linken Fangleinen erkennbar. Entsprechende Leinen sind dahinter auf der für den Piloten rechten Seite aes Paragleiters angebracht.
Die Fangleinen .*. und 16 enden in Traggurten 26 bzw. 28. Diese Traggurte 26 und 28 sino an den Enden eines Ausgleichsbügels 30 befestigt. Zwischen den Traggurten 26 und 28 hängt an dem Ausgleichsbügel das Gurtwerk 32, das den Piloten trägt. Das Gurtwerk 32 ist hier ein Sitzgurtwerk mit einem Sitz 34.
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Steuerleinen 36 sind rechts und links in mehreren Punkten J an dem hinteren Ende des den Tragflügel bildenden Profils angebracht. Die Steuerleinen 36, von denen in F ig.1 wieder nur eine sichtbar ist, sind durch eine öse 38 an den hinteren Traggurt 28 geführt und enden in je einer Steuerschlaufe 40.
Der Ausgleichsbügel 30 ist in Fig.2 und 3 deutlicher dargestellt. Der Ausgleichsbügel 30 hat eine Bohrung 42 in der Nähe des vorderen Endes und eine Bohrung 44 in der Nähe des hinteren Endes. Zwischen den Bohrungen 42 und 44 ist eine weitere Bohrung 46 angebracht. Der vordere Traggurt 26 endet in einer Schlaufe 48. Ein Schäkel 50 greift durch die Schlaufe 48 und die Bohrung 42, so daß
!5 der Traggurt 26 am vorderen Ende des Ausgleichsbügels angebracht ist. Der hintere Traggurt 28 endet in einer Schlaufe 52. Ein Schäkel 54 greift durch die Schlaufe 52 und die Bohrung 44, so daß der Traggurt 28 am hinteren Ende des Ausgleichsbügel 30 angebracht ist.
Das Gurtwerk 32 enthält einen Gurt 56 mit einer Schlaufe 58. Ein Schäkel 60 greift durch die Schlaufe 58 und die Bohrung 46. Dadurch ist der Gurt 56 und damit das Gurtwerk 32 in einem zwischen den Angriffspunkten der Traggurte liegenden Punkt mit dem Ausgleichsbügel 30 verbunden.
Die Hebelarme zwischen dem Angriffspunkt des Gurtwerks 32, also praktisch der Bohrung 46, und den Angriffspunkte der Traggurte 26 und 28, also den Bohrungen 42 und 44, stehen in umgekehrtem Verhältnis wie die in den Tragriemen 26 und 28 wirksamen Kräfte, so daß der Ausgleichsbügel 30 im Gleichgewicht gehalten wird.
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Der Ausgleichsbügel 30 weist weitere Bohrungen 62 und 64 im Bereich der Enden und eine weitere Bohrung 66 in der Mitte auf. Dadurch können die Traggurte 26,28 und der Gurt 56 mit anderen Hebelverhältnissen an dem Ausgleichsbügel 30 angebracht werden.
Fig.4 zeigt von vorn die Tragriemen 26.26A, die Schäkel 50,5OA, die Ausgleichsbügel 30.30A, die Schäkel 60,6OA und
die Gurte 56,56A sowie den Sitz 34. 10
Der Ausgleichsbügel gewährleistet, daß sich der Anstellwinkel der Kappe stufenlos verändern läßt. Dadurch läßt sich die Fluggeschwindigkeit, und dadurch auch der
Staudruck in der Kappe regulieren. 15

Claims (4)

• · iii: t B I ■ I 1 1 SchutzansprQche
1. Vorrichtung zur Steuerung und Stabilisierung von Paragleitern mit einem Puar von rechten und linken vorderen Fangleinen (14), und einem Paar von rechten und linken hinteren Fangleinen (16), die jede in mehreren Befestigungspunkten (A1B bzw. C,D) an der Kappe (10) befestigt sind und in rechten bzw. linken vorderen bzw. hinteren Traggurten (26,28) auslaufen, welche wiederum mit Gurtzeug (32) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die vorderen und hinteren
!5 Traggurte (26,28) jeweils an den Enden eines Ausgleichsbügels (30) angebracht sind und das Gurtzeug (32) in einem Punkt zwischen den Traggurten (26,28) mit dem Ausgleichsbügel (30) verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebelarme zwischen den Bef estigiings^unkten der Traggurte (26,28) und dem Befestigungspunkt des Gurtzeugs (32) in umgekehrtem Verhältnis stehen zu den in den Traggurten (26,28) auftretenden Kräften.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Traggurte (26,28) und das Gurtzeug (32) an dem Ausgleichsbügel (30) über Schäkel (50,54,60) verbunden sind, die in Bohrungen ( 42,44,46) des Ausgleichsbügels (30) eingehängt sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Ausgleichsbügel (30) zusätzliche Bohrungen (62,64,66) vorgesehen sind, in welche die Schäkel (50,54,60) zur Veränderung der Kraftangriffspunkte wahlweise einhängbar sind.
DE8805450U 1988-04-25 1988-04-25 Vorrichtung zur Steuerung und Stabilisierung von Paragleitern Expired DE8805450U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2659059A1 (en) * 1990-03-05 1991-09-06 Jdc Electronic Sa Device for adjusting the speed of a parapent and parapent equipped with such a device

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2659059A1 (en) * 1990-03-05 1991-09-06 Jdc Electronic Sa Device for adjusting the speed of a parapent and parapent equipped with such a device

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